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	<title>Du hast nach skype gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach skype gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>watchOS 9: CallKit erlaubt auch VoIP-Anrufe über WhatsApp und Co.</title>
		<link>https://macnotes.de/2022/06/08/watchos-9-callkit-erlaubt-auch-voip-anrufe-uber-whatsapp-und-co/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 02:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bislang können Watch-Nutzer:innen Telefonanrufe vom Handgelenk nur über die Apple-eigene Telefon-App entgegennehmen. Doch mit einem Update für die CallKit-Schnittstelle in watchOS 9 sollen auch Apps von Drittanbietern wie WhatsApp Voice-over-IP-Anrufe vom Handgelenk ermöglichen. In Zukunft wird es noch einfacher sein, „Telefonanrufe“ vom Handgelenk aus zu führen. Im Anschluss an die WWDC 2022 Keynote wurde bekannt, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Bislang können Watch-Nutzer:innen Telefonanrufe vom Handgelenk nur über die Apple-eigene Telefon-App entgegennehmen. Doch mit einem Update für die CallKit-Schnittstelle in <a href="https://macnotes.de/2022/06/06/wwdc-2022-watchos-9-von-apple-vorgestellt/">watchOS 9</a> sollen auch Apps von Drittanbietern wie WhatsApp Voice-over-IP-Anrufe vom Handgelenk ermöglichen.</p>
<p>In Zukunft wird es noch einfacher sein, „Telefonanrufe“ vom Handgelenk aus zu führen. Im Anschluss an die WWDC 2022 Keynote wurde bekannt, dass Apple seine CallKit-Schnittstelle für Drittanbieter-Apps öffnet.</p>
<p>Neben normaler Telefonie und FaceTime-Anrufen kann man so in Zukunft auch WhatsApp-, Facebook-Messenger-, Skype- oder sonstige VoIP-Anrufe am Handgelenk führen. Natürlich müssen Entwickler:innen ihre Apps noch dahin gehend anpassen.</p>
<p>Eine Veröffentlichung von watchOS 9 in der finalen Version wird aller Voraussicht nach im September 2022 stattfinden. Bis dahin können Entwickler:innen am Betatest teilnehmen.</p>
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		<title>Apps für die Selbstständigkeit</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/11/27/apps-fur-die-selbststandigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 15:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstständigkeit im Berufsleben ist ein sehr weites Feld. Es gibt im Netz super viele Listen mit Apps, die man in der Selbstständigkeit nutzen könnte. Doch die sind oft nur Kopien voneinander und haben keinen Wert, da die Redakteure sie nur aus SEO-Zwecken schreiben und die Apps womöglich selbst noch nicht ausprobiert haben. Ich habe mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/11/27/apps-fur-die-selbststandigkeit/">Apps für die Selbstständigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Selbstständigkeit im Berufsleben ist ein sehr weites Feld. Es gibt im Netz super viele Listen mit Apps, die man in der Selbstständigkeit nutzen könnte. Doch die sind oft nur Kopien voneinander und haben keinen Wert, da die Redakteure sie nur aus SEO-Zwecken schreiben und die Apps womöglich selbst noch nicht ausprobiert haben.</p>
<p>Ich habe mit Absicht als in diesem Beitrag nicht von den „Top X“-Apps geschrieben und werde auch – so hoffe ich – nicht zu viel Software aufführen, die ihr schon kennt. In jedem Fall möchte ich aber meine Erfahrungen in der Selbstständigkeit schildern und die Apps, die mir dabei helfen.</p>
<h2>Es gibt nicht „die“ Apps</h2>
<p>Doch genau da ist ja der Knackpunkt. Ich bin kein Ingenieur und habe CAD-Software hin und wieder für den 3D-Druck im Einsatz. Aber mit meiner Selbstständigkeit hat das dann nichts zu tun. Ich beschränke mich also auf Apps und schildere meine Erfahrungen.</p>
<h2>Aufgabenverwaltung oder To-Do-Apps</h2>
<p>An dieser Stelle folgt einfach gähnende Leere. Denn so sehr ich verstehe, dass es Leute gibt, die Aufgabenverwaltung betreiben, ist das für mich nicht effektiv. Denn Apples Erinnerungen-App ist die einzige Aufgabenverwaltung, die ich nutze, und das auch nur privat. Ich nutze auch Kalender eher sporadisch und auch erst, seit mich Push-Benachrichtigungen darüber informieren. Aktiv setze ich solche Software nicht ein.</p>
<p>Ich musste eine zeitlang beruflich ein Software-Ticketing-System wie <a href="https://www.redmine.org/">Redmine</a> einsetzen. Bei komplexen Projekten erkenne ich dann sogar einen Mehrwert – heute kann man aber Softwareprojekte mit Git und auf Github komfortabler managen. Mein eigenes Business ist nicht derart unüberschaubar und ich gleichzeitig aber so viel interessiert und zerstreut, dass ich am Ende vergessen könnte aktiv in die Aufgabenverwaltung zu blicken. Im Grunde sind Nachrichten und E-Mails meine To-Do-Liste geworden.</p>
<h2>Nachrichten und E-Mails</h2>
<p>Perfekte Überleitung sozusagen. Ich nutze sowohl Gmail als auch Apple Mail und neben iMessage auch <a href="https://slack.com/intl/de-de/">Slack</a> für die berufliche Kommunikation. Audio- und Videotelefonie. Vor Jahren setzten wir auch Skype ein, aber das habe ich als MS Teams, zu dem es nach der Übernahme von Microsoft dann irgendwann wurde, nur noch gebraucht, wenn ein Kunde darauf bestand.</p>
<h2>Texteditoren</h2>
<p>Ich schreibe viel, selbst Gedichte und Prosa, die ich zur Veröffentlichung bringen möchte oder in Teilen auch schon habe. Aber ich schreibe auch viel fürs Web. Da bieten sich Texteditoren mit Schnittstellen zu weitverbreiteten CMS an.</p>
<p>Ein Editor, den ich empfehlen kann und selbst seit Jahren einsetze, ist <a href="https://ulysses.app/">Ulysses</a>, den es sowohl für macOS als auch iOS und iPadOS gibt. Was mir bei dem Editor noch fehlt, ist die Unterstützung von „Custom Post Types“ auf WordPress-Systemen. Ansonsten erlaubt Ulysses den Export als PDF, aber auch auf WordPress, Ghost oder Medium. Man kann damit, und das tue ich mittlerweile, ebenfalls Manuskripte anfertigen. Mir gefallen die Schreibziele und hilfreich ist die seit ein, zwei Jahren enthaltene Rechtschreibkontrolle.</p>
<p>Für die Veröffentlichung von Inhalten im iBooks Store kann man auch auf <a href="https://www.apple.com/de/pages/">Apples Pages</a> (früher iBooks Author) setzen.</p>
<h2>Programmier-Editoren</h2>
<p>Ich arbeite hin und wieder auch im Bereich der Web-Programmierung, habe schon WordPress-Installationen und individuelle Themenprogrammierung umgesetzt. In dem Kontext beschäftigte ich mich mit Ruby (on Rails), Python oder PHP und Javascript und als Programmiereditor meiner Wahl nutze ich deshalb <a href="https://atom.io/">Atom</a>, den es kostenlos gibt. Hin und wieder kommt auch Microsofts <a href="https://code.visualstudio.com/?wt.mc_id=vscom_downloads">Visual Studio Code</a> zum Einsatz. Die App ist ebenfalls kostenlos. Ich nutze außerdem Apples Xcode, aber bislang nur für App-Experimente und nicht im beruflichen Sinn.</p>
<h2>Zeiterfassung</h2>
