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	<title>Du hast nach solar keyboard gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach solar keyboard gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Logitech Wireless Solar Keyboard K750 for Mac im Test</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/11/07/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-for-mac-alternative-zur-apple-tastatur-mit-abstrichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das &#8222;Logitech Wireless Solar Keyboard K750&#8220; hatten wir vor rund zwei Monaten als Alternative zum Apple-Keyboard vorgestellt, nun hatten wir die Möglichkeit, das kabellose Keyboard genauer unter die Lupe zu nehmen. Hardware und Design Der Keyboardbereich ähnelt von der Größe und dem Tastaturlayout dem klassischen Apple-Kabelkeyboard. Hinzu kommen etwa 3cm zusätzliche Fläche, die für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/11/07/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-for-mac-alternative-zur-apple-tastatur-mit-abstrichen/">Logitech Wireless Solar Keyboard K750 for Mac im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das &#8222;<a href="https://macnotes.de/2011/08/18/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-batterielose-alternative-zum-apple-keyboard/">Logitech Wireless Solar Keyboard K750</a>&#8220; hatten wir vor rund zwei Monaten als Alternative zum <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Keyboard vorgestellt, nun hatten wir die Möglichkeit, das kabellose Keyboard genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<h2>Hardware und Design</h2>
<div data-id="598313" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der Keyboardbereich ähnelt von der Größe und dem Tastaturlayout dem klassischen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Kabelkeyboard. Hinzu kommen etwa 3cm zusätzliche Fläche, die für die Solarpanels benötigt werden. Mit einer Dicke von weniger als einem Zentimeter ist das Wireless Solar Keyboard überraschend schlank und dem Apple Wireless Keyboard mit seinem zusätzlichen Batteriefach damit überlegen.</p>
<div data-id="598314" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Das von uns getestete Modell ähnelt wegen seiner schwarzen Oberfläche dem Apple-Keyboard nur bedingt, man bekommt es allerdings auch in silber, hellblau, hellgrün sowie pink &#8211; wovon nur das silberne der von Apple bekannten Optik entspricht.</p>
<div data-id="598315" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Mittels zweier Klappständer kann das Solar Keyboard K750 um einen Winkel von 8° erhöht werden, sechs Gummistreifen auf der Unterseite machen das Keyboard rutschfest. Die Tasten sind leicht konkav gearbeitet, was das Tippen leichter und bequemer machen soll. Das Gehäuse im Ganzen ist aus Kunststoff gearbeitet, was für eine gewisse Instabilität sorgt.</p>
<h2>Inbetriebnahme</h2>
<div data-id="598316" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Wie immer arbeitet Logitech beim Wireless Solar Keyboard K750 nicht mit Bluetooth als Verbindungslösung, sondern mit der hauseigenen Unifying-Technologie. Der dafür nötige Empfänger ist zwar kompakt, hätte man sich unserer Ansicht nach aber sparen können. Zudem blockiert er einen der ohnehin raren USB-Ports an <a href="https://macnotes.de/produkt/macbook/">MacBook</a> Pro und Co. &#8211; das hätte nicht sein müssen. Nach dem Einstecken des Empfängers und dem Anschalten der Tastatur ist noch eine Feststellung der Tastaturbelegung nötig, danach kann es mit der Nutzung losgehen.</p>
<h2>Das Wireless Solar Keyboard im Alltagseinsatz</h2>
<p>Rund eine Woche ersetzt das K750 nun bei mir das kabelgebundene Apple-Keyboard. Das Tippen der Tasten ist bequem zu bewerkstelligen, der Druckpunkt der Tasten ist angenehm, es gibt allerdings kleinere Abzüge bei der Platzierung der Pfeiltasten: Der Abstand zwischen Buchstaben- und Pfeilblock ist zu gering, so dass man häufiger die falsche Taste trifft. Mag ein Einzelschicksal einer Nicht-Zehn-Finger-Tipperin sein, dennoch sei es hier erwähnt.</p>
