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	<title>Du hast nach papst gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach papst gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Mütter nach Elternabenden: &#8222;Hysterisch, kopflos, aktionistisch&#8220;?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/02/13/muetter-elternabende-hysterisch-kopflos-aktionistisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 13:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Popkulturisten aus Berlin &#8211; gibt&#8217;s die außerhalb überhaupt? &#8211; wie Christian Brandes stellen oft Vergleiche an, um lustig zu sein. Im aktuellen Fall vergleicht Brandes Unternehmen im Auge eines Shitstorms mit Müttern nach Elternabenden: sie seien hysterisch, handelten kopflos und aktionistisch. Ryan Air muss sich offenbar keinen Shitstorm gefallen lassen. Wayne interessiert&#8217;s. Übertreibung: Ein Shitstorm [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/02/13/muetter-elternabende-hysterisch-kopflos-aktionistisch/">Mütter nach Elternabenden: &#8222;Hysterisch, kopflos, aktionistisch&#8220;?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Popkulturisten aus Berlin &#8211; gibt&#8217;s die außerhalb überhaupt? &#8211; wie Christian Brandes stellen oft Vergleiche an, um lustig zu sein. Im aktuellen Fall vergleicht Brandes Unternehmen im Auge eines Shitstorms mit Müttern nach Elternabenden: sie seien hysterisch, handelten kopflos und aktionistisch.</p>
<p>Ryan Air muss sich offenbar keinen Shitstorm gefallen lassen. Wayne interessiert&#8217;s. Übertreibung: Ein Shitstorm ist Etwas, von dem man nicht weiß, ob der Begriff von Popkultur-Päpsten wie Brandes nur erfunden wurde, um darüber reden zu können, weil sie sonst nichts haben, oder ob sie ihn erfunden haben, damit man Außenseiter stigmatisieren kann, wenn diese noch keinen hatten. Übertreibung Ende. In Wirklichkeit gefällt mir der Begriff gut, da er hilft ein Phänomen unserer Zeit zu beschreiben. Die übrigen Zuschreibungen geschehen aber trotzdem immer mal wieder.</p>
<h2>Kein Shitstorm bei Ryan Air</h2>
<p>Nun hat die Social-Media-Abteilung bei Ryan Air klug auf eine vermeintliche Penis-Zeichnung im Schnee von ihren Bodenmitarbeitern reagiert, über die sich jemand beschwert haben soll. Während Brandes das Verhalten von Ryan Air loben will, stellt er selbst krude Vergleiche an, die vor allem Frauen schlecht dastehen lassen. Nun bin ich kein Feminist, hab selbst schon von der Mädchenmannschaft Argumente um die Ohren gehauen bekommen, als diese sich über Werbung von Sky echauffierte.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Unternehmen im Shitstorm verhalten sich oft wie Mütter nach dem Elternabend: Hysterisch, kopflos, aktionistisch.&#8220;<br /><cite>Christian Brandes</cite></blockquote>
<p>3,5 Millionen kostet laut Brandes das Programm, das Unternehmen normalerweise in so einem Fall anwenden. Seinen Humor in die Tonne gekloppt, sollte man ihn lieber fragen, wie weit her es mit seinem betriebswirtschaftlichen Wissen bestellt ist. Brandes ist aber soooooo global im Denken, dass er sich rausnimmt für 99 Prozent aller Unternehmen zu skizzieren, sie würden eine Frau in den Vorstand berufen, um sich damit aus dem Shitstorm quasi freizukaufen. Das wird weder Unternehmen, noch Frauen in Vorständen gerecht, aber es ist ja sooooooo lustig. #nicht</p>
<p>Aber besonders muss man sich fragen, woher Brandes wissen will, wie Mütter nach Elternabenden reagieren? Musste er ihnen so oft beiwohnen und hat die Reaktionen von Müttern erleben können? Gibt es (fast) keine Männer auf Elternabenden in Berlin? Natürlich ist ja alles immer nur ein Spaß und deshalb wird Brandes das auch genauso erklären, oder nicht.</p>
<p>Der Vergleich von Brandes zeigt nur, dass er sich zu wenig Zeit lässt und nicht fair mit seiner Umwelt umgeht. Denn gute Vergleiche sind nicht die, die am meisten Dreck über anderen auskippen, sondern solche, die plakativ die Realität abbilden. Ich bezweifle stark, dass der Popkulturist sich darüber Gedanken macht, weil solche wie er ja in einer eigenen, anderen Welt leben. Aber wir sollten es tun.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Appsterdam &#8211; App-Developer-Förderung in Amsterdam, FoneSync für Android, Papst twittert mit iPad &#038; Updates: Notizen vom 29.6</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/06/29/appsterdam-app-developer-forderung-in-amsterdam-fonesync-fur-android-papst-twittert-mit-ipad-updates-notizen-vom-29-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 07:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Appsterdam &#8211; App-Developer-Förderung in Amsterdam: Mike Lee, ehemals Mitarbeiter bei Apple sowie bei Tapulous, ist mit einem interessanten Projekt im Koffer nach Amsterdam gekommen: Appsterdam fördert Indie-App-Developer, inklusive eines aufgelegten Fördertopfes, dem &#8222;Appsterfund&#8220;, mit bis zu 50.000€ für die Umsetzung von neuen Ideen. Heute ist dazu außerdem ein Magazin erscheinen, das als PDF kostenlos geladen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><strong>Appsterdam &#8211; App-Developer-Förderung in Amsterdam: </strong>Mike Lee, ehemals Mitarbeiter bei Apple sowie bei Tapulous, ist mit einem interessanten Projekt im Koffer nach Amsterdam gekommen: <a href="https://appsterdam.rs/">Appsterdam</a> fördert Indie-App-Developer, inklusive eines aufgelegten Fördertopfes, dem &#8222;Appsterfund&#8220;, mit bis zu 50.000€ für die Umsetzung von neuen Ideen. Heute ist dazu außerdem ein Magazin erscheinen, das als PDF kostenlos geladen werden kann (<a href="http://appsterdamrs.s3.amazonaws.com/magazine/appsterdam_magazine_v1.pdf">Download</a> 1,12 MB). Ein erstes Event findet am kommenden Mittwoch, 6. Juli, statt.</p>
<div data-id="591668" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p><strong>Video-App Splice für 79 Cent: </strong>Die Video-iOS-App Slice ist für kurze Zeit auf 79 Cent reduziert. Splice ist ähnlich wie Apple iMovie für iPhone eine App, mit der Videos am iPhone oder iPod touch Videos erstellt und bearbeitet werden.</p>
<p><strong>MUPromo Brush Pilot 2.0.1: </strong>Heute gibt es bei MacUpdate das Tool Brush Pilot 2.0.1 mit rund 50% Rabatt für nur $12,49. Mit Brush Pilot 2.0.1 lassen sich Photoshop Pinsel-Vorlagen (.abr) anschauen und verwalten. Download Trial (1,3 MB).</p>
<p><strong>FoneSync für Android: Kontakte, Kalender, Musik, Videos und Fotos: </strong>nova media hat eine neue Synchronisationslösung für Android Geräte und Mac OS X vorgestellt. FoneSync für Android ermöglicht den Abgleich von Kontakten und Adressbuchgruppen, iCal Kalendern, iTunes Wiedergabelisten und iPhoto Alben mit Android Smartphones und Android Tablets. FoneSync für Android ist für Smartphones und Tablets von Google Nexus, Motorola, Samsung und Sony Ericsson verfügbar, auf denen Android OS 2.2 oder höher läuft. Weitere Hersteller werden in Kürze unterstützt. FoneSync für Android kostet 9,99 Euro inkl. Mehrwertsteuer und ist ab sofort im <a href="https://play.google.com/store/search?q=FoneSync&amp;so=1&amp;c=apps">Android Market</a> verfügbar. Das Programm benötigt Mac OS X 10.6.x und Android OS 2.2 oder höher.</p>
<p><strong>Der Papst twittert &#8211; mit dem iPad: </strong>Auch alte Menschen finden Spaß am iPad &#8211; selbst der Papst. Zumindest erscheint es ein ganz klein wenig so im folgenden Video, bei dem Papst eine kurze Einführung in das neue Spielzeug des Vatikans bekommt und anschließend gleich eine Webseite launchen darf und ein bisschen twittert.</p>
[mn-youtube id="tC8s44MRGVA"]
