Umwelt Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/umwelt/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Mon, 13 Jun 2022 11:52:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg Umwelt Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/umwelt/ 32 32 Warum man die eigene Waschmaschine ausstecken sollte? https://macnotes.de/2021/07/02/warum-man-die-eigene-waschmaschine-ausstecken-sollte/ Fri, 02 Jul 2021 13:42:09 +0000 https://macnotes.de/?p=573472 Mal was Anderes. Wer gerne den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren möchte, der kann daheim die Waschmaschine und den Trockner ausstecken. Geld sparen kann man so natürlich auch, ungefähr so viel, dass man sich vielleicht alle, zwei, drei Jahre eine Kugel Eis leisten kann. Tatsächlich gibt es viel zu viele Geräte, die eine Form von sinnlosem Stand-by-Modus […]

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Mal was Anderes. Wer gerne den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren möchte, der kann daheim die Waschmaschine und den Trockner ausstecken. Geld sparen kann man so natürlich auch, ungefähr so viel, dass man sich vielleicht alle, zwei, drei Jahre eine Kugel Eis leisten kann. Tatsächlich gibt es viel zu viele Geräte, die eine Form von sinnlosem Stand-by-Modus haben, der Strom verbraucht, den man aber erst produzieren muss.

Dieser Beitrag ist kein Appell, dass jetzt jeder sofort seine Waschmaschine oder seinen Trockner ausstecken muss. Es gibt genügend Leute, die gar keines dieser Geräte besitzen. Er ist aber vielleicht eine Anregung.

Denn ins Grübeln bin auch ich vor Kurzem gekommen. Aus Neugier habe ich mit einem Stromverbrauchsprüfer vor einiger Zeit mal die Geräte daheim überprüft. Entsprechend erstaunt war ich, dass die Waschmaschine oder der Trockner „ausgeschaltet“ dennoch Strom verbrauchen. Man müsste die Hersteller fragen, warum die Geräte das tun. Logisch kann ich mir selbst auch ein paar Antworten herleiten, beispielsweise für die Verriegelungselektronik in der Tür. Doch unter dem Strich benötigt eine Waschmaschine, wenn sie nicht in Benutzung ist, sinnvollerweise keinen Strom. Jedenfalls nicht in meiner Welt.

0,2 Watt sind nicht die Welt, oder doch?

Die Waschmaschine in unserem Haushalt ist schon etwas älter. Auch wurden an ihr schon einmal die Kohlen ausgetauscht, sodass sie nicht ein zweites Mal angeschafft werden musste. Der Trockner indes ist neueren Datums. Das merkt man gleichermaßen am Stromverbrauch im „ausgeschalteten Zustand“. Denn der Trockner verbraucht zwischen 0,05 und 0,1 Watt und die Waschmaschine aber eher zwischen 0,1 und 0,2 Watt.

Ich habe mir dann die Mühe gemacht auszurechnen, wie sich das jährlich auf der Stromrechnung bemerkbar macht. 0,2 Watt × 24 Stunden × 365 Tage / 1000 × 0,30 Euro. Die 30 Cent sind der angenommene Strompreis. Es geht natürlich auch günstiger. Aber das ist nicht der springende Punkt. Es kommen so nämlich rund 53 Cent zusammen. Waschmaschine und Trockner schlucken pro Jahr schon allein im Betrieb mehr.

Nur eben, wenn man mit den Zahlen anfängt zu rechnen und sich vorstellt, dass in Summe ziemlich viel überflüssiger Strom verbraucht wird, aber auch Geld sozusagen „verbrannt“.

  • Laut Statista hatten 2020 96,1 Prozent aller „Haushalte“ eine Waschmaschine.
  • Laut BPB gab es in Deutschland 2019 41,5 Millionen Haushalte.

Vertraut man diesen Zahlen nur annähernd und rechnet sie aus, dann sollten allein 39.881.500 Waschmaschinen in Deutschland in Privathaushalten aktiv sein, also knapp 40 Millionen Stück. Nehmen wir „naiverweise“ an, dass diese alle den gleichen Strom im Stand-by verbrauchen. Nehmen wir außerdem an, dass jeder denselben Strompreis zahlt und auch niemand bereits die Waschmaschine aussteckt. Ja, dann würden in Deutschland jedes Jahr etwas über 20 Millionen Euro einfach dadurch verbrannt, dass die Situation so ist, wie skizziert.