<p>In meiner Selbstständigkeit ist die Dokumentation meiner Arbeit wichtig. Ich kann auf einem Rechnungsdokument auch notieren, welche Arbeit ich ausgeführt habe. Aber manche Kunden rechnen pro Stunde mit mir ab und also benötigt es ein Tool zur Zeiterfassung. Als ich das erste Mal auf Stundenbasis abrechnen musste, habe ich zunächst nach einer kostenlosen App fürs iPhone gesucht. „<a href="https://web.archive.org/web/20211127233104/https://www.mybettertime.com/de/">My Better Time</a>“ habe ich nach einigem Ausprobieren dann für mich entdeckt und bin der App bis heute treu geblieben. Mittlerweile gibt es die App auch für den Mac und wer mag, kann damit auch Urlaubs-, Feier- oder Krankheitstage festhalten. Der Export der Daten erfolgt in unterschiedliche Formate, wobei die kostenlose Variante im Export eingeschränkt ist.</p>
<h2>Mindmapping</h2>
<p>Es mag komisch klingen, dass ich Aufgabenverwaltungen nicht nutze, sehr wohl aber Mindmaps. Ich mag es, wenn ich große Themen, auf die ich mich einlasse, visualisieren kann. Das hilft mir, den Überblick zu behalten. Als Software meiner Wahl habe ich dazu <a href="https://www.mindnode.com/">MindNode</a> für mich entdeckt. Selbst mit der kostenlosen Variante kann man schon eine Menge anfangen. Vor allem eignet sie sich prima, um auszuprobieren, ob man mit dem Konzept von Mindmaps überhaupt zurechtkommt.</p>
<p>Ich mag Mindmapping auch als kreativen Prozess, habe ihn, ähnlich wie ein paar Schnelllese- und Memorierungstechniken während meiner Studienzeit kennengelernt und viele Bücher dazu gelesen. Eines davon zum Thema „kreative Notizen“ habe ich vor ein paar Jahren sogar mit einem Testbericht bedacht, <a href="https://macnotes.de/2014/01/30/review-das-sketchnote-handbuch-mike-rohde/">das Sketchnote-Handbuch von Mike Rohde</a>.</p>
<h2>Die leidigen Steuern</h2>
<p>Vor Jahren habe ich auch einfach WISO Steuer für den Mac genutzt. Aber die App ist zu träge und in erster Linie für den privaten Gebrauch gedacht und erwähnte ich, dass sie sehr träge ist und mehr oder weniger absolut nicht modern?</p>
<p>Denn es gibt diese neue Kategorie von cloud-gestützten Apps, die einem bei der Buchhaltung helfen wollen und Export-Schnittstellen für den Steuerberater bereithalten, und die man auch auf dem iPhone unterwegs nutzen kann, um Dokumente einzuscannen und zu verarbeiten.</p>
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<p>Regelmäßige Leser:innen von Macnotes werden wissen, dass ich den Jahreswechsel 2019/2020 genutzt habe, um eine „neuartige“ Steuersoftware auszuprobieren, mit Datev-Export. Das klappte aber mit mäßigem Erfolg, da es noch viele ungeklärte Sachverhalte gibt, wie ich sogar in einer dem Thema gewidmeten <a href="https://macnotes.de/2021/02/12/sajonaras-7-minuten-20-die-ausgabe-mit-sevdesk/">Podcast-Episode</a> festgehalten habe.</p>
<p>Für den Jahreswechsel 2020/2021 habe ich mir vorgenommen einer neuen App eine Chance zu geben. <a href="https://taxfix.de/">TaxFix</a> heißt sie und vielleicht hört oder lest ihr dann im neuen Jahr, wie sich die Software geschlagen hat. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.</p>
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		<title>Chuwi Hi8 Pro</title>
		<link>https://macnotes.de/produkt/chuwi-hi8-pro/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:35:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Chuwi Hi8 Pro steht in der Leistung vielen Konkurrenten nicht nach, packt diese jedoch auf wesentlich weniger Platz zusammen und kostet außerdem weit weniger. Ausstattung, Display und Kamera Im Chuwi Hi8 Pro schlägt natürlich ein Intel Z8300 mit vier Kernen bei 1,44 GHz, die auf bis zu 1,84 GHz hochtakten können. Zwar wird man das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das Chuwi Hi8 Pro steht in der Leistung vielen Konkurrenten nicht nach, packt diese jedoch auf wesentlich weniger Platz zusammen und kostet außerdem weit weniger.</p>
<h2>Ausstattung, Display und Kamera</h2>
<p>Im Chuwi Hi8 Pro schlägt natürlich ein Intel Z8300 mit vier Kernen bei 1,44 GHz, die auf bis zu 1,84 GHz hochtakten können. Zwar wird man das bei dieser Größe vermutlich nicht wollen, doch in der Theorie ist damit sogar Desktop-ähnliches Gaming möglich. Die Intel HD Graphics tut ihr Übriges dazu. Außerdem sind zwei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher verbaut, die glücklicherweise erweitert werden können. Vermutlich sind sie aufgrund der zwei Betriebssysteme unter einem Dach schneller gefüllt. Sowohl Android 5.1 Lollipop als auch Windows 10 ist vorinstalliert und kann per Knopfdruck gewechselt werden. Während unter Windows die Desktop- und Office-Aufgaben bearbeiten lassen, hat Android mit dem Play Store Zugriff auf ein reichhaltiges App-Angebot.</p>
<p>Das Display löst zwar mit 1920 x 1200 Pixeln auf, packt diese jedoch auf gerade einmal 8 Zoll Diagonale. Damit ergibt sich eine wesentlich höhere Pixeldichte als bei vielen anderen Tablets, wodurch es sich als E-Reader förmlich anbietet. Nicht nur E-Books in schwarz-weiß, sondern auch Comics und Zeitschriften machen auf dem lebendigen Bildschirm Spaß.</p>
<p>Kameras dürfen bei einem Tablet dieser Tage natürlich nicht mehr fehlen, hier sind welche mit 2 MP auf jeder Seite vorhanden. Damit ist hin und wieder ein Foto machbar und Videochat über Skype, Hangouts und Co. möglich. Der Akku fasst 4.000 mAh und sollte über einen Tag bequem ausreichen, allerdings sollte man sich auch an einen regelmäßigen Ladezyklus gewöhnen.</p>
<h2>Konnektivität und Zubehör</h2>
<p>Das Hi8 Pro hat alle gängigen WiFi-Standards zur Verbindung mit dem Internet, nämlich 802.11 b/g/n, integriert, und auch Bluetooth ist mit Version 4.0 nutzbar. Offizielles Zubehör beschränkt sich auf Hüllen, die bei der Portabilität sicher Sinn machen.</p>
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		<title>Chuwi Vi10 Plus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:26:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist offensichtlich, bei welchem Gerät sich das Chuwi Vi10 Plus hat inspirieren lassen. Das Format des Microsoft Surface Pro 4 wurde allerdings auf etwas weniger Zoll gepresst und bei dem Betriebssystem habt ihr die Wahl zwischen Remix und Windows – oder ihr nehmt einfach beides. Ausstattung, Display und Kamera Als Basis für die Leistung habt ihr den Intel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/produkt/chuwi-vi10-plus/">Chuwi Vi10 Plus</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es ist offensichtlich, bei welchem Gerät sich das Chuwi Vi10 Plus hat inspirieren lassen. Das Format des Microsoft <a href="https://macnotes.de/2015/10/07/microsoft-surface-pro-4-vorgestellt/">Surface Pro 4</a> wurde allerdings auf etwas weniger Zoll gepresst und bei dem Betriebssystem habt ihr die Wahl zwischen Remix und Windows – oder ihr nehmt einfach beides.</p>
<h2>Ausstattung, Display und Kamera</h2>
<p>Als Basis für die Leistung habt ihr den Intel Atom Z8300, der auf einen Quad-Core bei einer Grundfrequenz von 1,44 GHz setzt. Unter Last taktet er selbstständig auf 1,84 GHz hoch, grundsätzlich arbeitet er jedoch besonders stromsparend. Die integrierte Intel HD Graphics der achten Generation reicht in der Theorie sogar für Desktop-Spiele aus, doch ist das Vi10 Plus eigentlich eher für das produktive Arbeiten gedacht.</p>
<p>Denn die Software ist dafür eindeutig ausgelegt – entweder ihr entscheidet euch nämlich für die reine Remix-Version oder für Dual-Boot mit Remix OS 2.0 und Windows 10. Remix ist ein auf Android basierendes Betriebssystem, hat jedoch Desktop-Features wie Multi-Window und eine Taskleiste. Dennoch habt ihr Zugriff auf das reichhaltige Angebot des Play Stores. Der Arbeitsspeicher ist zwei Gigabyte groß, der Flash-Speicher von 32 Gigabyte kann per microSD erweitert werden.</p>
