Interview Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/interview/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 02 Jun 2022 14:32:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg Interview Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/interview/ 32 32 Refurbishedstore im Interview: Nachhaltigkeit endet nicht bei gebrauchten iPhones https://macnotes.de/2020/12/14/refurbishedstore-im-interview-nachhaltigkeit-endet-nicht-bei-gebrauchten-iphones/ Sun, 13 Dec 2020 23:26:04 +0000 https://macnotes.de/?p=486785 Refurbished-Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Um hier nicht wahllos Pressemitteilungen zu zitieren, haben wir eine Interviewanfrage an Refurbishedstore geschickt. Im Gespräch mit Macnotes verrät Geschäftsführer Omar Ouchene, dass zu Beginn die Idee stand, einen eigenen Online-Marktplatz für Gebrauchtwaren zu etablieren. Tatsächlich erfahren wir auch, woher die Refurb-Geräte eigentlich stammen und dass man bei […]

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Refurbished-Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Um hier nicht wahllos Pressemitteilungen zu zitieren, haben wir eine Interviewanfrage an Refurbishedstore geschickt. Im Gespräch mit Macnotes verrät Geschäftsführer Omar Ouchene, dass zu Beginn die Idee stand, einen eigenen Online-Marktplatz für Gebrauchtwaren zu etablieren. Tatsächlich erfahren wir auch, woher die Refurb-Geräte eigentlich stammen und dass man bei ihm in Zukunft nicht nur aufbereitete iPhones, sondern vielleicht auch gebrauchte Haushaltsgeräte und Möbel kaufen wird können, um der Idee der Nachhaltigkeit noch mehr Nachdruck zu verleihen.

Macnotes:

Herr Ouchene, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit Macnotes.de ein Gespräch zu führen.

Omar Ouchene:

Ich danke Ihnen für die Möglichkeit!

Macnotes:

Die Leser haben es schon im Titel gesehen: Es geht um Refurbished Geräte, einem Hype oder lassen Sie uns Trend sagen, den Sie mitunter aufgebaut haben. Refurbishedstore ist ein nicht mehr ganz so neuer Anbieter für generalüberholte Technik, allen voran Apple-Produkte. Doch hier in Deutschland ist er noch nicht so bekannt. Seit wann gibt es den Shop, und wie kamen Sie auf die Idee dahinter?

Omar Ouchene:

Häufig entsteht ein Unternehmen aus rein kommerziellen Interessen. Über die Mission wird erst danach nachgedacht. Bei uns war es eher umgekehrt. Unsere Gründer waren der Meinung, dass es Zeit für Veränderungen im Bereich Shopping der Techwelt ist. Wir haben uns vor knapp fünf Jahren intensiver mit der Thematik einer grüneren Zukunft für die Tech-Branche beschäftigt. Wenn man sich in Umweltthemen einliest, stolpert man immer wieder über Begriffe wie „Kreislaufwirtschaft“. Sowas wurde damals im Bereich Tech kaum angeboten. Selbst hierzulande schießen einige Startups mit der Idee, mehr auf gebrauchte Elektronik zu setzen, erst jetzt aus dem Boden. Und wir tun eben genau das mit Refurbishedstore.de schon länger.

Macnotes:

Verstehe! Seit wann, gibt es Refurbishedstore denn? Und lassen Sie mich noch eine Frage anhängen: Die Muttergesellschaft von Refurbishedstore hat ihren Sitz in den Niederlanden. Sie bieten generalüberholte iPhones aber auch in Deutschland an. War das schon immer so, oder haben Sie erst irgendwann nach Deutschland expandiert?

Omar Ouchene:

Also: Seit 2016 sind wir in den Niederlanden aktiv. Ursprünglich hatten wir die Idee, einen Online-Marketplace zu etablieren, weil der Refurbished Markt dafür sehr gut geeignet ist. Jedoch ist es unheimlich schwierig, einen echten Online-Marktplatz zu kreieren, wenn man bei null anfängt. Dafür sind die bekannten Plattformen zu groß. Um sich anfangs als Verkäufer von Refurbished Produkten überhaupt interessant zu machen, ist es erst einmal erforderlich, eine gewisse Breite an Produkten auf der Website anzubieten. Aus diesem Grund haben wir zunächst eigenen Produkte auf den Markt gebracht und verkauft. Seit gut zwei Jahren sind wir nun aber auch als Marktplatz für externe Käufer und Verkäufer aktiv.

Wir hatten aber immer schon ganz Europa im Blick. Im Gegensatz zu den Niederlanden war der Markt für generalüberholte Produkte in Deutschland vor einigen Jahren noch nicht wirklich etabliert. Hier war man im Norden schon etwas weiter interessanterweise. Deswegen haben wir hier eine große Chance gesehen und sind seit letztem Jahr auch in Deutschland aktiv. Seit Anfang dieses Jahres arbeiten wir gemeinsam mit Dexport, einem auf den deutschen Markt spezialisierten Unternehmen, daran, Refurbishedstore.de bekannt zu machen und Konsumenten eine Alternative zu teuren Neuprodukten zu bieten – und das bereits mit Erfolg.

CO2-Fußabdruck reduzieren

Macnotes:

Nochmals zurück zum Umweltthema. Das ist ja immer das Aushängeschild von Refurbished Anbietern. Wir tun uns hier als Konsumenten aber oft schwer, Marketing von Wirklichkeit zu unterscheiden. Auf Ihrer Homepage geben Sie an, Sie möchten dabei helfen, eine nachhaltige Gesellschaft aufzubauen. Kommen Sie denn mit Refurbishedstore dieser Idee wirklich einen Schritt näher? Oder sind das ohnehin Geräte, die auch sonst verkauft worden wären?

Omar Ouchene:

Durch den Verkauf der Refurbished Produkte sparen wir in jedem Fall eine Menge CO2-Emissionen ein. Denn es muss in den meisten Fällen kein neues Gerät für den Käufer produziert werden. Darüber hinaus werden Materialien wiederverwendet. Nun fallen natürlich immer noch Emissionen an bei der Lieferung und beim Versand, diese würden jedoch auch beim Neugerät anfallen. Und noch dazu in einem viel gewaltigeren Ausmaß. Für die neuen Smartphones werden ja Komponenten weltweit hin- und hergeschickt.

Neben der Tatsache, dass unsere Kunden zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen, pflanzen wir seit Kurzem auch strukturell Bäume für eine bessere Umwelt. Dabei arbeiten wir zusammen mit der niederländischen Regierungsorganisation „Staatsbosbeheer“, einer Organisation für Forstwirtschaft und Bewirtschaftung von Naturschutzgebieten.

Service mit Know-how

Macnotes:

Daran anknüpfend, Herr Ouchene, können Sie uns verraten, wie Sie sich von der Konkurrenz abheben? Wir haben gesehen, dass Sie eine deutsche Servicerufnummer anbieten. Welchen Service können die Nutzer von Ihnen erwarten?

Omar Ouchene:

Unsere Kundenservice-Mitarbeiter kennen sich zunächst mit technischen Themen bestens aus, sodass sich Kunden auch bei technischen Fragen an uns wenden können. Zusätzlich zu unserem breiten Tech-Wissen zeichnen wir uns durch unsere deutlichen und klaren Angebote aus. Uns ist es wichtig, dass sich unser Kunde nur über die Auswahl des Refurbished Produktes Gedanken machen muss. Ganz nach dem Motto: Wir kümmern uns um den Rest! In unserem Fall also die strenge Auswahl an Händlern und die Sicherstellung der Qualität unserer Produkte – und das zu unschlagbaren Preisen.

Macnotes:

Nun, das hat ja nicht zwingend etwas mit dem Kundenservice zu tun, oder?

Omar Ouchene:

Ich würde sagen, indirekt schon. Denn das Produkt macht im Endeffekt auch aus, ob Kunden weitere Hilfe brauchen. Uns ist wichtig, dass wir TOP-Geräte liefern, die funktionieren und keine alten Wegwerf-Geräte, die ohnehin bald kaputtgehen. Darüber hinaus versuchen wir unseren Kunden, die Entscheidung so leicht wie möglich zu machen. Mithilfe eines Chatbots oder Service-Mitarbeiters beantworten wir Fragen und geben Auskunft über Lieferzeiten oder Garantieleistungen. Was unsere Kunden auch zu schätzen wissen ist die Möglichkeit, dass sie einen gekauften Artikel innerhalb von 30 Tagen kostenlos zurücksenden können. Damit und mit unseren Garantieleistungen möchten wir vermitteln, dass wir ausschließlich hochwertige Produkte anbieten.

Rückführungslogistik in neuem Gewand

Macnotes:

Wir sind natürlich neugierig und unsere Leser interessiert es auch. Woher bekommen Sie denn eigentlich Ihre Refurbished iPhones? Von wem sind die ganzen alten iPhones, iPads und Macs, die Sie verkaufen?

Omar Ouchene:

Der Refurbished Markt ist eine Erweiterung des seit langer Zeit bestehenden Rückführungslogistikgeschäfts. Schon vor Jahrzehnten begannen Firmen damit, die gesamten Restbestände großer Unternehmen aufzukaufen und sie ohne wirkliche Prüfung an Käufer in den weniger entwickelten Ländern der Welt zu verkaufen. In den letzten Jahren sind dadurch immer mehr ältere Produkte auf den Markt gekommen, auch bei uns. Dazu kommt, dass die Nachfrage nach gebrauchten Produkten auch bei uns kontinuierlich steigt. Unsere Produkte werden jedoch einer professionellen Qualitätskontrolle unterzogen, ordnungsgemäß überprüft und gegebenenfalls repariert. Diese Produkte stammen aber nach wie vor aus Restbeständen von Großunternehmen, Telekommunikationsanbietern und immer mehr aber auch aus Retouren von Einzelhändlern und Käufen von Endverbrauchern.

Die Zukunft wird noch nachhaltiger

Macnotes:

Andere Anbieter auf Ihrem Markt bieten auch eine Möglichkeit zum Ankauf von alten Geräten an. Plant Refurbishedstore einen vergleichbaren Service in der Zukunft?