<div data-id="598317" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Gut ist, dass die komplette Funktionstastenbegelegung von der Apple-Tastatur auf dem Logitech-Keyboard wiederzufinden ist, so muss man sich nicht umgewöhnen. Selbst bei der Beschriftung hat man sich an das Apple-Vorbild angelehnt, somit entfällt das Raten, welche Taste zu welcher Funktion gehört. Positiv fällt auf, dass das Logitech-Keyboard einen Ziffernblock besitzt, der bei Apples kabellosem Bluetooth-Keyboard fehlt. Einen winzigen Abzug gibt es für die Caps-Lock-Taste: Mangels Beleuchtung merkt man nicht sofort, dass sie aktiviert ist.</p>
<p>Keine Probleme hatten wir mit der Solarfunktion: Selbst bei grenzwertigen Sonnenbedingungen und Kunstlicht zeigte das Wireless Solar Keyboard K750 keine Ausfälle, selbst wenn man einmal über Nacht vergisst, den Schalter auf &#8222;Off&#8220; zu stellen.</p>
<div data-id="598319" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Eine volle Ladung soll laut Logitech bis zu drei Monate halten &#8211; dies können wir aus Zeitgründen weder belegen noch widerlegen. Sollte der Akku einmal dem Lebensende entgegen gehen, soll es bei Logitech selbst Ersatz geben. Das Gehäuse des Keyboards ist etwas instabil: Gerade in den Randbereichen der Tastatur sowie im mittleren Bereich biegt diese sich leicht durch, wenn man etwas stärker auf die Tasten drückt. Zudem erzeugt das Keyboard in sich Geräusche, wenn man in den Randbereichen tippt. Dies dürfte durch das Eindrücken der Gummifüße entstehen und ist ein unschöner Nebeneffekt. Unterwegs muss man die leichte Biegsamkeit des Keyboards ebenfalls beachten, ein festes Umfeld in Form von Notebook o.Ä. sollte vorhanden sein.</p>
<p>Das von uns getestete schwarze Hochglanz-Keyboard sieht als Gesamtbild edel aus, ist aber nur bedingt für den Alltagsgebrauch geeignet: Kleinere Kratzer sieht man vor allem auf den größeren freien Flächen sofort, zudem zieht es Staub und Fingerabdrücke förmlich an. Vor allem in den Übergangsbereichen zwischen Buchstaben- und Ziffernblock bildeten sich bei unserem Test-Keyboard mit der Zeit deutliche Kratzspuren.</p>
<div data-id="598320" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit einer UVP von 79,99€ kostet das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 gerade einmal 10€ mehr als das von Apple angebotene Wireless Keyboard (dafür aber immerhin 30€ mehr als das klassische Apple-Keyboard), verfügt allerdings über einen zusätzlichen Ziffernblock sowie eine batterieunabhängige Stromversorgung. Abzüge gibt es für den Einsatz der Logitech-eigenen Unifying-Empfängerlösung, gerade bei mobilen Geräten mit nur wenigen USB-Anschlüssen wäre die Verwendung von Bluetooth wünschenswert gewesen.</p>
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		<item>
		<title>Logitech Wireless Solar Keyboard K750: Batterielose Alternative zum Apple-Keyboard</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/08/18/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-batterielose-alternative-zum-apple-keyboard/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 wurde bereits im Frühsommer in den Handel gebracht, allerdings nur Windows-optimiert. Nun legt Logitech eine Mac-Variante des Solar Keyboards vor. Gerade tageslichtfreudige Mac-Nutzer werden sich über die Option einer per Sonne aufzuladenden Tastatur freuen. Das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 for Mac sieht dem klassischen Apple Wired Keyboard überraschend [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/18/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-batterielose-alternative-zum-apple-keyboard/">Logitech Wireless Solar Keyboard K750: Batterielose Alternative zum Apple-Keyboard</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 wurde bereits im Frühsommer in den Handel gebracht, allerdings nur Windows-optimiert. Nun legt Logitech eine Mac-Variante des Solar Keyboards vor.</p>
