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	<title>Du hast nach rottenneighbor gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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		<title>Verbrechen-App, rottenneighbor.com revisited? Geodienste zu Gewalt und Kriminalität</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 09:50:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wo befinde ich mich, was ist das für ein Viertel, was passiert hier möglicherweise? Geolocation-Dienste und der allgemeine Sicherheitswahn passen an sich bestens zusammen und die &#8222;Verbrechen&#8220;-App, die auf dem iPhone die Straftaten der Region anzeigt, ist nicht der erste Dienst seiner Art, wenngleich wohl noch einer der &#8222;unproblematischeren&#8220; Varianten. 2008 führte die (bis heute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/01/verbrechen-app-rottenneighbor-com-revisited-geodienste-zu-gewalt-und-kriminalitat/">Verbrechen-App, rottenneighbor.com revisited? Geodienste zu Gewalt und Kriminalität</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wo befinde ich mich, was ist das für ein Viertel, was passiert hier möglicherweise? Geolocation-Dienste und der allgemeine Sicherheitswahn passen an sich bestens zusammen und die &#8222;Verbrechen&#8220;-App, die auf dem iPhone die Straftaten der Region anzeigt, ist nicht der erste Dienst seiner Art, wenngleich wohl noch einer der &#8222;unproblematischeren&#8220; Varianten.</p>
<p>2008 führte die (bis heute nicht mehr neu gestartete) Seite rottenneighbor.com zu einem <a href="https://netzpolitik.org/2008/rottenneighborcom-gesperrt/">Rauschen im Blätterwald</a>: Als Dienst zur &#8222;Nachbarschaftsdenunziation&#8220; wurde die Site nicht zu Unrecht kritisiert, auf der die &#8222;rotten neighbors&#8220;, unliebsame Nachbarschaften eingetragen und &#8222;zur Warnung&#8220; potentieller Zuzügler veröffentlicht wurden. Die Site sorgte für Kontroverse in in den USA wie in Deutschland, der Dienst wurde eingestellt, ohne wiederzukommen.</p>
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<p>&#8222;Verbrechen&#8220; zielt in eine ähnliche Richtung und verlässt sich statt auf möglicherweise unzuverlässige oder von reiner Missgunst motivierte Usereinträge auf die Polizeiberichte: <a href="https://apps.apple.com/de/app/verbrechen/id413246702">mit der App (1,59, App Store)</a> können ortsbezogen gemeldete Straftaten plus Hintergrundinfo aus den veröffentlichten Polizeiberichten abgerufen werden. &#8222;Was ist los auf dem Kiez&#8220;, diese Frage soll die App ebenso beantworten wie eine Hilfestellung für ängstlichere Zeitgenossen sein, die &#8222;gefährlichere&#8220; Gegenden meiden möchten.</p>
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<p>Selbstbeschränkung auf ohnehin öffentliche Polizeidaten &#8211; die App bewegt sich so auf der sicheren Seite zwischen Informationsbedürfnis und Denunzianten- und Prangertum. Auf die Idee sind auch schon andere gekommen &#8211; in Großbritannien wird zu eben demselben Zweck eine Web-Infoseite gelauncht, in der ebenso regional die entsprechend angezeigten und veröffentlichten Fälle von Straftaten eingesehen werden können.</p>
<p>Wie sieht es mit weiteren Diensten dieser Art aus? Safe-T-Informant ist bisher &#8222;nur&#8220; für <a href="https://web.archive.org/web/20110207225207/http://safe-t-informant.com/">GPS-Navis erhältlich</a>, aber schreit nach einer Smartphone-Umsetzung, die Warnmeldungen vor &#8222;High Crime Areas&#8220; auch auf iOS, Android und Co. bringt. Das Safe-T-Team sammelt &#8222;aus verschiedenen Quellen&#8220; seine Informationen, die zur Warnungsgenerierung dienen. Noch &#8222;ungefilterter&#8220; die Initiative &#8222;Hollaback!&#8220;, die sich gegen sexuelle Belästigungen von Frauen in der Öffentlichkeit wendet.</p>
<div data-id="576053" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Weltweit können entsprechende Berichte eingereicht und anschließend per Geolocation Orten und Gegenden zugeordnet werden &#8211; neben der <a href="https://www.ihollaback.org/">Webseite</a> gibt es auch eine App, die den &#8222;einfachen Submit&#8220; verschiedener Formen der Belästigung auch zeitnah und mobil erlaubt.</p>
<div data-id="576054" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Die iPhone-App ist aktuell nur <a href="https://apps.apple.com/us/app/hollaback/id379866261">via US-Store zu haben</a> und kostet 99 Cent.</p>
<p>Ebenfalls &#8222;sehr offen&#8220;: <a href="https://www.streetadvisor.com/">Streetadvisor</a>. Vom Konzept her erinnert die nur via Website und Widget verfügbare Ortsteil-Kritik am ehesten noch an Rottenneighbor, ist im Gegensatz zur umstrittenen Vorgängerapp jedoch nicht auf Denunziation und Pranger gebürstet, sondern versucht auf durchaus sympathische Weise Vorzüge, Nachteile und Eignung verschiedener Gegenden für verschiedene Zielgruppen und Interessenten darzustellen.</p>
