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	<title>Du hast nach klingelton gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach klingelton gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 22:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist voll von Müll. Mit einer ganz bestimmten Sorte Müll möchte ich mich in diesem Artikel auseinandersetzen. Die Rede ist von gekauften Beiträgen, die in irgendeiner Form mit Software zu tun haben, die oftmals nur Funktionen anbietet, die das Betriebssystem von Haus aus bereitstellt, für die es aber auch Alternativen gibt und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/08/trans-clean-fix-unlock-rescue-mull-im-internet-und-wie-man-ihn-erkennt/">…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das Internet ist voll von Müll. Mit einer ganz bestimmten Sorte Müll möchte ich mich in diesem Artikel auseinandersetzen. Die Rede ist von gekauften Beiträgen, die in irgendeiner Form mit Software zu tun haben, die oftmals nur Funktionen anbietet, die das Betriebssystem von Haus aus bereitstellt, für die es aber auch Alternativen gibt und die mit sensiblen Daten umgehen.</p>
<p>Jeder Betreiber einer Webseite sollte sich fragen, ob er für eine müde Mark mithilft, dieses tolle Medium weiter zuzumüllen.</p>
<p>Kommen wir zum Auslöser für „diesen“ Beitrag – es ist nicht das erste Mal, dass ich über „<a href="https://macnotes.de/2020/06/03/wasserstand-14-phishing-die-post-und-der-grosste-mull/">Müll im Internet</a>“ schreibe. Heute landete zum wiederholten Mal eine Anfrage einer Firma in unserer Mailbox. Die produziert vermeintlich tolle Software für Mac- und Windows-Nutzer, die aber auch iOS- und Android-Geräte besitzen. Im Angebot hat dieses Unternehmen Apps zur Datenrettung, zum Screen-Recording, zur Systemoptimierung und dem Auffinden von Datei-Doubletten, aber sogar eine App, mit der man das iOS-Systempasswort umgehen kann.</p>
<p>Das Problem: Solche Firmen gibt es wie Sand am Meer. Und auch ich habe schon mal über solche Apps geschrieben, weil mich mein Auftraggeber/Arbeitgeber darum bat. Nur auch deshalb <a href="https://macnotes.de/2019/11/01/nahkastchen-19-da-bin-ich-wieder/">kaufte ich Macnotes im November 2019</a>, damit ich in Zukunft solche Aufträge nicht mehr annehmen muss.</p>
<h2>Plädoyer für weniger Müll im Netz</h2>
<p>Der nachfolgende Beitrag soll einerseits Leser animieren, in Zukunft genauer darauf zu achten, welche Apps sie installieren. Es ist aber auch ein Plädoyer, damit Kollegen in den Redaktionen sich und den Auftraggeber hinterfragen. Am Ende wird vielleicht weniger Müll im Netz landen, selbst wenn es schwerfällt, weil das Geld doch so leicht verdient ist.</p>
<h2>Fingierte Kundenmeinungen mit Stock-Fotografie</h2>
<p>Wenn es darum geht, zu erkennen, wie seriös ein Unternehmen ist, gibt es diverse Indikatoren. Viele Webseiten sind nach demselben Schema aufgebaut. Wenn man Produkte anbietet, gleich welcher Art, dann gibt es oft auch Kundenmeinungen auf der Homepage. Ein Kardinalfehler, den unseriöse Anbieter oft machen, sie „faken“ Rezensionen.</p>
<p>Natürlich kann man am Text „nicht zweifelsfrei“ erkennen, ob es sich um eine fingierte Aussage handelt oder nicht, selbst wenn man ein Bauchgefühl hat, dass es so ist. Doch die Anbieter solcher Software-Tools sind sogar so einfältig, dass sie mitunter zur Steigerung der Glaubwürdigkeit auf „Fotos“ der vermeintlichen Kunden setzen.</p>
<p>Auf der Startseite eines Anbieters gibt es beispielsweise David Beckermann, Anna und Johannes Baer, die die Software über den Klee loben. Ein Rechtsklick auf das Bild des „Testimonials“ und <a href="https://www.google.com/search?tbs=sbi:AMhZZiuudHTyAHYbMd5ZWyNzsdxHk0zzT47Tglj9nHvx-zs1NE_1Z6EHeTOoGP0zLX1pZePm2OMF04BfvWyfAG0UbXhc4jufSbvDnKwlDoONOJhCOWv_1lkWguKZJizQ4OwHxRuhh6Y2-dj7BinRryKsYaDJa_1TWmZC_1S08_1wAlxusYLz5tMS0MK1LRPLC79UfhWSNKNGorA_1ytam2xPK102jPxKQ_1iRCqNPvoW2WxQDVfhLyQ3jfl_1XBJTYTTAEdRsYDytgps9AyjpCy7bY-gt1T4NE9PBrkC1XelM6cDSp0Hzr5B8Pz0wkVwLx-OOWQgnW4bDjlSAzBz3gtN4v4fOVX7leawCXoVHg">eine Bildersuche ergibt</a> – zum Beispiel bei besagtem Johannes Baer –, dass das gleiche Bild auch bei Investorszene, bei der Handelszeitung und dem Statistiktutorium genutzt wird. Wie kommt das? Nun, es ist ganz einfach: Das Testimonial gibt es nicht, das Bild stammt von Pixabay und ist dort unter CC-Lizenz frei verfügbar.</p>
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<h2>Gekaufte Meinungen aus Redaktionen</h2>
<p>Ebenfalls ein beliebtes Mittel, um für Glaubwürdigkeit zu sorgen, sind Meinungen aus der Fachpresse. Ein Award aus der Redaktion der Gamestar wird gerne auf den Spielekarton geklebt oder damit auf der Webseite geworben, weil er für Gamer möglicherweise eine Kaufentscheidung darstellt.</p>
<p>Doch die Gamestar entscheidet selbst, ob sie das Spiel testet oder nicht, und wenn es keinen Award gibt, gibt es eben keinen. Die Apps, von denen ich hier schreibe, verfügen jedoch nicht über große Bekanntheit. Entsprechend gibt es auch niemanden, der sich darum reißt, sie auszuprobieren. Also hilft man dem Interesse mit einer Anschubfinanzierung auf die Sprünge. Also findet man auf der Startseite von solcher Software oft Logos von redaktionell betriebenen Webseiten, manchmal auch TV-Sendern und anderen Medienangeboten, oder auch Verweise auf einzelne Webseiten.</p>
<h3>Selbst seriöse Medien machen mit</h3>
<p>Wenn das Budget stimmt oder es gar keinen „Argwohn“ gibt, dann werden selbst AAA-Medien ein Thema aufbereiten. Man kann schließlich auch nicht jeden unter Generalverdacht stellen.</p>
