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	<title>Du hast nach novell gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach novell gesucht - Macnotes.de</title>
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	<item>
		<title>Craig Federighi: Sideloading ein Schritt zurück</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/11/03/craig-federighi-sideloading-ein-schritt-zuruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 19:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apples Softwarechef, Craig Federighi, sprach auf der Web Summit Konferenz in Portugal. Dort stellte er sich gegen eine Gesetzesnovelle der EU, die wom&#246;glich Sideloading erlauben k&#246;nnte. Dies sei f&#252;r ihn ein R&#252;ckschritt. In Lissabon findet zwischen dem 1. und 4. November der &#8222;Web Summit&#8220; statt. Es handelt sich dabei um eine Konferenz mit namhaften Sprecher:innen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/11/03/craig-federighi-sideloading-ein-schritt-zuruck/">Craig Federighi: Sideloading ein Schritt zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apples Softwarechef, Craig Federighi, sprach auf der Web Summit Konferenz in Portugal. Dort stellte er sich gegen eine Gesetzesnovelle der EU, die wom&ouml;glich Sideloading erlauben k&ouml;nnte. Dies sei f&uuml;r ihn ein R&uuml;ckschritt.</p>
<p>In Lissabon findet zwischen dem 1. und 4. November der &bdquo;Web Summit&ldquo; statt. Es handelt sich dabei um eine Konferenz mit namhaften Sprecher:innen. Darunter fand sich auch Apples Softwarechef Craig Federighi. Er sprach an Tag 2 der Veranstaltung. Wer sich den Vortrag noch einmal ansehen m&ouml;chte, <a href="https://www.linkedin.com/video/live/urn:li:ugcPost:6861646572271218688/">findet eine Aufzeichnung mittlerweile auf LinkedIn</a>.</p>
<h2>Craig Federighi gegen Sideloading</h2>
<p>Federighi gab sich w&auml;hrend seines Vortrags M&uuml;he, eine Gesetzesinitiative Europas zu kritisieren. W&uuml;rde man das Sideloading von Apps erlauben, &ouml;ffnete man Schadsoftware T&uuml;r und Tor, so der <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Verantwortliche.</p>
<p>Der &bdquo;Digital Markes Act&ldquo; habe Gutes im Sinn. Doch er w&uuml;rde an dieser Stelle nicht den Schritt in die Zukunft bedeuten, sondern vielmehr einen R&uuml;ckschritt. Er als Entwickler wolle, dass das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> m&ouml;glichst sicher bleibe und Nutzer nicht zu sehr sorgen m&uuml;ssten. Doch genau das w&uuml;rde das &bdquo;Sideloading&ldquo; konterkarieren.</p>
<div class="inlinebox"><h4 class="notification is-warning has-text-dark is-marginless is-radiusless" style="padding:5;">Info</h4><div class="notification has-text-dark is-radiusless">F&uuml;r diejenigen, die noch nicht wissen, was es mit dem Begriff Sideloading auf sich hat, wollen wir ihn an dieser Stelle einmal erl&auml;utern. Der Begriff stammt aus der neueren Zeit, in der Smartphones und App Stores zum Status quo geworden sind. Viele der Hersteller boten einen Marktplatz f&uuml;r den Verkauf und Download von Software an. Ferner gibt es bei Apple aber keine M&ouml;glichkeit, Apps zu installieren. Das stimmt nat&uuml;rlich nicht ganz. Denn Entwickler k&ouml;nnen zum einen Testversionen &uuml;ber die Testflight-App an Nutzer austeilen, die noch nicht offiziell im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> vorhanden sind. &Uuml;berdies gibt es auch die M&ouml;glichkeit, Apps zu installieren, die dann &uuml;ber eine Signatur von einem Entwickler autorisiert werden. Doch Apple begrenzt die Nummer von m&ouml;glichen Nutzer:innen.</div></div>
<p><a href="https://macnotes.de/2021/06/23/sideloading-von-apps-nicht-mit-apple-nicht-mit-ios/">Apples Haltung zum &bdquo;Sideloading&ldquo; von Apps</a> wurde im Rahmen des Gerichtsverfahrens zwischen Epic Games und Apple bereits mehr als deutlich.</p>
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		<item>
		<title>UK: iTunes, Time Machine und iTunes Match illegal?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/08/06/uk-itunes-time-machine-itunes-match-illegal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 16:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sowohl Bürger als auch Apple als Anbieter von iTunes, Time Machine, iTunes Match und Apple Music müssen nun damit leben, in Großbritannien verklagt werden zu können. Der High Court entschied bereits im Juni, dass es illegal sei, Privatkopien von Musik anzufertigen und das Intellectual Property Office (IPO) gab nun konkrete Antworten. Im vergangenen Jahr wurde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/08/06/uk-itunes-time-machine-itunes-match-illegal/">UK: iTunes, Time Machine und iTunes Match illegal?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Sowohl Bürger als auch <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> als Anbieter von <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a>, Time Machine, iTunes Match und <a href="https://macnotes.de/2015/06/10/apple-music-vorgestellt/">Apple Music</a> müssen nun damit leben, in Großbritannien verklagt werden zu können. Der High Court entschied bereits im Juni, dass es illegal sei, Privatkopien von Musik anzufertigen und das Intellectual Property Office (IPO) gab nun konkrete Antworten.</p>
<p>Im vergangenen Jahr wurde das Urheberrechtsgesetz in Großbritannien reformiert. Der High Court hat mit seiner Entscheidung die <a href="https://macnotes.de/2014/03/31/cd-rippen-uk-legal/">neue Gesetzgebung in Großbritannien</a> jedoch bereits im Juni für ungültig erklärt, die seit 2014 das Anfertigen von Privatkopien erlaubte. Einige Musik-Rechteinhaber hatten vor dem Gericht Klage eingereicht.</p>
<h2>CD-Rippen verboten</h2>
<p>Explizit erwähnt wird, dass das &#8222;Rippen&#8220; von CDs, bei dem man die Songs auf der CD in MP3s auf der Festplatte umwandelt, nicht gestattet sei und man damit gegen das Urheberrecht verstoße. Doch Apples iTunes wirbt sogar mit dieser Funktionalität während der Installationsprozedur. Heißt es doch: &#8222;Import your favorite CDs with just one click.&#8220; Andererseits war es von Gesetz wegen bis Oktober 2014 ebenfalls illegal gewesen, und doch gab es keine bekannten Klagen gegen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>.</p>
