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	<title>Du hast nach kundendaten gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach kundendaten gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Apple und Meta mit falschen E-Mails reingelegt</title>
		<link>https://macnotes.de/2022/03/31/apple-und-meta-mit-falschen-e-mails-reingelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2022/03/31/apple-und-meta-mit-falschen-e-mails-reingelegt/">Apple und Meta mit falschen E-Mails reingelegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken.</p>
<h2>Notfall-Anfragen von echten E-Mail-Accounts</h2>
<p>Die Agentur Bloomberg berichtet unter Verweis auf „drei“ Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien, dass sowohl Apple als auch die Facebook-Mutter Meta mit sogenannten Notfall-Anfragen von Strafverfolgungsbehörden per E-Mail hereingelegt worden sind. Auch Snap Inc., der Konzern hinter Snapchat, habe solche E-Mails bekommen, es sei jedoch nicht bekannt, ob das Unternehmen auf diese reagiert hätte. Sehr wohl soll auch <a href="https://krebsonsecurity.com/2022/03/hackers-gaining-power-of-subpoena-via-fake-emergency-data-requests/">Discord schon personenbezogene Daten auf Grund ähnlicher Vorgehensweise zu Unrecht herausgegeben haben</a>.</p>
<p>Normalerweise geben Unternehmen persönliche Daten von Nutzer:innen nur dann heraus, wenn Strafverfolgungsbehörden sich auf richterliche Anordnung hin an sie wenden. Ausnahmen gibt es mitunter in manchen Ländern, wenn „Gefahr im Verzug“ ist und entsprechend eine Notfall-Anfrage gestellt wird. Sowohl Apple als auch Meta sollen in einigen Fällen in Großbritannien und den USA Auskunft erteilt haben, da die Anfragen von „echten“ E-Mail-Accounts stammten.</p>
<h3>Kundendaten herausgegeben</h3>
<p>Auf solche Anfragen hin hätten die beiden Unternehmen zum Beispiel Adressdaten, Telefonnummern und IP-Adressen herausgegeben. Die Vorfälle <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-03-30/apple-meta-gave-user-data-to-hackers-who-forged-legal-requests?sref=ylv224K8">datieren offenbar zurück auf Mitte 2021</a>.</p>
<h3>Minderjährige Hacker verantwortlich?</h3>
<p>Laut IT-Spezialisten stammten mindestens einige der gefälschten Anfragen von Minderjährigen Hackern aus Großbritannien und den USA. Tatsächlich soll der führende Kopf hinter vielen der Anfragen aus der Hacker-Gruppierung „Lapsus$“ stammen, die in der jüngeren Vergangenheit unter anderem Microsoft, Samsung und Nvidia hacken konnte.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kam es offenbar in London zu sieben Festnahmen. Die Vernehmungen der Verantwortlichen würden jedoch noch andauern.</p>
<p>Apple Inc. and Meta Platforms Inc., the parent company of Facebook, provided customer data to hackers who masqueraded as law enforcement officials, according to three people with knowledge of the matter.</p>
<h3>Weitere Hacker im Verdacht?</h3>
<p>Daneben sollen aber auch Hacker aus dem Umfeld der Gruppe „Recursion Team“ im Jahr 2021 gefälschte Anfragen gestellt haben. Diese Gruppierung löste sich zwar auf, Mitglieder davon sind aber unter anderem in der vorbenannten Lapsus$-Gruppe weiterhin aktiv.</p>
<h2>Belästigung und Finanzbetrug die Folge?</h2>
<p>Auf jeden Fall sollen die Daten aus den gefälschten Anfragen laut der Informanten Bloombergs dazu genutzt worden sein, die entsprechenden Personen zu belästigen. Darüber hinaus sehen Experten aber auch finanzielle Ausbeutung und Betrug als mögliches Ziel.</p>
<h3>E-Mails für 10 bis 50 US-Dollar im Darknet erwerbbar</h3>
<p>Die gefälschten Anfragen sollen über Monate hinweg an diverse Technologie-Konzerne verschickt worden sein. Dabei sollen auch Unterschriften von echten und fiktiven Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden genutzt und gefälscht worden sein. Den Zugriff auf entsprechende E-Mails-Accounts bekamen die Hacker mitunter im Darknet. Dort werden kompromittierte E-Mail-Accounts laut Experten für mitunter nur 10 US-Dollar gehandelt, sonst auch für 50 US-Dollar.</p>
<p>Bloomberg liegen offenbar auch konkrete Details zu einzelnen Opfern vor, die die Redaktion dort jedoch aus gutem Grund nicht veröffentlicht.</p>
<h2>Ausmaß nicht fassbar</h2>
<p>In welchem Umfang Hacker auf diese Weise Zugriff auf persönliche Daten Dritter erhalten haben, ist nicht genau auszumachen. Sowohl Apple als auch Meta geben aufgrund bestimmter Transparenzverordnungen regelmäßig Auskunft über Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und anderen Parteien, und wie häufig diesen Anfragen stattgegeben wurde.</p>
<p>Experten betonen, dass im vergangenen Jahr Strafverfolgungsbehörden vermehrt Opfer von Hackerangriffen wurden. Einige davon gehen auf Sicherheitslücken in Microsoft Exchange E-Mail-Server zurück.</p>
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		<title>Das Apple-Jahr 2021: Januar bringt Flash-Ende und Rekordquartal</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/12/10/das-apple-jahr-2021-januar-bringt-flash-ende-und-rekordquartal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 00:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Jahresr&#252;ckblick k&#252;ndigte ich bereits an. Dennoch m&#246;chte ich zu Beginn dieser Reihe vorwegschicken, warum es sich lohnen kann, zur&#252;ckzublicken. Viel zu oft vergessen wir manche Kleinigkeiten. Bei der Durchsicht der Beitr&#228;ge aus diesem Jahr f&#246;rdern wir entsprechend hoffentlich einige davon zutage und machen dabei nicht Halt, sondern recherchieren zus&#228;tzlich noch weitere Details, damit es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Den Jahresr&uuml;ckblick <a href="https://macnotes.de/2021/12/10/kommentar-ein-kessel-buntes-zu-apples-headset/">k&uuml;ndigte ich bereits an</a>. Dennoch m&ouml;chte ich zu Beginn dieser Reihe vorwegschicken, warum es sich lohnen kann, zur&uuml;ckzublicken. Viel zu oft vergessen wir manche Kleinigkeiten. Bei der Durchsicht der Beitr&auml;ge aus diesem Jahr f&ouml;rdern wir entsprechend hoffentlich einige davon zutage und machen dabei nicht Halt, sondern recherchieren zus&auml;tzlich noch weitere Details, damit es sich in jedem Fall lohnt, zur&uuml;ckzuschauen.</p>
<p>Vergangenes Jahr fing ich sp&auml;ter mit dem Schreiben des Jahresr&uuml;ckblicks an und dann wurden nicht nur die Tage zum Jahresende hin immer k&uuml;rzer, sondern kamen die Feiertage und die B&uuml;rde bei Geschenken auf Knopfdruck kreativ sein zu m&uuml;ssen dazwischen. Also ver&ouml;ffentlichte ich die Ausgaben des Jahresr&uuml;ckblicks f&uuml;r den <a href="https://macnotes.de/2021/01/01/das-apple-jahr-2020-der-november/">November 2020</a> und <a href="https://macnotes.de/2021/01/02/das-apple-jahr-2020-der-dezember-mit-viel-kritik-und-airpods-max/">Dezember 2020</a> dann erst Anfang Januar.</p>
<h2>Adobe zieht den Stecker bei Flash</h2>
<p>Das Jahr 2021 begann mit einer <a href="https://macnotes.de/2021/01/02/adobe-zieht-den-stecker-bei-flash-schlagt-deinstallation-vor/">endg&uuml;ltigen Absage an Flash</a>. Das Unternehmen trennte sich von der Technologie im Web, schlug die Deinstallation vor. Tats&auml;chlich hat das l&auml;nger gedauert als urspr&uuml;nglich angenommen und sicher hat es etwas mit Apple zu tun. Denn <a href="https://macnotes.de/2010/04/30/thoughts-on-flash-steve-jobs-zu-apples-anti-flash-haltung/">Steve Jobs wollte partout Flash nicht aufs iPhone (und sp&auml;ter iPad) lassen</a>, weil es einfach zu viel Energie verbrauchte und so den allgemeinen Nutzen der Hardware verschlechtert h&auml;tte.</p>
