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	<title>Du hast nach porn gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Aug 2021 14:13:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Du hast nach porn gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>NeuralHash schon geknackt? Apple sagt Nein</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/08/19/neuralhash-schon-geknackt-apple-sagt-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2021 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Kontroverse um die Einführung eines Uploadfilters und eines Algorithmus zur Bekämpfung von Kinderpornografie auf iCloud und in iMessage meldet ein Hacker, er habe den NeuralHash nachgebaut. Apple dementiert dies. Es sei nicht dieselbe Technologie. Asuhariet Yvgar veröffentlichte auf Reddit und GitHub Hinweise und vermeintliche Belege dafür, dass er den Algorithmus hinter Apples NeuralHash-System [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/19/neuralhash-schon-geknackt-apple-sagt-nein/">NeuralHash schon geknackt? Apple sagt Nein</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Nach der <a href="https://macnotes.de/2021/08/10/apples-uploadfilter-fur-icloud-fotos-und-imessage-die-wichtigsten-fragen-beantwortet/">Kontroverse um die Einführung eines Uploadfilters</a> und eines Algorithmus zur Bekämpfung von Kinderpornografie auf iCloud und in iMessage meldet ein Hacker, er habe den NeuralHash nachgebaut. Apple dementiert dies. Es sei nicht dieselbe Technologie.</p>
<p>Asuhariet Yvgar veröffentlichte auf Reddit und GitHub <a href="https://www.reddit.com/r/MachineLearning/comments/p6hsoh/p_appleneuralhash2onnx_reverseengineered_apple/">Hinweise</a> und <a href="https://github.com/AsuharietYgvar/AppleNeuralHash2ONNX">vermeintliche Belege</a> dafür, dass er den Algorithmus hinter Apples NeuralHash-System zur Erkennung von Kinderpornografie nachgebaut habe. Er nutzte dazu unter anderem Hinweise, die in iOS 14.3 versteckt waren und baute den Mechanismus in Python nach.</p>
<h2>Apple dementiert</h2>
<p>Der iPhone-Hersteller sieht sich nach dem Bekanntwerden des Uploadfilters der Kritik ausgesetzt. Das Unternehmen habe damit die Büchse der Pandora geöffnet und würde unweigerlich auch Dritten erlauben, die Geräte und Dateien von Apple-Nutzern auszuspähen.</p>
<p>Während Apple grundsätzlich an seinem Vorhaben festhalten will, dementiert es außerdem im konkreten Fall, dass der Hacker tatsächlich den NeuralHash 1:1 nachgebaut habe. Die Technologie sei nicht identisch mit derjenigen, die Apple verwenden werde.</p>
<h3>Apple informiert Sicherheitsspezialisten</h3>
<p>Darüber hinaus stellt das Unternehmen eine Version seines Erkennungsalgorithmus Sicherheitsspezialisten zur Einsicht zur Verfügung. Diese können so Schwachstellen auffinden.</p>
<p>Gleichzeitig betont der Konzern aus Cupertino <a href="https://www.vice.com/en/article/wx5yzq/apple-defends-its-anti-child-abuse-imagery-tech-after-claims-of-hash-collisions">in einer Stellungnahme</a>, dass es daneben noch eine zweite Variante gibt, die nur zum Einsatz kommt, wenn überhaupt ein Schwellenwert von 30 Treffern bei der Erkennung überschritten würde. Darüber hinaus würden dann Personen überprüfen, ob die Funde tatsächlich kritisches Material beinhalten.</p>
<h2>Falschmeldungen sind möglich</h2>
<p>In dem von Asuhariet Yvgar bereitgestellten Algorithmus besteht die Möglichkeit einer Falschmeldung. <a href="https://github.com/AsuharietYgvar/AppleNeuralHash2ONNX/issues/1">Dies fand ein Entwickler heraus</a>. Das heißt, der Algorithmus erkannte ein vermeintlich unverfängliches oder eben anderes Bild als eines, das strafbares Material zeigte. Denn eigentlich sollte immer jeweils nur ein Bild einen bestimmten Hashwert haben.</p>
<p>Matthew Green sprach sich gegenüber Motherboard kritisch aus. Der Spezialist lehrt an der Johns Hopkins Universität Kryptografie. Er ist der Meinung, dass in Apples Algorithmus sehr wahrscheinlich auch die Möglichkeit der Falschmeldung besteht, wenn sie in der nachgebauten Variante enthalten ist. Natürlich sei es aber auch wahrscheinlich, dass Apple noch Änderungen vornehmen wird, bevor das System dann in Betrieb geht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/19/neuralhash-schon-geknackt-apple-sagt-nein/">NeuralHash schon geknackt? Apple sagt Nein</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apples Uploadfilter für iCloud Fotos und iMessage: Die wichtigsten Fragen beantwortet</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/08/10/apples-uploadfilter-fur-icloud-fotos-und-imessage-die-wichtigsten-fragen-beantwortet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 11:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Momentan gibt es ein echtes Aufregerthema: Apple f&#252;hrt einen Uploadfilter ein. Das Unternehmen best&#228;tigte dieses Vorgehen. Gleichzeitig meldeten sich Experten zu Wort, kritisierten das Vorgehen. Dar&#252;ber hinaus gibt es Anteilseigner, die an das Unternehmen herantraten. In der Folge ver&#246;ffentlichte Apple selbst auch eine FAQ. Das ist Grund genug, zu erl&#228;utern, worum es bei dem Thema [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/10/apples-uploadfilter-fur-icloud-fotos-und-imessage-die-wichtigsten-fragen-beantwortet/">Apples Uploadfilter für iCloud Fotos und iMessage: Die wichtigsten Fragen beantwortet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Momentan gibt es ein echtes Aufregerthema: Apple f&uuml;hrt einen Uploadfilter ein. Das Unternehmen best&auml;tigte dieses Vorgehen. Gleichzeitig meldeten sich Experten zu Wort, kritisierten das Vorgehen. Dar&uuml;ber hinaus gibt es Anteilseigner, die an das Unternehmen herantraten. In der Folge ver&ouml;ffentlichte Apple selbst auch eine FAQ.</p>
<p>Das ist Grund genug, zu erl&auml;utern, worum es bei dem Thema &uuml;berhaupt geht. Wir zeigen auch, dass Apple nicht erst jetzt damit anf&auml;ngt und au&szlig;erdem nicht das erste Unternehmen ist.</p>
<h2>Uploadfilter gegen Kinderpornografie: Worum geht es?</h2>
<p>Apple nimmt mit der Ver&ouml;ffentlichung von iOS 15 und iPadOS 15 im Herbst einen Uploadfilter in Betrieb. Dies hatte sich erst im Laufe des Betatests der Betriebssysteme herauskristallisiert. Als Apple die neuen Systeme im Rahmen der WWDC 2021 vorstellte, gab es dazu zun&auml;chst keine Informationen. Dies &auml;nderte sich in der vergangenen Woche, als Apple eine <a href="https://www.apple.com/child-safety/">neue &Uuml;bersicht ver&ouml;ffentlichte</a> mit Hinweisen, wie man Kindeswohl besser sch&uuml;tzen m&ouml;chte.</p>
<p>Das Unternehmen kontrolliert dabei automatisiert nur Bilder, die auf den Cloudspeicher &bdquo;in den USA&ldquo; hochgeladen werden. Es vergleicht dabei den &bdquo;Hash-Wert&ldquo; einer Bild-Datei vor dem Upload auf iCloud Fotos mit denjenigen einer Datenbank f&uuml;r &bdquo;Child Sexual Abuse Material&ldquo; (CSAM). Kommt es zu Treffern, will Apple dies &bdquo;irgendwann&ldquo; dem &bdquo;National Center for Missing and Exploited Children&ldquo; (NCMEC) melden.</p>
<h3>Automatisierter Uploadfilter</h3>
<p>Apple will die Fotos auf den Ger&auml;ten der Nutzer &uuml;berpr&uuml;fen, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden. Sollte es mit seinem &bdquo;NeuralHash&ldquo;-System eine &Uuml;bereinstimmung finden, wird das Foto vor dem Upload speziell markiert. Es kann dann zu &Uuml;berpr&uuml;fungen kommen, wenn ein gewisser Schwellenwert &uuml;berschritten wird. Vorher bleiben die Bilder verschl&uuml;sselt und Apple kann sie nicht einsehen. Wird aber der Schwellenwert &uuml;berschritten, werden Konzernmitarbeiter sich die Bilder ansehen, um zu entscheiden, ob es sich um meldepflichtiges Material handelt.</p>
<div data-id="583880" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Apple &bdquo;schw&ouml;rt Stein auf Bein&ldquo;, dass die eigene Technologie eine &bdquo;extrem hohe Genauigkeit&ldquo; habe. Da es hier nicht per se um Nacktheit geht, sondern um Bilder aus Datenbanken, die von echten Kindesmissbrauchsf&auml;llen stammen, sollten Urlaubsfotos <em>an dieser Stelle</em> kein Problem darstellen.</p>
<h2>iMessage zus&auml;tzlich mit Nacktfilter</h2>
<p>Ebenfalls ein Stein des Ansto&szlig;es ist die Funktion, Bilder in Nachrichten von minderj&auml;hrigen Kindern auf &bdquo;Nacktheit&ldquo; zu &uuml;berpr&uuml;fen. Auch dies soll ein Algorithmus erledigen, nur auf den Ger&auml;ten der Nutzer. Entdeckt dieser auf einem Bild in einem Chat von Minderj&auml;hrigen etwas &bdquo;Nacktheit&ldquo;, werden die Fotos verwaschen und Kindern wie Eltern gleicherma&szlig;en werden dar&uuml;ber informiert, dass die Z&ouml;glinge etwas scheinbar Verbotenes tun.</p>
<p>Anfangs wird auch diese Funktion nur in den USA genutzt. Wenn Apple das Feature aber ausweitet, wird eine Probe aufs Exempel sicher das Urlaubsfoto der Familie auf dem FKK-Strand werden.</p>
<p>Diese Nacktheits&uuml;berwachung in der Nachrichten-App wird entsprechend mit iOS 15, iPadOS 15 und aber auch macOS Monterey Einzug halten. Apple betont in seiner FAQ (<a href="https://www.apple.com/child-safety/pdf/Expanded_Protections_for_Children_Frequently_Asked_Questions.pdf">PDF</a>), dass beide Funktionen explizit nicht dieselbe Technologie zur Erkennung nutzen.</p>
<h2>FAQ</h2>
<p>Apple ver&ouml;ffentlichte seinerseits in der Folge einer FAQ, die wir im Absatz davor bereits verlinkt haben. Man wollte Unklarheiten aus der Welt schaffen. Einige interessante Themen greifen wir an dieser Stelle noch einmal auf.</p>
<h3>Wie wirkt sich dies auf Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung aus?</h3>
<p>Sind Chats deshalb in Zukunft nicht mehr verschl&uuml;sselt? Apple scannt die Bilder vor dem Senden auf den Ger&auml;ten. Die eigentliche Kommunikation bleibt deshalb unber&uuml;hrt.</p>