<p><strong>Software-Updates: </strong>Der Instagram-Client Carousel 1.1 bringt neue Funktionen wie Suchen nach Leuten und Tags, speichern von beleibten Tags und Gestenunterstützung. Fehlerbehebungen für das Screencast-Tool <a href="http://www.telestream.net/screenflow/overview.htm">ScreenFlow 2.1.9</a>, für die delicio.us-Menubar-App Delibar 1.4.3, für den Facebook-Client Desktop Facebook 1.4 und für den Webbrowser <a href="https://web.archive.org/web/20120831112715/http://www.google.com:80/chrome/intl/de/landing_mac.html?hl=de">Google Chrome 12.0.742.112</a>. Für die OpenVPN-Software <a href="https://code.google.com/archive/p/tunnelblick">Tunnelblick 3.2</a> steht eine weiter Beta (Tunnelblick 3.2beta18) zur Verfügung.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Beicht-App für iPhone, offiziell abgesegnet</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/02/08/beicht-app-fur-iphone-offiziell-abgesegnet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lacher am Rande: Katholiken können mit einer &#8222;Confession&#8220; genannten App nun auch via iPhone beichten. Die App zum &#8222;Sündentracking&#8220; erhielt das OK von Kirchenoberen in den USA. Die Sicht der katholischen Kirche auf die appgestützte Beichte ist in anderen Ländern noch unklar, bisher scheint das iPhone-Bekenntnistool nur im GB-Store zu laden sein. In den USA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/08/beicht-app-fur-iphone-offiziell-abgesegnet/">Beicht-App für iPhone, offiziell abgesegnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Lacher am Rande: Katholiken können mit einer &#8222;Confession&#8220; genannten App nun auch via <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> beichten. Die App zum &#8222;Sündentracking&#8220; erhielt das OK von Kirchenoberen in den USA. Die Sicht der katholischen Kirche auf die appgestützte Beichte ist in anderen Ländern noch unklar, bisher scheint das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Bekenntnistool nur im GB-Store zu laden sein.</p>
<p>In den USA befand Bischof Bishop Kevin Rhoades die App für kirchengefällig. &#8222;Confession&#8220; ist <del datetime="2011-02-08T14:04:08+00:00">bislang weder im US-Store noch im deutschen <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> zu finden</del> für 1,59 im deutschen App Store zu laden und <a href="https://www.bbc.co.uk/news/technology-12391129">laut BBC</a> bereits letzte Woche im britischen <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> in den Verkauf gegangen. Die Briten sehen die Gottgefälligkeit der Beichtanleitung und Sündenerfassung via iPhone auch noch etwas skeptischer als der US-Kollege: man werde die Angelegenheit beobachten, teilte eine Sprecherin der katholischen Kirche Großbritanniens und Wales der BBC auf Anfrage mit.</p>
<p>Papst Benedikt äußerte sich schon im Januar zu den Gefahren und Segnungen des Internet und <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/papst-botschaft-benedikt-preist-soziale-netzwerke-und-warnt-vor-ihnen-a-741276.html">glänzte dabei</a> mit Einsichten wie &#8222;Wenn sich jemand in den Cyberspace begibt, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass er tatsächlich die persönliche Begegnung mit anderen sucht&#8220;. Traditionell tut sich die Kirche mit verschiedenen frei zugänglichen Inhalten des Internet schwer &#8211; &#8222;Confession&#8220; wird diese Kluft kaum verringern. Sucht man nach der App, finden sich neben einigen religiös geprägten Angeboten auch im prüden App Store einige ausgesprochen eindeutige Inhalte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/08/beicht-app-fur-iphone-offiziell-abgesegnet/">Beicht-App für iPhone, offiziell abgesegnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Notizen vom 5. November 2010: 300.000 Apps im Store, der Papst und mehr</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/11/05/300-000-apps-im-store-papst-merkel-gates-und-jobs-updates-notizen-vom-5-11/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 13:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zu den Notizen vom 5. November 2010. Der App Store umfasst mittlerweile mehr als 300.000 Apps für iPhone, iPod touch und iPad. Steve Jobs hat es nicht zu den mächtigsten Menschen der Welt geschafft, der Papst aber schon. Daneben gibt es noch weitere Meldungen und Hinweise auf Software-Updates. 300.000 Apps im Store Distimo [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/11/05/300-000-apps-im-store-papst-merkel-gates-und-jobs-updates-notizen-vom-5-11/">Notizen vom 5. November 2010: 300.000 Apps im Store, der Papst und mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Herzlich willkommen zu den Notizen vom 5. November 2010. Der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> umfasst mittlerweile mehr als 300.000 Apps für iPhone, iPod touch und iPad. Steve Jobs hat es nicht zu den mächtigsten Menschen der Welt geschafft, der Papst aber schon. Daneben gibt es noch weitere Meldungen und Hinweise auf Software-Updates.</p>
<h2>300.000 Apps im Store</h2>
<p>Distimo hat in einem neuen Report die verfügbaren Apps in Apples App Store <a href="https://www.appannie.com/en/" target="_blank" rel="noopener">beleuchtet</a>. Demnach gibt es mittlerweile über 300.000 Apps im Store &#8211; im April 2010 hatte man die Marke von 200.00 geknackt. Rein rechnerisch sind damit seit April rund 5.452 iPad Apps und 12.218 iPhone Apps pro Monat neu hinzugekommen. 38.000 iPad Apps sollen es nun in Etwa sein, wobei zusätzlich etwa 7% aller Apps Universal Apps sind und für iPhone, iPod touch und iPad.</p>
<h2>iPhone-Fotos Kunst</h2>
<p><a href="https://mymodernmet.com/category/photography/" target="_blank" rel="noopener">My Modern Met</a> zeigt einen Auszug an wirklich tollen Fotos, die mit dem iPhone entstanden sind. Ein Großteil der Bilder wurde deutlich nachbearbeitet, zum Beispiel mit Apps wie Hipstamatic. Sehenswert, eine gute Inspirationsquelle.</p>
<h2>Papst, Merkel und Gates mächtig, Steve Jobs nicht</h2>
<p>Steve Jobs ist nicht dabei, der Papst, Angela Merkel und Bill Gates schon: In der Top Ten der &#8222;<a href="https://www.forbes.com/consent/?toURL=https://www.forbes.com/powerful-people/" target="_blank" rel="noopener">The World&#8217;s Most Powerful People</a>&#8222;. Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt diese Liste der einflussreichsten Menschen weltweit. Apple CEO Jobs ist jetzt auf Platz 17, und damit zehn Plätze hinter unserer Kanzlerin.</p>
<h2>Clear Notice Recordings: Album als iPad App</h2>
<p>Das aus Manchester stammende Musiklabel Clear Notice Recordings hat als Experiment ein Album als iPad-App herausgegeben. &#8222;Enter Calico&#8220; ist ein Mix aus Tracks und Videos verschiedener Künstler, mit zahlreichen Features wie Biografien und Bildern. Enter Calico kostet 10,99€, man bekommt für alle Songs noch Downloadlinks, um sie mit anderen Geräten hören zu können.</p>
<h2>Ragdoll 2 für iPhone kostenlos</h2>
<p>Zum Start von Ragdoll 2 für das iPad gibt es die iPhone-Version des Spiels derzeit noch kostenlos im App Store. Der Entwickler hat Ragdoll 2 auf unbestimmte Zeit kostenlos im Angebot, normal kostet die App 2,39€. Die iPad-Version Ragdoll 2HD gibt es für 3,99€.</p>
<h2>Software-Updates</h2>
<p>Fehlerbehebungen gibt es für das Medien-Streaming-Tool Playback 1.7.1, das HTML5-Tool SEEdit 5.4.0, den Finder-Ersatz <a href="https://cocoatech.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Path Finder 5.7.0</a> und <a href="https://www.publicspace.net/Vitamin-R/index.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Vitamin-R 1.34</a>. Wer die Beta von Skitch nutzt, sollte updaten: <a href="https://evernote.com/intl/de/products/skitch" target="_blank" rel="nofollow noopener">Skitch 1.0b8.8 (v3139)</a> verlängert das mit der letzten Version gesetzte Beta Time-Out.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/11/05/300-000-apps-im-store-papst-merkel-gates-und-jobs-updates-notizen-vom-5-11/">Notizen vom 5. November 2010: 300.000 Apps im Store, der Papst und mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood für XBox 360 und PS3 erreicht Gold-Status</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/10/31/assassins-creed-brotherhood-gold-status/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 18:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ubisoft hat vor dem Wochenende angekündigt, dass die Konsolen-Versionen von Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood (ACB) den Gold-Status erreicht haben, was so viel bedeutet, dass sie nun in der Pruktion ins Pressewerk kommen und dem Veröffentlichungstermin für PS3 und XBox 360 am 18. November nichts mehr im Wege steht. Neben der Nachricht, dass ACB den Goldstatus erreicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/10/31/assassins-creed-brotherhood-gold-status/">Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood für XBox 360 und PS3 erreicht Gold-Status</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Ubisoft hat vor dem Wochenende angekündigt, dass die Konsolen-Versionen von Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood (ACB) den Gold-Status erreicht haben, was so viel bedeutet, dass sie nun in der Pruktion ins Pressewerk kommen und dem Veröffentlichungstermin für PS3 und XBox 360 am 18. November nichts mehr im Wege steht.</p>