Eine Alternative dazu ist übrigens nicht Persil Service. Bevor ich mich mit dem Thema zur Recherche beschäftigte, wusste ich nicht, dass man seine Schmutzwäsche per Post verschicken kann. Dass man sie binnen drei Tagen auch zurückbekommt, ist ein logistischer Irrsinn, der den CO2-Fußabdruck nicht schmälert.

CO2-Fußabdruck reduzieren

Was man mit dem Geld alles anfangen könnte? Ja, das ist richtig. Aber vor allem, Strom den man nicht verbraucht, muss man erst gar nicht produzieren. Auf diese Weise könnte man den CO2-Fußabdruck helfen zu reduzieren. Zumal Waschmaschinen ja nicht vor der deutschen Grenze haltmachen. Sie sind auf der ganzen Welt verteilt, wenn auch ungleich. Es gibt Leute, die nicht mal von einer Waschmaschine träumen können, da sie in ihrem Leben noch nie eine gesehen haben. Das klingt zynisch, ist es am Ende des Tages leider auch.

Aber vielleicht setzt dieser Beitrag eben bei anderen einen Denkanstoß, wie Kleinvieh im eigenen Leben auch Mist machen kann.

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Alle iPhones ab sofort ohne Netzteil und Kopfhörer https://macnotes.de/2020/10/15/alle-iphones-ab-sofort-ohne-netzteil-und-kopfhorer/ Thu, 15 Oct 2020 17:58:34 +0000 https://macnotes.de/?p=424854 Wer bei Apple ein iPhone bestellt, bekommt in Zukunft keine EarPods und kein Netzteil mehr mitgeliefert. Der Umwelt zuliebe verzichtet Apple darauf und geht damit vor allem der Politik aus dem Weg. Dabei ist Apple nicht der einzige und schon lange nicht der erste Hersteller, der so vorgeht. C64 Mini? Nintendo Classic? iPhone SE? Alle […]

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Wer bei Apple ein iPhone bestellt, bekommt in Zukunft keine EarPods und kein Netzteil mehr mitgeliefert. Der Umwelt zuliebe verzichtet Apple darauf und geht damit vor allem der Politik aus dem Weg. Dabei ist Apple nicht der einzige und schon lange nicht der erste Hersteller, der so vorgeht.

C64 Mini? Nintendo Classic? iPhone SE? Alle drei Geräte haben gemeinsam, dass sie ohne Netzteil ausgeliefert werden. Ein Standard USB-Netzteil reicht, das passende Kabel liegt der Verpackung bei.

iPhone 12 ohne Netzteil und Kopfhörer

Während der Präsentation des iPhone 12 ließ Apple Vizepräsidentin Lisa Jackson vom Dach des Steve Jobs Theaters über Apples Pläne für die Umwelt sprechen. Dabei erwähnte sie, dass das Unternehmen bis 2030 keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen möchte.

Um dieses Ziel zu erreichen sind viele Schritte notwendig. Dass in Zukunft dem iPhone 12 das Netzteil und die Kopfhörer in der Verpackung fehlen, ist einer dieser Schritte. Die OVP wird noch mal schmaler dadurch und verbraucht so gleich noch weniger Papier.

Apple schreibt dazu auf seiner Homepage, man solle doch das vorhandene Netzteil und die vorhandenen Kopfhörer verwenden.

Nicht nur iPhone 12 betroffen

Was aber währenddessen manche Beobachter schon vermuteten, ist mittlerweile Gewissheit. Denn Apple liefert alle Smartphones, die es verkauft, ab sofort nur noch ohne Kopfhörer und Netzteil aus. In der Verpackung enthalten ist in Zukunft nur noch ein einfaches Ladekabel in der Verpackung mit.

Allerdings: Bei dem Kabel handelt es sich um ein Lightning-auf-USB-C-Kabel. Denn das Unternehmen möchte so die Kompatibilität zu vorhandenen aktuellen Netzteilen erhöhen. Der USB-A-Anschluss ist ein Relikt aus der Vergangenheit, wie es scheint.

