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	<title>Du hast nach vt-x gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach vt-x gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Test: VirtualBox</title>
		<link>https://macnotes.de/2008/06/18/test-virtualbox/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 11:37:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen unseres gro&#223;en Virtualisiertests mit den kommerziellen L&#246;sungen Parallels Desktop und VMWare Fusion besch&#228;ftigen, ist diesmal die Open-Source-L&#246;sung VirtualBox von Sun an der Reihe. Zum Zeitpunkt des Tests befand sich VirtualBox noch in der Beta-Phase. Daher bezieht sich dieser Test auf die Version 1.5 Beta 3. An den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/06/18/test-virtualbox/">Test: VirtualBox</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen unseres gro&szlig;en Virtualisiertests mit den kommerziellen L&ouml;sungen <a href="https://macnotes.de/2008/05/28/test-parallels-desktop-3/">Parallels Desktop</a> und <a href="https://macnotes.de/2008/06/01/test-vmware-fusion-11/">VMWare Fusion</a> besch&auml;ftigen, ist diesmal die Open-Source-L&ouml;sung <a href="https://www.virtualbox.org/">VirtualBox</a> von Sun an der Reihe.</p>
<p><span id="more-2525"></span></p>
<p>Zum Zeitpunkt des Tests befand sich VirtualBox noch in der Beta-Phase. Daher bezieht sich dieser Test auf die Version 1.5 Beta 3. An den Stellen an denen sich bis zum fertigen Release noch etwas getan hat, weisen wir darauf hin.</p>
<h2>Herkunft</h2>
<p>VirtualBox wurde von dem deutschen Unternehmen Innotek 2003 als Virtualisierungsl&ouml;sung f&uuml;r Windows und Linux auf den Markt gebracht, nachdem die Zusammenarbeit mit Connectix durch den Kauf des Unternehmens durch Microsoft beendet wurde. Um gegen Branchengr&ouml;&szlig;en wie VMWare bestehen zu k&ouml;nnen, entschied man sich dort VirtualBox als Open-Source-L&ouml;sung zu ver&ouml;ffentlichen und f&uuml;r Privatanwender kostenlos zu machen. Dieser mutige Schritt f&uuml;hrte zu einem gro&szlig;en Medienecho, welches bis nach Stanford zu SUN gedrungen sein muss. Im M&auml;rz 2008 n&auml;mlich &uuml;bernahm SUN Innotek.</p>
<p>Die Mac-Version von VirtualBox gibt es seit Juni 2007 als Beta-Version. Vor einigen Tagen wurde die finale Version 1.6.2 ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>VirtualBox kommt als schlankes 21MB gro&szlig;es Installationspaket daher und nimmt anschlie&szlig;end nur 40MB auf der Festplatte ein. Beim ersten Start verlangt VirtualBox nach einer Registrierung, die man aber auch ignorieren kann.</p>
<p>Das Programmpaket umfasst neben einem Manager zum Anlegen und Verwalten von virtuellen Maschinen auch den Virtual Disk Manager. Mit diesem erstellt man neue Festplatten-Images oder bindet bereits existierende Images f&uuml;r VirtualBox ein.</p>
<h2>Anlegen von virtuellen Maschinen</h2>
<p>Zum Anlegen von virtuellen Maschinen stellt VirtualBox einen Assistenten zur Verf&uuml;gung, der durch die einzelnen Schritte f&uuml;hrt. Hier lassen sich RAM- und Festplattengr&ouml;&szlig;e definieren. Bei den Festplatten-Images hat man die Wahl zwischen welchen mit fester Gr&ouml;&szlig;e und welchen die dynamisch wachsen. Wie von den kommerziellen L&ouml;sungen bekannt, bietet auch VirtualBox bestimmte Grundeinstellungen f&uuml;r unterschiedliche Betriebssysteme an. Die Palette reicht von DOS/Windows 3.1 bis hin zum aktuellen Windows Server 2008, sowie zahlreichen Linux-Distributionen (Debian, Fedora, Gentoo, RedHat, Ubuntu etc) und etlichen Exoten wie z. B. L4, Netware und Solaris. Die Installation des Betriebssystems ist dann auch von ISO-Images m&ouml;glich.</p>
<p>Einen bequemen Assistenten f&uuml;r die Installation von Windows XP oder Vista gibt es bei VirtualBox nicht. Hier muss man sich selbst durch die gesamte Prozedur hangeln und die diversen Neustarts ertragen. Der Vorteil ist, dass sich gleich bei der Installation gewisse Einstellungen vornehmen lassen, die bei der automatischen Installation von Parallels Desktop oder Fusion nicht aktiv sind.</p>
<p>Allgemein merkt man VirtualBox deutlich seine Linux-Wurzeln an. Die Bedienoberfl&auml;che wirkt etwas h&ouml;lzern. Die Anpassung an den Mac ist teilweise noch l&uuml;ckenhaft. So fehlen in den Men&uuml;s z.&nbsp;B. noch die Beschriftungen f&uuml;r die Shortcuts. Umst&auml;ndlich gestaltet sich auch die Aktivierung zus&auml;tzlicher Hardware. Die Audio-Hardware muss z.&nbsp;B. erst manuell aktiviert werden. Auch ISO-Images lassen sich nur bei ausgeschalteter VM einbinden. Bei Fusion und Parallels Desktop ist das auch im laufenden Betrieb m&ouml;glich. Gut versteckt haben die Entwickler von VirtualBox die Suspend-Funktion zum Speichern des aktuellen Ausf&uuml;hrungszustands. Versucht man die VM &uuml;ber den Fenster-Schlie&szlig;en-Knopf zu beenden, erscheint ein Men&uuml;, in dem sich die entsprechende Option ausw&auml;hlen l&auml;sst.</p>
<p>In einem Punkt steht VirtualBox deutlich aus allen anderen L&ouml;sungen hervor. VirtualBox versteht sich auf das VMDK-Disk-Format von VMWare und kann mit VMWare-Produkten erzeugte virtuelle Maschinen ausf&uuml;hren. Das ist vorbildlich, da f&uuml;r VMWare z.&nbsp;B. auch viele fertige VMs existieren.</p>
<h2>Windows</h2>
<p>Hat man Windows in einer VM installiert, dann sollten im n&auml;chsten Schritt die Plattformzus&auml;tze (Treiber f&uuml;r die &#8222;Hardware&#8220; der VM) installiert werden. Damit wird die Bedienung der VM fl&uuml;ssiger und es lassen sich mit Hilfe der Treiber auch Aufl&ouml;sungen jenseits der 1024&#215;768 einstellen. Allerdings ist das ISO-Image mit den Treibern etwas versteckt im Programmpaket von VirtualBox untergebracht. Hinweise dazu findet man erst nach dem Studium des Handbuchs.</p>
<p>Im Seamless Mode wird der Windows-Desktop ausgeblendet und die Fenster der Windowsprogramme werden direkt auf dem Mac-Desktop angezeigt.</p>
<p>Ein nettes Feature ist die Live-Darstellung des VM-Desktops im Dock-Icon von Mac OS X. Seamless Mode hei&szlig;t bei VirtualBox das Feature, welches bei Parallels und Fusion Coherence bzw. Unity hei&szlig;t und blendet den Windows-Desktop aus. Damit werden Windows-Fenster Seite an Seite mit Mac-Fenstern angezeigt.</p>
<h2>Linux</h2>
<p>Wie eingangs erw&auml;hnt, unterst&uuml;tzt VirtualBox eine gro&szlig;e Vielzahl an Linux-Gastsystemen. Die Installation der Systeme l&auml;uft wie auf einem richtigen Rechner ab. Bei unserer Debian-Testinstallation hatte der X-Server allerdings Probleme die richtige Bildschirmaufl&ouml;sung zu ermitteln und verweigerte zun&auml;chst den Dienst. Erst nach der Installation der Plattformzus&auml;tze lie&szlig; sich die graphische Oberfl&auml;che in Betrieb nehmen.</p>
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<h2>Geschwindigkeit</h2>
<p>Bei der Geschwindigkeit von virtuellen Maschinen hat VirtualBox das Nachsehen gegen&uuml;ber Parallels Desktop oder Fusion. Auch nach der Installation der Plattformzus&auml;tze f&uuml;hlen sich virtuelle Maschinen unter VIrtualBox geringf&uuml;gig z&auml;her als bei Fusion oder Parallels Desktop an. Das mag daran liegen, dass VirtualBox z.&nbsp;B. die Rechenkerne des Macs nicht gleichm&auml;&szlig;ig auslastet und es dadurch zu h&ouml;heren Latenzen kommt.</p>
