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	<title>Du hast nach lidl gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach lidl gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Jetzt bei Lidl (und Kaufland): Bis Heiligabend bis zu 20% auf iTunes-Karten</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/12/16/jetzt-bei-lidl-und-kaufland-bis-heiligabend-bis-zu-20-auf-itunes-karten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 15:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Lidl (und Kaufland): Bis zu 20% Bonusguthaben auf iTunes-Karten. Im aktuellen Prospekt des Discounters gibt es wieder Angebote für Apple-Fans. Denn Ihr erhaltet App-Store- und iTunes-Guthaben mit zusätzlichem Bonus. Der variiert, je nachdem, wie viel Guthaben Ihr kauft. Ein vergleichbares Angebot gilt etwas später dann auch bei Kaufland. Ihr erhaltet beim Kauf einer 25-Euro-Karte [&#8230;]</p>
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<h2>Bei Lidl (und Kaufland): Bis zu 20% Bonusguthaben auf <a href="https://macnotes.de/thema/itunes/">iTunes</a>-Karten.</h2> Im aktuellen Prospekt des Discounters gibt es wieder Angebote für <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Fans. Denn Ihr erhaltet App-Store- und <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a>-Guthaben mit zusätzlichem Bonus. Der variiert, je nachdem, wie viel Guthaben Ihr kauft. Ein vergleichbares Angebot gilt etwas später dann auch bei Kaufland.</p>



<p class='lead'>Ihr erhaltet beim Kauf</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einer 25-Euro-Karte 10% geschenkt (27,50 Euro),</li>
<li>einer 50-Euro-Karte 15% geschenkt (57,50 Euro)</li>
<li>und einer 100-Euro-Karte 20% geschenkt (120 Euro).</li>
</ul>



<p>Wenn Ihr die Preise dann im Kopf verrechnet, bei den Apps und der Software, die Ihr davon kauft, erhaltet Ihr 9,09%, 13,04% und 16,67% Rabatt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Lidl ab heute, bei Kaufland ab Mittwoch</h2>



<p>Bei Lidl werden die Guthaben-Karten lediglich in der Zeit vom 16. bis zum 24. Dezember 2019 mit diesem Bonusguthaben angeboten. Kaufland bietet das gleiche Bonusguthaben an, allerdings erst ab dem 19. Dezember.</p>



<p>Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann so den Beschenkten etwas glücklicher machen, ohne den eigenen Geldbeutel mehr zu belasten.</p>



<p>Wichtig: Erkundigt Euch vorab in Eurem Markt, ob das Angebot gilt.</p>
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		<item>
		<title>Apple Arcade: Jahresabo ab sofort, zwei Monate gratis</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/12/16/apple-arcade-jahresabo-ab-sofort-zwei-monate-gratis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 15:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple Arcade jetzt im Jahresabo. Für 49,99 Euro könnt Ihr Apples Spiele-Flatrate für iPhone, iPad, Apple TV und Mac ein ganzes Jahr lang nutzen. Gegenüber dem Monatspreis von 4,99 Euro ergibt sich so eine Ersparnis von ganzen zwei Monaten. Anders gerechnet: Statt 4,99 Euro im Monat zahlt Ihr nur noch knapp 4,17 Euro monatlich. Es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Apple Arcade jetzt im Jahresabo.</h2> Für 49,99 Euro könnt Ihr Apples Spiele-Flatrate für iPhone, <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>, <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-tv/">Apple TV</a> und Mac ein ganzes Jahr lang nutzen. Gegenüber dem Monatspreis von 4,99 Euro ergibt sich so eine Ersparnis von ganzen zwei Monaten.</p>



<p class='lead'>Anders gerechnet: Statt 4,99 Euro im Monat zahlt Ihr nur noch knapp 4,17 Euro monatlich. Es ist effektiv etwas weniger. Das ergibt sich jedoch durch eine Rundung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apple Arcade jetzt im Jahresabo</h2>



<p>Offiziell startete Apple Arcade Mitte bis Ende September unter iOS und iPadOS. <a href="https://macnotes.de/2019/10/05/begrenzte-auswahl-apple-arcade-startet-unter-macos-catalina-in-der-beta/">Etwas später kamen macOS und tvOS hinzu</a>. Der Start war dabei eher fließend. <a href="https://macnotes.de/2019/09/17/apple-arcade-kann-bereits-unter-ios-13-in-der-beta-gebucht-werden/">Schon während des Betatests von iOS 13 kamen iPhone- und iPad-Nutzer dazu, den Service auszuprobieren</a>.</p>



<p>Apple bietet den Service auch in anderen Ländern an. Ihr könnt natürlich auch von einem Monatsabo auf das Jahresabo wechseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch mehr sparen bei Apple Arcade</h2>



<p>Den „effektiven“ Preis für Apple Arcade (oder andere) könnt Ihr übrigens noch weiter senken. Dazu müsst Ihr lediglich Guthaben über rabattierte Gutscheine kaufen. Das geht übrigens immer mal wieder auch bei Apple direkt, in der Regel aber über hiesige Supermärkte. Dort bekommt Ihr mal Rabatt, mal Bonusguthaben. So oder so könnt Ihr dann den Preis noch einmal zwischen senken. <a href="https://macnotes.de/2019/12/16/jetzt-bei-lidl-und-kaufland-bis-heiligabend-bis-zu-20-auf-itunes-karten/">In dieser Woche gibt es übrigens noch bis Heiligabend zusätzliches Guthaben bei Lidl und Kaufland</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Auch unter dem iFixit-Messer: Die Apple Watch Series 2</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/09/17/auch-unter-dem-ifixit-messer-die-apple-watch-series-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iro Käse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 16:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus ist gestern auch die zweite Generation der Apple Watch, die Series 2, gestartet &#8211; auch diesem Gerät hat iFixit sich angenommen. Bereits gestern hatten wir zum Markstart über den Teardown des iPhone 7 Plus berichtet, zusätzlich dazu hat iFixit auch noch die Apple Watch Series 2 auseinandergenommen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/09/17/auch-unter-dem-ifixit-messer-die-apple-watch-series-2/">Auch unter dem iFixit-Messer: Die Apple Watch Series 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus ist gestern auch die zweite Generation der Apple Watch, die Series 2, gestartet &#8211; auch diesem Gerät hat iFixit sich angenommen.</p>
<p>Bereits gestern hatten wir zum Markstart über den <a href="http://www.apfelmagazine.de/fuer-hardware-fans-ifixit-zerlegt-das-iphone-7-plus-13693/">Teardown des iPhone 7 Plus</a> berichtet, zusätzlich dazu hat iFixit auch noch <a href="https://www.ifixit.com/Teardown/Apple+Watch+Series+2+Teardown/67385">die Apple Watch Series 2 auseinandergenommen</a> und dabei ein paar kleinere Änderungen im Inneren gefunden.</p>
<h2><a href="http://www.apfelmagazine.de/wp-content/uploads/LidlwVCcdfhXCsNc.huge_.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-13698" src="http://www.apfelmagazine.de/wp-content/uploads/LidlwVCcdfhXCsNc.huge_-1024x768.jpeg" alt="lidlwvccdfhxcsnc-huge" width="618" height="464" /></a></h2>
<h2 id="mehrkleberundgummifürdenschwimmeinsatzzweimikrofoneundgrößerebatterie">Mehr Kleber und Gummi für den Schwimmeinsatz, zwei Mikrofone und größere Batterie</h2>
<p>Generell spricht iFixit auch bei der Series 2 der Apple Watch immer wieder davon, wie schwer es ist, das Gehäuse zu öffnen und eines der Teile auszutauschen. Einfacher geworden ist das mit der zweiten Hardware-Generation definitiv nicht, erstmals spricht Apple bei der Watch offiziell von einer wasserdichten Uhr und verspricht einen problemlosen Einsatz in bis zu 50 Meter Wassertiefe. Um das zu ermöglichen, hat Apple die Menge an verwendetem Kleber und Gummi deutlich erhöht. Alle Öffnungen rund um Buttons und die Lautsprecher sind mit Gummi umrandet, der Lautsprecher unterstützt zudem einen Modus, bei dem er durch eine schnelle Vibration das gesammelte Wasser daraus wieder ausstößt. Bestätigt hat iFixit durch den Teardown auch, dass der Akku der Watch deutlich größer geworden ist, mit 273 mAh ist er im Vergleich zur ersten Generation um 32% gewachsen, die zusätzliche Leistung dürfte sich jedoch durch den zusätzlichen Bedarf des integrierten GPS-Chips kaum bemerkbar machen.</p>
<p>Wie bereits im iPhone ist auch die Taptic Engine der Apple Watch verglichen mit der ersten Generation aus dem letzten Jahr deutlich gewachsen. Unter Apples neuem integrierten System-Chip befindet sich bei der Apple Watch Series 2 erstmals ein zweites Mikrofon, das beim Einsatz von Siri die Erkennung des Gesprochnenen und die Sprachqualität bei Telefonaten nochmal verbessern kann.</p>
<p>Wie bereits bei der ersten Generation sieht iFixit keine Chance auf eigenhändige Reparaturen einzelner Komponenten, durch den Schutz vor eindringendem Wasser ist eine eigene Reparatur mit der Series 2 sogar nochmal riskanter geworden.</p>
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		<item>