<h3>Werden alle meine Fotos gescannt?</h3>
<p>Diese Frage kann Apple grunds&auml;tzlich nur mit Ja beantworten, umschifft sie aber ein wenig. Letztlich gibt es ja bereits jetzt Algorithmen, die alle unsere Fotos durchforsten und uns helfen, sie besser zu verstehen. So erkennt Apple Personen, Tiere, Objekte, etc.</p>
<p>Es gibt trotzdem eine Differenzierung. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung auf Nacktheit soll laut Apple nur dann stattfinden, wenn Eltern die Funktion zum Jugendschutz einschalten und auch dann nur bei Bildern, die Kinder in ihren Nachrichten versenden. Erwachsene, die freiz&uuml;gige Fotos austauschen, werden von dem Algorithmus verschont.</p>
<p>Daneben gibt es dann eben den zweiten Algorithmus, der tats&auml;chlich vor dem Upload von Bildern in die Cloud aktiv wird. Man k&ouml;nnte die Funktion also umgehen, indem man iCloud Fotos deaktiviert. Ansonsten gleicht Apple nicht die Bilder, sondern nur die &bdquo;Hashes&ldquo; ab gegen eine Datenbank von Fotos, die Kinderschutzorganisationen bereitstellen. Apple wehrt sich an dieser Stelle auch gegen Einmischung aus der Politik und behauptet, dass das System nicht manipuliert werden kann und am Ende niemand Angst haben muss, aus Versehen am Pranger zu landen.</p>
<h2>Feedback: Kritik und Lob gleicherma&szlig;en?</h2>
<p>Man habe positives Feedback erhalten, informierte Apple im gleichen Atemzug, als es seine FAQ ver&ouml;ffentlichte. Kindeswohlorganisationen begr&uuml;&szlig;ten den Schritt. Doch auch Sicherheitsunternehmen und Anteilseigner &auml;u&szlig;erten laut Apple Lob f&uuml;r Apples Vorgehen.</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Since we announced these features, many stakeholders including privacy organizations and child safety organizations have expressed their support of this new solution&ldquo;.</p>
</blockquote>
<p>Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille. Denn in den sozialen Medien und aber auch in Publikationen wie der Financial Times <a href="https://www.ft.com/content/14440f81-d405-452f-97e2-a81458f5411f">&auml;u&szlig;erten Experten Kritik</a>. Nat&uuml;rlich lie&szlig;en auch Konkurrenten wie Epic Games CEO Tim Sweeney es nicht aus, das Vorgehen zu kritisieren.</p>
<h3>Dammbruch durch Apple?</h3>
<p>So ver&ouml;ffentlichte Kryptographie-Experte Matthew Green von der Johns Hopkins Universit&auml;t <a href="https://twitter.com/matthew_d_green/status/1423093261405667328?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1423093261405667328%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.macrumors.com%2F2021%2F08%2F05%2Fsecurity-researchers-alarmed-apple-csam-plans%2F">eine Reihe von Tweets</a>. Er sieht Apples Schritt kritisch. Das Unternehmen k&ouml;nnte die &Uuml;berpr&uuml;fung wom&ouml;glich irgendwann auch auf Ende-zu-Ende-verschl&uuml;sselte Gespr&auml;che im Chat ausweiten und au&szlig;erdem auf ganz andere Kategorien.</p>
<p>Er zeichnet im Verlauf seiner Tweets ein dystopisches Bild von einer Zukunft, in der Apple nun den Dammbruch begangen hat. Regierungen w&uuml;rden &auml;hnliche Filter in Zukunft auch von anderen Unternehmen einfordern. Green sieht zudem einen Widerspruch in Apples Credo von Privatsph&auml;re. Jemand, der jedes einzelne Bild &uuml;berwache, das ein Nutzer hochl&auml;dt, so Green, k&ouml;nne sich diese nicht auf die Fahnen schreiben.</p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alec_Muffett">Alec Muffett</a> (Experte f&uuml;r Internetsicherheit) kritisiert Apples Vorgehen ebenfalls, sieht darin einen R&uuml;ckfall um 1984 Wirklichkeit werden zu lassen. Dies ist als Anspielung auf den Roman von Aldous Houxley gem&uuml;nzt.</p>
<p>Ross Anderson (Professor in Cambridge) erwartet m&ouml;glicherweise den Start der Massen&uuml;berwachung.</p>
<h3>Twitter, Microsoft und Facebook bereits mit Uploadfiltern</h3>
<p>Als einer Art von Verteidigung kann man Argumente von Charles Arthur sehen. <a href="https://twitter.com/charlesarthur/status/1423360600357363715?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1423363444754026499%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es2_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.macrumors.com%2F2021%2F08%2F05%2Fsecurity-researchers-alarmed-apple-csam-plans%2F">Der schreibt und belegt</a>, dass Apple mit seinem Uploadfilter gar nicht das erste Unternehmen am Markt ist. Schon 2011 startete Facebook mit einem &auml;hnlichen System. Auch Microsoft und Twitter w&uuml;rden dies tun. Noch fr&uuml;her als Mark Zuckerberg fing laut Arthur jedoch Google damit an. Seit 2008 gibt es einen Uploadfilter gegen kinderpornografische Inhalte beim Suchmaschinenanbieter.</p>
<h3>Apple beginnt nicht erst jetzt</h3>
<p>Dazu kommt jedoch noch etwas. Jane Horvath, Apples Chief Privacy Officer, <a href="https://www.telegraph.co.uk/technology/2020/01/08/apple-scans-icloud-photos-check-child-abuse/">&auml;u&szlig;erte &ouml;ffentlich bereits fr&uuml;her</a>, dass Apple Inhalte auf kinderpornografische Relevanz &uuml;berpr&uuml;fe. Accounts, auf denen entsprechende Inhalte gefunden werden, w&uuml;rden stillgelegt, so Horvath.</p>
<p>Der iPhone-Hersteller <a href="https://www.macobserver.com/analysis/apple-scans-uploaded-content/">&auml;nderte &uuml;brigens bereits 2019</a> seine Gesch&auml;ftsbedingungen und wies darauf hin, hochgeladene Inhalte zu &uuml;berpr&uuml;fen. Neu ist lediglich das Ausma&szlig; in Kooperation mit der offiziellen Datenbank.</p>
<h3>Spyware von Regierungen?</h3>
<p>Tim Sweeney, seines Zeichens Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Epic Games, sprach von einer <a href="https://twitter.com/TimSweeneyEpic/status/1424080572993974274">Regierungsschn&uuml;ffelsoftware</a>, die Apple installiert. Die Nutzer w&uuml;rden unter den Generalverdacht gestellt, schuldig zu sein. Dass Sweeney nicht gut auf Apple zu sprechen ist, leuchtet ein. Sein Unternehmen ist <a href="https://macnotes.de/2021/05/20/epic-games-vs-apple-die-ersten-7-tage/">im Clinch mit Apple vor Gericht</a>. Grunds&auml;tzlich stimmt aber seine Schlussfolgerung. Denn als &bdquo;unbescholtener&ldquo; B&uuml;rger zu wissen, dass die eigenen Bilder in jedem Fall in irgendeiner Form, und sei es auch &bdquo;anonym&ldquo; durch einen Algorithmus, gepr&uuml;ft werden, d&uuml;rfte nicht jedem Gefallen.</p>
<h3>Kommt die &bdquo;Backdoor&ldquo;?</h3>
<p>Die Organisation f&uuml;r digitale B&uuml;rgerrechte, die Electronic Frontier Foundation (EFF), kommentierte Apples Entscheidung ebenfalls kritisch. De facto w&uuml;rde das Unternehmen mit diesem Schritt <a href="https://www.eff.org/deeplinks/2021/08/apples-plan-think-different-about-encryption-opens-backdoor-your-private-life">eine Hintert&uuml;r in seine Systeme einbauen</a>, wenn es darauf ankommt doch verschl&uuml;sselte Inhalte einsehen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Kindesmissbrauch sei eine ernste Angelegenheit, aber Apple w&uuml;rde mit diesem Schritt die B&uuml;chse der Pandora &ouml;ffnen. Denn selbst wenn der Hersteller betont, dass er ein System entwickle, das nicht manipuliert werden k&ouml;nne. Einmal aktiv, k&ouml;nnte es auch durch Dritte angepasst und manipuliert werden, um dann Gespr&auml;che zu belauschen in einer Art, in der Apple selbst es gar nicht plant.</p>
<h3>Massen&uuml;berwachung?</h3>
<p>Niemand Geringerer als Edward Snowden <a href="https://twitter.com/Snowden/status/1423469854347169798?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1423469854347169798%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.macrumors.com%2F2021%2F08%2F06%2Fsnowden-eff-slam-plan-to-scan-messages-images%2F">spricht auf Twitter</a> deshalb au&szlig;erdem von einer Massen&uuml;berwachung, die der iPhone-Hersteller einf&uuml;hrt. Den Verdacht muss Apple aushalten. Der Konzern betont jedoch, dass man keine Ausnahmen machen werde und seinen Datenbankabgleich nicht f&uuml;r Regierungen und auf Druck von au&szlig;en erweitern werde.</p>
<p>An dieser Stelle wird sich zeigen, wie weit das Band des Vertrauens zwischen Apple und seinen Kunden &uuml;ber die Jahre gewachsen ist, oder ob nicht doch einige dem Vorzeigeunternehmen den R&uuml;cken kehren. Kleiner Tipp: Es werden nicht diejenigen sein, die behaupten, sie h&auml;tten nichts zu verbergen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/10/apples-uploadfilter-fur-icloud-fotos-und-imessage-die-wichtigsten-fragen-beantwortet/">Apples Uploadfilter für iCloud Fotos und iMessage: Die wichtigsten Fragen beantwortet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matze Fenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 13:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum. Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis recht dünn und beträgt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/">Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum.</p>
<h2>Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac</h2>
<p>Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis <a href="https://macnotes.de/2020/02/13/wenn-der-mac-mal-mehr-malware-hat-als-der-pc-ist-es-nur-werbung/">recht dünn</a> und beträgt nur ein Zwölftel der untersuchten Windows-Computer. Dieser Fakt als Maßstab zeigt, dass Apple-Nutzer nicht weniger gefährdet sind. Der Vergleich zum Vorjahr zeigte, dass die Verbreitung von Malware um 61 Prozent gestiegen ist.</p>
<p>Es gibt also gute Gründe, die Bedrohungsgefahr ernst zu nehmen und <a href="https://www.intego.com/de/antivirus-mac-internet-security">es gibt passende Mac-Antivirus-Tests</a>, um das System regelmäßig zu prüfen. Wie notwendig Sicherheitsmaßnahmen sind, zeigen Untersuchungen der Sicherheitsforscher, die pro Apple-Rechner mehr als doppelt so viele Bedrohungen fanden als auf einem Windows-Gerät.</p>