<p>Auch wenn im Einstellungsdialog die Option zur Aktivierung von VT-x vorhanden ist, so unterst&uuml;tzt VirtualBox die Intel-Virtualisierungserweiterung (noch) nicht. Praktisch macht das kaum einen Unterschied, denn VirtualBox f&uuml;hrt den meisten Code im Ring 2 der Prozessors aus (siehe auch unseren <a href="https://macnotes.de/2008/05/16/techtalk-virtualisierung/">Techtalk</a> dazu).</p>
<h2>Snapshots</h2>
<p>Wie auch die in den vorangegangenen Teilen getesteten L&ouml;sungen unterst&uuml;tzt VirtualBox auch Snapshots. Genau wie bei Parallels Desktop lassen sich mit VirtualBox beliebig viele Snapshots anlegen. Allerdings wurde in unserem Test die Snapshot-Funktion dadurch konterkarriert, dass sich Snapshots nicht mehr aktivieren lie&szlig;en. Bei einem Schnellversuch mit VirtualBox unter Linux war das allerdings kein Problem mehr, so dass wir hier auf ein Problem der Beta-Version tippen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>VirtualBox ist nicht wirklich schlecht. Es sind eher die kleinen Dinge, die einen gemischten Eindruck hinterlassen. Das Benutzerinterface, welches sich (noch?) nicht richtig in die Mac-Oberfl&auml;che einf&uuml;gt, die fehlenden Shortcut-Beschriftungen und der im Vergleich zu den kommerziellen L&ouml;sungen geringere Funktionsumfang. Des weiteren muss Sun noch kr&auml;ftig an der Benutzerfreundlichkeit von VirtualBox arbeiten. Grundlegende Dinge wie z. B. das Finden des ISO-Images mit den Plattformzus&auml;tzen sind erst nach dem Studium des Handbuchs m&ouml;glich und erschweren damit die Inbetriebnahme unn&ouml;tig.</p>
<p>Auf der Habenseite von VirtualBox steht dabei ganz klar, dass es f&uuml;r Privatanwender kostenlos ist. Nicht jeder der Windows nur gelegentlich nutzen will, m&ouml;chte daf&uuml;r zwischen 50 und 80 Euro ausgeben. Zudem ist es eine schlanke Alternative zu Fusion und Parallels Desktop. Wer nur gelegentlich ein Windows-Programm nutzt und nicht auf 3D-Unterst&uuml;tzung angewiesen ist, sollte definitiv einen Blick auf VirtualBox werfen. Deshalb vergeben wir 3,5 Macs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/06/18/test-virtualbox/">Test: VirtualBox</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Test: Parallels Desktop 3</title>
		<link>https://macnotes.de/2008/05/28/test-parallels-desktop-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ml]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 22:06:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ver&#246;ffentlichte Apple im Januar 2006 auf der Macworld die ersten Intel-Macs, da begann das Rennen Windows auf dem Mac zu installieren. Am 5. April stellte Apple schlie&#223;lich eine Beta-Version von Boot Camp vor. Am gleichen Tag k&#252;ndigte die damals noch recht unbekannte Firma Parallels ein Programm f&#252;r Mac OS X an, mit dem sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/05/28/test-parallels-desktop-3/">Test: Parallels Desktop 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Kaum ver&ouml;ffentlichte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> im Januar 2006 auf der Macworld die ersten Intel-Macs, da begann das Rennen Windows auf dem Mac zu installieren. Am 5. April stellte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> schlie&szlig;lich eine Beta-Version von Boot Camp vor. Am gleichen Tag k&uuml;ndigte die damals noch recht unbekannte Firma Parallels ein Programm f&uuml;r Mac OS X an, mit dem sich Windows in einer virtuellen Maschine parallel zu Mac OS X installieren und betreiben l&auml;sst. Wir testen Version 3 von Parallels Desktop.</p>
<p><span id="more-2498"></span></p>
<h2>Platzhirsch</h2>
<p>Parallels Desktop f&uuml;r Mac ist auf dem Mac der Platzhirsch unter den Virtualisierungsl&ouml;sungen. F&uuml;r einige Zeit die einzige M&ouml;glichkeit Windows parallel zu Mac OS X auf den Mac zu bekommen, hat Parallels Desktop auf dem Mac die Marktf&uuml;hrerschaft erobert. Damit das so bleibt, wurde die Software im Laufe der Zeit mit zahlreichen Innovationen (Coherence-Mode, Boot-Camp-Integration) weiterentwickelt und treibt so den Konkurrenten VMWare vor sich her.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Vor die Installation hat der Herr den Download des 88 MB gro&szlig;en Installers gesetzt. Hat dieser seine Arbeit erledigt, so hat er 76 MB zus&auml;tzlichen Festplattenplatz mit der Parallels-Software belegt. Zus&auml;tzlich finden sich in den Systemeinstellungen zwei zus&auml;tzliche virtuelle Netzwerkkarten, die f&uuml;r die beiden Betriebsmodi NAT und Host-Guest gebraucht werden.</p>
<p>Neben der eigentlichen Virtualisierungssoftware landen noch der Transporter, Explorer und das Image Tool auf der Festplatte des Anwenders. Der Transporter dient der &Uuml;bertragung einer existierenden Windows-Installation in eine VM &#8211; doch dazu sp&auml;ter mehr. Der Explorer zeigt Informationen zu eingerichteten VMs an und erlaubt das Browsen der zugeordneten Disk-Images. Das Image Tool dient der Verwaltung von Disk Images und erlaubt deren nachtr&auml;gliche Manipulation. Dabei k&ouml;nnen Images aber nur vergr&ouml;&szlig;ert und nicht verkleinert werden. Auch sind dazu teilweise ein paar <a href="https://web.archive.org/web/20080525084832/http://mattfleming.com:80/node/129">Kunstgriffe</a> im Windows notwendig.</p>
<h2>VMs einrichten</h2>
<p>Nach dem ersten Start von Parallels Desktop meldet sich gleich der Installations-Assistent. Das ist ein modaler Dialog, der die Auswahl zwischen der Express-Installation von Windows (XP und Vista), einem normalen sowie einem benutzerdefinierten System erlaubt. W&auml;hrend die ersten beiden Optionen bereits Voreinstellungen z.&nbsp;B. &uuml;ber die RAM-Gr&ouml;&szlig;e festlegen, hat man bei der letzten Option alle Freiheiten und kann sich eine VM nach seinen eigenen Bed&uuml;rfnissen schneidern. Nat&uuml;rlich lassen sich die Einstellungen auch nachtr&auml;glich noch &auml;ndern.</p>
<p>Um eine VM mit einem Netzwerk zu verbinden bietet Parallels Desktop drei Arbeitsmodi. Im Shared-Modus nutzt die VM die Netzwerkverbindung des Macs und ist nach au&szlig;en nicht sichtbar. Im Bridged-Modus erscheint eine VM als eigener Rechner im Netzwerk. Wer seiner VM das Nach-Hause-Telefonieren verbieten will, w&auml;hlt den Host-Only-Modus. Dann ist die virtuelle Maschine nur lokal und anderen gleichzeitig auf diesem Rechner laufenden VMs zug&auml;nglich.</p>
<p>Um schnell eine VM auf seinen Rechner zu bekommen bietet sich der Download von fertig konfigurierten VMs aus dem Internet an. Daf&uuml;r bietet Parallels Desktop eine umfangreiche Sammlung dieser sogenannten Appliances an, die von einigen Firmen h&auml;ufig auch f&uuml;r die Evaluierung ihrer Produkte angeboten werden. So reicht das Angebot vom Blog- bis zum Wiki-Server.</p>
<h3>Boot Camp Daten &uuml;bernehmen</h3>