<p>Doch gerade an dieser Stelle vermisse ich die Verantwortung der Betreiber. Denn mit ein bisschen Medienkompetenz kann man schnell recherchieren, wie seriös ein Angebot eigentlich ist.</p>
<h4>Verantwortungslosigkeit</h4>
<p>Den Anfang einer jeden Recherche macht bei mir das Impressum. Gibt es keines, weil der Anbieter aus dem Ausland stammt, schaue ich in den Datenschutzbestimmungen oder bei etwaigen Nutzungsbedingungen nach. Ein Anbieter, der keine Kontaktadresse anbietet, ist für mich hochgradig unseriös.</p>
<p>Bei vielen Bekleidungsshops aus China, die sich mit DE-Topleveldomain als vermeintlich deutscher Anbieter ausgeben, gibt es immerhin noch die Möglichkeit eine Rücksendeadresse nachzusehen. Ihr würdet Euch wundern, bei wie vielen Shops es immer dieselbe Adresse ist.</p>
<p>Doch bei den Software-Anbietern, die in diesem Beitrag Thema sind, gibt es viel zu viele, die ihre Adresse verheimlichen. Warum? Was habt Ihr zu verbergen?</p>
<p>Selbst große Verlage scheuen nicht davor zurück, Software-Tools zu bewerben. Nicht zuletzt gibt es Datenbanken im Netz von Softonic, Chip, cnet, ZDNet und anderen, in denen viele dieser Apps mit einem „trans“, „fix“, „clean“ und Co. im Namen sich wiederfinden. Manche der Apps werden dann dort auch von der Redaktion „getestet“, oder zumindest „eingeschätzt“.</p>
<h3>Wer hat&#8217;s getestet?</h3>
<p>Es ist vielleicht etwas Viel verlangt, aber es lohnt sich, selbst die redaktionellen Tests auf der Startseite solcher Apps zu hinterfragen. Bei einem Anbieter fand ich zum Beispiel sechs verschiedene Webseiten samt Logo verlinkt. Schaut man sich das Impressum der sechs Webseiten an, stellt man schnell fest, dass allein drei der Webseiten demselben Besitzer gehören. Das sagt vielleicht auch etwas über diesen aus.</p>
<p>Denn machen wir uns nichts vor. Diese Apps sind nicht so beliebt, dass allein der Bericht darüber sich lohnen würde. Viel zu oft sind die Beiträge dazu gekauft.</p>
<h2>Registrierte Markenzeichen</h2>
<p>Was mir in den letzten Jahren allerdings auch aufgefallen ist: Viele der Anbieter registrieren mittlerweile ein Markenzeichen. Denn so kann man gegenüber einem Kunden noch weiter für Seriosität sorgen.</p>
<p>Das ist heutzutage mit wenigen Klicks geschehen. Gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es günstige Angebote, bei denen man ein Markenzeichen bereits für 250 US-Dollar registrieren kann. Nur sehr viel teurer sind Registrierungen <a href="https://www.dpma.de/service/gebuehren/marken/index.html">auch in Deutschland nicht</a>.</p>
<h2>Zahlen, die man nicht verifizieren kann</h2>
<p>Noch etwas stört mich, wenn ich auf die Angebote blicke. Um für die eigenen Produkte zu werben, jonglieren die Anbieter oft genug mit riesigen Zahlen. Je größer die Zahl, desto höher vermutlich die Akzeptanz? Viel hilft viel? &#8211; Stopp! Wir alle wissen doch, dass etwas nicht einfach wahr wird, je öfter man es wiederholt. Es spielt absolut keine Rolle, wie oft eine Software genutzt wird.</p>
<p>Ja, es ist ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketinginstrument">Marketinginstrument</a>, auf die Zahl der „zufriedenen Kunden“ anzuspielen, oder auf das Alter der Firma. Aber es ist ein Irrglaube, daraus etwas ableiten zu können. Tatsächlich kann und soll so etwas auch für Neukunden einen falschen positiven Eindruck suggerieren. Denn am Ende des Tages muss nicht die Software mit den meisten Nutzern die beste am Markt sein. Wenn das Marketing stimmt, dann kann man damit sogar Vieles übertünchen.</p>
<p>Dazu kommt aber, dass wir nicht in der Lage sind, die Zahlen zu verifizieren.</p>
<h3>Zahlenspiele, die nicht zusammenpassen</h3>
<p>Auf der Webseite eines Anbieters solcher Software wirbt er mit „10.000.000+“ Benutzern weltweit. Würde es nicht mehr Eindruck machen, wenn man schriebe 10 Millionen?</p>
<p>Doch etwas passt in diesem Fall nicht zusammen. Dabei ist es gar kein Problem, dass der Anbieter die uns bekannte Weltkarte spiegelt und Asien somit praktisch zum Westen und Amerika zum Osten macht. Das ist nur eine Randnotiz.</p>
<p>Problematischer ist dies: Angeblich sei die Software in 230 Ländern und Regionen im Einsatz. Moment, 230 Länder und Regionen? Die Vereinten Nationen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde">erkennen momentan lediglich 195 Staaten</a> an (193 davon sind Mitglieder der UN). Das lässt mich stutzig werden. Aber die meisten Leute wissen vielleicht gar nicht, wie sie so eine Zahl mit Inhalt füllen sollen. Nur hat da jemand einfach eine Information aus einer Datenbank abgeschrieben, oder macht der Anbieter tatsächlich auch Geschäfte mit Schurkenstaaten und Regimen? Nicht, dass Deutschland und deutsche Unternehmen das nicht auch täten.</p>
<h2>Unzureichende Lokalisierung</h2>
<p>Ein Problem, das viele der genannten Apps noch immer haben, und das auch etwas über die Seriosität aussagt, ist die schlechte Übersetzung. Die beginnt manchmal schon auf der Webseite des Anbieters. Wenn es dort zum Beispiel heißt „Tipps und Guiden für Ihr Mobiles-Leben“, kann einfach kein Muttersprachler am Werk gewesen sein.</p>
<p>Fehler passieren, und solide Lokalisierung kostet Geld. Man fragt sich aber, wieso die Unternehmen Geld ausgeben, um ein Markenzeichen zu registrieren, nur dafür teilweise seit zehn Jahren – so lange gibt es einige Anbieter am Markt – hunderte von Fehlern auf der eigenen Webseite und in den eigenen Apps nicht korrigieren. Vermutlich ist es ihnen egal, wenn die Apps sowieso genutzt werden.</p>