<h3>Exkurs: Vernachl&auml;ssigte Webseiten</h3>
<p>Mittlerweile gibt es im Internet viele Flash-W&uuml;sten, in denen auf alten Webseiten nur noch leere Vierecke zu bewundern sind. Sie sind ein Zeichen unserer Zeit, so wie Zigarettenstummel vor verwahrlosten Imbissbuden, die sich &uuml;ber Jahre ansammelten und aber niemand wegkehren wollte. Die Imbissbuden besucht niemand mehr, weshalb Frank Rosing kommt, um zu helfen.</p>
<p>Der Betrieb von Webseiten ist in diesem Ma&szlig;e vergleichbar mit dem Betrieb einer Gastronomie. Wer sich nicht um die Au&szlig;enwirkung schert, der wird irgendwann &uuml;berrascht. Ja, das ist mit Aufwand verbunden. Das wei&szlig; ich nur zu gut, der ich seit mittlerweile zwei Jahren versuche eben die fehlenden Bilder, Videos, fehlerhafte Links und andere Dinge mehr auf den Seiten von Macnotes zu korrigieren. Angefangen hatte ich chronologisch von hinten. Im Dezember 2021 schaffe ich wom&ouml;glich noch den Mai 2012 zu &uuml;berarbeiten. Es liegt also noch viel Arbeit vor mir. Wenn mir dann dort drau&szlig;en Webseiten begegnen, auf denen die Betreiber es nicht f&uuml;r n&ouml;tig halten, die Seiten in Ordnung zu halten, wei&szlig; ich ganz genau, dass sie f&uuml;r Google eines Tages keine Rolle mehr spielen werden.</p>
<h2>AirPods Max im Test</h2>
<p>Im Januar ver&ouml;ffentlichte ich meinen <a href="https://macnotes.de/2021/01/04/test-airpods-max-sind-nicht-fur-jedermann/">Test zu den AirPods Max</a>, die Apple im Dezember herausgebracht hatte. Es sind gute Kopfh&ouml;rer, aber leider nicht f&uuml;r jeden. Sie sind ein wenig zu schwer f&uuml;r manche, f&uuml;r andere genau richtig. Sie klingen gut, aber k&ouml;nnten eigentlich noch besser klingen. Und zu diesem Zeitpunkt war aber noch gar nicht die Rede von &bdquo;Lossless&ldquo;, und <a href="https://macnotes.de/2021/05/18/konnen-die-airpods-max-losless-jein/">wie kompliziert es damit dann noch werden w&uuml;rde</a>.</p>
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<h2>Google und Fitbit</h2>
<p>Apple hat seine Watch, aber Google m&ouml;chte sich nicht abh&auml;ngen lassen. Es gibt eben nicht nur die Armbanduhr, sondern auch das Fitnessarmband. <a href="https://macnotes.de/2021/01/14/google-schliesst-fitbit-ubernahme-ab-daten-kommen-in-quarantane/">Google schlie&szlig;t also im Januar die &Uuml;bernahme von Fitbit ab</a>. Lustigerweise darf diese nur erfolgen, wenn der Suchmaschinenanbieter die Kundendaten von Fitbit-Kund:innen in Quarant&auml;ne schickt und nicht mit den eigenen vermischt.</p>
<p>Es ist daneben erstaunlich, wie lange so ein Prozess manchmal dauern kann. Denn die Ank&uuml;ndigung zur &Uuml;bernahme erfolgte bereits im November 2019. Das Gesch&auml;ft war Google 2,1 Milliarden US-Dollar wert.</p>
<p>Und weil ebendieser Jahresr&uuml;ckblick nicht zu langweilig werden soll, m&ouml;chte ich an dieser Stelle auf ein weiteres Detail in dem Zusammenhang hinweisen. F&uuml;r diejenigen, die es vergessen haben sollten. Fitbit selbst &uuml;bernahm seinerseits das geistige Eigentum von &bdquo;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pebble_(Smartwatch)">Pebble</a>&ldquo;. Pebble war diese hippe Firma, die Smartwatches mithilfe von Crowdfunding-Kapital produzieren lie&szlig;, die mit einer Batterieladung zum Teil mehrere Wochen und Monate genutzt werden konnten. Dies lag an der verwendeten E-Paper-Displaytechnologie. Ende 2016 meldete Pebble Insolvenz an und &uuml;bernahm wenig sp&auml;ter Fitbit das geistige Eigentum. Einige der Ideen findet man heute dann in Fitbit-Produkten wieder.</p>
<p>Bis heute (Ende 2021) ist nicht wirklich erkennbar, was Google mit dem Know-how und der Marke Fitbit plant, geschweige denn, ob Know-how von Pebble irgendwann wieder re&uuml;ssiert.</p>
<h2>Windows 10 auf Apple Silicon</h2>
<p>Der Januar war es auch, in dem ich eine Anleitung ver&ouml;ffentlichte, wie man mithilfe von Parallels Desktop <a href="https://macnotes.de/2021/01/16/anleitung-windows-10-auf-apple-silicon-installieren-so-gehts/">Windows 10 auf den neuen M1-Macs installieren</a> kann. Mittlerweile gibt es schon Windows 11 und kann man aber auch mit Crossover f&uuml;r Mac eine ganze Reihe Windows-Apps auf M1-Macs zum Laufen bringen.</p>
<h2>Rekordquartal</h2>
<p>Es gab im Januar auch viele Ger&uuml;chte zum Apple Car, geschenkt. Auch legte ich eine hohe Frequenz an neuen Podcast-Episoden hin.</p>
<p>Apple selbst aber pr&auml;sentierte im Januar noch seinen <a href="https://macnotes.de/2021/01/27/apples-quartalszahlen-q12021-neues-rekordquartal-mit-abstand-dank-iphone-12-und-corona/">Quartalsbericht f&uuml;r das Q1 2021</a>. Das iPhone 12 und die Zunahme an Heimarbeit im Zuge der Corona-Pandemie halfen die Ums&auml;tze zu steigern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/12/10/das-apple-jahr-2021-januar-bringt-flash-ende-und-rekordquartal/">Das Apple-Jahr 2021: Januar bringt Flash-Ende und Rekordquartal</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Filmt Apple Call-Center-Mitarbeiter in Kolumbien Zuhause? Nein!</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/08/11/filmt-apple-call-center-mitarbeiter-in-kolumbien-zuhause-nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 10:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NBC News ver&#246;ffentlichte einen Bericht &#252;ber Beschwerden von Call-Center-Mitarbeitern in Kolumbien. Diese m&#252;ssten Vertr&#228;ge unterzeichnen, in denen explizit auch das Aufzeichnen des Heimarbeitsplatzes erlaubt sei. Sie berichteten zudem von weiteren G&#228;ngelungen. Offenbar wird ihnen suggeriert, dass es sich um allgemein verbindliche Datenschutzzusagen handle, die erhoben werden m&#252;ssen. Apple filmt seine Mitarbeiter aber explizit nicht, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/11/filmt-apple-call-center-mitarbeiter-in-kolumbien-zuhause-nein/">Filmt Apple Call-Center-Mitarbeiter in Kolumbien Zuhause? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>NBC News ver&ouml;ffentlichte einen Bericht &uuml;ber Beschwerden von Call-Center-Mitarbeitern in Kolumbien. Diese m&uuml;ssten Vertr&auml;ge unterzeichnen, in denen explizit auch das Aufzeichnen des Heimarbeitsplatzes erlaubt sei. Sie berichteten zudem von weiteren G&auml;ngelungen. Offenbar wird ihnen suggeriert, dass es sich um allgemein verbindliche Datenschutzzusagen handle, die erhoben werden m&uuml;ssen. <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> filmt seine Mitarbeiter aber explizit nicht, wie ein Sprecher betont.</p>
<p>Manchmal muss man die Antwort auch in die &Uuml;berschrift schreiben, damit sie wirklich wahrgenommen wird.</p>
<h2>Knebelvertr&auml;ge von Teleperformance?</h2>