<p>Wer bereits Windows mit Apples-L&ouml;sung Boot Camp auf seinem Mac hat, muss die daf&uuml;r eingerichtete Partition nicht verwerfen. Parallels Desktop kann die Boot-Camp-Partition auch als Laufwerk f&uuml;r eine VM nutzen. Dazu werden die Parallels Tools installiert und dann kann es losgehen. Allerdings zeigt sich dabei auch ein weiterer Nachteil von Windows: bei einer gr&ouml;&szlig;eren &Auml;nderung der Hardware wird eine erneute Aktivierung des Systems notwendig. Parallels Desktop spielt dem Windows nat&uuml;rlich v&ouml;llig andere Hardware vor, als sie der Mac hat. Damit entf&auml;llt bei dieser L&ouml;sung die M&ouml;glichkeit Windows entweder in der VM zu nutzen oder bei Bedarf, wenn es auf hohe Performance ankommt, auch direkt zu booten.</p>
<p>Nicht selten hat man zu Hause bereits einen Windows-Rechner stehen, den man gern in eine virtuelle Maschine umwandeln m&ouml;chte. Dabei spart man die oft zeitraubende Installation s&auml;mtlicher Programme. Zudem k&ouml;nnen so s&auml;mtliche Daten &uuml;bernommen werden. Diese Aufgabe kann man mit Parallels Transporter erledigen. Dazu muss auf dem Windows-Rechner der Parallels Transporter Agent installiert werden, den man allerdings zuvor erst bei Parallels herunterladen muss. Anschlie&szlig;end kann man den Rechner &uuml;ber Firewire- oder Netzwerkkabel in eine VM auf dem Mac &uuml;berf&uuml;hren. Das ganze funktioniert auch mit bestehenden VMs, die man z.&nbsp;B. mangels eines Konverters von Fusion zu Parallels migrieren will. Mit dem richtigen Transporter Agent k&ouml;nnen auch Linux-Installationen in eine VM &uuml;berf&uuml;hrt werden.</p>
<div data-id="396715" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der Transport zeigt den Fortschritt mit Hilfe eines Fortschrittbalkens an. Leider verzichtet man auf die Anzeige der Restlaufzeit. Aber hat man den Vorgang begonnen, so kann man getrost einige Stunden spazieren gehen. In dieser Zeit wird der komplette Rechner quasi geklont. Alle Laufwerke und Partitionen werden kopiert. Ein Vorauswahl durch den Anwender ist nicht m&ouml;glich, so dass man genug Festplattenplatz auf seinem Mac reservieren sollte.</p>
<p>Ist das System &uuml;bertragen, so wird es gestartet. Dann wartet allerdings noch reichlich Handarbeit auf den Anwender, denn nicht mehr ben&ouml;tigte Treiber m&uuml;ssen anschlie&szlig;end deinstalliert werden, weil sich Windows sonst u.U. beschwert.</p>
<h2>Windows</h2>
<p>Parallels Desktop bietet f&uuml;r die Installation von Windows einen sogenannten Express-Modus. Ein Assistent fragt nach dem Produktschl&uuml;ssel f&uuml;r Windows und einigen Basiseinstellungen f&uuml;r die VM und erledigt die Installation von XP oder Vista v&ouml;llig allein. Dabei lassen sich als Installationsmedien auch ISO-Dateien angeben. Wer sich schon einmal durch eine Windows-Installation geschlagen hat, wird diesen Modus lieben. Ein Nachteil dieses Modus ist, dass man keine M&ouml;glichkeit hat die Festplattengr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die VM zu begrenzen. Parallels legt f&uuml;r die Installation ein dynamisch wachsendes Image an.</p>
<p>Ist Windows installiert, legt Parallels auf dem Schreibtisch ein Alias f&uuml;r die neue VM an, mit dem sich diese sp&auml;ter schneller aufrufen l&auml;sst. Das kann man als Anwender auch nicht unterbinden und erinnert damit an eine Windows-Unsitte, bei der jedes Programm ungefragt eine Verkn&uuml;pfung auf dem Desktop anlegt.</p>
<div data-id="396716" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Ebenfalls erfreulich: Die Parallels Tools installiert man bei der automatischen Installation gleich mit. Die Tools enthalten einige Treiber, mit denen Windows fl&uuml;ssiger in der virtuellen Umgebung l&auml;uft. Au&szlig;erdem erm&ouml;glichen sie u. a. Drag&#8217;n Drop zwischen VM und Mac OS X. Mit diesen Treibern wird auch der Coherence-Modus m&ouml;glich, der den Standard Windows-Desktop inklusive Task-Leiste ausblendet und damit Windows-Programme zumindest optisch quasi nahtlos auf dem Mac integriert. Ist eine virtuelle Maschine mit Windows aktiv, so mountet Parallels Desktop die virtuelle Festplatte als Netzwerklaufwerk.</p>
<p>Ist die automatische Installation abgeschlossen, hat man ein voll funktionst&uuml;chtiges Windows auf seinem Mac laufen. Das Netzwerk ist fertig eingerichtet und die Grundeinstellungen zu Sprache, Datum usw. sind vorgenommen. Trotzdem muss man an einigen Stellen doch noch selbst Hand anlegen. So sind z. B. die automatischen Windows-Updates deaktiviert.</p>
<h3>Windows-Programme starten</h3>
<p>Die Integration zwischen Mac und Windows ist durch Parallels Desktop fast nahtlos. L&auml;dt man auf dem Mac z. B. eine EXE-Datei herunter und versucht diese zu starten, startet automatisch die passende VM. Doch diese Funktion ist auch nicht ganz ungef&auml;hrlich, denn man kann sich auf diese Weise Sch&auml;dlinge in die VM einschleppen. Ebenfalls nett ist, dass Parallels jedes aktive Windows-Programm mit seinem Icon im Dock von Mac OS X anzeigt. Hat man den Coherence-Modus aktiviert, so bringt ein Klick auf das Icon das entsprechende Windows-Programm in den Vordergrund.</p>
<p>Eine weitere Funktion die mit Version 3 Einzug gehalten hat, ist die Unterst&uuml;tzung von hardwarebeschleunigter Graphikausgabe. Dabei bietet Parallels Desktop den Standard DirectX 8.1 an. Damit lockt man zwar in Zeiten von DirectX 10.1 keinen mehr hinter dem Ofen vor, aber f&uuml;r &auml;ltere Spiele sollte es locker ausreichen. Vistas Aero-Oberfl&auml;che verlangt &uuml;brigens mindestens DirectX 9, so dass man in der VM auf die netten graphischen Spielereien verzichten muss.</p>
<p>Leider hat die Graphikbeschleunigung in unserem Test keine gute Figur gemacht. Mit unserem betagten Testspiel Grand Prix 4 kam Parallels Desktop nicht zurecht und produzierte fas ausschlie&szlig;lich schwarze Bilder. Zumindest lie&szlig; sich das Potential erahnen. Schaltete man die Beschleunigung aus, so kam man in dem Spiel nicht &uuml;ber 1 bis 2 Frames pro Sekunde heraus. Bei eingeschalteter Graphikbeschleunigung dagegen lief alles fl&uuml;ssig.</p>
<div data-id="396717" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Linux</h2>
<p>Die Installation von Linux geht nicht ganz so bequem wie die von Windows &uuml;ber die B&uuml;hne. Nach der Auswahl einer typischen VM und der Angabe eines ISO-Image zum Booten, durchl&auml;uft man eine gewohnte Linux-Installation. F&uuml;r unseren Test haben wir dabei Debian Etch gew&auml;hlt. Mit Hilfe einer von Parallels Desktop zur Verf&uuml;gung gestellten virtuellen CD lassen sich am Ende auch die Parallels Tools installieren. Leider lief das in unserem Test schief, denn das Installationsskript verabschiedete sich mit einer unbehandelten Ausnahme und lie&szlig; unseren Xserver mit einer defekten Konfiguration zur&uuml;ck. Theoretisch w&auml;ren mit den Parallels Tools unter Linux die gleichen Funktionen (Coherence, Drag&#8217;n Drop) m&ouml;glich wie bei Windows.</p>
<h2>Geschwindigkeit</h2>