Mit diesem Schritt geht Apple auch auf die Politik vor allem in der Europäischen Union ein. Denn hierzulande forcierte man die Vereinheitlichung von Netzteilen. Apple ist jedoch eher spät dran. Viele Anbieter von Unterhaltungselektronik im weitesten Sinne liefern mehr und mehr kein Netzteil mehr mit, vor allem dann nicht, wenn die Geräte mit USB-Strom auskommen.

Apple bietet neues Netzteil günstiger an

Darüber hinaus hat Apple ein neues 20-Watt-USB-C-Netzteil in sein Angebot aufgenommen. Das Unternehmen bietet dies sogar günstiger an als vorher die 18-Watt-Variante. Es kostet derzeit 24,35 Euro. Das 18-Watt-Netzteil kostete zuletzt 34,10 Euro. Die krummen Preise sind der MwSt.-Senkung geschuldet.

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Arzttöchter erklären nicht die Welt: Traub im Irrtum https://macnotes.de/2020/09/24/arzttochter-erklaren-nicht-die-welt-traub-im-irrtum/ Thu, 24 Sep 2020 12:31:14 +0000 https://macnotes.de/?p=411597 Das Magazin Cicero veröffentlicht vorab einen Auszug aus einem Buch des Politikstudenten Clemens Traub, der selbst Teil der Bewegung „Fridays for Future“ war und ihr aber den Rücken kehrt. Traub thematisiert vermeintlich sozialen Sprengstoff, merkt dabei aber nicht, wie er Gemeinplätze hofiert und Vorurteile weiter schürt und damit am Ende „selbst“ zündelt. Als ich begann, […]

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Das Magazin Cicero veröffentlicht vorab einen Auszug aus einem Buch des Politikstudenten Clemens Traub, der selbst Teil der Bewegung „Fridays for Future“ war und ihr aber den Rücken kehrt. Traub thematisiert vermeintlich sozialen Sprengstoff, merkt dabei aber nicht, wie er Gemeinplätze hofiert und Vorurteile weiter schürt und damit am Ende „selbst“ zündelt.

Als ich begann, den Beitrag auf Cicero zu lesen, dachte ich mir zunächst, dass und wie Traub vermutlich angefeindet würde. Er versucht eine ausgewogene Sicht auf ein Phänomen unserer Zeit zu liefern. Doch er befeuert vor allem Vorurteile – meine Meinung.

Es fängt schon damit an, dass Traub seinen Standpunkt überschätzt. Es gehört nämlich solche Selbstüberschätzung dazu, zu behaupten, dass er das „typische Milieu“ der „meisten“ Demonstranten der FFF-Bewegung kenne. Ich kenne es nicht, aber ich bin auch nicht Teil der Bewegung. Nur ich weiß, dass man solche Behauptungen empirisch belegen können muss.

Geburtsfehler bei Fridays for Future?

Dann spricht er von einem Geburtsfehler der Bewegung. Es seien vor allem Akademikerkinder, die uns die Welt erklären wollten und unter sich blieben. Dafür gibt es bislang keine Belege. Es ist eine Beurteilung Traubs „aus dem Bauch heraus“. Er beschreibt damit nur, was er selbst erlebt hat.

Thunberg ist „kein“ Akademikerkind

FFF ist in den letzten zwei Jahren aus dem Schulstreik für Klima Greta Thunbergs erwachsen.

Ihre Eltern sind eine Opernsängerin und ein Schauspieler. Thunberg selbst geht noch zur Schule und hat zwar gute Noten, ist aber entsprechend noch keine Akademikerin. Ja, Thunberg lebt vegan, aber das ist dann auch schon die einzige Übereinstimmung mit den Attributen, die Traub den FFF-Aktivisten zuweist. Denn die würden vor allem „Gin-Tasting und Diskussionen über plastikfreies Einkaufen“ betreiben, weil sie es sich leisten könnten. Thunberg trinkt keinen Alkohol. Traub tut dies vielleicht, aber viele Anhänger der Klimaprotest-Bewegung allein schon deswegen nicht, weil sie noch minderjährig sind und es gar nicht dürfen.

Traub zündelt selbst

Gerade, indem Traub aber die FFF-Bewegung als privilegiert vereinnahmt, sie in einen „Elfenbeinturm“ steckt, schürt er Vorurteile. Er unterstellt den Protestlern einen kosmopolitischen Lebensstil, der die Ängste und Sorgen derjenigen außer Acht lässt, die sich sowieso vieles nicht leisten können und in Zukunft wegen möglicher Klimapolitik noch weniger werden tun können.