<p><a href="https://www.nbcnews.com/tech/tech-news/big-tech-call-center-workers-face-pressure-accept-home-surveillance-n1276227">Schon am Sonntag berichtet NBC News dar&uuml;ber</a>, dass Mitarbeiter der Call-Center-Firma Teleperformance aus Kolumbien Knebelvertr&auml;ge unterschreiben m&uuml;ssten, und der Video&uuml;berwachung selbst am Heimarbeitsplatz zustimmen. Richtig ist: Diese Vertr&auml;ge gibt es. Falsch ist, dass Apple Mitarbeiter &uuml;berwachen l&auml;sst.</p>
<p>Wie kommt es dann aber zu dieser Wahrnehmung? Die Firma Teleperformance ist ein weltweit agierendes Call-Center-Unternehmen. Es hat neben Standorten in Kolumbien auch Mitarbeiter in Indien, Mexiko, auf den Philippinen und selbst in Albanien. Zu den Kunden von Teleperformance z&auml;hlen auch viele Tech-Unternehmen. Neben Apple sind dies beispielsweise Amazon und Uber.</p>
<h3>Uber will Mitarbeiter wegen sensibler Daten &uuml;berwacht wissen</h3>
<p>Der Taxi-Service <a href="https://www.nbcnews.com/tech/tech-news/big-tech-call-center-workers-face-pressure-accept-home-surveillance-n1276227">gab &uuml;brigens im M&auml;rz zu</a>, dass er die &Uuml;berwachung von Mitarbeitern forderte, wenn auch nicht von der gesamten Belegschaft. Das Unternehmen begr&uuml;ndet diese Forderung damit, dass manche Mitarbeiter Zugriff auf sensible Kundendaten wie Kreditkarteninformationen haben und man so Missbrauch verhindern wollte.</p>
<p>Es ist aber auch der Arbeitgeber selbst, Teleperformance, der seine Mitarbeiter gerne besser kontrollieren m&ouml;chte. Ein angebundenes Cloud-System soll Mitarbeitern auf Knopfdruck erm&ouml;glichen, Pausen einzulegen. Dazu soll eine KI Objekte in der Umgebung erkennen, die eigentlich nicht am Arbeitsplatz erlaubt sind, wie ein Smartphone zum Beispiel.</p>
<h2>Eine Frage der Perspektive?</h2>
<p>Mitarbeiter, die NBC auch zu Wort kommen lie&szlig;, f&uuml;rchten eine &Uuml;berwachung ihrer Privatsph&auml;re. So wird ein Mitarbeiter aus Kolumbien zitiert, dass er in seinem Schlafzimmer arbeite und dort keine Kamera installiert haben m&ouml;chte, weil sie auch die eigene Familie und vor allem die eigenen Kinder filmt. Das suggeriert Mitleid und schiebt den Arbeitgeber in eine Ecke.</p>
<p>Genau dies ist ein Problem. Als Arbeitgeber erwartet man vermutlich, dass die Mitarbeiter separierte Arbeitszimmer nutzen, um ihrer Arbeit nachzugehen, in denen sie nicht abgelenkt werden k&ouml;nnen. Die Realit&auml;t sieht aber oft anders aus. Ich kenne auch Beispiele aus Deutschland von Mitarbeitern unterschiedlicher Firmen im Homeoffice mit kleinen Kindern. Gerade in der Corona-Pandemie konnten oft Betreuungsangebote nicht wahrgenommen werden und also musste man die eigene Arbeit erledigen und sich um die kleinen Kinder k&uuml;mmern. Das ist nat&uuml;rlich ein Szenario das keinen der Betroffenen gl&uuml;cklich macht. Weder die Kinder, die nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit haben, die sie brauchen, sind gl&uuml;cklich, noch der Arbeitnehmer, der nur noch gestresster ist, und auch nicht der Arbeitgeber. Aber es ist eine Situation, mit der man umgehen muss(te).</p>
<h2>Warum m&ouml;chte Teleperformance die Mitarbeiter &uuml;berwachen?</h2>
<p>Die Frage bleibt bestehen, warum die Vertr&auml;ge von Teleperformance derlei Video&uuml;berwachung &uuml;berhaupt verlangen. Diese Frage kann nur das Unternehmen selbst beantworten, tut es aber momentan noch nicht. Kam es in der Vergangenheit zu zu viel Missbrauch? Immerhin kommen Call-Center-Mitarbeiter auch mit pers&ouml;nlichen Daten von Kunden in Kontakt.</p>
<p>Sind es vielleicht auch einfach &uuml;bereifrige Vorarbeiter, die in Unwissen die neuen Vertr&auml;ge auch solchen Mitarbeitern vorlegten, die im Call-Center f&uuml;r Apple-Belange eingesetzt werden? Das ist zumindest m&ouml;glich, da die Berichte nahelegen, dass Mitarbeiter von Vorgesetzten gedr&auml;ngt wurden, die Vertr&auml;ge zu unterzeichnen.</p>
<p>Apple-Sprecher Nick Leahy jedenfalls betonte, dass man weder Video- noch Fotoaufzeichnungen von Mitarbeitern erlaube und die Einhaltung dieser Ma&szlig;gabe auch &uuml;berpr&uuml;fe. Man gehe allen Vorw&uuml;rfen nach, die an das Unternehmen herangetragen werden. In diesem Jahr habe man bei einem Audit bei Teleperformance keine Verst&ouml;&szlig;e feststellen k&ouml;nnen.</p>
<h2>Teleperformance schon einmal am Pranger</h2>
<p>Teleperformance wurde der Einsatz von Video&uuml;berwachung aus Datenschutzgr&uuml;nden in Albanien verboten. Dort werden die Mitarbeiter unter anderem auch f&uuml;r den Support von Apple in Gro&szlig;britannien eingesetzt. Dies geschah Ende 2020.</p>
<p><a href="https://www.theguardian.com/business/2021/mar/26/teleperformance-call-centre-staff-monitored-via-webcam-home-working-infractions">Im M&auml;rz</a> berichtete au&szlig;erdem schon einmal der Guardian zu diesem Thema. Es ging dort um Teleperformance-Mitarbeiter in Gro&szlig;britannien, die auch f&uuml;r Versicherungen und sogar den Guardian selbst arbeiten. Diese wurden informiert, dass Kameras f&uuml;r Videokonferenzen installiert w&uuml;rden. Das Unternehmen wies explizit darauf hin, dass die Kameras der Mitarbeiter im UK nicht ferngesteuert werden k&ouml;nnten und keine &Uuml;berwachungsmechanismen enthielten. Sie dienten lediglich f&uuml;r die Kommunikation mit den Mitarbeitern. Man h&auml;tte sie auch als Ergebnis von Umfragen unter denselben installiert. Manchen Mitarbeitern fehlte der Kontakt zu Kollegen.</p>
<p>Sehr wohl gab das Unternehmen zu, dass man die Sauberkeit am Arbeitsplatz &uuml;berpr&uuml;fe und au&szlig;erdem stichprobenartig kontrolliere, ob Mitarbeiter nicht unerlaubterweise Gespr&auml;che mit Kunden aufzeichneten.</p>
<p>Zudem wurde man Guardian gewahr, dass Call-Center-Mitarbeiter beispielsweise &uuml;ber eine Taste einen Pausen-Modus aktivieren m&uuml;ssen, und erl&auml;utern, warum sie in Pause gehen (Essen, Trinken, Toilette, etc.), um nicht etwa unerlaubt den Arbeitsplatz zu verlassen.</p>
<p>Dieses Thema ber&uuml;hrt viele Bereiche von Arbeitssicherheit, &uuml;ber Privatsph&auml;re und Datenschutz. Es zeigt, dass man Homeoffice nicht einfach so wirklich rechtssicher organisieren kann. Zudem ber&uuml;hrt dies auch die Frage des Vertrauens zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/11/filmt-apple-call-center-mitarbeiter-in-kolumbien-zuhause-nein/">Filmt Apple Call-Center-Mitarbeiter in Kolumbien Zuhause? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>WeChat-Nutzer in den USA verklagen Trump-Regierung</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/08/24/wechat-nutzer-in-den-usa-verklagen-trump-regierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 11:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wall Street Journal berichtet über eine Klage gegen die Trump-Regierung in den USA. Eine WeChat-Nutzergruppe möchte das Verbot des Messengers durch die Administrative auf dem Rechtsweg verhindern. Donald Trump unterzeichnete während seiner Präsidentschaft bereits diverse Dekrete und möchte damit eigene Ideen politisch in die Tat umsetzen. Einige davon wurden von ordentlichen Gerichten bereits wieder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Das Wall Street Journal berichtet über eine Klage gegen die Trump-Regierung in den USA. Eine WeChat-Nutzergruppe möchte das Verbot des Messengers durch die Administrative auf dem Rechtsweg verhindern.</p>