<p>Gerade tageslichtfreudige Mac-Nutzer werden sich über die Option einer per Sonne aufzuladenden Tastatur freuen. Das Logitech Wireless Solar Keyboard K750 for Mac sieht dem klassischen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Wired Keyboard überraschend ähnlich, verfügt über ein Standard-Mac-Keyboard-Layout sowie über konkave Tasten, die leiser zu bedienen sein sollen.</p>
<div data-id="594835,594837" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Die Tastatur lädt sich über die übliche Raumhelligkeit auf, ist in kompletter Dunkelheit bis zu 3 Monate problemlos nutzbar &#8211; ohne zusätzliche Batterien oder Kabel (benötigt wird allerdings das Logitech-typische 2,4 GHz-Empfängermodul). Mit nur rund 9 mm ist das Keyboard sehr flach. Das Solar Keyboard K750 ist in fünf verschiedenen Farbvarianten verfügbar: Schwarz, silber, hellblau, hellgrün sowie pink. Unverbindliche Preisempfehlung bei <a href="https://www.logitech.com/de-de/keyboards">Logitech</a>: 79,99€, gerade mal rund 10€ mehr als Apples UVP für das Wireless Keyboard ohne Nummernblock. Das Keyboard soll bis Ende August offiziell in den Handel kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/18/logitech-wireless-solar-keyboard-k750-batterielose-alternative-zum-apple-keyboard/">Logitech Wireless Solar Keyboard K750: Batterielose Alternative zum Apple-Keyboard</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Test: Parallels Desktop 6 &#8211; Virtualisierungssoftware für Mac-Anwender</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/09/19/test-parallels-desktop-6-virtualisierungssoftware-fur-mac-anwender/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 20:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders f&#252;r &#8222;Switcher&#8220; interessant sind Virtualisierungsprogramme, mit deren Hilfe sich ein virtueller Computer emulieren l&#228;sst. Darauf lassen sich alle m&#246;glichen Betriebssysteme installieren. Im kommerziellen Sektor konkurrieren bei dieser Aufgabenstellung VMWare Fusion und Parallels Desktop miteinander. Letzterer ist k&#252;rzlich in Version 6 erschienen, die wir hier testen m&#246;chten. Einrichtung Parallels Desktop ist in der Lage, einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/09/19/test-parallels-desktop-6-virtualisierungssoftware-fur-mac-anwender/">Test: Parallels Desktop 6 &#8211; Virtualisierungssoftware für Mac-Anwender</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Besonders f&uuml;r &bdquo;Switcher&ldquo; interessant sind Virtualisierungsprogramme, mit deren Hilfe sich ein virtueller Computer emulieren l&auml;sst. Darauf lassen sich alle m&ouml;glichen Betriebssysteme installieren. Im kommerziellen Sektor konkurrieren bei dieser Aufgabenstellung VMWare Fusion und Parallels Desktop miteinander. Letzterer ist k&uuml;rzlich in Version 6 erschienen, die wir hier testen m&ouml;chten.</p>
<h2>Einrichtung</h2>
</p>
<p>Parallels Desktop ist in der Lage, einen virtuellen Computer neu zu erstellen, von einer BootCamp-Partition zu starten und eine VMWare-Maschine zu Parallels zu konvertieren. Einen neuen Computer zu erstellen, geht dabei leicht von der Hand. Parallels fragt sofort nach der CD/DVD, auf der das Betriebssystem ist oder nimmt alternativ eine Image-Datei (unterst&uuml;tzt wird ISO, DMG und CDR). Daraus leitet es ab, welches OS installiert werden soll (wobei das im Fall von FreeBSD fehlschlug und Parallels Desktop sich erkundigte, um welches System es sich hierbei handelt) und welche Hardware daf&uuml;r sinnvoll w&auml;re. In unseren Tests mit Windows 7, Windows XP, Ubuntu 10.04, FreeBSD und OpenSolaris hat das Tool dabei 1 GB RAM vorgeschlagen, was akzeptabel ist. F&uuml;r die meisten unterst&uuml;tzten Systeme gibt es zudem eine Installationshilfe, bei der nach Benutzerkonto und ggf. Seriennummer gefragt wird. Wenn der Anwender dies w&uuml;nscht, wird die Installation danach ohne sein Zutun fortgef&uuml;hrt. Wer jedoch eher auf einen klassischen Virtualisierer setzt, kann das alles auch abschalten und selbst an der Konfiguration herumspielen.</p>