<p>Ich selbst habe für einige Kunden aus Großbritannien gearbeitet, die in erster Linie Spiele für macOS und iOS produzierten. Ich half bei der Lokalisierung von Fußballmanagern und Strategie-Klassikern mit. Als Teenager schnupperte ich aber auch mal bei einem Unternehmen rein, das für Microsoft Apps wie Office oder Windows lokalisiert(e). Ich wirke in meiner Freizeit zudem bei manchen Plug-ins für WordPress oder Ruby on Rails bei der Lokalisierung mit. Entsprechend habe ich ausreichend Erfahrung und weiß, wie wichtig eine gute Übersetzung für den Erfolg sein kann.</p>
<p>Nun möchte ich aber keinen falschen Eindruck erwecken. Wenn eine App beispielsweise „nur“ auf Englisch zur Verfügung stände, wäre sie deshalb nicht weniger seriös. Wenn man aber fünf Meter gegen den Wind riecht, dass die Software mit Google Translate oder einem ähnlichen Tool übersetzt wurde, zweifle ich stark an der „Ernsthaftigkeit“ der Firma dahinter. Das hat dann nichts mehr mit Leichtsinn zu tun.</p>
<h3>Selbst E-Mails sind automatisch übersetzt</h3>
<p>Diese Fehler in der Lokalisierung setzen sich übrigens auch in den Anschreiben der Unternehmen fort.</p>
<p>Besonders problematisch aber finde ich, wenn jemand versucht, mich hinters Licht zu führen. Bevor ich diesen Beitrag schrieb, hab ich ein wenig Recherche betrieben. Während manche Firmen „echte“ Mitarbeiter haben, die sich entschuldigen, dass die E-Mail übersetzt wurde, gibt es andere, die sogar falsches Lokalkolorit vortäuschen. Warum? – In solchen E-Mails fand ich nämlich ebenfalls schon Fotos als Signatur, die man mit CC-Lizenz von einer Webseite herunterladen kann. Wenn mich eine Melanie oder ein Michael anschreiben, bei denen ich sofort sehe, dass es sie nicht gibt, dann landen bei mir diese Anfragen im SPAM. Dort gehören sie hin.</p>
<h2>Fake-Profile auf LinkedIn: Mitarbeiter frei erfunden</h2>
<p>Es ist nicht nur nicht clever, sondern in meinen Augen eine bodenlose Frechheit, wenn nicht sogar Betrug, dass Anbieter versuchen Mitarbeiter zu erfinden, um den Eindruck zu erwecken, man hätte es mit einem weltweit agierenden, seriösen Unternehmen zu tun.</p>
<p>Eine E-Mail an einen Redaktionsverteiler wird aber meist nicht hinterfragt. Doch diese Unternehmen sind derart obskur, dass man Mitarbeiter auch öffentlich erfindet. <a href="https://www.linkedin.com/in/tinapan3/?originalSubdomain=hk">So gibt Tina P. auf LinkedIn an</a> als Produktmanagerin bei einem dieser Software-Anbieter in Hongkong zu arbeiten. Ihre Ausbildung genoss die vermeintlich junge Frau an der Universität von Kansas! Die „KU“ führt online ein <a href="https://kupa.ku.edu/alumni-directory">Verzeichnis von ehemaligen Studenten und Freunden</a> (<a href="https://kuinfo.ku.edu/who-listed-ku-alumni-association-database">Erklärung</a>, wer aufgelistet ist). Aufgeführt sind:</p>
<ul>
<li>Mitglieder des Vereins der Ehemaligen und Freunde,</li>
<li>ehemalige Absolventen,</li>
<li>und solche Studenten, die zwar keinen Abschluss haben, aber der Veröffentlichung Ihrer Daten zustimmten.</li>
</ul>
<p>Frau P. findet sich in der Liste nicht. Vielleicht hat sie geheiratet, vielleicht keinen Abschluss und der Veröffentlichung nicht zugestimmt? Es lautet ja im Zweifel für den Angeklagten. Doch das LinkedIn-Profilfoto <a href="https://www.google.com/search?safe=off&amp;tbs=sbi:AMhZZitDCqpmv_1RfZhlaLXrOp9UEDUDluPr0mGV62S0y_1D2MgXaXL_1ULpGw1rVBlc7NQM086lmGTWo69o3U2RFhwrmtvWs2cX6mJ980e4q-FZpVRHM3FQQnHC5XsJKySSZYTkEVJxPoaa2iPMZxoqzQmOwLN39UfOAlnfZdPG8lOqmfhQGBI03vMzaY1vPYt7b1dxp5GmTfuzH51QW_1BPEY4-T1Stmr4FT_1j9-mlGP5ZD9E6VjXPdHvMZNmcb6c4OsbiZzwjepRFd0g3RPFWOQ9HAErIepcdzeWEMx_1VfvBZULnHy4TxjqKNo4vIo1jTMu0gBHveYVix0ah2VjoS_1SPn4NzBd-pQNA&amp;sxsrf=ALeKk01hxIY3ck_nTHRohXuSDlUA6F1YuA:1599505042837&amp;ei=koJWX7PFMsO6kwXk0Z3wBw&amp;start=10&amp;sa=N&amp;ved=2ahUKEwiz1pPP3NfrAhVD3aQKHeRoB34Q8tMDegQIDBA1&amp;biw=1309&amp;bih=1329&amp;dpr=2">taucht auf diversen Webseiten auf</a>, von Aliexpress bei der Werbung für Seidenslips, bis hin zu einer Webseite über gesundheitliche Beratung bei Depressionen. Um das herauszufinden, musste ich allerdings selbst Google Translate einsetzen, da es sich um eine chinesische Webseite handelt.</p>
<p>Warum erfinden solche Unternehmen Mitarbeiter, wenn man unterstellt, sie wollten seriöse Geschäfte machen? In jedem Fall ist das für mich ein Grund, nicht mit ihnen zusammenzuarbeiten.</p>
<h2>Immer die gleichen Tools</h2>
<p>Schauen wir uns aber auch die Apps selbst an. Wenn Ihr Euch einmal die Zeit nehmt, und die Webseiten der diversen Hersteller solcher Software-Tools abruft, stellt Ihr fest, dass das Produktportfolio mindestens sehr große Überschneidungen hat. Ich würde behaupten, viele der Unternehmen bieten sogar Apps mit dem gleichen Funktionsumfang an, nicht zuletzt haben sie sogar ähnliche Namensbestandteile. Nur: Braucht man diese Apps überhaupt?</p>
<p>Seit Apple beispielsweise in seinem Betriebssystem auf neue, eigene Bild- und Videoformate (HEIC und HEIV) setzt, gibt es auch von diesen Anbietern passende Konverter-Tools. Blöd nur, dass das Betriebssystem und die Apps dies auch selbst können. Mit Vorschau, mit der Fotos-App und in jedem Fall auch über das Terminal kann man Bilder und Videos in kompatiblen Formaten exportieren. Wenn man Medien mit anderen Nutzern teilen möchte, dann geschieht dies oft sogar automatisch, ohne eigenes Zutun. Man kann so ein Foto aus Fotos in die WhatsApp-App ziehen und der Gegenüber bekommt dann das Jpeg zu Gesicht.</p>
<h3>Software, die man nicht braucht</h3>
<p>Das bringt mich zu einem weiteren Argument, warum ich die Seriosität der Anbieter in Zweifel ziehe. Die ganzen Apps mit „trans“, „fix“, „clean“ und Co. im Titel bieten keinen Mehrwert. Sie versprechen ihn, und auf den ersten Blick mögen sie ihn vielleicht auch bereitstellen, vor allem in Bereichen, in denen es um Urheberrechte geht. Denn mit den integrierten Tools lassen sich beispielsweise Klingeltöne selbst von kopiergeschützten Songs auf Apple Music anfertigen. Dass das nicht seriös ist, liegt auf der Hand.</p>