<p>Neben der Nachricht, dass ACB den Goldstatus erreicht hat, veröffentlichte Ubisoft aber auch einen weiteren Trailer. Dieser zeigt die &#8222;ewige&#8220; Stadt Rom und wie sie von einer Handvoll mächtiger Männer unterjocht wird. Zu dieser Zeit bestimmen Korruption und Gewalt das täglich Leben. Papst Rodrigo Borgia und sein Sohn Cesare führen die Stadt. Unter ihrer Leitung ist sie zu einem lasterhaften Ort geworden. Ezio Auditore da Firenze und seine Bruderschaft von Assassinen können Rom noch in das Licht der Renaissance führen.</p>
<p>Das Video findet ihr im Anhang dieser Beitrags.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/10/31/assassins-creed-brotherhood-gold-status/">Assassin&#8217;s Creed: Brotherhood für XBox 360 und PS3 erreicht Gold-Status</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Begriff &#8222;un&#252;bersichtlich&#8220; d&#252;rfte die Situation in Sachen Jugendmedienschutz und seiner Kontrollorgane in Deutschland nicht ganz unzutreffend beschrieben sein. Nachdem wir auf unsere Anfragen nach Regulierungspflichten Apples f&#252;r App Store-Spiele in Deutschland von der USK und BPjM zu jugendschutz.net, weiter zur KJM und BLM verwiesen wurden, folgen nun die Ansichten der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/">Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Mit dem Begriff &#8222;un&uuml;bersichtlich&#8220; d&uuml;rfte die Situation in Sachen Jugendmedienschutz und seiner Kontrollorgane in Deutschland nicht ganz unzutreffend beschrieben sein. Nachdem wir auf unsere Anfragen nach Regulierungspflichten Apples f&uuml;r App Store-Spiele in Deutschland <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">von der USK und BPjM zu jugendschutz.net, weiter zur KJM und BLM verwiesen</a> wurden, folgen nun die Ansichten der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia zum App Store. Und &#8211; mit Einschr&auml;nkungen &#8211; jene von Apple Deutschland.</p>
<p>Die <a href="https://www.fsm.de/de">FSM</a> als Organisation der Jugendschutz-Selbstkontrolle von Medienbranche und Online-Anbietern existiert seit 1997 und ist von den relevanten staatlichen Institutionen anerkannt. Sie</p>
<blockquote>
<p>&#8222;&#8230;ber&auml;t Mitglieder und Nichtmitglieder in Fragen des Jugendschutzes&#8230; Der Verein bietet ordentlichen Mitgliedern die M&ouml;glichkeit, sich dem im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) vorgesehenen Modell der regulierten Selbstregulierung anzuschlie&szlig;en und die FSM bei Streitigkeiten mit der KJM einzuschalten. Die entsprechenden Unternehmen genie&szlig;en somit die im JMStV vorgesehene Privilegierung f&uuml;r Mitglieder einer anerkannten Selbstkontrolle.&#8220;</p>
</blockquote>
<h2>Die freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM)</h2>
<div data-id="547043" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Auf unsere Frage nach einem Pr&uuml;fverfahren bzw. einer Kennzeichnungspflicht f&uuml;r App Store-Games best&auml;tigte die FSM die nicht vorhandene Pflicht zur Vorlage oder Kennzeichnung nicht via Tr&auml;germedium vertriebener Spiele und Applikationen. Stattdessen m&uuml;ssen Anbieter von Inhalten, welche</p>
<blockquote>
<p>&#8222;&#8230;die Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen &#8230; Sorge daf&uuml;r tragen, dass sie solche Inhalte &uuml;blicherweise nicht wahrnehmen. Das kann der Anbieter nach geltendem Recht tun, indem er entweder technische Mittel wie z.&nbsp;B. die &Uuml;berpr&uuml;fung von Personalausweisnummer und weiteren Angaben einsetzt oder die sogenannte Sendezeitenregelung nutzt. Beide Ma&szlig;nahmen sind f&uuml;r Internetanbieter nur sehr unbefriedigend nutzbar.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Eine begr&uuml;&szlig;enswerte Erkenntnis, die sich hoffentlich auch in der Politik durchsetzt. Auch hier bietet Apple bereits die bekannten Schutzfunktionen an und krankt allenfalls am allgemein geteilten Problem, dass Jugendliche in der Regel bei entsprechendem Willen auch einen Weg finden, elterliche Schutzma&szlig;nahmen zu unterlaufen.</p>
<p>Das Problem, dass der &#8222;Jugendschutz&#8220; gelegentlich zum Erwachsenenschutz mutiert, wenn die eingesetzten Pr&uuml;f- und Verifikationssysteme zu aufw&auml;ndig, teuer oder beides werden, soll mit dem 2011er-Entwurf des JMStV angegangen werden:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Im Rahmen der Reformierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) war es ein wesentliches Anliegen, genau dieses Problem zu adressieren. Einerseits soll es Anbietern erm&ouml;glicht werden, Inhalte f&uuml;r &auml;ltere Jugendliche und Erwachsene ohne unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Einschr&auml;nkungen anzubieten, und andererseits m&uuml;ssen die Belange des Jugendschutzes ausreichend ber&uuml;cksichtigt werden. Diesem Ziel folgend ist die M&ouml;glichkeit f&uuml;r Anbieter eingef&uuml;hrt worden, ihre Inhalte altersdifferenziert zu bewerten und mit einem optischen und technischen Alterskennzeichen zu versehen. Diese Kennzeichnung erfolgt in der Regel gerade nicht, im Gegensatz zum Bereich der Tr&auml;germedien, durch eine zentrale Stelle, sondern kann durch den Anbieter selbst erfolgen.<br />
Dass Inhalteanbietern eine Bewertung ihrer Angebote auf eine m&ouml;gliche Jugendschutzrelevanz unter Umst&auml;nden nicht leicht f&auml;llt, liegt in der Natur der Sache. Deshalb sieht der JMStV-2011 zwei M&ouml;glichkeiten der Unterst&uuml;tzung vor: Der Anbieter kann seine Altersbewertung zur Best&auml;tigung einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle (also z. B. der FSM) vorlegen, oder er kann sich eines Tools bedienen, welches ihn bei der Einsch&auml;tzung der Altersstufe seines Angebotes unterst&uuml;tzt. Ein solches Tool wird derzeit durch die FSM eigens f&uuml;r diesen Zweck erstellt. Die so ermittelte Altersstufe wird auf eine noch festzulegende Weise dokumentiert und technisch lesbar mit dem Angebot verbunden. Die Art und Weise der technischen Nutzbarmachung muss noch abgestimmt werden (vgl. &sect; 12 JMStV-2011).&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Apple ist hierbei in Sachen Jugendfreigaben tendenziell p&auml;pstlicher als der Papst &#8211; wenn eine Applikation WWW-Zugriff erm&ouml;glicht, wird sie dadurch schon auch einmal mit einer <a href="https://macnotes.de/2009/07/28/ieno-lebensmittelzusatzstoffe-bleiben-jugendgefahrdend/">Sperre f&uuml;r Jugendliche belegt</a>. Unstimmigkeiten stehen in Sachen App Store vermutlich &#8222;nur&#8220; bei der transatlantisch unterschiedlichen Einsch&auml;tzung der gef&auml;hrdenden Potentiale von Erotik bzw. Gewalt ins Haus &#8211; dazu sp&auml;ter mehr. Andere Akteure in Deutschland werden mehr Grund zur Sorge haben als Apple, denn die Kennzeichnungspflicht soll laut FSM f&uuml;r s&auml;mtliche Online-Inhaltsanbieter gelten:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Diese Kennzeichnung ist f&uuml;r alle Arten von Onlineinhalten gedacht. Also sowohl f&uuml;r Bilder und Texte auf Internetseiten, aber auch f&uuml;r andere telemediale Inhalte wie Online-Games oder Trailer.&#8220;</p>
</blockquote>
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<p>Dass eine &#8222;Selbsteinsch&auml;tzung&#8220; der FSK-Freigabe h&auml;ufiger nicht zutrifft, hatte letztens Alvar Freude in einem <a href="https://ak-zensur.de/jmstv/">mehrteiligen Experiment aufgezeigt</a>. Das angek&uuml;ndigte Tool der FSM soll laut Freude vergleichsweise zeitaufw&auml;ndig sein &#8211; f&uuml;r eine einzelne Einstufung (f&uuml;r eine App wie auch f&uuml;r einen Blogeintrag) k&ouml;nnten <a href="http://blog.odem.org/2010/07/vorwaerts-jmstv.html">10 Minuten Pr&uuml;fdauer veranschlagt</a> werden.</p>