Zum einen unterstellt Traub hier wiederum etwas, nämlich dass Klimapolitik immer nur etwas kostet. Steigende Strompreise gab es schon „vor“ FFF. Sie haben eine ganz andere Ursache. Fehlplanungen und inkonsequente Handlungen der beteiligten Politiker beispielsweise sind der Grund dafür, dass die Strompreise explodieren (und auch das tun sie nicht). Was es bedeutet, wenn Preise explodieren, sollte man mal jemanden Fragen, der eine Währungsinflation miterlebt hat. Ich würde „behaupten“, dass die FFF-Bewegung bislang gar keinen Einfluss auf den Strompreis gehabt hat. Aber das ist nur „mein“ Bauchgefühl.

Indem Traub jedenfalls diese Vorurteile bedient spaltet er die Gesellschaft selbst. Denn diejenigen, die seinen Argumenten folgen, ohne sie zu hinterfragen, werden so gegen die vermeintlichen Akademikerkinder aufgestachelt.

Andere sollen nicht, weil manche es nicht tun?

Doch selbst wenn Traub immer mal wieder berechtigte Denkanstöße geben möchte, legt er sich doch selbst ein ganz faules Ei ins Nest. Er schreibt, dass „sich immer mehr Menschen fragen, wann endlich für ihre Alltagssorgen auf die Straße gegangen werde“. Zum einen zeichnet er damit das Bild von Leuten, die sich nicht selbst für ihre Angelegenheiten einsetzen, sondern darauf warten, dass andere es tun. Damit beurteilt er auch diese Gruppe nicht besonders sinnhaft.

Doch Teile der Gesellschaft, die ihre Sorgen nicht ernst genommen fühlen, gibt es. Nur ist das kein Argument gegen FFF. Denn nur weil andere nicht für ihre Belange protestieren kann man doch wieder anderen nicht „verbieten“ sich für die eigenen Belange einzusetzen. Das gilt sogar für den Fall, dass Traub mit seinen Vorurteilen gegenüber Akademikerkindern recht haben würde. Traubs Argument ist moralischer Natur. Aber man kann jemandem den Protest nicht verwehren, weil man ihn moralisch verwerflich findet. Er gehört zu den Grundrechten.

Ich hoffe für Traub, dass der Auszug bei Cicero nur die halbe Wahrheit zeigt und er in seiner Streitschrift – und sei es nur im Anhang – empirische und wissenschaftliche Quellen für seine Behauptungen beibringt. Ansonsten nämlich ist seine Streitschrift nur ein ideologisches Pamphlet, das Zweifel sät. Davon hat unsere Gesellschaft schon mehr als genug.

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Ökologischer Fußabdruck: Apple-Zulieferer Ibiden will grün produzieren https://macnotes.de/2017/03/09/oekologischer-fussabdruck-apple-zulieferer-ibiden-will-gruen-produzieren/ Thu, 09 Mar 2017 12:30:30 +0000 http://www.macnotes.de/?p=317693 Apples Zulieferer Ibiden möchte künftig nur noch mit grüner Energie produzieren. Es ist der erste japanische Zulieferbetrieb, der sich zu diesem Schritt bekennt. Der Apple-Zulieferer Ibiden aus Japan hat erklärt seine Fertigung so umzustellen, dass hauptsächlich erneuerbare Energien eingesetzt werden. Es ist der erste japanische Betrieb in Apples Lieferkette, der sich zu grünem Strom bekennt. […]

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Apples Zulieferer Ibiden möchte künftig nur noch mit grüner Energie produzieren. Es ist der erste japanische Zulieferbetrieb, der sich zu diesem Schritt bekennt.

Der Apple-Zulieferer Ibiden aus Japan hat erklärt seine Fertigung so umzustellen, dass hauptsächlich erneuerbare Energien eingesetzt werden. Es ist der erste japanische Betrieb in Apples Lieferkette, der sich zu grünem Strom bekennt. Im Atomstromland Japan möchte Ibiden insgesamt 12 Megawatt elektrische Leistung installieren, die aus regenerativen Quellen stammt, das wäre mehr, als das Unternehmen aktuell für Aufträge von Apple benötigt.

