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	<title>Du hast nach wikileaks gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach wikileaks gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>CIA: AirPort und Time Capsule sind zu sicher für unsere Hacker</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/06/16/cia-airport-und-time-capsule-sind-zu-sicher-fuer-unsere-hacker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jun 2017 14:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die CIA arbeitet daran, technische Geräte jedweder Art zu hacken und Wikileaks hat die passende Dokumentation dazu. Unter dem &#8222;Cherry Blossom&#8220;-Programm wurde daran gearbeitet, Router und Netzwerk-Hardware gefügig zu machen &#8211; nur mit Apple-Technik wollte das nicht so recht gelingen. Viele namhafte Hersteller sind dabei Wikileaks hat wieder einmal Dokumente veröffentlicht, von denen sich die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/06/16/cia-airport-und-time-capsule-sind-zu-sicher-fuer-unsere-hacker/">CIA: AirPort und Time Capsule sind zu sicher für unsere Hacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die CIA arbeitet daran, technische Geräte jedweder Art zu hacken und Wikileaks hat die passende Dokumentation dazu. Unter dem &#8222;Cherry Blossom&#8220;-Programm wurde daran gearbeitet, Router und Netzwerk-Hardware gefügig zu machen &#8211; nur mit <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Technik wollte das nicht so recht gelingen.</p>
<h2>Viele namhafte Hersteller sind dabei</h2>
<p>Wikileaks hat wieder einmal Dokumente veröffentlicht, von denen sich die CIA wünschen würde, das wäre nicht passiert. Diesmal unter dem Namen &#8222;<a href="https://wikileaks.org/vault7/#Cherry%20Blossom">Cherry Blossom</a>&#8222;. Die Dokumente beschreiben, welche Netzwerkgeräte im Sinne der CIA &#8222;angepasst&#8220; werden können, also mit einer eigenen Firmware überspielt werden können, sodass sich damit allerlei Schindluder treiben lässt.</p>
<p>Die CIA wollte damit Passwörter abgreifen, Nutzer auf ungewünschte Seiten weiterleiten, den Internet-Verkehr überprüfen. Was die Hardware betrifft, sind die Tools der CIA wenig wählerisch &#8211; Router von Asus, Belkin, Buffalo, Dell, DLink, Linksys, Motorola, Netgear, Senao und US Robotics funktionieren. Wer gut aufgepasst hat, wird vollkommen zurecht <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> vermissen, denn AirPort und die Time Capsule stehen ausdrücklich nicht mit auf der Liste.</p>
<p>Und das hat auch seinen Grund, denn wie in anderen Dokumenten bekanntgegeben wurde, genauer gesagt bei &#8222;Harpy Eagle&#8220;, hat die CIA mit Apple-Routern große Probleme gehabt. Die Verschlüsselung sei zu stark und die Verwendung &#8222;unüblicher&#8220; Komponenten erschwere ein Eindringen zusätzlich &#8211; es sei den Technikern nicht gelungen, Root-Zugriff auf AirPort-Router zu erhalten.</p>
<p>Allerdings sind auch die Cherry-Blossom-Dokumente schon etwas älter. Sie sind auf 2012 datiert. Dass es der Agentur seinerzeit nicht gelungen ist, AirPort-Produkte zu knacken, bedeutet nicht zwingend, dass dem noch immer so ist.</p>
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		<title>Wikileaks: CIA hatte es auch auf Mac-Nutzer abgesehen</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/03/24/wikileaks-cia-hatte-es-auch-auf-mac-nutzer-abgesehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 08:25:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat neue Dokumente veröffentlicht. Darin wird behauptet, die amerikanische CIA könnte mittels eingeschleuster Malware beliebige Macs kompromittieren. Die Authentizität dieser Behauptung ist schwer zu beurteilen. Das umstrittene Enthüllungsportal Wikileaks, das bereits einen Schwung zumindest beunruhigender Dokumente unter dem Titel Vault7 veröffentlicht hat, legt nach. Nachdem es zunächst die Behauptung, die CIA habe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/03/24/wikileaks-cia-hatte-es-auch-auf-mac-nutzer-abgesehen/">Wikileaks: CIA hatte es auch auf Mac-Nutzer abgesehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat neue Dokumente veröffentlicht. Darin wird behauptet, die amerikanische CIA könnte mittels eingeschleuster Malware beliebige Macs kompromittieren. Die Authentizität dieser Behauptung ist schwer zu beurteilen.</p>
<p>Das umstrittene Enthüllungsportal Wikileaks, das bereits einen Schwung zumindest beunruhigender Dokumente unter dem Titel Vault7 veröffentlicht hat, <a href="https://wikileaks.org/vault7/darkmatter/releases/" target="_blank">legt nach</a>. Nachdem es zunächst die Behauptung, die CIA habe lange und hart daran gearbeitet Smartphones diverser Hersteller auszuspähen zu untermauern suchte, sollen nun auch Mac-Nutzer ins Visier der Agenten gerückt sein. Ferner wurde der bereits zuvor erhobene Vorwurf, die CIA manipuliere gezielt die Lieferkette, um die Integrität verkaufter Geräte bereits ab Werk zu kompromittieren, erneut aufgegriffen. Die Methode, mit der der Geheimdienst die Macs ausspähen soll, war zumindest theoretisch praktikabel.</p>
<h2>Angriff über Thunderbolt</h2>
<p>Bei näherer Betrachtung wirkt das Szenario noch immer bedrohlich, es besteht aber zumindest ein Grund zu größerem Optimismus. Ein Großteil der beschriebenen Angriffe lasse sich über das Hacken von Thunderbolt-Anschlüssen- und Adaptern durchführen, die seit 2008 verwendet werden. Diese seien als Sicherheitsproblem bekannt, behauptet Wikileaks und das stimmt tatsächlich.</p>
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<p>Tatsächlich geriet macOS in einer früheren Version in die <a href="http://blog.frizk.net/2016/12/filevault-password-retrieval.html" target="_blank">Kritik durch Sicherheitsforscher</a>, die demonstrierten, dass mittels Thunderbolt während des Bootvorgangs eine Umgehung der Verschlüsselung möglich war. <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hatte damals umgehend reagiert und die Lücke geschlossen. Auch die im ersten Durchgang veröffentlichten Vault7-Angriffe bezogen sich vielfach auf alte, zwischenzeitlich gestopfte Lücken in <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> und Android. &#8211; bleibt zu hoffen, dass es hier ähnlich ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Benjamin Prüfer verteilt Konjunktiv-Sprengstoff</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/04/04/benjamin-pruefer-verteilt-konjunktiv-sprengstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 20:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Huffington Post schreibt Benjamin Prüfer über das, was seiner Meinung nach unbedingt sein können müsste, wenn es denn so käme. Wikileaks könnte Merkels politisches Ende besiegeln. Dieser Benjamin Prüfer hat eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich. Jetzt hat er die Ärmel hochgekrempelt und will Merkel an den Kragen. Jemandem wie mir, der noch nie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/04/benjamin-pruefer-verteilt-konjunktiv-sprengstoff/">Benjamin Prüfer verteilt Konjunktiv-Sprengstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In der Huffington Post schreibt Benjamin Prüfer über das, was seiner Meinung nach unbedingt sein können müsste, wenn es denn so käme. Wikileaks könnte Merkels politisches Ende besiegeln.</p>