<p>An dieser Stelle leistet sich Parallels jedoch einen kleinen technischen Schnitzer: Nachdem die Installation des Betriebssystems abgeschlossen ist, wird je nach installiertem RAM im Mac ein gr&ouml;&szlig;erer Teil oder gar der gesamte freie Speicher als &bdquo;inaktiv&ldquo; gebrandmarkt. Mac OS f&auml;ngt folglich an, die Auslagerungsdatei (Swap) zu nutzen, was den realen Rechner langsamer macht. Allerdings ist der Spuk nach der Einrichtung vorbei, wenn normal mit der virtuellen Maschine gearbeitet wird, ist dieses Verhalten nicht zu beobachten. Dennoch leidet die Konkurrenz nicht an diesem Problem, weshalb wir es erw&auml;hnen m&ouml;chten.</p>
<p>Gleich nachdem Windows eingerichtet wurde, bei Linux muss man das selbst ansto&szlig;en, werden die Parallels Desktop-Tools installiert, die den Datenaustausch mit dem Mac erm&ouml;glichen und einen 3D-f&auml;higen Grafiktreiber mitbringen. Was wir nicht wirklich verstanden haben, ist jedoch, warum nach dessen Installation (unter Windows 7) die Taskleiste an den oberen Bildschirmrand gewandert ist &ndash; das hat sich sp&auml;ter vor allem im Zusammenhang mit den <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Apps als ziemlich unpraktisch erwiesen.</p>
<h2>Performance</h2>
<div data-id="554196,554198" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der Test erfolgte auf einem <a href="https://macnotes.de/produkt/imac/">iMac</a> (Ende 2009), der mit einem Core 2 Duo 3,06 GHz und der GeForce 9400M best&uuml;ckt ist. Der physikalische Arbeitsspeicher ist 12 GB gro&szlig;. Die CPU beherrscht <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_VT">Intels Virtualisierungstechnologie</a> (&bdquo;Vanderpool&ldquo;) und das merkt man auch. Im normalen Windows-Betrieb f&uuml;hlen sich die virtuellen Windows-Installationen fl&uuml;ssig an, wie es sein sollte. Eine leichte Ern&uuml;chterung machte sich beim Test mit Windows 7 breit. Obwohl Parallels Desktop die Aero-Spielereien emulieren kann, sogar mit Hardwarebeschleunigung, sind die meisten Animationen nicht fl&uuml;ssig. Dies ist jedoch eher als &bdquo;Jammern auf hohem Niveau&ldquo; zu verstehen, denn die allgemeine Arbeitsgeschwindigkeit war durchweg in Ordnung. Erfreulicherweise starten die Windows-VMs sehr schnell, wobei der Schlafmodus ebenfalls problemlos funktioniert.</p>
<h2>Spiele-Leistung</h2>
<p>Ein Sonderfall eines Anwendungsbeispiels ist sicherlich die Kategorie &bdquo;Spiele&ldquo;. Hier zeigt sich deutlich, dass Parallels Desktop seine Hausaufgaben gemacht hat. Im Test gab es kein Windows-Spiel, das nicht zumindest spielbar war. Jedoch fiel auf, dass die Performance in Spielen besser sein k&ouml;nnte. Dies bewies VMWare, das zwar &ouml;fter Probleme hatte (Need For Speed: Most Wanted st&uuml;rzte etwa beim Spielstart ab), aber eine bessere Framerate erreicht. Der Fairness halber sei erw&auml;hnt, dass VMWare zudem deutlich h&auml;ufiger mit Grafikfehlern zu k&auml;mpfen hat (Grand Theft Auto: Vice City, Unreal Tournament 2004), doch wenn etwas anstandslos l&auml;uft, ist es bei der Konkurrenz im Allgemeinen fl&uuml;ssiger (Grand Theft Auto 3, Max Payne 2), einzige Ausnahme bestand in Flat Out 2, das in beiden VMs problemlos lief, bei Parallels Desktop jedoch eine h&ouml;here Framerate erreicht. Interessanterweise ist die Spiele-Performance unter Windows 7, trotz h&ouml;herer Hardwareanforderungen, etwas besser als mit Windows XP.</p>