		<title>Apple Pay startet im UK in 250000 Geschäften</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/07/14/apple-pay-start-uk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 02:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple Pay ist wie erwartet in Großbritannien gestartet. Der Service kann mit Apple Watch, iPhone 6 und iPhone 6 Plus genutzt werden und wird unterstützt von 250000 Standorten im Einzelhandel, sowie acht Banken. Apples Webseite zufolge können Kunden von American Express, First Direct, HSBC, Nationwide, NatWest, Royal Bank of Scotland, Santander und der Ulster Bank [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/2014/09/10/apple-pay-bezahlsystem-vorgestellt/">Apple Pay</a> ist <a href="https://macnotes.de/2015/07/13/apple-pay-dienstag-grossbritannien/">wie erwartet</a> in Großbritannien gestartet. Der Service kann mit <a href="https://macnotes.de/2014/09/10/apple-watch-smartwatch-vorgestellt/">Apple Watch</a>, <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 6 und iPhone 6 Plus genutzt werden und wird unterstützt von 250000 Standorten im Einzelhandel, sowie acht Banken.</p>
<p><a href="http://www.apple.com/uk/iphone-6/apple-pay/" target="_blank">Apples Webseite zufolge</a> können Kunden von American Express, First Direct, HSBC, Nationwide, NatWest, Royal Bank of Scotland, Santander und der Ulster Bank <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Pay in Großbritannien zum Start verwenden. Zu den Partnern im Einzelhandel zählen neben Boots, Waitrose und Pret auch die Verkehrsbetriebe Londons, sodass man beim Londoner Underground Tickets im Vorbeigehen kaufen kann. Außerdem kann man bei Lidl, M&#038;S, Post Office, Liberty, McDonalds, Costa, BP, Subway, Wagamama, Spar, KFC, Nando’s, New Look, Starbucks, Dune und JD Sports mit Apple Pay bezahlen.</p>
<p>In naher Zukunft wollen <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/apple/11736823/Apple-Pay-launches-in-UK-how-and-where-to-use-it.html" target="_blank">laut dem Telegraph</a> außerdem die Finanzinstitute Halifax, Lloyds und die Bank of Scotland ihren Kunden Apple-Pay-Support anbieten. Und obwohl es lange keinen Kommentar seitens Barclays zu Apple Pay gab, das mit bPay einen eigenen Service für kontaktloses Bezahlen anbietet, kommentierte der Finanzdienstleister, dass die Unterstützung für Apple Pay kurz bevorstünde.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Wort zum Samstag: Steve Ballmer ruhigstellen und den Ball flach halten</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/11/03/das-wort-zum-samstag/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2012/11/03/das-wort-zum-samstag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 04:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in dieser Woche das Internetz gelesen hat, der wird über eine merkwürdige Aussage von Steve Ballmer gestolpert sein, von dem Steven Sande in der Folge forderte, man möge ihm eine Zwangsjacke besorgen. Darüber hinaus gab es dieser Tage mächtig viel Kommentardunst, der ein bisschen Aufklärung bedarf, wie ich finde. Steve Ballmer hat in einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/03/das-wort-zum-samstag/">Das Wort zum Samstag: Steve Ballmer ruhigstellen und den Ball flach halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in dieser Woche das Internetz gelesen hat, der wird über eine merkwürdige Aussage von Steve Ballmer gestolpert sein, von dem Steven Sande in der Folge forderte, man möge ihm eine Zwangsjacke besorgen. Darüber hinaus gab es dieser Tage mächtig viel Kommentardunst, der ein bisschen Aufklärung bedarf, wie ich finde.</p>
<p>Steve Ballmer hat in einem Interview mit CNBC einmal mehr zur Schau gestellt, dass sich die Leute zurecht den Mund zerreißen, wenn sie über den CEO aus dem Hause Microsoft sprechen. Ballmer, der nach Bill Gates die Geschäfte des Konzerns aus Redmond leitet, hat nämlich angezweifelt, dass bislang jemand ein Produkt auf den Markt gebracht hat, dass die Kunden &#8222;haben wollen&#8220;.</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;I don&#8217;t think anybody has done a product that is the product that I see customers wanting. You can go through the products from all those guys &#8230; and none of them has a product that you can really use. Not Apple. Not Google. Not Amazon.&#8220;<br /><cite>Steve Ballmer</cite></blockquote></p>
<p>Sicherlich, Ballmer spricht von Produkten wie dem Kindle (Fire), wenn er Amazon nennt, und von diversen Nexus (langes U für den lateinischen Plural), die aus dem Hause Google stammen. Tatsächlich aber stammt auch das mobile Betriebssystem Android aus dem Hause Google, und das ist z. B. durch Samsung und dessen Smartphones und Tablets recht zahlreich am Markt vertreten. Bei der Markteinführung des Galaxy SIII gab es sogar schon kleinere Schlangen vor Geschäften in Deutschland.</p>
<p>Davon abgesehen muss irgendjemand Ballmers Gehirn in der Form manipuliert haben, dass dieser die Verkaufszahlen von Apple-Produkten gänzlich vergessen hat. Anfang 2000 wurde vor allem der MP3-Player iPod wie warme Semmeln verkauft. Das führte dazu, dass sich der Download digitaler Musik etablierte. Apple ist, ob es manchen gefällt oder nicht, durchaus so etwas wie ein Pionier, wenngleich man Portale wie Napster und Co. in dieser Historie nicht vergessen wird, die einen dankbaren Steigbügelhalter abgaben.<br />
Später trat dann das iPhone auf die Bühne, wurde zum gefeierten Star. Das iPhone 5 hat sich zuletzt <a href="https://macnotes.de/2012/09/24/verkaufszahlen-iphone-5-5-millionen-stueck-erstes-we/">so schnell und so gut verkauft</a>, wie noch keines von Apples Smartphones zuvor. Das ist zumindest ein Indiz dafür, dass die Nachfrage immer größer geworden ist.<br />
Und seit zweieinhalb Jahren schließlich gibt es da das iPad. Was, werden manche denken? Erst seit 2 1/2 Jahren? Ja! Denn das iPad wurde am 3. April 2010 eingeführt. Seitdem wurden alleine Apples Tablets weltweit über 100 Millionen Mal verkauft, wie Sande von Túaw anmerkt, der genau deswegen Ballmer in Zwangsjacken stecken möchte.<br />
Leute stehen vor Ladengeschäften in Schlangen, übernachten sogar Tage vorher schon davor, bloß um ein iDevice abzubekommen. Das ist sicherlich eine diskutable Entwicklung und Situation, weil Technik zum Fetisch und Religionsersatz geworden ist. Trotz allem ist gerade dies ein Indiz dafür, dass es dort ein Produkt gibt, dass Kunden &#8222;wollen&#8220;. Ganz anders also, als es die Wahrnehmung von Ballmer zulässt.</p>
<p>Ballmer tut aber, was viele von uns, wenn nicht wir alle immer mal wieder tun. Von uns auf andere schließen. Das habe ich selbst schon getan.</p>
<h2>Von sich auf andere schließen</h2>
<p>In dieser Woche von sich auf andere geschlossen, so fand ich, hat beispielsweise unser Leser &#8222;buliwyf&#8220;, dessen realen Namen ich gar nicht kenne, wie das wohl kommt? &#8211; Der Kollege Max hat &#8222;an einem Feiertag&#8220; sich die Mühe gemacht und einen <a href="https://macnotes.de/2012/11/01/fusion-drive-auch-auf-alteren-macs-nutzbar/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag zum Fusion Drive</a> formuliert. Ein Haar in der Suppe wollte &#8222;buliwyf&#8220; aber trotzdem finden. Er war <a href="https://macnotes.de/2012/11/01/fusion-drive-auch-auf-alteren-macs-nutzbar/#comment-115730" target="_blank" rel="noopener">enttäuscht darüber</a>, dass Max nur vom &#8222;tumblr-User Jollyjinx&#8220; schrob.<sup>*</sup> Er klärte ihn und uns darüber auf, dass Jollyjinx das Pseudonym von Patrick Stein sei. Stein sei ein &#8222;prominenter&#8220; Mac-Entwickler, weshalb man hätte wissen können, nein wissen müssen, dass Jollyjinx für Patrick Stein steht. Bis zu diesem denkwürdigen 1. November 2012 habe ich nicht gewusst, wer Patrick Stein ist. Das mag daran liegen, dass dieser Mac-Entwickler, der durchaus schon <a href="https://www.jinx.de/Home.html" target="_blank" rel="noopener">einige Mac-Apps produziert hat</a>, sich im Web oft nur unter seinem Pseudonym bewegt. Prominent geht anders.<br />
Nicht, dass ich mich nicht nach diesem &#8222;Vorfall&#8220; erkundigt habe, aber mit wem ich auch sprach, er kannte Patrick Stein nicht. Wir alle entschuldigen uns in aller Form, dass wir nicht wussten, wer Patrick Stein ist, und werden in Zukunft aber trotzdem vom tumblr-User Jollyjinx schreiben, wenn uns danach ist, weil wir es können und weil der Nachrichtengehalt dadurch kein anderer wird.<br />
Patrick Stein aber kann trotzdem stolz sein auf Fans wie &#8222;buliwyf&#8220;, der ihm gegenüber sehr loyal eingestellt ist und nur das Beste im Sinn hatte, an den Namen hinter dem Pseudonym zu erinnern.</p>
<h2>Der Nabel der Welt</h2>
<p>Meinen Ohren, bzw. Augen habe ich nicht ganz getraut, als ich erst gestern lesen musste, dass ich mit der Bezeichnung &#8222;Bastler&#8220; jemand beleidigen würde. Doch einer unserer Leser sah das gänzlich anders.<br />
Ich habe in den vergangenen Jahren relativ viele Beiträge zu sogenannten &#8222;Teardowns&#8220; von iFixit geschrieben, nicht nur auf Macnotes. Am letzten Beitrag zum <a href="https://macnotes.de/2012/11/02/ipad-4-teardown/">&#8222;Auseinandernehmen&#8220; des iPad 4</a> hatte &#8222;lPhillip&#8220; aber <a href="https://macnotes.de/2012/11/02/ipad-4-teardown/#comment-115838">etwas auszusetzen</a>.<br />
iFixit, das waren im Jahr 2003 2 Leute, in einem Schlafzimmer, die eine fixe Idee hatten, und Hilfesuchenden Rat geben wollten, und zwar in der Form, dass sie bebilderte Anleitungen zur Reparatur von Elektrogeräten veröffentlichten, damit auch andere Leute sich vielleicht an eigene Reparaturen wagen könnten (vgl. <a href="https://www.ifixit.com/Info/background" target="_blank" rel="noopener">https://www.ifixit.com/Info/background</a>). Diese &#8222;Bastler&#8220; haben sehr viel für das Web getan, sie haben aber seit 2003 über die Jahre sukzessive auch den Flair des Garagen-Projekts abgestreift und sich zunehmend professionalisiert.<br />