Omar Ouchene:

Ja, wir arbeiten bereits im Hintergrund daran. Dies möchten wir auf unsere eigene, aber vor allem eine bessere Art und Weise tun.

Macnotes:

Dann nehme ich an, haben Sie nichts anzukündigen (lacht). Vielleicht wollen Sie die Gelegenheit aber nutzen, uns und unseren Lesern zu erklären, wo Sie sich mit dem Refurbishedstore in fünf Jahren sehen?

Omar Ouchene:

In fünf Jahren werden Sie bei uns alles mit einem Stecker finden, generalüberholt oder nicht. Denken Sie also nicht nur an Elektronik, sondern auch an Haushaltsgeräte. Darüber hinaus planen wir, dass wir in fünf Jahren auch Möbel und andere hochwertige Produkte anbieten, denen leicht ein zweites oder drittes Leben gegeben werden kann. Im Allgemeinen werden wir bis dahin als Unternehmen in ganz Europa und möglicherweise auch außerhalb Europas tätig sein. Für den Verbraucher soll es eben ein Ort sein, an den er sich für alle generalüberholte Produkte wenden kann. Diese müssen kostengünstiger sein als neue, ohne Kompromisse hinsichtlich der Qualität, nachhaltig und mit dem Ziel, eine zirkuläre Wirtschaft zu etablieren.

Macnotes:

Herr Ouchene, vielen Dank für Ihre Zeit.

Omar Ouchene:

Ich habe zu danken! Ich freue mich über Ihr Interesse.

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Beim Druckerkauf sparen: Daniel Orth von Tonerdumping im Interview https://macnotes.de/2020/12/03/beim-druckerkauf-sparen-daniel-orth-von-tonerdumping-im-interview/ Thu, 03 Dec 2020 21:45:32 +0000 https://macnotes.de/?p=479079 Drucker sind bei vielen Verbrauchern ein unbeliebtes Thema. Beim Kauf sind sie heute zwar sehr günstig, später bitten viele Hersteller dann aber bei den Patronen zur Kasse. Wir sprechen im Interview mit Daniel Orth, Geschäftsführer von Tonerdumping aus Berlin über das Druckergeschäft und wie man beim Druckerkauf sparen kann. Er betont auch, welche Herausforderung die […]

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Drucker sind bei vielen Verbrauchern ein unbeliebtes Thema. Beim Kauf sind sie heute zwar sehr günstig, später bitten viele Hersteller dann aber bei den Patronen zur Kasse. Wir sprechen im Interview mit Daniel Orth, Geschäftsführer von Tonerdumping aus Berlin über das Druckergeschäft und wie man beim Druckerkauf sparen kann. Er betont auch, welche Herausforderung die Instant-Ink-Angebote an den Einzelhandel stellen und wie sich die Coronavirus-Pandemie auf sein Geschäft ausgewirkt hat.

Macnotes:

Herr Orth, Drucker sind in den letzten 20 Jahren deutlich günstiger geworden. Gilt das auch für Zubehör und Druckerpatronen?

Daniel Orth:

Hi! Ja, in den letzten 20 Jahren war der langfristige Trend, dass die Druckerpreise runter sind. Gleichzeitig sind allerdings die Füllmengen bei Tintenpatronen immer kleiner geworden. Wurde in einer HP 45 Patrone aus dem Jahr 2000 noch 42 ml schwarze Tinte gefüllt, sind es in der aktuellen HP 305 Patrone nur noch 2 ml. Auf der anderen Seite gibt es für clevere Kunden auch Drucker mit sehr niedrigen Folgekosten. Von Canon, Epson und HP gibt es Drucker, bei denen man keine Druckerpatrone mehr kaufen muss, sondern per Tintenflasche neue Tinte in den Drucker hinein füllen kann. Allerdings kosten diese Tintentank-Drucker mindestens 200 €. Während der Corona-Pandemie kam es allerdings zu einer riesigen Nachfrage an Home-Office-Druckern. Viele Kunden haben festgestellt, dass der eingemottete Drucker nicht mehr funktioniert und zeitgleich haben die Home-Office-Arbeiter und Arbeiterinnen die Druckerbestände leer gekauft.

Macnotes:

Wenn ich als Verbraucher beim Kauf der Tintenpatronen sparen möchte – wie mache ich das am besten?

Daniel Orth:

Eigentlich sollte man einen Schritt vorher ansetzen. Beim Kauf des Druckers entscheidet sich, wie teuer die Druckerpatrone später sein wird. Die bereits angesprochenen Tintentank-Drucker sind da eine sinnvolle Investition, wenn man vorhat viel zu drucken. Druckt man aber nur selten, dann sollte ein billiger Drucker mit Druckkopf-Patronen gekauft werden. Die haben zwar nur Tinte für 100 bis 300 Seiten – je nach Modell – aber wenn die Patrone eintrocknet, dann ist nicht der Drucker kaputt, sondern nur die Druckerpatrone.

Macnotes:

Jetzt bietet HP über HP-connect Druckerpatronen praktisch im Abo an. Die neue Patrone kommt dann automatisch per Post, wenn die alte leer wird. Spare ich hier auch oder ist das nur ein Trick?

Daniel Orth:

Ja, HP nennt das Instant-ink. Das ist auch ein großer Trend im Moment. Es spricht vor allem die Netflix-Generation an. Der HP Anwender zahlt dann nicht mehr für die Patronen, sondern zahlt eine Abo-Gebühr. Wer seinen Seitenverbrauch richtig gut einschätzen kann, kann damit gutes Geld sparen. Dabei gibt es vier Preisstufen: 0,99 € pro Monat für 15 Seiten, 2,99 € für 50 Seiten, 4,99 € für 100 Seiten oder 11,99 € für 300 Seiten pro Monat. Überschreitet man sein Seitenvolumen, wird es richtig teuer. Dann kosten weitere 10 Seiten plötzlich 1 €. Ganz unabhängig vom Bezahlmodell. Funktioniert die Abbuchung beim Konto nicht, funktionieren die Patronen auch nicht mehr. Die Drucker müssen also immer mit dem Internet verbunden zu sein, damit HP prüfen kann, ob die Monatsgebühr bezahlt wurde oder nicht. Was also sehr verlockend aussieht, kann schnell zur Kostenfalle werden. Vor allem, wenn man eigentlich den Drucker nur sporadisch genutzt hat und dann plötzlich beginnt im Homeoffice jeden Tag dutzende Seiten zu drucken.

Ich bin ja selbst begeisterter Apple Kunde seit vielen Jahren, habe mir aber bislang kein Apple-Music-Abo zugelegt. Ich kaufe lieber meine Lieblingsmusik ein und baue damit meine private Sammlung aus. Genauso ist es auch bei den Druckerkunden. Gerade die Generation Z ist da sicher leicht zu begeistern, weil es eben sehr bequem ist, wenn die Patrone automatisch kommt, wenn der Füllstand bereits beginnt knapp zu werden.

Macnotes:

Andere Hersteller bieten vergleichbare Abo-Dienste an. Ähneln die sich, oder sticht HP Connect hervor?

Daniel Orth:

HP ist da ganz sicher der Vorreiter und auch in diesem Segment Marktführer. Andere Hersteller sind da relativ spät auf diesen Trend aufgesprungen und spielen daher nur eine untergeordnete Rolle.

Macnotes:

Sie sind mit Tonerdumping bereits seit 2003 am Markt und erfahren in der Branche. Wie schätzen Sie die Zukunft des Marktes ein? Sind Druckerpatronen etwas, das immer gebraucht wird – wie man es in der Gastronomie oder im Handwerk gerne sagt – oder wird sich der Markt in den nächsten Jahren verändern und wir kaufen vielleicht alle nur noch über HP Connect?

Daniel Orth:

In der Tat ist das Instant-ink Programm von HP ein großer Angriff auf alle Händler, die bisher Druckerverbrauchsmaterial verkauft haben. Das Geschäft wird dann zwischen Endkunden und Hersteller abgewickelt, ohne dass andere Handelsstufen davon profitieren können. Tonerdumping ist seit Anfang 2020 mit dem größten Hersteller kompatibler Druckerpatronen eng verbunden. Wir verkaufen kompatible Patronen der Marke G&G – leicht zu erkennen an den Pinguinen auf der Schachtel. G&G plant ein ähnliches System zu entwickeln. Die Umsetzung wird allerdings noch etwas dauern.

Macnotes:

Was viele gar nicht wissen: Tonerdumping gibt es nicht nur im Internet. Sie haben auch Filialen in Berlin und Hamburg. Warum? Machen Sie sich mit Ihrem Onlineshop da nicht selbst Konkurrenz?

Daniel Orth:

Ich startete 2003 von meinem Wohnzimmer aus einen Onlineshop. Sehr bald klingelten bei mir Kunden, die die Ware persönlich abholen wollten, da nicht jeder einen Versandtag abwarten will, sondern sofort eine neue Patrone braucht. Also habe ich ein halbes Jahr später, im November 2003 im Erdgeschoss einen kleinen Laden angemietet. Das hat seitdem gut funktioniert.

Beide Kanäle haben ihre Stärken und Schwächen. Wer 50 verschiedene Produkte für den Schulanfang braucht und nicht genau weiß, welche Produkte empfehlenswert sind, der ist im Laden besser aufgehoben. Im Laden sind auch Cent-Artikel versandkostenfrei. Auf der anderen Seite ist es auch eine bequeme Sache online seine Toner einzukaufen. Gerade dann, wenn kein Druckerpatronen-Laden in der Nähe ist.

Gerade während des Lockdowns im Frühling waren wir sehr froh, dass wir einen gut funktionierenden Onlineshop haben, der in dieser Zeit mehr als doppelt so viel Umsatz machen konnte.