<h2>Reales Bedrohungsszenario?</h2>
<p>Generell gilt der Mac als relativ sicher gegen Viren. Ein Vorteil ist die geringere Verbreitung im Vergleich zu Windows-Computern. Dadurch sind Apple-PCs für Cyberkriminelle (noch) weniger attraktiv. Dies hoffen zumindest die Verfechter der These, dass die mit dem macOS mitgelieferte Sicherheitsarchitektur die meisten Bedrohungen erkennt. Auch Microsoft baut auf eine durchdachte Sicherheitsstruktur, aber niemand würde ernsthaft bestreiten, dass ein professionelles Antivirentool zusätzlichen Schutz bietet.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, in welche Richtung sich die Nachfrage und der Marktanteil von Apples Macs entwickelt, und damit das potenzielle Risiko. Mit der <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">Einführung der neuen M1-Macs</a> und der eigenen Prozessoren (Apple Silicon) scheint der Konzern aus Cupertino einen Weg gefunden zu haben, Windows ein wenig Marktanteile abzuluchsen. <a href="https://macnotes.de/2021/02/19/uberraschung-die-erste-apple-silicon-malware-ist-werbung/">Doch auch für die neue Plattform wurde bereits Schadsoftware entdeckt</a>.</p>
<div data-id="495221" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Apple ist sich der Gefahr durch Malware und andere Schadprogramme bewusst und gibt Nutzern <a href="https://support.apple.com/de-de/guide/mac-help/mh27449/11.0/mac/11.0">im Handbuch entsprechende Verhaltensempfehlungen</a>. Attraktiv für Hacker könnte das macOS sein, weil es für das Betriebssystem im Vergleich zum Windows relativ wenige Sicherheitsupdates gibt. Dies erlaubt es Hackern Sicherheitslücken länger zu nutzen.</p>
<p>Gerade über den Webbrowser und beim Herunterladen von Apps, die nicht aus dem Mac App Store stammen, ist die Gefahr einer Infizierung groß. Hier hilft speziell für den Mac konzipierte Antivirensoftware, um Schädlinge zu erkennen und zu eliminieren. Dabei ist es wichtig, auf vertrauenswürdige Angebote zurückzugreifen.</p>
<h2>Schädlinge, die sich als Antivirensoftware tarnen</h2>
<p>Die Sicherheitsexperten von Intego machten bereits vor einige Zeit darauf aufmerksam, dass die Hacker immer hinterhältigere Tricks anwenden. <a href="https://macnotes.de/2011/05/03/mac-defender-intego-warnt-vor-virenscanner-malware/">„MAC Defender“</a> klingt, als ob es sich um eine Antivirensoftware von Apple handelt. Tatsächlich gibt das Programm vor, Viren gefunden zu haben und bietet eine Lösung des vermeintlichen Problems an. Gegen die Zahlung per Kreditkarte wird eine Lizenz versprochen, welche die vermeintlichen Viren eliminiert.</p>
<p>Um mehr Nachdruck zu erreichen, poppen regelmäßig Pornoseiten im Webbrowser auf. Das einzige Ziel des Schädlings ist es, die Kreditkartendaten des Opfers stehlen. Die Malware stammt aus dem Jahr 2011. Auf Betriebssystemen über der Version MAC OS X 10.6 wurde die Sicherheitslücke geschlossen.</p>
<h2>Die Zahl der Bedrohungen steigt – auch beim Mac</h2>
<p>Inzwischen gehören Mac-Schädlinge zu den am meisten verbreiteten überhaupt. Die Browser-Erweiterung „NewTab“ lag in dieser Liste 2019 auf Platz zwei. Sie attackierte zunächst ältere Browser-Versionen von Safari und Google Chrome. Später wurde sie über Installer oder sogar als Direkt-Download angeboten. Der Schädling gehört zur Adware und gibt sich als App aus. Er gibt zum Beispiel vor, die Verfolgung von Paketen oder Flügen anzubieten.</p>
<p>Aktuell scheint Adware die größere Gefahr für Macs zu sein. Die Auswirkungen sind für Internetnutzer nervend, wenn Werbung im unpassendsten Moment aufpoppt. Plötzlich ist die Startseite des Browsers nicht mehr die gewohnte und bekannte Websites erscheinen in ungewohntem Design. Der Browser verfügt über neue Symbolleisten und im Hintergrund startet die Installation von unerwünschter Software.</p>
<p>Eine manuelle Entfernung ist zwar möglich, aber schwer umzusetzen. Adware tarnt sich gut und ist dadurch schwer zu finden. Die einfachste Lösung ist eine zuverlässige Antivirensoftware, die Adware aufspürt und entfernt. Aber auch die Bedrohung durch echte Malware steigt. Dies musste kürzlich der Senior Vice President für Software-Entwicklung von Apple, Craig Federighi, zugeben. Während eines Gerichtsprozesses zwischen Epic und Apple <a href="https://macnotes.de/2021/06/23/sideloading-von-apps-nicht-mit-apple-nicht-mit-ios/">räumte er ein</a>, dass „wir auf dem Mac ein Maß an Malware haben, das wir nicht akzeptabel finden“.</p>
<h2>Malware nimmt neue Chipgeneration ins Visier</h2>
<p>Wie stark Macs inzwischen gefährdet sind, kann man gerade an der neusten Prozessor-Generation erkennen. Mit dem M1-Chip rückte Apple von der X86-Architektur von Intel ab. Der neue Prozessor kam Ende 2020 auf den Markt. Nur zwei Monate später gab es bereits die erste speziell <a href="https://www.chip.de/news/Apple-Geraete-in-Gefahr-Malware-hat-es-auf-neue-Macs-abgesehen_183309171.html">auf die Schwächen der neuen Entwicklung ausgerichtete Malware</a>. Es handelt sich um „GoSearch22“, die ursprünglich für Intel-Chips entwickelt und später erfolgreich weiterentwickelt wurde.</p>
<p>Der Schädling gibt sich als legitime Erweiterung von Safari aus und sammelt Nutzerdaten. Außerdem spielt er Werbung in Form von Bannern und Pop-ups ein. Wer darauf klickt, bekommt weitere Malware auf den Rechner.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Apples macOS ist nicht vor Angriffen durch Malware oder Adware gefeit. Eine bessere Sicherheit vor Schadsoftware haben Nutzer, die einen zuverlässigen Antivirenschutz nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/">Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Sajonaras 7 Minuten #36: Linkpflege ist wichtig … #SEO</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/04/13/sajonaras-7-minuten-36-linkpflege-ist-wichtig-seo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 01:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Betreiber einer Webseite ist die Linkpflege ein unliebsames Thema, das jedoch zur Kategorie des &#8222;technischen SEO&#8220; gez&#228;hlt wird. Sie ist notwendig, aber so was von. Genau diese Disziplin m&#246;chte ich in der aktuellen Ausgabe des Podcasts thematisieren. Der K&#246;lner Dom ist ein Gesamtkunstwerk, in den eigenen vier W&#228;nden gibt es immer etwas zu tun [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/04/13/sajonaras-7-minuten-36-linkpflege-ist-wichtig-seo/">Sajonaras 7 Minuten #36: Linkpflege ist wichtig … #SEO</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Als Betreiber einer Webseite ist die Linkpflege ein unliebsames Thema, das jedoch zur Kategorie des &bdquo;technischen SEO&ldquo; gez&auml;hlt wird. Sie ist notwendig, aber so was von. Genau diese Disziplin m&ouml;chte ich in der aktuellen Ausgabe des Podcasts thematisieren.</p>
<p>Der K&ouml;lner Dom ist ein Gesamtkunstwerk, in den eigenen vier W&auml;nden gibt es immer etwas zu tun und Linkpflege ist ein bisschen von beidem.</p>
<h2>Websitebetreiber, oder Papiertiger?</h2>
<p>Denn die eigene Webseite sollte jedem am Herzen liegen. Ich kenne Websitebetreiber, bei denen ist eine Website ein Papiertiger. Dort werden in B&uuml;ror&auml;umen Zahlen auf dem Papier jongliert, um am Ende zu entscheiden, worum es geht.</p>
<p>Ich kenne Leiter von Redaktionen, die sich f&uuml;r teures Geld vom Besitzer der Website einen SEO-Kurs haben bezahlen lassen, weil der es wollte und aber nicht besser wusste. Das sind diese Redaktionen, in den eigentlich niemand Ahnung davon hat, was eigentlich SEO ist, geschweige denn PHP, Ruby, Python oder einfach nur HTML und Javascript bedeuten. Dort wird f&uuml;r teures Geld Expertise von Au&szlig;en eingekauft und am Ende aber absolut nichts draus gemacht. So kann man sein Geld zum Fenster herauswerfen.</p>
<p>Doch es gibt auch diese Gruppe von Websitebetreibern, die zwar eine Ahnung davon haben, dass es irgendwie so was wie SEO gibt, aber es als zu m&uuml;hselig empfinden. SEO ist keine Alchemie und trotzdem ein weites Feld, das manche &uuml;berfordert und demotiviert.</p>
<h2>Linkpflege ist wichtig</h2>
<p><a href="https://macnotes.de/2020/05/23/wasserstand-13-lottogewinn-pr0n-092008-und-fake-anfragen/">Linkpflege</a> ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung. Dies ist nicht nur meine Meinung, sondern war schon Ende der 1990er meine Erfahrung. Damals wie heute mache ich mein Ding und versuche nicht, daraus irgendeinen Vorteil zu ziehen, au&szlig;er meinen eigenen. Will hei&szlig;en, ich gebe mich nicht als Suchmaschinenoptimierer aus, sondern ich wende meine Ideen an.</p>
<p>Es ist eine einfache Rechnung. Denn Google hat an vielen Stellen &uuml;ber das Thema gesprochen &ndash; damals noch Matt Cutts und sp&auml;ter &uuml;ber andere Verantwortliche Stellungnahmen abgegeben, um dies zu best&auml;tigen. Die Wartung einer Website ist wichtig. <a href="https://search.google.com/search-console/about">Googles Search Console</a> (fr&uuml;her Webmaster Tools) liefert Anreize, was man warten k&ouml;nnte.</p>
<p><a href="https://macnotes.de/2020/08/09/wasserstand-17-wordpress-bandigen-links-korrigieren-ruckschlage-verdauen/">Ich schrieb schon des &Ouml;fteren</a>, dass es ein Graus ist und man den Zerfall Woche f&uuml;r Woche erlebt. Ein Link, der vor Jahren noch aktiv war, funktioniert heute nicht mehr. Das w&auml;re noch verschmerzbar. Doch irgendwelche Idioten kaufen alte Domains auf und nutzen die Backlinks, um ihrer Pornoplattform, Casinodreck oder anderen sinnfreien Inhalten zu mehr Geltung zu verhelfen. Die Strategien werden immer subtiler. Doch sobald Google so eine Website erkennt, dann gilt sie als &bdquo;Bad Neighborhood&ldquo; und wirft ein schlechtes Licht auf die eigene Website. Welche Widrigkeiten die Linkpflege mit sich bringt, thematisiere ich im aktuellen Podcast von Macnotes.</p>