<p>Das Display misst 10,8 Zoll in der Diagonalen und ist damit etwas größer als vergleichbare Geräte, hat jedoch eine Auflösung von 1920 x 1280 Pixeln. Das entspricht einem Seitenverhältnis von 3:2, ganz ähnlich zum <a href="https://macnotes.de/2015/10/07/microsoft-surface-pro-4-vorgestellt/">Surface Pro 4</a>. Die Kameras haben auf beide Seiten 2 MP, was für das ein oder andere Foto oder Videochat per Skype reicht.</p>
<h2>Konnektivität und Zubehör</h2>
<p>Für die Verbindung zum Internet stehen die üblichen Standards zur Verfügung, also 802.11 b, g und n. Auf 5 GHz funkt man hier also nicht. Über Bluetooth 4.0 lässt sich weitere Peripherie anschließen, wenn man nicht das optional erhältliche Keyboard nutzen will – das verwendet nämlich den stromsparenden POGO-Pin an der Unterseite. Auch ein Stift lässt sich dank Digitizer zum Zeichnen einsetzen, doch auch dieser muss separat erworben werden.</p>
<h2>Preis und Verfügbarkeit</h2>
<p>Das Chuwi Vi10 Plus ist bei vielen verschiedenen Online-Shops verfügbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/produkt/chuwi-vi10-plus/">Chuwi Vi10 Plus</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>macOS 11.4: Deshalb sollte man möglichst schnell updaten</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/05/31/macos-114-deshalb-sollte-man-moglichst-schnell-updaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 13:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple schloss mit dem Update auf macOS 11.4 eine schwerwiegende Sicherheitsl&#252;cke in&#160; seinem Desktopbetriebssystem. Entsprechend sollten alle Nutzer und Nutzerinnen m&#246;glichst zeitnah die Aktualisierung ausf&#252;hren. Apple ver&#246;ffentlichte das neue macOS 11.4 am 24. Mai. Schon Ende April aber ver&#246;ffentlichte die Firma Jamf einen Hinweis auf eine passende Sicherheitsl&#252;cke, die im Verlauf des Betatests geschlossen wurde. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/05/31/macos-114-deshalb-sollte-man-moglichst-schnell-updaten/">macOS 11.4: Deshalb sollte man möglichst schnell updaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> schloss mit dem Update auf macOS 11.4 eine schwerwiegende Sicherheitsl&uuml;cke in&nbsp; seinem Desktopbetriebssystem. Entsprechend sollten alle Nutzer und Nutzerinnen m&ouml;glichst zeitnah die Aktualisierung ausf&uuml;hren.</p>
<p>Apple ver&ouml;ffentlichte <a href="https://macnotes.de/2021/05/24/macos-114-big-sur-von-apple-veroffentlicht/">das neue macOS 11.4</a> am 24. Mai. Schon Ende April aber ver&ouml;ffentlichte die Firma Jamf einen Hinweis auf eine passende Sicherheitsl&uuml;cke, die im Verlauf des Betatests geschlossen wurde.</p>
<h2>Malware im Schlepptau</h2>
<p>Das Problem? Eine Sicherheitsl&uuml;cke in Apples Autorisierungssystem f&uuml;r Apps (Transparency Consent and Control, kurz TCC). Hacker machten sich den Fehler zunutze und &uuml;berarbeiteten eine Mac-Malware namens XCSSET.</p>
<p>Diese konnte dann ungefragt davon profitieren, dass beispielsweise Apps wie Zoom, TeamViewer, Skype, MS Teams und viele andere, vom Nutzer bereits autorisiert wurden. Diesen gew&auml;hrte man beispielsweise Zugriff auf Dateien, die integrierte Kamera oder aber das Mikrofon. Auf diese Weise konnte die Malware beispielsweise stetig Screenshots von der Benutzeroberfl&auml;che erstellen und an Dritte senden. Mitunter wurden so Passw&ouml;rter kompromittiert und sensible Informationen entwendet.</p>
<h3>Schadsoftware aktiv genutzt</h3>
<p><a href="https://www.jamf.com/blog/zero-day-tcc-bypass-discovered-in-xcsset-malware/">Tats&auml;chlich erkl&auml;ren</a> Stuart Ashenbrenner, Jaron Bradley und Ferdous Saljooki, dass sie eine Zunahme der Verwendung von XCSSET entdeckten. Nachdem die Malware auf die neue Schwachstelle angepasst worden war, wurde sie in kurzer Zeit deutlich h&auml;ufiger genutzt. Es ist sehr wohl davon auszugehen, dass die Schadsoftware, die es in ihrer urspr&uuml;nglichen Form bereits seit August 2020 gibt, auch Schaden anrichtete.</p>
<h3>Entwickler verbreiten die Malware selbst</h3>
<p>Wie aber kommt die Malware auf die Rechner der Nutzerinnen und Nutzer? Entwickler selbst verteilen sie, und zwar &uuml;ber die Zuhilfenahme von manipulierten Programmbibliotheken, die beispielsweise &uuml;ber GitHub geteilt werden und dann bei der Einbindung in Xcode zusammen mit der eigentlichen App kompiliert werden.</p>
<p>Dabei versteckt sich die Malware selbst in vermeintlich harmlos wirkenden Scriptdateien unterschiedlicher Syntax (AppleScript, Python, und andere mehr).</p>
<p>Wer also seinen Mac noch nicht auf macOS 11.4 aktualisiert hat, dem empfehlen wir dies nun nachzuholen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/05/31/macos-114-deshalb-sollte-man-moglichst-schnell-updaten/">macOS 11.4: Deshalb sollte man möglichst schnell updaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>#PinkyGloves, oder wenn das Internet uns erzieht</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/04/20/pinkygloves-oder-wenn-das-internet-uns-erzieht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 12:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vieles, was in der Gr&#252;ndershow &#8222;Die H&#246;hle der L&#246;wen&#8220; vorgestellt wird, landet, wenn es tats&#228;chlich produziert wird, irgendwann auf dem Grabbeltisch. Die Nachhaltigkeit der dort gezeigten Produkte ist oft nur wenig l&#228;nger als die Halbwertszeit vieler Geduldsf&#228;den der Generation Internet. Die Medienwissenschaft wei&#223;, und Marketingfirmen setzen es um: Lange Rede, kurzer Sinn kann man sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/04/20/pinkygloves-oder-wenn-das-internet-uns-erzieht/">#PinkyGloves, oder wenn das Internet uns erzieht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Vieles, was in der Gr&uuml;ndershow &bdquo;Die H&ouml;hle der L&ouml;wen&ldquo; vorgestellt wird, landet, wenn es tats&auml;chlich produziert wird, irgendwann auf dem Grabbeltisch. Die Nachhaltigkeit der dort gezeigten Produkte ist oft nur wenig l&auml;nger als die Halbwertszeit vieler Geduldsf&auml;den der Generation Internet. Die Medienwissenschaft wei&szlig;, und Marketingfirmen setzen es um: Lange Rede, kurzer Sinn kann man sich heutzutage nicht mehr erlauben. Was aber im Fall von #pinkygloves zutage tritt, ist ein Ergebnis der Erziehung durch das Internet. Ein Kommentar.</p>
<p>Zun&auml;chst: Worum geht es eigentlich? Zwei Gr&uuml;nder stellen in der Fernsehsendung &bdquo;Die H&ouml;hle der L&ouml;wen&ldquo; (DHDL) eine &bdquo;Erfindung&ldquo; vor. Sie nennen Einmalhandschuhe in der Farbe Rosa &bdquo;PinkyGloves&ldquo;. Sie sollen Frauen dabei helfen, w&auml;hrend der Menstruation hygienischer Tampons oder Slipeinlagen und Binden zu entsorgen. Schon w&auml;hrend der Ausstrahlung der Episode kommt es in sozialen Medien zu Kritik. Eine Woche nach der Ausstrahlung k&uuml;ndigen die Gr&uuml;nder an, das Produkt vom Markt zu nehmen. Sie h&auml;tten verstanden.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pinky-gloves-gruender-stampfen-periodenprodukt-aus-hoehle-der-loewen-ein-a-ca72ac8b-cfef-4cd7-962e-0d92b7c26da0?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ">Tats&auml;chlich wurden sie aber lediglich eingesch&uuml;chtert und bedroht</a>.</p>