Macnotes:

In Ihrem Onlineshop bieten Sie noch weit mehr als Druckerpatronen. Was wir besonders spannend finden: Tonerdumping verkauft an den gesetzlich zugelassenen Tagen auch Silvesterfeuerwerk. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Daniel Orth:

Ja, diese Information kann man unserer Gewerbeanmeldung entnehmen, denn das sind Produkte, die man nur dann verkaufen darf, wenn sie in der Gewerbeanmeldung stehen. Feuerwerk war ein interessantes Zusatzsortiment. Für 2020 haben wir uns aber entschlossen kein Feuerwerk zu verkaufen. Da die Krankenhauskapazitäten zu Silvester angespannt genug sein werden, wollen wir damit einen Beitrag leisten, dass etwas weniger geböllert wird. In unseren Läden und Online stehen weiterhin Zubehör für Drucker im Vordergrund. Aber seit 2020 haben wir aufgrund der hohen Nachfrage auch Alltagsmasken und Desinfektionsmittel aufgenommen und sind auch sehr erfolgreich mit Schulsachen für die Schulbeginn-Saison. Besonders im Jahr 2020 war auch das Geschäft mit Druckern interessant.

Macnotes:

Vielen Dank an Herrn Orth für das Interview.

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Interview mit Mobile Trend: MobPay am Markt angekommen https://macnotes.de/2016/02/28/interview-mit-mobile-trend-mobpay-am-markt-angekommen/ Sun, 28 Feb 2016 21:16:09 +0000 http://www.macnotes.de/?p=203692 Im Interview bei Macnotes wollten wir von der Mobile Trend GmbH aus Hamburg erfahren, wie sich das einstige Start-up für Internet-Dienstleistungen entwickelt hat. Klar ist, dass sich der Dienstleister breit aufstellt und im Bereich Mobile Payment versucht Fuß zu fassen, auf dem auch Apple Pay eine Rolle spielt. Der Service MobPay wird anonym über die […]

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Im Interview bei Macnotes wollten wir von der Mobile Trend GmbH aus Hamburg erfahren, wie sich das einstige Start-up für Internet-Dienstleistungen entwickelt hat. Klar ist, dass sich der Dienstleister breit aufstellt und im Bereich Mobile Payment versucht Fuß zu fassen, auf dem auch Apple Pay eine Rolle spielt. Der Service MobPay wird anonym über die Handyrechnung abgewickelt und hat sich laut Mobile Trend seit 2009 gut entwickelt.

Macnotes:

Mobile Trend ist seit 2010 am Markt. Welche Entwicklung hat die Firma in dieser Zeit genommen? Glauben Sie, Ihrem Ziel heute näher zu sein als zu Zeiten der Gründung?

Mobile Trend:

Mobile Trend hat sich seit der Gründung vor fünf Jahren rasant weiterentwickelt und vergrößert. Wir haben stetig neue Angebote wie die mobile Games-Brand „Xmobb“ oder das beliebte Dating-Portal „Flirtwiese“ in unser Portfolio aufgenommen. Heute sind wir ein breit aufgestellter Mobile-Entertainment-Service-Provider. Wir haben unser Team sukzessive vergrößert und operieren, nachdem wir uns in Deutschland etabliert haben, mittlerweile auf diversen internationalen Märkten, wie dem spanischen und italienischen. Also lässt sich mit Sicherheit von einer großen Entwicklung sprechen, aber am Ziel sind wir damit noch lange nicht. Wir haben große Pläne für die nächsten Jahre und es liegt eine Menge Arbeit vor uns.

Macnotes:

Würden Sie sich vor diesem Hintergrund 2015 noch als Start-up sehen?

Mobile Trend:

Nein, nach der erfolgreichen Etablierung des Geschäftsmodells gilt ein Unternehmen ja gemeinhin nicht mehr als Start-up. Von dieser erfolgreichen Etablierung lässt sich bei Mobile Trend auf jeden Fall sprechen.

Macnotes:

Sie bieten MobPay an, was genau ist das?

Mobile Trend:

MobPay ist ein mobiles Zahlsystem, das den Nutzern ermöglicht, virtuellen Content direkt mit dem Handy zu bezahlen. Es ist keine Registrierung, sondern lediglich die Angabe der Telefonnummer nötig, volle Anonymität bleibt gewahrt und dennoch ist von unserer Seite vollster Schutz garantiert. Die Abrechnung erfolgt ganz einfach über die Mobilfunkrechnung.

Macnotes:

Mit MobPay wollen Sie sich auf einem Markt positionieren, der zwar einerseits hart umkämpft ist, weil es bereits sehr viele Möglichkeiten gibt, andererseits von Kunden aber noch kaum erschlossen wurde – wie wollen Sie das anstellen?

Mobile Trend:

MobPay wird beständig im Lichte der technischen Fortentwicklung überarbeitet und an die aktuellsten Sicherheitsstandards angeglichen. So können wir unseren Kunden stets einen geschützten Zahlungsverkehr garantieren. Ansonsten lässt sich sagen, dass die Zeiten, in denen viele Menschen noch skeptisch gegenüber Errungenschaften wie dem Mobile Payment waren, vorbei sind. Studien belegen, dass große Teile der Bevölkerung den Vorzügen des mobilen Zahlungsverkehrs mittlerweile sehr offen und interessiert gegenüberstehen. Außerdem ist MobPay für Portalbetreiber eine sehr attraktive Lösung, da die MobPay-Bezahlmaske optisch optimal an jede Contentseite angepasst werden kann und dem Kunden die wichtigsten preislichen Informationen anzeigt.

Macnotes:

Glauben Sie, dass Sie vor dem Hintergrund der Enthüllungen Edward Snowdens, die zumindest bei manchen Leuten in den letzten Jahren für ein kritischeres USA-Bild gesorgt haben, als deutscher Anbieter hierzulande einen Bonus haben gegenüber amerikanischen Anbietern von Bezahlmöglichkeiten?

Mobile Trend:

Das mag sein, aber mir liegen keine Studien oder Zahlen vor, die diese These untermauern würden. Was ich jedoch mit Sicherheit versprechen kann, ist, dass wir mit MobPay, wie gesagt, vollsten Schutz und Anonymität garantieren. Dadurch, dass die Angabe der Telefonnumer für den Onlinekauf via MobPay bereits völlig ausreicht, muss der Nutzer sensiblere Daten gar nicht erst an den Verkäufer übermitteln. Gerade im Bereich des Zahlungsverkehrs spielen der Datenschutz und die Abschirmung vor externen Angriffen herausragende Rollen. Zudem wird unseren Kunden von unserem Support-Team bei technischen oder Produktfragen stets schnell und in vollem Umfang geholfen. Per Mail, Telefon, SMS oder auch Fax – wie es dem Kunden beliebt.

Macnotes:

Gerne fragen wir auch nach der Prognose für die Zukunft. Wo sehen Sie Mobile Trend in 5 Jahren?

Mobile Trend:

Fünf Jahre sind in unserem Geschäft eine lange Zeit. Vor fünf Jahren haben wir Mobile Trend gegründet und jetzt schauen Sie wie weit wir bereits gekommen sind. Also, ich bin guter Hoffnung, dass wir in fünf Jahren noch deutlich weiter gewachsen sind, uns auf diversen internationalen Märkten etabliert und unser Produktangebot signifikant weiter ausgebaut haben. Zudem erwarte ich, dass wir viele neue Mitarbeiter eingestellt haben, die in fünf Jahren hoffentlich genauso zufrieden mit der Arbeit bei uns sind, wie es die Mitarbeiter heute von sich sagen.

Macnotes:

Weil Ihr Unternehmen aus Hamburg kommt, gerne auch ein bisschen Butter bei die Fische: Seit wann gibt es MobPay, und sehen Sie es am Markt etabliert oder erst am Anfang?

Mobile Trend:

Wir bieten das Produkt MobPay bereits seit 2009 an. In dieser Zeit hat sich die Nutzung von Smartphones und damit auch die Bereitschaft und Akzeptanz der mobilen Bezahlmöglichkeiten rasant weiterentwickelt.
Das „Direct Carrier Billing“, also die Bezahlmöglichkeit via Mobilfunkrechnung oder Prepaid-Guthaben, ist nach wie vor, der schnellste, sicherste und komfortabelste Weg, digitalen Content zu erwerben und zu konsumieren.
Dies macht es für Konsumenten und Content-Anbieter gleichermaßen attraktiv.
Wir sehen MobPay daher als am Markt komplett etablierte Payment-Lösung an, an der wir, unsere Kunden und schlussendlich auch die Endkunden jetzt und in Zukunft weiterhin viel Spaß haben werden.

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Interview: Mit iTuneskarte.de für den Komfort https://macnotes.de/2015/12/19/interview-mit-ituneskarte-de-fuer-den-komfort/ Sat, 19 Dec 2015 17:28:52 +0000 http://www.macnotes.de/?p=200707 Im Internet gibt es eine Reihe von Online-Plattformen, auf denen man Gutscheinkarten kaufen kann. Eine davon ist iTuneskarte.de, die seit 2013 am Markt ist und kein klassisches Start-up mehr, sondern zu einem niederländischen Unternehmen gehört, das viele Internetdienstleistungen anbietet. Wir haben im Interview wissen wollen, ob Nutzer den Komfort schätzen und sich Karten mit 250 […]

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Im Internet gibt es eine Reihe von Online-Plattformen, auf denen man Gutscheinkarten kaufen kann. Eine davon ist iTuneskarte.de, die seit 2013 am Markt ist und kein klassisches Start-up mehr, sondern zu einem niederländischen Unternehmen gehört, das viele Internetdienstleistungen anbietet. Wir haben im Interview wissen wollen, ob Nutzer den Komfort schätzen und sich Karten mit 250 Euro Guthaben überhaupt verkaufen.

Alexander Trust:

Seit wann gibt es iTuneskarte.de? Und wie ist die Idee zu der Plattform entstanden?

iTuneskarte.de:

iTuneskarte.de ist Teil des niederländischen Unternehmens Creative Group. Vor 10 Jahren begann alles mit einem Internetdienst, der es möglich machte sich unter einander gratis SMS zu schicken. Mittlerweile ist das Unternehmen enorm gewachsen und besitzt verschiedene Webseiten mit diversen Angeboten. iTuneskarte.de ist seit 2013 Teil dieses Konzepts und richtet sich an Kunden, die einfach und komfortabel iTunes-Guthaben bestellen möchten.