<p>Ach ja, und au&szlig;erdem gibt es vielleicht dort drau&szlig;en jemanden, der diesem Podcast zu einer Art Podcast verhelfen mag.</p>
<p>In jedem Fall findet Ihr unseren Podcast auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/sajonaras-7-minuten/id824164708?l=de&at=1l3vbAb" rel="nofollow">iTunes</a>, <a href="https://open.spotify.com/show/4qnHdmYLstodgK0j3fmqf1">Spotify</a> und auch in <a href="https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9tYWNub3Rlcy5kZS9wb2RjYXN0cy9zYWpvbmFyYXMtNy1taW51dGVuL2ZlZWQv">Googles Podcast-Verzeichnis</a>. Dort k&ouml;nnt Ihr ihn abonnieren, wenn Ihr m&ouml;gt.</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-555244-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://macnotes.de/images/2021/04/sajonara036.m4a?_=1" /><a href="https://macnotes.de/images/2021/04/sajonara036.m4a">https://macnotes.de/images/2021/04/sajonara036.m4a</a></audio>
<div class="inlinebox"><h4 class="notification is-warning has-text-dark is-marginless is-radiusless" style="padding:5;">Damit zeichnen wir unseren Podcast auf:</h4><div class="notification has-text-dark is-radiusless">Wer Lust hat, selbst auch einen Podcast aufzuzeichnen, dem wollen wir einen Blick auf unser Zubeh&ouml;r geben. Neben Apples GarageBand nutzen wir noch ein wenig Hardware, um unseren Podcast aufzuzeichnen. Wer sich selbst f&uuml;r die Podcast-Produktion interessiert, f&uuml;r den ist wom&ouml;glich folgende &Uuml;bersicht interessant:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.amazon.de/R%C3%98DE-Go-Compact-Mikrofonsystem-kabellos/dp/B07QGGBNMN?tag=sajonara0d-21" rel="nofollow">R&Oslash;DE Wireless Go Compact Mikrofonsystem kabellos</a> (ca. 180 Euro).</li>
<li><a href="https://www.amazon.de/R%C3%98DE-Lavalier-Professionelles-tragbares-Mikrofon/dp/B07WM65GTF?tag=sajonara0d-21" rel="nofollow">R&Oslash;DE Lavalier GO Professionelles tragbares Mikrofon</a> (ca. 65 Euro).</li>
<li><a href="https://www.amazon.de/Rode-Anschlusskabel-Klinkenstecker-VideoMic-Smartphone-Rot/dp/B00L6C8T22?tag=sajonara0d-21" rel="nofollow">Rode Anschlusskabel auf Handy</a> (ca. 11 Euro).</li>
<li><a href="https://www.amazon.de/Creative-Sound-Blaster-Play-USB-DAC-Verst%C3%A4rker/dp/B073KTPNDR?tag=sajonara0d-21" rel="nofollow">Creative Sound Blaster Play!3 &#8211; USB-DAC-Verst&auml;rker und externe Soundkarte</a> (ca. 25 Euro).</li>
</ul>
<p></div></div>
<p><small>Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.</small></p><p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/04/13/sajonaras-7-minuten-36-linkpflege-ist-wichtig-seo/">Sajonaras 7 Minuten #36: Linkpflege ist wichtig … #SEO</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Apples Quartalszahlen Q4/2020: Cupertino im Soll, aber iPhone schwächelt</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/10/29/apples-quartalszahlen-q42020-cupertino-im-soll-aber-iphone-schwachelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 20:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Abend war es wieder so weit. Nachdem Apple zu Monatsbeginn ankündigte heute seine Quartalszahlen zu präsentieren, legte es nach Börsenschluss den Geschäftsbericht für das abgelaufene vierte Fiskalquartal vor. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino konnte in fast allen Geschäftsbereichen zulegen, nur mit seinen Smartphones erlitt es eine böse Überraschung. Trotzdem kommt es gut durch die Coronakrise. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/10/29/apples-quartalszahlen-q42020-cupertino-im-soll-aber-iphone-schwachelt/">Apples Quartalszahlen Q4/2020: Cupertino im Soll, aber iPhone schwächelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Heute Abend war es wieder so weit. Nachdem <a href="https://macnotes.de/2020/10/02/apples-quartalszahlen-furs-q4-2020-am-29-oktober/">Apple zu Monatsbeginn ankündigte heute seine Quartalszahlen zu präsentieren</a>, legte es nach Börsenschluss den Geschäftsbericht für das abgelaufene vierte Fiskalquartal vor. Der iPhone-Hersteller aus Cupertino konnte in fast allen Geschäftsbereichen zulegen, nur mit seinen Smartphones erlitt es eine böse Überraschung. Trotzdem kommt es gut durch die Coronakrise. Der Konzern gab bekannt, dass er 64,7 Milliarden US-Dollar Umsatz machte. Unter dem Strich blieben 12,67 Milliarden US-Dollar Gewinn.</p>
<p>Davor gab Apple zuletzt am 30. Juli seine Quartalszahlen bekannt. <a href="https://macnotes.de/2020/07/30/apples-quartalszahlen-q32020-das-imperium-schlagt-zuruck/">Auch diese wussten zu überzeugen</a>.</p>
<h2>Wieder keine Prognose</h2>
<p>Erneut war es wegen der Coronapandemie ein offenes Quartal, bei dem das Unternehmen vorab keine Prognose aufstellte. Zu unstet ist derzeit der weltweite Handel. Analysten orientierten sich deshalb unisono am Ergebnis des letzten Jahres und hofften, dass das Unternehmen dieses Ergebnis leicht übertreffen würde können.</p>
<p>Apple enttäuschte die Erwartungen eigentlich nicht. Obwohl in das Quartalsergebnis keinerlei iPhone-12-Verkaufszahlen mit reinspielen, war das Unternehmen dennoch in der Lage, das <a href="https://macnotes.de/2019/10/30/quartalszahlen-apple-mit-staerkstem-vierten-fiskalquartal-in-der-konzerngeschichte/">Ergebnis des Vorjahrs</a> zu erreichen. Seinerzeit meldete Apple rund 64 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der operative Gewinn lag vor einem Jahr bei 13,67 Milliarden US-Dollar. Apple steigerte nun also den Umsatz, hatte aber leicht höhere Kosten und erzielte etwas weniger Gewinn.</p>
<h2>Ergebnis ohne neues iPhone</h2>
<p>In den letzten Jahren steckte in dem Quartalsergebnis für das vierte Fiskalquartal meist immer auch eine Woche, in der das Unternehmen bereits die nächste Generation seiner iPhones anbot. Doch in diesem Jahr ist das anders. Denn erst Mitte Oktober präsentierte Apple seine neuen Smartphones. Seit Freitag vergangener Woche kann man das <a href="https://macnotes.de/2020/10/13/apple-prasentiert-iphone-12-und-iphone-12-mini-preise-verfugbarkeit-und-details/">iPhone 12</a> und das <a href="https://macnotes.de/2020/10/13/das-neue-iphone-12-pro-max-preise-verfugbarkeit-und-details/">iPhone 12 Pro</a> kaufen. Mitte November sind dann auch das <a href="https://macnotes.de/2020/10/13/apple-prasentiert-iphone-12-und-iphone-12-mini-preise-verfugbarkeit-und-details/">iPhone 12 Mini</a> und das <a href="https://macnotes.de/2020/10/13/das-neue-iphone-12-pro-max-preise-verfugbarkeit-und-details/">iPhone 12 Pro Max</a> verfügbar.</p>
<p>Für Analysten bedeutet das, dass sie es noch schwieriger haben werden das kommende Weihnachtsquartal abzuschätzen, da es gar keinen Indikator gibt, wie gut das iPhone der aktuellen Generation bei den Kunden ankommt. Das sollte bei den Damen und Herren aber sowieso zunehmend eine untergeordnetere Rolle spielen. Denn in der Vergangenheit gab es Quartale, da rund 80 Prozent der Umsätze auf das iPhone entfielen. Mittlerweile ist Apples Geschäft deutlich diverser und ist es nicht mehr so leicht ablesbar, welchen Einfluss das iPhone nimmt.</p>
<h2>Apples Quartalszahlen (Q4 2020) auf einen Blick</h2>
<p>Das Geschäft Apples mit iPhones, iPads, Macs, Wearables und Services erwirtschaftete im vierten Steuerquartal 2020 64,698 Milliarden US-Dollar Umsatz (+1 Prozent gegenüber dem Vorjahr).</p>
<p><em>Die Vergleichszahlen, die wir heranziehen, entfallen immer auf den gleichen Zeitraum des Vorjahrs, es sei denn, es ist anders vermerkt.</em></p>
<p>Dem Mac-Anbieter aus Cupertino bleiben im vierten Steuerquartal 12,673 Milliarden US-Dollar Gewinn übrig (vgl. <a href="http://d18rn0p25nwr6d.cloudfront.net/CIK-0000320193/b0d07e52-467d-4e77-98f5-4c524bb42b56.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDF</a>).</p>
<ul>
<li>Mit dem iPhone erwirtschafte Apple 26,444 Milliarden US-Dollar (-26,2 %).</li>
<li>Die Verkäufe von iPads erzielten 6,797 Milliarden US-Dollar (+31,5 %).</li>
<li>Das Mac-Geschäft trug 9,032 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei (+22,6 %).</li>
<li>Daneben konnte Apple Wearables, HomePods und weitere Geräte im Wert von 7,876 Milliarden US-Dollar verkaufen (+17,2 %).</li>
<li>Schließlich wuchs auch das Servicegeschäft um Apple Music, Apple TV+ und Co. Damit erzielte das Unternehmen weitere 14,549 Milliarden US-Dollar Umsatz (+14 %).</li>
</ul>
<h2>Kursrutsch nach Börsenschluss</h2>
<p>Die institutionellen Anleger quotierten das Ergebnis negativ. Im nachbörslichen Handel ging der Kurs der Apple-Aktie nach unten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags um rund 4 % auf 110 US-Dollar. Allerdings pendelt sich der Wert meist noch ein, kann mitunter sogar am nächsten Tag ganz anders auskommen. In jedem Fall scheinen die Investoren unzufrieden mit dem Abschneiden, vermutlich besonders des iPhones.</p>
<h2>Das Quartal nach dem Aktiensplit</h2>
<p>Im vergangenen Quartal kündigte Apple einen Aktiensplit an. Investoren erhielten für eine Aktie dann vier neue mit je einem Viertel an Wert. Vermutlich hat Apple damit weniger Kleinanleger im Blick gehabt, sondern sich selbst. Durch kleinere Beträge ist es in der Lage, Aktienrückkäufe flexibler zu gestalten.</p>
<p>Nun kündigte Apple aber am Abend wieder keinen Ausblick auf das kommende Q1/2021 an. Das Weihnachtsquartal ist jedoch das stärkste im Laufe eines Kalenderjahres. Entsprechend wird es interessant sein zu beobachten, wie teuer die Geschenke der Leute unter den erschwerten Corona-Bedingungen in diesem Jahr ausfallen.</p>
<h2>Dividende im November</h2>