<p>Bei TorrentFreak hat man sich mit Fragen an das IPO gewandt und einige explizite <a href="https://torrentfreak.com/itunes-is-illegal-under-uk-copyright-law-150805/" target="_blank">Anworten erhalten</a>, so z.&nbsp;B.:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;It is now unlawful to make private copies of copyright works you own, without permission from the copyright holder – this includes format shifting from one medium to another&#8220;.<br /><cite>IPO-Sprecher</cite></blockquote>
<h2>Backups von geschütztem Material illegal</h2>
<p>Weiterhin sei das Anfertigen von Backups von urheberrechtlich geschütztem Material verboten. Entsprechend ist ebenfalls Apples Time Machine illegal, die Backups von allen Dateien auf einem Computer anfertigt, wenn damit urheberrechtlich geschützte Dateien kopiert würden.<br />
Und die Cloud-Services von iTunes Match und <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-music/">Apple Music</a> verstoßen ebenfalls gegen Urhebergesetze, weil sie Kopien von Musik in der Cloud anfertigen. Das Anfertigen von Backups ist nicht erlaubt, wenn der Urheber dem Prozess nicht zustimmt.<br />
Die Frage ist demnach, ob Apples Cloud-Services <em>doch legal</em> sind, weil der Anbieter dies mit den Urhebern abgestimmt hat. Mit Sicherheit verboten wären jedoch Kopien, die man auf Dropbox, OneDrive und anderen Plattformen anfertigt, und sei es eben nur als Backup der eigenen Musik-Bibliothek.</p>
<p>Die IPO als Regierungsorganisation gab gegenüber TorrentFreak jedoch Entwarnung für Privatanwender. Es sei nicht bekannt, dass Urheber gegen Privatleute Klage einreichen, die zu Hause Backups anfertigen. Doch rein theoretisch ist dies mit der Entscheidung des High Court in Großbritannien möglich.</p>
<h2>Abgabe auf CDRs und Festplatten</h2>
<p>Vor der Gesetzesnovelle hatten Urhebervertreter angeboten, man könne die Privatkopie erlauben, wenn eine Abgabe auf CD-Rohlinge und Festplatten erhoben würde, über die dann eine Finanzierung von Tantiemen erfolgen könnte. Der IPO zufolge sei die britische Regierung noch dabei, auszuloten, welche Konsequenzen aus dem Urteil zu ziehen sind, und man werde sorgfältig die Möglichkeiten abwägen, ehe man handelt.</p>
<p>Wir haben bei Apple angefragt, ob das Unternehmen irgendwelche Auswirkungen durch die Entscheidung erwartet, und werden den Beitrag entsprechend aktualisieren, falls wir Antwort bekommen.</p>
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		<item>
		<title>Google einigt sich in Patent-Streit mit Rockstar-Konsortium, dem Apple angehört</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/11/21/google-patentstreit-einigung-rockstar-consortium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 03:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Google und das Rockstar-Konstorium, dem Apple, Microsoft und andere angehören, haben sich in einem Patent-Streit offenbar geeinigt. Dem Suchmaschinenbetreiber wurde vorgeworfen, ohne Erlaubnis eine ganze Reihe von Patenten zu verwenden. Google hat sich mit dem Rockstar-Konsortium, dem u. a. Apple, Microsoft, BlackBerry und Sony angehören, in einem Patent-Streit geeinigt. Genaue Details wurden nicht bekannt, doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/11/21/google-patentstreit-einigung-rockstar-consortium/">Google einigt sich in Patent-Streit mit Rockstar-Konsortium, dem Apple angehört</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Google und das Rockstar-Konstorium, dem <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>, Microsoft und andere angehören, haben sich in einem Patent-Streit offenbar geeinigt. Dem Suchmaschinenbetreiber wurde vorgeworfen, ohne Erlaubnis eine ganze Reihe von Patenten zu verwenden.</p>
<p>Google hat sich mit dem Rockstar-Konsortium, dem u. a. Apple, Microsoft, BlackBerry und Sony angehören, in einem Patent-Streit geeinigt. Genaue Details wurden nicht bekannt, doch die Agentur Reuters zitiert ein Gerichtsdokument aus Texas, dem man entnehmen kann, dass beide Parteien den juristischen Streit beigelegt hätten.</p>
<p><a href="https://web.archive.org/web/20141121145514/http://www.reuters.com/article/2014/11/20/us-google-rockstar-settlement-idUSKCN0J41ZJ20141120" target="_blank" rel="noopener">Betroffen waren</a> sieben Patente, die Technologien betrafen, die die Verknüpfung von Suchworten mit entsprechend relevanter Werbung ermöglichen. Da eine von Googles betriebswirtschaftlichen Säulen das Geschäft mit Online-Werbung ist, hätte das Unternehmen sich einer Niederlage vor Gericht nicht erlauben können, die Einfluss auf diesen Geschäftsbereich ausgeübt hätte; Gegenüber Reuters wollte sich ein Google-Sprecher nicht zu der Angelegenheit äußern.</p>
<h2>Google wollte Nortel-Patent-Paket 2011 ebenfalls</h2>
<p>2011 wurde Google beim Bieten um Patente von Novell und Nortel durch das Rockstar-Konsortium ausgestochen, das für 4,5 Milliarden US-Dollar den Zuschlag für das Patent-Paket bekam. Googles Senior Vice President of Corporate Development, David Drummond, hatte damals in einem öffentlichen Brief gewarnt, die <a title="Google-Vizepräsident: Patente attackieren Android" href="https://macnotes.de/2011/08/04/google-vizeprasident-patente-attackieren-android/">Patente würden Android attackieren</a>.</p>