<p>Die Klassifizierungen sollen maschinenlesbar sein und so die einfache und zuverl&auml;ssige Nutzung von Filter- und Jugendschutzprogrammen im privaten Bereich erm&ouml;glichen. Mit Apple stand man diesbez&uuml;glich noch nicht in Kontakt. Technisch traut man Cupertino durchaus zu, entsprechende Kennzeichnungsformate umzusetzen, die Antwort der FSM deutet jedoch an, dass eine Verpflichtung Apples zu den Vorgaben des kommenden JMStV 2011 nicht unbedingt m&ouml;glich oder gar einfach sein k&ouml;nnte:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Sinn und Zweck solcher Alterskennzeichen ist es, dass Eltern der Einsatz von Filterprogrammen erm&ouml;glicht wird, die dieses Kennzeichen auslesen und&ndash; je nach Einstellung im Programm &ndash; ungeeignete Inhalte nicht anzeigen. Gleichzeitig k&ouml;nnen Anbieter aber auch Inhalte &bdquo;ab 16&ldquo; oder &bdquo;ab 18&ldquo; anbieten, ohne auf verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig umst&auml;ndliche (und deshalb unpopul&auml;re) Verfahren wie Personalausweisroutinen oder Abfragen von Schufa-Daten zur&uuml;ckgreifen zu m&uuml;ssen.<br />
Ob dieses Alterskennzeichen des JMStV-2011 auch im iTunes-Store Ber&uuml;cksichtigung finden wird, k&ouml;nnen wir nicht vorhersehen. Die Art und Weise, wie die &bdquo;Kindersicherung&ldquo; in iTunes strukturiert ist, scheint das aber problemlos m&ouml;glich zu machen. Wie Apple als international agierender Konzern die deutschen Vorgaben zum Jugendschutz umsetzen wird, k&ouml;nnen wir jedoch nicht kommentieren.&#8220;</p>
</blockquote>
<div data-id="547045" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Auf die konkrete Frage, wer f&uuml;r eine Regulierung/Kontrolle/Freigabe der Spiele- und Medienangebote des App Store zust&auml;ndig sei, setzt sich die Odyssee fort bzw. nimmt ihr Ende &#8211; je nach Betrachtungsweise. Denn auch die FSM sieht bei Apple nicht eindeutig eine Pflicht zur Pr&uuml;fung bzw. Kennzeichnung:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Welche Inhalte im App Store zugelassen werden, hat letztlich der Anbieter der Plattform in der Hand: Eine Entscheidung, beispielsweise grunds&auml;tzlich keine Erotik-Inhalte zuzulassen, ist also durchaus nicht ausgeschlossen. Dies w&auml;re aber eine Beschr&auml;nkung, die &uuml;ber die gesetzlichen Vorgaben hinaus ginge und sicher auch eine unternehmerische Entscheidung widerspiegeln w&uuml;rde.<br />
Wenn nun via iTunes Inhalte angeboten werden, die (im Wesentlichen) inhaltsgleich mit solchen sind, die bereits als Tr&auml;germedien eine Altersfreigabe erhalten haben, ist die dortige Freigabe und Kennzeichnung zu &uuml;bernehmen. In allen anderen F&auml;llen k&ouml;nnen die Anbieter oder Ersteller der Apps bzw. Medien selbst eine Alterskennzeichnung vornehmen &ndash; m&uuml;ssen dies aber nicht.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Auf die Frage, ob das Jugendschutzsystem Apples von Seiten von der FSM als ausreichend erachtet wird:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Die FSM hatte bisher keinen Anlass, sich intensiver mit diesem System zu befassen. Apple ist nicht Mitglied der FSM, weshalb wir das Angebot dieses Unternehmens nicht gepr&uuml;ft haben. Auch wurde, soweit ersichtlich, bislang keine Beschwerde an die FSM-Beschwerdestelle herangetragen, in der sich ein Nutzer &uuml;ber einen <a href="https://www.fsm.de/de/beschwerdestelle/inhalte-melden">Versto&szlig; gegen die gesetzlichen Jugendschutzvorgaben beschwert</a> h&auml;tte. [&#8230;Bislang gab es] keinen Kontakt zwischen der FSM und Apple. Ob das Unternehmen im Austausch mit anderen deutschen Jugendschutzinstitutionen steht, wissen wir nicht.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Wir fragten weiter nach bekannten F&auml;llen einer nicht gegebenen oder zur&uuml;ckgezogenen App-Zulassung im deutschen App Store und konkreten Beispielen: das im US-Store problemlos ladbare Wolfenstein 3D f&uuml;r iPhone ist im deutschen Store (unseres Wissens nach nur, weil id freiwillig das Angebot gar nicht in den deutschen Store brachte) nicht verf&uuml;gbar, Rise of the Triad (ROTT) oder das bereits erw&auml;hnte Doom Resurrection hingegen schon. Die Antwort der FSM:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ob es eine solche Einflussnahme gegeben hat, wissen wir nicht mit Sicherheit. Die Nichtverf&uuml;gbarkeit von &#8218;Wolfenstein 3D&#8216; mag allerdings an der &ndash; auch strafrechtlich relevanten &ndash; ausgiebigen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (vulgo Hakenkreuzen) liegen, was auch die Ursache f&uuml;r die Indizierung durch die Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien (BPjM) und sp&auml;ter sogar der bundesweiten Beschlagnahme der entsprechenden Tr&auml;germedien war. &#8218;Rise of the Triad&#8216; wurde in den 90-ern zwar wegen exzessiver Gewaltdarstellungen ebenfalls indiziert, jedoch nicht beschlagnahmt. Es darf Erwachsenen deshalb grunds&auml;tzlich weiterhin zug&auml;nglich gemacht werden; auch Hakenkreuze gibt es in dem Spiel nicht. Gleiches gilt f&uuml;r &#8218;Doom 3 &ndash; Resurrection of evil&#8216;.&#8220; [sic! &#8211; Doom 3 RoE ist ein Missionpack zum PC-Game Doom 3, der Railshooter f&uuml;r iPhone hei&szlig;t &#8218;Doom Resurrection&#8216;].</p>
</blockquote>
<p>Anzumerken ist, dass ROTT mit 12+ im App Store freigegeben ist, gleiches gilt f&uuml;r DOOM Resurrection.</p>
<div data-id="547046,547047" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Zu guter Letzt muss der FSM aber durchaus der Wille zur sachlichen Abw&auml;gung verschiedener Interessen und Rechte gegeneinander attestiert werden. Unser kontroverses Schlussstatement:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ich mag anmerken, dass ich bereits Apples &#8222;Schutzma&szlig;nahmen&#8220; f&uuml;r &uuml;berzogen halte und den Jugendschutz in Deutschland f&uuml;r ein veraltetes Relikt ohne nennenswerten praktischen Nutzen. Einer Kontrolle des App Store bedarf es meiner Ansicht nach nicht, auch nachdem das iPad neue M&ouml;glichkeiten in Sachen Bilddarstellung, Spielkomplexit&auml;t, Realismus und Detailgenauigkeit bietet. Das f&uuml;ge ich wie gesagt der Transparenz willen an, wenn es von Seiten der FSM eine Stellungnahme dazu geben w&uuml;rde, w&uuml;rde mich das nat&uuml;rlich ebenfalls freuen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Es wurde sachlich kommentiert:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ihre kritische Haltung zum deutschen Jugendschutz haben Sie ja bereits im Ausgangsartikel deutlich artikuliert, was auch Ihr gutes Recht ist. Ohne allzu weit ausholen zu wollen, ist uns aber doch der Hinweis sehr wichtig, dass mit dem neuen JMStV ein besserer Ausgleich zwischen dem Schutz der Jugend, der ja immerhin Verfassungsrang hat, und dem Informations- und Unterhaltungsbed&uuml;rfnis der erwachsenen Nutzer m&ouml;glich sein wird.&#8220;</p>
</blockquote>
<h2>Apple selbst&#8230;</h2>
<p>&#8230;fragten wir nat&uuml;rlich auch, wie ihre Strategie aussehe bzw. wie die 2011 kommende Revision des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags bei Apple gesehen wird und welche Kooperationen mit welchen Institutionen geplant seien. Die Antwort lautete &#8211; etwas erwartbar &#8211; dass Apple zu diesen Fragen keinerlei Kommentare abgebe. Mit Ausnahme der Feststellung, dass man selbstverst&auml;ndlich mit den deutschen Beh&ouml;rden zusammenarbeite, sollte das notwendig werden.</p>
<p>Nach den Erfahrungen, die wir bei der entsprechenden Recherche machen konnten, kann Apple die Abwartestrategie definitiv nicht zum Vorwurf gemacht werden. Im Gegenteil wird das Unternehmen mit einiger Zuversicht darauf vertrauen k&ouml;nnen, dass die eigenen Altersfreigaben und -Kennzeichnungen vergleichsweise beispielhaft sind &#8211; jedenfalls aus der Perspektive eines &#8222;Jugendsch&uuml;tzers&#8220; betrachtet. Erstaunlich ist allenfalls, dass mit Apple ein &#8222;Big Player&#8220; offenbar in keiner Form von den einschl&auml;gigen institutionen angesprochen wurde &#8211; einerseits angesichts eines bereits eingerichteten Jugendschutzsystems, dessen Umsetzung die einschl&auml;gigen Gremien doch beispielhaft interessieren k&ouml;nnte, andererseits als Anbieter von Medien und Programmen, die sich zu einem guten Teil (auch) an Jugendliche wenden und nicht immer &#8222;deutschlandkompatibel&#8220; freigegeben sind.</p>