<p>Bei der Ausf&uuml;hrung von VMs haben wir keine Geschwindigkeitsprobleme feststellen k&ouml;nnen. Jede VM lief fl&uuml;ssig und f&uuml;hlte sich nicht langsam an. Durch die Unterst&uuml;tzung von VT-x laufen die VMs direkt auf dem Prozessor. Theoretisch lie&szlig;e sich damit die volle native Geschwindigkeit des Host-Systems erreichen. Doch in der Praxis ist das nie m&ouml;glich, da z. B. Grafikbefehle an die Grafikkarte von Parallels Desktop emuliert werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Benchmarks verbieten sich an dieser Stelle von selbst, da sie in VMs keine sinnvollen Ergebnisse liefern. So muss man sich etwas auf sein Gef&uuml;hl verlassen. So gesehen bietet Parallels Desktop f&uuml;r t&auml;gliche Aufgaben genug Power. Office-Anwendungen oder auch Softwareentwicklung ist damit kein Problem. Rechenintensive Aufgaben dagegen sind f&uuml;r eine VM weniger geeignet, denn leider bietet Parallels Desktop noch keine Multi-Core-Unterst&uuml;tzung, so dass eine VM immer nur einen Prozessor &#8222;sieht&#8220; und nutzen kann. Zwar verteilt Parallels seine Rechenaufgaben auf mehrere Kerne, gibt das aber nicht an das Gastsystem weiter. &Auml;nderungen hierbei sind erst nach der Vorstellung von Parallels Server zu erwarten, denn dieses Produkt wird erstmals Multi-Core-Support bieten. Zudem stellt man Parallels Server und Desktop zuk&uuml;nftig auf eine gemeinsame Codebasis.</p>
<h2>Schnappsch&uuml;sse</h2>
<p>Schnappsch&uuml;sse sogenannte Snapshots halten den aktuellen Zustand einer VM fest. Sie bestehen aus einem Speicherabbild und einem Differenzbild zum Festplattenimage. Snapshots erlauben zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu einem darin &#8222;eingefrorenen&#8220; Systemzustand zur&uuml;ckzukehren. Diese Funktion ist sehr praktisch, wenn man z. B. die VM beim Experimentieren zerschossen hat.</p>
<p>Das Anlegen eines Snapshots bei Parallels Desktop dauert nur wenige Sekunden. Das Programm unterst&uuml;tzt dabei beliebig viele Snapshots. Ein Snapshot wird mit einem Namen und einer kurzen Beschreibung versehen und im Snapshot-Manager mit einem verkleinerten Screenshot angezeigt. Im Snapshot-Manager verwaltet man die Snapshots einer VM und kann diese bei Bedarf bequem aktivieren. Dabei geht dann der aktuelle Zustand der VM verloren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Parallels Desktop ist in Version 3 ein m&auml;chtiges Produkt. Deshalb konnten wir in unserem Test nicht auf alle Funktionen eingehen. Das Programm bietet viel Unterst&uuml;tzung, um die Installation von Windows auf dem Mac zum Kinderspiel zu machen. Anschlie&szlig;end ist die Integration der VM auf dem Mac mit den Parallels Tools nahtlos. Wer noch die Classic-Umgebung von Mac OS X kennt, der wei&szlig; wie sich Windows im Coherence-Modus unter Mac OS X verh&auml;lt.</p>
<p>Leider gibt es bei so viel Sonne auch etwas Schatten. Zun&auml;chst merkt man Parallels Desktop trotz der guten Umsetzung auf dem Mac seine Windows-Wurzeln an. Das schl&auml;gt sich in der teilweise modalen und damit nervigen Bedienung wieder. Wieso wird das Programm beendet, wenn ich den VM-Assistenten abbreche? Auch das penetrante zum&uuml;llen des Schreibtischs mit Aliasen muss nicht sein. Nicht &uuml;berzeugen konnte uns ebenfalls die DirectX-Unterst&uuml;tzung. Hier muss Parallels noch nachbessern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/05/28/test-parallels-desktop-3/">Test: Parallels Desktop 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Techtalk: Virtualisierung</title>
		<link>https://macnotes.de/2008/05/16/techtalk-virtualisierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ml]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 19:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Serie Techtalk besch&#228;ftigen wir uns in loser Folge mit Hintergr&#252;nden und technischen Details aus der Computerwelt. Diesmal wollen wir uns mit dem Thema Virtualisierung auseinandersetzen und dabei u.&#160;a. Begriffe wie Hypervisor, Paravirtualisierung und VT-x kl&#228;ren. Doch was steckt allgemein hinter dem Begriff Virtualisierung? In der Informatik ist der Begriff nicht klar umrissen. Grob [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/05/16/techtalk-virtualisierung/">Techtalk: Virtualisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In unserer Serie Techtalk besch&auml;ftigen wir uns in loser Folge mit Hintergr&uuml;nden und technischen Details aus der Computerwelt. Diesmal wollen wir uns mit dem Thema Virtualisierung auseinandersetzen und dabei u.&nbsp;a. Begriffe wie Hypervisor, Paravirtualisierung und VT-x kl&auml;ren.</p>
<p><span id="more-1904"></span></p>
<p>Doch was steckt allgemein hinter dem Begriff Virtualisierung? In der Informatik ist der Begriff nicht klar umrissen. Grob kann man sagen, dass mit Virtualisierung Methoden bezeichnet werden, mit denen sich die Ressourcen (CPU, Speicher und Ger&auml;te) aufteilen lassen. Virtueller Speicher in modernen Betriebssystemen ist z. B. eine solche Methode. Das soll aber nicht Bestandteil des folgenden Artikels sein, sondern wir wollen uns mit der Virtualisierung von Betriebssystemen besch&auml;ftigen.</p>
<h2>Wozu Virtualisierung?</h2>
<p>Die Rechenleistung von Computersystemen ist in den letzten Jahren insbesondere durch den Einsatz von Mehrkernprozessoren massiv gestiegen. Doch die Spitzenleistung wird nur selten ben&ouml;tigt und so arbeiten viele Systeme nur wenig ausgelastet vor sich hin. Dabei verbraten die Prozessoren sinnlos Strom und erzeugen W&auml;rme. Insbesondere in Rechenzentren ist das ein echtes Problem, denn die W&auml;rme muss mit immer aufw&auml;ndigeren und teuren K&uuml;hlsystemen entsorgt werden.</p>
<p>Deshalb sind die Betreiber von Rechenzentren dazu &uuml;bergegangen, mehrere Server in einzelne virtuelle Maschinen (VMs) zu &uuml;bertragen und diese dann auf nur noch einem Server laufen zu lassen. Das Ganze spart Kosten bei der Anschaffung neuer Hardware. Gleichzeitig kann der Aufwand f&uuml;r die K&uuml;hlung der Systeme reduziert werden, da jetzt statt mehrerer nur teilweise ausgelasteter Server nur noch ein voll ausgelasteter Server l&auml;uft.</p>
<p>Auch f&uuml;r den Privatanwender bietet Virtualisierung Vorteile. Mal eben Windows oder Linux parallel zum Mac OS X in einer VM starten oder sich innerhalb einer virtuellen Maschine eine Art Sandkasten f&uuml;r Testzwecke einrichten: Die m&ouml;glichen Anwendungsgebiete sind vielf&auml;ltig.</p>
<h2>Softwarevirtualisierung und Emulation</h2>
<p>Bei der Virtualisierung von Betriebssystemen unterscheidet man in Software- und Hardwarevirtualisierung. Ein m&ouml;glicher Ansatz von Softwarevirtualisierung ist die Emulation. Dabei wird ein komplettes Hardwaresystem in Software nachgebildet und ausgef&uuml;hrt. Zu PowerPC-Zeiten war VirtualPC ein solcher Emulator, der einen X86-PC auf dem Mac nachbildete. Der Vorteil dieser Variante ist, dass an den zu virtualisierenden Betriebssystemen (Gastsystem) keine bzw. nur sehr kleine &Auml;nderungen vorzunehmen sind und sich auch andere Computer-Architekturen auf einem Hostsystem emulieren lassen. Der Nachteil von Emulation bzw. reiner Softwarevirtualisierung ist, dass die Geschwindigkeit der virtualisierten Umgebung gegen&uuml;ber einem nativen System stark sinkt. Der Grund ist, dass jeder (Maschinen-)Befehl des Gastsystems zun&auml;chst durch den Emulator geht und dort von der Emulationsumgebung nachgebildet wird.</p>