Alexander Trust:

Sie verkaufen iTunes-Karten mit unterschiedlichen Guthaben-Kategorien, von 15 Euro bis zu 250 Euro. Werden Karten mit so viel Guthaben überhaupt gekauft?

iTuneskarte.de:

Selbstverständlich, iTunes-Guthaben wird heute für den Kauf von Musik, Apps, Büchern, Spielen und Filme verwendet. Der Kunde hat online alles auf einen Blick und kann sich seine Wünsche auch von Zuhause aus erfüllen.

Alexander Trust:

Sie verlangen eine kleine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 99 Cent. Hindert das die Leute daran, bei Ihnen einzukaufen? Immerhin kann man die Karten in Drogerien oder Supermärkten kaufen. Oder ist es eher so, dass die Bequemlichkeit den Leuten den kleinen Beitrag wert ist?

iTuneskarte.de:

Unsere Bearbeitungsgebühr ist vor dem Ankauf deutlich ausgewiesen. Der Vorteil gegenüber dem Aufladen mit einer Aufladekarte ist jedoch, dass Sie die Aufladung Ihres Guthabens bei uns bequem von zu Hause aus erledigen können und das sogar rund um die Uhr. Das bedeutet für unsere Kunden auch, dass sie Zeit sparen und keine Parkgebühren oder Spritkosten bezahlen müssen um das Guthaben im Geschäft zu holen.

Alexander Trust:

Auf eBay wird auch mit iTunes-Karten gehandelt. Ist dies eine starke Konkurrenz für Sie?

iTuneskarte.de:

Es ist immer gut Konkurrenz zu haben. Dat sorgt für Innovation und Motivation im eigenen Unternehmen. Der Kunde kann uns vertrauen und das hat einen hohen Stellenwert.

Alexander Trust:

Im Einzelhandel gibt es immer wieder mal Rabatte von 10 bis manchmal 20 Prozent. Gibt es auf iTuneskarte.de ähnliche Aktionen?

iTuneskarte.de:

Bis jetzt arbeiten wir noch nicht mit Rabatten. Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit bei unseren Gewinnspielen teilzunehmen und dort allerlei Produkte oder Guthaben zu gewinnen.

Alexander Trust:

Sie bieten iTunes-Gutscheine, iTunes-Karten, iTunes-Codes und App-Store-Gutscheine – wo genau liegen die Unterschiede bei diesen Produkten?

iTuneskarte.de:

Es gibt keinen, es handelt sich bei diesen Namen um verschiedene Produktbezeichnungen, die wir aus marketingtechnischen Gründen verwenden.

Alexander Trust:

Welche Zahlungsmethoden bieten Sie den Kunden?

iTuneskarte.de:

Kunden können bei uns auf verschiedene Arten zahlen. Wir bieten Kreditkartenzahlung, Giropay, Coupon, Überweisung, PayPal und Sofort-Überweisung als Zahlungsmittel an. Die meisten Kunden entscheiden sich für PayPal und Sofort-Überweisung.

Wir hätten gerne noch gewusst, ob man bei iTuneskarte in Kooperation zu Apple steht, und ob man die mediale Darstellung durch eigene Zahlen bestätigen kann, dass im App Store viel mehr eingekauft wird als beispielsweise bei Google Play. Der Anbieter zog es vor, diese Fragen nicht zu beantworten, was denke ich okay ist.

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Interview mit FamousBrick: Steve Jobs ist Bestseller https://macnotes.de/2015/11/24/interview-famousbrick-steve-jobs-bestseller/ Tue, 24 Nov 2015 00:21:57 +0000 http://www.macnotes.de/?p=199879 FamousBrick ist ein kleines Start-up aus Lindau in Deutschland, das sich darauf spezialisiert hat, LEGO-Figuren mit berühmtem Konterfei anzubieten, so zum Beispiel Steve Jobs oder Bill Gates. Der verstorbene Apple-Chef ist bislang der Allzeit-Favorit bei den Käufern, wie uns Geschäftsführer Pascal Giessler im Interview verriet. Doch neben den vielen LEGO-Gesichtern aus der Technologie-Branche möchte man […]

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FamousBrick ist ein kleines Start-up aus Lindau in Deutschland, das sich darauf spezialisiert hat, LEGO-Figuren mit berühmtem Konterfei anzubieten, so zum Beispiel Steve Jobs oder Bill Gates.

Der verstorbene Apple-Chef ist bislang der Allzeit-Favorit bei den Käufern, wie uns Geschäftsführer Pascal Giessler im Interview verriet. Doch neben den vielen LEGO-Gesichtern aus der Technologie-Branche möchte man wohl demnächst auch andere Berühmtheiten anbieten. Albert Einstein stünde ganz oben auf der Liste der Projekte.

Alexander Trust:

Seit wann gibt es FamousBrick?

Pascal Giessler:

FamousBrick wurde im Sommer 2014 gegründet. Alles Begann mit Steve Jobs und Bill Gates.

Alexander Trust:

Wie erstellt ihr die speziellen Figuren? Nutzt ihr Standardfiguren und malt sie entsprechend an? Oder lasst ihr sie anfertigen?

Pascal Giessler:

Wir verwenden ausschließlich originale LEGO-Teile. Die Kunst ist es, die richtige Komposition an Teilen zu finden. Der Kopf von Steve Jobs stammt beispielsweise von einem Raketenwissenschaftler aus einem Lego-Set von 1998. Da Lego alle zwei Jahre das Sortiment umstellt, werden viele Teile – die wir verwenden – nicht mehr hergestellt.

Alexander Trust:

Steht ihr dazu in Kooperation mit LEGO selbst?

Pascal Giessler:

Nein, wir sind komplett unabhängig und stehen in keinerlei Verbindung mit Lego selbst.

Alexander Trust:

Habt ihr Schwierigkeiten bei der Einführung mit der Lizenzierung der Produkte gehabt? Oder gab es Abmahnungen durch Rechteinhaber, wie beispielsweise im Fall der Figur von Steve Jobs? Immerhin gibt es bekannte Fälle, in denen Spielfiguren, die nach dem Abbild des Apple-Gründers gefertigt wurden oder Comics abgemahnt wurden.

Pascal Giessler:

Diesbezüglich hatten wir bis dato keinerlei Probleme. Die Figuren sind alle sehr abstrakt dargestellt.

Alexander Trust:

Käufer bekommen von euch ein Echtheitszertifikat – was hat es damit auf sich?

Pascal Giessler:

Es gibt eine kleine Karte zu jeder Figur. Diese zeigt neben der Figur auch nochmal den Namen und das Geburts- und ggf. Sterbejahr. Die Infokarte dient natürlich auch als Nachweis, dass es sich um eine Figur von uns – FamousBrick – handelt.

Alexander Trust:

Könnt ihr uns verraten, welche von euren Figuren am häufigsten nachgefragt wird?

Pascal Giessler:

Der Beststeller ist ganz klar Steve Jobs. Auch die anderen Figuren aus der Apple-Welt sind gut gefragt.

Alexander Trust:

Ihr bietet neben einem Standfuß-Lego-Stein auch einen Magnet-Stein an, mit dem Käufer die Figur bspw. an den Kühlschrank oder eine Magnettafel pinnen können. Woher stammt die Idee?

Pascal Giessler:

Der Magnetstein ist eine tolle Sache. Damit ergeben sich tolle Einsatzmöglichkeiten für die Figuren. Der Stein selbst stamm von Lego und wir haben die Idee mehr oder weniger auf unser Konzept adaptiert.

Alexander Trust:

Ihr habt bislang 9 Figuren in eurem Portfolio. Nach welcher Priorität erstellt ihr diese, bzw. wovon hängt es ab, dass eine neue Figur in euer Angebot aufgenommen wird?

Pascal Giessler:

Alle Figuren aus dem aktuellen Portfolio haben einen Bezug zur Computer-Welt. Trotz der großen Steine-Vielfalt von LEGO ist man natürlich doch limitiert in der Umsetzung neuer Figuren. Weiterhin wählen wir natürlich nur Persönlichkeiten, welche die breite Masse auch kennt und zu ordnen kann.

Alexander Trust:

Könnt ihr uns verraten, welche Figur als nächstes ins Angebot aufgenommen wird?

Pascal Giessler:

Das steht aktuell noch nicht zu 100% fest. Erst vor wenigen Tagen wir die Remember Steve Edition herausgebracht.

Die nächste Figur wird wahrscheinlich nicht aus der IT-Branche stammen. Albert Einstein steht hier aktuell auf unserer Liste ganz weit oben. Wir erhalten immer wieder tolle Vorschläge von unseren Fans und Käufern.

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Interview mit EasyPark: Den Parkplatz bezahlen per App https://macnotes.de/2015/11/04/interview-easypark-parkplatz-bezahlen-per-app/ https://macnotes.de/2015/11/04/interview-easypark-parkplatz-bezahlen-per-app/#comments Wed, 04 Nov 2015 19:21:22 +0000 http://www.macnotes.de/?p=199482 Im Oktober meldete sich EasyPark Deutschland mit einer Pressemeldung zu der gleichnamigen App für iPhone, Android und Windows Phone bei uns. Uns fehlte die Zeit, das Thema zeitnah zu besprechen, aber ich fand es interessant genug, um mehr darüber zu erfahren. Also versuchte ich ein Interview zu arrangieren, indem ich mehr über das Projekt und […]

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Im Oktober meldete sich EasyPark Deutschland mit einer Pressemeldung zu der gleichnamigen App für iPhone, Android und Windows Phone bei uns. Uns fehlte die Zeit, das Thema zeitnah zu besprechen, aber ich fand es interessant genug, um mehr darüber zu erfahren. Also versuchte ich ein Interview zu arrangieren, indem ich mehr über das Projekt und die Idee dahinter erfahren wollte. Die ist sogar schon 15 Jahre alt, stammt aus Schweden. Vor allem interessierte mich, ob es wirklich so einfach ist, am Smartphone ein Parkticket zu lösen und wie Ordnungsbeamte erkennen, ob man das EasyPark-System nutzt und wie eigentlich die Kommunen mit EasyPark in Kooperation treten. Philipp Zimmermann, Geschäftsführer EasyPark DE/AT gab uns Antwort auf unsere Fragen.

Alexander Trust:

Die Idee zu EasyPark kommt aus Schweden, richtig? Seit wann gibt es den Service auch in Deutschland?