<p>Eine Klage gegen Google und eine Reihe von Herstellern von Android-Geräten erfolgte aber erst im Oktober 2013. Zuvor hatte Apple selbst im Jahr 2012 <a title="Apple übernimmt 1024 Nortel-Patente vom Rockstar Consortium" href="https://macnotes.de/2012/11/16/apple-1024-nortel-patente-rockstar-consortium-wireless/">1024 Patente</a> aus dem Geschäft vom Rockstar-Konsortium erstanden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/11/21/google-patentstreit-einigung-rockstar-consortium/">Google einigt sich in Patent-Streit mit Rockstar-Konsortium, dem Apple angehört</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apple übernimmt 1024 Nortel-Patente vom Rockstar Consortium</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/11/16/apple-1024-nortel-patente-rockstar-consortium-wireless/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 13:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat insgesamt 1024 ehemalige Nortel-Patente und -Patentanmeldungen vom Rockstar Consortium übernommen. Das Interessante: Apple hatte als Teil des Konsortiums seit 2011 Zugriff auf alle betreffenden Patente, wollte sie nun aber offenbar für sich alleine haben, um in Rechtsstreitigkeiten gewappnet zu sein. Die Kunde über Apples Kauf der ehemaligen Nortel- Patente und -Patentanmeldungen von Nortel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/16/apple-1024-nortel-patente-rockstar-consortium-wireless/">Apple übernimmt 1024 Nortel-Patente vom Rockstar Consortium</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hat insgesamt 1024 ehemalige Nortel-Patente und -Patentanmeldungen vom Rockstar Consortium übernommen. Das Interessante: <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hatte als Teil des Konsortiums seit 2011 Zugriff auf alle betreffenden Patente, wollte sie nun aber offenbar für sich alleine haben, um in Rechtsstreitigkeiten gewappnet zu sein.</p>
<p>Die Kunde über Apples Kauf der ehemaligen Nortel- Patente und -Patentanmeldungen von Nortel <a href="https://appleinsider.com/articles/12/11/15/apple-quietly-acquiring-former-nortel-patents-from-rockstar-consortium">kommt aus Korea</a> und wurde im Zuge einer Bekanntgabe eines koreanischen Regulatoren für Eigentumsrechte veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 4000 Patente von Nortel vom Rockstar Consortium zum Preis von 4,5 Milliarden Dollar ersteigert. Bei Rockstar handelt es sich um einen Zusammenschluss von Apple, Microsoft, Sony, Ericsson und RIM, mit 2,6 Milliarden Dollar legte Apple den größten Teil der Kaufsumme auf den Tisch.</p>
<p>Wie viel genau sich Apple die Übernahme der 1024 Patente und -Anmeldungen hat kosten lassen, ist unbekannt, der Schritt an sich lässt aber tief blicken: Apple will offenbar den vollen, exklusiven Zugriff auf die übernommenen Patente. Möglicherweise will sich Apple damit gegen Patentklagen absichern: Volle Rechte an den Patenten erlauben es, diese offensiv in Rechtsstreitigkeiten einzusetzen.</p>
<p>Apple hat in den vergangenen Monaten stetig sein Patent-Portfolio um Wireless-Patente erweitert, zum Teil <a href="https://macnotes.de/2010/12/17/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-ubernimmt-882-novell-patente/">in Zusammenarbeit</a> mit der direkten Konkurrenz in Form von Microsoft und RIM.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/16/apple-1024-nortel-patente-rockstar-consortium-wireless/">Apple übernimmt 1024 Nortel-Patente vom Rockstar Consortium</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Scarygirl &#8211; Action-Game wird auch in Europa für PC, PS3 und Xbox 360 veröffentlicht</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/01/11/scarygirl-action-game-wird-auch-in-europa-fuer-pc-ps3-und-xbox-360-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der Release von Scarygirl bereits für XBLA, PSN und PC in Amerika feststand, wurde nun bekannt, dass der Action-Titel auch in Europa erscheinen wird. Ab dem 18. Januar 2012 soll der Titel via XboxLIVE Arcade erhältlich sein. PC- und PS3-Version sollen folgen. Wie jüngst bekannt wurde, wird Scarygirl, ein auf der Grafik-Novelle von Nathan [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/01/11/scarygirl-action-game-wird-auch-in-europa-fuer-pc-ps3-und-xbox-360-veroeffentlicht/">Scarygirl &#8211; Action-Game wird auch in Europa für PC, PS3 und Xbox 360 veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Nachdem der Release von Scarygirl bereits für XBLA, PSN und PC in Amerika feststand, wurde nun bekannt, dass der Action-Titel auch in Europa erscheinen wird. Ab dem 18. Januar 2012 soll der Titel via XboxLIVE Arcade erhältlich sein. PC- und PS3-Version sollen folgen.</p>
<p>Wie jüngst bekannt wurde, wird <strong>Scarygirl</strong>, ein auf der Grafik-Novelle von Nathan Jurevicius basierendes Action-Game, neben Amerika auch in Europa und anderen PAL-Gebieten erhältlich sein. Ab dem 18. Januar dieses Jahres sollen die Geschichten rund um Scarygirl auf der Suche nach den Hintergründen ihrer Träume erscheinen.</p>
<p>Zusätzlich zum leicht skurrilen Scarygirl, sind die ebenso teils merkwürdig anmutenden Charaktere Bunniguru, Chihoohoo, Blister, Treedweller und Dr. Maybe mit von der Partie. Von TikGames entwickelt, wird Square Enix Scarygirl hierzulande am 18. Januar für die Xbox 360 ins Xbox LIVE Arcade bringen. Kurz danach sollen PS3- und PC-Versionen des Action-Titels folgen. Einen Trailer zum Titel könnt ihr euch im Anhang anschauen, ebenso einige Bilder zu selbigem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/01/11/scarygirl-action-game-wird-auch-in-europa-fuer-pc-ps3-und-xbox-360-veroeffentlicht/">Scarygirl &#8211; Action-Game wird auch in Europa für PC, PS3 und Xbox 360 veröffentlicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Google-Vizepräsident: Patente attackieren Android</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/08/04/google-vizeprasident-patente-attackieren-android/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 12:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem offenen Brief wendet sich Googles Senior Vice President David Drummond an Apple, Microsoft und andere Unternehmen. Der Vorwurf: Man habe sich gegen Google verschworen, um Android niederzumachen. Konkreter Aufhänger für Drummonds Brief ist der Kauf von Novell- und Nortel-Patenten durch ein Konsortium bestehend aus Apple, Microsoft und Oracle. &#8222;Ich arbeite seit über zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/04/google-vizeprasident-patente-attackieren-android/">Google-Vizepräsident: Patente attackieren Android</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In einem offenen Brief wendet sich Googles Senior Vice President David Drummond an <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>, Microsoft und andere Unternehmen. Der Vorwurf: Man habe sich gegen Google verschworen, um Android niederzumachen.</p>