<h2>Herr der Ringe</h2>
<p>Bevor wir mit dem Thema fortfahren, m&uuml;ssen wir einen kleinen Ausflug in den Bereich der X86-Architektur unternehmen. X86-Prozessoren verf&uuml;gen &uuml;ber vier unterschiedliche Privilegierungsstufen. Die nennt Intel Ringe. Mit Ring 0 bezeichnet man die h&ouml;chste Privilegierungsstufe. In der l&auml;uft auch der Betriebssystemkern. Anwendungsprogramme f&uuml;hrt das System in Ring 3 aus. Ring 1 und 2 haben keine praktische Bedeutung. Leider gibt es im Befehlssatz der X86-Architektur Befehle, die in Ring 0 und 3 unterschiedliche Semantiken haben. Das f&uuml;hrt zu Problemen, wenn sich z. B. ein Gastsystem gerade im Ring 0 befindet und der Befehl einfach an den physischen Prozessor weitergereicht wird. Die Virtualisierungssoftware m&uuml;sste dar&uuml;ber benachrichtigt werden, indem der Prozessor einen sogenannten Trap ausl&ouml;st. Dieser Trap kann dann behandelt werden, indem z. B. der kritische Befehl in Software nachgebildet wird.</p>
<p>Mit den Virtualisierungserweiterungen VT-x (Intel) und Pacifica (AMD) haben die Prozessorhersteller in den letzten Jahren entsprechende &Auml;nderungen an ihren Prozessoren vorgenommen. Intel hat dazu einfach 4 neue Ringe hinzugef&uuml;gt (-1 bis -3). F&uuml;hrt der Prozessor ein Programm in diesen Ringen aus, so l&ouml;sen kritische Befehle einen Trap aus.</p>
<h2>Virtualisierung nativ</h2>
<p>Mit den eben vorgestellten Hardwareerweiterungen ist es m&ouml;glich, dass ein Gastsystem direkt auf dem Prozessor ausgef&uuml;hrt wird, gleiche Hardwareplattform vorausgesetzt. Die bremsende &Uuml;bersetzung von Befehlen entf&auml;llt. Die Virtualisierungssoftware muss lediglich daf&uuml;r sorgen, dass das Gastsystem im richtigen Ring ausgef&uuml;hrt wird. Alle aktuellen Virtualisierungsl&ouml;sungen wie z. B. Parallels oder VMWare Fusion arbeiten in diesem Modus.</p>
<h2>I/O-Virtualisierung</h2>
<p>Wer schon mit solchen Virtualisierungsl&ouml;sungen arbeitet, dem wird auffallen, dass die Systeme z. B. virtuelle Netzwerkkarten anlegen. Diese leiten dann den Netzwerkverkehr des Gastsystems an die Netzwerkkarte des Hostsystems weiter. Um solche Ger&auml;te zuk&uuml;nftig auch virtualisieren zu k&ouml;nnen, hat Intel unter dem Namen VT-d (das d steht f&uuml;r <em>directed I/O</em>) zus&auml;tzliche Erweiterungen vorgenommen. AMD baute &auml;hnliche Techniken auch in seine Pacifica-Plattform ein. Damit lassen sich zuk&uuml;nftig auch bestimmte Ger&auml;te direkt vom Gastsystem nutzen, indem sich z. B. Interrupts nur an eine virtuelle Maschine zustellen lassen.</p>
<h2>Was gibt es noch?</h2>
<p>Die bislang vorgestellten Virtualisierungsans&auml;tze ben&ouml;tigen immer noch ein Hostsystem, auf dem eine bestimmte Art von Virtualisierungssoftware l&auml;uft. Im n&auml;chsten Schritt l&auml;sst man das Host-Betriebssystem weg und ersetzt es durch einen sogenannten <em>Hypervisor</em>. Der Hypervisor ist vom Prinzip her ein minimaler Betriebssystemkern, der die Ressourcen des Rechners (CPU, Speicher und Ger&auml;te) an unterschiedliche virtuelle Maschinen verteilt und die VMs voneinander isoliert. Das ist die n&auml;chste Stufe des bekannten Multitaskings moderner Betriebssysteme: Statt mehrerer Programme laufen mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Rechner.</p>
<p>Eine weitere M&ouml;glichkeit ein Betriebssystem zu virtualisieren ist die sogenannte Paravirtualisierung. Dabei stellt eine Software eine Schnittstelle bereit. Die ist &auml;hnlich aber nicht identisch zur eigentlichen Hardware. Das Betriebssystem muss man dann an diese Schnittstelle anpassen (portieren). Daher eignet sich dieser Ansatz nur bei Systemen, bei denen man Zugriff auf die Quellen hat, z. B. bei Linux. Vorteil dieses Ansatzes ist, dass man sowohl auf der Schnittstellenseite als auch auf Betriebssystemseite Optimierungen vornehmen kann und damit potentiell eine h&ouml;here Leistung der VM erreichen kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie der Artikel zeigt, ist Virtualisierung von Betriebssystemen auf unterschiedliche Weise m&ouml;glich. Dem flexibelsten Ansatz mit Hilfe eines Emulators stehen die Geschwindigkeitsvorteile der hardwareunterst&uuml;tzten Virtualisierung entgegen. Beide Ans&auml;tze haben ihre Berechtigung. Moderne Virtualisierungstechniken der Prozessoren erm&ouml;glichen u. a. die Effizienzsteigerung von Servern. Sie konsolidieren urspr&uuml;nglich dedizierte Systeme mit Hilfe von VMs auf einem System. Mit Hilfe von Emulatoren l&auml;sst sich auch alte Software f&uuml;r nicht mehr existente Hardwareplattformen wieder ans Laufen bringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/05/16/techtalk-virtualisierung/">Techtalk: Virtualisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Parallels vs. VMWare</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/04/02/parallels-vs-vmware/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ml]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 09:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit die Firma Parallels im letzten Jahr eine Virtualisierungssoftware f&#252;r Mac-Anwender anbietet, ist dieses Thema auf dem Mac nicht mehr wegzudenken. Litten fr&#252;here Produkte wie zum Beispiel VirtualPC immer unter einem Geschwindigkeitsmanko, weil Prozessorbefehle erst von X86- in PowerPC-Befehle umgewandelt werden mussten, ist dieses Hindernis seit dem Umstieg von Apple auf Intel-Prozessoren gefallen. Hinzu kommen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/04/02/parallels-vs-vmware/">Parallels vs. VMWare</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Seit die Firma Parallels im letzten Jahr eine Virtualisierungssoftware f&uuml;r Mac-Anwender anbietet, ist dieses Thema auf dem Mac nicht mehr wegzudenken. Litten fr&uuml;here Produkte wie zum Beispiel VirtualPC immer unter einem Geschwindigkeitsmanko, weil Prozessorbefehle erst von X86- in PowerPC-Befehle umgewandelt werden mussten, ist dieses Hindernis seit dem Umstieg von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> auf Intel-Prozessoren gefallen. Hinzu kommen Techniken der Prozessorhersteller Intel (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/X86-Virtualisierung#Intel-VT-x">VT</a>) und AMD (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/X86-Virtualisierung#AMD-V">Pacifica</a>), die nahezu identische Geschwindigkeiten von virtuellen Maschinen und physischen Rechnern erm&ouml;glichen.<span id="more-1151"></span></p>
<p>Parallels, auf dem PC-Markt eher ein Nischenspieler, hat sich inzwischen auf dem Mac zum Marktf&uuml;hrer gemausert und zeigt mit Funktionen wie Coherence oder Transporter, wie unkompliziert das Arbeiten mit virtuellen Maschinen funktionieren kann. Auf dem PC-Markt ist der Hersteller VMWare f&uuml;hrend und bietet seit einiger Zeit eine Beta-Version einer Virtualisierungsl&ouml;sung f&uuml;r Mac OS X unter dem Namen Fusion an. Vor zwei Wochen habe ich beide Hersteller auf der CeBit besucht und mir erkl&auml;ren lassen, wie sie sich die Zukunft von Virtualisierungsprogrammen auf dem Mac vorstellen.</p>