<p>Zumindest beim ersten Mal ist jedoch die Time Machine-Warnung etwas &auml;rgerlich. Sie wird als modale Dialogbox eingeblendet, die es erst wegzuklicken gilt. Da Parallels Desktop keine R&uuml;cksicht darauf nimmt, ob die VM gerade den Arbeitsplatz oder ein Spiel pr&auml;sentiert, kann dies &auml;rgerliche Folgen haben. Gl&uuml;cklicherweise l&auml;sst sich die Meldung dauerhaft abschalten.</p>
<p>Am Ende des Tages bleibt jedoch lobend festzuhalten, dass Parallels Desktop die kompatiblere der beiden kommerziellen Mac-Virtualisierungsl&ouml;sungen ist &ndash; wenn einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r eine (Windows-) VM das Spielen ist, ist Parallels also die bessere Wahl.</p>
<p>Auf Benchmarks haben wir beim Test bewusst verzichtet, denn nur allzu h&auml;ufig werden Treiber (f&uuml;r reale Hardware) auf eben jene hin optimiert. Stattdessen haben wir uns lieber anhand von realen Spieletiteln einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Performance verschafft.</p>
<h2>Alternative Betriebssysteme</h2>
<p>Ein ganz und gar gegenteiliges Bild liefert Parallels Desktop jedoch bei alternativen Betriebssystemen ab. F&uuml;r den Test alternativer Betriebssysteme mussten Ubuntu 10.04, OpenSolaris 2009.06 und FreeBSD herhalten. W&auml;hrend es f&uuml;r Linux noch die Parallels Desktop-Tools gibt (die sich allerdings nur manuell auf der Konsole installieren lassen; bei der Express-Installation werden sie automatisch, aber unsichtbar installiert, d.h. der Anwender k&ouml;nnte sich &uuml;ber einen unerwarteten Neustart wundern), stehen Anwender, die andere Betriebssysteme emulieren m&ouml;chten, im Regen.</p>
<p>Zudem fiel auf, dass die Express-Installation keine Abfrage bzgl. der Sprache implementiert, standardm&auml;&szlig;ig wird Ubuntu englisch installiert, sogar wenn Parallels Desktop selbst deutsch ist. Immerhin gleichen die Parallels-Tools f&uuml;r Linux weitestgehend den Windows-Kollegen, sodass man unter Linux vern&uuml;nftig arbeiten kann. Der Maus- und Grafiktreiber wurde installiert und die am Mac angeschlossenen Festplatten (USB- und Netzwerkplatten) sind &uuml;ber eine Desktop-Verkn&uuml;pfung bequem zu erreichen. Einzig auf den Coherence-Modus, bei dem die eigentliche VM ausgeblendet wird und der Eindruck entsteht, dass die Anwendungen nativ auf dem Mac laufen, fehlen unter Linux.</p>
<h2>Sonstige Funktionen</h2>
<div data-id="554200,554202" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Nach der Pflicht kommt die K&uuml;r, bei der sich Parallels Desktop 6 gut schl&auml;gt. USB-Ger&auml;te k&ouml;nnen problemlos virtuellen Rechnern zugewiesen werden. Wird zur Laufzeit ein neues USB-Ger&auml;t angesteckt, fragt Parallels nach, f&uuml;r welchen Rechner es verwendet werden soll (Mac oder einer der eingeschalteten VMs). In den Einstellungen kann dies jedoch festgelegt werden, sodass ein Scanner etwa immer mit der aktuellen virtuellen Maschine verbunden wird ohne weitere Nachfrage. F&uuml;r die virtuellen Maschinen gibt es zudem ein paar kleine Extra-Features. So kann unter anderem eingestellt werden, inwiefern Time Machine die VM sichern soll. Parallels unterst&uuml;tzt Snapshots, die einem Komplett-Backup einer virtuellen Maschine entsprechen. Einmal eingerichtet, kann man also gefahrlos alles ausprobieren, was man m&ouml;chte und falls etwas kaputt geht, kann ein &auml;lterer Snapshot wiederhergestellt werden. Man sollte sich dabei aber &uuml;berlegen, ob man die Isolation, die alle Integrationsfeatures abschaltet, nicht evtl. aktivieren sollte, denn sonst k&ouml;nnten auch die Daten auf dem Mac Schaden nehmen. Damit der emulierte Computer vor neugierigen Blicken gesch&uuml;tzt ist, l&auml;sst er sich mit einem Passwort verschl&uuml;sseln.</p>
<p>Wer sich ganz wie zu Hause f&uuml;hlen will, kann sich zudem den &bdquo;MacLook&ldquo; installieren, der den Windows-Skin in Richtung des Mac OS X-Aussehens ver&auml;ndert.</p>
<h2>iOS-Apps</h2>