<h2>Smartphone sei Dank: Wenn das Internet uns erzieht</h2>
<p>Das Smartphone ist heute der Katalysator f&uuml;r das Leitmedium schlechthin. Es hat dem Internet sozusagen zum Durchbruch verholfen. Denn wenn selbst Gro&szlig;m&uuml;tter und Gro&szlig;v&auml;ter sich mit Freunden und Bekannten animierte GIFs und Kettenmails auf WhatsApp senden, kann man dieses Medium nicht mehr ignorieren.</p>
<p>Hashtags sind Teil der Fernsehlandschaft geworden, in Talkshows werden Beitr&auml;ge Nutzern und Nutzerinnen auf sozialen Medien eingeblendet. Manche von Ihnen d&uuml;rfen sogar live zu Wort kommen, und werden via FaceTime, Skype, Zoom oder einen anderen Dienst in das laufende Programm geschaltet. Das Fernsehen, so scheint es, hat die Wichtigkeit des Internets erkannt. Tats&auml;chlich hat das Fernsehen aber nur Angst vor dem Medium und m&ouml;chte nicht abgeh&auml;ngt werden.</p>
<p>Aber das Internet selbst, also die Gesamtheit aller Nutzerinnen und Nutzer, tut sich damit noch schwerer. Alle verleugnen die Wichtigkeit dieses Mediums und sind sich der Verantwortung nicht bewusst. Es ist kein Spa&szlig;, sich &uuml;ber jeden Mist auszukotzen, ohne dar&uuml;ber nachzudenken. Aber gerade das geschieht immer &ouml;fter und vor allem wird es zum Status quo erhoben. Letztlich erzieht uns dieses Medium.</p>
<h3>Kurz und knackig muss es sein</h3>
<p>So sind auch die Gr&uuml;nder, die die PinkyGloves verkaufen wollten, vom Netz erzogen worden. Die Devise lautete: Wir brauchen einen coolen Namen, und irgendein Problem, f&uuml;r das es eine L&ouml;sung geben muss. Im Internetmarketing werden dazu zwei oder mehr Schlagworte gesucht. Diese Aufgabe haben die Gr&uuml;nder der Menstruationshandschuhe mit Bravur gemeistert, wie das Internet sie dazu erzog. Was das Internet aber bei seiner Erziehung verga&szlig;: Die Welt ist nicht einfach schwarz und wei&szlig; und die Dinge in der Regel deutlich komplexer.</p>
<p>Im Ergebnis erstickt diese Fokussierung auf die Verknappung, diese 90-Sekunden- und 140-Zeichen-Mentalit&auml;t aber jeden Raum f&uuml;r Komplexit&auml;t und Empathie. H&auml;tten n&auml;mlich die Gr&uuml;nder das Produkt nicht nach der Schule des Internets, sondern nach der Schule des Lebens entworfen, w&auml;re Ihnen sofort aufgefallen, dass Vieles latent schon problematisch war, ehe es den Weg in die &Ouml;ffentlichkeit fand.</p>
<h3>Es ist mir egal, was Du denkst</h3>
<p>Das Internet hat aber auch die andere Seite erzogen, und zwar zu mehr eigener Meinung. Denn nie war es einfacher, diese zu artikulieren. Es dauerte ein wenig, bis wir uns trauten. Aber von Mailboxen &uuml;ber AOL und Compuserve und dem WWW, dauerte es einige Jahrzehnte bis die &bdquo;Social Networks&ldquo; uns dabei halfen zu emanzipieren. Endlich h&ouml;rt mir jemand zu, geben sie einem das Gef&uuml;hl, selbst dann, wenn die Likes nur gekauft sind, und Wichtigkeit von Themen sich nicht in Tausenderschritten bemisst.</p>
<p>Das intrinsische Problem: Je mehr Leute ihre Meinung &auml;u&szlig;ern, desto schwieriger wird es, selbst geh&ouml;rt zu werden. Wenn man also Geh&ouml;r finden will, muss man kreativ sein oder resolut werden und der eigenen Meinung zu mehr Nachdruck verhelfen. Immer wieder m&uuml;ndet das aber auch in der Radikalisierung.</p>
<p>Genau dazu erzieht uns auch dieses Internet. Es macht etwas mit uns, weil es so einfach ist. Die Freude &uuml;ber die eigene Meinung l&auml;sst uns vergessen, was die anderen denken. Nur deshalb k&ouml;nnen wir unsere Meinung trotzdem nicht verabsolutieren. Diese Lektion m&uuml;ssen wir noch lernen und verschweigt das Internet aber leider viel zu oft. Deshalb sind Shitstorms und Morddrohungen noch lange an der Tagesordnung, bis wir genug Medienkompetenz entwickeln.</p>
<h2>Internet macht keine besseren Menschen aus uns</h2>
<p>Aber das ist nicht das Problem des Internets, sondern unser eigenes. An dieser Stelle begegnen sich n&auml;mlich dieses Medium und die Realit&auml;t, weil es, wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan">McLuhan</a> und Co. wussten, auch wieder nur eine Erweiterung von uns selbst darstellt.</p>
<p>Warum sollte also das Medium der bessere Mensch sein? Das Internet ist nur so gut oder schlecht, wie wir selbst. Da wir das jetzt wissen, k&ouml;nnen wir ja aufh&ouml;ren damit, so zu tun, als ob das Medium uns zu besseren Menschen erziehen w&uuml;rde.</p>
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		<title>Anleitung: Windows 10 auf Apple Silicon installieren – so geht’s</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/01/16/anleitung-windows-10-auf-apple-silicon-installieren-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2021 17:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Windows 10 auf einem Mac mit M1-Prozessor installieren? Zuerst schien es schwierig, dann kristallisierte sich aber heraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich kann man es nun mehr oder weniger unfallfrei erledigen. In unserer Anleitung erklären wir, wie man auf einem Mac mini oder MacBook Air/Pro mit Apple Silicon Win 10 Preview [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Windows 10 auf einem Mac mit M1-Prozessor installieren? Zuerst schien es schwierig, dann kristallisierte sich aber heraus, dass es nur eine Frage der Zeit ist. Tatsächlich kann man es nun mehr oder weniger unfallfrei erledigen. In unserer Anleitung erklären wir, wie man auf einem <a href="https://macnotes.de/2020/12/24/test-apple-mac-mini-m1-ist-perfekt-wenn-big-sur-nicht-ware/">Mac mini</a> oder MacBook Air/Pro mit Apple Silicon Win 10 Preview installieren kann.</p>
<p>Wir haben mit der Veröffentlichung der Anleitung eine Weile gewartet. Denn es war durchaus schon früher möglich, Microsofts Betriebssystem auf Apples neuen Macs zu installieren. Doch die ARM-Version von Windows 10 hat mittlerweile einen Teststatus erreicht, bei dem es tatsächlich auch „Spaß“ macht und nützlich sein kann, sie zu verwenden.</p>
<p>Mittlerweile hat der Konzern aus Redmond seine eigene Emulationsebene in das Betriebssystem integriert. So ist es nun auch möglich Windows-Software für Intel-PCs (X86) unter Windows 10 (ARM) zu nutzen. Das bedeutet konkret, dass zum Beispiel Gamer Steam oder Origin installieren können und Windows-Spiele am Mac spielen können – übrigens mit erstaunlicher Leistung. Es bedeutet aber auch, dass die geliebte Steuersoftware funktioniert oder die Lizenz für ein teures Windows-Programm nicht für die Katz ist.</p>
<h2>Voraussetzungen? Was braucht man, um Win 10 auf Apple Silicon zu installieren?</h2>
<p>Damit man aber Windows auf dem <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-mac-mini-mit-apple-m1-vorgestellt/">M1 Mac mini</a> oder dem <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-erstes-macbook-air-mit-apple-prozessor-m1-prasentiert/">MacBook Air</a> oder <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-13-zoll-macbook-pro-mit-apple-m1-vorgestellt/">MacBook Pro</a> installieren kann, braucht man neben dem Computer mit Apple Silicon noch zwei weitere Dinge:</p>