<h2>Parallels</h2>
<p>Bei Parallels ist man sehr <a href="https://macnotes.de/2007/03/17/cebit-2007-rundgang/">stolz auf den Erfolg</a>, den Parallels Desktop auf dem Mac hat. Dabei gibt man offen zu, dass dieser ohne das Feedback und die Mitarbeit der vielen Beta-Tester nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Daher soll f&uuml;r den n&auml;chsten Entwicklungsschritt von Parallels Desktop wieder eine umfangreiche Beta-Phase gestartet werden. Bedeutendstes neues Feature der n&auml;chsten Version wird vermutlich die direkte Unterst&uuml;tzung von hardwarebeschleunigter 3D-Grafik sein. Damit sollen anspruchsvolle CAD-Anwendungen oder sogar Spiele fl&uuml;ssig in virtuellen Maschinen benutzbar sein. Durch Unterst&uuml;tzung von Intel VT-D, soll sich die Integration von externen Ger&auml;ten verbessern und vor allen Dingen die Geschwindigkeit erh&ouml;hen.</p>
<p>Doch Parallels wird nicht nur auf dem Gebiet f&uuml;r Endanwender aktiv sein. Im Sommer dieses Jahres wird ein Serverprodukt auf den Markt kommen, das auf Apples Xservern lauff&auml;hig ist. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Hypervisor, der nicht auf ein Betriebssystem angewiesen ist, sondern direkt auf der Hardware installiert wird. Der Hypervisor erm&ouml;glicht dann die parallele Ausf&uuml;hrung mehrerer virtueller Maschinen und vermeidet so den &#8222;Overhead&#8220; durch das normalerweise ben&ouml;tigte Host-Betriebssystem.</p>
<div data-id="196489" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>VMWare</h2>
<p>Die Situation am VMWare-Stand stellte sich etwas anders dar, denn dort wusste man auf erste Nachfrage nach Fusion erstmal nichts von einer solchen Software. Erst als ich das Stichwort &#8222;Mac&#8220; in die Runde warf, klingelte es und man f&uuml;hrte mich zu einen zugeklappten 17 Zoll <a href="https://macnotes.de/produkt/macbook/">MacBook</a> Pro. Anschlie&szlig;end zeigte mir ein offensichtlich der Windows-Welt entstammender Mitarbeiter die aktuelle Beta-Version von Fusion. Dabei machte er keinen Hehl daraus, darauf hinzuweisen, dass man zwar eine Mac-typische Toolbar integriert habe, aber die Einstellungen doch eher Windows-typisch sind, weil man ja aus der Windows-Welt komme. &#8222;Wir probieren es halt mal aus und gucken, wie der Mac-Markt funktioniert&#8220;, stellte er fest. Eine Kampfansage an Konkurrenten h&ouml;rt sich anders an.</p>
<p>Ansonsten bietet Fusion schon rudiment&auml;re Unterst&uuml;tzung f&uuml;r hardwarebeschleunigte 3D-Grafik. Dabei wird der Standard DirectX 8.1 unterst&uuml;tzt. Daher l&auml;sst sich z.&nbsp;B. nicht die neue Aero-Oberfl&auml;che von Windows Vista nutzen, denn diese verlangt mindestens DirectX 9. &Auml;hnlich zu Parallels&#8216; Transporter gibt es bei Fusion ein Programm namens Converter, mit dem sich ein physischer PC in eine virtuelle Maschine &uuml;bertragen l&auml;sst. Auf Nachfrage, welche Features denn in der f&uuml;r Sommer erwarteten finalen Version noch zu finden seien, bekam man nur ein knappes &#8222;dar&uuml;ber kann ich leider nichts sagen&#8220; zu h&ouml;ren. Nicht einmal bei so grundlegenden Funktionen wie Drag-and-drop zwischen Gast- und Host-Betriebssystem, war man zu einer konkreten Aussage bereit.</p>
<div data-id="196488" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Parallels hat auf mich eindeutig den dynamischeren und innovativeren Eindruck gemacht. Funktionen wie z.&nbsp;B. Coherence wurden von dem VMWare-Mitarbeiter mit einem &#8222;wer&#8217;s braucht&#8220; kommentiert. Insgesamt machte der VMWare-Auftritt auf der CeBit 2007 einen wenig enthusiastischen Eindruck und man scheint die Entwicklung auf dem Mac etwas verschlafen zu haben. Als Kampfansage an Parallels Desktop kann man die aktuelle Beta von Fusion allerdings nicht bezeichnen. Mit hardwarebeschleunigter 3D-Grafik und der M&ouml;glichkeit einen Snapshot von einer virtuellen Maschine anzulegen zeigt VMWare, dass es durchaus interessante Funktionen gibt, die die Konkurrenz (noch) nicht hat. Aber Innovationen sehen anders aus.</p>
<p>Der Endanwender kann dem gelassen entgegensehen, hilft Konkurrenz doch, dass die Produkte sich st&auml;ndig verbessern. Parallels hat mit Parallels Desktop gezeigt, dass es auf dem Mac einen riesigen Markt f&uuml;r Virtualisierung gibt. Der Marktf&uuml;hrer VMWare muss deshalb nachziehen. Bleibt zu hoffen, dass VMWare sein Engagement f&uuml;r den Mac nicht nur halbherzig verfolgt. Denn dann k&ouml;nnen wir uns auf wirklich innovative Produkte freuen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/04/02/parallels-vs-vmware/">Parallels vs. VMWare</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Interview: Benjamin Rudolph von Parallels</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/03/01/interview-mit-benjamin-rudolph-von-parallels/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ml]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 10:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern hatten wir Gelegenheit mit Benjamin Rudolph zu sprechen, Pressesprecher bei Parallels. Er verr&#228;t mehr &#252;ber den Erfolg, den Virtualisierung auf dem Mac im letzten Jahr erlangt hat, und wie dieser mit Parallels Desktop 2.5 weiter ausgebaut werden soll. Au&#223;erdem betont er, warum Microsoft mit der restriktiven Lizenzpolitik von Windows Vista einen Fehler begeht. Am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/03/01/interview-mit-benjamin-rudolph-von-parallels/">Interview: Benjamin Rudolph von Parallels</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Gestern hatten wir Gelegenheit mit Benjamin Rudolph zu sprechen, Pressesprecher bei <a href="https://www.parallels.com/de/">Parallels</a>. Er verr&auml;t mehr &uuml;ber den Erfolg, den Virtualisierung auf dem Mac im letzten Jahr erlangt hat, und wie dieser mit Parallels Desktop 2.5 weiter ausgebaut werden soll. Au&szlig;erdem betont er, warum Microsoft mit der restriktiven Lizenzpolitik von Windows Vista einen Fehler begeht. Am Ende verr&auml;t Rudolph ein paar Details &uuml;ber Funktionen, die Anwender noch dieses Jahr f&uuml;r das n&auml;chste gro&szlig;e Update von Parallels Desktop erwarten k&ouml;nnen.<span id="more-1114"></span></p>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Guten Morgen Mr. Benjamin Rudolph. Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben mit uns zu sprechen.</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Ja, vielen Dank f&uuml;r ihr Interesse.