<p>Donald Trump unterzeichnete während seiner Präsidentschaft bereits diverse Dekrete und möchte damit eigene Ideen politisch in die Tat umsetzen. Einige davon wurden von ordentlichen Gerichten bereits wieder zurückgenommen. Darauf hofft nun auch ein Zusammenschluss von US-WeChat-Nutzern. Sie reichten Klage ein, um ein Verbot von WeChat in den USA zu verhindern.</p>



<p>Das Verbot würde zum 20. September in Kraft treten. Es dürften dann keine Transaktionen mehr zwischen den USA und den Firmen ByteDance (TikTok) und Tencent (WeChat) stattfinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WeChat Users Alliance klagt in San Francisco</h2>



<p>Die „WeChat Users Alliance“ klagt zusammen mit einigen anderen vor dem Bezirksgericht in San Francisco. Das Argument der Kläger: Das Dekret Donald Trumps verstoße gegen das in der Verfassung verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung.</p>



<p><a href="https://www.wsj.com/articles/lawsuit-claims-u-s-wechat-ban-is-unconstitutional-11598059765">Darüber hinaus</a> würde das Dekret illegalerweise Amerikaner mit chinesischen Wurzeln benachteiligen. Die würden den Messenger zur Kommunikation mit Chinesen verwenden. Die WeChat-Allianz gibt an, den Messenger für die private wie geschäftliche Kommunikation zu benötigen.</p>



<p>WeChat ist vor allem in China weit verbreitet, dient dort auch als Bezahlplattform. Der Messenger verfügt weltweit über mehr als eine Milliarde aktiver Nutzer im Monat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch TikTok betroffen</h2>



<p>Die Plattform für kurze Musikvideos, TikTok, ist ebenfalls von dem Dekret des US-Präsidenten betroffen. Doch für Nutzer des social-network-ähnlichen Dienstes gibt es Hoffnung. Denn gleich mehrere US-Unternehmen, <a href="https://macnotes.de/2020/08/03/microsoft-will-tiktok-kaufen/">allen voran Microsoft</a>, stehen in Verhandlungen zur Übernahme des US-Geschäfts. Dies würde bedeuten, dass Kundendaten auf US-Server ausgelagert würden.</p>