An 20 Standorten, darunter einem geplanten schwimmenden Solarkraftwerk, möchte das Unternehmen investieren.

Zulieferer unter Druck

Japan ist bei regenerativen Energien normalerweise nicht unter den Ländern, die zuerst genannt werden, ebenso wenig wie China. Dass sich in beiden Ländern Fertigungsbetriebe zu grüner Energie bekannt haben, liegt am Druck aus Cupertino: Apple selbst betreibt die meisten seiner Rechenzentren und Liegenschaften inzwischen mit Energie aus nachwachsenden Quellen und drängt seine Zulieferer es ebenfalls so zu halten, was in dem Fall eine größere Herausforderung darstellt.

Die Hardwarefertigung ist naturgemäß ein energieintensiver Prozess. Es ist die Fertigung, die Apples ökologischen Fußabdruck zurzeit am stärksten beeinflusst und das soll sich ändern. Bis 2018 sollen Apple-Zulieferer jährlich mindestens zweieinhalb Milliarden Kilowattstunden aus erneuerbaren Energien für die Fertigungsprozesse einsetzen. Ferner soll, wo es möglich ist, Energie eingespart werden und die Produktion umweltfreundlicher erfolgen. Beim Schmelzen von Aluminium soll etwa verstärkt auf Wasserkraft gesetzt werden, wie Apple in seinem aktuellen Umweltbericht ausführt. Grüne Energie sei langfristig nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für das Geschäft, so Apples für Umweltfragen verantwortliche Managerin Lisa Jackson.

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Apple veröffentlicht Umwelt-Report 2014 https://macnotes.de/2014/07/10/apple-umwelt-report-2014-veroeffentlicht/ Thu, 10 Jul 2014 03:31:22 +0000 http://www.macnotes.de/?p=169820 Apple hat jüngst einen Umwelt-Report veröffentlicht, der Maßnahmen aus dem Steuerjahr 2014 erläutert und die Verwendung „grüner“ Rohstoffe in den eigenen Produkten wie iPhones oder iPads anmerkt. In seinem neuen Umwelt-Report hat Apple erläutert, welche Schritte es in puncto Umweltpolitik im Unternehmen 2013 unternommen hat. Vor allem drei Bereiche hat Apple im vergangenen Jahr in […]

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Apple hat jüngst einen Umwelt-Report veröffentlicht, der Maßnahmen aus dem Steuerjahr 2014 erläutert und die Verwendung „grüner“ Rohstoffe in den eigenen Produkten wie iPhones oder iPads anmerkt.

In seinem neuen Umwelt-Report hat Apple erläutert, welche Schritte es in puncto Umweltpolitik im Unternehmen 2013 unternommen hat. Vor allem drei Bereiche hat Apple im vergangenen Jahr in den Blick genommen. Man hat den Einfluss auf den Klimawandel reduziert, indem man erneuerbare Energien verwendete und die Energieeffizienz in seinen Produkten steigerte. Man hat außerdem die Verwendung von „grüneren“ Rohstoffen in Produkten und dessen Verarbeitungsprozessen vorangetrieben und schließlich darauf Wert gelegt, wichtige Ressourcen zu konservieren.

Ein Schlagwort, das Apple in dem Bericht erwähnt ist die eigene Politik zur „net zero energy“. Dieser Begriff beinhaltet einen eiffizienteren Energieverbrauch, die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien und/oder den Kauf solcher Energien bei adäquaten Drittherstellern.

Erneuerbare Energien

Als prominentes Beispiel nennt Apple das eigene iCloud-Rechenzentrum in Maiden, USA. In der direkten Umgebung hat man den größten Solarpark in Privatbesitz (nicht staatlich reguliert) aufgebaut. Dieser erzeugt zwischen 60 und 100 Prozent des täglichen Energiebedarfs für das Rechenzentrum. Sollte das nicht ausreichen wird weitere hinzugekauft, in Form von Biogas. Entsprechend wird das Rechenzentrum in jedem Fall zu 100% durch erneuerbare Energien gespeist.