<p>Apple gibt außerdem wieder eine Dividende aus. Durch den Aktiensplit fällt diese natürlich niedriger aus als davor. Denkt man sich die Aktienteilung weg, erhalten Aktionäre aber genauso viel wie zuvor. Pro Anteilsschein gibt es 0,205 US-Cent. Stichtag für die Gratifikation ist der 9. November 2020. Ausgezahlt wird die Dividende dann am 12. November.</p>
<h2>Kommentar: Apple vielleicht ein Zukunftsunternehmen</h2>
<p>Manche wissen vielleicht mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung">Begriff der sich selbsterfüllenden Prophezeiung</a> etwas anzufangen. Die „self-fulfilling prophecy“ in Apples Fall könnte bedeuten, dass das Unternehmen irgendwann aus uns einen Terminator macht, oder einen Universal Soldier, oder doch zumindest einen Menschen mit Augmentationen, wie den 7-Millionen-Dollar-Mann. Denn Apple arbeitet im Verborgenen auf vielen Feldern und der <a href="https://macnotes.de/2020/03/19/so-funktioniert-der-lidar-scanner-im-ipad-pro/">LiDAR-Scanner</a> ist nicht nur ein Mittel zum Zweck, <a href="https://twitter.com/jon_prosser/status/1321210208803123201">um bessere Fotos bei Nacht zu schießen</a>, oder Objekte in der virtuellen und erweiterten Realität besser in ein digitales Bild zu positionieren. Vielmehr zeigen Patente wie der LiDAR-Scanner möglicherweise in Zukunft in Verbindung mit einer Brille sogar ein echtes Hilfsmittel wird, das <a href="http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&amp;Sect2=HITOFF&amp;u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.html&amp;r=31&amp;p=1&amp;f=G&amp;l=50&amp;d=PG01&amp;S1=(apple.AANM.+AND+20201029.PD.)&amp;OS=aanm/apple+and+pd/10/29/2020&amp;RS=(AANM/apple+AND+PD/20201029)">Schwachstellen des menschlichen Auges ausgleichen</a> kann. Werden wir in Zukunft mit Apples Brille im Dunkeln besser sehen können? Es hätte etwas von Science-Fiction, vor allem für alle Brillenträger dort draußen.</p>
<p>Deutlich weniger Science-Fiction dürften hingegen Apples rosige Aussichten im Markt für Heimcomputer sein. Wenn Apples MacBooks mit eigenen Prozessoren tatsächlich doppelt so lange Akkulaufzeiten bieten, wie am Markt verfügbare Geräte und aber selbst in kleiner Ausführung vorhandene Intel-Geräte in den Schatten stellen, dann dürften Kunden Apple wegen seiner ARM-Macs die Bude einrennen. Als die Frage beantwortet werden musste, VHS oder Betamax, waren Pornos die Antwort.</p>
<p>Apple muss sich aber nicht auf Pornographie einlassen. Stattdessen könnte das Unternehmen sich endlich für die Computerspiel-Industrie öffnen, die ein immenses Potenzial bietet. Denn Computer- und Videospiele sind mittlerweile Kulturgut und nicht mehr nur Popkultur. E-Sport wird deutlich weniger esoterisch empfunden als Schach, und Apple müsste nur verstehen, das Potenzial zu nutzen. Mit Apple Arcade versucht es, einen Schritt in die Richtung zu tun, doch das Angebot berücksichtigt lediglich einen Teil von Apples Zielgruppe.</p>
<h3>Apple braucht sich nicht treiben lassen, muss aber einen Zahn zulegen</h3>
<p>Es wäre falsch, wenn Apple auf jeden Trend reagiert. Das tut das Unternehmen sowieso nicht. Aber es wäre auch hilfreich, wenn Apple Dinge, die es ankündigt, auch etwas flotter realisiert. Es gibt mit Sicherheit einige Kunden, die sich fragen, warum denn Apple One, das Abo-Paket-Angebot noch nicht gestartet ist.</p>
<p>Oder es gäbe vermutlich auch genug internationale Kunden, die eine Kreditkarte von Apple verwenden würden. Wenn Apple wirklich wollte, könnte man manche Dinge mit Sicherheit auf dem kleinen Dienstweg erledigen oder auch einmal in Verhandlungen einen Schritt auf den Gegenüber zugehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/10/29/apples-quartalszahlen-q42020-cupertino-im-soll-aber-iphone-schwachelt/">Apples Quartalszahlen Q4/2020: Cupertino im Soll, aber iPhone schwächelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wasserstand #13: Lottogewinn, Pr0n 09/2008 und Fake-Anfragen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/05/23/wasserstand-13-lottogewinn-pr0n-092008-und-fake-anfragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 00:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=399355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ja, wir m&#252;ssen Geld verdienen, um Macnotes am Leben zu erhalten. Ja, Macnotes wirft selbst (noch) nicht genug ab, damit das funktioniert. Also: Dauert alles etwas l&#228;nger. Das sagte ich so &#228;hnlich schon im Wasserstand #12. Trotzdem bleibt eben genug Zeit und Motivation &#252;brig. Manchmal kommt ein Schmunzeln dazu. Zum Beispiel haben wir im Lotto [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/05/23/wasserstand-13-lottogewinn-pr0n-092008-und-fake-anfragen/">Wasserstand #13: Lottogewinn, Pr0n 09/2008 und Fake-Anfragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Ja, wir m&uuml;ssen Geld verdienen, um Macnotes am Leben zu erhalten. Ja, Macnotes wirft selbst (noch) nicht genug ab, damit das funktioniert. Also: Dauert alles etwas l&auml;nger. Das sagte ich so &auml;hnlich schon <a href="https://macnotes.de/2020/05/07/wasserstand-12-php-javascript-und-viel-arbeit/">im Wasserstand #12</a>. Trotzdem bleibt eben genug Zeit und Motivation &uuml;brig. Manchmal kommt ein Schmunzeln dazu. Zum Beispiel haben wir im Lotto gewonnen: 40,50 Euro. Und bei den Aufr&auml;umarbeiten an der Webseite mussten wir feststellen, dass der Monat September 2008 ein ziemlich &bdquo;schmutziger&ldquo; war. L&auml;stig sind obendrein die ganzen Fliegen, die ihre Inhalte auf Macnotes ver&ouml;ffentlichen wollen, und dabei nicht mal mit offenen Karten spielen.</p>
<p>Ich kann mich immer nur wiederholen: Unsere Arbeit tr&auml;gt Fr&uuml;chte! <a href="https://macnotes.de/2019/11/01/nahkastchen-19-da-bin-ich-wieder/">Als ich die Webseite im November 2019 &uuml;bernahm</a>, wusste ich um das Potential, aber auch um das Sitzfleisch, das es ben&ouml;tigen w&uuml;rde. So dauerte es beispielsweise einige Monate, um die Zugriffszahlen von Macnotes zu verdoppeln. Tats&auml;chlich h&auml;tten wir aber im M&auml;rz 2020 die Zugriffe gegen&uuml;ber dem November 2019 beinahe verdreifacht.</p>
<div data-id="399354" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der Graph zeigt gleich mehrere Dinge, wenn auch nicht auf den ersten Blick.</p>
<ul>
<li>Wir haben Mitte Mai 2020 schon jetzt mehr Zugriffe als im gesamten November 2019.</li>
<li>Im Februar 2019 hatte der Monat nicht nur weniger Tage, sondern erfuhr ich auch aus heiterem Himmel, dass ein Kunde aus Norddeutschland nicht mehr l&auml;nger mit mir zusammenarbeiten m&ouml;chte. Eine E-Mail von einen auf den anderen Tag gab es wohl. Mehr als eine fadenscheinige, offizielle Begr&uuml;ndung aber nicht. Macnotes hat man dabei wohl als Ausrede genutzt, obwohl man es nicht durfte. Entsprechend musste ich spontan umplanen und konnte dann nicht mehr so viel Zeit in Macnotes investieren.</li>
<li>Trotzdem erzielten wir im M&auml;rz 2020 beinahe dreimal so viele Zugriffe wie im November 2019.</li>
<li>Der April 2020 wirkt nur auf den ersten Blick schlechter als der M&auml;rz. Denn auf den zweiten Blick zeigt sich, mit Kenntnissen um Internas, dass wir bis dahin schon einen Schub in den Suchmaschinen bekamen. Denn Macnotes erreicht im April 2020 90,2% der Zugriffe aus dem M&auml;rz. Doch wir konnten dies mit lediglich zwei Dritteln an Artikeln erzielen.</li>
<li>Entsprechend nochmal st&auml;rker ist auch der Mai. Vergesst nicht, dass wir &bdquo;nebenbei&ldquo; arbeiten m&uuml;ssen&hellip; Stand &bdquo;heute&ldquo; (21. Mai) haben wir erst 55% der Artikelanzahl aus dem April ver&ouml;ffentlicht, und aber schon 60% der Zugriffe aus dem Vormonat erzielt.</li>
</ul>
<p>Wir k&ouml;nnen in jedem Fall ein Wachstum der Sichtbarkeit in den entsprechenden SEO-Tools wahrnehmen. Und wenn man sich dann vorstellt, was am Ende dabei rauskommt, ist es ein wenig so, als wenn wir uns &uuml;berlegen w&uuml;rden, was wir tun, wenn wir im Lotto gewinnen. Doch wenn wir die Statistiken nutzen, um unsere Arbeit &bdquo;zu Ende&ldquo; zu denken, dann kommen wir dorthin, wo andere gerne sein w&uuml;rden. ;) Es braucht eben ein wenig Geduld.</p>
<p>Nur gilt heute nach wie vor: So wie ein Brombeerstrauch im Garten eben keine ganze Familie satt bekommt, m&uuml;ssen wir nebenher Geld verdienen, damit wir Macnotes langfristig zu dem machen k&ouml;nnen, was uns vorschwebt. Das Stichwort lautet &bdquo;<a href="https://macnotes.de/2020/01/15/wasserstand-2-sisyphos-lasst-das-jahr-2006-hinter-sich/">datengest&uuml;tzter Journalismus</a>&ldquo;.</p>
<h2>Links s&auml;ubern geh&ouml;rt zu einer guten Webseite dazu</h2>
<p>Wenn ich mit Leuten rede, die nicht internet-affin sind, verwende ich oft Vergleiche mit Restaurants f&uuml;r den Betrieb einer Webseite.</p>
<p>So wie es Rach, den Restauranttester gibt, oder Frank Rosin, der Gastronomen Tipps gibt, wie sie Ihre Bars, Kneipen und Etablissements auf Vordermann bringen, k&ouml;nnte ich Ratgeber schreiben, wie man Webseiten optimiert. Ich habe darin viele Jahre Erfahrung gesammelt.</p>
<h3>Manche Leute wollen nicht h&ouml;ren</h3>
<p>Ich selbst bin also &uuml;berzeugt von meiner Arbeit, kann die positiven Effekte auch anhand von Statistiken belegen. Nur bedeutet das eben nicht, dass man auch auf mein Wissen vertraut.</p>
<p>Ich arbeitete beispielsweise mehrfach in unterschiedlichen Rollen f&uuml;r Macnotes oder andere Magazine teils gro&szlig;er deutscher Verlage. Doch ich wurde immer mit dem gleichen Problem konfrontiert. Die Vorgesetzten waren interessiert, aber wollten entweder ihre eigenen Ideen durchsetzen oder aber gaben meine Ideen als ihre eigenen aus. Ich strich also manchmal freiwillig die Segel, weil man mir nicht zuh&ouml;rte, oder musste die Segel streichen, weil man mich ausbeutete.</p>