<p>Dieser Benjamin Prüfer hat eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich. Jetzt hat er die Ärmel hochgekrempelt und <a href="http://www.huffingtonpost.de/2016/04/03/wikileaks-merkel-griechenland_n_9607074.html">will Merkel an den Kragen</a>. Jemandem wie mir, der noch nie in seinem Leben Schwarz gewählt hat, könnte das Gefasel Prüfers am Allerwertesten vorbeigehen.</p>
<p>Doch man muss ihn nach seinem Verstand fragen, den lieben Herrn Prüfer, und in erster Linie aber seine Integrität in Frage stellen. Er veröffentlicht auf diesem Focus-Marktplatz der Eitelkeiten, der sich seit seinem Zusammengehen mit dem Fakten-Magazin darin übt, noch boulevardesker aufzutreten als der Boulevard selbst. Dort werden seit Jahren nur Schlagzeilen für Klicks produziert. Prüfer scheint dies besonders gut zu können.</p>
<p>Was aber treibt einen Buchautoren dazu, dessen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Pr%C3%BCfer">vermeintlich berührende Lebensgeschichte</a> verfilmt wurde, sich so asozial aufzuführen? Er hätte eigentlich allen Grund, es nicht zu tun. Warum sind Wikileaks und Merkel böse und der IWF gut? Von jemandem wie Prüfer sollte man erwarten können, dass er sich moralisch auf die Seite der Schwachen stellt. Aber er redet dem Internationalen Währungsfond (IWF) nach dem Mund und behauptet, dass der deutsche Steuerzahler auf 70 Milliarden Euro sitzen bleibt. Angesichts von Panama Papers sind das Almosen für diejenigen, die das Geld deutlich besser gebrauchen können als Christine Lagarde.</p>
<p>Prüfer bleibt aber im Konjunktiv. Da hätte er es gleich bleiben lassen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/04/benjamin-pruefer-verteilt-konjunktiv-sprengstoff/">Benjamin Prüfer verteilt Konjunktiv-Sprengstoff</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 20:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er Google und Facebook als Feinde der Demokratie bezeichnete. Apple und Politik? Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass Apple die politische Meinungsäußerung unterdrücke, und fragen sich, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er <a href="https://macnotes.de/2012/08/04/google-und-facebook-bedrohen-die-demokratie/">Google und Facebook als Feinde der Demokratie</a> bezeichnete.</p>
<h2>Apple und Politik?</h2>
<p>Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass <em><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> die politische Meinungsäußerung unterdrücke</em>, und fragen sich, wie lange das wohl noch so gehen werde. Als Beispiel dafür muss eine App von Frederic Jacobs namens Angry Syrians herhalten. Diese kritisiert in Comic-Optik das Regime von Präsident Baschar al-Assad und sei abgelehnt worden.</p>
<p>An diesem Punkt liegt meines Erachtens ein grundsätzliches Missverstehen seitens der beiden Autoren und vieler Internetnutzer vor. Die App Stores dieser Welt, sind virtuelle Geschäfte und keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung. Davon gibt es viele, der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> ist keine. Woher kommt überhaupt die Annahme, dass ein Geschäft alle Waren aufnehmen muss, die es auf der Welt gibt? Wenn man diesen Maßstab an den App Store ansetzt, dann müsste man Einzelhändlern vorschreiben, dass sie Produkte aus Entwicklungsländern &#8222;zwingend&#8220; neben ihrem Sortiment von Coca Cola oder Pepsi unterbringen, weil sie sonst politische Zensur ausüben? Oder unfairen Wettbewerb betreiben? Ist das so?</p>
<h2>Händler und ihre Regale</h2>
<p>Jeder Einzelhändler entscheidet, welche Produkte er ins Regal nimmt, und welche nicht. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Autoren im Selbstverlag müssen Büchereien beknien, damit diese ihre Produkte ins Sortiment aufnehmen. Der Bauer vom Land kennt die Verhandlungen mit den Supermärkten der Region nur zu gut. Manche haben es sich trendgerecht sogar als Werbeslogan auf die Fahnen geschrieben, Produkte von vor Ort ansässigen Lieferanten anzubieten.</p>
<p>Nun könnte man argumentieren, einem virtuellen App Store geht nie der Platz aus. Das ist richtig, doch das macht aus ihm trotzdem keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung; Apple muss sich in erster Linie um sein Geschäft kümmern. Es nutzt dem Hersteller aus Cupertino nicht, wenn er jede App mit blankem Busen und politischer Meinungsäußerung freischaltet, dann aber am nächsten Tag mit tausenden Lobbyisten auf der ganzen Welt zu kämpfen hat. Bürgerrechtler, Frauenrechtler, Umweltschützer, Tierschützer, Botschafter, Medienvertreter, usf.<br />
Wenn mein eigenes Geschäft darin besteht, Waren anzubieten und zu verkaufen, und ich mich ständig damit auseinandersetzen müsste, Meinungen von anderen zu rechtfertigen, kann ich mein Geschäft irgendwann schließen, weil ich nicht mehr genügend Zeit haben werde, mich um diese Aufgabe zu kümmern.</p>
<p>Wenn das für Hamann und Rohwetter politische Zensur ist, dann wünsche ich ab morgen jeden Tag einen neuen Bericht von den beiden Herren über die politische Zensur von Aldi, Lidl, Media Markt, Saturn, GameStop, Thalia, H&amp;M, S. Oliver, C&amp;A, usw., die wie selbstverständlich nicht alle Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.</p>
<h2>Die Rolle des Produzenten?</h2>
<p>Drehen wir den Spieß aber doch mal um: Warum wird Apple ein Strick draus gemacht, wenn die Firma entscheidet, eine App nicht ins Sortiment aufzunehmen, dem Urheber aber nicht, wenn er nun beispielsweise Produkte &#8222;exklusiv&#8220; vermarktet und anbietet? Was wäre wenn Frederic Jacobs seine App nur für iOS hätte anbieten wollen und nie für Android? Der Grund, warum Jacobs die App anbietet, egal ob kostenlos oder gegen Geld, ist der Markt, ist die Möglichkeit, möglichst viele potentielle Kunden/Leser zu erreichen. Als Urheber legt er also unternehmerisches Kalkül seinen Entscheidungen zur Veröffentlichung zugrunde. Warum darf das der App-Store-Betreiber nicht?</p>