&#8222;lPhilipp&#8220; scheint das nicht zu wissen. Denn er hat sich an meiner Wortwahl &#8222;Bastler&#8220; aufgehangen, weil die Leute bei iFixit &#8222;Könner&#8220; und keine &#8222;Bastler&#8220; seien.<br />
Und doch sind die Leute von iFixit Bastler, denn sie tun das, was sie tun, mit Leidenschaft, und sie haben Spaß an der Sache, die da heißt, Dinge zu reparieren.<br />
Ich hätte die Leute auch Reparaturdienstleister nennen können, oder &#8222;Profis&#8220;, aber ich hätte sie sicherlich nicht &#8222;Könner&#8220; nennen wollen.<br />
Nur ich benutze nun schon seit vielen Jahren den Begriff Bastler, wenn ich von den Anleitungen von iFixit schreibe. Deshalb, weil es für mich ein Euphemismus (vgl. <a href="https://www.duden.de:443/rechtschreibung/Euphemismus" target="_blank" rel="noopener">http://www.duden.de/rechtschreibung/Euphemismus</a>) ist, der genau die Passion ausdrückt, die die Leute bei ihrer Arbeit haben.<br />
Beleidigen wollte ich tatsächlich niemanden, nur war nun lPhilipp aber der erste, der sich in vielen Jahren Berichterstattung an diesem Wort aufgehangen hat. Ich werde jedenfalls auch in Zukunft &#8222;Bastler&#8220; schreiben und hoffe, dass alle Missverständnisse mit dem Nabel der Welt ausgeräumt sind.</p>
<h2>Schief gewickelt</h2>
<p>Vor Jahren, als bei Macnotes begonnen wurde über das iPhone zu schreiben, gab es Stimmen in den Kommentaren, die sich darüber ausließen, dass es auf &#8222;Macnotes&#8220; zunehmend &#8222;i&#8220;-Content gab. Das haben wir damals erklärt und ausgehalten. Als wir dann ebenfalls schon vor einer Weile die Games-Rubrik einführten, und über iOS-Games berichteten, gab es die gleichen Stimmen, die sich mokierten darüber, dass wir &#8222;zu viel&#8220; über Games schreiben würden. Heute kräht kein Hahn mehr danach.</p>
<p>Nun hat der Besitzer des Magazins vor einigen Monaten via Twitter erklärt (nein die Twittersuche hilft mir nicht, den Link auszugraben), dass wir auf Macnotes nicht mehr nur länger &#8222;i&#8220;- und &#8222;OSX&#8220;-Content anbieten wollen, sondern nach und nach mehr Themen anbieten werden. Einigen Lesern ist es schon aufgefallen, dass unsere Games-Rubrik auch das Logo von <a href="https://ichspiele.cc/" target="_blank" rel="noopener">www.gamenotes.de</a> ziert, oder die iPad-Rubrik ein <a href="https://macnotes.de/" target="_blank" rel="noopener">www.ipadnotes.de</a> zeigt. Daneben gibt es aber beispielsweise auch ein www.tecnotes.de. Unter dieser Adresse veröffentlichen wir Tech-News, die beispielsweise mit Android, Facebook usf. zu tun haben. Denn es gibt im Leben ja noch so viel mehr. Und in der Games-Rubrik wird es auch Meldungen zu PlayStation, Xbox und Co. geben.<br />
Das tun wir, weil wir es wollen, und wir tun es auf diese Weise, weil es dann der sinnvollste Weg ist. Das Web funktioniert nämlich genauso. Man hat sich über Jahre nicht mit einer Webseite eine &#8222;Credibility&#8220; bei der Suchmaschine des Vertrauens aufgebaut, die sich gar nicht für die anderen Themen interessieren würde, wenn wir sie nicht über den &#8222;Nexus&#8220; Macnotes anbieten würden. Wer nun also ernsthaft von uns verlangt, dass wir betriebswirtschaftlichen Unsinn anstellen, indem wir gänzlich unbescholtene Domains versuchen mit Inhalten zu befüllen und hoffen, dass Tante Google schon irgendwann ein Einsehen haben wird, der sollte sich vergegenwärtigen, dass es so nicht funktioniert. Es sei denn, man hat zu viel Zeit und reiche Eltern. Wer aber mit dem Web seinen Lebensunterhalt verdient, der kann keine Rücksicht nehmen auf die &#8222;Gewohnheiten&#8220; von Einzelnen. Denn nichts anderes ist der Grund dafür, warum sicht der Nutzer aufgeregt hat.<br />
Ich bin allerdings müde geworden zu erklären, dass bspw. Tchibo im Jahr 2013, also 64 Jahre nach seiner Gründung, heute Smartphones und Flugreisen anbietet, genauso wie Aldi oder Lidl, Netto oder Real und Co. Schande, dass ich an der Supermarktkasse bei Penny eine iTunes-Card kaufen kann&#8230; zumindest wenn ich so <a href="https://macnotes.de/2012/11/02/boxcryptor-for-windows-8-veroeffentlicht/#comment-115825">engstirnig denken</a> würde wie nItroFreeZer, der unsere Agenda bestimmen möchte, indem er argumentiert wir würden mit einer Meldung zu <a href="https://macnotes.de/2012/11/02/boxcryptor-for-windows-8-veroeffentlicht/">Boxcryptor für Windows 8</a> eine &#8222;(k)lare Themaverfehlung&#8220; begehen. User Patrick stimmt noch ein in den egozentrischen Singsang und meint:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Sehe das genauso wie nItroFreeZer. Was interessiert mich dieses Windows 8?!&#8220;<br /><cite>Patrick</cite></blockquote></p>
<p>Natürlich lieber Patrick, was interessiert dich Windows 8! Nur die einzige Frage, die relevant ist, ist: Was interessiert &#8222;uns&#8220; Windows 8. Der Vorbesitzer von Macnotes &#8211; lang, lang ist&#8217;s her &#8211; hat mal eine professionelle Umfrage in Auftrag gegeben unter den Macnotes-Lesern. Daraus geht eindeutig hervor, dass unsere Leser, wenn sie denn immer ehrlich geantwortet haben, vorwiegend männlich sind, gutes Einkommen und eine ordentliche Bildung vorweisen. Es ging aber aus der Umfrage auch hervor, dass schon damals, trotz hauptsächlichem Mac-Content gut ein Drittel unserer Nutzer mit Windows unterwegs ist.<br />
In Zeiten von iPhones und iPads ist der Anteil der Windows-User noch gestiegen. Woher ich das weiß? Aus unseren Webstatistiken, denen zufolge teilen sich die größten drei Batzen unserer Besucher nämlich unter Mac (35,85%), Windows (34,11%) und iOS (26,16%) auf. Sogar knapp 3 Prozent unserer Besucher schauen sich &#8222;Mac&#8220;notes, wie nItroFreeZer es formulierte, mit einem Android-Device an. Ja da frag ich mich doch glatt, &#8222;dürfen die das&#8220;? Warum wird das nicht verboten, oder unter Strafe gestellt.<br />
Versucht doch einfach mal eure Unzufriedenheit anders zu kanalisieren. Dieses dauernde Gemeckere hilft niemandem, macht nur uns die Arbeit fad, die wir eigentlich viel Spaß dabei haben.</p>
<h2>Von Dampfplauderern</h2>
<p>Komme ich also zum krönenden Abschluss: Manche Stammleser erleben &#8222;mich&#8220; in den Kommentaren oft vehement ein Veto einlegen. Das tue ich, weil nicht jeder anonyme <em>Dampfplauderer</em> und auch nicht jeder, der hier namentlich kommentiert, direkt von mir wie ein König hofiert werden muss. Bruno Labbadia hat es zuletzt analog für den Berufsstand der Fußballtrainer ausgedrückt: Wir sind nicht die Mülleimer der Nation. Wenn jemandem ein Furz quer sitzt, dann kann er das mit sich selbst ausmachen, wird von mir aber nicht gekuschelt werden, und in den Arm genommen. Denn ich bin kein Seelentröster, der bei allem Senf, der von den Lesern kommt immer brav Ja und Amen sagen muss. Ich war nie jemand, der mit dem Strom geschwommen ist, schon nicht zu Schulzeiten, aber deswegen kann ich trotz Geheimratsecken auch heute noch ohne Probleme in den Spiegel blicken.</p>
<p>Ich möchte versuchen zu erläutern, warum ich mich mit gesundem Selbstbewusstsein (und für andere einer Portion Arroganz) gegenüber den spontanen Reaktionen mancher Trolle, pardon Leser, entgegenstelle.<br />
Die wenigsten, die immer direkt das Wort Chefredakteur in den Mund nehmen, um uns zu diskreditieren, wissen, was das Wort diskreditieren überhaupt bedeutet und darüber hinaus auch nicht, welches Aufgabenfeld mit der Bezeichnung im Bereich &#8222;Onlinemedien&#8220; gemeint ist. Wir &#8222;schreiben&#8220; nicht nur, sondern wir geben Themen vor, diskutieren im Hintergrund, korrigieren Texte von anderen, wir müssen organisieren, Meldungen filtern, Entscheidungen treffen, Telefongespräche führen. In diesen Punkten haben wir Vieles mit den Kollegen aus dem Print gemeinsam. Wir sind aber auch Social Media und Community Manager im Kleinen, die Facebook, Twitter, Google+ und Foren-Kommunikation koordinieren müssen. Wir betreiben Affiliate-Marketing, kümmern uns um die Programmierung und Optimierung der Webseite, auch technisch, weshalb HTML, CSS, JS und PHP zu unserem Handwerkszeug zählt.<br />
Viele Dinge sind darunter, die mancher von denjenigen, die in den Kommentaren so unbegründet und spontan garstig wird, uns jedes Mal die Kompetenzen von einem aus unserem Team in Frage stellt, obwohl er selbst nur einen Bruchteils des Pakets liefern könnte, was wir zur Verfügung stellen.</p>