<p>Auch Streetadvisor ist bislang angebotstechnisch auf die USA begrenzt, aber es wird eine reine Frage der Zeit sein, bis ähnliche Dienste in neuer Auflage über den großen Teich schwappen &#8211; ob nun als Site, App, Facebook-Zusatzdienst, Google Map-Addon usw.</p>
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<p>Ungeachtet dessen, was man davon hält: die Geolocation-Dienste werden in nicht allzu ferner Zukunft weit mehr über unsere Umgegend angeben können als nur den Kumpel, der sich vor einer Viertelstunde in der Kneipe um die Ecke eingebucht hat. Die &#8222;Verbrechen&#8220;-App ist nur einer der neuen Dienste, und ob uns diese mehr Freiheiten, Informationen und Möglichkeiten verschaffen oder uns auch schlechten Leumund verschaffen, Angst machen oder einschränken, wird ganz von der Nutzung abhängen.</p>
<p>Unvermeidliche persönliche Nachbemerkung und -frage: wer wird solche Apps nutzen und wozu? Selbst sehe ich alle hier als Beispiele aufgeführten Apps und Dienste eher entspannt bis positiv, habe aber den Eindruck, dass hier nach rottenneighbor-Vorbild noch einiges Potential für hässlichere Varianten schlummert und gehoben werden wird. Was denkt ihr?</p>
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		<title>iPhone als Einbruchsplaner: Zillow-Immobilienapp, neue Qualität oder alter Hut?</title>
		<link>https://macnotes.de/2009/05/12/8414-zillow-einbruchsplaner-iphone-app/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 10:10:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das sch&#246;ne am iPhone ist, dass es vieles einfach und intuitiv macht, was vorher auch schon &#8211; nur eben eher umst&#228;ndlich &#8211; funktionierte. Die iPhone-App des US-Immobilienportals Zillow vereinfacht so die Suche nach dem neuen Traumhaus &#8211; oder, um die Risiken und Nebenwirkungen zu bedenken, den Einbruch. Altbekannt und &#252;bersch&#228;tzt oder neuer Trend? 88 Millionen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/12/8414-zillow-einbruchsplaner-iphone-app/">iPhone als Einbruchsplaner: Zillow-Immobilienapp, neue Qualität oder alter Hut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das sch&ouml;ne am iPhone ist, dass es vieles einfach und intuitiv macht, was vorher auch schon &#8211; nur eben eher umst&auml;ndlich &#8211; funktionierte. Die iPhone-App des US-Immobilienportals Zillow vereinfacht so die Suche nach dem neuen Traumhaus &#8211; oder, um die Risiken und Nebenwirkungen zu bedenken, den Einbruch. Altbekannt und &uuml;bersch&auml;tzt oder neuer Trend?</p>
<p>88 Millionen H&auml;user in den USA habe man erfasst, 95% des gesamten Bestandes &#8211; egal, ob zum Kauf angeboten oder nicht. Und was schon bei Google Street View gelegentlich angesprochen wurde &#8211; Missbrauchspotential f&uuml;r den Einbrecher mit Internetaffinit&auml;t &#8211; gilt f&uuml;r <a href="https://www.zillow.com/captchaPerimeterX/?url=%2f&amp;uuid=29c56270-7b94-11eb-999b-9932989b75a4&amp;vid=">Zillow</a> besonders, da man gleich auch Daten &uuml;ber die Immobilienpreise und damit der Finanzkraft der Bewohnerschaft mitliefert. Innen- und Au&szlig;enansichten, Infos &uuml;ber zum Verkauf stehenden oder k&uuml;rzlich verkauften H&auml;user runden das Angebot ab, das online oder eben auch mobil nutzbar ist, inclusive GPS-Erkennung des jeweiligen Standorts.</p>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht ist der Informationsabruf, mit dem manche Besitzer der erfassten H&auml;user m&ouml;glicherweise nicht wirklich gl&uuml;cklich sind. Eine neue Qualit&auml;t? &#8222;Stalken und Einbrechen leicht gemacht&#8220;, kommentiert <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4f62cef">fefe</a> trocken, und in der Tat wurde es allenfalls leichter &#8211; denn Daten von zum Verkauf stehenden Immobilien fanden sich auch in der Vor-Internetzeit naturgem&auml;&szlig; in &ouml;ffentlichen Quellen und konnten so nat&uuml;rlich auch zweckentfremdet werden. Auch im Netz ist die &#8222;Nachbarschaftsnalyse&#8220; (und der Streit &uuml;ber selbige) <a href="https://netzpolitik.org/2008/rottenneighborcom-gesperrt/">nichts Neues</a>. Ob die passende iPhone-App nun alles nochmals ein wenig leichter und leichter missbrauchbar macht, kann man recht g&uuml;nstig ausprobieren, die App (zugeschnitten auf den US-Markt) <a href="https://apps.apple.com/app/id310738695?epi=dlmnprodukt">ist kostenlos</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/12/8414-zillow-einbruchsplaner-iphone-app/">iPhone als Einbruchsplaner: Zillow-Immobilienapp, neue Qualität oder alter Hut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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