<p>Konkreter Aufhänger für Drummonds Brief ist der <a href="https://macnotes.de/2010/12/17/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-ubernimmt-882-novell-patente/">Kauf von Novell- und Nortel-Patenten</a> durch ein Konsortium bestehend aus <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>, Microsoft und Oracle. &#8222;Ich arbeite seit über zwei Jahrzehnten im Techniksektor. Microsoft und Apple sind sich immer gegenseitig an die Gurgel gegangen, so dass man sich wundern muss, was los ist, wenn sie zusammen in die Kiste springen.&#8220; Android ist eindeutig auf dem aufsteigenden Ast, genau dies hat zu der aktuellen Sitation geführt: &#8222;<em>eine feindselige, organisierte Kampagne gegen Android durch Microsoft, Oracle, Apple und andere Firmen, erreicht durch den Kauf von gefälschten Patenten</em>&#8222;.</p>
<p>Man habe sich laut Drummond nur deshalb zu einem Konsortium zusammengeschlossen, damit Google keines der Patente erhält &#8211; und fordere anstatt dessen $15 für die Lizenzen eines einzelnen Android-Geräts, um es für Handyhersteller teurer zu machen, Android statt Windows 7 zu nutzen. <em>&#8222;Patente waren immer dafür gedacht, Innovationen voranzubringen, aktuell werden sie allerdings als Waffe dafür genutzt, diese im Keim zu ersticken</em>&#8222;, führt Drummond aus &#8211; interessant, dass er als Leiter der Rechtsabteilung (und damit Verwalter diverser Patente) diese Aussage trifft, wo Google selbst zahlreiche Patente hält, die die Innovationen anderer Unternehmen vorantreiben könnten.</p>
<p>Gesetzt den Fall, Google hätte den Zuschlag für die Patente bekommen, wäre der aktuelle offene Brief vermutlich gar nicht erst geschrieben worden. Und hätte Google bei Android nicht darauf vertraut, fremde Patente ohne zusätzliche Kosten nutzen zu können, wären die von ihm vorher genannten Lizenzgebühren gar nicht erst nötig geworden. Wer einmal genauer hinguckt, wird genau sehen, wer in Sachen mobiles OS von wem abgeguckt hat&#8230;</p>
<p>[via <a href="https://googleblog.blogspot.com/2011/08/when-patents-attack-android.html">Googleblog</a>]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/08/04/google-vizeprasident-patente-attackieren-android/">Google-Vizepräsident: Patente attackieren Android</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>PS3 Jailbreak: George Hotz beendet erste Spendenrunde</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/02/22/geohot-ps3-jailbreak-spenden-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 05:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geohot hat genug Spenden. Keine 72 Stunden ist es her, da bat der Jailbreak-Hacker George Hotz aus New Jersey um Spenden. Er muss sich vor Gericht gegen Sony Computer Entertainment America behaupten. Offenbar kam in der kurzen Zeit bereits genug Geld zusammen, um den Kampf gegen den Hersteller der PlayStation 3 aufzunehmen. Gegen Urheberrecht verstoßen Sony [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/02/22/geohot-ps3-jailbreak-spenden-ende/">PS3 Jailbreak: George Hotz beendet erste Spendenrunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><em>Geohot hat genug Spenden.</em> Keine 72 Stunden ist es her, da bat der Jailbreak-Hacker George Hotz aus New Jersey um Spenden. Er muss sich vor Gericht gegen Sony Computer Entertainment America behaupten. Offenbar kam in der kurzen Zeit bereits genug Geld zusammen, um den Kampf gegen den Hersteller der PlayStation 3 aufzunehmen.</p>
<h2>Gegen Urheberrecht verstoßen</h2>
<p>Sony Computer Entertainment America wirft dem Jugendlichen George Hotz vor gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Sein Jailbreak der PlayStation 3 sei ein Verstoß gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Sony reichte bereits im vergangenen Jahr Klage ein.</p>
<p>Nun wurde es jedoch ernst und der Junge aus New Jersey bat um Spenden, damit er sich mit möglichst guten Verteidigern ausstatten könne. Falls ihm jemand nicht finanziell helfen konnte, freute sich Hotz darüber, wenn man die Aktion weitersagte.</p>
<h2>Eigene Hardware manipuliert?</h2>
<p>Hotz beharrt auf dem Standpunkt, nichts Unrechtes getan zu haben. Denn er habe lediglich seine eigene PlayStation 3 modifiziert. Geohot möchte mit seinem Eigentum anstellen können, was er möchte, solange dabei niemand zu Schaden kommt. Beispielsweise wollte Hotz ein alternatives Betriebssystem wie Linux auf der Konsole installieren. Es ist noch nicht allzu lange her, da gestattete Sony dies allen Nutzern. Das Unternehmen entfernte die Funktion jedoch.</p>
<p>Darüber wird nun vor dem Gericht in San Francisco demnächst gestritten. Den Vorsitz hat Richterin Susan Illston. Sony argumentiert indes ganz anders. Gerade mit der Verbreitung seiner Jailbreak-Software habe Hotz dem Unternehmen und dessen Urheberrecht geschadet.</p>
<h2>Genügend Geld gesammelt</h2>
<p>Den Spendenaufruf beendete Hotz jedenfalls. Er sammelte genügend Geld ein, um eine Reihe weiterer Anwälte um sich zu scharen. Der Hacker möchte, dass die Öffentlichkeit merkt, wie Sony seine Kunden behandelt. Sony weicht den eigentlichen Problemen aus und verklagt lieber seine Nutzer. Die Einträge <a href="http://www.geohot.com/">in seinem Blog</a> sprach der Jugendliche vorher mit seinen Anwälten ab.</p>
<h2>Geohot optimistisch</h2>
<p>Nun ist Geohot ein gebranntes Kind. Er musste sich vor Gericht schon gegen Apple behaupten. Damals verantwortete er den Jailbreak des iPhone. Diesen Kampf gewann Hotz. Seitdem ist die Manipulation des eigenen Handys in den USA nicht mehr illegal. Dazu wurde dem DMCA eine Novelle hinzugefügt.</p>
<p>Für Sony Computer Entertainment America ist die PlayStation 3 aber nicht vergleichbar mit einem Smartphone. Deshalb erwirkte das Unternehmen eine <a href="https://ichspiele.cc/news/einstweilige-verfuegung-gegen-geohot/" rel="nofollow">einstweilige Verfügung gegen den Hacker</a>. Der händigte seine Datenträger an den Konzern aus. Mit der Vorgehensweise spaltete der Elektronik-Konzern die Gemüter.</p>
<h2>Warum jetzt?</h2>
<p>Sony muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, warum es im Fall der PlayStation 3 gegen die Hacker vorgeht. Denn Custom Firmwares gibt es seit einigen Jahren auf die PlayStation Portable. Doch in diesem Kontext wurde das Unternehmen nicht besonders aktiv. Offenbar befürchtet Sony weniger geldwerten Schaden.</p>