<p>Doch offenbar sind nicht alle Unternehmen damit einverstanden. Neusten Meldungen zufolge soll Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, in privaten Treffen mit dem US-Präsidenten TikTok als Gefahr für Facebook <a href="https://www.wsj.com/articles/facebook-ceo-mark-zuckerberg-stoked-washingtons-fears-about-tiktok-11598223133">dargestellt haben</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/08/24/wechat-nutzer-in-den-usa-verklagen-trump-regierung/">WeChat-Nutzer in den USA verklagen Trump-Regierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Tim Cook bei Anhörung: App Store ist ein Jobwunder</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/07/30/tim-cook-bei-anhorung-app-store-ist-ein-jobwunder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2020 01:26:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kann man am besten von Schwachstellen ablenken? Indem man die Vorzüge in den Vordergrund stellt. Genau dies tat Apple-Chef Tim Cook im Rahmen einer Anhörung vor dem Justizausschuss des US-Hauses. Der App Store, dessen Provisionsmodell auch Teil der Anhörung war, sei ein Jobmotor, so Cook. Tatsächlich gab es mehrere Punkte, nach denen Jobs gefragt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/07/30/tim-cook-bei-anhorung-app-store-ist-ein-jobwunder/">Tim Cook bei Anhörung: App Store ist ein Jobwunder</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man am besten von Schwachstellen ablenken? Indem man die Vorzüge in den Vordergrund stellt. Genau dies tat Apple-Chef Tim Cook im Rahmen einer Anhörung vor dem Justizausschuss des US-Hauses. Der App Store, dessen Provisionsmodell auch Teil der Anhörung war, sei ein Jobmotor, so Cook.</p>
<p>Tatsächlich gab es mehrere Punkte, nach denen Jobs gefragt wurde. Immerhin hatte der Justizausschuss sich im Vorfeld mit diversen Entwicklern ausgetauscht, um eine Grundlage für die Befragung zu erarbeiten.</p>
<h2>Provisionen im App Store während der Pandemie?</h2>
<p>Erwartbar war die Frage nach Apples Provision für In-App-Käufe während der Pandemie. Cook sieht eine Pandemie als Tragödie an, die Menschen weltweit beträfe. Apple würde aus dieser Situation keinen Vorteil für sich ziehen.</p>
<p>Cook konkretisierte die Vorwürfe. Sie stammten von Entwicklern, die Ihr Geschäftsmodell umgestellt hätten. Technisch müsste es trotzdem über Apples App Store abgerechnet werden. In zwei Fällen, die Tim Cook bekannt seien, sei Apple jedoch mit den Anbietern der Apps in Gesprächen.</p>
<p>Angesprochen auf das Beispiel der Hey-App betonte Cook lediglich, dass die Widrigkeiten aus dem Weg geräumt seien.</p>
<h2>Mag Apple keine Konkurrenz bei Jugendschutz-Apps?</h2>
<p>Die Vorwürfe von App-Entwicklern lauten immer mal wieder, Apple würde Konkurrenz nicht zulassen. Im Fall von Apps zum Jugendschutz widersprach Cook allerdings mehrfach. Man habe 2019 Apps zum Jugendschutz entfernt, weil sie unverantwortlich Gebrauch vom „Mobile Device Management“ (MDM) machten. Die Apps hätten die Privatsphäre der Kinder <a href="https://appleinsider.com/articles/20/07/29/apple-ceo-tim-cook-speaks-on-hey-parental-control-apps-during-antitrust-hearing">nicht gewahrt</a> und gleichzeitig deren Sicherheit aufs Spiel gesetzt.</p>
<h2>2011 wollte Apple die Provision für Abos sogar anheben</h2>
<p>Während der Anhörung wurden auch Inhalte aus internen E-Mails von Apple <a href="https://9to5mac.com/2020/07/29/emails-revealed-in-antitrust-hearing-shows-apple-has-considered-increasing-app-store-fees-to-40/">bekannt</a>. So überlegte man bei Apple im Jahr 2011 offenbar die Provision von 30 Prozent sogar auf 40 Prozent anzuheben.</p>
<p>Eddy Cue schrieb damals, dass man bei Abonnements zumindest in Jahr 1 auf 40 Prozent draufsatteln sollte. Andernfalls würde Apple womöglich Geld liegen lassen. Cue schrieb aber auch, dass man erst ein paar „Deals“ einfädeln müsste, um zu sehen, wie Kosten und Nutzen im Verhältnis stehen. Beispiele für solche Verträge nennt Cue ebenfalls und spricht die MLB, die NBA und Hulu an.</p>
<p>Apple bietet bei Abos Entwicklern mittlerweile verbesserte Konditionen an. Nur im ersten Jahr verlangt es 30 Prozent Provision. Bleibt ein Nutzer ein Jahr dabei, reduziert sich Apples Anteil auf dann 15 Prozent.</p>
<p>Tim Cook erklärte gegenüber dem Justizausschau auch, dass für 84 Prozent aller Apps im App Store gar keine Gebühren anfallen.</p>
<h2>Auch andere Firmenchefs bei Anhörung</h2>
<p>Zuvor waren unter anderem auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Googles Sunda Pichai und Amazon-CEO Jeff Bezos vor dem Justizausschuss aufgetreten und hatten jeweils auch mit einem Eröffnungsstatement begonnen. Politico <a href="https://www.politico.com/news/2020/07/28/tech-ceo-antitrust-hearing-opening-statement-385233">veröffentlichte die vier Statements</a> online. Sie stehen in Gänze aber auch auf den Webseiten des US-Hauses als PDF zum Download bereit (vgl. <a href="https://daringfireball.net/2020/07/parsing_cooks_opening_statement">Daring Fireball</a>).</p>
<h3>Bezos gesteht</h3>
<p>Bezos trat selbstbewusst auf und versuchte <a href="https://www.axios.com/bezos-no-guarantee-amazon-didnt-exploit-third-party-seller-data-9f31e00d-1e4b-4eaa-88b3-3d50a87be5e7.html">den Vorwurf zu entkräften</a>, Amazon würde Daten von Drittanbietern nutzen, um eigene Produkte besser verkaufen zu können. Der Amazon-Chef gab dieses Verhalten sogar zu: Obwohl es Vorschriften gäbe, so Bezos, die das verhindern sollen, könne er seine Hand nicht ins Feuer dafür legen, dass nicht doch Mitarbeiter Kundendaten angesehen hätten.</p>
<h3>Zuckerberg lenkt ab</h3>
<p>Mark Zuckerberg versuchte die Rolle des eigenen Unternehmens herunterzuspielen. Facebook sei in vielen Feldern <a href="https://9to5mac.com/2020/07/29/imessage-called-out-as-most-popular-messaging-service/">hinter der Konkurrenz zurück</a>. Der beliebteste Messenger stamme von Apple. Die App mit dem schnellstens Wachstum heiße TikTok, die beliebteste Videoplattform YouTube. Amazons Werbeplattform wüchse am schnellsten und Google hätte zudem die größte Werbeplattform, so Zuckerberg.</p>
<p>Facebook steht vor allem wegen der vielen Übernahmen in den letzten Jahren (WhatsApp, Instagram, Oculus, und andere mehr) am Pranger. Gerade dazu wurden interessante Details bekannt. 2012 schrieb der Facebook-Chef Tage vor der Übernahme Instagrams, dass die Plattform Facebook wehtun könne. Als Grund für eine mögliche Übernahme <a href="https://arstechnica.com/tech-policy/2020/07/zuck-email-instagram-deal-could-neutralize-a-potential-competitor/">gab Zuckerberg damals an</a>, einen potenziellen Konkurrenten zu „neutralisieren“.</p>