<h2>Amazon und das Schwarzbuch WWF</h2>
<p>Hamann und Rohwetter glänzen bei ihrer Beschreibung von Amazons Entscheidung ein Buch aus dem Sortiment zu nehmen, mit dergleichen Argumentation wie zuvor. Ein Buch ist ein Buch. Jedenfalls in einem Buchladen. Denn auch ein Buchladen ist keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung, sondern ein Geschäft.</p>
<p>Amazon ist zwar weltweit der größte Online-Shop, doch er ist nicht der einzige. Nur weil Amazon das Buch nicht anbietet, ist das Buch nicht gleich aus der Welt. Amazon verbietet das Buch nicht, sondern bietet es nur nicht selbst an. Wenn Amazon gerichtlich erwirken würde, dass der Handel mit dem Buch verboten würde, könnte man von Zensur sprechen.</p>
<p>Doch jemandem vorschreiben zu wollen, wie er sein Geschäft führt, finde ich relativ anmaßend. Wenn man die Entscheidung Amazons nicht mag, soll man dort in Zukunft eben nicht mehr einkaufen. Das wäre in meinen Augen die richtige Entscheidung. Sich aber in die Unternehmenspolitik einmischen zu wollen, und von Amazon zu fordern, sie müssten dieses und jenes Buch anbieten, ist absurd. Vor allem: Wenn man einmal damit anfängt, dann will am Ende jeder das gleiche Recht für sich in Anspruch nehmen, und dann kann Amazon sein Geschäft nicht mehr selbst bestimmen.</p>
<h2>{Hier bitte Name von bösem US-Unternehmen einsetzen} und der Jugendschutz und die Weltanschauung</h2>
<p>Wenn es den beiden Autoren noch verborgen geblieben ist, obwohl sie es explizit selbst formuliert haben: die vier kritisierten Unternehmen stammen aus &#8222;Amerika&#8220;, und natürlich vertreten sie deshalb gewollt oder ungewollt amerikanische Moral- und Wertvorstellungen. Gewalt ist in den USA ein weniger sensibles Thema als beispielsweise Erotik. In Europa ist es meist umgekehrt. Besonders oft merken vor allem wir Deutschen dies, wenn es um Filme, Musik oder Videospiele geht. Unser Jugendschutz-System legt andere Maßstäbe an, weswegen wir bisweilen manche Videospiele gar nicht in Deutschland erleben, die es anderswo zu kaufen gibt. Der Bananen-Staat eben, oder doch nur eine Insel?</p>
<h2>Explizite Lyrik</h2>
<p>Im Zeit-Beitrag wird Apple dafür an den Pranger gestellt, dass das Unternehmen angeblich &#8222;heimlich&#8220; Musik von Kunden austauscht, wenn diese anstößigen Text beinhaltet.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Der Konzern ersetzt bisweilen heimlich Musikstücke mancher Nutzer: Enthalten die Liedtexte vermeintlich anstößige Worte wie motherfucking, kann es sein, dass sie durch Versionen desselben Liedes ersetzt werden, in denen solche Passagen nicht auftauchen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Es ist nur allzu verständlich, dass wir uns in Deutschland daran stoßen, dass ein Hersteller angebliche Vulgärausdrücke aus Liedern entfernt. Dabei ist es nicht der Shop-Anbieter, sondern sind es die Musikindustrie und die amerikanische Gesellschaft. Diese verfolgen das Bedürfnis, ihre Jugend schützen zu wollen, vor zu viel Verrohung.<br />
Hamann und Rohwetter jedenfalls wirken an dieser Stelle besonders tendenziös, denn sie erbringen zu keiner Zeit den Beweis, dass es sich nicht um einen technischen Fehler gehandelt hat, sondern unterstellen Apple Absicht.</p>
<p>In einem früheren Beitrag der Zeit, den Hamann und Rohwetter dazu extra verlinken, wurde Apple für den Austausch einer &#8222;Explicit&#8220;-Version eines Songs mit einer &#8222;weichgespülten&#8220; gescholten. Der Nutzer wurde darüber angeblich nicht aufgeklärt. Das ist so aber nicht ganz richtig. Jeder, der iTunes Match abonniert, muss zuvor bestätigen, dass er die <a href="https://www.apple.com/legal/internet-services/itunes/de/terms.html" target="_blank" rel="noopener">AGB</a> gelesen hat. Die beiden Zeit-Autoren hätten diese AGB ebenfalls konsultieren können, ehe sie sich ohne Überprüfung auf die Seite eines einzelnen Nutzers stellen, der eine Behauptung aufstellt. In den AGB heißt es unter anderem:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird die Songdateien automatisch durchsuchen und andere Informationen erheben, die genutzt werden können, um die in Ihrer iTunes Bibliothek vorhandenen Datenträger zu identifizieren, wie Namen, Interpreten oder Dauer der Songs.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird diese Informationen verwenden, um die Songs mit den derzeit im iTunes Store vorhandenen Songs abzugleichen, und wird die abgeglichenen Songs in dem im iTunes Store vorhandenen Format für Sie zur Verfügung stellen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>In dem Fall von &#8222;Linus Schmelzer&#8220; scheint in diesem Ablauf die Technik versagt zu haben. Dies muss man zunächst einmal annehmen, ganz im Sinne des &#8222;In dubio pro reo&#8220;. Denn Apple weist weiterhin in den AGB auf diesen Umstand hin.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird auf einer <em>&#8222;wie gesehen&#8220;-Grundlage</em> zur Verfügung gestellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten, die Defekte, <em>Verfälschung</em> oder den Verlust von Daten und/oder Informationen auf Ihrem Computer oder Gerät und auf mit diesen verbundenen Peripheriegeräten (einschließlich Servern oder anderen Computern) verursachen können, einschließlich Musik, Playlists und Playhistory.&#8220; (Hervorhebung d. Red.)<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Bei der Zeit hätte man sicherlich notiert, dass Apple sich &#8222;ein Hintertürchen offenlässt&#8220;. Dort wurde immerhin mit Bruno Kramm seinerzeit ein Mitglied der Piratenpartei zitiert. Dieser sprach von der &#8222;typischen Apple-Policy&#8220; und davon, dass das Unternehmen aus Cupertino die Kultur verstümmele. Dass Apple überhaupt dafür gesorgt hat, gegen den Widerstand der Musikindustrie, dass wir elektronische Musik nicht geächtet über Tauschbörsen herunterladen, sondern legal erwerben können, wird geflissentlich unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>Dass Apple sich hingegen kaum zu solchen Angelegenheiten in der Presse äußert ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Gucken wir in den Blätterwald und lesen jeden Tag die Schlagzeilen, in denen Leute verunglimpft werden, egal ob schuldig oder nicht. Manchmal ist es besser nichts zu sagen. Albern ist jedoch dieses Zitat aus dem Beitrag &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F25%2FApple-Zensur%2Fseite-2" target="_blank" rel="noopener">Fluchen verboten</a>&#8220; von Emilia Smechowski bei der Zeit, den Hamann und Rohwetter verlinken:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Linus Schmelzer hatte noch Glück: Auf einer externen Festplatte waren die entsprechenden Songs in seiner Musiksammlung noch gespeichert.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Hätte &#8222;Linus Schmelzer&#8220; die zuvor von mir zitierten Passagen der AGB gelesen, und nicht nur blind bestätigt, hätte er gewusst, dass technische Fehler von vornherein eingeräumt werden und der Nutzer sich damit einverstanden erklärt, indem er das iTunes-Match-Abo abschließt.<br />