Schon jetzt produziert die Solaranlage in der Nähe des Rechenzentrums 167 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Dies würde ausreichen, 13.387 Häuser mit Strom zu versorgen. Apple plant jedoch ein drittes Solarfeld in der Umgebung des Rechenzentrums aufzustellen, das auf einer Fläche von mehr als 80 Hektar Platz finden soll.

Aus Apples Bericht (PDF) geht weiterhin hervor, dass mehr als 140 Apple Stores in den USA ihren Energiehaushalt bereits zu 100% aus erneuerbaren Energien bestreiten, genauso wie 21 Standorte in Australien. Den Fortschritt in Sachen Umweltpolitik stellt Apple komprimiert auf einer entsprechenden Webseite bereit.

Auch der geplante Apple Campus 2 wird dem Umweltbericht zu Folge vollständig aus erneuerbarer Energie gespeist werden.

Der Report Apples umfasst 29 Seiten und betrachtet noch viele weitere Aspekte von Apples Umweltpolitik, wie beispielsweise das Recycling von Produkten. Indem man sich mit lokalen Wertstoffeinrichtungen zusammentut, erspart man den langwierigen Transport, der seinerseits zu Lasten der Umwelt gehen würde.

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Apple veröffentlicht deutschsprachige Seite zum Umweltschutz https://macnotes.de/2014/04/22/apple-veroeffentlicht-deutschsprachige-seite-zum-umweltschutz/ Tue, 22 Apr 2014 09:39:48 +0000 http://www.macnotes.de/?p=96247 Zum Welttag der Erde hat Apple eine Internetseite ins Netz gestellt, welche die Erfolge des Unternehmens im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes hervorhebt und zum anderen zum Mitmachen anregt. Apple gehörte einst zu den Unternehmen, die von Greenpeace reichlich Schelte bekamen, wegen ihrer ungünstigen Umwelt-Bilanz. Das Blatt hat sich inzwischen gewendet und so ist Apple […]

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Zum Welttag der Erde hat Apple eine Internetseite ins Netz gestellt, welche die Erfolge des Unternehmens im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes hervorhebt und zum anderen zum Mitmachen anregt.

Apple gehörte einst zu den Unternehmen, die von Greenpeace reichlich Schelte bekamen, wegen ihrer ungünstigen Umwelt-Bilanz. Das Blatt hat sich inzwischen gewendet und so ist Apple inzwischen stolz darauf, sein Engagement im Bereich des Umweltschutzes kund zu tun und auch gegen Vorwürfe von Aktieninhabern zu verteidigen.

Zum Welttag der Erde hat Apple nun eine Internetseite ins Web gestellt, die ohne Zweifel sehr schön gemacht ist und mit zahlreichen Informationen und schicken Bildern und Grafiken auf die Bemühungen des Unternehmens hinweist. Ob nun echtes Engagement oder Notwendigkeit und Marketing: die Zahlen und Fakten sind zumindest interessant und sehr modern aufgemacht und angenehm zu lesen. Für das kritische Thema vielleicht ein wenig viel des Wohlgefühls und die Frage der Arbeitnehmer-Rechte in den Fabriken wird ebenfalls nicht oder nur am Rande behandelt.

Neben vielen Informationen dazu, wie Apple am Umweltschutz arbeitet, gibt es durchaus beeindruckende Zahlen zur CO2-Bilanz oder zur Entwicklung des Stromverbrauchs im Ruhezustand beim iMac. Die Seite ist wirklich ausführlich und wurde von Apple sorgfältig vorbereitet und gestaltet und vermengt so sinnvolle Information mit Gefühlswelten – also eine nahezu perfekte Werbekampagne für den Umweltschutz und Apple.

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Apple auf Platz 4 von US-Unternehmen mit grüner Energie https://macnotes.de/2014/02/03/apple-platz-4-us-unternehmen-gruene-energie/ Mon, 03 Feb 2014 04:19:28 +0000 http://www.macnotes.de/?p=95759 Die US-Umweltschutzbehörde, Environmental Protection Agency (EPA), hat im Januar eine Liste der Top-30-Tech-Unternehmen in den USA veröffentlicht, die besonders viel „grüne“ Energie verwenden. Apple rangiert auf Platz 4. Schon Anfang Januar veröffentlichte die EPA die Liste der Top 30 Tech-Unternehmen, die von grüner Energie Gebrauch machen. Noch vor Apple, das auf Platz 4 landet, rangieren […]

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Die US-Umweltschutzbehörde, Environmental Protection Agency (EPA), hat im Januar eine Liste der Top-30-Tech-Unternehmen in den USA veröffentlicht, die besonders viel „grüne“ Energie verwenden. Apple rangiert auf Platz 4.