<p>So oder so habe ich auch heute noch Kontakt zu manchen Gesch&auml;ftspartnern von damals. Manche fragen mich, warum ich mir Macnotes antue. Andere zollen ihren Respekt, dass ich mich an das inhaltsbasierte Projekt wage.</p>
<h3>Wenn Webseiten Staub ansetzen</h3>
<p>Kennt Ihr den Entwickler &bdquo;Code Genocide&ldquo;? Ich kannte ihn nicht. Aber bei den Aufr&auml;umarbeiten f&uuml;r den Monat September 2008 begegnete mir ein Link zu dessen Webseite. Es erschreckt mich nicht, trotzdem musste ich feststellen, dass es nat&uuml;rlich die Software von damals heute nicht mehr gibt. Schlimmer aber ist, dass die Domain den Besitzer wechselte und es eben auch asoziales Pack gibt, dass Domains mit Absicht kauft, um von dessen Bekanntheit zu profitieren.</p>
<h3>Domainklau und Cookie-Dropping</h3>
<p>Manchmal f&uuml;hrt einen das Ergebnis zu etwas, das man nicht unbedingt h&auml;tte sehen wollen. Wenn man also 2008 zu einem Tool von Code Genocide verlinkte, landen Besucher beim Klick auf Macnotes heute auf einer japanischen Pornoseite.</p>
<p>Vor allem Google, Bing und anderen Suchmaschinen gefallen solche Inhalte nicht. Doch durch die Verlinkung dorthin dr&uuml;ckt man Sympathie f&uuml;r das Projekt aus.</p>
<p>Im September 2008 wurde <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> beispielsweise auch mit einem Mobile Entertainment Award ausgezeichnet. Die Homepage von damals <a href="https://web.archive.org/web/20080929034236/http://www.mobile-ent.biz:80/news/31544/ME-Awards-2008-The-winners-in-full">http://www.mobile-ent.biz/news/31544/ME-Awards-2008-The-winners-in-full</a> f&uuml;hrt heute dann ebenfalls auf eine Porno-Webseite. Entsprechend haben wir den Link mit einem aus dem Internet-Archiv ersetzt.</p>
<p>Der September 2008 war aber bislang der &bdquo;schmutzigste&ldquo; Monat bei unseren Aufr&auml;umarbeiten. Denn neben den zwei angesprochenen Porno-Links mussten wir leider bei manchen Apps und Widgets auch Cookie-Dropping-Schleifen feststellen, die dann auf Webseiten landen, die die BILD-Zeitung, Focus und andere nachmachen und dann Produkte mit Hilfe von G&uuml;nter Jauch, der Familie Geiss oder der H&ouml;hle der L&ouml;wen anpreisen, nur um an Adressen von Personen zu gelangen. Oder man wird dazu eingeladen sich ein unn&uuml;tzes VPN-Programm zuzulegen, um die eigene Internetverbindung zu beschleunigen.</p>
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<p>Es ist schade, dass manche Figuren das Internet so f&uuml;r Ihre Zwecke ausnutzen. Es ist aber andererseits auch gut so, dass das Netz funktioniert, wie es funktioniert. Letztlich liegt es in der Verantwortung der Webseiten-Betreiber, sich darum zu k&uuml;mmern. Wenn man den Biergarten in einem Restaurant verkommen l&auml;sst, oder die Spinnweben von der Decke h&auml;ngen, dann ist das nicht einladen. Und so sind komische Links zu dubiosen Inhalten &#8211; selbst wenn man davon nichts wusste &#8211; kein wirklich tolles Signal nach au&szlig;en. Denn gerade Nutzer, die &uuml;ber Suchmaschinen auf die Webseite kommen, werden Macnotes oder eine andere Webseite anhand des &bdquo;einen Klicks&ldquo; dann einfach in eine Schublade stecken. Das muss nicht sein, wenn wir weiterhin Linkpflege betreiben und aufr&auml;umen. Genau bei diesem Prozess bin ich gestern mit den Inhalten aus dem September 2008 fertig geworden. Dann k&ouml;nnt Ihr Euch denken, dass wir noch eine ganze Weile zu tun haben werden.</p>
<h2>Identit&auml;tsdiebstahl</h2>
<p>Kommen wir zu einem anderen Thema. Denn mit dem zunehmenden Erfolg in Form von gesteigerter Sichtbarkeit in den Suchmaschinen schreiben uns mehr und mehr Leute an, die gerne Gastartikel auf Macnotes ver&ouml;ffentlichen m&ouml;chten. In letzter Zeit werden solche Anfragen h&auml;ufiger mit Foto in der Signatur der E-Mail verschickt.</p>
<p>Ein Beispiel gef&auml;llig, das uns von Beginn an Spanisch vorkam? Nicht zuletzt schrieb man uns auf Deutsch, verwendete aber den Namen Kathrin Konig. Diese gro&szlig; gewachsene, blonde Frau sollte Unternehmensberaterin aus Berlin sein, die gerne einen Gastartikel auf Macnotes ver&ouml;ffentlichen wollte.</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Mein Name ist Kathrin Konig, ich bin Unternehmensberaterin und leidenschaftliche Schriftstellerin.<br />
Ich schreibe auch regelm&auml;&szlig;ig in verschiedenen Business- und Lifestyle-Blogs. Ich&nbsp; und meine Tipps und Inspirationen mit anderen Menschen zu teilen.<br />
Ich schreibe Ihnen, weil ich einen Gastartikel f&uuml;r Ihr Blog schreiben m&ouml;chte. Wenn Sie Beispiele meiner vorherigen Beitr&auml;ge lesen m&ouml;chten, finden Sie mein Portfolio hier: https://www.c&hellip;s.me/kathrinkonig&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Doch die Adresse in Berlin geh&ouml;rt jemand anderem und das Portr&auml;tfoto eben auch. &Uuml;ber eine Inverssuche zu dem Foto konnten wir dann den Urheber ausfindig machen und informierten ihn. Lustigerweise nehmen diese &bdquo;Anfragen&ldquo; in dem Ma&szlig; zu, in dem Macnotes an Sichtbarkeit in den Suchmaschinen gewinnt.</p>
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<p>Denn Kathrin Konig war nicht der einzige Fake, der versuchte, mit uns in Kontakt zu treten.</p>
<h3>Kathrin oder Britta, oder&hellip;</h3>
<p>W&auml;hrend wir noch auf weitere geklaute Bilder stie&szlig;en, lie&szlig; uns jedoch Kathrin Konig noch mehr stutzen. Denn <a href="https://www.google.de/search?tbs=sbi:AMhZZiurpOpPxNKKIxrc3gi51TCTVyM79Gsmg-c55NeDTaOv5FxqBWoLglpVk9_11A_1-Y-lE3W2dQmtK990GsNn_1wRihOoIjkelraBhXq28-ZDmjwerqCn1fquRHie4XuB9isqLmLDExRvWYq-3EAt7X6HNXosjS_1U6eQK_1q_1RVMtdZfjfhfdBgg0Mysbmq9tDRBZ45jKm63soHm7-KkYq0V7Nilpmun0bg7T56CxzWXmmRwfGdxWgUdADieB-bzEBTVw1BqXF_1VkQY-hQ6MzysUHwmQPgN94iSIW6_1Weu_1NFkYu9aZHB4NXHWnXqibJjoYDVFPz6wksL&amp;hl=de">die Inverssuche bei Google</a> spuckte eben nicht nur die Foto- und Modelagentur aus, sondern auch diverse andere Seiten. So gibt es wohl auch einen vermeintlichen Software-Anbieter, der eine Bespitzelungs-App ver&ouml;ffentlicht, bei dem eine &bdquo;Britta&ldquo; im Support arbeitet, die komischerweise das gleiche Foto verwendet wie Kathrin Konig. Ob diese beiden &bdquo;Unternehmungen&ldquo; einfach nur zuf&auml;llig das gleiche Foto ausw&auml;hlten, oder sogar irgendwie zusammengeh&ouml;ren, k&ouml;nnen wir leider nicht herausfinden.</p>
<p>Wenn der Beitrag online geht, werde ich den Computer ausschalten. Morgen machen wir dann weiter in dem Wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass wir das wissen, h&auml;ngt auch mit Euch zusammen. Denn wir m&uuml;ssen uns bei Euch bedanken daf&uuml;r, dass Ihr Macnotes regelm&auml;&szlig;ig besucht und uns mit Eurem Feedback begl&uuml;ckt.</p>
<p>&Uuml;brigens: Wenn wir es schaffen, wollen wir sp&auml;testens zum &bdquo;Einj&auml;hrigen&ldquo; mit einem neuen Layout aufwarten. Aber das h&auml;ngt eben auch davon ab, wie weit wir bis dahin kommen. No ETA yet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/05/23/wasserstand-13-lottogewinn-pr0n-092008-und-fake-anfragen/">Wasserstand #13: Lottogewinn, Pr0n 09/2008 und Fake-Anfragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 20:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Zeit hat ihre Phänomene. Doch unsere „Zeiten“ werden immer kürzer und die „Phänomene“ immer häufiger. Planking ist eher harmlos, Swatting eine Straftat, die schon tödlich endete, und jetzt gibt es eben „Zoombombing“. Wildfremde Personen tauchen unvermittelt in Videokonferenzen von anderen auf und „stören“ diese. Zoom ist in aller Munde, zuletzt aber nicht mehr positiv. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Jede Zeit hat ihre Phänomene. Doch unsere „Zeiten“ werden immer kürzer und die „Phänomene“ immer häufiger. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Planking">Planking</a> ist eher harmlos, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Swatting">Swatting</a> eine Straftat, die schon tödlich endete, und jetzt gibt es eben „Zoombombing“. Wildfremde Personen tauchen unvermittelt in Videokonferenzen von anderen auf und „stören“ diese.</p>
<p></p>



<p>Zoom ist in aller Munde, zuletzt aber nicht mehr positiv. Denn zuletzt warnte sogar die US-Bundespolizei, das Federal Bureau of Investigation (kurz FBI), vor einem gefährlichen Trend, dem sogenannten „Zoombombing“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitales „Klingelmäuschen“, oder mehr?</h2>



<p>Wer eine Klingel an seiner Hauseingangstür hat, und in Nähe einer Schule wohnt, der wird bestimmt schon mal Opfer eines Klingelstreichs geworden sein. Jemand drückt auf die Klingel und nimmt dann die Beine in die Hand, damit, wenn man selbst die Tür öffnet, niemand mehr zu sehen ist.</p>



<p>Ein wenig erinnert das Zoombombing auch daran. Doch es entblößt vor allem gravierende Probleme der Zoom-App mit dem Datenschutz und der Sicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nackfotos und Aufruf zum Hass</h3>



<p>Wegen der Coronavirus-Pandemie befinden sich mehr und mehr Leute in Heimarbeit, haben aber auch Schulen weltweit geschlossen. Lehrer und Schulen, aber zum Teil auch Universitäten und eben Arbeitgeber suchten nach Möglichkeiten, mit den Kollegen, Schülern und Studenten zu kommunizieren, möglichst gemeinsam.</p>



<p>Wer dazu auf Zoom setzte, könnte in den letzten Wochen bereits Opfer von unliebsamen Störenfrieden geworden sein. <a href="https://www.fbi.gov/contact-us/field-offices/boston/news/press-releases/fbi-warns-of-teleconferencing-and-online-classroom-hijacking-during-covid-19-pandemic">Ende März</a> klinkte sich ein Unbekannter in den Videochat einer Schulklasse aus Maine, Massachusetts ein. Er brüllte ein paar Beleidigungen in die Videokonferenz mit Schülern und verriet allen Teilnehmern außerdem die Privatadresse des Lehrers.</p>