<p>Letztlich kümmern wir, und kümmere vor allem ich mich auch darum, neue Leute einzustellen. Das kann durchaus zeitaufwändig werden, ist aber auch der Punkt, an dem ich mich selbst in meiner Haltung immer wieder bestätigt fühle. Neben Macnotes habe ich schon vor über einem Jahrzehnt Webseiten betrieben und immer nach Mitstreitern gesucht. Anderswo bezahle ich die Autoren selbst, bei Macnotes werden sie von jemand anderem bezahlt. In all den Jahren habe ich in der Summe aber Wochen und Monate meines Lebens mit Dampfplauderern zugebracht, die den Mund viel zu voll nehmen, weswegen ich über die Zeit den Respekt vor Leuten verloren habe, die als erste losbrüllen oder unbegründet kritisieren. Denn ich habe gerade diesen Leuten immer die Möglichkeiten geboten, es selbst besser zu machen. Tatsächlich gab es fast nie jemanden, der mein Angebot angenommen hat. Zuletzt &#8211; und nicht das erste Mal &#8211; <a href="https://macnotes.de/2012/08/21/in-eigener-sache-macnotes-wachst-in-die-breite-und-sucht-unterstutzung/">hat Macnotes, haben wir im August dieses Jahres</a>, über unsere Seite eine Ausschreibung veröffentlicht, in der wir neue Autoren suchten. Das wäre &#8222;die Gelegenheit&#8220; für alle Kritiker uns zu zeigen, wie sie es besser machen. Tatsächlich haben sich auf diesen Beitrag hin &#8222;nur&#8220; 8 Leute gemeldet. Die Bewerbungsmails habe alle ich persönlich beantwortet. Einer der Bewerber war noch nicht volljährig, deswegen leider nicht geschäftsfähig und hätte uns keine Rechnungen schreiben können für seine Beiträge. Darüber hinaus habe ich dutzende E-Mails hin und her geschrieben und am Ende sogar 4 Personen meiner Skype-Kontaktliste hinzugefügt. Doch tatsächlich etwas für Macnotes geschrieben hat nur der Kollege Niklas Wick, der das auch immer noch tut. Bei den anderen drei, die ich im Skype habe, frage ich mich noch heute, wieso ich meine Zeit für die Erläuterungen und das Briefing mit internem Forum, Skype-Gruppenchat, etc. pp. zum Fenster rausgeworfen habe. Nur gerade dieses Verhalten ist der Beleg für die vielen, vielen Dampfplauderer dort draußen, die einfach den Mund viel zu voll nehmen, und wenn es dann ernst wird, kneifen.<br />
Wenn mir und uns jemand an den Karren pinkeln möchte, kneife ich jedenfalls nicht. Man kann darüber diskutieren, ob mein Auftreten &#8222;immer&#8220; sinnvoll ist, aber manchmal in jedem Fall, und eines bin ich durchaus: authentisch.</p>
<p>Während ich mich bei manchen anonymen Lesern eher scheckig lachen muss, weil sie zum Teil versuchen in ihrer Dreistigkeit zwei oder drei gegen einen zu spielen, indem sie in einer Diskussion einfach nur einen anderen Nickname verwenden, aber über die IP-Adresse oder sogar die E-Mail-Adresse dann der Schluss zulässig ist, dass da am anderen Ende doch nur eine Person versucht als gespaltene Persönlichkeit(en) in sinnlosen Diskussionen den Anschein zu erwecken, sie seien im Recht. Schade drum.</p>
<p><small><sup>*</sup> = Die Vergangenheitsform &#8222;schrob&#8220; von schreiben, eigentlich schrieb, verwende ich an der Stelle absichtlich, um an einen ehemaligen Kollegen zu erinnern, der dieses Wort innerhalb der Redaktion und auch darüber hinaus in seinem Alltag immer wieder verwendete. Danke an dieser Stelle an Richie, der viele Jahre gute Arbeit für Macnotes geleistet hat, und das Magazin leider im März letztes Jahr <a href="https://macnotes.de/2011/03/15/in-eigener-sache-ein-abschied-in-der-chefredaktion/" target="_blank" rel="noopener">verlassen hat</a>.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/03/das-wort-zum-samstag/">Das Wort zum Samstag: Steve Ballmer ruhigstellen und den Ball flach halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 20:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er Google und Facebook als Feinde der Demokratie bezeichnete. Apple und Politik? Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass Apple die politische Meinungsäußerung unterdrücke, und fragen sich, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er <a href="https://macnotes.de/2012/08/04/google-und-facebook-bedrohen-die-demokratie/">Google und Facebook als Feinde der Demokratie</a> bezeichnete.</p>
<h2>Apple und Politik?</h2>
<p>Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass <em><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> die politische Meinungsäußerung unterdrücke</em>, und fragen sich, wie lange das wohl noch so gehen werde. Als Beispiel dafür muss eine App von Frederic Jacobs namens Angry Syrians herhalten. Diese kritisiert in Comic-Optik das Regime von Präsident Baschar al-Assad und sei abgelehnt worden.</p>
<p>An diesem Punkt liegt meines Erachtens ein grundsätzliches Missverstehen seitens der beiden Autoren und vieler Internetnutzer vor. Die App Stores dieser Welt, sind virtuelle Geschäfte und keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung. Davon gibt es viele, der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> ist keine. Woher kommt überhaupt die Annahme, dass ein Geschäft alle Waren aufnehmen muss, die es auf der Welt gibt? Wenn man diesen Maßstab an den App Store ansetzt, dann müsste man Einzelhändlern vorschreiben, dass sie Produkte aus Entwicklungsländern &#8222;zwingend&#8220; neben ihrem Sortiment von Coca Cola oder Pepsi unterbringen, weil sie sonst politische Zensur ausüben? Oder unfairen Wettbewerb betreiben? Ist das so?</p>
<h2>Händler und ihre Regale</h2>
<p>Jeder Einzelhändler entscheidet, welche Produkte er ins Regal nimmt, und welche nicht. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Autoren im Selbstverlag müssen Büchereien beknien, damit diese ihre Produkte ins Sortiment aufnehmen. Der Bauer vom Land kennt die Verhandlungen mit den Supermärkten der Region nur zu gut. Manche haben es sich trendgerecht sogar als Werbeslogan auf die Fahnen geschrieben, Produkte von vor Ort ansässigen Lieferanten anzubieten.</p>
<p>Nun könnte man argumentieren, einem virtuellen App Store geht nie der Platz aus. Das ist richtig, doch das macht aus ihm trotzdem keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung; Apple muss sich in erster Linie um sein Geschäft kümmern. Es nutzt dem Hersteller aus Cupertino nicht, wenn er jede App mit blankem Busen und politischer Meinungsäußerung freischaltet, dann aber am nächsten Tag mit tausenden Lobbyisten auf der ganzen Welt zu kämpfen hat. Bürgerrechtler, Frauenrechtler, Umweltschützer, Tierschützer, Botschafter, Medienvertreter, usf.<br />
Wenn mein eigenes Geschäft darin besteht, Waren anzubieten und zu verkaufen, und ich mich ständig damit auseinandersetzen müsste, Meinungen von anderen zu rechtfertigen, kann ich mein Geschäft irgendwann schließen, weil ich nicht mehr genügend Zeit haben werde, mich um diese Aufgabe zu kümmern.</p>
<p>Wenn das für Hamann und Rohwetter politische Zensur ist, dann wünsche ich ab morgen jeden Tag einen neuen Bericht von den beiden Herren über die politische Zensur von Aldi, Lidl, Media Markt, Saturn, GameStop, Thalia, H&amp;M, S. Oliver, C&amp;A, usw., die wie selbstverständlich nicht alle Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.</p>
<h2>Die Rolle des Produzenten?</h2>
<p>Drehen wir den Spieß aber doch mal um: Warum wird Apple ein Strick draus gemacht, wenn die Firma entscheidet, eine App nicht ins Sortiment aufzunehmen, dem Urheber aber nicht, wenn er nun beispielsweise Produkte &#8222;exklusiv&#8220; vermarktet und anbietet? Was wäre wenn Frederic Jacobs seine App nur für iOS hätte anbieten wollen und nie für Android? Der Grund, warum Jacobs die App anbietet, egal ob kostenlos oder gegen Geld, ist der Markt, ist die Möglichkeit, möglichst viele potentielle Kunden/Leser zu erreichen. Als Urheber legt er also unternehmerisches Kalkül seinen Entscheidungen zur Veröffentlichung zugrunde. Warum darf das der App-Store-Betreiber nicht?</p>
<h2>Amazon und das Schwarzbuch WWF</h2>
<p>Hamann und Rohwetter glänzen bei ihrer Beschreibung von Amazons Entscheidung ein Buch aus dem Sortiment zu nehmen, mit dergleichen Argumentation wie zuvor. Ein Buch ist ein Buch. Jedenfalls in einem Buchladen. Denn auch ein Buchladen ist keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung, sondern ein Geschäft.</p>
<p>Amazon ist zwar weltweit der größte Online-Shop, doch er ist nicht der einzige. Nur weil Amazon das Buch nicht anbietet, ist das Buch nicht gleich aus der Welt. Amazon verbietet das Buch nicht, sondern bietet es nur nicht selbst an. Wenn Amazon gerichtlich erwirken würde, dass der Handel mit dem Buch verboten würde, könnte man von Zensur sprechen.</p>
<p>Doch jemandem vorschreiben zu wollen, wie er sein Geschäft führt, finde ich relativ anmaßend. Wenn man die Entscheidung Amazons nicht mag, soll man dort in Zukunft eben nicht mehr einkaufen. Das wäre in meinen Augen die richtige Entscheidung. Sich aber in die Unternehmenspolitik einmischen zu wollen, und von Amazon zu fordern, sie müssten dieses und jenes Buch anbieten, ist absurd. Vor allem: Wenn man einmal damit anfängt, dann will am Ende jeder das gleiche Recht für sich in Anspruch nehmen, und dann kann Amazon sein Geschäft nicht mehr selbst bestimmen.</p>
<h2>{Hier bitte Name von bösem US-Unternehmen einsetzen} und der Jugendschutz und die Weltanschauung</h2>
<p>Wenn es den beiden Autoren noch verborgen geblieben ist, obwohl sie es explizit selbst formuliert haben: die vier kritisierten Unternehmen stammen aus &#8222;Amerika&#8220;, und natürlich vertreten sie deshalb gewollt oder ungewollt amerikanische Moral- und Wertvorstellungen. Gewalt ist in den USA ein weniger sensibles Thema als beispielsweise Erotik. In Europa ist es meist umgekehrt. Besonders oft merken vor allem wir Deutschen dies, wenn es um Filme, Musik oder Videospiele geht. Unser Jugendschutz-System legt andere Maßstäbe an, weswegen wir bisweilen manche Videospiele gar nicht in Deutschland erleben, die es anderswo zu kaufen gibt. Der Bananen-Staat eben, oder doch nur eine Insel?</p>