<h2>&#8230;und alle anderen?</h2>
<p>Der kommende Jugendmedienschutz-Staatsvertrag verspricht indes, f&uuml;r ganz andere Gruppen problematisch zu werden. W&auml;hrend Apple einigerma&szlig;en gelassen die deutschen Regulierungs- und Klassifizierungsversuche abwarten kann und vermutlich selbst im Fall des Inkrafttretens des neuen JMStV allenfalls einige Altersangaben sowie XML-Auszeichnungen diverser App Store-Feeds &auml;ndern m&uuml;sste, um dauerhafte Ruhe vor dem deutschen Jugendschutz zu haben, stehen andere Gruppen eher vor Problemen: nicht zuletzt der Gesetzgeber, der Gefahr l&auml;uft, ein quasi unumsetzbares Regelwerk zu verabschieden. Daf&uuml;r muss man nicht einmal Fragen wie jene nach der &#8222;Selbstklassifikation&#8220; von Echtzeit-Kommunikationsdiensten stellen, sondern nur beispielsweise die <a href="https://web.archive.org/web/20100725040754/http://www.vorwaerts.de:80/artikel/die-gesetzesnovelle-in-den-landtagen?page=0%2C1">Einw&auml;nde des medienpolitischen Sprechers der SPD-Landesverbands in Bremen</a>, Rainer Hamann betrachten:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ich halte den Versuch die Regelungen der &sbquo;klassischen Medien&rsquo; auf das Internet, genauer: die Dienste im Internet &uuml;bertragen zu wollen f&uuml;r nicht zielf&uuml;hrend. Der Versuch unerw&uuml;nschte, jugendgef&auml;hrdende Inhalte im Internet verhindern zu wollen wird scheitern. Soziale Problemlagen, wie unbeaufsichtigte Kinder oder schlechter Umgang mit den Medien innerhalb der Familie, lassen sich nicht durch Filtersysteme beheben.<br />
Die Kompetenz im Umgang mit den so genannten Neuen Medien ist zu schulen, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern ben&ouml;tigen Bildungsangebote. &#8230; Ich sehe eine Bevorzugung finanzkr&auml;ftiger Anbieter, wie zum Beispiel gro&szlig;e Verlage, die es sich leisten k&ouml;nnen, Personal abzustellen um ihre eigenen Inhalte einzustufen. Dagegen werden kleine Anbieter &#8211; von der kleinen Regionalzeitung bis zum Blogger &#8211; vor ernsthafte Probleme gestellt. Jeder soll am Internet teilhaben k&ouml;nnen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Insofern: Ob der Doom-Railshooter f&uuml;rs iPad dann wider Erwarten doch via US-Account geshoppt werden muss, wenn der neue JMStV in Kraft tritt, d&uuml;rfte dann ein eher kleineres Problem sein.</p>
<p><small>Dieser Artikel ist der zweite Teil eines Berichts &uuml;ber die Institutionen des deutschen Jugendschutzes und ihrer Zust&auml;ndigkeiten in Sachen App Store. Im ersten Teil wurden die <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">(Nicht-)Zust&auml;ndigkeiten von USK, BPjM, jugendschutz.net, der KJM und der BLM betrachtet</a>.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/">Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Atheismus als Gretchenfrage</title>
		<link>https://macnotes.de/2008/03/17/atheismus-als-gretchenfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 03:26:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Misanthrop (Blog existiert nicht mehr) hatte einen Blogkarneval zum Thema Atheismus und Religion/Gotteswahn initiiert. Der Spa&#223; ist nun vorbei und herausgekommen ist mehr als eine Handvoll Beitr&#228;ge, aber eben nicht viel mehr. Woran das liegen kann? Nun, vielleicht an der Einstellung der Leute. Wir sind keine Mitmachgesellschaft in der Freiwilligkeit als oberste Pr&#228;misse angenommen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/03/17/atheismus-als-gretchenfrage/">Atheismus als Gretchenfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der Misanthrop (Blog existiert nicht mehr) hatte einen Blogkarneval zum Thema Atheismus und Religion/Gotteswahn initiiert. Der Spa&szlig; ist nun vorbei und herausgekommen ist mehr als eine Handvoll Beitr&auml;ge, aber eben nicht viel mehr. Woran das liegen kann? Nun, vielleicht an der Einstellung der Leute. Wir sind keine Mitmachgesellschaft in der Freiwilligkeit als oberste Pr&auml;misse angenommen wird, sondern vielmehr eine Neidgesellschaft, in der eine Hand nur dann die andere w&auml;scht, wenn sie sich davon etwas erhofft.<span id="more-73071"></span></p>
<h2>Religion ist nicht privat</h2>
</p>
<p>Gibt es denn noch andere Gr&uuml;nde, warum der Erfolg von des Misanthrops Blogkarneval sich bescheiden ausnimmt? Nun, eine der Teilnehmerinnen schreibt in ihrem Beitrag, Religion sei eine private Angelegenheit. Sie notiert:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Religion bzw. Nicht-Religion ist ein heikles Thema und man beh&auml;lt besser seine Meinung f&uuml;r sich. Auch ich w&uuml;rde darum eigentlich lieber einen Bogen machen, weil es ein sehr pers&ouml;nliches Thema ist und man sehr leicht missverstanden werden kann und/oder anderen auf die F&uuml;&szlig;e treten kann.&#8220;<sup id="fnref-73071-1"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-1">1</a></sup></blockquote><sup id="fnref-73071-1"></sup></p>
<p>Hier liegt einmal der erste Hase im Pfeffer begraben. Nicht Religion mag eine Privatsache sein, sondern allerh&ouml;chstens der Glaube. Und das, wo die Bloggerin selbst in ihrem Artikel auf eine Differenz zwischen Religion und Glaube hinweist; Religion ist so &ouml;ffentlich wie nur irgendwas. Der Papst und andere religi&ouml;se Oberh&auml;upter str&ouml;men in die &Ouml;ffentlichkeit, um die verirrten Schafe ihrer Religionsgemeinschaften durch ihre Aussagen zu verunsichern und sie in die Arme von Rattenf&auml;nger &agrave; la Scientology zu treiben. Theologie als wissenschaftliche Disziplin kann auf eine lange Geschichte verweisen und strebt mit ihren Ergebnissen durchaus ebenso in die &Ouml;ffentlichkeit. Religion lebt davon, &ouml;ffentlich zu sein, weil man anders nicht nach Gleichgesinnten suchen kann.</p>
<p>Und nicht nur das, m&ouml;chte man noch an Kritik zum Beitrag von Julia hinzuf&uuml;gen &ndash; vielmehr sind Missverst&auml;ndnisse nur nat&uuml;rlich. H&auml;tten wir kein Missverstehen, w&uuml;rden wir auch kein Interesse an Verst&auml;ndigung haben. Ein Impuls von Kommunikation ist das Missverst&auml;ndnis.</p>
<h2>Moral durch Glaube?</h2>
<p>Nach Julia gibt es in diesem Bereich keinen erkennbaren Zusammenhang. Sie bem&uuml;ht eine Statistik aus Amerika, derzufolge im so genannten &#8222;Bible Belt&#8220;, im besonders gl&auml;ubigen S&uuml;den der USA also, besonders viele Menschen straff&auml;llig werden.</p>
<p>Einen Zusammenhang zwischen Moral und Religion indes kann man nicht wegdiskutieren. Denn die Religionen sind diejenigen Institutionen in unserer Welt, die sich dadurch auszeichnen, eine Morallehre &uuml;berhaupt erst eingef&uuml;hrt zu haben. Mag sie dogmatisch sein und von Sanktionierungen begleitet, so ist doch Morallehre der katholischen Kirche eine Grundfeste unserer europ&auml;ischen Gesellschaften. Selbst Wirtschaftsweise aus Gro&szlig;britannien, die den klassischen Liberalismus<sup id="fnref-73071-2"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-2">2</a></sup> predigten, oder der gute Nietzsche, der Gott tot sein lassen wollte, haben diese Erkenntnis konstatiert. Wir sind Kinder unserer Umwelt, und wollten wir auch nicht religi&ouml;s sein, so sind wir es in St&uuml;cken trotzdem, immer dann, wenn wir uns auf unsere Moral berufen. Die Idee von Kants kategorischem Imperativ ist ein Konstrukt, das ohne die Religion nie zur Existenz gekommen w&auml;re. Sich auf christliche Werte zu berufen, ist Thema in einem anderen, sehr lesenswerten Beitrag zur Blogparade gewesen und dort wird diese Position zumindest beginnend in Zweifel gezogen.<sup id="fnref-73071-5"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-5">3</a></sup> Gerade mit Blick auf das Gesellschaftsgef&uuml;ge und die Bedeutung des Festhaltens an den christlichen Werten im Kontext von Integration und Religionsfreiheit.</p>
<h2>Glauben ist nicht gleich Glauben</h2>