<p>Warum sollte man sich für ein Screen-Recording-Tool entscheiden? Apples macOS bietet diese serienmäßig. Wer mehr will, der bekommt Open-Source-Software en masse oder „seriöse“ Alternativen, die es schon viele Jahre am Markt gibt. Doch es gibt genügend Leute, auch YouTuber, die scheinbar aus freien Stücken solche Software über den Klee <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qsPefrbOcms">loben</a>.</p>
<p>Für Backups gibt es Time Machine und iTunes/Finder und iCloud, oder man entscheidet sich für Open-Source-Lösungen. Denn selbst um Musik, Videos, Bilder, Text und sogar Sprachnachrichten aus einer Backup-Datei zu „extrahieren“, <a href="https://github.com/vgmoose/OpenBackupExtractor">gibt es Open-Source-Lösungen</a>. Das Gleiche gilt für YouTube-Downloader und auch die anderen Tools, die uns dort angeboten werden.</p>
<p>Dass diese 0815-Tools trotzdem immer wieder die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erhalten, ist auch der Tatsache geschuldet, dass bei der Suche nach veritablen Informationen in Suchmaschinen wie Google die ersten Suchergebnisse gekauft sind. Darüber hinaus bauen die Anbieter Netzwerke auf und kaufen Beiträge auf Webseiten, die ihrerseits weiter vorne rangieren, weil sie teilweise wie fundierte Tests oder Ratgeber wirken, aber es in den meisten Fällen nicht sind.</p>
<h4>Tests und Ratgeber, die keine sind</h4>
<p>Ich weiß aus erster Hand aus meiner beruflichen Erfahrung, dass manche der Beiträge schon vorformuliert wurden von Agenturen und dann einfach nur auf den Webseiten integriert werden. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn denn am Ende des Tages tatsächlich echte Informationen die Leser erreichen.</p>
<p>Doch unter dem Strich formulieren häufig nur Marketingmitarbeiter eine Liste mit Funktionen aus, die der Hersteller unbedingt genannt haben will. Technisch unbedarft sind sie gar nicht in der Lage die Software auf Schwachstellen zu überprüfen oder Verstöße gegen den Datenschutz festzustellen. Da man zudem den Quellcode der Apps nicht ohne Weiteres einsehen kann, lässt sich auch nicht so leicht feststellen, ob die Apps nicht vielleicht fremden Code verwenden und ihn nur monetarisieren.</p>
<h4>Agendasetting</h4>
<p>Dass im Umfeld solcher Apps häufig eine gekaufte Agenda dahintersteckt, dafür kann man sehr leicht Hinweise finden. Dazu nutzt man besagte Suchmaschine und klickt sich durch die Suchergebnisse. Die Struktur der Texte, deren Inhalte, sie werden in vielen Fällen auf merkwürdige Weise übereinstimmen. Aber noch etwas ist merkwürdig. Viele der Beiträge erscheinen häufig zum selben Datum. Denn in der Regel fahren die Anbieter Kampagnen, suchen sich eine Reihe von Webseiten aus, und lassen dort dann in einem fixen Zeitraum mehrere Beiträge veröffentlichen. So bläst man dann unwichtige Dinge zu einem Nachrichten-Thema auf, das vielleicht von Google News noch einmal profitiert.</p>
<p>Diese Art und Weise, positive Presse über die eigene Software zu erzeugen, suggeriert Kunden Seriosität. Am Ende kann man darüber jedoch gar keine Aussage treffen, weil die Inhalte vorformuliert und gekauft sind.</p>
<h4>Journalisten sind auch N00bs</h4>
<p>Ich bin ganz ehrlich. Ich habe im Netz schon oft auf die Mütze bekommen. Doch ich habe aus meinen Fehlern immer gelernt. Schließlich kann man nicht alles wissen.</p>
<p>Wenn ich „annahm“, dass es keinen Mac des Typs X gab, es ihn aber doch gab, oder mich „erinnerte“, dass eine Funktion mit einer Version von Mac OS X eingeführt wurde, es aber tatsächlich gar nicht so war, dann hab ich dafür zurecht auf die Mütze bekommen. Doch ich bleibe neugierig und lerne jeden Tag dazu, vor allem hinterfrage ich aber alles, auch mich selbst.</p>
<p>Nur andere tun das leider nicht. Es ist dabei einerlei, ob Galileo Wissenschaft mit Unterhaltung verwechselt und manche Fakten nicht so genau nimmt. Oder ob die Computerbild schon mal eine Playstation mit einer Dreamcast verwechselt. Auch findet man Artikelbilder, die eine Apple Watch zeigen sollen, auf denen aber nur ein Bild einer schlechten Kopie zu sehen ist. Der „Redakteur“ wusste es nicht besser und die Geräte sehen sich eben zum Verwechseln ähnlich. In jedem Fall waren dort Personen mit einer Aufgabe beschäftigt, die sie entweder generell vor zu große Herausforderungen stellte, oder die mit der heißen Nadel gestrickt war, dass man Fehler gar nicht bemerken konnte.</p>
<p>Dazu kommt: Viele der Personen, die mit dem Thema „betraut“ werden und aber nicht vertraut sind, sind N00bs. Dazu kann man aber auch nicht von jedem Mitarbeiter in einer Redaktion erwarten, dass er unter Kostendruck eine umfangreiche Recherche zu einem Tool erstellt. So ist am Ende des Tages auch das Liebe Geld ein Problem. Denn Zeit ist Geld und wenn man für einen Text am Ende 50 Euro bekommt, wird man vermutlich nicht eine Woche Recherche aufwenden, sondern allerhöchstens ein paar Stunden. Letzteres tun sicherlich auch nur Studenten, die nicht zusätzlich noch Kind und Kegel von dem Geld ernähren müssen. Viele nehmen sich vielleicht 1, 2 Stunden Zeit. Es kommt natürlich auch vor, dass Verlage zum Teil vier- bis fünfmal so viel einstreichen und manchmal sogar noch mehr. Beispiel gefällig: Macnotes wurde Anfang September angeschrieben, doch bitte über ein Vergleichsportal für Onlinecasinos zu schreiben. Wir hätten 600 Euro bekommen, lehnten aber dankend ab. Manchmal wird dieses Geld bei Herausgebern auch dazu genutzt, Löcher im Budget zu stopfen, weil man sich anderswo verausgabt hat. Statt gutes Geld in loyale Mitarbeiter zu investieren, floss dann Budget in die Beratung durch ein dampfplauderndes SEO-Unternehmen.</p>