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		<title>So drakonisch sind Apples Verträge mit Reparaturwerkstätten</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/02/07/so-drakonisch-sind-apples-vertrage-mit-reparaturwerkstatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 14:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Knebelt Apple Reparaturwerkst&#228;tten, wenn diese mit offiziellen Bauteilen beliefert werden m&#246;chten? In den USA gibt es nun einige Stimmen, die diese Frage deutlich mit Ja beantworten. Auch deshalb, weil Inhaber der Werkst&#228;tten zuf&#228;lligen Kontrollen Apples zustimmen m&#252;ssen. Recht auf Reparatur in den USA Gibt es ein &#8222;Recht auf Reparatur&#8220;? Noch nicht. Doch in den USA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/02/07/so-drakonisch-sind-apples-vertrage-mit-reparaturwerkstatten/">So drakonisch sind Apples Verträge mit Reparaturwerkstätten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'></p><p>Knebelt <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Reparaturwerkst&auml;tten, wenn diese mit offiziellen Bauteilen beliefert werden m&ouml;chten? In den USA gibt es nun einige Stimmen, die diese Frage deutlich mit Ja beantworten. Auch deshalb, weil Inhaber der Werkst&auml;tten zuf&auml;lligen Kontrollen Apples zustimmen m&uuml;ssen.</p><p></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Recht auf Reparatur in den USA</h2><p></p><p></p><p>Gibt es ein &bdquo;Recht auf Reparatur&ldquo;? Noch nicht. Doch in den USA strengen Politiker ein ebensolches an. Apple h&auml;lt von dieser Idee wenig. Denn die Forderungen der Politik lauten, dass man allen Reparaturwerkst&auml;tten auch Zugang zu Ersatzteilen, Anleitungen und mehr stellen m&uuml;sste. Warum genau Apple damit ein Problem hat, m&uuml;sste man das Unternehmen fragen, selbst wenn wir keine Antwort erwarten d&uuml;rfen.</p><p></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Knebelvertr&auml;ge mit Reparaturwerkst&auml;tten?</h2><p></p><p></p><p>Apple kam letztes Jahr der Politik aber zuvor. <a href="https://macnotes.de/2019/08/29/apple-schwenkt-um-iphones-koennen-nun-auch-von-freien-werkstaetten-repariert-werden/">Unabh&auml;ngige Reparaturwerkst&auml;tten bekommen vom Unternehmen die M&ouml;glichkeit</a>, mit Bauteilen versorgt zu werden und durch Apple-Personal geschult zu werden. Sie m&uuml;ssen jedoch gewisse Voraussetzungen erf&uuml;llen und schlie&szlig;lich auch Vertr&auml;ge unterschreiben.</p><p></p><p></p><p>Nun berichtet aktuell Motherboard &uuml;ber die Vertragsinhalte. Sie wurden dem Magazin zugestimmt. Anw&auml;lte halten das Vertragswerk f&uuml;r &bdquo;verr&uuml;ckt&ldquo;.</p><p></p><p></p><h3 class="wp-block-heading">Spontane Pr&uuml;fungen auch nach Vertragsende</h3><p></p><p></p><p>Man st&ouml;&szlig;t sich zum Beispiel daran, dass Apple unangek&uuml;ndigt in der Werkstatt auftauchen kann, um eine Pr&uuml;fung vorzunehmen. Sollte ein Reparaturdienstleister den Vertrag k&uuml;ndigen, beh&auml;lt Apple sich trotzdem f&uuml;r f&uuml;nf weitere Jahre nach Ende des Vertragsverh&auml;ltnisses vor, unangek&uuml;ndigte Besuche zu machen.</p><p></p><p></p><h3 class="wp-block-heading">Strafen bei Benutzung falscher Werkzeuge und Bauteile</h3><p></p><p></p><p>Dar&uuml;ber hinaus ist es den Dienstleistern untersagt, bestimmte Werkzeuge f&uuml;r die Reparatur zu verwenden. Apple hat dabei vermutlich die Ger&auml;te im Sinn. Dies wird aber aus dem Beitrag Motherboards nicht ersichtlich.</p><p></p><p></p><p>Sehr wohl aber, dass es auch unter Strafe steht, &bdquo;verbotene Produkte&ldquo; zu verwenden. Dazu z&auml;hlt laut Vertragswerk auch &bdquo;Produkte oder Ersatzteile, die gegen Apples Rechte versto&szlig;en&ldquo;. Anw&auml;lte finden diese Formulierung zu vage. Vor allem haben Reparaturwerkst&auml;tten, die auch Ger&auml;te anderer Hersteller reparieren dann ein Problem. Denn sie k&ouml;nnten Gefahr laufen, dass Ersatzteile f&uuml;r solche Ger&auml;te ebenfalls gegen Apples Rechte versto&szlig;en (ohne es zu wissen).</p><p></p><p></p><h3 class="wp-block-heading">Kundendaten weitergeben</h3><p></p><p></p><p>Dar&uuml;ber hinaus verpflichten sich die Reparaturdienstleister dazu, Apple Namen und Kontaktadresse, sowie Telefonnummer weiterzugeben.</p><p></p><p></p><h3 class="wp-block-heading">Werbung gegen sich selbst?</h3><p></p><p></p><p>Kunden m&uuml;ssen vor der Reparatur ein Formular unterzeichnen. Darauf erkl&auml;ren sie sich mit der Reparatur explizit einverstanden und den Bedingungen, die damit einhergehen. Sie w&uuml;rden mit ihrer Unterschrift akzeptieren, dass die vorgenommene Reparatur nicht von Apple durchgef&uuml;hrt wurde und deshalb der Konzern aus Cupertino auch keine Garantie darauf g&auml;be.</p><p></p><p></p><p>Anw&auml;lten st&ouml;&szlig;t dies bitter auf. Die Dienstleister w&uuml;rden auf diese Weise sich selbst gegen&uuml;ber dem Kunden negativ bewerben.</p><p></p><p></p><h2 class="wp-block-heading">Werkst&auml;tten zwiegespalten</h2><p></p><p></p><p><a href="https://www.vice.com/en/article/qjdjnv/apples-independent-repair-program-is-invasive-to-shops-and-their-customers-contract-shows">Nun verweist Motherboard</a> auf Werkstattinhaber, die wegen dieser Vertragsinhalte Abstand davon nehmen, Teil von Apples Reparaturprogramm zu werden. Andere hingegen wollen es dennoch versuchen, sehen darin eine einmalige Chance, positives Marketing f&uuml;r die eigene Werkstatt zu kreieren.</p><p></p>
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		<title>Beim ersten Mal tat‘s noch weh: OnePlus gesteht erneuten Hack von Kundendaten</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/11/23/beim-ersten-mal-tat-es-noch-weh-oneplus-gesteht-erneuten-hack-von-kundendaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2019 19:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OnePlus räumt Hack ein. Vor bald zwei Jahren gab es beim chinesischen Smartphone-Anbieter schon einmal ein Datenleck, nun gab es wieder eines. OnePlus informierte betroffene Kunden bereits, darunter auch welche aus Deutschland. Selbst Milliardenkonzerne wie Disney oder Sony gehen nicht besonders sorgsam mit den Daten der eigenen Kunden um. Entsprechend wenig erstaunt es uns, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>OnePlus räumt Hack ein.</h2> Vor bald zwei Jahren gab es beim chinesischen Smartphone-Anbieter schon einmal ein Datenleck, nun gab es wieder eines. OnePlus informierte betroffene Kunden bereits, darunter auch welche aus Deutschland.</p>