<ul>
<li>Mac mit Apple Silicon</li>
<li>Parallels Desktop Technical Preview (kostenlos)</li>
<li>Windows 10 ARM Windows Insider Vorschauversion (kostenlos)</li>
</ul>
<h3>Windows 10 ARM herunterladen</h3>
<p>Microsoft unterhält ein „Windows Insider“-Programm. Dies ist vergleichbar mit Apples Programm für öffentliche Betatests. Wer mag, kann sich dafür kostenlos registrieren. Voraussetzung ist in dem Fall lediglich ein Microsoft-Account. Dies kann ein Skype, Windows Live oder sogar ein Xbox-Account sein.</p>
<ul>
<li>Als Windows Insider registrieren.</li>
<li>Windows 10 ARM Vorschauversion <a href="https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windowsinsiderpreviewARM64">herunterladen</a>.</li>
</ul>
<p>Ihr bekommt von Microsoft dann eine ungefähr 7,5 GB große VHDX-Datei als Download angeboten. Beim Klick auf den Link zum Herunterladen könnt Ihr den ersten Arbeitsschritt auch in einem Abwasch erledigen.</p>
<h3>Parallels Desktop Technical Preview kostenlos herunterladen</h3>
<p>Zunächst einmal benötigt Ihr die „<a href="https://www.parallels.com/blogs/parallels-desktop-apple-silicon-mac/">Technical Preview</a>“ von Parallels Desktop. Diese gibt es vom Anbieter derzeit als Betaversion kostenlos.</p>
<p>Es handelt sich dabei um eine spezielle Probierversion, die explizit nicht mit dem eigenen Parallels-Konto verknüpft wird, für die Ihr aber dennoch einen Account bei Parallels benötigt. Ihr bekommt im Laufe der Anmeldung eine individuelle Registrierungsnummer, mit der Ihr die Version von Parallels Desktop dann freischalten könnt.</p>
<ul>
<li>Falls noch nicht vorhanden, Account bei Parallels registrieren.</li>
<li>Technical Preview herunterladen.</li>
<li>Teilnahme am Vorschauprogramm bestätigen.</li>
<li>Parallels Desktop Technical Preview installieren.</li>
<li>Registrierung der Software abschließen.</li>
</ul>
<h3>Windows 10 ARM in Parallels Desktop installieren</h3>
<p>Wir haben in der Anleitung diese Reihenfolge gewählt, weil Ihr nun bereits die VHDX-Datei auf der Festplatte haben solltet und Parallels Desktop Euch während der Installation den Schritt anbietet, ein Betriebssystem zu installieren. Es findet die auf der Festplatte vorhandene Datei und Ihr könnt dann sehr reibungslos fortfahren.</p>
<ul>
<li>Installation von Parallels Desktop abschließen.</li>
<li>Windows 10 (ARM64) installieren.</li>
</ul>
<div data-id="512052" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Tipps für die virtuelle Maschine</h2>
<p>Ihr seid nun schon fertig. Die virtuelle Maschine bootet unmittelbar danach bereits. Erwartet keine Wunder. Ab und zu stürzt auch schon einmal etwas ab.</p>
<p>Dadurch, dass Apple bei macOS Big Sur nun das System umstrukturiert hat, funktioniert auch die Nutzung von virtuellen Maschinen ganz anders als vorher. Entsprechend müsst Ihr beispielsweise die VM öfter mal herunterfahren und könnt Sie nicht einfach so beenden.</p>
<h3>Wie viele Ressourcen soll ich der VM geben?</h3>
<p>Eine Frage, die in Verbindung mit virtuellen Maschinen häufig aufkommt, ist diejenige nach der Ressourcenvergabe. Es reicht eigentlich die niedrige Voreinstellung aus. Ihr könnt aber, um die Leistung zu optimieren, 50 Prozent Eures Systems an die virtuelle Maschine abtreten. Wenn Ihr 16 GB RAM habt dann 8 GB, solltet Ihr nur 8 GB haben, dann eben 4 GB. Von den acht Prozessorkernen müsst Ihr ebenfalls nur vier an die VM abtreten.</p>
<p>Würdet Ihr mehr Ressourcen an die VM abtreten, wäre das sogar kontraproduktiv. Denn euer System benötigt ja ebenfalls Speicher und Rechenleistung, um die VM überhaupt betreiben zu können.</p>
<p>In Benchmarks hat sich außerdem gezeigt, dass viel mehr als die Hälfte der vorhandenen Ressourcen nicht zu viel mehr Leistung führt.</p>
<h3>Tastatur auf Deutsch umstellen</h3>
<p>Die Vorschau-Version von Windows 10 ist englischsprachig. Die Tastatureinstellungen sind anfangs deshalb ebenfalls auf das US-QWERTY-Tastaturlayout und nicht das hierzulande übliche QWERTZ-Layout eingestellt.</p>
<p>Eine zusätzliche Sprache könnte Ihr in der Windows 10 Vorschauversion nicht installieren. Allerdings könnt Ihr im Nachhinein immerhin das Tastaturlayout anpassen.</p>
<ul>
<li>Wechselt dazu zu den „Language“-Einstellungen und wählt bei „Region“ entsprechend „Germany“ aus.</li>
<li>Fügt dann bei „Language“ noch eine neue Sprache hinzu mittels Klick auf „Add a language“. In der Liste steht dann beispielsweise „English (Germany)“ zur Wahl.</li>
<li>Nach der Installation des deutschen Sprachpakets findet Ihr das in der Liste wieder. Die beiden Element könnt Ihr mittels „Drag and Drop“ sortieren. Ändert die Position von Deutsch, so dass sie zuoberst angezeigt wird.</li>
</ul>
<div data-id="512050" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<ul>
<li>Die „Keyboard“-Einstellung wählt standardmäßig nämlich den obersten Eintrag aus. Nun solltet Ihr auch wieder das deutsche Tastaturlayout nutzen können.</li>
<li>Um das zu prüfen könnt Ihr in das Suchfeld etwas eingeben und aber auch zu den „Keyboard“-Einstellungen „innerhalb“ der Spracheinstellungen wechseln.</li>
<li>Wenn Ihr wollt, könnt Ihr einen Haken bei „Use the desktop language bar when it’s available“ markieren. Dann taucht in der Statuszeile am unteren Bildrand die Abkürzung „ENG“ auf. Da könnt Ihr dann draufklicken und Euch wundern, dass ENG in diesem Fall für „English (Germany)“ steht, und also auch das deutsche Tastaturlayout genutzt wird.</li>
</ul>
<h3>Gamepad unter Windows nutzen</h3>
<p>Ihr könnt ja bereits seit macOS Catalina auch Xbox oder Playstation Controller am Mac nutzen und auch vorher gab es Unterstützung für Gamepads am Mac. Wenn Ihr ein solches Gamepad am Mac anschließt und Windows 10 läuft, öffnet sich ein Fenster, das fragt, ob Ihr das Gamepad dem Mac zuordnen wollt, oder der virtuellen Maschine. Entscheidet Euch für die VM. Ihr könnt die Einstellung zur Not immer noch rückgängig machen.</p>
<p>Damit die Wahl dann aber auch sinnvoll genutzt werden kann, müsst Ihr im Parallels-Fenster noch Einstellungen vornehmen.</p>
<ul>
<li>Klickt am oberen Rand auf das USB-Kabel.</li>
<li>Wählt dann den untersten Punkt „Konfigurieren“ aus.</li>
<li>Im folgenden Konfigurationsdialog für „USB &amp; Bluetooth“ macht Ihr den Haken bei „Bluetooth-Geräte für mit (!sic) Windows freigeben“. Den Rechtschreibfehler hat Microsoft eingebaut.</li>
</ul>
<div data-id="512051" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<ul>
<li>Es hilft dann auch, die VM neuzustarten.</li>
</ul>
<p>In Apps wie Steam, auch im für Gamepads optimierten „Big Picture Modus“, gibt es trotzdem Spiele, die nicht so recht mit dem Controller funktionieren wollen. Das Problem haben Windows-Gamer aber genauso. Lösungen für Einzelfälle können wir an dieser Stelle nicht diskutieren, oft gibt es aber welche, <a href="https://steamcommunity.com/app/32400/discussions/0/617329505864884153/?l=german">so zum Beispiel im Fall von Star Wars: Dark Forces</a>. Entsprechend hilft die Suchmaschine Eures Vertrauens Euch da sicherlich weiter.</p>
<h2>Windows-Spiele auf Apple Silicon</h2>