<h3>Verantwortungsvolles Handeln</h3>
<p>So oder so muss am Ende des Tages jemand die Verantwortung übernehmen und die Veröffentlichung eines Beitrags am besten auch rechtfertigen. Doch viele sehen nur die Dollarzeichen und sonst nichts. Dass das auch hier auf Macnotes mal so war, <a href="https://www.mobilegeeks.de/artikel/blog-finanzierung-wie-man-es-nicht-machen-sollte/">sollte bekannt sein</a>. Es wird veröffentlicht, was Geld bringt. Dabei wird über die möglichen Folgen nicht nachgedacht.</p>
<p>Selbst wenn man keine Nächstenliebe verordnet, sondern lediglich an sich „selbst“ denkt, sollte einem doch die eigene Marke und das eigene Ansehen so wichtig sein, dass man manche Dinge einfach nicht um jeden Preis mitmacht.</p>
<h2>Geschäftsmodell der Datenretter-Apps</h2>
<p>Kommen wir zu einem weiteren Punkt, der meines Erachtens die Seriosität der Unternehmen betrifft. Man muss sich fragen, was das Geschäftsmodell der Anbieter dieser Tools ist, die den Markt überschwemmen.</p>
<p>Auf den ersten Blick ködern die Unternehmen mit kostenlosen Apps und Probierversionen, die einen eingeschränkten Funktionsumfang haben. Doch auf der anderen Seite gibt es diese Apps zweimal im Jahr mindestens komplett gratis. Dann veranstalten die Anbieter nämlich Gewinnspiele über die bereits bekannten Webseiten, auf denen schon die gekauften Review- und Ratgeber-Artikel erschienen. Die Nutzer bekommen dann meist eine kostenlose Vollversion. Warum also sollten sie Geld für eine App ausgeben, die es in schöner Regelmäßigkeit sowieso gratis gibt?</p>
<p>Aber warum würden Unternehmen ihre eigene Geldquelle auf diese Weise so torpedieren? Es geht den Firmen möglicherweise um Bekanntheit und eine weite Verbreitung der eigenen Software. An dieser Stelle fällt mir grundsätzlich noch mehr dazu ein. Das wäre jedoch reine Spekulation. Beim Nachdenken darüber würden manche Leute vielleicht sogar in Verschwörungstheorien abdriften, die am Ende des Tages eine so einfache Erklärung haben könnten wie: Dort machen sich findige Firmen anderer Leute Code zunutze und monetarisieren ihn. Trotzdem bleibt die Frage, wie viel Geld pumpt man in den ganzen Apparat? Und wie viel bleibt am Ende übrig?</p>
<h3>Daten um welchen Preis?</h3>
<p>Wie seriös ich viele der Unternehmen halte, dürfte bis hierhin klar geworden sein. Entsprechend kann ich nur noch einmal den Blick schärfen. Welche Apps bieten diese Unternehmen an?</p>
<ul>
<li>Konverter für Fotos und Videos,</li>
<li>Tools zum Backup von WhatsApp-Nachrichten oder ganzen Geräten,</li>
<li>Software zum Migrieren von Daten von einem Gerät auf ein anderes,</li>
<li>Apps, um doppelte Dateien aufzufinden,</li>
<li>solche, die Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon des Computers erhalten,</li>
<li>und viele andere mehr.</li>
</ul>
<p>Besonders „spooky“ aber finde ich, dass einige der Anbieter mittlerweile sogar Tools anbieten, mit denen man passwortgeschützte iPhones entsperren kann.</p>
<p>Was diese Apps von verschiedenen Anbietern allesamt gemeinsam haben: Sie gehen mit teilweise sensiblen Daten von uns um. Nun sollte sich jeder die Frage stellen, ob er solche Apps nutzen möchte, um seine Fotos zu sichern, seine Nachrichten zu konservieren, seine Dateien aufzuheben. Würdet Ihr dies tun, wenn Ihr wüsstet, dass der Anbieter Tests kauft, Mitarbeiter und Kundenmeinungen erfindet? Vermutlich nicht. Aber nun wisst Ihr es ja.</p>
<p>Doch man muss auch die Kollegen von der „Presse“ fragen, ob man für solche Apps werben würde, wenn man wüsste, dass die Firmen dahinter Mitarbeiter und Reviews erfinden und Tests kaufen … An der Stelle stellen wir fest, dass die Kollegen Teil des Problems sind. Doch jetzt können sie sich entscheiden und Teil der Lösung werden, damit das Internet nicht mit so viel Werbung für so viel unnütze Software zugemüllt wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/08/trans-clean-fix-unlock-rescue-mull-im-internet-und-wie-man-ihn-erkennt/">…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Wasserstand #11: Der Newsletter mit Corona</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/03/31/wasserstand-11-der-newsletter-mit-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 21:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=397974</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nein, bei uns hat sich zum Glück noch niemand mit SARS-CoV-2 angesteckt. Eigentlich versuchen wir auch das Thema nicht auszuschlachten, wie manche anderen Kollegen dies tun. Trotzdem begegnet uns die Covid-19-Lungenkrankheit viel zu oft. Kampf gegen Atemmasken- und Desinfektionsmittel-Windmühlen Während sich Leute Gedanken machen, wie sie genügend Klopapier, Mehl, Hefe, Reis und Nudeln bekommen, treibt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/03/31/wasserstand-11-der-newsletter-mit-corona/">Wasserstand #11: Der Newsletter mit Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Nein, bei uns hat sich zum Glück noch niemand mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2">SARS-CoV-2</a> angesteckt. Eigentlich versuchen wir auch das Thema nicht auszuschlachten, wie manche anderen Kollegen dies tun. Trotzdem begegnet uns die Covid-19-Lungenkrankheit viel zu oft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kampf gegen Atemmasken- und Desinfektionsmittel-Windmühlen</h2>