<p>Andreas G., ein weiterer Teilnehmer, spaltet Haare und erhebt die Stimme, wenn es darum geht, die Differenz zwischen Glauben und Glauben zu erkl&auml;ren.<sup id="fnref-73071-6"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-6">4</a></sup> Ich ulke nicht dar&uuml;ber, sondern finde die Aufkl&auml;rungsarbeit von Herrn G. in Ordnung. Ich kann mich mit seiner Annahme, Atheismus w&uuml;rde nicht zwingend einen Glauben ben&ouml;tigen, wie er einer herk&ouml;mmlichen Definition nach zur Religion geh&ouml;rt zustimmen. Ich gebe allerdings zu bedenken, nicht jeder, der an die Theorie vom Urknall oder weitere naturwissenschaftliche Welterkl&auml;rungstheorien glaubt, w&uuml;rde das tun.</p>
<p>Ich selbst bin n&auml;mlich der &Uuml;berzeugung, dass man daran glauben muss. Wenn man nicht in die Mathematik vertraut und ihrer Logik Glauben schenkt, kann man sich nicht angemessen ihr gegen&uuml;ber verhalten. Wenn ich zwar akzeptiere, dass nach dem Tod nichts kommt, muss ich dennoch akzeptieren lernen, dass ich nicht wei&szlig;, was den Ursprung ausmacht. Ich k&ouml;nnte darum streiten, ob das von Belang ist oder nicht, aber das k&ouml;nnen Philosophen weitaus besser. Und diese tun es mit einer glasklaren Logik, die mir selbst nicht behagt. Ich bin kein Logiker, ich bin ein Intuitiver.</p>
<h2>In dubio pro Religionsfreiheit</h2>
<p>Konstantin, der selbst an ein Leben (oder einen Himmel) nach dem Tod glaubt, spricht sich indes f&uuml;r Religionsfreiheit aus.<sup id="fnref-73071-7"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-7">5</a></sup> Diskussionen jedweder Art w&uuml;rden andernfalls in einer Aporie enden, also der Ausweglosigkeit eine L&ouml;sung f&uuml;r ein bestehendes Problem zu finden. Stellt sich die Frage, ob man es sich mit dieser Haltung nicht zu einfach macht. Was tun, wenn man selbst sich raushalten m&ouml;chte, andere aber nach wie vor f&uuml;r ihre Religion in den Krieg ziehen? Wie kann man sein Engagement f&uuml;r Religionsfreiheit nicht nur in einem Pl&auml;doyer enden lassen?</p>
<p>Diese Frage von mir ist sehr ernst gemeint. Wollen wir uns den Kopf dr&uuml;ber zerbrechen, werden wir in der Lage sein, zuk&uuml;nftig die Streith&auml;hne miteinander zu vers&ouml;hnen. Aber wie? Eine Antwort auf diese Frage erfahren wir beim Lyriksplitter nicht, aber er bl&auml;st ins selbe Horn wie Konstantin und predigt Toleranz, Akzeptanz, Religionsfreiheit eben.<sup id="fnref-73071-8"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-8">6</a></sup> Nach wessen Ebenbild eigentlich?</p>
<p>Dem Beitrag vom Tonnendreher merkt man an, dass die Annahmen des Autors stark von Implikationen ausgehen, die auf dem christlichen Religionsbegriff fu&szlig;en.<sup id="fnref-73071-9"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-9">7</a></sup> Er selbst glaubt nicht an die (christliche?) Religion. Gott habe die Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, schreibt er. Die schlechten, fragt er sich, dann ebenso? &ndash; Ein Beleg daf&uuml;r, dass es sich hier um die Bibel im weitesten Sinn handelt, die er zur Grundlage seiner Fragen und Antworten macht. Ein Indiz aber f&uuml;r die Eingeschr&auml;nktheit seiner Argumentation und derjenigen vieler anderer Beitr&auml;ge der Blogparade. Wenn ich diese so lese, dann stelle ich fest, kann kaum einer der Autoren wirklich umfassend abw&auml;gen, einfach weil er oder sie kaum andere Religionen kennt.<sup id="fnref-73071-3"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-3">8</a></sup></p>
<p>Nicht mal einen Bezug zu antiken religi&ouml;sen Vorstellungen gibt es. Keine Rede von Polytheismus &agrave; la Rom oder Athen, kein Zeus als G&ouml;ttervater von so vielen anderen g&ouml;ttlichen Gestalten. Aber auch kein Hinweis auf Naturreligionen, die zum Teil noch heute akut sind. Keine Vorstellung von Gaia, der Mutter Erde, oder anderem mehr. Wenn man in einem sehr eingeschr&auml;nkten Spektrum argumentiert, bedeutet das zwangsl&auml;ufig keine weitreichenden Antworten oder Argumente angeben zu k&ouml;nnen. Mit wem wollte man auf diese Art dann in einen Diskurs treten? &Uuml;ber den Tellerrand hinaus kann man nur t&auml;tig werden, wenn man den Staub jenseits des eigenen Porzellans aufwirbelt.</p>
<h2>Der Rest vom Sch&uuml;tzenfest</h2>
<p>Gwendolan hat der Blogparade ebenfalls beigewohnt. Er schreibt in einem Community-Blog aus der Schweiz mehr oder minder eine Kritik zu einer (Hochschul-)Veranstaltung.<sup id="fnref-73071-10"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-10">9</a></sup> Drum pr&uuml;fe, wer sich ewig bindet &ndash; das Christentum ist in seinen Augen ein &Auml;rgernis.</p>
<p>Wer auch immer Uriella sei, sie schweigt, und sie schwieg &uuml;ber den 10. M&auml;rz hinweg und konnte deshalb der Ausl&ouml;ser f&uuml;r das knappe Pamphlet auf kyriacou.ch sein.<sup id="fnref-73071-11"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-11">10</a></sup> Zynisch, ein Ausdruck, der den Atheismus des Autoren impliziert, aber ansonsten im Vergleich zu vielen anderen Beitr&auml;gen der Blogparade eher schw&auml;chelnd daher kommt.</p>
<p>Nicht weniger schwach der Beitrag von Fabian.<sup id="fnref-73071-12"><a class="jetpack-footnote" href="#fn-73071-12">11</a></sup> Und vielleicht trotzdem stark &ndash; stark subjektiv auf alle F&auml;lle, clever auf keinen Fall. Indem er alle Religionsanh&auml;nger Spinner und Idioten schimpft disqualifiziert er sich auf jeden Fall f&uuml;r irgendeine Form von Diskurs.</p>
<div class="footnotes">
<hr />
<ol>
<li id="fn-73071-1">Vgl. http://49suns.de/2008-03-02/die-gretchenfrage-wie-einfach-ist-atheismus&nbsp;<a href="#fnref-73071-1">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-2">Vgl. z.&nbsp;B. Thomas Hobbes, hier vor allem das Werk Leviathan.&nbsp;<a href="#fnref-73071-2">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-5">Vgl. http://variaeteventualia.iblogger.org/wordpress/archives/3&nbsp;<a href="#fnref-73071-5">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-6">Vgl. http://cimddwc.net/2008/02/24/gretchenfrage-gotteswahn-gestirne-gehirn-und-geist/&nbsp;<a href="#fnref-73071-6">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-7">Blog existiert nicht mehr.&nbsp;<a href="#fnref-73071-7">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-8">Blog existiert nicht mehr.&nbsp;<a href="#fnref-73071-8">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-9">Blog existiert nicht mehr.&nbsp;<a href="#fnref-73071-9">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-3">Dies schlie&szlig;e ich nur von den Aussagen, die ich aus den Texten heraus lesen kann. Es mag sein, dass die Autoren durchaus andere Religionen kennen, aber sie beim Verfassen der Beitr&auml;ge einfach au&szlig;er Acht gelassen hatten.&nbsp;<a href="#fnref-73071-3">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-10">Vgl. http://www.students.ch/community/user/blog/Gwendolan/4519&nbsp;<a href="#fnref-73071-10">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-11">Vgl. http://www.kyriacou.ch/files/uriella_und_der_gottesbeweis.html&nbsp;<a href="#fnref-73071-11">&#8617;</a></li>
<li id="fn-73071-12">Blog existiert nicht mehr.&nbsp;<a href="#fnref-73071-12">&#8617;</a></li>
</ol>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2008/03/17/atheismus-als-gretchenfrage/">Atheismus als Gretchenfrage</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Notizen: Q2 2007 Quartalszahlen und mehr</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/04/26/notizen-vom-26-april-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 12:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Notizen vom 26. April 2007: Apples Quartalszahlen zum Q2 2007, das Time Magazine sucht die 100 einflussreichsten Personen der Welt und Steve Jobs ist der Meinung, dass Nutzer die Leihe von Musik nicht m&#246;gen. Q2 2007 mit Rekord &#220;ber Nacht hat Apple die Zahlen f&#252;r das zweite Quartal des Finanzjahres 2007 bekannt gegeben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/04/26/notizen-vom-26-april-2007/">Notizen: Q2 2007 Quartalszahlen und mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In den Notizen vom 26. April 2007: Apples Quartalszahlen zum Q2 2007, das Time Magazine sucht die 100 einflussreichsten Personen der Welt und Steve Jobs ist der Meinung, dass Nutzer die Leihe von Musik nicht m&ouml;gen.<span id="more-1222"></span></p>