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Ich habe geh&ouml;rt, dass Sie auf der Macworld bereits unseren Chefredakteur kennengelernt haben. Wie hat Ihnen die Macworld dieses Jahr gefallen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Ja, das ist richtig. Wir hatten kurz Gelegenheit &uuml;ber die Software zu sprechen. Auf der Macworld gab es dieses Jahr sehr viel Wirbel um das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>, weil es von allen sehns&uuml;chtig erwartet worden war. Trotzdem hatten wir eine gro&szlig;artige Macworld. Der Andrang an unserem Stand war teilweise so stark, dass sich Schlangen von bis zu 15 Leuten bildeten, nur um einen Blick auf die neue Version von Parallels Desktop zu werfen. Au&szlig;erdem haben wir mit der Beta-Version des gestern ver&ouml;ffentlichten Updates von Parallels Desktop den Macworld Best of Show Award gewonnen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Ich nehme an, dass Sie mit diesem Erfolg mehr als zufrieden sein k&ouml;nnen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Absolut. Das war schon ein verr&uuml;cktes Jahr. Als wir mit der Entwicklung anfingen, dachten wir, dass es auf moderates Interesse der Mac-Gemeinde sto&szlig;en w&uuml;rde. Wir h&auml;tten nie gedacht, dass es zu einem dieser Wendepunkte im Bereich Personal Computing der letzten 20 Jahre werden w&uuml;rde, an dem man sich nicht mehr entscheiden muss, ob man Mac- oder Windows-Nutzer ist. Jetzt kann man beides sein. Der Erfolg ist wirklich gro&szlig;artig und wir sind sehr gl&uuml;cklich dar&uuml;ber.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Nach diesem sehr erfolgreichen Jahr 2006: Welcher Bereich bei Parallels ist jetzt der gr&ouml;&szlig;ere? Mac- oder Windows-Software?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Die Mac-Software ist momentan unser Flaggschiff. Ich glaube das kommt daher, weil sie ein so wichtiges Problem l&ouml;st: Wie bringe ich Windows-Anwendungen auf meinem Mac zum Laufen. Wie kann ich Outlook, Internet Explorer, Project, Visio, Quick Books nutzen?<br />
Unsere Linux- und Windows-Software ist auch sehr stark, aber die Mac-Software bekommt momentan die ganze Aufmerksamkeit und ist auch bei den Verk&auml;ufen die Nummer 1.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Der Intel-Switch wurde von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> auf der WWDC 2005 angek&uuml;ndigt. Wann hat sich Parallels entschieden, seine Virtualisierungssoftware auf den Mac zu portieren?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Nachdem im Januar 2006 die ersten Maschinen erh&auml;ltlich waren, sind wir losgegangen und haben ein paar Macs gekauft. Auf diesen Maschinen haben wir dann angefangen zu entwickeln. Bis zur ersten Beta-Version hat es dann ca. 3 1/2 Monate gedauert. Das ging wirklich sehr schnell und unsere Softwareentwickler waren wirklich gro&szlig;artig. Das lag zum Teil auch daran, dass wir schon eine Linux-Version hatten und der &Uuml;bergang von Linux auf die BSD-Grundlagen von Mac OS X ist nicht so kompliziert.<br />
Dann haben wir sehr eng mit der Mac-Gemeinde zusammengearbeitet, um die Software weiterzuentwickeln. Wir haben &uuml;ber 100.000 Leute weltweit, die mit Parallels Desktop arbeiten und wertvolle R&uuml;ckmeldungen gegeben haben.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Etwa zur selben Zeit hat <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Boot Camp ver&ouml;ffentlicht, mit dessen Hilfe sich Windows auf den Intel-Macs installieren lie&szlig;. Hat Sie das erschreckt?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Es war sogar am gleichen Tag. Das war schon etwas bizarr. Ich w&uuml;rde gerne behaupten, dass wir eine Art Masterplan gehabt h&auml;tten, aber es war einfach Zufall.<br />
Wir hatten nie Angst vor Boot Camp, denn es hilft den wahren Wert und die M&ouml;glichkeiten von Parallels Desktop zu erkennen. Boot Camp ist eine gro&szlig;artige L&ouml;sung, aber es gibt einem nicht die Flexibilit&auml;t zwei Betriebssysteme gleichzeitig zu nutzen. Erst recht mit dem neuen Coherence-Modus von Parallels Desktop, mit dem man Windows-Programme ausf&uuml;hren kann, ohne Windows &uuml;berhaupt zu sehen. Das ist viel m&auml;chtiger als eine L&ouml;sung, die einen zwingt sich beim Systemstart f&uuml;r eins der beiden Systeme zu entscheiden.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Sie haben gerade den Coherence-Modus angesprochen. Der wirkliche Grund, der Mac-Benutzer noch davon abh&auml;lt Windows-Programme zu benutzen ist, dass man immer noch eine Windows-Installation braucht. Wird Parallels zuk&uuml;nftig eine Version anbieten, z.&nbsp;B. &auml;hnlich zu CrossOver Mac, bei der man keine Windows-Installation mehr ben&ouml;tigt, um z.&nbsp;B. Outlook zu nutzen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Das Problem mit CrossOver Mac ist, dass es auf dem Papier erstmal toll ausschaut, weil man kann Windows-Programme ohne Windows benutzen. Wenn man es dann allerdings benutzt, dann stellt man fest, dass es etliche Probleme hat. Zum Beispiel ist die Geschwindigkeit schlecht, man hat keine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r externe Ger&auml;te und keinen Ton. Au&szlig;erdem, wenn Microsoft einen Patch f&uuml;r z.&nbsp;B. Outlook ver&ouml;ffentlicht, dann kann man nicht einfach diesen Patch installieren, sondern man ist auf die Version angewiesen, f&uuml;r die die Software gemacht wurde.<br />
Coherence ist meiner Meinung nach daher der bessere Ansatz, denn es gibt einem die volle Stabilit&auml;t einer Windows-Installation, die Ger&auml;teunterst&uuml;tzung, die Sound-Unterst&uuml;tzung und vieles mehr, aber es l&auml;uft v&ouml;llig transparent f&uuml;r den Anwender.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Im letzten Jahr hat Parallels viele Preise f&uuml;r das beste Softwareprodukt f&uuml;r den Mac bekommen. Gibt es seitens Apple Interesse an Parallels z.&nbsp;B. die Technologie zu lizenzieren, um sie in das Betriebssystem zu integrieren?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>In dieser Richtung gab es viele Spekulationen. Apple k&ouml;nnte uns kaufen, Microsoft k&ouml;nnte uns kaufen. Ich kann nur sagen, dass das Alles gegenstandslos ist. Wir sind gl&uuml;cklich damit Parallels Parallels sein zu lassen und uns darauf zu konzentrieren, die beste Software zu entwickeln, damit unsere Anwender besser ihre Aufgaben erledigen k&ouml;nnen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Gab es bei der Entwicklung Gespr&auml;che und Unterst&uuml;tzung von Microsoft, damit Parallels Desktop kompatibel mit Windows Vista ist?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Wir haben mit vielen Leuten gesprochen und nat&uuml;rlich auch mit Microsoft und Apple. Es ist sehr wichtig f&uuml;r uns Vista zu unterst&uuml;tzen, denn zuk&uuml;nftig wird es das Betriebssystem sein, mit dem die Mehrzahl der Menschen arbeiten wird. Au&szlig;erdem m&ouml;chten die Anwender die n&auml;chste Generation des Microsoft-Betriebssystems nutzen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Wir alle wissen, dass Windows Vista gerade in Bezug auf die Anforderungen an die Graphik-Hardware sehr performance-hungrig ist. Wie unterst&uuml;tzt Parallels Desktop zum Beispiel die Ausf&uuml;hrung der neuen Aero-Oberfl&auml;che von Vista?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Momentan ist das leider nicht m&ouml;glich, weil wir keine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r hardware-beschleunigte 3D-Grafik in virtuellen Maschinen haben. Aber es ist geplant und schon in der Entwicklung. In unser n&auml;chstes gro&szlig;es Upgrade, wollen wir Unterst&uuml;tzung f&uuml;r OpenGL und DirectX integrieren. Das wird in einigen Monaten kommen und die Anwender k&ouml;nnen dann Spiele in virtuellen Maschinen spielen oder Anwendungen wie z.