Ich behaupte nicht, dass in dieser Sache alles &#8222;optimal&#8220; läuft, nur kann man nicht aus unverbesserlichen Nutzern auf einmal die Helden einer Kulturbewegung machen. Das ist absurd. Darüber hinaus gibt es bestimmt genügend Leute in unserer Gesellschaft, die stundenlang darüber diskutieren würden, ob ein &#8222;motherfucking&#8220; kulturell wertvoll ist oder nicht.</p>
<h2>Internet-Romantik, aber nicht die Wahrheit</h2>
<p>Dies bringt mich zu meiner Überleitung zu Google. Denn der Suchmaschine werfen die beiden Zeit-Redakteure ebenfalls Zensur vor. Es gibt nicht nur Google, und nicht nur Amerika und Europa, sondern auch andere Teile der Welt, in denen Google weiß Gott nicht dieselben Markanteile erzielen kann. Doch die beiden Zeit-Autoren schreiben:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Das Internet war mal ein Ort der Freiheit. Wo man unbekannte Welten entdecken und sich dabei auch schon mal verlaufen konnte. Ein Ort, anarchisch zwar und wild. Aber frei.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Das ist eine sehr romantische Betrachtungsweise, die aber an der Realität vorbeigeht. Wenn man sich die Geschichte des Internet genauer ansieht, stellt man fest, dass der Status Quo von heute viel mehr Informationen zu den Usern bringt als er sie zurückhält. Im &#8222;romantischen&#8220; und anarchischen Internet von Hamann und Rohwetter war es nämlich so, dass viele Inhalte so gut wie überhaupt nicht gefunden wurden, wenn sie nicht über Mundpropaganda oder andere Medien weitergegeben wurden. Da waren es vor allem die Verleger, die die Macht hatten, mit ihrer Berichterstattung Webseiten bekannt zu machen. Wer naiv genug ist, anzunehmen, dass dabei immer alles fair und gleichberechtigt ablief, und nicht vor allem die Webseiten propagiert wurden, die am meisten Werbebudget ausgaben, der sollte sich an einen Stammtisch setzen.</p>
<h2>Google der Gatekeeper?</h2>
<p>In den Medien- und Kommunikationswissenschaften gibt es den Begriff des Gatekeepers. Dies ist eine Art Nadelöhr für Informationen. Der Rest von uns nimmt Informationen nicht ungefiltert wahr, sondern durch die Perspektive der Gatekeeper. Fernsehsender entscheiden, welche Nachrichten berichtenswert sind, Redakteure, welche Promis erwähnenswert, usf. Meiner Meinung nach kann man den Begriff sehr weit fassen und jedes Medium als Gatekeeper interpretieren, Apple, Amazon, Facebook und Google sind genauso Gatekeeper wie die Zeit.</p>
<p>Betreibt die Wochenzeitung nun politische Zensur, wenn sie zu einem Thema nur 4 oder 5 und nicht 35 Parteien befragt und zu Wort kommen lässt? Ist das nicht eher der Tatsache geschuldet, dass man sich auf den Mainstream konzentriert, der die meisten Leser verspricht? Demokratisch, wenn auch nicht von jedem so empfunden, wäre es, wenn man alle politischen Lager mit ihren Meinungen zu jedem politischen Thema zu Wort kommen ließe. Das müsste immer dann gelten, sobald mindestens eine Partei gefragt wird. Alles andere ist nämlich unausgewogen. Ist das politische Zensur? Oder nur eine mangelhafte Ausübung von politischer Bildung? Ist das gar manipulativ?</p>
<p><em>Natürlich kann man sich als Zeit-Redakteur hinstellen, und über böse Internet-Unternehmen wettern, aber man hat dann vergessen vor der eigenen Haustüre zu kehren.</em></p>
<h2>Die Mär von der Objektivität</h2>
<p>Bei der Zeit liest man folgendes über Googles Filterungen, <a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2Fseite-3" target="_blank" rel="noopener">die persönlichen Suchergebnisse seit Ende 2009</a>:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Heute bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Informationen die Nutzer erreichen. Die Welt wird vorsortiert, nach dem scheinbar unbestechlichen und neutralen Ansatz mathematischer Präzision. Nur objektiv ist das nicht, und deshalb sollte jeder die Möglichkeit besitzen, seine Daten einzusehen, zu verstehen, wie ihm die Sicht auf die Welt aufbereitet wird, welches Rating ihm der Computer verpasst – und warum.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Vor Google war es Yahoo, ein Katalog, der bestimmte, was gesehen wurde. Dieser wurde von Menschen befüllt. Ob die nicht Entscheidungen getroffen haben, Webseiten abgelehnt haben? Ob da der eine nicht eine andere Meinung als sein Kollege bei der Bewertung derselben Sache gehabt hat? Das ist durchaus menschlich. Nun soll aber der maschinelle Algorithmus weniger objektiv sein&#8230; Na bravo.</p>
<h2>Alternativen zur Subjektivität?</h2>
<p>Man kann aber &#8222;unaufgeregt&#8220; zum Thema Objektivität formulieren, dass es sie &#8211; nicht nur akademisch definiert &#8211; nie geben kann, sondern auch logisch nachvollziehbar wird, dass es im Internet nur wenig Alternativen gibt. Wir haben Milliarden von Webseiten. Wie möchte man Nutzern einen &#8222;objektiven&#8220; Zugang zu diesen bieten? Chronologisch? Dann würde derjenige mit dem ersten Artikel, der vielleicht nur Nonsens beinhaltet, immer zuoberst erscheinen. Alphabetisch? Dann würden alle Leute nur noch versuchen Webseiten-Titel mit A zu schreiben, damit sie möglichst weit vorne landen.</p>
<p>An dieser Stelle vermisse ich ein weiteres Mal die &#8222;andere Seite der Medaille&#8220;. Denn Google hat sicher nicht nicht nur von sich aus ein Bestreben, Suchergebnisse in irgendeiner Form zu filtern, sondern der Anbieter muss auch auf subversive Kräfte aus dem Web reagieren. Denn Suchmaschinenoptimierer und Linkkäufer manipulieren durch ihr Vorgehen die Suchergebnisse, sodass teils minderwertige Inhalte relativ weit vorne bei Google lande(te)n. Nun ist es so, dass Google nur dann weiterhin von den Nutzern konsultiert wird, wenn man in angemessener Zeit adäquate Ergebnisse für die eigene Suche findet, sonst widmet man sich der Konkurrenz. Ist also der Impetus von Google, seine Algorithmen anzupassen, einzig negativ zu interpretieren? Ich glaube nicht.</p>