Philipp Zimmermann:

EasyPark wurde 2000 gegründet. EasyPark International hat seinen Hauptsitz in Stockholm und arbeitet an digitalen Mobilitätslösungen. Dazu gehört Handyparken, also das bargeldlose Parkticketbezahlen per Mobiltelefon. In der Anfangszeit konnten die Autofahrer dafür SMS und Anruf nutzen. 2011 kam erstmals die App auf den Markt und damit etablierte sich der Service auch in Deutschland. Aktuell hat das Unternehmen rund 120 Mitarbeiter in acht europäischen Ländern.

Alexander Trust:

Was bringt mir die App, was sind die wichtigsten Funktionen?

Philipp Zimmermann:

Stellen Sie sich vor, Sie stellen Ihren Wagen in der Innenstadt auf einen Parkplatz. Dann suchen Sie den Ticketautomaten, schätzen Ihre voraussichtliche Parkzeit, kramen Kleingeld zusammen und füttern den Automaten. Dann laufen Sie mit dem ausgedruckten Ticket zurück zu Ihrem Wagen und stecken es hinter die Windschutzscheibe. Mit der EasyPark-App wird es einfacher: Sie nehmen Ihr Smartphone zur Hand, bestätigen die per GPS erkannte Parkzone, starten den Parkvorgang mit einem Fingertipp und beenden oder verlängern ihn – ganz nach Bedarf. So zahlen Sie nur die Zeit, die sie wirklich brauchen und müssen sich keine Gedanken darum machen, rechtzeitig zurück am Auto zu sein. Zur Sicherheit meldet sich die App 15 Minuten vor Ablauf des digitalen Parkscheins. Überbezahlung und Strafzettel ade.

Alexander Trust:

Für welche Plattformen gibt es EasyPark?

Philipp Zimmermann:

Die App läuft auf den drei wichtigsten Systemen: iOS, Android und Windows Phone.

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Alexander Trust:

In Deutschland sollen bislang mehr als 30 Städte an den Service angeschlossen sein, welche sind das, bzw. wo kann man sich darüber informieren?

Philipp Zimmermann:

Zu den Städten gehören Berlin, Hamburg, Köln, Mainz, Hannover, Leverkusen und Mönchengladbach. Eine vollständige Liste findet sich hier: http://easypark.de/wie-es-funktioniert/wo-funktioniert-easypark/. Und wir arbeiten ständig an neuen Kooperationen.

Alexander Trust:

Man kann also mit einer Handy-App ein Parkticket buchen? Wie stellen Ordnungsbeamte fest, dass ein bestimmtes Auto kein Knöllchen zu bekommen hat? Immerhin gibt es am iPhone noch keinen Parkticket-Drucker.

Philipp Zimmermann:

Ein Papier-Ticket gibt es in der Tat nicht. Woher weiß der Kontrolleur also, wer einen unsichtbaren digitalen Parkschein hat? Ganz einfach: Wenige Tage nach der Registrierung bekommen EasyPark-Kunden eine Vignette für die Windschutzscheibe. Das ist der Hinweis an den Kontrolleur, den Parkvorgang mit der EasyPark-Datenbank abzugleichen. Für die Registrierung gibt der Nutzer sein Auto-Kennzeichen ein und seine Mobilnummer. Für seine Abrechnung mit uns wählt er aus den Optionen Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal. Wer sich bei EasyPark anmeldet und es sofort nutzen möchte, kann aber auch eine handschriftliche Notiz sichtbar ins Auto legen, bis er die Vignette erhält.

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Alexander Trust:

Können Sie uns mehr über Kooperation mit Städten und Kommunen erzählen? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass EasyPark in „meiner“ Stadt funktionieren kann?

Philipp Zimmermann:

EasyPark kümmert sich im Hintergrund um den Geldtransfer an die Stadt, die die jeweilige Parkzone bewirtschaftet. Deshalb sind Kooperationen der entscheidende Punkt für uns. Jede Stadt hat ihre eigenen Regeln und Tarife bei der Parkraumbewirtschaftung. Es liegt in ihrer Entscheidung, ob sie EasyPark verfügbar machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Betriebskosten sinken, weil Automaten seltener gewartet und geleert werden und es weniger Druckerpapier für Parktickets braucht. Die Attraktivität des eigenen Angebots nimmt zu, weil es eine weitere Bezahl-Option gibt. Und die Städte stärken ihr Image als innovativer und Service-orientierter Dienstleister. Von der technischen Seite her kann jede Stadt oder Kommune grundsätzlich mit EasyPark kooperieren. Das gleiche gilt natürlich für private Betreiber von Parkplätzen und Parkhäusern.

Alexander Trust:

Trifft die EasyPark-Idee bei der öffentlichen Hand eher auf offene Arme? Von anderen Start-ups wie Uber weiß man, dass sie auf Widerstand stoßen, weil sie mit althergebrachten Mustern aufräumen.

Philipp Zimmermann:

Die Bereitschaft neue digitale Services zu erlauben, ist bei den Städten sehr unterschiedlich. Auch die bürokratischen Hürden sind nicht zu unterschätzen. Wir argumentieren am liebsten mit dem Kosten- und dem Imagefaktor: Durch die Digitalisierung sinken die Ausgaben bei der Parkraumbewirtschaftung. Und die Stadt präsentiert sich modern und bürgernah, indem sie einen Service anbietet.
Im Vergleich zu Uber greift EasyPark aber keine etablierten Strukturen an und gefährdet einen Berufsstand wie etwa die hauptberuflichen Taxifahrer. Ziel ist, neue Technologien für die Mobilität der Menschen zu nutzen. In dem Bereich entwickelt EasyPark aktuell einige Dienste, die weit über das Parken hinausgehen, zum Beispiel die Parking Guidance. Darüber würde ich gleich noch etwas erzählen.

Alexander Trust:

Und wie ist die Akzeptanz bislang beim Kunden?

Philipp Zimmermann:

Unsere App hat europaweit etwa fünf Millionen Downloads. Regelmäßige Nutzer kommentieren sehr positiv und möchten die App nicht mehr missen. Wohin wir wollen, machen die skandinavischen Länder vor, dort ist EasyPark Marktführer beim Handy-Parken. In Kopenhagen beispielsweise werden bereits rund 40 Prozent der Parkvorgänge mit EasyPark abgewickelt.

Alexander Trust:

Kann man Park-Tickets mit EasyPark einfach verlängern, oder gibt es ebenfalls vorgeschriebene Höchstparkdauern?

Philipp Zimmermann:

Der Autofahrer kann seinen Parkvorgang jederzeit per App beenden oder verlängern, je nach Situation. Allerdings gilt weiterhin die örtliche Höchstparkdauer der genutzten Parkzone bzw. des Parkplatzes.

Alexander Trust:

Wie monetarisiert EasyPark seinen Service?

Philipp Zimmermann:

Für seinen Dienst addiert EasyPark eine Gebühr zu den örtlichen Parkticketkosten. Es gibt Tarife für die private und die geschäftliche Nutzung. Fangen wir bei den Autofahrern an, die privat unterwegs sind. Für Gelegenheitsparker eignet sich den Tarif Small: Zu den individuellen Parkgebühren kommen 15 Prozent Aufschlag, mindestens 0,49 Euro. Es fällt keine Monatsgebühr o. ä. an. Wer zwei- bis viermal pro Woche parkt, für den lohnt sich bereits der Tarif Large. Zum Monatspreis von 4,99 Euro kommen nur noch die reinen Parkgebühren.

Für Firmenkunden gibt es zwei Tarife: Business Pro ist für Nutzer geeignet, die ein oder zwei Mal wöchentlich parken. Kosten: 1,99 Euro pro Monat und 49 Cent Transaktionsgebühr pro Parkvorgang. Business Premium lohnt sich ab drei Mal Parken pro Woche. Zu der Monatsgebühr von 4,99 Euro addieren sich nur noch die lokalen Parkticketkosten – Transaktionsgebühren sind inklusive. Eine Monatsrechnung mit detaillierter Aufschlüsselung aller Parkvorgänge geht direkt an die Buchhaltung der Firma, das Sammeln von Quittungen entfällt.

Wenn Kunden möchten, können sie ein Doppelkonto für Privates und Geschäftliches anlegen und in der App simpel hin- und herwechseln.

Alexander Trust:

EasyPark gibt es auch in anderen Ländern. Welche Länder sind dies, und welche Vorteile haben Nutzer dadurch?

Philipp Zimmermann:

Die EasyPark-App ist auch außerhalb Deutschland nützlich, zum Beispiel für Urlauber und Geschäftsreisende. Mit der App können sie in allen Ländern bezahlen, in denen der Service etabliert ist (full roaming): in Österreich, Dänemark, Norwegen, Finnland, Italien, Spanien, Australien und natürlich im Ursprungsland Schweden.

Alexander Trust:

Vielleicht wollen Sie uns noch mehr über die Pläne für die Zukunft verraten? Welche Städte werden demnächst angeschlossen, welche neuen Länder erschlossen?

Philipp Zimmermann:

Wir entwickeln zurzeit nicht nur die App weiter, sondern arbeiten auch an weiteren Mobilitäts-Lösungen. Drei Beispiele:

  1. Fast 25 Prozent des Großstadtverkehrs gelten als Parkplatz-Suchverkehr. Ein erster Schritt zu weniger Lärm und Schadstoffen ist also, diese Suchen abzukürzen. Dafür entwickelt EasyPark eine digitale Parkplatz-Suche, die aktuell in Frederiksberg (Kopenhagen, Dänemark) erprobt wird und nach und nach in weiteren Städten und Ländern eingeführt werden soll (vgl. Video unten).
  2. In einigen Ländern sind bereits vereinfachte digitale Bezahlsysteme verfügbar für das Laden von E-Autos, für Car Sharing (Kooperation mit car2go) und für das Anwohnerparken.
  3. Die Kooperation „Park&Pay“ integriert EasyPark-Services in das Navigationssystem aktueller Volvo-Modelle. Unser großes Ziel heißt Smart City: eine Stadt, in der Mobilität energieeffizient, emissionsarm, sicher und kostengünstig ist.