<h2>Explizite Lyrik</h2>
<p>Im Zeit-Beitrag wird Apple dafür an den Pranger gestellt, dass das Unternehmen angeblich &#8222;heimlich&#8220; Musik von Kunden austauscht, wenn diese anstößigen Text beinhaltet.</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Der Konzern ersetzt bisweilen heimlich Musikstücke mancher Nutzer: Enthalten die Liedtexte vermeintlich anstößige Worte wie motherfucking, kann es sein, dass sie durch Versionen desselben Liedes ersetzt werden, in denen solche Passagen nicht auftauchen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Es ist nur allzu verständlich, dass wir uns in Deutschland daran stoßen, dass ein Hersteller angebliche Vulgärausdrücke aus Liedern entfernt. Dabei ist es nicht der Shop-Anbieter, sondern sind es die Musikindustrie und die amerikanische Gesellschaft. Diese verfolgen das Bedürfnis, ihre Jugend schützen zu wollen, vor zu viel Verrohung.<br />
Hamann und Rohwetter jedenfalls wirken an dieser Stelle besonders tendenziös, denn sie erbringen zu keiner Zeit den Beweis, dass es sich nicht um einen technischen Fehler gehandelt hat, sondern unterstellen Apple Absicht.</p>
<p>In einem früheren Beitrag der Zeit, den Hamann und Rohwetter dazu extra verlinken, wurde Apple für den Austausch einer &#8222;Explicit&#8220;-Version eines Songs mit einer &#8222;weichgespülten&#8220; gescholten. Der Nutzer wurde darüber angeblich nicht aufgeklärt. Das ist so aber nicht ganz richtig. Jeder, der iTunes Match abonniert, muss zuvor bestätigen, dass er die <a href="https://www.apple.com/legal/internet-services/itunes/de/terms.html" target="_blank" rel="noopener">AGB</a> gelesen hat. Die beiden Zeit-Autoren hätten diese AGB ebenfalls konsultieren können, ehe sie sich ohne Überprüfung auf die Seite eines einzelnen Nutzers stellen, der eine Behauptung aufstellt. In den AGB heißt es unter anderem:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird die Songdateien automatisch durchsuchen und andere Informationen erheben, die genutzt werden können, um die in Ihrer iTunes Bibliothek vorhandenen Datenträger zu identifizieren, wie Namen, Interpreten oder Dauer der Songs.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Und weiter:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird diese Informationen verwenden, um die Songs mit den derzeit im iTunes Store vorhandenen Songs abzugleichen, und wird die abgeglichenen Songs in dem im iTunes Store vorhandenen Format für Sie zur Verfügung stellen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>In dem Fall von &#8222;Linus Schmelzer&#8220; scheint in diesem Ablauf die Technik versagt zu haben. Dies muss man zunächst einmal annehmen, ganz im Sinne des &#8222;In dubio pro reo&#8220;. Denn Apple weist weiterhin in den AGB auf diesen Umstand hin.</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird auf einer <em>&#8222;wie gesehen&#8220;-Grundlage</em> zur Verfügung gestellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten, die Defekte, <em>Verfälschung</em> oder den Verlust von Daten und/oder Informationen auf Ihrem Computer oder Gerät und auf mit diesen verbundenen Peripheriegeräten (einschließlich Servern oder anderen Computern) verursachen können, einschließlich Musik, Playlists und Playhistory.&#8220; (Hervorhebung d. Red.)<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Bei der Zeit hätte man sicherlich notiert, dass Apple sich &#8222;ein Hintertürchen offenlässt&#8220;. Dort wurde immerhin mit Bruno Kramm seinerzeit ein Mitglied der Piratenpartei zitiert. Dieser sprach von der &#8222;typischen Apple-Policy&#8220; und davon, dass das Unternehmen aus Cupertino die Kultur verstümmele. Dass Apple überhaupt dafür gesorgt hat, gegen den Widerstand der Musikindustrie, dass wir elektronische Musik nicht geächtet über Tauschbörsen herunterladen, sondern legal erwerben können, wird geflissentlich unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>Dass Apple sich hingegen kaum zu solchen Angelegenheiten in der Presse äußert ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Gucken wir in den Blätterwald und lesen jeden Tag die Schlagzeilen, in denen Leute verunglimpft werden, egal ob schuldig oder nicht. Manchmal ist es besser nichts zu sagen. Albern ist jedoch dieses Zitat aus dem Beitrag &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F25%2FApple-Zensur%2Fseite-2" target="_blank" rel="noopener">Fluchen verboten</a>&#8220; von Emilia Smechowski bei der Zeit, den Hamann und Rohwetter verlinken:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Linus Schmelzer hatte noch Glück: Auf einer externen Festplatte waren die entsprechenden Songs in seiner Musiksammlung noch gespeichert.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Hätte &#8222;Linus Schmelzer&#8220; die zuvor von mir zitierten Passagen der AGB gelesen, und nicht nur blind bestätigt, hätte er gewusst, dass technische Fehler von vornherein eingeräumt werden und der Nutzer sich damit einverstanden erklärt, indem er das iTunes-Match-Abo abschließt.<br />
Ich behaupte nicht, dass in dieser Sache alles &#8222;optimal&#8220; läuft, nur kann man nicht aus unverbesserlichen Nutzern auf einmal die Helden einer Kulturbewegung machen. Das ist absurd. Darüber hinaus gibt es bestimmt genügend Leute in unserer Gesellschaft, die stundenlang darüber diskutieren würden, ob ein &#8222;motherfucking&#8220; kulturell wertvoll ist oder nicht.</p>
<h2>Internet-Romantik, aber nicht die Wahrheit</h2>
<p>Dies bringt mich zu meiner Überleitung zu Google. Denn der Suchmaschine werfen die beiden Zeit-Redakteure ebenfalls Zensur vor. Es gibt nicht nur Google, und nicht nur Amerika und Europa, sondern auch andere Teile der Welt, in denen Google weiß Gott nicht dieselben Markanteile erzielen kann. Doch die beiden Zeit-Autoren schreiben:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Das Internet war mal ein Ort der Freiheit. Wo man unbekannte Welten entdecken und sich dabei auch schon mal verlaufen konnte. Ein Ort, anarchisch zwar und wild. Aber frei.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Das ist eine sehr romantische Betrachtungsweise, die aber an der Realität vorbeigeht. Wenn man sich die Geschichte des Internet genauer ansieht, stellt man fest, dass der Status Quo von heute viel mehr Informationen zu den Usern bringt als er sie zurückhält. Im &#8222;romantischen&#8220; und anarchischen Internet von Hamann und Rohwetter war es nämlich so, dass viele Inhalte so gut wie überhaupt nicht gefunden wurden, wenn sie nicht über Mundpropaganda oder andere Medien weitergegeben wurden. Da waren es vor allem die Verleger, die die Macht hatten, mit ihrer Berichterstattung Webseiten bekannt zu machen. Wer naiv genug ist, anzunehmen, dass dabei immer alles fair und gleichberechtigt ablief, und nicht vor allem die Webseiten propagiert wurden, die am meisten Werbebudget ausgaben, der sollte sich an einen Stammtisch setzen.</p>
<h2>Google der Gatekeeper?</h2>
<p>In den Medien- und Kommunikationswissenschaften gibt es den Begriff des Gatekeepers. Dies ist eine Art Nadelöhr für Informationen. Der Rest von uns nimmt Informationen nicht ungefiltert wahr, sondern durch die Perspektive der Gatekeeper. Fernsehsender entscheiden, welche Nachrichten berichtenswert sind, Redakteure, welche Promis erwähnenswert, usf. Meiner Meinung nach kann man den Begriff sehr weit fassen und jedes Medium als Gatekeeper interpretieren, Apple, Amazon, Facebook und Google sind genauso Gatekeeper wie die Zeit.</p>
<p>Betreibt die Wochenzeitung nun politische Zensur, wenn sie zu einem Thema nur 4 oder 5 und nicht 35 Parteien befragt und zu Wort kommen lässt? Ist das nicht eher der Tatsache geschuldet, dass man sich auf den Mainstream konzentriert, der die meisten Leser verspricht? Demokratisch, wenn auch nicht von jedem so empfunden, wäre es, wenn man alle politischen Lager mit ihren Meinungen zu jedem politischen Thema zu Wort kommen ließe. Das müsste immer dann gelten, sobald mindestens eine Partei gefragt wird. Alles andere ist nämlich unausgewogen. Ist das politische Zensur? Oder nur eine mangelhafte Ausübung von politischer Bildung? Ist das gar manipulativ?</p>
<p><em>Natürlich kann man sich als Zeit-Redakteur hinstellen, und über böse Internet-Unternehmen wettern, aber man hat dann vergessen vor der eigenen Haustüre zu kehren.</em></p>
<h2>Die Mär von der Objektivität</h2>
<p>Bei der Zeit liest man folgendes über Googles Filterungen, <a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2Fseite-3" target="_blank" rel="noopener">die persönlichen Suchergebnisse seit Ende 2009</a>:</p>
<p><blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Heute bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Informationen die Nutzer erreichen. Die Welt wird vorsortiert, nach dem scheinbar unbestechlichen und neutralen Ansatz mathematischer Präzision. Nur objektiv ist das nicht, und deshalb sollte jeder die Möglichkeit besitzen, seine Daten einzusehen, zu verstehen, wie ihm die Sicht auf die Welt aufbereitet wird, welches Rating ihm der Computer verpasst – und warum.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote></p>