<h2>Q2 2007 mit Rekord</h2>
</p>
<p>&Uuml;ber Nacht hat <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> die Zahlen f&uuml;r das zweite Quartal des Finanzjahres 2007 bekannt gegeben. Dabei konnte das Unternehmen einen Umsatz von 5,26 Milliarden US-Dollar, sowie einen Gewinn von 770 Millionen US-Dollar verzeichnen. Zudem wurden 24% mehr iPods sowie 36% mehr Macs verkauft. Steve Jobs zeigte sich begeistert: Das sei mehr als dreimal so viel, wie die Industrie insgesamt gewachsen ist. Zus&auml;tzlich soll es in diesem Jahr neben dem <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> noch weitere bedeutsame Neuigkeiten geben.</p>
<h2>Time sucht einflussreiche Personen</h2>
<p>In einer <a href="http://content.time.com/time/specials/2007/time100walkup/article/0,28804,1611030_1612457,00.html">Online-Umfrage</a> sucht das Time Magazine die 100 einflussreichsten Pers&ouml;nlichkeiten des Jahres. Dabei ist neben Angela Merkel und dem Papst auch Steve Jobs nominiert, der derzeit allerdings noch an f&uuml;nfter Stelle liegt. Momentan f&uuml;hrt Comedian Stephen Colbert die Umfrage an.</p>
<h2>Kunden m&ouml;gen Musik-Leihe nicht</h2>
<p>Gegen&uuml;ber <a href="https://www.reuters.com/article/us-apple-jobs/jobs-says-apple-customers-not-into-renting-music-idUSN2546496120070426">Reuters</a> &auml;u&szlig;erte sich Steve Jobs zu den laufenden Verhandlungen mit der Musikindustrie zu DRM-freien Musiktiteln. Seiner Ansicht nach w&uuml;rden die Nutzer Songs lieber kaufen anstatt sie zu abonnieren: &#8222;The subscription model has failed so far.&#8220; Zudem betonte er, dass bis Jahresende mehr als die H&auml;lfte der im <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes-store/">iTunes Store</a> angebotenen Musiktitel DRM-frei angeboten werden sollen.</p>
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		<title>Interview: Christian Zwittnig und Peter Krotky von &#8222;Die Presse&#8220;</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/01/18/christian-zwittnig-und-mag-peter-krotky-von-die-pressecom-im-interview/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2007/01/18/christian-zwittnig-und-mag-peter-krotky-von-die-pressecom-im-interview/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 16:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sajonara.de/?p=425</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fangnetz lautet eine Rubrik von &#214;sterreichs &#8222;Die Presse&#8220;, in der Ausz&#252;ge von Blogartikeln auch im Rahmen der Print-Ausgabe ver&#246;ffentlicht werden (sollen). Die Betreiber der &#246;sterreichischen Zeitung schrieben Blogger an, und baten um Erlaubnis, die Artikel auszugweise ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen, ohne finanzielle Gegenleistung. Das rief den Web-2-Kritiker-Papst Don Alphonso auf den Plan. In seinen Augen ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/01/18/christian-zwittnig-und-mag-peter-krotky-von-die-pressecom-im-interview/">Interview: Christian Zwittnig und Peter Krotky von &#8222;Die Presse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Fangnetz lautet eine Rubrik von &Ouml;sterreichs &#8222;Die Presse&#8220;, in der Ausz&uuml;ge von Blogartikeln auch im Rahmen der Print-Ausgabe ver&ouml;ffentlicht werden (sollen). Die Betreiber der &ouml;sterreichischen Zeitung schrieben Blogger an, und baten um Erlaubnis, die Artikel auszugweise ver&ouml;ffentlichen zu k&ouml;nnen, ohne finanzielle Gegenleistung. Das rief den Web-2-Kritiker-Papst Don Alphonso <a href="https://blogbar.de/archiv/2007/01/15/ich-habe-einen-traum-neben-der-absaug-realitat-der-presse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf den Plan</a>.<span id="more-425"></span></p>
<p>In seinen Augen ist die Tantieme, die die Blogger daf&uuml;r erhalten, nicht befriedigend. In der Online-Ausgabe von &#8222;Die Presse&#8220; werden an den Artikeln keine aktiven Links zur Quelle gesetzt. W&auml;hrend auf den Seiten der Zeitung keine Links gesetzt werden, gibt es daneben ein nicht-kommerzielles Blogprojekt namens &#8222;Fangnetz&#8220; von derselben Presseinstitution, in der sehr wohl aktive Links auf die urspr&uuml;nglichen Artikel gesetzt werden.</p>
<p>Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, fragte ich nach bei &#8222;Die Presse&#8220; und den Verantwortlichen. Meine Fragen wurden mir in diesem Fall von Christian Zwittnig (Online-Redakteur) und dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Peter Krotky beantwortet.</p>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Auf welche Art und Weise haben Sie von dem Artikel des Herrn Meyer erfahren, und wann war das?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Christian Zwittnig</cite>: </span></p><p>Auch wenn mir nicht ganz klar ist, was die Frage bezwecken soll: Zirka 12 Stunden nach Ver&ouml;ffentlichung durch einen freundlichen Hinweis.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Warum haben Sie sich erst mit Verz&ouml;gerung in der Blogbar zu Wort melden wollen, und wie sind Sie damit umgegangen, dass der Hausherr Ihre Kommentare zensierte?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Christian Zwittnig</cite>: </span></p><p>Nur weil Herr Meyers Blog, in die Belanglosigkeit abzudriften droht und er deshalb um Aufmerksamkeit kreischt, ist das f&uuml;r mich doch kein Grund gleich zu springen. Au&szlig;erdem hatte ich nie vor, mich mit ihm oder seiner Kommentatoren-Herde auf irgendeine Diskussion einzulassen. Wenn Herr Meyer unbedingt Page Views generieren will, muss er sich schon etwas Anderes einfallen lassen.</p>
<p>Was die Zensur betrifft: Im ersten Mail habe ich nur darauf hingewiesen, dass ich sp&auml;ter eine Antwort verfassen werde. Dass Herr Meyer einen derartigen Kommentar zensiert, finde ich seltsam, aber nicht weiter tragisch. In den weiteren Kommentaren habe ich lediglich auf die Antwort in meinem Blog hingewiesen. Und die hat er ja &#8211; wenn auch etwas eigenwillig &#8211; gebracht.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Sie haben bereits f&uuml;r den Fangnetz-Blog eine Stellungnahme formuliert, in der Sie einige Dinge Ihrer Meinung nach richtigzustellen versuchen. Zum Beispiel geben Sie an, dass Herr Meyer offensichtlich nicht richtig recherchiert h&auml;tte, da er sonst wohl auf das Blog von Fangnetz gesto&szlig;en w&auml;re, in dem, anders als Herr Meyer es darstellt, Links zu den Seiten der Inhalteanbieter stehen. Wenn Sie allerdings auf der Website von &#8222;Die Presse&#8220; die Rubrik Fangnetz besuchen, stellen Sie zum einen fest, dass dort keine &#8222;aktiven&#8220; Links gesetzt sind, und zum anderen f&uuml;hrt aber nirgends von der Seite ein Link auf Ihr Blog. Wem muss man &#8211; muss man &uuml;berhaupt? &#8211; in diesem Fall den Schwarzen Peter zuschieben?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Christian Zwittnig</cite>: </span></p><p>H&auml;tten Sie sauber recherchiert, w&uuml;ssten Sie, dass das Fangnetz-Blog ein privates und unbezahltes Blog ist, das als Forum zum Thema &bdquo;Web 2.0 und Print&ldquo; dienen soll. Es steht, wie auch dem Blog selbst zu entnehmen ist, in keiner offiziellen Verbindung mit der Internetseite von &#8222;Die Presse&#8220;. Was die inaktiven Links auf der Presse.com-Seite betrifft: An diesem technischen Problem wird bereits gearbeitet und es sollte, wie bereits mehrfach in meinem Blog erw&auml;hnt, bald behoben sein.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Was sagen Sie zu dem Vorwurf des Herrn Meyer, Sie respektive Ihre Zeitung w&uuml;rden sich die Inhalteanbieter nach ihrer politischen Gesinnung aussuchen (vornehmlich mehr als rechtslastig), die zu Ihrer Publikation passen w&uuml;rden?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Peter Krotky</cite>: </span></p><p>Der Vorwurf zeigt f&uuml;r mich zun&auml;chst einmal die Unkenntnis des Herrn Meyer, was unsere Zeitung angeht. Vielleicht sollte er diese vor einem solchen Urteil einige Zeit lesen (Hat er das jemals getan?). Dann kann er ja gern zu dem Schluss kommen, dass sie ihm nicht gef&auml;llt. Einzig: Die &#8222;Presse&#8220; als &#8222;rechtsreaktion&auml;r&#8220; bezeichnen, w&uuml;rde in &Ouml;sterreich kaum jemand. Und zwar deshalb nicht, weil das der Realit&auml;t einfach nicht gerecht wird. Aber wenn f&uuml;r jemanden schon alles &#8222;rechtsreaktion&auml;r&#8220; ist, was nicht der extremen Linken zuzuordnen ist, gut: dann wird die Punzierung schon stimmen *g*.</p>