<p>Wenn man sich weiterhin über die Darstellbarkeit von Suchergebnissen Gedanken macht, kommt man meist nur auf Listen als Ergebnis. Man könnte versuchen, die Ergebnisse grafisch darzustellen, als Punkte vielleicht. Bei 100 Millionen Suchergebnissen zu einem Stichwort müsste man aber 100 Millionen Punkte oder 100 Millionen Listeneinträge machen. Der Bildschirm, den man dazu bauen müsste, damit &#8222;alle&#8220; auf Seite 1 Platz haben, wäre gigantisch groß. Und werden die Punkte links oben dann denjenigen rechts unten vorgezogen? Wenn man ernsthaft über Objektivität reden will, dann muss man andere Maßstäbe ansetzen.</p>
<p>Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Google anstellt, nur mir fällt kein Konzept für eine bessere Suche ein. Andere Suchmaschinen benutzen genauso irgendwelche Kriterien, denen zufolge Sie Webseiten in ihren Ergebnislisten sortieren. Wir selbst würden das auch tun, alphabetisch, chronologisch oder wie auch immer. Google erlaubt uns sogar, die Suchergebnisse zeitlich zu filtern, was für jemanden, der nach aktuellen Infos zu einem Thema X auf der Suche ist, eine Option darstellt.</p>
<p>Richtig aber ist, dass es sicherlich sinnvoll wäre, wenn wir wüssten, nach welchen Kriterien sortiert wird, damit wir unsere eigene Arbeit und die Ergebnisse besser überprüfen könnten, und in Zweifelsfällen vielleicht die Suchstrategie ändern, um noch weitere Ergebnisse zu finden. Nicht okay ist, dass Google in einigen Ländern Inhalte &#8222;absichtlich&#8220; nicht anzeigt, nur überall sonst kann man das dem Unternehmen ja nicht einfach frei Schnauze nachsagen, wenn man es nicht beweisen kann.</p>
<h2>Verschwörungstheorien um Amazon</h2>
<p>Als hätte man noch nicht genug unüberlegte Behauptungen thematisiert, wird dann WikiLeaks thematisiert und in diesem Zusammenhang Amazon. Der Online-Shop hat nach Bekanntwerden der Affäre um WikiLeaks die Geschäftsbeziehungen zu der Organisation beendet. Verschwörungstheoretiker sehen Amazon in diesem Fall als Gehilfen der US-Regierung. Beweise dafür gibt es bislang offenbar nicht. Die einleuchtende Begründung seitens Amazon reicht den Zeit-Autoren nicht. Denn WikiLeaks hatte auf den Amazon-Servern vielfach Material gespeichert, dessen Urheberrecht man nicht besaß. Das verstößt gegen die AGB und damit ist der Fall nach außen hin klar. So wie Betreiber von Tauschbörsen angeklagt werden, hätte Amazon sich ebenfalls den Ansprüchen der Urheberrechtsinhaber der Texte von WikiLeaks gegenüber gesehen.</p>
<p>Was wäre aber, wenn WikiLeaks nicht gegen die AGB verstoßen hätte? Ist es undenkbar, dass Amazons Chef sich in ähnlicher Manier hinstellt wie zuletzt der Besitzer einer Hähnchenburger-Fast-Food-Kette in den USA, der fortan super viel Zulauf von homophoben Amerikanern bekommt, die die Filialen des Brutzlers in den letzten Tagen überrannt haben und sich extra in meterlange Schlange einreihten, nur weil sie den Laden unterstützen wollen? Thema ist ja nicht &#8211; und das war es bei der Zeit nie &#8211; ob mir so etwas gefällt oder nicht, sondern ob ein Unternehmen sich dieses Recht rausnehmen darf? Ist es nicht denkbar, dass ein Jeff Bezos WikiLeaks als Vaterlandsverräter sah, wie einige andere Patrioten des Landes? Dass diese dann zusammenstehen ist nur menschlich. Dass Amerika sowieso ein recht gespaltenes Land ist, ist in der Historie des Landes verankert, und dass wir in Europa viele Meinungen zu jedem Problem haben, macht es nicht einfacher.</p>
<h2>Alternativen anbieten</h2>
<p>Am Ende des Tages gibt es viele Gründe, warum Shops Waren nicht anbieten, und Suchmaschinen Inhalte filtern. Wenn &#8222;uns&#8220; die Entwicklungen nicht passen, hindert uns niemand daran, Alternativen anzubieten und zu entwickeln. Wir sind nur solange von Google abhängig, wie wir uns davon abhängig machen. Als der Suchmaschinenbetreiber die ersten Schritte unternahm, Bücher zu digitalisieren, um ein großes Wissensarchiv anzulegen, gab es in Europa einen von der Politik koordinierten Gegenentwurf, weil man fürchtete, dass Google seine Macht missbrauchen würde. Europa hat auch mit Airbus versucht die Macht der amerikanischen Flugzeugbauer von Boeing zu brechen. Es ist eigentlich egal, ob es ein Europäer ist, der dann eine Alternative entwickelt. Fakt ist, dass Hamann und Rohwetter niemand zwingt, die Produkte zu nutzen, die sie kritisieren. Wenn sie es doch weiterhin tun, wirken sie unglaubwürdig. Wer will das überprüfen? Wir müssten ihrem Wort vertrauen&#8230;</p>
<h2>Wo bleibt die Wikipedia?</h2>
<p>Was mich abschließend bei dem Beitrag von Hamann und Rohwetter am meisten gewundert hat, neben einiger komischer Ansichten, ist die Tatsache, dass man darin kein Wort verlor zu der Situation bei der &#8222;freien&#8220; Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Richtig ist, dass daran weltweit viele Menschen vor allem ehrenamtlich mitwirken.<br />
Doch überall, wo Menschen arbeiten, gibt es Animositäten. Es gibt tausende Diskussionen im Netz über Löschanträge, es gibt mehr und mehr Artikel, die temporär nicht mehr editierbar sind. Einige, weil darin Missbrauch betrieben wurde, andere weil eitle Autoren es nicht mit ansehen können, dass ihre wohlfeilen Formulierungen von anderen Leuten, die ebenfalls an der Produktion von Wissen teilhaben wollen, verändert werden. Natürlich gibt es daneben ganz natürlicherweise Diskussionen um Inhalte. Was ist es Wert für die Nachwelt aufgehoben zu werden, was nicht?</p>
<p>Warum sollen Amazon, Apple, Facebook und Google immer nach Jedermanns Pfeife tanzen, wenn man sich bei der demokratischsten Einrichtung im Netz, der Wikipedia, selbst nicht einig werden kann? Es gibt nun einmal unterschiedliche Ansichten darüber, was geht und was nicht, was man anbietet und was nicht. Wozu gehen wir wählen, wenn doch zwei Zeit-Autoren uns sagen, dass wir einfach Alles erlauben und dann schon Alles gut wird? Wenn man Demokratie ernst nimmt und Selbstbestimmung fordert, dann soll man doch das den &#8222;vier Sheriffs&#8220; ebenfalls zugestehen. Oder wollen Hamann und Rohwetter die Demokratie unterwandern?</p>