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Interview mit Berliner Start-up DeinHandy: am Markt angekommen https://macnotes.de/2015/08/05/interview-deinhandy-berlin-start-up/ Wed, 05 Aug 2015 14:37:24 +0000 http://www.macnotes.de/?p=196718 Seit letztem Sommer gibt es die Plattform DeinHandy. Dahinter steht ein junges Start-up aus Berlin, das bei der Arbeit schon mal zusammensitzt und gemeinsam Pizza und Bier konsumiert. Seit Bestehen haben wir diverse Infografiken und Pressemeldungen ignoriert, wollten der Beharrlichkeit wegen aber mehr über DeinHandy erfahren. Wie im Nähkästchen angekündigt, haben wir deshalb eine Interview-Anfrage […]

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Seit letztem Sommer gibt es die Plattform DeinHandy. Dahinter steht ein junges Start-up aus Berlin, das bei der Arbeit schon mal zusammensitzt und gemeinsam Pizza und Bier konsumiert. Seit Bestehen haben wir diverse Infografiken und Pressemeldungen ignoriert, wollten der Beharrlichkeit wegen aber mehr über DeinHandy erfahren. Wie im Nähkästchen angekündigt, haben wir deshalb eine Interview-Anfrage gestellt und wollten wissen, wie der Kontakt mit dem klassischen Medium Fernsehen über einen Werbespot sich für DeinHandy ausgezahlt hat, ob das Unternehmen sich selbst überhaupt noch als Start-up sieht und ob man in der Kooperation mit Firmen wie Apple oder Samsung Produktideen anstoßen kann. Geschäftsführer Robert Ermich hat uns geantwortet.

Alexander Trust:

Im Juli 2014 haben Sie DeinHandy als Plattform gegründet, mit welchem Ziel?

Robert Ermich:

Unser Ziel ist es, den Mobilfunkmarkt für den Kunden einfacher zu machen. Jeder kennt das, dass man sich mit einen Vertragswechsel oder Abschluss eigentlich nicht auseinandersetzen möchte.
Gleichzeitig behaupten alle Anbieter, dass sie am billigsten sind. Heute ist es oft immer noch so, dass man 20 Seiten und mehr vergleicht und sich mit Fallstricken und versteckten Kosten vorsehen muss.
Wir wollen eben nicht als Marktschreier dastehen, sondern als helfende Hand und Wegweiser zum richtigen Handy mit passendem Tarif auftreten, denn die ideale Kombination ist ja für jeden Kunden individuell anders.
Nicht alle Kunden brauchen z. B. 5 GB Datenvolumen für 50€ extra im Monat. Ein vermeintliches Billig-Angebot für ein iPhone 6 mit aber „nur“ 250MB Datenvolumen macht hingegen ja auch keinen Sinn. Da wollen wir unseren Nutzern helfen, das passende Angebot zu finden, das ihren Wünschen und tatsächlichen Bedürfnissen auch gerecht wird.


  

Alexander Trust:

Sehen Sie sich noch heute, ein Jahr nach der Gründung, weiterhin als Start-up, oder empfinden Sie sich bereits als ausgewachsenes Unternehmen?

Robert Ermich:

Absolut als Start-up! Mit zwei Zweigstellen (eine in Obertshausen/Hessen und eine hier in Berlin) sind wir jetzt gerade in der richtigen E-Commerce-Start-up-Phase angekommen. Es kommt nicht selten vor, dass wir abends zusammen im Büro sitzen bei Pizza und Bierchen und dann nochmal zusammen eine neue Aktion pushen. Der Spaß und die Dynamik sind extrem hoch und man merkt bei allen Mitarbeitern, dass sie was reißen wollen.


 

Alexander Trust:

Wie beurteilen Sie die Konkurrenz, die in diesem Markt der Vermittlung von Smartphones, Tablets und entsprechender Tarife äußerst groß ist?

Robert Ermich:

Zugegeben ist die Konkurrenz nicht klein, und es ist ein Markenspiel. Doch wir sehen uns hier in der Lage uns über die Individualität und die Abdeckung der Wertschöpfungskette zu differenzieren. Der Kunde kann bei uns seinen alten Vertrag kündigen, einen neuen bekommen, direkt eine Versicherung mitbestellen, er bekommt noch einen Gutschein für eine Schutzhülle oder ähnliches Zubehör, und bald kann er auch sein altes Handy bei uns noch zu Geld machen. Wir sind damit jetzt schon ein One-Stop-Shop, und der Kunde muss nicht mehr bei drei oder vier unterschiedlichen Stationen ansetzen. Etablierte Mitbewerber setzen da schon bedingt durch ihren Namen auf eine andere Strategie.


 

Alexander Trust:

Würden Sie sagen, dass DeinHandy ein Jahr nach der Gründung sich so entwickelt hat, wie Sie es sich zum Start erhofft hatten?

Robert Ermich:

Wir sind sehr schnell an den Markt gegangen (zwei Wochen nach Gründung bereits online), entsprechend groß waren die Herausforderungen. Trotzdem sind wir nach dem gelungenen Relaunch im April jetzt in etwa da, wo wir uns auch im Business-Plan gesehen haben. Die Kurven gehen inzwischen sogar steiler nach oben als vorhergesagt.

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Alexander Trust:

Im April haben Sie mit ihrem Portal den Weg aus dem Internet heraus in das „klassische“ Medium Fernsehen gewagt, und zwar mit einem Werbespot (vgl. Einbettung). Warum haben Sie diesen Schritt unternommen und welche Erfahrungen haben Sie bis hierhin mit dem Medium Fernsehen sammeln können?

Robert Ermich:

Da ich bei meiner vorherigen Firma ähnliche Erfahrungen gesammelt habe, war das für uns immer ein wichtiger Teil der Strategie. Wir wollen eine Marke aufbauen, die in spätestens zwei Jahren jeder in Deutschland mit dem Thema Handy oder Handy-Vertrag in Verbindung setzt. TV ist dafür ein wichtiger Kanal, um nachhaltig Vertrauen und Reichweite zu schaffen. Die ersten drei Monate im Umfeld der RTL-Gruppe haben unsere Erwartungen sogar noch übertroffen, und wir sind sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen. Ziel ist es nun, aus den Zahlen zu lesen und unsere Plattform weiter zu optimieren, um dann weitere Reichweiten zu erschließen.


 

Alexander Trust:

Haben Sie auch in weiteren Medien Werbung gemacht?

Robert Ermich:

Wir haben uns in so ziemlich allen Bereichen engagiert, in denen man Performance-Marketing machen kann. Dazu gehören Facebook oder Social Media generell, natürlich auch Google und weitere klassische Online-Marketing-Kanäle. Im Offline-Bereich unterstützen wir ein Team auf der Deutschen Beachvolleyball-Tour. Einzig den Bereich Print und Out-of-Home haben wir noch nicht angegangen.


 

Alexander Trust:

Wie schaut die Arbeit mit den Herstellern und Providern aus? Sie bieten zum Beispiel iPhones von Apple an, oder Galaxy-Smartphones von Samsung. Kooperieren Sie mit einigen der Unternehmen für Promotionszwecke?

Robert Ermich:

Wir kooperieren direkt mit den Providern und Herstellern für bestimmte Promotions. Im Großen und Ganzen arbeiten wir mit unserem Fullfillment-Partner einsAmobile eng zusammen, die wiederum exzellente Kontakte in die Industrie unterhalten und uns natürlich auch tatkräftig unterstützen.


 

Alexander Trust:

Und haben Sie die Möglichkeit, vielleicht sogar neue Tarif- oder Bundle-Angebote in Kooperation mit Mobilfunk-Providern anzubieten, die exklusiv nur über ihre Plattform verfügbar sind?

Robert Ermich:

Für den Moment fokussieren wir uns darauf, zunächst alle Anbieter anzubinden und ein wenig mehr Erfahrung zu sammeln und auf unsere Kundenwünsche einzugehen. Sobald wir hier genug Anhaltspunkte über Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden haben, ist es sicherlich möglich auch eigene Tarife anzubieten, wie man es von unseren Mittbewerbern zum Teil kennt. Zunächst sind wir allerdings darauf bedacht, als neutrale helfende Hand das Richtige für die Kunden aus dem Dschungel des Mobilfunk-Marktes herauszupicken. Da brauchen wir den Markt mit einem eigenen Produkt für den Moment nicht noch undurchsichtiger zu machen.


 

Alexander Trust:

Wenn Sie feststellen, dass das Tablet-Geschäft bei Apple seit einigen Jahren stagniert und viele Analysten behaupten, dass es nur noch ein, zwei Jahre dauert, bis der Zenit bei den Smartphone-Verkäufen erreicht ist, wie blicken Sie dann mit Ihrem Geschäftsmodell in die Zukunft?

Robert Ermich:

Ich denke, dass das Tablet-Geschäft gerade im Bereich SmartHome und Business noch weiter stabil bleiben wird – ich glaube nur, dass die Grenzen zwischen Laptops und Tablets etwas durchlässiger werden. Was das Handy-Geschäft anbetrifft, so sind wir in Deutschland bei der Smartphone-Abdeckung immer noch weit hinterher in Europa. Darum sehe ich hier kurz- bis mittelfristig noch keinen Handlungsbedarf sehe. Vielleicht wird die Neuerungsfrequenz bei Smartphones etwas abnehmen, aber wir sehen viel Potenzial im Bereich Smartwatches oder bei alternativen Display-Lösungen. Darum denken wir, dass der Markt spannend bleibt.
Das Gleiche gilt auch für den Tarif-Markt. Wer konnte sich vor fünf Jahren vorstellen, was ein Handytarif alles bieten muss? Heute sind wir Allnet-Flatrates gewohnt und haben Musik-Flatrates für unterwegs mit dabei. Immer häufiger braucht man nicht mal mehr einen Internet-Anschluss für zu Hause.
Da wird also auch noch einiges passieren. Gerade deswegen ist es für uns so wichtig, schnell Reichweite und Vertrauen aufzubauen um uns nachhaltig als helfende Hand für den Tarif-Dschungel zu platzieren.

Alexander Trust:

Vielen Dank an DeinHandy für das Interview.