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		<title>Joint Venture aus Apple, Microsoft, Oracle und EMC zurückgezogen</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/01/12/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-zuruckgezogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 11:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Völlig unerwartet wurde der von Microsoft, Apple, EMC und Oracle erstellte Plan zur Übernahme hunderter Novell-Patente zurückgezogen, offenbar in Folge von Beschwerden von Open-Source- Befürwortern. Es ist nun offen, war aus den Patenten wird. Anfang Dezember informierte das deutsche Bundeskartellamt darüber, dass die CPTN Holdings LLC, ein Zusammenschluss aus Microsoft, Apple, EMC und Oracle, alle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/12/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-zuruckgezogen/">Joint Venture aus Apple, Microsoft, Oracle und EMC zurückgezogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Völlig unerwartet wurde der von Microsoft, Apple, EMC und Oracle erstellte Plan zur Übernahme hunderter Novell-Patente zurückgezogen, offenbar in Folge von Beschwerden von Open-Source- Befürwortern. Es ist nun offen, war aus den Patenten wird.</p>
<p>Anfang Dezember informierte das deutsche Bundeskartellamt darüber, dass die CPTN Holdings LLC, ein Zusammenschluss aus Microsoft, Apple, EMC und Oracle, <a href="https://macnotes.de/2010/12/17/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-ubernimmt-882-novell-patente/">alle Novell-Patente</a> übernehmen will. Insgesamt 882 Novell-Patente sollen Teil des $442 Millionen schweren Deals gewesen sein. Der Rest des Unternehmens sollte für $2,2 Milliarden an Attachmate gehen, unter der Voraussetzung, dass der Patentverkauf an die CPTN Holdings LLC einen Abschluss findet. Die Unterlagen, die dem Kartellamt vorlagen, <a href="https://www.pcworld.com/article/216455/article.html">wurden nun kommentarlos zurückgezogen</a>, bereits am 30.12. wurde dies <a href="https://web.archive.org/web/20101218092732/http://www.bundeskartellamt.de:80/wDeutsch/zusammenschluesse/zusammenschluesse.php">beim Bundeskartellamt vermerkt</a>.</p>
<div data-id="573987" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der geplante Deal sorgte vor allem bei Open-Source-Befürwortern für Kritik: Die American Open Source Initiative (OSI) sowie die Free Software Foundation (FSFE) sollen Beschwerden beim deutschen Bundeskartellamt eingereicht haben. Die Angst: Viele der Novell-Patente beinhalteten Elemente von freien Softwaretechnologien, Novell war unter anderem Besitzer von SUSE Linux sowie Ximian, außerdem gab es direkt Verbindungen zu Projekten wie OpenOffice und Mono. Außerdem war Novell ein Gründungsmitglied des Open Invention Network, dem auch IBM, NEC, Red Hat, Sony sowie Philips angehören.</p>
<p>Neben der Angst der direkten Gefahr für Open-Source-Inhalte erwähnt FSFE-Präsident Karsten Gerloff in seiner Beschwerde, dass die Patente an &#8222;non-practicing entities&#8220; weitergegeben werden könnten, deren einziger Zweck darin liegt, andere zu verklagen. Als Beispiel wird Microsoft genannt, im September 2009 haben diese 22 GNU/Linux-bezogene Patente an ein solches Unternehmen versteigert.</p>
<p>Die deutschen Behörden sollen sich bisher noch nicht genauer mit den Unterlagen von CPTN Holdings LLC beschäftigt haben, offenbar haben sich alle Mitglieder der Holding zurückgezogen.</p>
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		<title>Joint Venture aus Apple, Microsoft, Oracle und EMC übernimmt 882 Novell-Patente</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/12/17/joint-venture-aus-apple-microsoft-oracle-und-emc-ubernimmt-882-novell-patente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 13:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Joint Venture, an dem Apple, Microsoft, Oracle und die EMC Corporation beteiligt sind, hat insgesamt 882 Patente von Novell aufgekauft. Der Kaufpreis lag bei rund $450 Millionen. Novell wurde von Attachmate aufgekauft, der Verkauf der vorhandenen Patente war ein Teil des Übernahmedeals. Offengelegt wurde die Übernahme beim deutschen Bundeskartellamt unter dem Aktenzeichen B5-148/10, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Ein Joint Venture, an dem <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>, Microsoft, Oracle und die EMC Corporation beteiligt sind, hat insgesamt 882 Patente von Novell aufgekauft. Der Kaufpreis lag bei rund $450 Millionen. Novell wurde von Attachmate aufgekauft, der Verkauf der vorhandenen Patente war ein Teil des Übernahmedeals.</p>
<p>Offengelegt wurde die Übernahme beim deutschen Bundeskartellamt <a href="https://web.archive.org/web/20101218092732/http://www.bundeskartellamt.de:80/wDeutsch/zusammenschluesse/zusammenschluesse.php">unter dem Aktenzeichen B5-148/10</a>, die vor einer Woche darauf hinwiesen. Übernommen wurden die Patente von der CPTN Holdings LLC, Microsoft, <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>, EMC und Oracle stecken hinter diesem Unternehmen.</p>
<p>Der Kauf wurde bereits vor mehreren Wochen bekannt, damals handelte es sich lediglich um ein &#8222;Konsortium, organisiert von Microsoft&#8220;. Jetzt, wo bekannt ist, dass es sich um insgesamt vier ziemlich etablierte Unternehmen handelt, muss man sich die Frage stellen, unter welchen Vorbedingungen der gemeinsame Kauf beschlossen wurde. Offensichtlich hat man festgestellt, dass die aufgekauften Patente für alle Unternehmen wichtig sein könnten. Welche Patente im einzelnen an die CPTN Holdings LLC gegangen sind, ist offen, da sie von Novell stammen, dürfte es sich hauptsächlich um Patente im Bereich Netzwerk, Virtualisierung und Rechenzentrumsinfrastruktur handeln.</p>
<p>Ein Informant aus einem der Unternehmen ließ <a href="http://allthingsd.com/author/john/">AllThingsDigital</a> wissen, dass es ein &#8222;Zusammenschluss der Bequemlichkeit&#8220; sei: &#8222;<em>Wir können uns zu einem niedrigen Preis einkaufen und bekommen den Zugriff auf ein sehr wertvolles Portfolio. Es ist eine günstige, defensive Versicherung.</em>&#8220;</p>
<p>[via <a href="http://www.fosspatents.com/2010/12/cptn-holdings-llc-acquirer-of-882.html">FossPatents</a>]</p>