<p>Keine Frage, ich formuliere absichtlich zugespitzt, nur denke ich, muss man irgendwie die Perspektive des Beitrags &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2F" target="_blank" rel="noopener">Vier Sheriffs zensieren die Welt</a>&#8220; gerade rücken dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Julian Assange: Asyl in Botschaft Ecuadors in London</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/06/20/julian-assange-asyl-botschaft-ecuadors-london/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 04:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wikileaks-Gründer Julian Assange sucht Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er flüchtet vor einer Auslieferung an sein Heimatland Schweden. Assange droht in Schweden ein Verfahren wegen angeblicher Vergewaltigung. Alle seine Versuche in London scheiterten, die Abschiebung zu verhindern. Entsprechend flüchtete Assange mit der Bitte um Asyl in die Botschaft Ecuadors in London. Rechtsweg ohne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/20/julian-assange-asyl-botschaft-ecuadors-london/">Julian Assange: Asyl in Botschaft Ecuadors in London</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wikileaks-Gründer Julian Assange sucht Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er flüchtet vor einer Auslieferung an sein Heimatland Schweden.</p>
<p>Assange droht in Schweden ein Verfahren wegen angeblicher Vergewaltigung. Alle seine Versuche in London scheiterten, die Abschiebung zu verhindern. Entsprechend flüchtete Assange mit der Bitte um Asyl in die Botschaft Ecuadors in London.</p>
<h2>Rechtsweg ohne Erfolg</h2>
<p>Bis zuletzt hatte Julian Assange versucht, den Weg der Behörden zu gehen, und die Gerichte in Großbritannien angerufen, das Urteil seiner Abschiebung aufzuheben. Nachdem die letzte seiner Optionen nicht von Erfolg gekrönt war, flüchtete sich der Wikileaks-Gründer in die Botschaft Ecuadors. Dort ersuchte Assange politisches Asyl. Er soll sich dabei auf die Menschenrechtsdeklaration der UN berufen haben.</p>
<h2>Ecuador entscheidet über Asyl</h2>
<p>Assanges Gesuch um politisches Asyl in der Botschaft Ecuadors wurde laut Wikileaks-Gründer an das Außenministerium des Landes übergeben. Er sei dankbar, dass der Botschafter und die Regierung Ecuadors über seine Bitte nachdenken würden.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;This application has been passed to the ministry of foreign affairs in the capital Quito. I am grateful to the Ecuadorean ambassador and the government of Ecuador for considering my application.&#8220;<br /><cite>Julian Assange</cite></blockquote>
<p>Vor knapp einer Woche hat der Oberste Gerichtshof Londons den Einspruch Assanges gegen seine Auslieferung an Schweden abgelehnt. Mit dem Schritt, politisches Asyl in Ecuador zu ersuchen, soll Assange sogar engste Vertraute überrascht haben.</p>
<h2>Angst vor Auslieferung an USA?</h2>
<p>Assange und seine Unterstützer argumentierten immer, dass eine Auslieferung nach Schweden eine weitere in die USA bedeuten könnte. Dort könnte Assange wegen Spionage angeklagt werden, und der Wikileaks-Gründer fürchtet die Todesstrafe.<sup id="fnref-7742-1"><a href="#fn-7742-1" rel="footnote">1</a></sup></p>
<div class="footnotes">
<hr />
<ol>
<li id="fn-7742-1">Vgl. <a href="https://www.theguardian.com/media/2012/jun/19/julian-assange-wikileaks-asylum-ecuador">http://www.theguardian.com/media/2012/jun/19/julian-assange-wikileaks-asylum-ecuador</a>. <a href="#fnref-7742-1" rev="footnote">↩</a></li>
</ol>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/20/julian-assange-asyl-botschaft-ecuadors-london/">Julian Assange: Asyl in Botschaft Ecuadors in London</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wikileaks: Julian Assange darf an Schweden ausgeliefert werden</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/05/30/wikileaks-julian-assange-darf-an-schweden-ausgeliefert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 11:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das höchste britische Gericht hat nun entschieden, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange von Großbritannien an Schweden ausgeliefert werden kann. Assange wird vorgeworfen, in Schweden Sexualstraftaten begangen zu haben. Am Mittwoch entschied der Oberste Gerichtshof Großbritanniens, dass der Berufungsantrag des gebürtigen Australiers abgelehnt wird. Vorwurf der Vergewaltigung in Schweden Zwei Frauen werfen dem 40-Jährigen vor, sie zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das höchste britische Gericht hat nun entschieden, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange von Großbritannien an Schweden ausgeliefert werden kann. Assange wird vorgeworfen, in Schweden Sexualstraftaten begangen zu haben. Am Mittwoch entschied der Oberste Gerichtshof Großbritanniens, dass der Berufungsantrag des gebürtigen Australiers <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/julian-assange-wikileaks-gruender-wird-nach-schweden-ausgeliefert-a-835864.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgelehnt wird</a>.</p>
<h2>Vorwurf der Vergewaltigung in Schweden</h2>
<p>Zwei Frauen werfen dem 40-Jährigen vor, sie zu ungeschützten sexuellen Kontakten gezwungen zu haben. Der politische Aktivist und Journalist Assange weist die Vorwürfe zurück und wertet sie als politisch motiviert. Seit August 2010 laufen die Ermittlungsverfahren gegen Assange. Im Dezember desselben Jahres gab Interpol eine &#8222;Red Notice&#8220; heraus, um Assange mit dem &#8222;internationalen Haftbefehl&#8220; überall aufgreifen lassen zu können. Im gleichen Monat wurde Assange in Großbritannien festgenommen. Seit mehr als einem Jahr lebt Assange in Großbritannien mit elektronischer Fußfessel unter Hausarrest, nachdem eine Kaution für ihn gezahlt wurde.</p>
<h2>Assange-Verteidiger: Auslieferung &#8222;ungerecht und ungesetzlich&#8220;</h2>
<p>Der Verteidiger des Wikileaks-Mitgründers Assange sieht eine Auslieferung als ungerecht und ungesetzlich an. In Schweden hat selbst der Staatsanwalt die Macht, Haftbefehle auszustellen, wie es im Fall Assanges geschah. In Großbritannien hingegen entscheiden Richter über Haftbefehle. Assange hatte bereits vorher angekündigt, im Falle einer Auslieferung vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen zu wollen.</p>
<h2>USA erwägt Verfahren</h2>
<p>Auch die USA wollen rechtliche Schritte gegen Assange einleiten und pochen auf dessen Auslieferung. Die Grand Jury soll seit mehr als einem Jahr an einer Klage gegen Assange wegen diverser Wikileaks-Veröffentlichungen arbeiten. Die Veröffentlichung geheimer Informationen soll nach US-Recht zwar nicht strafbar sein, wohl aber Informanten zu überreden, US-Geheimdokumente zu liefern. Sollte es der Grand Jury gelingen, Assange diesen Sachverhalt zur Last zu legen, könnte ihm eine Beteiligung an einer Verschwörung zum Geheimnisverrat vorgeworfen werden.</p>
<h2>Kandidatur in Australien</h2>