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Busy-Bags-iPhone- und iPad-Entwickler Kaasa solution im Interview https://macnotes.de/2013/02/02/interview-kaasa-solution-busy-bags/ https://macnotes.de/2013/02/02/interview-kaasa-solution-busy-bags/#comments Sat, 02 Feb 2013 11:15:48 +0000 http://www.macnotes.de/?p=85240 Kasaa solution hat ein Zeitmanagement-Spiel namens Busy Bags für iPhone und iPad veröffentlicht, bei dem Nutzer Koffer auf Bändern in Ordnung halten müssen. Wir wollten wissen, warum man sich auch heute noch auf solche Ideen einlässt, und ob Gelegenheitsspiele die Vorurteile verdienen, mit denen sie konfrontiert werden. Außerdem haben uns Nico Kaartinen und Stefan Jahnke […]

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Kasaa solution hat ein Zeitmanagement-Spiel namens Busy Bags für iPhone und iPad veröffentlicht, bei dem Nutzer Koffer auf Bändern in Ordnung halten müssen. Wir wollten wissen, warum man sich auch heute noch auf solche Ideen einlässt, und ob Gelegenheitsspiele die Vorurteile verdienen, mit denen sie konfrontiert werden. Außerdem haben uns Nico Kaartinen und Stefan Jahnke von Kasaa Rede und Antwort über zukünftige Updates, komische Versionsnummern, Raubkopien und Apples geschlossenes System des App Store gegeben.

Alexander Trust:

Ihr habt mit Busy Bags ein Zeitmanagement-Spiel im App Store veröffentlicht. Woher stammt die Idee, Gepäck auf einem Fließband zu verwalten?

Kasaa solution:

Die Idee stammt von Fritz Schäfer, einem Urgestein aus der Gaming-Industrie. Als er damit zu uns kam, waren wir sofort Feuer und Flamme. Besonders spannend fanden wir, dass sie ja auf einer Szene beruht, die jeder kennt und mitfühlen kann.

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Wie begegnet ihr Vorurteilen, dass Casual-Games eigentlich keine richtigen Spiele seien?

Dafür das Casual Games keine richtigen Spiele sein sollen, spielen es doch erstaunlich viele Menschen. Es gibt wie für vieles andere immer verschiedene Geschmäcker und Vorlieben. Das klassische Spiel an der Bushaltestelle ist aber definitiv kein Shooter, sondern eher etwas wie Busy Bags.

Obwohl eure eigenen Spiele für iPhone und iPad bislang eher Gelegenheitsspiele waren, glaubt ihr trotzdem, dass sich die iOS-Plattform auch langfristig für die sogenannten „Core“-Gamer empfehlen kann?

Wir denken, dass das auf Grund der Leistungsfähigkeit der Geräte langfristig passieren wird. Wenn man sich ansieht, welche Leistung hinter einem iPad 4 oder anderen Tablets steckt, ist das schon sehr beeindruckend. Hier bindet man dann noch ein oder mehrere Gamepads an und spielt das Spiel auf seinem Flat-Screen zu Hause. Dass man dasselbe Spiel auch unterwegs auf einem Tablet-Screen spielt, muss dann nicht unbedingt sein.

Oder sind Gelegenheitsspiele einfach ein Trend, der mittlerweile auch die Konsolen einholt und nur auf den Smartphones begonnen hat?

Es ist eine Kategorie, wie es auf Konsolen eben verschiedene Kategorien für Box-Produkte gibt. Wir finden aber eher nicht, dass dies ein echter Trend ist.

Ihr verwendet in euren Spielen auch Game Center. Wie zufrieden seid ihr mit diesem System, und haben andere Lösungen wie Steam, Origin oder das PSN und Xbox Live mit seiner Gamerscore vielleicht Vorteile gegenüber Game Center?

Game Center gibt für iOS-Geräte eine gute Anbindung und eine einfache Möglichkeit, das Spiel bzw. die Applikation in das Ökosystem von Apple zu integrieren. Und hier funktioniert es halt einfach gut.

Warum hat Busy Bags trotz eines ersten Updates erst die Versionsnummer 0.2?

Das hatte keine strategische Bedeutung. Das kommende Update wird dann 1.0 haben, auch wenn es bereits die ersten Kinderkrankheiten hinter sich hat.

Wenn ihr den App Store und die Bedingungen für Entwickler mit anderen Systemen vergleichen müsstet, wo seht ihr Vor- und Nachteile?

Alle Systeme haben unseres Erachtens ihre Vor- und Nachteile und oft lernen sie auch voneinander. Wir geben die Spielregeln nicht vor, aber wir können gut verstehen, dass gewisse Prüfprozesse einfach gemacht werden müssen. Das macht es für uns als Entwickler nicht immer einfach, was Updates und Neuveröffentlichungen angeht, aber man versucht, das Beste daraus zu machen.

Hattet ihr schon Probleme mit Apple beim Einsenden eurer Apps?

Na klar haben wir die schon gehabt, aber das ist ja das tägliche Geschäft eines jeden Entwicklers. Man lernt nie aus.

Beschäftigt ihr euch mit dem Thema Raubkopien? Wenn ja, wie steht ihr dazu? Sind sie ein notwendiges Übel?

Es ist in der Tat ein alltägliches Übel. Die generelle Frage ist nur, ob ein Raubkopierer mit seiner Mentalität überhaupt ein potentieller zahlender Kunde wäre, den man hier verliert.

Ihr habt schon vorher ein digitales Trading-Card-Game namens Master of Maya veröffentlicht, das auch In-App-Käufe verwendet. Welchen Vorteil bieten solche Modelle, die man seit einiger Zeit schon unter dem Begriff „Freemium“ zusammenfasst für Entwickler „und“ für Kunden?

Wir lieben dieses Modell, da es dem Spieler überlässt, wie sympathisch ihm ein Angebot letzten Endes ist. Wir sind schließlich selber Kunden und Spieler. Aber zu viele Leute vergessen manchmal, dass gute Spiele auch viel Arbeit, Zeit und Geld kosten.

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Seid ihr mit der Performance eurer Apps bislang zufrieden?

Insgesamt sind wir mit der Performance unserer Apps zufrieden, auch wenn man natürlich immer versucht, noch mehr aus einem Titel herauszuholen. Auch hier werden wir jeden Tag besser.

Könnt ihr Diskussionen um mangelnde Sichtbarkeit von Apps im App Store nachvollziehen?

Natürlich können wir das nachvollziehen, aber wie in jedem anderem Markt, in dem es eine Fülle von Angeboten gibt, geht es am Ende auch um die Themen Marketing, PR und die Qualität des Spiels. Zu programmieren und dann aufs große Geld zu hoffen, ist ohne Marketing mittlerweile wie Lottospielen. Irgendwie müssen die Leute ja merken, dass es einen Titel gibt.

Mögt ihr unseren Lesern ein wenig mehr über euch erzählen? Wer seid ihr? Und seit wann macht ihr iOS-Apps?

Wir entwickeln Apps schon länger als es das Wort App gibt. Erst waren es noch Java-Programme auf kleineren Displaygrößen. Das war schon damals Wahnsinn, wie viele Leute auf einem 128×128 Display unsere Spiele gespielt haben. Über mehrere Jahre waren wir der europäische Arm der japanischen Firma Taito, die bei den meisten für Titel wie Bubble Bobble, Arkanoid oder Space Invaders ein Begriff sind. Java-Geräte sind jetzt nicht mehr so verbreitet!

Die Entwicklung der Endgeräte hat uns dann dazu bewegt, Titel auch für iOS umzusetzen, was aus technischer Sicht um Ecken spannender ist und für uns Entwickler ist der Business Case dabei sogar attraktiver.

Man kann uns sicherlich als „Indie Team“ sehen, ein kleines Team mit eigenen Ideen und einer internen Multiplattform-Kompetenz. Alles aus einer Hand für bestmöglich ausbalancierte Lösungen, die uns auch selber Spaß machen.

Welche zukünftigen Produkte können wir von Kaasa solution demnächst erwarten?

Wir arbeiten weiterhin an unseren bestehenden Titeln, die wir in den verschiedenen Stores haben. Soll heißen, dass es immer wieder Updates, Verbesserungen und Neuigkeiten geben wird. Dabei ist es immer spannend, Feedback und damit neue Anregungen von den Spielern zu erhalten, egal ob positiv oder negativ. Auch wenn sich einige Leute leider manchmal in ihrem Ton vergreifen. Aber am Ende versuchen wir als Dienstleister jedem irgendwie zu helfen und eine passende Antwort parat zu haben.

Woran wir momentan arbeiten? – Wir arbeiten mit einigen Kollegen an einem EU-Projekt zur Sturzprävention namens iStoppFalls, hierbei geht es darum, durch Spiele bei der Prävention von Stürzen zu helfen und technische Algorithmen zu erfinden bzw. existierende zu verbessern. Hört sich jetzt nicht für jeden spannend an, doch für uns ist es sehr herausfordernd, unsere Expertise in so einen Bereich mit einzubringen.

Auf iOS-Seite bearbeiten wir aktuell Giana Sisters neu, da sich auf diesen Geräten seit dem Launch einiges getan hat. Ihr dürft also gespannt sein. Bei Busy Bags arbeiten wir an neuen Flughäfen und lustigen Kleinigkeiten. Zusätzlich ist ein ganz neues Projekt gestartet, welches uns ebenfalls sehr am Herzen liegt und hoffentlich die Massen begeistern wird. Mehr wollen wir erst einmal nicht verraten.

Wir danken Nico Kaartinen und Stefan Jahnke für das Interview.