<p>Zum Demokratieverst&auml;ndnis von Herr Meyer nur folgendes <a href="https://blogbar.de/archiv/2007/01/15/ich-habe-einen-traum-neben-der-absaug-realitat-der-presse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zitat</a> aus seinem Blog: Er beschreibt da ein von ihm als Stilmittel verwendetes fiktives Gespr&auml;ch zwischen dem Chefredakteur der &#8222;Presse&#8220;, Michael Fleischhacker, und Andreas Khol, dem Chef des &Ouml;VP-Seniorenbundes, und f&uuml;gt selbst hinzu: &#8222;<em>&#8230;und f&uuml;r solche Leute etwas anderes als ein Pflasterstein?</em>&#8220; Ein Aufruf zur Gewalt von Herr Meyer? Sieht so die von ihm beschworene freie Diskussionskultur aus? Ist das sein Umgang mit Andersdenkenden? Oder ist der f&uuml;r Menschen angedrohte Pflasterstein sein Ausweis des Gegenteils der vermeintlichen Rechtslastigkeit? Wenn Herr Meyer Gewalt fordert (und viel anders kann man diese Stelle seines Blogs wohl nicht verstehen), dann sollte er sich klar sein, dass er damit die Grundlagen von Rechtsstaat und Demokratie verl&auml;sst.</p>
<p>Was den Vorwurf der Auswahl von Autoren nach ihrer Gesinnung angeht: M&ouml;glicherweise wei&szlig; Herr Meyer nicht, dass Karl Marx einmal Londoner Korrespondent der &#8222;Presse&#8220; war. M&ouml;glicherweise wei&szlig; Herr Meyer auch nicht, dass die &#8222;Presse&#8220; immer auch stark von j&uuml;dischen Redakteuren gepr&auml;gt war und die Zeitung von den Nazis nach dem Anschluss &Ouml;sterreichs eingestellt wurde (und dabei einige der Redakteure damals Selbstmord begingen). Vielleicht wei&szlig; Herr Meyer auch nicht, dass eine ganze Reihe ausgewiesener Linker zur Autorenschaft der &#8222;Presse&#8220; z&auml;hlt (die die &#8222;Presse&#8220; ob ihrer journalistischen Qualit&auml;t sch&auml;tzen und ob ihrer liberalen Tradition, allen Meinungen eine entsprechende Plattform der intellektuellen Auseinandersetzung zu geben). Wenn Herr Meyer das alles nicht wei&szlig; und nicht kennt, muss man ihm sagen: Sie h&auml;tten vorher recherchieren sollen. Und wenn er es wei&szlig;, muss man fragen: Warum stellen Sie dann solche Behauptungen auf?</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>K&ouml;nnen Sie die Kritik &#8222;Don Alphonsos&#8220; verstehen, wenn eine Zeitung, die zu einem riesengro&szlig;en Medienunternehmen in &Ouml;sterreich geh&ouml;rt (Styria Medien AG), sich zwar um die Inhalte der Leute bem&uuml;ht, diese dann jedoch mit Verweis auf ein schmales Budget ohne Entgelt abspeisen mag?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Peter Krotky</cite>: </span></p><p>Nat&uuml;rlich kann ich den Vorwurf verstehen. Ich teile ihn nur nicht. Es gibt unsere Anfrage an Blogger, ob wir ihre Beitr&auml;ge in einer daf&uuml;r vorgesehenen Spalte der Zeitung auszugsweise ver&ouml;ffentlichen d&uuml;rfen. Daf&uuml;r bezahlen wir kein Honorar. Das ist das Angebot. Jedem Blogger steht es selbstverst&auml;ndlich v&ouml;llig frei, dieses Angebot f&uuml;r gut oder schlecht zu befinden und es somit anzunehmen oder abzulehnen. Ich kann nur die Emp&ouml;rung &uuml;ber dieses Angebot nicht nachvollziehen. Ich emp&ouml;re mich ja auch nicht dar&uuml;ber, wenn ein Lokal f&uuml;r das Bier zehn Euro verlangt. Sondern ich kaufe dann dort einfach kein Bier und gehe in ein anderes Lokal. Wozu eine Diskussion mit dem Lokalbesitzer &uuml;ber die Ungerechtigkeit der Welt f&uuml;hren? Und wozu &uuml;ber jene klagen, die sich doch f&uuml;r zehn Euro dort ein Bier leisten?</p>
<p>Mir scheint, als ob man es manchen sowieso nie recht machen kann. Denn: W&uuml;rden wir Geld anbieten, w&uuml;rde die Diskussion vermutlich in die Richtung laufen, dass nun etablierte Medien Blogger &#8222;kaufen&#8220;. Und das w&uuml;rde ja moralisch sicher auch wieder als ganz ungeh&ouml;rig empfunden werden; der Blogger w&auml;re dann ja so etwas wie ein S&ouml;ldner. Oder w&auml;re etwa Herr Meyer tats&auml;chlich so problemlos k&auml;uflich? 50 Euro f&uuml;r den Abdruck und er w&auml;re dabei? Wo bleibt dann der von ihm zitierte Traum? Ich halte die Grundlinie der Argumentation von Herrn Meyer f&uuml;r ausgesprochen inkonsistent. Aber so ist das wohl nun einmal mit Menschen, f&uuml;r die die Welt an sich schlecht ist. Das so zu empfinden, ist sein gutes Recht. Nur teilen muss ich diese Position nicht.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Herr Meyer betont bei all seiner Kritik vor allem, dass es ihm darum geht, die Blogosph&auml;re gegen&uuml;ber den klassischen Medien zu st&auml;rken. Er deutet immer wieder an, in Gespr&auml;chen mit Verantwortlichen auch daf&uuml;r zu pl&auml;dieren, ordentliche Arbeit ordentlich zu entlohnen. Sind Sie der Auffassung, Herr Meyer leistet auch in diesem Fall wieder Lobbyarbeit, oder kommen f&uuml;r Sie noch weitere Gr&uuml;nde in Betracht?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Peter Krotky</cite>: </span></p><p>Also was jetzt: Die Blogosph&auml;re ernst nehmen und st&auml;rken? Oder doch einfach nur Geld daf&uuml;r haben wollen? Dass wir &uuml;berhaupt Blogger-Beitr&auml;ge in unserer Zeitung abdrucken und ums um diese Szene k&uuml;mmern, sollte doch schon zeigen, dass wir Blogger ernst nehmen und bereit sind, uns mit ihnen positiv auseinanderzusetzen (und ihnen &#8211; auch nicht gerade billigen &#8211; Raum in unserer Zeitung widmen). Und dass Blogger &#8211; wenn sie journalistisch gut sind &#8211; so oder so &uuml;ber kurz oder lang von etablierten Medien auch honorierte Angebote f&uuml;r eine Mitarbeit erhalten, passiert ja jetzt schon. Aber sobald jemand so etwas annimmt, w&uuml;rde er vermutlich von Leuten wie Herrn Meyer nicht mehr als Teil der Blogger-Szene erlebt, sondern als Teil des medialen &#8222;Establishments&#8220;. Dass Herr Meyer offensichtlich ein solches Angebot noch nicht erhalten hat, liegt vielleicht daran, dass er inhaltlich und schreiberisch nicht gut genug ist. Meine Vermutung: Er leidet nicht an der Ungerechtigkeit der Welt, sondern an der mangelnden Rolle, die ihm darin zuteil wird. Daf&uuml;r k&ouml;nnen aber Zeitungen nichts, die bei ihm h&ouml;flich anfragen, ob sie mal auszugsweise einen Beitrag von ihm abdrucken d&uuml;rfen. Er kann ja gern sagen: &#8222;Daf&uuml;r verlange ich 100 Euro&#8220;. Und die Zeitung kann dann sagen, ob sie das zahlen will oder nicht (und ihn dann eben auch nicht ver&ouml;ffentlicht). So einfach ist die Sache.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Abschlie&szlig;end vielleicht noch diese Frage: Glauben Sie, dass Ihrer Zeitung oder dem Projekt dadurch dauerhaft Schaden entsteht, und inwiefern ist es m&ouml;glich, dass diese Sache noch ein &#8222;Nachspiel&#8220; haben wird?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Peter Krotky</cite>: </span></p><p>Warum sollte uns daraus Schaden entstehen? Wir versuchen auf die Blogger-Szene zuzugehen. Wenn alle so reagieren w&uuml;rden wie Herr Meyer oder viele Blogger nun seiner Argumentation folgen, m&uuml;ssten wir halt feststellen, dass das so nicht geht. Dann wird die Kolumne &#8222;Fangnetz&#8220; eben eingestellt und auch die Online-Ausgabe wird sich dann ihre k&uuml;nftigen Aktivit&auml;ten in Richtung Blogs noch einmal &uuml;berlegen. Dann machen wir eben was anderes. Und dann wird Herr Meyer vermutlich von &#8222;Ausgrenzung&#8220; der Blogosph&auml;re schreiben &#8211; eine Ausgrenzung freilich, an der er dann nicht unbeteiligt war. Wenn aber die Debatte dazu beitr&auml;gt, quasi einheitliche Rahmenbedingungen f&uuml;r den Umgang zwischen Bloggern und etablierten Medien zu schaffen: gut so. Dann br&auml;ucht&acute;s aber eine sachlichere Auseinandersetzung als jene, die Herr Meyer f&uuml;hrt.</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/01/18/christian-zwittnig-und-mag-peter-krotky-von-die-pressecom-im-interview/">Interview: Christian Zwittnig und Peter Krotky von &#8222;Die Presse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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