<p>An dieser Stelle möchten wir dann noch auf einen Aspekt von Windows 10 auf Apple Silicon hinweisen: Computerspiele. Es ist möglich, einige Spiele mittels CrossOver zu nutzen, teils sogar sehr gut. Deutlich „einfacher“ wird es aber mit der Kombination von Apple Silicon + Parallels Desktop + Windows 10 ARM.</p>
<h3>Steam für Windows installieren</h3>
<p>Ihr könnt nun einfach hingehen, und zum Beispiel Steam für Windows auf dem Mac installieren.</p>
<ul>
<li>Öffnet dazu einen Browser in der VM.</li>
<li>Navigiert auf die Steam-Website.</li>
<li>Ladet den Steam Client herunter und installiert ihn.</li>
</ul>
<p>In der Folge könnt Ihr dann alle Eure Windows-Spiele installieren. Alle? Nein. Derzeit hat Microsoft die Vorschauversion von Windows 10 für ARM noch nicht vollkommen entfesselt.</p>
<p>Tatsächlich ist der Konzern aus Redmond schon mehrere Jahre damit beschäftigt und hat sich aber irgendwie mit vielem sehr viel Zeit gelassen. Erst jetzt, da Apple ARM unterstützt, scheint manches ein wenig schneller zu funktionieren.</p>
<div data-id="512049" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Es gibt keine Regel, welche Spiele funktionieren, und welche nicht. Aber sehr viele Spiele, die das neuste DirectX12 nutzen, versagen den Dienst. Manche davon lassen sich nicht einmal installieren. Aber Spiele wie Borderlands 2, Deus Ex: Human Revolution oder LEGO Marvel’s Avengers laufen gut, auch Beyond: Two Souls oder selbst Crysis 1-3 und viele weitere funktionieren.</p>
<p>Ihr könnt mit den Grafikeinstellungen in den Spielen hantieren. Ich selbst habe aber gar nicht erst versucht, alles auszureizen. Bei 1080p, in manchen Spielen auch bei 1440p lassen sich gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Zum Teil erreicht Ihr so locker 30 bis 60 FPS, und das trotz doppelter Übersetzung.</p>
<p>Steam ist übrigens nur eine mögliche Plattform. Ihr könnt auch Origin oder den Epic Games Store installieren und so dann <em>Fortnite auf dem Mac mit Apple Silicon</em> spielen.</p>
<p>Wer ein wenig wissen möchte, welche Spiele funktionieren, und ob es sich lohnt, der sollte neben dem eigenen Ausprobieren auch einen Blick auf den <a href="https://www.youtube.com/c/andytizer/videos?ucbcb=1">YouTube-Kanal von Andrew Tsai</a> werfen. Denn der hat eine Vielzahl an Spielen auf Apple Silicon ausprobiert und tut das auch weiterhin.</p>
<p>[mn-youtube id="Y"]-bDgsJKTqc</p>
<h2>Fazit: Erstaunlich leistungsfähig</h2>
<p>Am Ende dieses Beitrags möchte ich ein Fazit ziehen, und Euch noch einmal vor Augen rufen, dass zum Beispiel die Nutzung von X86-Apps auf diesem Wege prima funktioniert, und aber auch ein Beleg für eine technische Höchstleistung ist.</p>
<p>Denn nicht nur wird in der virtuellen Maschine etwas übersetzt, um es für Apple Silicon nutzbar zu machen. Sondern auch innerhalb der VM nutzt dann wiederum Windows 10 eine Emulationsebene, um X86-Apps nutzen zu können. Die war übrigens zum Beginn des Windows-10-ARM-Testprogramms noch nicht vorhanden. Jetzt ist sie es aber. Aus diesem Grund haben wir, wie schon erwähnt, mit der Veröffentlichung der Anleitung bis jetzt gewartet. Denn nun ergibt es so viel mehr Sinn, den Aufwand zu betreiben.</p>
<p>Ein Hinweis zum Schluss sei noch gestattet. Wenn die Testphase einmal beendet wird – wann auch immer das sein mag – wird zumindest Parallels Geld für die Software verlangen. Ich denke, das ist durchaus gerechtfertigt, und zumindest jetzt könnt Ihr alles kostenlos ausprobieren.</p>
<p><em>Update vom 16. April 2021:</em> Mittlerweile hat Parallels <a href="https://macnotes.de/2021/04/16/parallels-desktop-165-mit-support-fur-apple-silicon/">Version 16.5 von Parallels Desktop veröffentlicht</a>, mit Unterstützung für Apple Silicon Macs. Der Umweg über die „Technical Preview“ ist damit nicht mehr notwendig.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apple Sommer Camp 2020 nur digital</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/06/17/apple-sommer-camp-2020-nur-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 17:25:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren bietet Apple sein „Sommer Camp“ auch in Deutschland an. Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konnten in Apple Stores an kreativen Kursen kostenlos teilnehmen. Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie wird aber nicht nur die WWDC 2020 virtuell stattfinden, sondern auch Apples Sommer Camp. Auf der Webseite informiert das Unternehmen über das Prozedere. Weiterhin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/06/17/apple-sommer-camp-2020-nur-digital/">Apple Sommer Camp 2020 nur digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Seit einigen Jahren bietet <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> sein „Sommer Camp“ auch in Deutschland an. Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konnten in Apple Stores an kreativen Kursen kostenlos teilnehmen. Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie wird aber nicht nur die <a href="https://macnotes.de/events/wwdc-2020/">WWDC 2020</a> virtuell stattfinden, sondern auch Apples Sommer Camp.</p>
<p>Auf der Webseite informiert das Unternehmen über das Prozedere. Weiterhin können die Kleinen an kostenlosen Kursen teilnehmen, aber von zu Hause aus. Die sollen ihnen dabei helfen, Ihre Ideen kreativ umzusetzen, beispielsweise in Form von Videos, Kunst und Design oder der Programmierung.</p>
<h2>Teilnahme online per Webex</h2>
<p>Apple setzt für die Kurs auf Webex. Das ist eine Videokonferenzsoftware von Cisco, ähnlich wie Skype, Zoom, MS Teams und andere.</p>
<p>Die Einführungssessions dauern 30 Minuten. Die Fragerunden jeweils 60 Minuten. Lernen können die TeilnehmerInnen per Kreativbuch. Dabei handelt es sich um ein Pages-Dokument.</p>
<p>Noch gibt es keine konkreten Termine für das diesjährige Sommer Camp. Apple erlaubt es aber, sich für einen Newsletter einzutragen, <a href="https://www.apple.com/de/today/camp/">um über die 2020er Termine informiert zu werden</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zoom-Skandal erreicht US-Regierung: Zoombombing bei Kongressmeeting</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/04/16/zoom-skandal-erreicht-us-regierung-zoombombing-bei-kongressmeeting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 11:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zoom-Skandal erreicht die obersten Zirkel der US-Politik. Während einer Sitzung von US-Kongressmitgliedern Anfang April kam es zu einem Zoombombing-Vorfall. Dies ist umso kurioser, als zu diesem Zeitpunkt bereits die US-Bundespolizei, das FBI, eine offizielle Warnung vor der Verwendung der Software ausgab. Auch Politiker müssen sich in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie bei der Organisation von Versammlungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/16/zoom-skandal-erreicht-us-regierung-zoombombing-bei-kongressmeeting/">Zoom-Skandal erreicht US-Regierung: Zoombombing bei Kongressmeeting</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Der Zoom-Skandal erreicht die obersten Zirkel der US-Politik. Während einer Sitzung von US-Kongressmitgliedern Anfang April kam es zu einem Zoombombing-Vorfall. Dies ist umso kurioser, als zu diesem Zeitpunkt bereits die US-Bundespolizei, das FBI, eine offizielle Warnung vor der Verwendung der Software ausgab.</p>
<p></p>