<p>Als besonderes Goodie bietet Parallels eine App an, die auf <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> lauff&auml;hig ist. Die verbindet sich &uuml;ber den <a href="https://macnotes.de/2010/09/16/parallels-mobile-virtuelle-windows-maschine-auf-ipad-iphone-und-ipod-touch-nutzen/">Parallels</a>-Server mit dem Mac und bietet sodann die M&ouml;glichkeit, die virtuellen Rechner fernzusteuern. Das geht in gerade noch akzeptabler Geschwindigkeit &uuml;ber das eigene LAN und mit einer katastrophalen Performance &uuml;ber das Internet.</p>
<div data-id="554203,554205,554207" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>An dieser Stelle geht das gro&szlig;e Wundern &uuml;ber die Taskleiste am oberen Bildschirmrand in die zweite Runde, denn so wird sie durch die App-Navigation &uuml;berdeckt und somit ist der Start-Knopf nicht erreichbar. Auf dem iPhone verschwindet diese Leiste &uuml;brigens, sobald es in das Querformat gedreht wird, auf dem iPad bleibt die Leiste selbst dann erhalten.</p>
<p>Vor allem beim Wechseln der Aufl&ouml;sung haben wir des &ouml;fteren Abst&uuml;rze der App beobachten k&ouml;nnen. Dies ist nicht weiter tragisch, denn die virtuellen Rechner laufen auf dem Mac ungehindert weiter, aber dennoch &auml;rgerlich.</p>
<p>Wenn keine Parallels-Tools vorhanden sind, wie es f&uuml;r OpenSolaris etwa der Fall ist, ist die App quasi gar nicht zu gebrauchen. Geklickt wird durch Antippen, doch leider versagt die App beim pr&auml;zisen Durchgeben der korrekten Koordinaten, sodass ein Klick auf den &bdquo;Applications&ldquo;-Button von Gnome (oben links) ganz woanders registriert wurde.</p>
<div data-id="554209,554212,554213" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Ansonsten k&ouml;nnte man meinen, die App tut was sie soll, jedoch wird kein Sound an die iOS-Ger&auml;te weitergegeben und zudem ist zum Filmgucken die Performance, selbst &uuml;ber das eigene LAN, zu schlecht, sodass vielleicht Office noch Sinn machen k&ouml;nnte. Dies allerdings wird durch die Bildschirmtastatur gekonnt verhindert, die fast den halben Bildschirm im Querformat einnimmt. Im Hochformat ist dies etwas g&uuml;nstiger, doch beherrschen die Grafiktreiber in der virtuellen Maschine keine gedrehten Bildschirme und deshalb bleiben nur die g&auml;ngigen 4:3 bzw. 16:9 oder 16:10-Aufl&ouml;sungen. Entsch&auml;rfen l&auml;sst sich die Lage mit einer Bluetoothtastatur oder dem Keyboard-Dock f&uuml;r das iPad, wobei dadurch ein Gro&szlig;teil der Mobilit&auml;t eingeb&uuml;&szlig;t wird. Schlussendlich bleibt ggf. nur noch die Fernwartung &uuml;brig, f&uuml;r die diese App geeignet sein k&ouml;nnte, aber zu viel sollte man sich nicht davon versprechen.</p>
<div data-id="554216,554217,554219" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Parallels Desktop ist eine grundsolide Virtualisierungssoftware. In unseren Tests kam es meist nicht ganz an die Leistung der Konkurrenz heran, war aber f&uuml;r Direct-X-Anwendungen dahingehend besser zu gebrauchen, dass deutlich mehr &uuml;berhaupt (anst&auml;ndig) funktionierte. Ebenso &uuml;berzeugen konnte die Integration in den Mac-Desktop. Wenn es jedoch darum geht, ein Betriebssystem zu emulieren, das nicht aus Redmond kommt, dann ist VMWare wohl der universellere Virtualisierer. Die iOS-App ist ein nettes Goodie, bietet in der Praxis jedoch eher keinen Mehrwert, zumal es f&uuml;r das iPhone bereits zahlreiche Fernwartungstools gibt. Dennoch muss sich das Produkt in der Praxis vor niemandem verstecken und kann das Versprechen, das beste Windows-Erlebnis auf den Mac zu holen, halten, weshalb wir guten Gewissens 4 von 5 Macs vergeben k&ouml;nnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/09/19/test-parallels-desktop-6-virtualisierungssoftware-fur-mac-anwender/">Test: Parallels Desktop 6 &#8211; Virtualisierungssoftware für Mac-Anwender</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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