<p>Vor Google war es Yahoo, ein Katalog, der bestimmte, was gesehen wurde. Dieser wurde von Menschen befüllt. Ob die nicht Entscheidungen getroffen haben, Webseiten abgelehnt haben? Ob da der eine nicht eine andere Meinung als sein Kollege bei der Bewertung derselben Sache gehabt hat? Das ist durchaus menschlich. Nun soll aber der maschinelle Algorithmus weniger objektiv sein&#8230; Na bravo.</p>
<h2>Alternativen zur Subjektivität?</h2>
<p>Man kann aber &#8222;unaufgeregt&#8220; zum Thema Objektivität formulieren, dass es sie &#8211; nicht nur akademisch definiert &#8211; nie geben kann, sondern auch logisch nachvollziehbar wird, dass es im Internet nur wenig Alternativen gibt. Wir haben Milliarden von Webseiten. Wie möchte man Nutzern einen &#8222;objektiven&#8220; Zugang zu diesen bieten? Chronologisch? Dann würde derjenige mit dem ersten Artikel, der vielleicht nur Nonsens beinhaltet, immer zuoberst erscheinen. Alphabetisch? Dann würden alle Leute nur noch versuchen Webseiten-Titel mit A zu schreiben, damit sie möglichst weit vorne landen.</p>
<p>An dieser Stelle vermisse ich ein weiteres Mal die &#8222;andere Seite der Medaille&#8220;. Denn Google hat sicher nicht nicht nur von sich aus ein Bestreben, Suchergebnisse in irgendeiner Form zu filtern, sondern der Anbieter muss auch auf subversive Kräfte aus dem Web reagieren. Denn Suchmaschinenoptimierer und Linkkäufer manipulieren durch ihr Vorgehen die Suchergebnisse, sodass teils minderwertige Inhalte relativ weit vorne bei Google lande(te)n. Nun ist es so, dass Google nur dann weiterhin von den Nutzern konsultiert wird, wenn man in angemessener Zeit adäquate Ergebnisse für die eigene Suche findet, sonst widmet man sich der Konkurrenz. Ist also der Impetus von Google, seine Algorithmen anzupassen, einzig negativ zu interpretieren? Ich glaube nicht.</p>
<p>Wenn man sich weiterhin über die Darstellbarkeit von Suchergebnissen Gedanken macht, kommt man meist nur auf Listen als Ergebnis. Man könnte versuchen, die Ergebnisse grafisch darzustellen, als Punkte vielleicht. Bei 100 Millionen Suchergebnissen zu einem Stichwort müsste man aber 100 Millionen Punkte oder 100 Millionen Listeneinträge machen. Der Bildschirm, den man dazu bauen müsste, damit &#8222;alle&#8220; auf Seite 1 Platz haben, wäre gigantisch groß. Und werden die Punkte links oben dann denjenigen rechts unten vorgezogen? Wenn man ernsthaft über Objektivität reden will, dann muss man andere Maßstäbe ansetzen.</p>
<p>Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Google anstellt, nur mir fällt kein Konzept für eine bessere Suche ein. Andere Suchmaschinen benutzen genauso irgendwelche Kriterien, denen zufolge Sie Webseiten in ihren Ergebnislisten sortieren. Wir selbst würden das auch tun, alphabetisch, chronologisch oder wie auch immer. Google erlaubt uns sogar, die Suchergebnisse zeitlich zu filtern, was für jemanden, der nach aktuellen Infos zu einem Thema X auf der Suche ist, eine Option darstellt.</p>
<p>Richtig aber ist, dass es sicherlich sinnvoll wäre, wenn wir wüssten, nach welchen Kriterien sortiert wird, damit wir unsere eigene Arbeit und die Ergebnisse besser überprüfen könnten, und in Zweifelsfällen vielleicht die Suchstrategie ändern, um noch weitere Ergebnisse zu finden. Nicht okay ist, dass Google in einigen Ländern Inhalte &#8222;absichtlich&#8220; nicht anzeigt, nur überall sonst kann man das dem Unternehmen ja nicht einfach frei Schnauze nachsagen, wenn man es nicht beweisen kann.</p>
<h2>Verschwörungstheorien um Amazon</h2>
<p>Als hätte man noch nicht genug unüberlegte Behauptungen thematisiert, wird dann WikiLeaks thematisiert und in diesem Zusammenhang Amazon. Der Online-Shop hat nach Bekanntwerden der Affäre um WikiLeaks die Geschäftsbeziehungen zu der Organisation beendet. Verschwörungstheoretiker sehen Amazon in diesem Fall als Gehilfen der US-Regierung. Beweise dafür gibt es bislang offenbar nicht. Die einleuchtende Begründung seitens Amazon reicht den Zeit-Autoren nicht. Denn WikiLeaks hatte auf den Amazon-Servern vielfach Material gespeichert, dessen Urheberrecht man nicht besaß. Das verstößt gegen die AGB und damit ist der Fall nach außen hin klar. So wie Betreiber von Tauschbörsen angeklagt werden, hätte Amazon sich ebenfalls den Ansprüchen der Urheberrechtsinhaber der Texte von WikiLeaks gegenüber gesehen.</p>
<p>Was wäre aber, wenn WikiLeaks nicht gegen die AGB verstoßen hätte? Ist es undenkbar, dass Amazons Chef sich in ähnlicher Manier hinstellt wie zuletzt der Besitzer einer Hähnchenburger-Fast-Food-Kette in den USA, der fortan super viel Zulauf von homophoben Amerikanern bekommt, die die Filialen des Brutzlers in den letzten Tagen überrannt haben und sich extra in meterlange Schlange einreihten, nur weil sie den Laden unterstützen wollen? Thema ist ja nicht &#8211; und das war es bei der Zeit nie &#8211; ob mir so etwas gefällt oder nicht, sondern ob ein Unternehmen sich dieses Recht rausnehmen darf? Ist es nicht denkbar, dass ein Jeff Bezos WikiLeaks als Vaterlandsverräter sah, wie einige andere Patrioten des Landes? Dass diese dann zusammenstehen ist nur menschlich. Dass Amerika sowieso ein recht gespaltenes Land ist, ist in der Historie des Landes verankert, und dass wir in Europa viele Meinungen zu jedem Problem haben, macht es nicht einfacher.</p>
<h2>Alternativen anbieten</h2>
<p>Am Ende des Tages gibt es viele Gründe, warum Shops Waren nicht anbieten, und Suchmaschinen Inhalte filtern. Wenn &#8222;uns&#8220; die Entwicklungen nicht passen, hindert uns niemand daran, Alternativen anzubieten und zu entwickeln. Wir sind nur solange von Google abhängig, wie wir uns davon abhängig machen. Als der Suchmaschinenbetreiber die ersten Schritte unternahm, Bücher zu digitalisieren, um ein großes Wissensarchiv anzulegen, gab es in Europa einen von der Politik koordinierten Gegenentwurf, weil man fürchtete, dass Google seine Macht missbrauchen würde. Europa hat auch mit Airbus versucht die Macht der amerikanischen Flugzeugbauer von Boeing zu brechen. Es ist eigentlich egal, ob es ein Europäer ist, der dann eine Alternative entwickelt. Fakt ist, dass Hamann und Rohwetter niemand zwingt, die Produkte zu nutzen, die sie kritisieren. Wenn sie es doch weiterhin tun, wirken sie unglaubwürdig. Wer will das überprüfen? Wir müssten ihrem Wort vertrauen&#8230;</p>
<h2>Wo bleibt die Wikipedia?</h2>
<p>Was mich abschließend bei dem Beitrag von Hamann und Rohwetter am meisten gewundert hat, neben einiger komischer Ansichten, ist die Tatsache, dass man darin kein Wort verlor zu der Situation bei der &#8222;freien&#8220; Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Richtig ist, dass daran weltweit viele Menschen vor allem ehrenamtlich mitwirken.<br />
Doch überall, wo Menschen arbeiten, gibt es Animositäten. Es gibt tausende Diskussionen im Netz über Löschanträge, es gibt mehr und mehr Artikel, die temporär nicht mehr editierbar sind. Einige, weil darin Missbrauch betrieben wurde, andere weil eitle Autoren es nicht mit ansehen können, dass ihre wohlfeilen Formulierungen von anderen Leuten, die ebenfalls an der Produktion von Wissen teilhaben wollen, verändert werden. Natürlich gibt es daneben ganz natürlicherweise Diskussionen um Inhalte. Was ist es Wert für die Nachwelt aufgehoben zu werden, was nicht?</p>
<p>Warum sollen Amazon, Apple, Facebook und Google immer nach Jedermanns Pfeife tanzen, wenn man sich bei der demokratischsten Einrichtung im Netz, der Wikipedia, selbst nicht einig werden kann? Es gibt nun einmal unterschiedliche Ansichten darüber, was geht und was nicht, was man anbietet und was nicht. Wozu gehen wir wählen, wenn doch zwei Zeit-Autoren uns sagen, dass wir einfach Alles erlauben und dann schon Alles gut wird? Wenn man Demokratie ernst nimmt und Selbstbestimmung fordert, dann soll man doch das den &#8222;vier Sheriffs&#8220; ebenfalls zugestehen. Oder wollen Hamann und Rohwetter die Demokratie unterwandern?</p>
<p>Keine Frage, ich formuliere absichtlich zugespitzt, nur denke ich, muss man irgendwie die Perspektive des Beitrags &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2F" target="_blank" rel="noopener">Vier Sheriffs zensieren die Welt</a>&#8220; gerade rücken dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Zalando im Shitstorm: Das ist kein anderes, sondern unser Deutschland!</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/07/27/zalando-shitstorm-nach-zdfzoom-reportage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 19:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Elektronik-Produkte wie das iPhone 4S, demnächst das iPhone 5 oder Smartphones wie das Samsung Galaxy S3 kauft, wer vor 30 Jahren einen Mixer oder eine Waschmaschine kaufte, der kann doch nicht ernsthaft jetzt angeblich pikiert sein über Arbeitsbedingungen bei Zalando? Offenbar hat ZDFzoom einen Enthüllungsreport im TV ausgestrahlt, vorgestern Abend. Darin wurden Arbeitsbedingungen präsentiert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/07/27/zalando-shitstorm-nach-zdfzoom-reportage/">Zalando im Shitstorm: Das ist kein anderes, sondern unser Deutschland!</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Elektronik-Produkte wie das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 4S, demnächst das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 5 oder Smartphones wie das Samsung Galaxy S3 kauft, wer vor 30 Jahren einen Mixer oder eine Waschmaschine kaufte, der kann doch nicht ernsthaft jetzt angeblich pikiert sein über Arbeitsbedingungen bei Zalando?</p>