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		<title>Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Begriff &#8222;un&#252;bersichtlich&#8220; d&#252;rfte die Situation in Sachen Jugendmedienschutz und seiner Kontrollorgane in Deutschland nicht ganz unzutreffend beschrieben sein. Nachdem wir auf unsere Anfragen nach Regulierungspflichten Apples f&#252;r App Store-Spiele in Deutschland von der USK und BPjM zu jugendschutz.net, weiter zur KJM und BLM verwiesen wurden, folgen nun die Ansichten der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/">Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Mit dem Begriff &#8222;un&uuml;bersichtlich&#8220; d&uuml;rfte die Situation in Sachen Jugendmedienschutz und seiner Kontrollorgane in Deutschland nicht ganz unzutreffend beschrieben sein. Nachdem wir auf unsere Anfragen nach Regulierungspflichten Apples f&uuml;r App Store-Spiele in Deutschland <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">von der USK und BPjM zu jugendschutz.net, weiter zur KJM und BLM verwiesen</a> wurden, folgen nun die Ansichten der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia zum App Store. Und &#8211; mit Einschr&auml;nkungen &#8211; jene von Apple Deutschland.</p>
<p>Die <a href="https://www.fsm.de/de">FSM</a> als Organisation der Jugendschutz-Selbstkontrolle von Medienbranche und Online-Anbietern existiert seit 1997 und ist von den relevanten staatlichen Institutionen anerkannt. Sie</p>
<blockquote>
<p>&#8222;&#8230;ber&auml;t Mitglieder und Nichtmitglieder in Fragen des Jugendschutzes&#8230; Der Verein bietet ordentlichen Mitgliedern die M&ouml;glichkeit, sich dem im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) vorgesehenen Modell der regulierten Selbstregulierung anzuschlie&szlig;en und die FSM bei Streitigkeiten mit der KJM einzuschalten. Die entsprechenden Unternehmen genie&szlig;en somit die im JMStV vorgesehene Privilegierung f&uuml;r Mitglieder einer anerkannten Selbstkontrolle.&#8220;</p>
</blockquote>
<h2>Die freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM)</h2>
<div data-id="547043" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Auf unsere Frage nach einem Pr&uuml;fverfahren bzw. einer Kennzeichnungspflicht f&uuml;r App Store-Games best&auml;tigte die FSM die nicht vorhandene Pflicht zur Vorlage oder Kennzeichnung nicht via Tr&auml;germedium vertriebener Spiele und Applikationen. Stattdessen m&uuml;ssen Anbieter von Inhalten, welche</p>
<blockquote>
<p>&#8222;&#8230;die Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen &#8230; Sorge daf&uuml;r tragen, dass sie solche Inhalte &uuml;blicherweise nicht wahrnehmen. Das kann der Anbieter nach geltendem Recht tun, indem er entweder technische Mittel wie z.&nbsp;B. die &Uuml;berpr&uuml;fung von Personalausweisnummer und weiteren Angaben einsetzt oder die sogenannte Sendezeitenregelung nutzt. Beide Ma&szlig;nahmen sind f&uuml;r Internetanbieter nur sehr unbefriedigend nutzbar.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Eine begr&uuml;&szlig;enswerte Erkenntnis, die sich hoffentlich auch in der Politik durchsetzt. Auch hier bietet Apple bereits die bekannten Schutzfunktionen an und krankt allenfalls am allgemein geteilten Problem, dass Jugendliche in der Regel bei entsprechendem Willen auch einen Weg finden, elterliche Schutzma&szlig;nahmen zu unterlaufen.</p>
<p>Das Problem, dass der &#8222;Jugendschutz&#8220; gelegentlich zum Erwachsenenschutz mutiert, wenn die eingesetzten Pr&uuml;f- und Verifikationssysteme zu aufw&auml;ndig, teuer oder beides werden, soll mit dem 2011er-Entwurf des JMStV angegangen werden:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Im Rahmen der Reformierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) war es ein wesentliches Anliegen, genau dieses Problem zu adressieren. Einerseits soll es Anbietern erm&ouml;glicht werden, Inhalte f&uuml;r &auml;ltere Jugendliche und Erwachsene ohne unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Einschr&auml;nkungen anzubieten, und andererseits m&uuml;ssen die Belange des Jugendschutzes ausreichend ber&uuml;cksichtigt werden. Diesem Ziel folgend ist die M&ouml;glichkeit f&uuml;r Anbieter eingef&uuml;hrt worden, ihre Inhalte altersdifferenziert zu bewerten und mit einem optischen und technischen Alterskennzeichen zu versehen. Diese Kennzeichnung erfolgt in der Regel gerade nicht, im Gegensatz zum Bereich der Tr&auml;germedien, durch eine zentrale Stelle, sondern kann durch den Anbieter selbst erfolgen.<br />
Dass Inhalteanbietern eine Bewertung ihrer Angebote auf eine m&ouml;gliche Jugendschutzrelevanz unter Umst&auml;nden nicht leicht f&auml;llt, liegt in der Natur der Sache. Deshalb sieht der JMStV-2011 zwei M&ouml;glichkeiten der Unterst&uuml;tzung vor: Der Anbieter kann seine Altersbewertung zur Best&auml;tigung einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle (also z. B. der FSM) vorlegen, oder er kann sich eines Tools bedienen, welches ihn bei der Einsch&auml;tzung der Altersstufe seines Angebotes unterst&uuml;tzt. Ein solches Tool wird derzeit durch die FSM eigens f&uuml;r diesen Zweck erstellt. Die so ermittelte Altersstufe wird auf eine noch festzulegende Weise dokumentiert und technisch lesbar mit dem Angebot verbunden. Die Art und Weise der technischen Nutzbarmachung muss noch abgestimmt werden (vgl. &sect; 12 JMStV-2011).&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Apple ist hierbei in Sachen Jugendfreigaben tendenziell p&auml;pstlicher als der Papst &#8211; wenn eine Applikation WWW-Zugriff erm&ouml;glicht, wird sie dadurch schon auch einmal mit einer <a href="https://macnotes.de/2009/07/28/ieno-lebensmittelzusatzstoffe-bleiben-jugendgefahrdend/">Sperre f&uuml;r Jugendliche belegt</a>. Unstimmigkeiten stehen in Sachen App Store vermutlich &#8222;nur&#8220; bei der transatlantisch unterschiedlichen Einsch&auml;tzung der gef&auml;hrdenden Potentiale von Erotik bzw. Gewalt ins Haus &#8211; dazu sp&auml;ter mehr. Andere Akteure in Deutschland werden mehr Grund zur Sorge haben als Apple, denn die Kennzeichnungspflicht soll laut FSM f&uuml;r s&auml;mtliche Online-Inhaltsanbieter gelten:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Diese Kennzeichnung ist f&uuml;r alle Arten von Onlineinhalten gedacht. Also sowohl f&uuml;r Bilder und Texte auf Internetseiten, aber auch f&uuml;r andere telemediale Inhalte wie Online-Games oder Trailer.&#8220;</p>