&nbsp;B. AutoCAD nutzen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Intels Virtualisierungs-Technologie erm&ouml;glicht deutliche Steigerungen bei der Performance von virtuellen Maschinen. Wie unterst&uuml;tzt Parallels diese Technologien?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Intel VT ist von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Parallels-L&ouml;sungen gewesen. Wir haben das vom ersten Tag an unterst&uuml;tzt. Momentan unterst&uuml;tzten wir die erste Generation dieser Technologie (VT-X), aber wir haben uns entschieden auch alle zuk&uuml;nftigen Virtualisierungs-Technologien zu unterst&uuml;tzen. Der n&auml;chste Schritt wird VT-D sein, bei dem zus&auml;tzlich viele I/O Dinge virtualisiert werden k&ouml;nnen. Aber wir unterst&uuml;tzen nicht nur Intels Technologie, sondern auch die von AMD.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Die Lizenzvereinbarung von Windows Vista erlaubt nur die Virtualisierung der Pro-Versionen. Wie steht Parallels dazu?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Das ist ein Thema, welches auch bei uns stark diskutiert wurde. Ich denke, dass Microsoft hier die M&ouml;glichkeit hat, Anwender aus der Linux- und Mac-Welt zu erreichen, die sonst nicht Windows kaufen w&uuml;rden. Diese Einschr&auml;nkungen machen es schwieriger f&uuml;r diese Leute Vista aufzugreifen. Wir m&ouml;chten Microsoft gerne helfen, ihre Technologie in die H&auml;nde unserer Anwender zu legen. Diese sind momentan verunsichert dar&uuml;ber, welche Version sie einsetzen sollen, was genau die Einschr&auml;nkungen sind.<br />
Wir versuchen die Bedenken von Microsoft hinsichtlich der Sicherheit von virtuellen Maschinen zu zerstreuen, denn wir denken, dass Virtualisierung die Sicherheit erh&ouml;ht.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Man kann die Frage nat&uuml;rlich auch anders herum stellen. Apple schlie&szlig;t die Virtualisierung von Mac OS X in seinen Lizenzvereinbarungen g&auml;nzlich aus. W&uuml;rde Parallels gern Mac OS X auf der Windows- oder Linux-Plattform virtualisieren?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Apple hat einen anderen Ansatz, wie sie mit Soft- und Hardware umgehen. Sie kontrollieren alles von oben bis unten: man kauft Apple Hardware mit einem Apple Betriebssystem, auf dem Apple Anwendungen laufen. Letzlich h&auml;ngt es davon ab, in welche Richtung Steve Jobs Apple f&uuml;hren m&ouml;chte.<br />
Technisch gesehen w&auml;re es vermutlich kein Problem f&uuml;r uns Mac OS X zu virtualisieren. Aber solange Apple es nicht ausdr&uuml;cklich erlaubt, werden wir es nicht tun und auch unsere Anwender nicht dazu ermuntern etwas Illegales zu tun. Wir wollen unser sehr gutes Verh&auml;ltnis zu Apple nicht damit aufs Spiel setzen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Sie haben gerade das sehr gute Verh&auml;ltnis zu Apple angesprochen. In welchen Bereichen arbeiten Apple und Parallels zusammen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Wir arbeiten zum Beispiel im Verkaufsbereich zusammen, um den Mac auch im Business-Bereich st&auml;rker zu machen. Nat&uuml;rlich arbeiten wir auch auf technischer Seite zusammen, damit unser Produkt so gut wie m&ouml;glich wird. Es ist eine wirklich tiefe Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen. Wir sind sehr gl&uuml;cklich dar&uuml;ber.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Mit gro&szlig;er Verz&ouml;gerung hat VMWare angek&uuml;ndigt seine Virtualisierungssoftware auch auf den Mac zu portieren. Wie sehen Sie sich im Vergleich zu VMWare, denn in der Wahrnehmung hat VMWare eine deutliche gr&ouml;&szlig;ere Reputation im Bereich Virtualisierung?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Ja, das stimmt und VMWare hat gro&szlig;artige Produkte. Doch obwohl Parallels noch ein recht junges Unternehmen ist, ist unser Name mittlerweile Synonym f&uuml;r einfache Benutzung und kosteng&uuml;nstige L&ouml;sungen. Funktionen wie zum Beispiel Transporter zum &Uuml;bertragen ganzer PCs in eine virtuelle Maschine oder Coherence zeigen deutlich, wie innovativ wir sein k&ouml;nnen. Am Ende bedeutet es f&uuml;r den Anwender, dass er mehr Auswahl hat. Wenn VMWare in diesen Markt einsteigt, dann spornt uns das nur noch mehr an und das f&uuml;hrt zu besseren Produkten.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Was sind die zuk&uuml;nftigen Pl&auml;ne f&uuml;r Parallels Desktop?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Wir werden zuk&uuml;nftig weitere lokalisierte Versionen von Parallels Desktop anbieten. Momentan haben wir Versionen in Spanisch, Franz&ouml;sisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Japanisch.<br />
Wie bereits erw&auml;hnt planen wir Unterst&uuml;tzung f&uuml;r echte 3D-Graphik in virtuellen Maschinen. Au&szlig;erdem wollen wir echte 64-Bit-Virtualisierung und Virtualisierung von Multiprozessor- bzw. Multicore-Systemen integrieren. Etwas sp&auml;ter dieses Jahr wollen wir auch ein Server-Produkt anbieten, welches auf Linux, Windows Server und Xserves l&auml;uft.<br />
Nat&uuml;rlich werden wir wieder ein Beta-Programm haben und die Anwender sind eingeladen daran teilzunehmen und das Produkt auszuprobieren.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Wird <a href="https://macnotes.de/2006/07/20/auf-welchen-macs-lauft-leopard/">Mac OS X Leopard</a> Parallels dabei helfen, seine Ziele zu erreichen oder ist die Software nicht so sehr auf die Technologien des Betriebssystems angewiesen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Die Abh&auml;ngigkeit vom Betriebssystem ist gering. Tats&auml;chlich sind wir jetzt schon kompatibel mit Leopard und ich habe Parallels Desktop zu Hause auf Leopard laufen. Wir werden nat&uuml;rlich sicherstellen, dass unsere Software die neuen M&ouml;glichkeiten voll ausnutzen wird.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Gibt es Funktionen, von denen Sie sich w&uuml;nschen w&uuml;rden, dass Apple sie in das Betriebssystem integriert, um das Leben von Parallels einfacher zu machen?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Benjamin Rudolph</cite>: </span></p><p>Ich glaube das machen sie schon, indem sie in Leopard die Funktion Spaces integrieren. Damit kann man dann eine Windows virtuelle Maschine in einem Space laufen lassen, w&auml;hrend eine Linux-Maschine in einem anderen Space l&auml;uft. Momentan muss ich daf&uuml;r noch Virtual Desktop nutzen.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Macnotes</cite>: </span></p><p><em>Vielen Dank Benjamin Rudolph f&uuml;r das Interview.</em></p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/03/01/interview-mit-benjamin-rudolph-von-parallels/">Interview: Benjamin Rudolph von Parallels</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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