Schon Anfang Januar veröffentlichte die EPA die Liste der Top 30 Tech-Unternehmen, die von grüner Energie Gebrauch machen. Noch vor Apple, das auf Platz 4 landet, rangieren Google (3), Microsoft (2) und Intel (1).

Der Auswertung zufolge hat Apple insgesamt 537.393.667 kWh aus grüner Energie konsumiert. 85 Prozent von Apples Energiebedarf würden aus grüner Energie stammen, wie Windkraft oder Solarstrom. 15 Prozent kämen hingegen aus konventionellen Energiequellen.

Die Liste der EPA hat insofern einen Bias als dass z. B. Google zwar mehr grünen Energiebedarf produzierte (737.364.727 kWh), damit allerdings lediglich 32% des eigenen Energiehaushalts deckte. Microsoft deckt mit 1.935.551.000 kWh 80% seines Energiebedarfs und Intel mit 3.100.850.000 100%.

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Apple untersucht Herkunft von Zinn in iPhone, iPad und anderen Produkten https://macnotes.de/2013/07/13/apple-untersucht-herkunft-von-zinn-iphone-und/ https://macnotes.de/2013/07/13/apple-untersucht-herkunft-von-zinn-iphone-und/#comments Sat, 13 Jul 2013 16:42:34 +0000 http://www.macnotes.de/?p=92177 Apple will künftig verstärkt auf die Herkunft von Zinn in seinen iPhones, iPads und anderen Produkten achten, und damit dem Vorwurf der Umweltzerstörung durch Förderung im Raum Bangka, Indonesien vorbeugen. Grund für die Untersuchungen ist die Kritik von Aktivisten von Friends of the Earth. Diese bringen den Zinnabbau in Bangka mit Umweltzerstörung in Verbindung. Zudem […]

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Apple will künftig verstärkt auf die Herkunft von Zinn in seinen iPhones, iPads und anderen Produkten achten, und damit dem Vorwurf der Umweltzerstörung durch Förderung im Raum Bangka, Indonesien vorbeugen.

Grund für die Untersuchungen ist die Kritik von Aktivisten von Friends of the Earth. Diese bringen den Zinnabbau in Bangka mit Umweltzerstörung in Verbindung. Zudem gibt es Vorwürfe über Kinderarbeit und gefährliche Arbeitsbedingungen. Apple hat nun bei der Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC) eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Untersuchungen anstellen wird.

Apple aktualisierte die Informationsseite über die „Verantwortung der Zulieferer„. In der deutschen Fassung fehlt (noch) der letzte Absatz über die „Beschaffung von konfliktfreien Rohstoffen“, der in der englischen vorhanden ist. Dort heißt es, dass man Bangka besucht habe, um Fakten herauszufinden („fact-finding visit“). Mit den dort gewonnen Informationen befasst sich nun die dafür eingerichtete Arbeitsgruppe beim EICC. Außerdem wird Apple eine Studie über den Bergbau in dieser Region unterstützen, um die Situation besser verstehen zu können.

Auch Samsung betroffen

Die Zulieferer von Samsung beziehen ebenfalls Zinn aus dieser Region, man sei sich auch dessen bewusst. Bereits Mitte April 2013 gab man bekannt, dass die Lieferantenkette untersucht wird, um besser verstehen zu können was dort passiert.

Via The Verge, engl

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Apple baut neue Solarfarm in Nevada, USA https://macnotes.de/2013/07/03/apple-solarfarm-reno-nevada-usa/ Wed, 03 Jul 2013 14:30:44 +0000 http://www.macnotes.de/?p=91947 Apples Datenzentrum in Reno, Nevada, soll künftig komplett über Solarstrom betrieben werden. Bis der Aufbau der Anlage abgeschlossen sein wird, will Apple auf Energie aus Geothermie zurückgreifen. Die in Reno geplante Solarfarm wurde am 12. Juni genehmigt, es besteht die Möglichkeit diese noch weiter auszubauen. Während der Bauarbeiten wird das Rechenzentrum mit Geothermie aus der […]

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Apples Datenzentrum in Reno, Nevada, soll künftig komplett über Solarstrom betrieben werden. Bis der Aufbau der Anlage abgeschlossen sein wird, will Apple auf Energie aus Geothermie zurückgreifen.

