E-Books Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/e-books/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 02 Jul 2015 02:14:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg E-Books Archives - Macnotes.de https://macnotes.de/thema/e-books/ 32 32 Apple verliert Berufung wegen iBooks-Buchpreisbindung https://macnotes.de/2015/07/02/apple-verliert-berufung-ibooks-buchpreisbindung/ Thu, 02 Jul 2015 02:10:55 +0000 http://www.macnotes.de/?p=195658 Apple wurde vor einem Berufungsgericht abermals schuldig gesprochen, bei Anbietern für iBooks den Preis für Bücher durch Absprachen künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Es wird eine Strafe in Höhe von $450 Millionen fällig. Schon 2013 erging ein Urteil demzufolge Apple sich schuldig gemacht haben soll, mit Partnern für seinen iBooks Store Preise für […]

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Apple wurde vor einem Berufungsgericht abermals schuldig gesprochen, bei Anbietern für iBooks den Preis für Bücher durch Absprachen künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Es wird eine Strafe in Höhe von $450 Millionen fällig.

Schon 2013 erging ein Urteil demzufolge Apple sich schuldig gemacht haben soll, mit Partnern für seinen iBooks Store Preise für elektronische Bücher abgesprochen zu haben. Apple wollte jedoch die Strafe nicht akzeptieren und ging in Berufung und zog das Verfahren „künstlich“ in die Länge. Beispielsweise wollte man dass ein zuständiger Prüfer des Kartellamts ausgetauscht würde. Nun wurde vor kurzem das Urteil am Berufungsgericht gesprochen. Erste Anhörungen von Amazon und Apple, die im Verdacht standen, Preisabsprachen unternommen zu haben, gehen sogar zurück auf das Jahr 2010.

Käufer erhalten Entschädigung

Die Strafe in Höhe von 450 Millionen US-Dollar, die Apple nun zahlen muss, geht größtenteils an Käufer von iBooks. Dies wurde bereits im Rahmen eines ausgehandelten Kompromisses 2014 entschieden.

Richterin Debra Ann Livingston vom Berufungsgericht entschied, dass das Bezirksgericht in erster Instanz richtig entschieden habe, Apple der Preisabsprache schuldig zu befinden und bezieht sich dabei auf das „Sherman“-Gesetz, ein föderales Kartellgesetz.

Apple selbst hat schon 2014 Entschädigungen in Form von iTunes-Guthaben an betroffene Nutzer ausgesendet, obwohl das Verfahren zu dieser Zeit noch lief, wohlwissend, dass die Entscheidung negativ ausfallen würde.

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Amazon: Bezahlung für E-Book-Autoren pro Seite https://macnotes.de/2015/06/23/amazon-bezahlung-e-book-autoren-pro-seite/ Tue, 23 Jun 2015 14:11:43 +0000 http://www.macnotes.de/?p=195447 Amazon hat ein neues System zur Bezahlung von E-Book-Autoren vorgestellt, das diese pro gelesener Seite vergütet. Betroffen sind Autoren, die mit ihren Büchern am Abo-Service Kindle Unlimited partizipieren. Ab dem 1. Juli werden Autoren, die ihre Bücher via Kindle Direct Publishing für Kindle Unlimited bereitstellen, pro gelesener Seite vergütet werden. Ein Autor, dessen Buch 200 […]

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Amazon hat ein neues System zur Bezahlung von E-Book-Autoren vorgestellt, das diese pro gelesener Seite vergütet. Betroffen sind Autoren, die mit ihren Büchern am Abo-Service Kindle Unlimited partizipieren.

Ab dem 1. Juli werden Autoren, die ihre Bücher via Kindle Direct Publishing für Kindle Unlimited bereitstellen, pro gelesener Seite vergütet werden. Ein Autor, dessen Buch 200 Seiten hat, von denen ein Leser jedoch nur 100 gelesen hat, wird entsprechend genauso vergütet wie ein Autor, dessen Buch nur 100 Seiten hat, aber komplett gelesen wurde.

KENPC

Damit das funktioniert führt Amazon den KENPC ein, den „Kindle Edition Normalized Page Count“, wie es nun erläutert. Anhand von Standard-Einstellungen für alle E-Books, die immer dieselbe Schriftart, immer dieselbe Zeilenhöhe und denselben Zeichenabstand, und anderes mehr umfasst. Alle Bücher werden nach diesen Vorgaben standardisiert, und wenn ein Nutzer auf seinem Gerät die Schriftart ändert, hat das zwar auf die Anzeige auf seinem Gerät Einfluss, nicht aber auf die Seitenmarken, die zur Zählweise nach KENPC festgelegt werden.

Die Zahlen können die Autoren einsehen und wissen über ihre laufenden Umsätze Bescheid. Amazon weist vorsorglich darauf hin, dass die Zahl auf der „Promote and Advertise“-Seite im eigenen Bücherregal zu finden sein wird und die Gesamtzahl der gelesenen Seiten wird zudem auf dem eigenen „Sales Dashboard“ angezeigt wird. Auf der Amazon-Detailseite zu den Büchern würden hingegen andere Zahlen ausgewiesen, weil diese sich nicht am KENPC orientierten.

Die Tantiemen, die Amazon an Autoren ausschüttet, werden jeden Monat anhand des Umsatzes über den Abo-Service neu vergeben. Im Juni 2015 belief sich die Gesamtsumme auf 3 Millionen US-Dollar.

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