<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/2019/11/19/disney-gehackt-nutzer-fassungslos/">Selbst Milliardenkonzerne wie Disney</a> oder Sony gehen nicht besonders sorgsam mit den Daten der eigenen Kunden um. Entsprechend wenig erstaunt es uns, dass dann Smartphone-Unternehmen wie OnePlus ebenfalls lax mit dem Schutz der sensiblen Kundendaten verfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweiter Hack bei OnePlus</h2>



<p>Im Januar 2018 entwendeten Hacker Kreditkartendaten von 40.000 OnePlus-Kunden, indem sie Schadcode einführten. Auch in diesem Fall war es laxes Verhalten der Firma, das zu dem Fiasko führte. Man missachtete Vorgaben für die Bezahlung per Kreditkarte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daten von Kunden entwendet?</h2>



<p>Bereits vergangene Woche entdeckten die eigenen IT-Sicherheitsleute einen unbefugten Zugriff. Darüber informiert OnePlus in seinem Forum.</p>



<p>Welche Daten wurden entwendet? Im Prinzip sollen Namen, Telefonnummern und Lieferadressen von Kunden Hackern zum Opfer gefallen sein. Darüber hinaus gibt OnePlus aber an, dass Kreditkarten- und weitere Zahlungsdaten „ausreichend geschützt“ gewesen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzer sollen sich vor Spam hüten</h2>



<p>Ähnlich wie zuletzt Disney <a href="https://forums.oneplus.com/threads/security-notification.1144088/">gibt nun auch OnePlus seinen Kunden den Ratschlag</a>, auf Spam- und Phishing-E-Mails zu achten. Denn die Hacker könnten versuchen, darüber an die Passwörter der Nutzer zu gelangen. &#8211; Ein schwacher Trost.</p>



<p>Das Datenleck wurde derweil geschlossen und der Hersteller verspricht, weitere Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten zu ergreifen. Man möchte beispielsweise auf die Ressourcen eines externen Sicherheitsdienstleisters zurückgreifen. Außerdem will das Unternehmen ein sogenanntes „Bug Bounty“-Programm ins Leben rufen. Falls jemand dann eine Sicherheitslücke entdeckt und sie dem Konzern mitteilt, erhält er dafür eine finanzielle Entschädigung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/23/beim-ersten-mal-tat-es-noch-weh-oneplus-gesteht-erneuten-hack-von-kundendaten/">Beim ersten Mal tat‘s noch weh: OnePlus gesteht erneuten Hack von Kundendaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ups: Conrad schenkt Hackern Kontonummern von Kunden</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/11/20/ups-conrad-schenkt-hackern-kontonummern-von-kunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 23:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=391139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elasticsearch-Datenbank von Conrad Electronic gehackt. Mit Kundendaten sollte man pfleglich umgehen. Beim Elektronikhändler aus Hirschau wurde aber genau diese Prämisse nun verletzt. Eine Panne führte dazu, dass Hacker Zugang zu Kundendaten erhielten, darunter auch Kontonummern. Hat Conrad Datenbank nicht gesichert? In Zeiten von Web-Apps, die mit sogenannten „One-Click“-Lösungen und Containern in der Cloud erstellt werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/20/ups-conrad-schenkt-hackern-kontonummern-von-kunden/">Ups: Conrad schenkt Hackern Kontonummern von Kunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Elasticsearch-Datenbank von Conrad Electronic gehackt.</h2> Mit Kundendaten sollte man pfleglich umgehen. Beim Elektronikhändler aus Hirschau wurde aber genau diese Prämisse nun verletzt. Eine Panne führte dazu, dass Hacker Zugang zu Kundendaten erhielten, darunter auch Kontonummern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hat Conrad Datenbank nicht gesichert?</h2>



<p class='lead'>In Zeiten von Web-Apps, die mit sogenannten „One-Click“-Lösungen und Containern in der Cloud erstellt werden können, hat die Zahl von grob fahrlässigem Handeln durch manche Administratoren und IT-Experten zugenommen. Hersteller von Kinderspielzeug, Film- und Musikfirmen, große Medienkonzerne wie Sony, Nachrichtenseiten – die Zahl der Unternehmen, die schon Erfahrung mit Hackern gemacht haben, ist groß und wird mit der Zeit natürlich nur noch größer.</p>



<p>Konsternierend wird es nur, wenn schon wenig Aufmerksamkeit ausreicht, um den Missbrauch zu verhindern. Eigentlich sollten IT-Mitarbeiter und -Administratoren beinahe umgehend nach der Einrichtung Sorge tragen, die Standard-Einstellungen von Servern, APIs, Datenbanken, Scripten und anderem mehr zu verändern. Denn ansonsten kommt es mitunter zu einem bösen Erwachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conrad informiert Datenschutzbeauftragen von Bayern</h2>



<p>Das Unternehmen ist sich <a href="https://www.conrad.de/de/ueber-conrad/presse/pressemeldungen/company_news/datenpanne-conrad-informiert-kunden.html">seiner Verantwortung bewusst</a>, und informierte nach dem Vorfall immerhin bereits dem bayerischen Datenschutzbeauftragten. Auch wurde das LKA Bayern über eine Strafanzeige in Kenntnis gesetzt.</p>



<p>In einer Pressemitteilung informierte der Elektronikhändler über die „Datenpanne“, wie der Vorfall geschönt bezeichnet wird. Es ist wohl eher eine große Sauerei, dass „knapp 14 Millionen Kunden-Datensätze“ für Angreifer zugänglich waren. In weiteren Phrasen wird gebetsmühlenartig wiederholt, was man uns auch anderswo immer wieder weismacht: Es gibt zwar Hinweise darauf, dass sich tatsächlich jemand Zugang zum System verschafft hat. Aber weder die IT-„Experten“ Conrads noch die Behörden-„Spezialisten“ sahen einen Missbrauch der Kundendaten erkennbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kind in den Brunnen gefallen</h2>