<p>Offenbar hat ZDFzoom einen <a href="https://web.archive.org/web/20120728182341/http://www.zdf.de:80/ZDFmediathek/beitrag/video/1691356/ZDFzoom:-Gnadenlos-billig" target="_blank" rel="noopener">Enthüllungsreport</a> im TV ausgestrahlt, vorgestern Abend. Darin wurden Arbeitsbedingungen präsentiert, die manche daneben finden. 7,01 Euro Stundenlohn? Es gibt Leute, die als Reinigungskraft 4,65 Euro kriegen. Die armen, armen Zalando-Mitarbeiter. Wahrscheinlich ist aber beides nicht grad so toll. Jedenfalls: <a href="https://web.archive.org/web/20120806021218/http://meedia.de:80/nc/internet/zalando-nach-zdf-enthuellung-im-shitstorm/2012/07/26.html">Seitdem</a>, so heißt es unter anderem auf Meedia, sei ein Shitstorm losgebrochen. In meinen Timelines auf Twitter hab ich davon kein Wort gehört, Trending Topics waren bislang andere. Bei Google News ist Micaela Schäfer ganz weit vorne. Ach ja, der Shitstorm ist ja auf Facebook ausgebrochen.</p>
<h2>Ignorante Experten</h2>
<p>Ein Experte soll in dem Bildbeitrag die Situation als &#8222;ein <strong>anderes Deutschland</strong> von schlecht bezahlter Arbeitskraft, von Rechtlosigkeit am Arbeitsplatz&#8220; beschrieben haben. Ich frag mich ernsthaft, wer jemandem, der so etwas formuliert, eine Qualifikation ausgestellt hat. Aber unser akademischer Zirkus ist gut darin, die Qualität immer weiter nach unten zu schaufeln und sich selbst etwas vorzumachen. Dass dann solche Experten dabei rauskommen, muss einen nicht wundern.</p>
<p>Lieber Herr Experte. Das ist kein anderes Deutschland, das ist &#8222;unser Deutschland&#8220;. Jeder, der davor die Augen verschließt, der möchte eben gerne darüber hinwegsehen. Als ob diese Reportage von ZDFzoom nun so etwas Spektakuläres ist. Das komplette letzte Jahrzehnt folgte ein Skandal nach dem anderen, und in der Folge dann eine Imagekampagne. H&amp;M mobbt Gewerkschaftsmitglieder, war es nicht mal so? Schon vergessen? Schlecker hat zwar jetzt Insolvenz angemeldet, doch auch dort gab es Skandälchen und Skandale. Lidl ist doch der Discounter schlechthin, oder? Über den wurde ja kein Schwarzbuch über schlechte Arbeitsbedingungen geführt. Dort und auch anderswo wird und wurde billig gearbeitet, und wird auch in Zukunft billig gearbeitet werden (müssen). Denn woanders auf der Welt wird noch billiger gearbeitet.</p>
<h2>Opportunistisches Deutschland</h2>
<p>Meckern können die Leute in unserem Land, wie die Weltmeister, auch wenn sie es im Fußball schon lange nicht mehr geworden sind. Persönlich finde ich zwar die Zustände bedauerlich, aber den Shitstorm jetzt total unglaubwürdig und vor allem total unanständig. Gerade die Leute schreien doch jetzt, die sich die Klamotten aus den Ausbeuter-Geschäften kaufen.</p>
<p>Ihr habt ein Smartphone von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>? Ein Tablet von Samsung? Einen Fernseher von Philipps? Wie viele Chinesen haben sich dafür schon das Leben genommen, weil die Arbeitsbedingungen in den Werken in China wie Foxconn geprägt sind von Drill, von Mobbing, von Unterbezahlung.</p>
<h2>GEZ-Gebühren zum Fenster naus</h2>
<p>Aber bleiben wir im eigenen Land. Zalando hat beschwichtigend versucht das Ganze herunterzuspielen und verspricht Besserung. Ob man das nun glaubt oder nicht &#8211; ich glaube es nicht &#8211; es ist nicht der erste &#8222;Skandal&#8220; dieser Art und es wird nicht der letzte bleiben. Wer das denkt, und wer vor allem als Redaktion &#8222;solche Experten&#8220; zu Wort kommen lässt, der sollte über seinen Bildungsauftrag nachdenken und darüber, dass ich als jahrelanger GEZ-Zahler meine Kohle sicher nicht dafür ausgeben will, dass dort die Sensationsgier von irgendwelchen Facebook-Usern befriedigt wird, die von der Unterhose über den Sneaker, bis zu den Kontaktlinsen und der Wurst auf dem Brot alles Produkte kaufen, die mit Tierquälerei und schlechten Arbeitsbedingungen zu tun haben. Man kann diesem Phänomen nicht entgehen, man kann höchstens versuchen es besser zu machen. Aber sich drüber aufregen, bringt gar nichts.</p>
<p>Schreibt euch das doch einfach mal hinter die Löffel: Wer geiz ist geil gut findet, oder wer gerne &#8222;billig&#8220; haben will, der muss mit solchen Erscheinungen leben lernen. Vor allem, der ist mitverantwortlich für die Zalandos, Lidls, H&amp;Ms und Co. Verdienen wollen sie alle, nur abgeben will keiner. Am Ende muss irgendjemand zurückstecken. Dass das in der Regel die Leute ganz unten sind, ja das wusste man doch schon bei den Neandertalern. Als ob es zu so einer Erkenntnis Facebook oder das Fernsehen bräuchte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/07/27/zalando-shitstorm-nach-zdfzoom-reportage/">Zalando im Shitstorm: Das ist kein anderes, sondern unser Deutschland!</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>E3 2012: God of War: Ascension Single-Player-Video</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/06/19/e3-2012-god-of-war-ascension-single-player/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 12:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Game Director im Team des Entwicklers von God of War: Ascension, Tod Pappy, hatte auf der E3 2012 während der Pressekonferenz das Vergnügen, vor versammelter Mannschaft auf der Sony-Keynote den Einzelspieler-Modus des Hack and Slash für PlayStation 3 vorzustellen. Diese Präsentation gibt es nun im Video. Kommentar Als Journalist weiß man, der &#8222;gemeine&#8220; PRler [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/19/e3-2012-god-of-war-ascension-single-player/">E3 2012: God of War: Ascension Single-Player-Video</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Game Director im Team des Entwicklers von God of War: Ascension, Tod Pappy, hatte auf der E3 2012 während der Pressekonferenz das Vergnügen, vor versammelter Mannschaft auf der Sony-Keynote den Einzelspieler-Modus des Hack and Slash für PlayStation 3 vorzustellen. Diese Präsentation gibt es nun im Video.</p>
<h2>Kommentar</h2>
<p>Als Journalist weiß man, der &#8222;gemeine&#8220; PRler will doch nur spielen. Doch als Kunde &#8222;und&#8220; Journalist weiß ich, ich möchte nur ungern auf den Arm genommen werden. Sony allerdings hat nicht immer ein glückliches Händchen mit seiner PR-Strategie gehabt. Das war schon während des PSN-Ausfalls im April/Mai 2011 deutlich zu spüren. Gerade in den Stunden, als das PSN offline ging, <a title="PlayStation 3: Sony gibt sich in Sachen PlayStation Network der Lächerlichkeit preis" href="https://ichspiele.cc/news/business-as-usual-sony-macht-sich-wegen-psn-laecherlich/" rel="nofollow">twitterte Sony fröhlich</a> über ihre offiziellen Accounts, was denn die Spieler über das Wochenende spielen würden.</p>
<h2>Welt-Premiere?</h2>
<p>Da wir vor zwei Wochen über die E3 2012 berichtet haben, und jeder, der wollte, über den Livestream von Sony oder über das Internet mittels Spike.TV die Pressekonferenz verfolgen konnte, aus der die Szenen im obigen Video stammen, ist das, was Sony uns nun als &#8222;God of War: Ascension(tm) Single-Player <strong>World Premiere</strong>&#8220; verkaufen mag, eine echte Frechheit.</p>
<p>Im Internet wird mit harten Bandagen gekämpft, aber auch im wirklichen Leben sind Einzelhändler oder Dienstleister schon kostenpflichtig abgemahnt worden für derlei unwahre Behauptungen. Aldi und Lidl mussten dafür sorgen, dass man Angebote in ausreichender Stückzahl vorhält und nicht nur 2 Geräte, die nach 5 Minuten ausverkauft sind, weil sie sonst ihr &#8222;Werbeversprechen&#8220; nicht einhalten. Zeitungen und Zeitschriften mussten Richtigstellungen veröffentlichen, wenn sie fälschlicherweise behauptet hatten, sie würden &#8222;exklusiv&#8220; über ein Thema berichten, das aber bei der Konkurrenz ebenfalls abgedruckt wurde. Ja besonders prominent musste zuletzt Apple tief in die Tasche greifen und wird es noch. In Australien ging nun die erste Auseinandersetzung außergerichtlich zu Ende. Apple hatte sein iPad 3 als LTE-Gerät angepriesen, dabei ist der Chip im Tablet gar nicht mit den LTE-Netzen außerhalb der USA und Kanada kompatibel. Aber Sony will uns weismachen wir sehen heute eine <strong>Weltpremiere</strong>, von Szenen, die schon vor 2 Wochen auf der E3 gezeigt wurden &#8211; live, für jeden frei empfangbar.</p>
<p>Ich jedenfalls möchte nicht solche Märchen aufgetischt bekommen. Besonders ärgert es mich, weil ich die Videospielprodukte von Sony so schlecht gar nicht finde. Doch der Hersteller weiß manchmal einfach nicht, wie man sich zu verhalten hat. Eins ist sicher: Eine &#8222;Weltpremiere&#8220; ist das jedenfalls nicht.</p>