<p>Während sich Leute Gedanken machen, wie sie genügend Klopapier, Mehl, Hefe, Reis und Nudeln bekommen, treibt aber auch zunehmend mehr Leute der Schutz der eigenen Gesundheit um.</p>



<p>Das versuchen leider viel zu viele A…löcher auszunutzen. Wir sind mittlerweile fast täglich bei Adsense unterwegs und löschen Werbeanzeigen und verbieten gewissen Werbekontos auf Macnotes zu werben. Die sprießen leider wie Pilze aus dem Boden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Angebote aus China</h3>



<p>Natürlich gibt es da einen Reflex, und auch der wird bedient. Denn manche Werbeanzeige für Atemmasken führt zu einem Onlineshop, deren Besitzer in China beheimatet sind. Wir folgen den Links, recherchieren die Domains und verschaffen uns ein Bild von den Angeboten. Ausschlusskriterium Nummer 1 ist jedoch ein Wucherpreis. Wenn eine Cent-teure Atemmaske, mit Schlussverkauf mit 30, 40 und 50% Rabatt immer noch 12 Euro im 5er-Pack kosten soll, dann wird das Angebot gebannt.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Dortmunder und Münchner mit von der Partie</h3>



<p>Nur es gibt auch „Deutsche“, die aus unserer Not versuchen eine Geschäftsidee zu machen. Merkwürdig war eine Anzeige von einem Onlineshop eines Betreibers aus Dortmund. Der Shop war mit der heißen Nadel gestrickt, bot lediglich „zwei“ Produkte an und zwar völlig überteuert. Dahinter steckt eine uG-Neugründung, die auch außerhalb der Corona-Krise vergleichbare Shops aufzieht, um absurden Bedarf zu decken.</p>