<p>Auch Politiker müssen sich in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie bei der Organisation von Versammlungen behelfen. Software für Videokonferenzen wie Zoom, Skype oder MS Teams haben entsprechend Konjunktur.</p>



<p>Anfang April kam es nun zu einem Vorfall beim US-Kongress. Störenfriede torpedierten eine Zoom-Videokonferenz gleich mehrfach, ein Phänomen, das man <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing</a> nennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Videokonferenz von Kongressmitgliedern am 3. April torpediert</h2>



<p>Der Vorfall fand offenbar am 3. April statt. Dies geht aus einem Schreiben des Repräsentanten für den Bundesstaat Ohio, Jim Jordan, hervor. <a href="http://www.documentcloud.org/documents/6839151-Letter-to-Chairwoman-Maloney-Re-Committee-Use-of.html">Jordan schreibt</a> an die Vorsitzende des Aufsichts- und Reformausschusses, Carolyn B. Maloney, dass sie trotz der Warnungen des FBI eine Videokonferenz mit Zoom abgehalten habe.</p>



<p>Zusammen mit dem Sonderinspekteur für Wiederaufbau in Afghanistan instruierte man Mitarbeiter über die Politik zu Frauenrechten. Laut Jordan wurde die Videokonferenz „mindestens“ dreimal von Störenfrieden torpediert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warnungen ignoriert?</h2>