<p>In einem anderen Fall kaperte eine Person die Videokonferenz einer Schulklasse und präsentierte allen Anwesenden seine Hakenkreuz-/Swastika-Tattoos. Es gibt allerdings auch Berichte, dass sich Personen nackt vor der Kamera zeigten, oder virtuelle Treffen von anonymen Alkoholikern und anderen Selbsthilfegruppen torpedierten. In Long Beach musste außerdem ein angehender Doktor miterleben wie bei der „virtuellen“ Verteidigung seiner Doktorarbeit <a href="https://www.npr.org/2020/04/03/826129520/a-must-for-millions-zoom-has-a-dark-side-and-an-fbi-warning">ein Unbefugter Genitalien auf den „Teleprompter“ zeichnete</a>.</p>
<div data-id="398014" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Öffentlich verfügbare Konferenzen</h2>



<p>In Zoom gibt es die Möglichkeit, Nutzer an einer Konferenz teilhaben zu lassen, ohne weitere Voraussetzung. Man sendet ihr dazu einfach den Link zur Konferenz. Nun kann man diesen Link eigentlich nicht erraten. Doch manche Nutzer waren unvorsichtig und teilten diesen Link über soziale Medien und öffneten damit Störenfrieden Tür und Tor.</p>



<p>Zwar gibt es die Möglichkeit, Konferenzen auch per Passwort zu sichern. Oder aber man kann über einen Warteraum Teilnehmer selbst auswählen. Doch sind diese Einstellungen nicht selbsterklärend und manche Nutzer sich eben der Konsequenzen nicht bewusst.</p>



<p>Dazu kommt, dass es eine Einstellung gibt, wer welche Inhalte zeigen kann. Über das Teilen des Bildschirminhalts können zum Beispiel Schüler selbst Inhalte „allen anderen Teilnehmern“ zeigen. Wenn dann die Konferenz aber nicht geschützt ist und die Möglichkeit zum „Screensharing“ aktiviert ist, können auch Fremde zum Beispiel in einem Business-Meeting einen Porno abspielen, oder ganz andere Dinge tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tausch von Zoom-IDs</h2>



<p>Nun kann man natürlich die Schuld beim Nutzer alleine suchen. Doch b<a href="https://www.pcmag.com/news/students-conspire-in-chats-to-zoom-bomb-online-classes-harass-teachers">öswillige Menschen tauschen mittlerweile sogar Zoom-IDs</a>, die man benötigt, um an einer Konferenz teilzunehmen. Sie tun dies, weil sie Lehrern eins auswischen wollen, oder anderen Personen nicht wohl gesonnen sind.</p>



<p>Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten entschied zum Beispiel die Stadt New York City, dass <a href="https://macnotes.de/2020/04/05/wie-gewonnen-so-zerronnen-schulen-entfernen-zoom/">keine Schule mehr Zoom nutzen darf</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">App-Entwickler reagieren spät</h2>



<p><a href="https://macnotes.de/2020/04/02/musks-spacex-verbietet-zoom-wegen-sicherheitsrisiken/">SpaceX, die NASA</a> und weitere prominente Firmen und Institutionen wichen mittlerweile von Zoom ab. Denn die App bietet nicht nur Potenzial für Missbrauch, sondern ist auch <a href="https://macnotes.de/2020/03/31/zoom-und-datenschutz-es-ist-alles-noch-viel-schlimmer/">nicht ganz sicher und außerdem nicht ganz koscher</a>.</p>



<p>Es erscheint aber zu spät, dass eine Entscheidung der Entwickler Zooms noch Früchte trägt. Denn die besonnen sich darauf, Hilfe von extern in Anspruch zu nehmen und vorerst nicht an den Funktionen der App zu arbeiten, sondern an der Sicherheit der Videokonferenzsoftware.</p>



<p>Unterdessen nutzen natürlich Konkurrenten die Situation aus. Microsoft machte es möglich, <a href="https://macnotes.de/2020/04/06/skype-greift-zoom-an-videokonferenzen-ohne-account-pflicht/">Videokonferenzen mit Skype mit wenigen Klicks auch ohne Anmeldung vorzunehmen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing bedroht Zoom-Nutzer: Das hat es damit auf sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Apple in China wegen Livestream-Diensten unter Druck</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/04/21/apple-in-china-wegen-livestream-diensten-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 07:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China ist ein mal mehr mit Apple unzufrieden. Gleich von drei Seiten wird Cupertino zum Gespräch gedrängt. Es geht um hiesige Apps, die Livestreams ermöglichen. Apple muss sich erneut vor chinesischen Aufsichtsbehörden rechtfertigen. Der Grund: Im App Store sind diverse Anwendungen chinesischer Dienste vertreten, die Livestreams erlauben. Dagegen soll Apple nach den Wünschen von gleich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/04/21/apple-in-china-wegen-livestream-diensten-unter-druck/">Apple in China wegen Livestream-Diensten unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>China ist ein mal mehr mit <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> unzufrieden. Gleich von drei Seiten wird Cupertino zum Gespräch gedrängt. Es geht um hiesige Apps, die Livestreams ermöglichen.</p>
<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> muss sich erneut vor chinesischen Aufsichtsbehörden rechtfertigen. Der Grund: Im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> sind diverse Anwendungen chinesischer Dienste vertreten, die Livestreams erlauben. Dagegen soll Apple nach den Wünschen von gleich drei chinesischen Regulierungsbehörden <a href="http://www.reuters.com/article/us-china-apple-cyber-idUSKBN17L1HW?feedType=RSS&amp;feedName=technologyNews&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+reuters%2FtechnologyNews+%28Reuters+Technology+News%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agenturberichten</a> nach etwas unternehmen.</p>
<p><div data-id="206281" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>China geht bereits seit einiger Zeit gegen Angebote vor, die es Nutzern ermöglichen selbst Livestreams auszusenden.</p>
<h2>Politische Hintergründe wahrscheinlich</h2>
<p>Angeführt wurde zunächst, dass über die kritisierten Dienste pornografische Inhalte verbreitet wurden. Es ist aber kein Geheimnis, dass die chinesische Führung ein Problem mit Diensten hat, die sich zur Massenverbreitung von Inhalten eignen. Livestreams, die etwa in Provinzen, in denen die politische und gesellschaftliche Lage instabil ist ausgestrahlt werden oder Darbietungen zu Themen, die die Regierung gern aus dem öffentlichen Diskurs verbannen möchte, verursachen sofort erhöhte Aufmerksamkeit in der umfangreichen Organisation der chinesischen Netzregulierung. Internationale Dienste und Leitmedien wie etwa die New York Times sind dem chinesischen Bürger häufig nicht zugänglich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/04/21/apple-in-china-wegen-livestream-diensten-unter-druck/">Apple in China wegen Livestream-Diensten unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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		<item>
		<title>Sicherheit: iOS 10.3 beseitigt ärgerliche Safari-Lücke</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/03/29/sicherheit-ios-10-3-beseitigt-aergerliche-safari-luecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 04:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=381060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Update einer modernen Software schließt zahlreiche Sicherheitslücken, so auch die letzten Aktualisierungen von Apple. iOS 10.3 beseitigt etwa eine ärgerliche Schwachstelle in Safari. In iOS 10.3 wird eine erkleckliche Anzahl an Sicherheitslücken beseitigt. Eine davon konnte von Angreifern in Safari ausgenutzt werden. Sie bestand darin, dass es möglich war unendlich viele Push-Nachrichten zu erzeugen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/03/29/sicherheit-ios-10-3-beseitigt-aergerliche-safari-luecke/">Sicherheit: iOS 10.3 beseitigt ärgerliche Safari-Lücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Update einer modernen Software schließt zahlreiche Sicherheitslücken, so auch die letzten Aktualisierungen von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>. <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 10.3 beseitigt etwa eine ärgerliche Schwachstelle in Safari.</p>
<p>In <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 10.3 wird eine erkleckliche Anzahl an Sicherheitslücken beseitigt. Eine davon konnte von Angreifern in Safari ausgenutzt werden. Sie bestand darin, dass es möglich war <a href="https://blog.lookout.com/blog/2017/03/27/mobile-safari-scareware/" target="_blank">unendlich viele Push-Nachrichten</a> zu erzeugen, sodass der Browser unbenutzbar wurde.</p>
<p><div data-id="187683" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Im Vordergrund erschien dann eine Seite, deren Text das Opfer glauben machen wollte, es habe sich durch die Betrachtung illegaler Pornos oder Musikdownloads strafbar gemacht. Der weitere Ablauf ist wenig überraschend.</p>
<h2>Geld gegen Browser</h2>
<p>Um die Push-Blockade zu beenden und wieder surfen zu können, sollte das Opfer Geldbeträge bezahlen, mal wieder sollten <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a>-Geschenkkarten das Zahlungsmittel sein.</p>
<p><i>The scammers abused the handling of pop-up dialogs in Mobile Safari in such a way that it would lock out a victim from using the browser. The attack would block use of the Safari browser on iOS until the victim pays the attacker money in the form of an <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> Gift Card. During the lockout, the attackers displayed threatening messaging in an attempt to scare and coerce victims into paying.</i></p>
<p>Das Löschen des Browser-Caches behebt das Problem aber auch unter älteren iOS-Versionen. In <a href="https://macnotes.de/2016/09/13/apple-veroeffentlicht-ios-10-fuer-iphone-und-ipad-watchos-3-fuer-apple-watch/">iOS 10</a>.3 ist die Schwachstelle beseitigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/03/29/sicherheit-ios-10-3-beseitigt-aergerliche-safari-luecke/">Sicherheit: iOS 10.3 beseitigt ärgerliche Safari-Lücke</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