<p>Die spezielle Elasticsearch-Datenbank, in der die Daten vorlagen, wurde womöglich nicht ordentlich gesichert. Das ist zumindest unser „voreiliger“ Schluss. Es gibt für solche Systeme Software, um Lücken aufzuspüren. Falsch konfigurierte Datenbanken sind mit solchen Tools selbst dann aufzuspüren, wenn sie gar nicht für den Zugriff über das Web gedacht sind. In der Regel genügt eine vom Standard abweichende Einstellung, um Angriffe von außen zu verhindern oder zumindest deutlich zu erschweren.</p>



<p>Conrad entschuldigt sich natürlich. Doch ist das Kind nun in den Brunnen gefallen. Es grenzt ein wenig an Hohn, die Nutzer darauf hinzuweisen, dass man auf Anhänge in E-Mails von unbekannten Absendern nicht einfach so klicken sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/20/ups-conrad-schenkt-hackern-kontonummern-von-kunden/">Ups: Conrad schenkt Hackern Kontonummern von Kunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Apple stellt Updates gegen KRACK-Attacke in Aussicht</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/10/21/apple-stellt-updates-gegen-krack-attacke-in-aussicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iro Käse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.macnotes.de/?p=383500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Apple will die eigenen Produkte gegen die Schwachstelle in der WLAN-Verschlüsselung WPA 2 absichern – ein Update für iOS und macOS erscheine “bald”. Ob ältere Versionen der Betriebssysteme Patches erhalten, bleibt unklar. Ein Sicherheitsfix soll iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple TV demnächst gegen die sogenannte KRACK-Attacke schützen: Die am Montag präsentierte Schwachstelle in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/10/21/apple-stellt-updates-gegen-krack-attacke-in-aussicht/">Apple stellt Updates gegen KRACK-Attacke in Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> will die eigenen Produkte gegen die Schwachstelle in der WLAN-Verschlüsselung WPA 2 absichern – ein Update für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> und macOS erscheine “bald”. Ob ältere Versionen der Betriebssysteme Patches erhalten, bleibt unklar.</p>
<p>Ein Sicherheitsfix soll <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>, <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>, Mac, <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-watch/">Apple Watch</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-tv/">Apple TV</a> demnächst gegen die sogenannte KRACK-Attacke schützen: Die am Montag präsentierte Schwachstelle in der WLAN-Verschlüsselung WPA 2 erlaubt einem lokalen Angreifer mit entsprechendem Aufwand, WLAN-Datenverkehr mitzulesen. Man sehe sich dem Schutz der Kundendaten “zutiefst verpflichtet”, betonte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> gegenüber iMore.com, und stellte klar, dass das Update schon “bald” für Nutzer bereitgestellt wird.</p>
<p>Am Dienstag hatte das Unternehmen lediglich mitgeteilt, die Lücke sei bereits in den aktuellen Betaversionen von iOS, macOS, watchOS und tvOS geschlossen. Einen konkreten Termin für die Veröffentlichung nannte Apple weiterhin nicht. iOS 11.1, macOS 10.13.1, watchOS 4.1 und tvOS 11.1 befinden sich seit wenigen Wochen in der Betaphase, für iOS und macOS hat Apple bislang drei Vorabversionen zum Test freigegeben.</p>
<p>[mn-twitter id=&#8220;919988216501030914&#8243;]?ref_src=twsrc%5Etfw</p>
<h2>Alte iPhones weiter anfällig?</h2>
<p>Unklar bleibt vorerst, ob Apple auch Sicherheits-Updates für ältere Betriebssystemversionen veröffentlichen wird. In iOS wird gewöhnlich nur die jüngste Version abgesichert. Geräte wie das iPhone 5/5c, auf denen iOS 11 nicht läuft, würden damit unsicher bleiben.</p>
<p>Bei macOS berücksichtigt Apple gewöhnlich auch die zwei vorausgehenden Versionen mit Sicherheits-Updates, allerdings steht derzeit beispielsweise noch ein Fix für 10.12 Sierra und 10.11 El Capitan aus, der eine gravierende Lücke schließt, die Apps den vollen Zugriff auf Zugangsdaten (mitsamt der Passwörter) im Schlüsselbund erlaubt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/10/21/apple-stellt-updates-gegen-krack-attacke-in-aussicht/">Apple stellt Updates gegen KRACK-Attacke in Aussicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Betrügerische Telekom-Rechnungen im Umlauf</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/03/13/betruegerische-telekom-rechnungen-im-umlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 13:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=334323</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuell gehen vermehrt gefälschte Telekom-rechnungen durchs Netz. Telekom-Kunden und insbesondere Nutzer, die keinen Vertrag beim Magenta-Konzern haben, sollten wachsam sein. Der Trick mit gefälschten Rechnungen und Zahlungsaufforderungen ist gleichsam uralt und immer wieder erfolgreich. Mal sind die tückischen Schreiben besser gemacht, häufig eher schlechter, doch immer gelingt es den Aussendern Menschen zum Zahlen zu bewegen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/03/13/betruegerische-telekom-rechnungen-im-umlauf/">Betrügerische Telekom-Rechnungen im Umlauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell gehen vermehrt gefälschte Telekom-rechnungen durchs Netz. Telekom-Kunden und insbesondere Nutzer, die keinen Vertrag beim Magenta-Konzern haben, sollten wachsam sein.</p>
<p>Der Trick mit gefälschten Rechnungen und Zahlungsaufforderungen ist gleichsam uralt und immer wieder erfolgreich. Mal sind die tückischen Schreiben besser gemacht, häufig eher schlechter, doch immer gelingt es den Aussendern Menschen zum Zahlen zu bewegen. Aktuell befinden sich wieder <a href="https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/" target="_blank">gefälschte Telekom-rechnungen</a> im Umlauf, wie das Unternehmen warnt.</p>
<p><div data-id="199216" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Wer eine E-Mail mit einer Rechnung der Deutschen Telekom erhält, sollte sie gründlich prüfen, etwa durch einen Blick ins <a href="https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/" target="_blank">Telekom-Kundencenter</a> im Web.</p>
<h2>Rechnungsbetrag und Kundendaten prüfen</h2>
<p>Es gibt verschiedene Hinweise, die Auskunft darüber geben, ob eine Rechnung legitim ist oder es sich um eine Fälschung handelt. Wer in E-Mails mit seinem korrekten Namen angesprochen wird und eine gültige Kundennummer angegeben ist, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Nachricht des angegebenen Absenders vor sich haben. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte keine Links in E-Mails anklicken, sondern fragliche Rechnungen über wie Web-Oberfläche des Absenders betrachten. Bestehen Zweifel an der Echtheit einer Rechnung oder insbesondere Mahnung, sollten Anhänge keinesfalls geöffnet werden, auch wenn es sich dabei lediglich um PDF-Dateien zu handeln scheint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/03/13/betruegerische-telekom-rechnungen-im-umlauf/">Betrügerische Telekom-Rechnungen im Umlauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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