<p>Im März hatte Assange noch <a href="https://macnotes.de/2012/03/20/julian-assange-kandidiert-fuer-australischen-senat/">vorgehabt bei den Senatswahlen in seinem Heimatland anzutreten</a> und dort im Wahlkreis der derzeitigen Premierministerin Julia Gillard anzutreten. Dieses Vorhaben dürfte angesichts der drohenden Auslieferung schwierig werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/30/wikileaks-julian-assange-darf-an-schweden-ausgeliefert-werden/">Wikileaks: Julian Assange darf an Schweden ausgeliefert werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Julian Assange kandidiert für australischen Senat trotz Arrest in Großbritannien</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/03/20/julian-assange-kandidiert-fuer-australischen-senat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 03:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über den offiziellen Twitterkanal von WikiLeaks hat einer der Mitarbeiter der Organisation kürzlich die Meldung abgesetzt, dass Julian Assange bei der nächsten Wahl für den australischen Senat kandidieren wird. Am vergangenen Wochenende hat man über den offiziellen Twitter-Kanal von WikiLeaks eine durchaus interessante Botschaft abgesetzt. Der derzeit in Großbritannien unter Arrest gestellte Führer der Organisation, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/03/20/julian-assange-kandidiert-fuer-australischen-senat/">Julian Assange kandidiert für australischen Senat trotz Arrest in Großbritannien</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Über den offiziellen Twitterkanal von WikiLeaks hat einer der Mitarbeiter der Organisation kürzlich die Meldung abgesetzt, dass Julian Assange bei der nächsten Wahl für den australischen Senat kandidieren wird.</p>
<p>Am vergangenen Wochenende hat man über den offiziellen Twitter-Kanal von WikiLeaks eine durchaus interessante Botschaft abgesetzt. Der derzeit in Großbritannien unter Arrest gestellte Führer der Organisation, Julian Assange, wird offenbar als Kandidat für den australischen Senat bei den nächsten Wahlen antreten.</p>
<p>Im Wahlkreis der derzeitigen Premierministerin von Australien, Julia Gillard von der Labour Party, möchte Assange kandidieren. Er tritt dort für Lalor im Bundesstaat Victoria an. Man habe herausgefunden, so die Meldung über Twitter, dass man trotz des Arrests von Assange in Großbritannien für das politische Amt kandidieren könne.</p>
<p>Assange wartet in Großbritannien auf den Ausgang seines Berufungsverfahrens. Er soll nach Schweden ausgeliefert werden und sich dort einem Verfahren stellen, in dem er der Vergewaltigung angeklagt wird. Assange bestreitet die Vorwürfe.</p>
<p>[mn-twitter id=&#8220;180833572700172288&#8243;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/03/20/julian-assange-kandidiert-fuer-australischen-senat/">Julian Assange kandidiert für australischen Senat trotz Arrest in Großbritannien</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Anonymous &#8211; IT-Sicherheitsfirma Mantech neuestes Opfer von Hacks</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/08/01/anonymous-it-sicherheitsfirma-mantech-neuestes-opfer-von-hacks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 17:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-Sicherheitsunternehmen Mantech ist offenbar Opfer eines externen Hacker-Angriffs geworden. Die Hacker-Gruppierung Anonymous hatte geheimes Material der Firma zum Beweis veröffentlicht und sich in einem beigefügten Schreiben darüber beklagt, immer noch nicht ernst genommen zu werden. Zwar wurden erst vor Kurzem erneut Anonymous-Hacker von der Polizei aufgegriffen, aber dennoch scheint das die Hacker-Gruppierung nicht davon [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/01/anonymous-it-sicherheitsfirma-mantech-neuestes-opfer-von-hacks/">Anonymous &#8211; IT-Sicherheitsfirma Mantech neuestes Opfer von Hacks</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das US-Sicherheitsunternehmen Mantech ist offenbar Opfer eines externen Hacker-Angriffs geworden. Die Hacker-Gruppierung Anonymous hatte geheimes Material der Firma zum Beweis veröffentlicht und sich in einem beigefügten Schreiben darüber beklagt, immer noch nicht ernst genommen zu werden.</p>
<p>Zwar wurden erst vor Kurzem erneut Anonymous-Hacker von der Polizei <a href="https://ichspiele.cc/news/wikileaks-fbi-verhaftet-14-mutmassliche-anonymous-hacker-wegen-verschwoerung/" rel="nofollow">aufgegriffen</a>, aber dennoch scheint das die Hacker-Gruppierung nicht davon abzubringen, weiter im großen Stil Hacks zu planen und durchzuführen. Dem veröffentlichten Material aus dem Hack der US-Sicherheitsfirma Mantech wurde &#8211; wie der <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/web/angriff-auf-fbi-partner-hacker-duepieren-cyber-sicherheitsfirma-a-777656.html">Spiegel</a> berichtet &#8211; nun ein Schreiben beigefügt, das den Unmut der Hacker ausdrückt, &#8222;nicht ernst genommen&#8220; zu werden.</p>
<p>390 Megabyte an &#8222;erbeuteten&#8220; Daten wurden unlängst von Anonymous veröffentlicht. Die Hacker drohen dem Unternehmen, das unter anderem auch für das FBI arbeitet, damit, Daten aus Zusammenarbeiten der Firma mit dem FBI und der NATO zu veröffentlichen. Unter anderem wollen die Hacker angeblich im Besitz von Dokumenten sein, die belegen, dass Mantech 100 Millionen Dollar Staatsgelder für Aufträge vom US-Verteidigungsministerium, für Justizbehörden, den Geheimdienst NSA, für das Militär, das Heimatschutzministerium und die Umweltschutzbehörde EPA erhalten hat. Auch persönliche Informationen von Beamten und Mitarbeitern sollen unter den entwendeten Daten gewesen sein.</p>
<p>Es scheint fast so, als stünde der Hack im Zusammenhang mit der Verhaftung weiterer Anonymous-Mitglieder durch das FBI. Dem Statement der Hacker war jedenfalls zu entnehmen, dass sie sich von keinen Drohungen seitens des FBI einschüchtern lassen werden: &#8222;Wir haben keine Angst mehr und eure Drohungen, uns festzunehmen, sind bedeutungslos. Wir werden immer weiter aufzeigen, wie ihr in allen euren Cyber-Sicherheitsaspekten auf die Schnauze fallt, während ihr Hunderte Millionen Dollar verbrennt, die ihr nicht einmal habt&#8220;, so das Statement der Hacker. Es geht mittlerweile schon gar nicht mehr um Videospielkonsolen, oder das PlayStation Network, von dem es heißt, dass Anonymous es Ende April gehackt hätte. Ein Schuldiger wurde bis heute nicht ausgemacht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/01/anonymous-it-sicherheitsfirma-mantech-neuestes-opfer-von-hacks/">Anonymous &#8211; IT-Sicherheitsfirma Mantech neuestes Opfer von Hacks</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>LulzSec &#8211; Angeblich einer der