<p>Schon Ende März wollte Maloney eine Konferenz mit Verantwortlichen aus der Gesundheitspolitik und des Krisenmanagements abhalten. Doch einige Teilnehmer sprachen sich gegen die Verwendung von Zoom aus und brachten Sicherheitsrisiken als Grund vor.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund erscheint es, salopp formuliert, etwas ignorant, dass Maloney nur wenige Tage später die Software trotzdem wieder einsetzen wollte und einsetzte. Nur nutzt Jim Jordan in seinem Brief natürlich andere Worte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wurden Computer kompromittiert?</h2>



<p>Nun haben wir an anderer Stelle bereits erläutert, <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">was es mit Zoombombing auf sich hat</a>. Ausschließen kann man aber nicht, dass so ein Vorgehen auch dazu führt, dass Hacker Informationen entwenden, oder Geräte der Kongressmitglieder oder deren Mitarbeiter kompromittieren. Dies wird offenbar noch untersucht.</p>



<p>Jim Jordan weist zum Schluss Frau Maloney an, dass sie unter den gegebenen Umständen die Verwendung von Zoom sofort einstellen soll. Zudem seien jetzt Schritte notwendig, um zu evaluieren, wie es um die Cybersicherheit des Ausschusses bestellt sei.</p>



<p>Um Zoom gab es in den letzten Wochen <a href="https://macnotes.de/?s=zoom">diverse Negativschlagzeilen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/16/zoom-skandal-erreicht-us-regierung-zoombombing-bei-kongressmeeting/">Zoom-Skandal erreicht US-Regierung: Zoombombing bei Kongressmeeting</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 20:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=398123</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jede Zeit hat ihre Phänomene. Doch unsere „Zeiten“ werden immer kürzer und die „Phänomene“ immer häufiger. Planking ist eher harmlos, Swatting eine Straftat, die schon tödlich endete, und jetzt gibt es eben „Zoombombing“. Wildfremde Personen tauchen unvermittelt in Videokonferenzen von anderen auf und „stören“ diese. Zoom ist in aller Munde, zuletzt aber nicht mehr positiv. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Jede Zeit hat ihre Phänomene. Doch unsere „Zeiten“ werden immer kürzer und die „Phänomene“ immer häufiger. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Planking">Planking</a> ist eher harmlos, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Swatting">Swatting</a> eine Straftat, die schon tödlich endete, und jetzt gibt es eben „Zoombombing“. Wildfremde Personen tauchen unvermittelt in Videokonferenzen von anderen auf und „stören“ diese.</p>
<p></p>



<p>Zoom ist in aller Munde, zuletzt aber nicht mehr positiv. Denn zuletzt warnte sogar die US-Bundespolizei, das Federal Bureau of Investigation (kurz FBI), vor einem gefährlichen Trend, dem sogenannten „Zoombombing“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitales „Klingelmäuschen“, oder mehr?</h2>



<p>Wer eine Klingel an seiner Hauseingangstür hat, und in Nähe einer Schule wohnt, der wird bestimmt schon mal Opfer eines Klingelstreichs geworden sein. Jemand drückt auf die Klingel und nimmt dann die Beine in die Hand, damit, wenn man selbst die Tür öffnet, niemand mehr zu sehen ist.</p>



<p>Ein wenig erinnert das Zoombombing auch daran. Doch es entblößt vor allem gravierende Probleme der Zoom-App mit dem Datenschutz und der Sicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nackfotos und Aufruf zum Hass</h3>



<p>Wegen der Coronavirus-Pandemie befinden sich mehr und mehr Leute in Heimarbeit, haben aber auch Schulen weltweit geschlossen. Lehrer und Schulen, aber zum Teil auch Universitäten und eben Arbeitgeber suchten nach Möglichkeiten, mit den Kollegen, Schülern und Studenten zu kommunizieren, möglichst gemeinsam.</p>



<p>Wer dazu auf Zoom setzte, könnte in den letzten Wochen bereits Opfer von unliebsamen Störenfrieden geworden sein. <a href="https://www.fbi.gov/contact-us/field-offices/boston/news/press-releases/fbi-warns-of-teleconferencing-and-online-classroom-hijacking-during-covid-19-pandemic">Ende März</a> klinkte sich ein Unbekannter in den Videochat einer Schulklasse aus Maine, Massachusetts ein. Er brüllte ein paar Beleidigungen in die Videokonferenz mit Schülern und verriet allen Teilnehmern außerdem die Privatadresse des Lehrers.</p>



<p>In einem anderen Fall kaperte eine Person die Videokonferenz einer Schulklasse und präsentierte allen Anwesenden seine Hakenkreuz-/Swastika-Tattoos. Es gibt allerdings auch Berichte, dass sich Personen nackt vor der Kamera zeigten, oder virtuelle Treffen von anonymen Alkoholikern und anderen Selbsthilfegruppen torpedierten. In Long Beach musste außerdem ein angehender Doktor miterleben wie bei der „virtuellen“ Verteidigung seiner Doktorarbeit <a href="https://www.npr.org/2020/04/03/826129520/a-must-for-millions-zoom-has-a-dark-side-and-an-fbi-warning">ein Unbefugter Genitalien auf den „Teleprompter“ zeichnete</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Öffentlich verfügbare Konferenzen</h2>



<p>In Zoom gibt es die Möglichkeit, Nutzer an einer Konferenz teilhaben zu lassen, ohne weitere Voraussetzung. Man sendet ihr dazu einfach den Link zur Konferenz. Nun kann man diesen Link eigentlich nicht erraten. Doch manche Nutzer waren unvorsichtig und teilten diesen Link über soziale Medien und öffneten damit Störenfrieden Tür und Tor.</p>



<p>Zwar gibt es die Möglichkeit, Konferenzen auch per Passwort zu sichern. Oder aber man kann über einen Warteraum Teilnehmer selbst auswählen. Doch sind diese Einstellungen nicht selbsterklärend und manche Nutzer sich eben der Konsequenzen nicht bewusst.</p>



<p>Dazu kommt, dass es eine Einstellung gibt, wer welche Inhalte zeigen kann. Über das Teilen des Bildschirminhalts können zum Beispiel Schüler selbst Inhalte „allen anderen Teilnehmern“ zeigen. Wenn dann die Konferenz aber nicht geschützt ist und die Möglichkeit zum „Screensharing“ aktiviert ist, können auch Fremde zum Beispiel in einem Business-Meeting einen Porno abspielen, oder ganz andere Dinge tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tausch von Zoom-IDs</h2>



<p>Nun kann man natürlich die Schuld beim Nutzer alleine suchen. Doch b<a href="https://www.pcmag.com/news/students-conspire-in-chats-to-zoom-bomb-online-classes-harass-teachers">öswillige Menschen tauschen mittlerweile sogar Zoom-IDs</a>, die man benötigt, um an einer Konferenz teilzunehmen. Sie tun dies, weil sie Lehrern eins auswischen wollen, oder anderen Personen nicht wohl gesonnen sind.</p>



<p>Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten entschied zum Beispiel die Stadt New York City, dass <a href="https://macnotes.de/2020/04/05/wie-gewonnen-so-zerronnen-schulen-entfernen-zoom/">keine Schule mehr Zoom nutzen darf</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">App-Entwickler reagieren spät</h2>



<p><a href="https://macnotes.de/2020/04/02/musks-spacex-verbietet-zoom-wegen-sicherheitsrisiken/">SpaceX, die NASA</a> und weitere prominente Firmen und Institutionen wichen mittlerweile von Zoom ab. Denn die App bietet nicht nur Potenzial für Missbrauch, sondern ist auch <a href="https://macnotes.de/2020/03/31/zoom-und-datenschutz-es-ist-alles-noch-viel-schlimmer/">nicht ganz sicher und außerdem nicht ganz koscher</a>.</p>



<p>Es erscheint aber zu spät, dass eine Entscheidung der Entwickler Zooms noch Früchte trägt. Denn die besonnen sich darauf, Hilfe von extern in Anspruch zu nehmen und vorerst nicht an den Funktionen der App zu arbeiten, sondern an der Sicherheit der Videokonferenzsoftware.</p>



<p>Unterdessen nutzen natürlich Konkurrenten die Situation aus. Microsoft machte es möglich, <a href="https://macnotes.de/2020/04/06/skype-greift-zoom-an-videokonferenzen-ohne-account-pflicht/">Videokonferenzen mit Skype mit wenigen Klicks auch ohne Anmeldung vorzunehmen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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