<p>Und auch ein Shop aus München trieb es auf die Spitze. Der Herr gab im Impressum an, eine GmbH zu betreiben und nutzte diverse „Qualitätssiegel“ um Seriosität vorzugaukeln. Eine Recherche im Bundesanzeiger ergab: Diese GmbH gibt es nicht. Außerdem gab es verheerende Bewertungen zu diesem Münchener Geschäftsmann auf den Bewertungsseiten für Onlineshops. Er zocke Kunden ab, lässt auf Vorkasse bezahlen und liefere aber keine Ware war dort zuhauf zu lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Andere Monetarisierungsmöglichkeiten müssen her</h2>



<p>Onlinewerbung nimmt teilweise sehr asoziale Züge an. Ich hasse diese Werbung, die ausschaut wie ein Pop-up, ein Gewinnspiel vorgaukelt und vor allem Smartphone-Besitzern zu schaffen macht. Ich mag aber auch Werbebanner nicht, die zu Shops von Betrügern führen. Wenn ich so etwas erlebe, dann wünsche ich mir immer, dass es andere Finanzierungskonzepte gäbe, die auch „der breiten Masse“ ein wiederkehrendes Einkommen ermöglichten. <a href="https://www.patreon.com/sajonara/">Patreon</a> ist für uns momentan keine Alternative, da das erst funktioniert, wenn man bereits eine Community aufgebaut hat.</p>



<p>Wenn Google nicht die Verantwortung der Auswahl auf die einzelnen Betreiber abwälzen würde, sondern selbst als Agentur aufträte, und die Anzeigen zentral vermarkten würde, wäre vermutlich schon vielen Leuten geholfen. Nur so passiert immer das Gleiche: Ein Webseitenbetreiber, und noch einer, und noch einer &#8211; alle blockieren nach und nach dieselben Werbekunden und Anzeigen. So viel vergeudete Lebenszeit, die dabei draufgeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwertung und Verteilung</h3>



<p>Wie wäre es mit einem Werbekonzept nach dem Beispiel des Streamings oder von geteilten Inhalten generell? Es gibt einen Topf voll Geld und alle können daran partizipieren. So ähnlich geschieht es auch schon bei diversen Verwertungsgesellschaften wie beispielsweise der VG Wort. Die verwalten Gelder und schütten diese nicht nur an Verlage oder Buchautoren aus, sondern seit vielen Jahren auch schon an Webseitenbetreiber oder Online-Autoren, wenn deren Artikel lang genug sind oder genügend Zugriffe erhalten. So etwas gibt es aber auch bei YouTube für Inhalteanbieter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Macnotes macht Fortschritte</h2>



<p>Kommen wir kurz zu etwas Positiverem: Der März war im wirklichen Leben ein wenig surreal wegen der politischen Entscheide rund um die Coronavirus-Pandemie. Doch Macnotes konnte in diesem Monat sowohl an Sichtbarkeit als auch bei den Leserzahlen zugewinnen. Es scheint außerdem fast so als hätten wir bei einem der letzten Google-Updates durchaus profitiert.</p>