Die in Reno geplante Solarfarm wurde am 12. Juni genehmigt, es besteht die Möglichkeit diese noch weiter auszubauen. Während der Bauarbeiten wird das Rechenzentrum mit Geothermie aus der Umgebung versorgt. Nach der geplanten Fertigstellung in acht Monaten soll die Solarfarm zwischen 18 und 20 Megawatt Strom liefern. Laut GigaOM ist dies für eine Internetfirma sehr viel, allerdings ähnlich viel wie bereits an anderen Standorten Apples in North Carolina.

Apple plant mit dem Versorger NV Energy zusammenzuarbeiten, dadurch soll die „saubere“ Energie auch in das örtliche Stromnetz eingespeist werden.

Apple selbst gibt an seit 2010 massive Fortschritte beim Einsatz von erneuerbaren Energien gemacht zu haben. Während 2010 lediglich 35% des Energieverbrauchs von Apples Standorten und Rechenzentren über erneuerbare Energien gedeckt wurde, waren es 2012 bereits 75%. Das Ziel sind die 100 Prozent.

Lob von Greenpeace

Greenpeace zeigte sich von dieser Entwicklung begeistert. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte die Umweltorganisation, dass man Details zu dem Projekt erhalten habe. Die Millionen Nutzer Apples können sich sicher sein, dass Apples Teil des Internets mit „sauberer“ Energie betrieben wird.

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Behaviorismus: Sozialer Druck hilft Strom sparen https://macnotes.de/2013/06/16/strom-sparen-dank-sozialem-druck-behaviorismus-alex-laskey/ Sun, 16 Jun 2013 16:41:09 +0000 http://www.sajonara.de/?p=55955 Alex Laskey hat vor Pubilkum einen der angesehenen TED-Talks gehalten und darin über „Sozialen Druck“ als Element des Behaviorismus referiert und wie dieser helfen kann, Strom zu sparen. Laskey arbeitet mit einem Energie-Versorger in den USA zusammen. Gemeinsam hat man irgendwann eine Strategie entwickelt, wie man den Leuten effektiv nahelegen kann, Strom zu sparen. Versuche, […]

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Alex Laskey hat vor Pubilkum einen der angesehenen TED-Talks gehalten und darin über „Sozialen Druck“ als Element des Behaviorismus referiert und wie dieser helfen kann, Strom zu sparen.

Laskey arbeitet mit einem Energie-Versorger in den USA zusammen. Gemeinsam hat man irgendwann eine Strategie entwickelt, wie man den Leuten effektiv nahelegen kann, Strom zu sparen. Versuche, in denen Personen Nachrichten geschickt wurden, sie könnten Strom und damit Geld sparen, oder wenn sie Strom sparten, würden sie damit der Umwelt helfen, haben allesamt mehr oder weniger keinen Effekt gezeigt.

Sozialer Druck

Was aber tatsächlich dazu geführt hat, dass Leute anfingen, Strom zu sparen und damit gleichzeitig ihren Geldbeutel zu schonen, war das Element des Sozialen Drucks, der in der Disziplin des Behaviorismus definiert wird.

Eine weitere Nachricht, die die Leute dazu bewegt hat Strom zu sparen, war der Hinweis auf eine Messung in der Nachbarschaft, in der der eigene Stromverbrauch über demjenigen von 77% der übrigen Nachbarn lag. Durch den „Sozialen Druck“ getrieben, nicht schlechter als sein Nachbar sein zu wollen, haben in Folge einer solchen Benachrichtigung sehr viele Leute angefangen Strom zu sparen.

Sie wurden in ihrem Tun nachträglich unterstützt, erzählt Laskey und präsentiert Statistiken, eines der weltweit größten behavioristischen Experimente, wie er es nennt.

Der TED-Talk ist rund 8 Minuten lang und in englischer Sprache ohne Untertitel. Ihr könnt ihn im Anhang ansehen.

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