<p><em>Update vom 16.12.2021</em>: Dieser Beitrag enthielt ein YouTube-Video, das es heute so nicht mehr gibt. Deshalb haben wir es entfernt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/19/e3-2012-god-of-war-ascension-single-player/">E3 2012: God of War: Ascension Single-Player-Video</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>iOS 5 im Anrollen: Erste Apps mit Kompatibilitätsupdates im App Store</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/10/11/ios-5-im-anrollen-erste-apps-mit-kompatibilitatsupdates-im-app-store/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2011/10/11/ios-5-im-anrollen-erste-apps-mit-kompatibilitatsupdates-im-app-store/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ver&#246;ffentlichung von iOS 5 ist nicht mehr weit: Am morgigen Mittwoch soll es bereits soweit sein. Dem neuen Betriebssystem eilen nun schon die ersten Kompatibilit&#228;tsupdates voraus, die vorhandene Apps auf iOS 5 vorbereiten. Am morgigen Mittwoch will Apple gem&#228;&#223; Ank&#252;ndigung auf der letztw&#246;chigen Keynote iOS 5 f&#252;r alle unterst&#252;tzten Ger&#228;te (iPhone 3GS/4, iPod touch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/10/11/ios-5-im-anrollen-erste-apps-mit-kompatibilitatsupdates-im-app-store/">iOS 5 im Anrollen: Erste Apps mit Kompatibilitätsupdates im App Store</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Ver&ouml;ffentlichung von iOS 5 ist nicht mehr weit: Am morgigen Mittwoch soll es bereits soweit sein. Dem neuen Betriebssystem eilen nun schon die ersten Kompatibilit&auml;tsupdates voraus, die vorhandene Apps auf iOS 5 vorbereiten.</p>
<p>Am morgigen Mittwoch will <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> gem&auml;&szlig; Ank&uuml;ndigung auf der letztw&ouml;chigen Keynote iOS 5 f&uuml;r alle unterst&uuml;tzten Ger&auml;te (<a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 3GS/4, iPod touch 3G/4G, <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> 1 und 2) ver&ouml;ffentlichen. Wie bei jedem Update haben es die Entwickler nun eilig bekommen ihre Apps auf das neue Mobilbetriebssystem anzupassen, um Kompatibilit&auml;tsschwierigkeiten zu vermeiden.</p>
<p>Zwei Vertreter haben es nun schon in den <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> geschafft. Ihre einzigen &Auml;nderungen, laut Changelog, betreffen die Kompatibilit&auml;t mit iOS 5. Es handelt sich dabei um die <a href="https://apps.apple.com/de/app/lidl/id398474140">LIDL-App</a> (Version 2.1.1, 7,1 MB, lauff&auml;hig ab iOS 4.0) sowie die Fahrplan-App der Deutschen Bahn: <a href="https://apps.apple.com/de/app/db-navigator/id343555245">DB Navigator</a> (Version 2.1.3, 5 MB, lauff&auml;hig ab iOS 3.0).</p>
<p>Es ist anzunehmen, dass andere Anwendungen nachziehen werden, durch den Review-Prozess im App Store verz&ouml;gern sich Updates ein wenig. Erfahrungsgem&auml;&szlig; haben sich Kompatibilit&auml;tsprobleme nach gr&ouml;&szlig;eren iOS-Updates relativ schnell durch Updates gel&ouml;st &#8211; wenn &uuml;berhaupt welche auftraten.</p>
<p>Mit der Ver&ouml;ffentlichung ist morgen gegen 19 Uhr zu rechnen. Erfahrungsgem&auml;&szlig; hatte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> immer in diesem Zeitraum Updates f&uuml;r iOS ver&ouml;ffentlicht. Ebenso spricht die Erfahrung, dass etwas Geduld angebracht sein k&ouml;nnte; bei gro&szlig;en Feature-Updates sind die Server gerne mal &uuml;berlastet, was sich in einer langen Downloadzeit manifestiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/10/11/ios-5-im-anrollen-erste-apps-mit-kompatibilitatsupdates-im-app-store/">iOS 5 im Anrollen: Erste Apps mit Kompatibilitätsupdates im App Store</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Selbstmorde bei Foxconn, Verzichtsversprechen und etwas Medienkritik</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/05/26/selbstmorde-bei-foxconn-verzichtsversprechen-und-etwas-medienkritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 13:29:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits der Printausgabe des Spiegel waren Selbstmorde und Arbeitsbedingungen beim iPhone-Hersteller Foxconn einen Artikel wert, nun folgt die Fortsetzung online: angesichts weiterer Suizidf&#228;lle soll das Unternehmen von seinen Arbeitern nun das Versprechen einfordern, sich &#8222;&#8230;niemals in einer extremen Form zu verletzen&#8220;. Berichtet wird von 70-Stunden-Wochen und schlechten Arbeitsbedingungen. Foxconn, der Sonderfall in der Sonderwirtschaftszone Shenzen? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/26/selbstmorde-bei-foxconn-verzichtsversprechen-und-etwas-medienkritik/">Selbstmorde bei Foxconn, Verzichtsversprechen und etwas Medienkritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Bereits der Printausgabe des Spiegel waren Selbstmorde und Arbeitsbedingungen beim <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Hersteller Foxconn einen Artikel wert, nun folgt die Fortsetzung online: angesichts weiterer Suizidf&auml;lle soll das Unternehmen von seinen Arbeitern nun das Versprechen einfordern, sich &#8222;&#8230;niemals in einer extremen Form zu verletzen&#8220;. Berichtet wird von 70-Stunden-Wochen und schlechten Arbeitsbedingungen. Foxconn, der Sonderfall in der Sonderwirtschaftszone Shenzen? Eine Meldung und ein Kommentar.</p>
<p>Seit dem Selbstmord eines Arbeiters, der einen <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Prototypen verloren hatte, ist Foxconn in der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit &#8211; insbesondere als Hersteller von Apple-Produkten. Foxconn beliefert weiter unter anderem Microsoft, Sony, Dell und HP. Mehrere weitere Selbstmorde unter der Foxconn-Belegschaft wurden seitdem aufmerksam registriert. Dass nun das Unternehmen per Brief seine Arbeiter zum Versprechen auffordert, auf Selbstmord zu verzichten und das Unternehmen zu erm&auml;chtigen, sie im Fall geistiger Anomalien gegebenenfalls einweisen zu lassen, greift <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/iphone-hersteller-mitarbeiter-sollen-selbstmord-verzicht-unterschreiben-a-696823.html">der Spiegel</a> nun dankbar auf.</p>
<p>Berichtet wird von schlechten Arbeitsbedingungen und extrem langen Arbeitszeiten: 70 Stunden in der Woche seien die Regel. Apples Code of Conduct sieht eine maximale Wochenarbeitszeit von 60 Stunden vor. In direktem Zusammenhang damit st&uuml;nden die inzwischen elf Selbstmordversuche im Jahr 2010 &#8211; neun davon erfolgreich.</p>
<p>Die Situation im Foxconn-Werk in Shenzen d&uuml;rfte sich nicht sonderlich von jener bei anderen Unternehmen der &#8222;Werkbank der Welt&#8220; unterscheiden &#8211; Produktionsbedingungen in China sind nicht unbedingt als leuchtendes Vorbild in Sachen Arbeitnehmerrechte ber&uuml;hmt. Im Gegenteil &#8211; eben als Produktionsst&auml;tte unter anderem Apples d&uuml;rfte Foxconn eher noch unter Beobachtung stehen als andere, namenlose Hersteller. Die immer strenger werdenden Umweltauflagen Apples d&uuml;rften ihren Teil dazu beitragen, dass Foxconn beispielsweise in Sachen Umgang mit toxischen Substanzen besser dasteht als die Hersteller anderer Unternehmen, die mit der Schadstofffreiheit ihrer Produkte hinter dem Konzern aus Cupertino liegen.</p>
<p>Dennoch: unbestritten ist, dass humane Arbeitsbedingungen auch in chinesischen Fertigungsst&auml;tten durchaus im Interesse aller liegen d&uuml;rften. Siebzigstundenwochen und Verst&ouml;&szlig;e gegen den Code of Conduct oder Richtlinien der ILO d&uuml;rfen nicht toleriert werden. Nur bleibt beim allgemeinen Foxconn-Bashing ein sehr seltsamer Beigeschmack &#8211; nicht nur, weil im statistischen Vergleich die <a href="https://macnotes.de/2010/04/14/apple-zulieferer-foxconn-ausert-sich-zu-selbstmorden-unter-den-beschaftigten/">Selbstmordquote beim chinesischen Hersteller</a> alles andere als au&szlig;ergew&ouml;hnlich aussieht.</p>
<p>Vor allem, weil mit Foxconn eben der Produzent von h&ouml;herpreisigen &#8222;Lifestyle&#8220;-Produkten betrachtet wird (und das recht intensiv), w&auml;hrend die allgemeine Situation in Shenzen oder anderen &#8222;Welt-Werkb&auml;nken&#8220; tendenziell weniger interessiert. Apple macht offenbar die Neuigkeiten sexy &#8211; auch die &uuml;ber Selbstmorde in chinesischen Fabriken. Die Sweatshop- und Kinderarbeitsdebatte wird vergleichsweise auf kleiner Flamme gekocht, selbst der j&uuml;ngste Skandal um den diesbez&uuml;glich nicht gerade unbelasteten Discounter Lidl blieb merkw&uuml;rdig flach.</p>
<p>Zu guter Letzt, weil auch hierzulande die sozialkritische Sau allenfalls nach Promifaktor durchs Dorf getrieben wird: ob der Selbstmord eines Nationaltorh&uuml;ters oder der Amoklauf eines Sch&uuml;lers &#8211; es folgt ein wenig Betroffenheitspflege und das unvermeidliche Lippenbekenntnis zur be&auml;ngstigend zerst&ouml;rerischen Kraft des Leistungsdrucks in der heutigen Zeit, wahlweise eines aussortierenden und marginalisierenden Schul- oder Gesellschaftssystems, mit etwas Gl&uuml;ck folgt gegebenenfalls eine Titelstory zur &#8222;Volkskrankheit Depression&#8220;, in der wohlfeile Forderungen zur Entstigmatisierung selbiger aufgestellt werden.</p>
<p>Anschlie&szlig;end geht man &uuml;ber zum Tagesgesch&auml;ft. Im Fall Spiegel Online besteht das aktuell im Einschw&ouml;ren der Bev&ouml;lkerung auf Jahre eisernen Sparens und den damit einhergehenden Sozialabbau. Selbstmorde unter den davon Betroffenen werden eher selten thematisiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/26/selbstmorde-bei-foxconn-verzichtsversprechen-und-etwas-medienkritik/">Selbstmorde bei Foxconn, Verzichtsversprechen und etwas Medienkritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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