</blockquote>
<div data-id="547044" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Dass eine &#8222;Selbsteinsch&auml;tzung&#8220; der FSK-Freigabe h&auml;ufiger nicht zutrifft, hatte letztens Alvar Freude in einem <a href="https://ak-zensur.de/jmstv/">mehrteiligen Experiment aufgezeigt</a>. Das angek&uuml;ndigte Tool der FSM soll laut Freude vergleichsweise zeitaufw&auml;ndig sein &#8211; f&uuml;r eine einzelne Einstufung (f&uuml;r eine App wie auch f&uuml;r einen Blogeintrag) k&ouml;nnten <a href="http://blog.odem.org/2010/07/vorwaerts-jmstv.html">10 Minuten Pr&uuml;fdauer veranschlagt</a> werden.</p>
<p>Die Klassifizierungen sollen maschinenlesbar sein und so die einfache und zuverl&auml;ssige Nutzung von Filter- und Jugendschutzprogrammen im privaten Bereich erm&ouml;glichen. Mit Apple stand man diesbez&uuml;glich noch nicht in Kontakt. Technisch traut man Cupertino durchaus zu, entsprechende Kennzeichnungsformate umzusetzen, die Antwort der FSM deutet jedoch an, dass eine Verpflichtung Apples zu den Vorgaben des kommenden JMStV 2011 nicht unbedingt m&ouml;glich oder gar einfach sein k&ouml;nnte:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Sinn und Zweck solcher Alterskennzeichen ist es, dass Eltern der Einsatz von Filterprogrammen erm&ouml;glicht wird, die dieses Kennzeichen auslesen und&ndash; je nach Einstellung im Programm &ndash; ungeeignete Inhalte nicht anzeigen. Gleichzeitig k&ouml;nnen Anbieter aber auch Inhalte &bdquo;ab 16&ldquo; oder &bdquo;ab 18&ldquo; anbieten, ohne auf verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig umst&auml;ndliche (und deshalb unpopul&auml;re) Verfahren wie Personalausweisroutinen oder Abfragen von Schufa-Daten zur&uuml;ckgreifen zu m&uuml;ssen.<br />
Ob dieses Alterskennzeichen des JMStV-2011 auch im iTunes-Store Ber&uuml;cksichtigung finden wird, k&ouml;nnen wir nicht vorhersehen. Die Art und Weise, wie die &bdquo;Kindersicherung&ldquo; in iTunes strukturiert ist, scheint das aber problemlos m&ouml;glich zu machen. Wie Apple als international agierender Konzern die deutschen Vorgaben zum Jugendschutz umsetzen wird, k&ouml;nnen wir jedoch nicht kommentieren.&#8220;</p>
</blockquote>
<div data-id="547045" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Auf die konkrete Frage, wer f&uuml;r eine Regulierung/Kontrolle/Freigabe der Spiele- und Medienangebote des App Store zust&auml;ndig sei, setzt sich die Odyssee fort bzw. nimmt ihr Ende &#8211; je nach Betrachtungsweise. Denn auch die FSM sieht bei Apple nicht eindeutig eine Pflicht zur Pr&uuml;fung bzw. Kennzeichnung:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Welche Inhalte im App Store zugelassen werden, hat letztlich der Anbieter der Plattform in der Hand: Eine Entscheidung, beispielsweise grunds&auml;tzlich keine Erotik-Inhalte zuzulassen, ist also durchaus nicht ausgeschlossen. Dies w&auml;re aber eine Beschr&auml;nkung, die &uuml;ber die gesetzlichen Vorgaben hinaus ginge und sicher auch eine unternehmerische Entscheidung widerspiegeln w&uuml;rde.<br />
Wenn nun via iTunes Inhalte angeboten werden, die (im Wesentlichen) inhaltsgleich mit solchen sind, die bereits als Tr&auml;germedien eine Altersfreigabe erhalten haben, ist die dortige Freigabe und Kennzeichnung zu &uuml;bernehmen. In allen anderen F&auml;llen k&ouml;nnen die Anbieter oder Ersteller der Apps bzw. Medien selbst eine Alterskennzeichnung vornehmen &ndash; m&uuml;ssen dies aber nicht.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Auf die Frage, ob das Jugendschutzsystem Apples von Seiten von der FSM als ausreichend erachtet wird:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Die FSM hatte bisher keinen Anlass, sich intensiver mit diesem System zu befassen. Apple ist nicht Mitglied der FSM, weshalb wir das Angebot dieses Unternehmens nicht gepr&uuml;ft haben. Auch wurde, soweit ersichtlich, bislang keine Beschwerde an die FSM-Beschwerdestelle herangetragen, in der sich ein Nutzer &uuml;ber einen <a href="https://www.fsm.de/de/beschwerdestelle/inhalte-melden">Versto&szlig; gegen die gesetzlichen Jugendschutzvorgaben beschwert</a> h&auml;tte. [&#8230;Bislang gab es] keinen Kontakt zwischen der FSM und Apple. Ob das Unternehmen im Austausch mit anderen deutschen Jugendschutzinstitutionen steht, wissen wir nicht.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Wir fragten weiter nach bekannten F&auml;llen einer nicht gegebenen oder zur&uuml;ckgezogenen App-Zulassung im deutschen App Store und konkreten Beispielen: das im US-Store problemlos ladbare Wolfenstein 3D f&uuml;r iPhone ist im deutschen Store (unseres Wissens nach nur, weil id freiwillig das Angebot gar nicht in den deutschen Store brachte) nicht verf&uuml;gbar, Rise of the Triad (ROTT) oder das bereits erw&auml;hnte Doom Resurrection hingegen schon. Die Antwort der FSM:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ob es eine solche Einflussnahme gegeben hat, wissen wir nicht mit Sicherheit. Die Nichtverf&uuml;gbarkeit von &#8218;Wolfenstein 3D&#8216; mag allerdings an der &ndash; auch strafrechtlich relevanten &ndash; ausgiebigen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (vulgo Hakenkreuzen) liegen, was auch die Ursache f&uuml;r die Indizierung durch die Bundespr&uuml;fstelle f&uuml;r jugendgef&auml;hrdende Medien (BPjM) und sp&auml;ter sogar der bundesweiten Beschlagnahme der entsprechenden Tr&auml;germedien war. &#8218;Rise of the Triad&#8216; wurde in den 90-ern zwar wegen exzessiver Gewaltdarstellungen ebenfalls indiziert, jedoch nicht beschlagnahmt. Es darf Erwachsenen deshalb grunds&auml;tzlich weiterhin zug&auml;nglich gemacht werden; auch Hakenkreuze gibt es in dem Spiel nicht. Gleiches gilt f&uuml;r &#8218;Doom 3 &ndash; Resurrection of evil&#8216;.&#8220; [sic! &#8211; Doom 3 RoE ist ein Missionpack zum PC-Game Doom 3, der Railshooter f&uuml;r iPhone hei&szlig;t &#8218;Doom Resurrection&#8216;].</p>
</blockquote>