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iPhone- und iPad-Entwickler (Mahjah Pro) Dmitriy Prikhodko im Interview https://macnotes.de/2012/12/19/mahjah-pro-iphone-ipad-interview-mit-entwickler/ Wed, 19 Dec 2012 14:15:45 +0000 http://www.macnotes.de/?p=83127 Dmitriy Prikhodko hat vor kurzem ein Puzzlespiel namens Mahjah Pro für iPhone und iPad veröffentlicht, das zwei Genres zusammenführt: Mahjong und Solitaire. Auf 3D-Spielfeldern, die man beliebig drehen kann, muss man einzelne Würfel mit Symbolen und Bildern gegeneinander auflösen. Dmitriy gehört zu einer Reihe von Entwicklern, denen wir die Möglichkeit geben möchten, sich und ihre […]

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Dmitriy Prikhodko hat vor kurzem ein Puzzlespiel namens Mahjah Pro für iPhone und iPad veröffentlicht, das zwei Genres zusammenführt: Mahjong und Solitaire. Auf 3D-Spielfeldern, die man beliebig drehen kann, muss man einzelne Würfel mit Symbolen und Bildern gegeneinander auflösen. Dmitriy gehört zu einer Reihe von Entwicklern, denen wir die Möglichkeit geben möchten, sich und ihre Arbeit näher vorzustellen. Im Oktober stellten wir Edoardo Spadoni (Jump the Hole) vor, im November das Team hinter der ToDo-List-App Casy.

Alexander Trust:

Hallo Dmitriy, möchtest Du Dich unseren Lesern vorstellen? Und: Entwickelst du hauptberuflich Videospiele?

Dmitriy Prikhodko:

Ich heiße Dmitriy Prikhodko und stamme aus Russland. Ich bin 30 Jahre jung und Indy-Spiele-Entwickler. In der Vergangenheit habe ich beim TrainYard-Independent-Team mitgewirkt am kostenlosen PC-Spiel „Process“ (vgl. http://www.indiedb.com/games/process). Derzeit ist ein weiteres Spiel im selben Genre geplant.

Wie lange hat es gedauert, das Spiel zu programmieren?

Bereits nach zwei Wochen hatte ich einen ersten Prototyp fertiggestellt und nach rund 4 Wochen eine erste spielbare Version. Unity3D hat das schnelle Umsetzen ermöglicht.

Du hast also mit der Unity Engine gearbeitet?

Ja. Für die Arbeit habe ich die tolle Unity3D Engine verwendet und einige verfügbare Plugins, die im ebenfalls sehr nützlichen „Unity Asset Store“ zu haben sind.

Welche Vorlage und Inspiration hast du für das Spiel gehabt?

MahJah Pro ist hauptsächlich von Mahjong Solitaire inspiriert, aber wesentlich weniger komplex. Es gibt außerdem ein Zeitlimit und zeitbasierte Boni.

Welche Erfahrungen hast Du mit Apple gemacht, wenn es darum geht, die eigene App einzusenden und für den Verkauf zugelassen zu bekommen? Gab es irgendwelche Schwierigkeiten in diesem Prozess?

Also ich habe prima Erfahrungen gemacht. Es hat lediglich eine Woche gedauert, bis das Spiel durchgewunken wurde.

Was sind die zukünftigen Pläne für „MahJah“?

Aktuell bereite ich einige Änderungen vor, die aber nicht das Gameplay betreffen. Es hängt auch ein wenig vom Erfolg des Spiels ab. Wenn es gut läuft gibt es ja vielleicht MahJah 2 oder ein vergleichbares Spiel.

Möchtest du das Spiel auch auf anderen Plattformen anbieten?

Ja, ich plane einen Android-Release. Dort soll GREE für Leaderboards und Achievements eingebunden werden. Derzeit warte ich noch auf das Eintreffen eines Testgeräts. Vielleicht denke ich auch in Richtung BlackBerry – das hängt aber auch davon ab, inwieweit BlackBerry als Zielplattform in Unity Verwendung finden wird.

Hast du weitere Spiele-Projekte im Kopf?

Ja ich habe derzeit 1, 2 andere Projekte im Hinterstübchen. Ein Konzept bzw. einen Prototypen gibt es in der Indiedb zu sehen (vgl. http://www.indiedb.com/games/flyer).

Was denkst Du über Raubkopien?

Ich denke, dass Raubkopien schlecht sind. Unglücklicherweise reicht in vielen Ländern der Welt das Grundeinkommen nicht aus, um Lizenz-Produkte zu kaufen. Hoffentlich ändert sich das in der Zukunft.

Wir bedanken uns bei Dmitriy Prikhodko für das Interview. Seine App MahJah Pro gibt es aktuell in Version 1.03 im App Store, als Universal-App zum Preis von 89 Cent. Eine Lite-Variante zum kostenlosen Ausprobieren ist ebenfalls vorhanden.

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Red Get App Development: iPhone-Entwickler von ToDo-App Casy im Interview https://macnotes.de/2012/11/13/interview-red-get-app-development/ Tue, 13 Nov 2012 16:38:49 +0000 http://www.macnotes.de/?p=81406 Das Entwicklerstudio Red Get App Development hat kürzlich eine neue Todo-App namens Casy im App Store für iPhone und iPod touch vorgestellt. Die zwei Entwickler und der eine Designer, die die Firma ausmachen, gehen allesamt noch zur Schule in Nordrhein Westfalen und haben uns im Interview mehr über ihre App und deren Entwicklung verraten, und […]

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Das Entwicklerstudio Red Get App Development hat kürzlich eine neue Todo-App namens Casy im App Store für iPhone und iPod touch vorgestellt. Die zwei Entwickler und der eine Designer, die die Firma ausmachen, gehen allesamt noch zur Schule in Nordrhein Westfalen und haben uns im Interview mehr über ihre App und deren Entwicklung verraten, und dass sie mittelfristig eine weitere Kalender-App planen, die irgendwann sogar in die Cloud wandern soll und mit Casy zusammenarbeiten.

Alexander Trust:

Erzählt unseren Lesern doch ein bisschen mehr über Euch bzw. Eure Firma?

Red Get App Development:

Wir sind ein junges, aufstrebendes Unternehmen namens Red Get App Development, mit zwei Entwicklern und einem Designer. Zwei von uns sind 18 Jahre alt, einer 17 und wir sind Abiturienten in Paderborn. Anschließend haben wir alle vor zu studieren, eben in Paderborn oder eben woanders, je nach dem was sich so ergibt.

Was genau ist Casy?

Casy ist eine schlicht gehaltene ToDo-App mit einem neuen Konzept.

Was würdet ihr Leuten erzählen, die sagen: „Och Gott, nicht noch eine To-Do-Listen-App“ oder „Es gibt doch ganz viele kostenlose Alternativen, warum also zahlen?“

Das Problem bei „normalen“ Todo-Listen ist, dass die Priorität und die Aufgaben selbst immer getrennt dargestellt werden. In Casy ist das verbunden, da die Aufgaben, sogenannte Caskets, je nach Wichtigkeit in der Größe angepasst werden können. So ist zum Beispiel heute für mich Wasser wichtiger einzukaufen als Karotten. Dadurch sieht man auf den ersten Blick, was am wichtigsten ist und was noch warten kann.
Natürlich sind Push-Meldungen enthalten, sowie, dass man die Dauer für die Aufgabe angeben kann, also wie lange man dafür braucht.

Wie lange hat die Entwicklung von Casy gedauert?

Die Entwicklung der App selbst hat ein bis zwei Monate gedauert, also etwa ab Mitte September haben wir mit der Programmierung begonnen. Allerdings haben wir erst die Idee entwickelt. Dies hat bestimmt ebenfalls einen Monat Zeit in Anspruch genommen. Am 5. November haben wir dann schließlich die App in den App Store zur Prüfung gegeben.

Update vom 16.03.2021: Dieser Beitrag enthielt ein Video auf YouTube, das es heute so nicht mehr gibt. Deshalb haben wir es entfernt.

Welchen Grund hat es, dass die App nur unter iOS 6 funktioniert?

Im Moment ist die App tatsächlich leider erst ab iOS 6 nutzbar, weil wir Komponenten in Xcode verwenden, die erst ab dieser Version verfügbar sind, jedoch arbeiten wir daran, dass die App abwärtskompatibel sein wird.

Ist eine Mac-Version oder ein Android-Port geplant?

Eine Android-Version ist geplant, allerdings wollen wir uns erst im iOS App Store einen Namen machen, bevor wir auf andere Plattformen umsteigen. Eine Mac-App mit iCloud-Sync ist ebenfalls geplant, jedoch sind wir im Moment alle mit der Weiterentwicklung von Casy beschäftigt, die nächste Aktualisierung steht schon in den Startlöchern.

Das Design von Casy wirkt recht schlicht und aufs Wesentliche reduziert. War das Absicht?

Casy ist tatsächlich sehr schlicht gehalten, da der Fokus auf den selbst eingegebene Einträgen liegen soll. So hat man schnell alle Aufgaben im Fokus und wird nicht weiter abgelenkt von sinnlosen Designspielereien.

Welche weiteren Projekte schweben Euch vor?

Zum einen sind weitere Version von Casy geplant, mit einer intuitiveren Erinnerungsfunktion, sowie eine Zusammenarbeit für eine weitere, selbstgemachte App, deren Namen noch nicht fest steht. Die App soll ein großes Projekt werden, mit einer iPhone-, iPad- und Mac-App. Zudem ist mindestens ein Webportal für Windows-Nutzer, sowie für die Nutzung unterwegs ohne iOS-Gerät oder Mac gedacht.
Die App soll den digitalen Kalender vereinfachen, da in diesem Bereich noch sehr viel Spielraum ist. Die Standard-Kalender-App ist unserer Meinung nach eben nur Standard und kann durchaus durch viele Features verbessert werden.
Im App Store finden sich zudem keinerlei wirklich gute Alternativen zum Standard-Kalender. Die ist nur unsere eigene Meinung, und soll keine Beleidigung gegenüber anderen Entwicklern sein – entweder ist das Design nicht befriedigend, oder an der Umsetzung hapert es.
Das Projekt wird natürlich recht lange in der Entwicklung brauchen, aber wir geben unser Bestes.
Später soll dann Casy mit einem eigenständigen Cloud-Dienst mit der geplanten Kalender-App zusammen fungieren. Die genaue Umsetzung steht dafür aber noch nicht fest.

Wir bedanken uns bei Red Get App Development für das Interview. Unseren Lesern sei noch gesagt, dass die Todo-App derzeit 89 Cent kostet.

Der Beitrag Red Get App Development: iPhone-Entwickler von ToDo-App Casy im Interview erschien zuerst auf Macnotes.de.

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