Köpfe der Hackergruppierung festgenommen</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/07/28/lulzsec-angeblich-einer-der-koepfe-der-hackergruppierung-festgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach und nach scheint sich die Schlinge um die anonyme Hackerbewegung LulzSec zuzuziehen. Erneut wurde ein Jugendlicher festgenommen, der in Verdacht steht, einer der Köpfe von LulzSec zu sein. Erst vor knapp einem Monat wurde in Großbritannien der 19-jährige Hacker Ryan Cleary unter dem Verdacht festgenommen, Teil der Hackergruppierung von LulzSec zu sein. Die Hacker hatten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/07/28/lulzsec-angeblich-einer-der-koepfe-der-hackergruppierung-festgenommen/">LulzSec &#8211; Angeblich einer der Köpfe der Hackergruppierung festgenommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Nach und nach scheint sich die Schlinge um die anonyme Hackerbewegung LulzSec zuzuziehen. Erneut wurde ein Jugendlicher festgenommen, der in Verdacht steht, einer der Köpfe von LulzSec zu sein.</p>
<p>Erst vor knapp einem Monat wurde in Großbritannien der 19-jährige Hacker Ryan Cleary unter dem Verdacht <a href="https://ichspiele.cc/news/lulzsec-hacker-asperger-syndrom/" rel="nofollow">festgenommen</a>, Teil der Hackergruppierung von LulzSec zu sein. Die Hacker hatten in den letzten Monaten durch diverse Hacks auf Websites und Server von sich reden gemacht. Nach Bekanntgabe ihrer <a href="https://ichspiele.cc/news/lulzsecurity-hackergruppierung-loest-sich-auf/" rel="nofollow">Auflösung</a> scheinen sie allerdings nicht dem Nichtstun verfallen zu sein, sondern weiterhin Angriffe zu planen &#8211; das FBI soll ihnen weiter <a href="https://ichspiele.cc/news/lulzsec-fbi-durchsucht-wohnung-von-verdaechtigem-hacker-in-den-usa/" rel="nofollow">auf der Spur</a> sein.</p>
<p>Auf den Shetland Inseln wurde indes erneut ein (angebliches) Mitglied LulzSecs festgenommen. Bei dem 19-jährigen Hacker soll es sich &#8211; wie das Internet-Portal <a href="https://winfuture.de/news,64590.html">winfuture</a> berichtet &#8211; um einen der Köpfe der Gruppierung handeln, der unter dem Pseudonym &#8222;Topiary&#8220; bekannt sein soll und unter anderem den Twitter-Account der Gruppierung betreut haben soll.</p>
<p>Unter dem Verdacht, maßgeblich an mehreren virtuellen Angriffen auf Unternehmen und Organisationen beteiligt gewesen zu sein, soll der 19-jährige nach London überführt, und von einer Sondereinheit der Polizei befragt werden. Erst vor kurzem hatte LulzSec gemeinsam mit den &#8222;Hacker-Kollegen&#8220; von Anonymous alle PayPal-Kunden dazu <a href="https://pastebin.com/LAykd1es">aufgerufen</a>, ihre Accounts zu kündigen, da PayPal Wikileaks-Gelder &#8222;eingefroren&#8220; hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/07/28/lulzsec-angeblich-einer-der-koepfe-der-hackergruppierung-festgenommen/">LulzSec &#8211; Angeblich einer der Köpfe der Hackergruppierung festgenommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>AnonPlus &#8211; Anonymous-Website von türkischen Hackern gehackt</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/07/22/anonplus-anonymous-website-von-tuerkischen-hackern-gehackt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichspiele.cc/?id=6069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hackergruppe Anonymous, die erst vor wenigen Tagen ihren Plan verlauten ließ, ein eigenes, anonymes soziales Netzwerk aufbauen zu wollen, scheint selbst Opfer eines Hacks geworden zu sein. Eine türkische Hackerformation hat sich Zugriff zu der Seite verschafft, die Anonymous für ihr social Network registriert hatte &#8211; AnonPlus. Anonymous plant ein eigenes soziales Netzwerk &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/07/22/anonplus-anonymous-website-von-tuerkischen-hackern-gehackt/">AnonPlus &#8211; Anonymous-Website von türkischen Hackern gehackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Hackergruppe Anonymous, die erst vor wenigen Tagen ihren Plan verlauten ließ, ein eigenes, anonymes soziales Netzwerk aufbauen zu wollen, scheint selbst Opfer eines Hacks geworden zu sein. Eine türkische Hackerformation hat sich Zugriff zu der Seite verschafft, die Anonymous für ihr social Network registriert hatte &#8211; AnonPlus.</p>
<p>Anonymous plant ein <a href="https://ichspiele.cc/news/anonymous-social-network-anonplus-geplant/" rel="nofollow">eigenes soziales Netzwerk</a> &#8211; so lautete die Nachricht vor wenigen Tagen. Die eigens für diesen Plan registrierte Domain wurde allerdings unlängst selber von Hackern in Beschlag genommen. Die türkische Gruppe Akincilar (Sturmreiter) hatte sich Zugriff zur Seite verschafft und das Anonymous Logo durch einen &#8222;Hund im Anzug&#8220; ersetzt. Wer derzeit versucht, die Anonymous-Website Anonplus anzusurfen, wird direkt zum Forum der Seite weitergeleitet.</p>
<p>Wie die Nachrichtenseite nzz berichtet, wurde dem neuen Logo folgender Text hinzugefügt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wie könnt ihr euch trauen, euch gegen die Welt aufzulehnen? Denk [sic!] ihr allen Ernstes, dass ihr das Osmanische Reich seid? Wir haben euch bereits bewiesen, dass ihr es nicht mit der Welt aufnehmen könnt und wir zeigen euch, dass ihr nicht sozial sein könnt. Nun geht zurück in eure Hundehütte.&#8220;</p></blockquote>
<p>Auf der Seite soll darüber hinaus das Logo des Cyber-Warrior TIM zu sehen gewesen sein. Laut nzz handelt es sich hier um ein Manifest extrem nationalistischer Cracker, die gegen alles Antitürkische vorgehen. Als Hintergrund des Hacks wird die Tatsache vermutet, dass Anonymous vor kurzem gemeinsam mit türkischen Hackern gegen Websites eines türkischen Nationalisten und Holocaust-Leugners vorgegangen war.</p>
<p>Zudem waren kürzlich 14 mutmaßliche Anonymous-Hacker wegen des Verdachts der Verschwörung vom FBI in den USA <a href="https://ichspiele.cc/news/wikileaks-fbi-verhaftet-14-mutmassliche-anonymous-hacker-wegen-verschwoerung/" rel="nofollow">festgenommen worden</a>. Via Twitter ließen die Hacker quasi als Retourkutsche verlauten, NATO-Dokumente geleakt zu haben. Wie das Portal <a href="https://winfuture.de/news,64469.html">winfuture</a> berichtet, droht Anonymous derzeit damit, streng geheimes NATO-Material veröffentlichen zu wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/07/22/anonplus-anonymous-website-von-tuerkischen-hackern-gehackt/">AnonPlus &#8211; Anonymous-Website von türkischen Hackern gehackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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