<p>Anzumerken ist, dass ROTT mit 12+ im App Store freigegeben ist, gleiches gilt f&uuml;r DOOM Resurrection.</p>
<div data-id="547046,547047" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Zu guter Letzt muss der FSM aber durchaus der Wille zur sachlichen Abw&auml;gung verschiedener Interessen und Rechte gegeneinander attestiert werden. Unser kontroverses Schlussstatement:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ich mag anmerken, dass ich bereits Apples &#8222;Schutzma&szlig;nahmen&#8220; f&uuml;r &uuml;berzogen halte und den Jugendschutz in Deutschland f&uuml;r ein veraltetes Relikt ohne nennenswerten praktischen Nutzen. Einer Kontrolle des App Store bedarf es meiner Ansicht nach nicht, auch nachdem das iPad neue M&ouml;glichkeiten in Sachen Bilddarstellung, Spielkomplexit&auml;t, Realismus und Detailgenauigkeit bietet. Das f&uuml;ge ich wie gesagt der Transparenz willen an, wenn es von Seiten der FSM eine Stellungnahme dazu geben w&uuml;rde, w&uuml;rde mich das nat&uuml;rlich ebenfalls freuen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Es wurde sachlich kommentiert:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ihre kritische Haltung zum deutschen Jugendschutz haben Sie ja bereits im Ausgangsartikel deutlich artikuliert, was auch Ihr gutes Recht ist. Ohne allzu weit ausholen zu wollen, ist uns aber doch der Hinweis sehr wichtig, dass mit dem neuen JMStV ein besserer Ausgleich zwischen dem Schutz der Jugend, der ja immerhin Verfassungsrang hat, und dem Informations- und Unterhaltungsbed&uuml;rfnis der erwachsenen Nutzer m&ouml;glich sein wird.&#8220;</p>
</blockquote>
<h2>Apple selbst&#8230;</h2>
<p>&#8230;fragten wir nat&uuml;rlich auch, wie ihre Strategie aussehe bzw. wie die 2011 kommende Revision des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags bei Apple gesehen wird und welche Kooperationen mit welchen Institutionen geplant seien. Die Antwort lautete &#8211; etwas erwartbar &#8211; dass Apple zu diesen Fragen keinerlei Kommentare abgebe. Mit Ausnahme der Feststellung, dass man selbstverst&auml;ndlich mit den deutschen Beh&ouml;rden zusammenarbeite, sollte das notwendig werden.</p>
<p>Nach den Erfahrungen, die wir bei der entsprechenden Recherche machen konnten, kann Apple die Abwartestrategie definitiv nicht zum Vorwurf gemacht werden. Im Gegenteil wird das Unternehmen mit einiger Zuversicht darauf vertrauen k&ouml;nnen, dass die eigenen Altersfreigaben und -Kennzeichnungen vergleichsweise beispielhaft sind &#8211; jedenfalls aus der Perspektive eines &#8222;Jugendsch&uuml;tzers&#8220; betrachtet. Erstaunlich ist allenfalls, dass mit Apple ein &#8222;Big Player&#8220; offenbar in keiner Form von den einschl&auml;gigen institutionen angesprochen wurde &#8211; einerseits angesichts eines bereits eingerichteten Jugendschutzsystems, dessen Umsetzung die einschl&auml;gigen Gremien doch beispielhaft interessieren k&ouml;nnte, andererseits als Anbieter von Medien und Programmen, die sich zu einem guten Teil (auch) an Jugendliche wenden und nicht immer &#8222;deutschlandkompatibel&#8220; freigegeben sind.</p>
<h2>&#8230;und alle anderen?</h2>
<p>Der kommende Jugendmedienschutz-Staatsvertrag verspricht indes, f&uuml;r ganz andere Gruppen problematisch zu werden. W&auml;hrend Apple einigerma&szlig;en gelassen die deutschen Regulierungs- und Klassifizierungsversuche abwarten kann und vermutlich selbst im Fall des Inkrafttretens des neuen JMStV allenfalls einige Altersangaben sowie XML-Auszeichnungen diverser App Store-Feeds &auml;ndern m&uuml;sste, um dauerhafte Ruhe vor dem deutschen Jugendschutz zu haben, stehen andere Gruppen eher vor Problemen: nicht zuletzt der Gesetzgeber, der Gefahr l&auml;uft, ein quasi unumsetzbares Regelwerk zu verabschieden. Daf&uuml;r muss man nicht einmal Fragen wie jene nach der &#8222;Selbstklassifikation&#8220; von Echtzeit-Kommunikationsdiensten stellen, sondern nur beispielsweise die <a href="https://web.archive.org/web/20100725040754/http://www.vorwaerts.de:80/artikel/die-gesetzesnovelle-in-den-landtagen?page=0%2C1">Einw&auml;nde des medienpolitischen Sprechers der SPD-Landesverbands in Bremen</a>, Rainer Hamann betrachten:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ich halte den Versuch die Regelungen der &sbquo;klassischen Medien&rsquo; auf das Internet, genauer: die Dienste im Internet &uuml;bertragen zu wollen f&uuml;r nicht zielf&uuml;hrend. Der Versuch unerw&uuml;nschte, jugendgef&auml;hrdende Inhalte im Internet verhindern zu wollen wird scheitern. Soziale Problemlagen, wie unbeaufsichtigte Kinder oder schlechter Umgang mit den Medien innerhalb der Familie, lassen sich nicht durch Filtersysteme beheben.<br />
Die Kompetenz im Umgang mit den so genannten Neuen Medien ist zu schulen, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern ben&ouml;tigen Bildungsangebote. &#8230; Ich sehe eine Bevorzugung finanzkr&auml;ftiger Anbieter, wie zum Beispiel gro&szlig;e Verlage, die es sich leisten k&ouml;nnen, Personal abzustellen um ihre eigenen Inhalte einzustufen. Dagegen werden kleine Anbieter &#8211; von der kleinen Regionalzeitung bis zum Blogger &#8211; vor ernsthafte Probleme gestellt. Jeder soll am Internet teilhaben k&ouml;nnen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Insofern: Ob der Doom-Railshooter f&uuml;rs iPad dann wider Erwarten doch via US-Account geshoppt werden muss, wenn der neue JMStV in Kraft tritt, d&uuml;rfte dann ein eher kleineres Problem sein.</p>
<p><small>Dieser Artikel ist der zweite Teil eines Berichts &uuml;ber die Institutionen des deutschen Jugendschutzes und ihrer Zust&auml;ndigkeiten in Sachen App Store. Im ersten Teil wurden die <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">(Nicht-)Zust&auml;ndigkeiten von USK, BPjM, jugendschutz.net, der KJM und der BLM betrachtet</a>.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/07/22/jugendmedienschutz-im-app-store-und-die-freiwillige-selbstkontrolle-multimedia-der-odyssee-2-teil/">Jugendmedienschutz im App Store und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia: Der Odyssee 2. Teil</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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