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		<title>Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 00:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sajonara.de/?p=75707</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt auf Facebook eine vermeintliche Fan-Seite der Trickfiguren &#8222;Piggeldy und Frederick&#8222;, deren Urheber man nicht ausfindig machen kann, der aber die Gutgläubigkeit der Besucher ausnutzt und unter anderem für Pornos/Erotik wirbt. Unter den Fans der Trickfiguren sind sogar Bekannte von mir, wie der Ex-GIGA-Moderator Carsten G., oder eine Ex-Freundin. Piggeldy &#38; Frederick Kind der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/">Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auf Facebook eine vermeintliche Fan-Seite der Trickfiguren &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Piggeldy_und_Frederick">Piggeldy und Frederick</a>&#8222;, deren Urheber man nicht ausfindig machen kann, der aber die Gutgläubigkeit der Besucher ausnutzt und unter anderem für Pornos/Erotik wirbt. Unter den Fans der Trickfiguren sind sogar Bekannte von mir, wie der Ex-GIGA-Moderator Carsten G., oder eine Ex-Freundin.</p>
<h2>Piggeldy &amp; Frederick Kind der 70iger</h2>
<p>Bei einem Facebook-Besuch stelle ich in meiner Timeline fest, dass eine Ex-Freundin von mir einen Beitrag von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; (Public Figure) geteilt hat. Auf dem Bild sind schwarze Buchstaben vor gelbem Hintergrund zu sehen. Das Spruchbanner lautet:</p>
<blockquote><p>
  &#8222;Du bist ein Kind der 90er, wenn du folgenden Satz kennst: &#8218;Geh aus dem Internet, ich will telefonieren.'&#8220;<br />
  Piggeldy &amp; Frederick Fake
</p></blockquote>
<p>Was mich als Kind der 80er, der mit 16 Jahren seinen eigenen Telefonanschluss hatte, aus genau diesem Grund, an dem Spruchbanner stört, ist der Zynismus. Denn Piggeldy und Frederick sind &#8222;Kinder der 70er&#8220; und die Autoren Gottfried Kramer und Dietrich Loewe in den 90ern gestorben. Das wusste der Betreiber der Fan-Seite &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; natürlich nicht, weil er sich gar nicht dafür interessiert, sondern nur versucht die Marke für seine Zwecke auszunutzen.</p>
<h2>Beliebte Masche</h2>
<p>Es ist keine Neuigkeit. Unbekannte suchen sich interessante Figuren aus, und eröffnen Accounts in Sozialen Medien. Darüber teilen sie für eine ganze Weile Inhalte, die unverfänglich wirken und eine Fan-Basis schaffen sollen. Hat man dann genügend Fans gesammelt, teilt man bestenfalls Affiliate-Links zu Produkten (bspw. 7. April 2016, Kaffee-Becher, die auf Hitze reagieren), bei denen man Provision kassiert. Auch bietet man Artikelplätze an, die man womöglich für Geld verkauft. Kunde X,Y (oder man selbst) teilt plötzlich ganz andere Inhalte.</p>
<p>Daneben gibt es noch das Modell, dass manchmal der Name des Portals geändert wird, sobald man genügend Fans ergattert hat. Im Fall von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; ist es jedoch so, dass die Plattform schamlos ausgenutzt wird, die Popularität der Marke zweckzuentfremden. Illegal ist das freilich nicht. Doch die vermeintlichen Fans werden so zu Multiplikatoren für Inhalte, die sie wahrscheinlich selbst nie aktiv geteilt hätten.</p>
<h2>Piggeldy macht Werbung für Pornos</h2>
<p>Doch im Fall von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; zeigt sich, wie beliebt diese Bauernfänger geworden sind. Die Seite hat nämlich tatsächlich über 450.000 Fans. Absurd, wenn man bedenkt, dass sie Werbung für Pornographie/Erotik macht, von der man nicht einmal weiß, ob sie echt ist oder nur ein Remix.</p>
<p>Ich überlegte also, ob ich meiner Ex-Freundin etwas unter ihren &#8222;Share&#8220; schreibe. Vorher recherchiere ich aber auf der Fan-Seite auf Facebook und stoße auf bald ein Dutzend Beiträge von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</p>
<ul>
<li>Am 12. April 2016 um 21 Uhr bewirbt &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; ein Erotik-Video, in dem ein &#8222;Mädel (&#8230;) über ihre Erfahrungen mit Männern&#8220; erzählt. In typischer Tabloid-Manier wird zudem hinzugefügt: &#8222;Was sie enthüllt macht sprachlos.&#8220; Das hat Huffington-Post- oder Focus-Online-Qualität.</li>
<li>Nur eine Stunde zuvor wurde eine Post abgesetzt, der völlig unverfänglich wirken sollte: &#8222;Schonmal von Tinder, der größten Dating App auf dem Planeten, gehört?&#8220; Dazu gab es ein Bild, auf dem zwei Jugendliche zu sehen waren. Erneut wird Internet-boulevardesk hinzugefügt &#8222;Dieses Tinder Blind Date endet unglaublich.&#8220; Doch der zugehörige Link führt wieder auf die Facebook-Seite von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</li>
<li>Am 11. April 2016 um 21:00 Uhr wird angepriesen: &#8222;Was diese Mädels in der Uni Berlin veranstaltet haben, füllt eine Seite in der Bild Zeitung&#8230;&#8220;. Dieses mal wird per Bit.ly sogar der Link zur Homepage des Erotik-Portals Ersties Dot Com abgekürzt. Anders als am Tag danach, wurde dieser Beitrag aber &#8222;geteilt&#8220; und nicht selbst veröffentlicht.</li>
<li>Eine Stunde vorher wird erneut das Tinder Blind Date bemüht. Es wird ebenfalls geteilt und nicht explizit erwähnt.</li>
<li>Am 11. April um 13:56 Uhr muss abermals die Geschichte mit dem Mädchen herhalten, das von ihren Männer-Erfahrungen erzählt.</li>
<li>Am 10. April um 19:21 Uhr wird mittels Tinder-Blind-Date-Story auf die &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;-Facebook-Seite aufmerksam zu machen. Danach wurde auf Aktenzeichen XY referiert und davor auf Pipi Langstrumpf.</li>
<li>Am gleichen Tag um 1:30 Uhr in der Früh wird auf den BILD-Artikel hingewiesen, aber hinter demselben bit.ly-Link auf das Erotik-Portal gelinkt.</li>
<li>9ter April 2016, 20:00 Uhr. Mädchen erzählt über Männer-Erfahrungen.</li>
<li>9ter April 2016, 1:30 Uhr. Tinder.</li>
<li>8ter April 2016, 19:29 Uhr. BILD-Artikel mit Link zu Facebook-Seite von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</li>
<li>8ter April 2016, 17:56 Uhr. BILD-Artikel mit Link zu Ersties Dot Com.</li>
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<p>Da ich die Fan-Seite bis in den März hinein durchgesehen habe, scheint es sich bei der &#8222;Ersties&#8220;-Werbung um eine zeitlich begrenzte Kampagne gehandelt zu haben.</p>
<p>Die Webseite Ersties Dot Com wird ihrerseits aus der Schweiz betrieben. Die angeblichen Erotik-Models, die dort als &#8222;Studentinnen&#8220; und &#8222;Schülerinnen&#8220; verkauft werden sollen, sind zum Teil jedoch Fake, bzw. schon deutlich älter und in anderem Kontext schon vor Jahren aufgetaucht. Wie man das herausfinden kann, auch ohne sich auf Pornoseiten im Netz zu bewegen? Die Google-Bildersuche bietet mittlerweile die Möglichkeit, Bild-Dateien &#8222;invers&#8220; zu suchen. Sodass man quasi Dubletten oder Bilder mit ähnlichen Motiven im Internet finden kann. Dabei zeigt sich, dass mindestens eines der &#8222;Ersties&#8220;-Erotik-Models schon Anfang der 2000er mit den gleichen Fotos für eine Erotik-Seite mit niederländischem Inhaber hat ablichten lassen.</p>
<h2>Piggeldy &amp; Frederick wiederholen sich</h2>
<p>Doch daneben wird auf &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; auf Webseiten verlinkt, bei denen Nutzer ein Quiz oder einen IQ-Test mitmachen sollen oder anderweitig dazu geködert werden sollen, ihre Adressdaten, zumindest aber die E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Das hat mit Piggeldy und Frederick aus dem Kinderfernsehen nichts zu tun.</p>
<p>Innerhalb eines Monats wiederholen sich Einträge sogar. Das heißt nicht, dass sich Themen nicht wiederholen können. Tatsächlich sind aber die Einträge &#8222;identisch&#8220;, sowohl im Wortlaut als auch in der Anrede an die Fans. Nachfolgend nur drei + eins von x-beliebig vielen Beispielen. Eines der Beispiele ist der Bannerspruch, der mich überhaupt diesen Artikel hat schreiben lassen.</p>
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<li>April 2016, 18:30 Uhr: &#8222;Du bist ein Kind der 90er&#8230;&#8220;</li>
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<li>April 2016, 15:11 Uhr: &#8222;Du bist ein Kind der 90er&#8230;&#8220;</li>
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<li>April 2016, 9:00 Uhr: Sissi.</li>
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<li>März 2016, 12:00 Uhr: Sissi.</li>
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<li>April 2016, 15:00 Uhr: Schwimmabzeichen.</li>
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<li>März 2016, 18:30 Uhr: Schwimmabzeichen.</li>
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<li>April 2016, 15:12 Uhr: Miss Marple (meine Ex-Freundin liked diesen Post).</li>
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<li>April 2016, 18:30 Uhr: Miss Marple.</li>
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<li>März 2016, 15:00 Uhr: Miss Marple.</li>
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<h2>Fazit</h2>
<p>Bei dieser Sache geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Überrascht hat mich, dass es mich überrascht hat, dass Bekannte von mir zu den &#8222;Opfern&#8220; der Bauernfänger auf Facebook gehören, die mit &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; hausieren gehen. Schade, dass gleich neun meiner Facebook-Freunde für so einen Mist Werbung machen, indem sie die Beiträge auf ihrer Timeline verteilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/">Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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