<p>Im Vergleich mit dem Januar und Februar haben sich unsere Zugriffszahlen deutlich gesteigert. Der Monat ist zwar noch nicht rum, aber die Zahlen liegen im Schnitt 30 bis 35% über den Vormonaten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Denkt doch erstmal, bevor Ihr schreibt</h2>



<p>Der eigentliche Auslöser, warum ich dachte, jetzt hab ich genug „Material“ für einen neuen Wasserstand, waren ein paar Kommentare im Blog und den sozialen Netzwerken der letzten Tage.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Medieninkompetenz</h3>



<p>So meckerte heute jemand herum, dass unsere „Resercherse“ zu oberflächlich sei. Eigentlich beschwerte er sich nur über seine eigene Medieninkompetenz. Wo man denn <a href="https://macnotes.de/2020/03/30/apples-prores-raw-jetzt-auch-unter-windows-anschauen/">ProRes RAW für Windows</a> herunterladen könne, wollte er wissen. Dass der Link, den er suchte, die ganze Zeit über in dem Text steckte, schien er zu übersehen.</p>



<p>Dankenswerterweise nutzte er für seinen beleidigenden Kommentar in schlechter Rechtschreibung tatsächlich seine richtige E-Mail-Adresse. Ich schaute mir also die Homepage seiner „Werbeagentur“ an und fand: Die gleichen Fehler, die er auch in seinem unflätigen Kommentar von sich ließ. Ich weiß nicht, ob dort jemand nur vergaß, seine Tabletten zu nehmen. Aber ich würde ihm ans Herz legen, einfach kleinere Brötchen zu backen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anmaßungen auf Facebook</h3>



<p>Doch kommen wir zu einem anderen Fall auf Facebook. Vor Monaten schrieb uns über eine unserer Facebook-Seiten mal jemand an. Er wollte wissen, ob wir nicht einen Autor suchten. Ich lehnte dankend ab. Denn wir haben für <a href="https://macnotes.de/2019/11/01/nahkastchen-19-da-bin-ich-wieder/">Macnotes im November 2019</a> nicht nur ein fünfstelliges Invest getätigt, das sich erst über Jahre amortisieren muss, sondern betreiben das Projekt auch jetzt immer noch mit viel eigener „unbezahlter“ Energie. Das ist kein Problem für uns. Denn wir machen das gerne und mit einer Idee für die rosige Zukunft von Macnotes als Marke. Als Marke, die Bücher herausgibt, die Veranstaltungen organisiert, die Spenden sammelt und die Leute zusammenbringt.</p>



<p>Sehr wohl ein Problem ist aber für mich, andere Leute für lau für mich arbeiten zu lassen. Also erklärte ich demjenigen, dass wir derzeit keine Kapazitäten haben, weil wir sie uns einfach nicht leisten können. Doch als Antwort bekam ich nur zu hören, dass er doch auch kostenlos für uns arbeiten würde. Ich erkannte, dass dort jemand ein „Nein“ nicht akzeptieren kann und entschied mich, die Diskussion nicht fortzusetzen.</p>



<p>Es gingen einige Wochen ins Land, bis dann auf einmal ein Kommentar unter einem Beitrag auf Facebook das Thema wieder aufs Tapet brachte. Derselbe Nutzer fragte, ob wir wir „nicht langsam“ einen Autor einstellen „sollten“, oder einen Social-Media-Manager. Er begründete diese Forderung mit „unserer schlechten Reichweite“. Ich habe nichts gegen Engagement, aber mit solchen übereifrigen Aktionen disqualifizierte sich die betreffende Person nun ganz sicher auch für die Zukunft. Uns in der Öffentlichkeit anzugreifen, weil wir seinem Wunsch nicht entsprochen haben, ist ein Zeugnis von Selbstüberschätzung. Denn am Ende entscheiden wir, ob wir zusätzliche Ressourcen benötigen, oder nicht. Wir verfolgen eine langfristige Strategie mit Macnotes und sind auf einem guten Weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hey, Mies-Muß: Wir verkaufen unser Tafelsilber nicht!</h2>



<p>Wir bekommen viele Anfragen, ob wir nicht Werbung für dies oder das oder jenes machen wollen. Manchmal überlege ich, ob ich den Marketing-Mitarbeitern antworten soll, oder ob ich es lieber bleiben lasse. Nur ich denke mir jedesmal aufs Neue, dass es genügend Webseiten dort draußen gibt, die für diese nutzlosen Tools werben. Schon das stört mich. Denn es gibt selbst renommierte Verlage, die diese Software bewerben, weil die Kasse stimmt.</p>
<p>Die Apps versprechen <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> zu ersetzen oder ein Backup Eures iPhones zu erstellen. Apps mit denen Ihr Klingeltöne erstellen könnt und Videos oder Audiodateien konvertieren. Das ist Software, die keinen Mehrwert bietet, aber bei genauerer Betrachtung der Entwickler immer im gleichen Bürogebäude zu sitzen scheint.</p>
<div data-id="397976" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Warum entwickelt ein Konzern also Software unter ganz vielen verschiedenen Namen? Was möchte er damit erreichen? Ich möchte darüber jetzt nicht nachdenken, weil ich Besseres zu tun habe. Aber es macht für mich keinen Sinn. Genauso wenig wie das komische Lizenzmodell dieser Apps, die es nicht nur für macOS, sondern auch für Windows gibt. Denn für irgendeine Promotion auf irgendeiner Webseite gibt es immer wieder eine neue „kostenlose“ Version dieser Software. Die bekommt dann aber keine Updates mehr und es kann also sein, dass Ihr sie mit einer neuen Version von <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> auf dem <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> nicht mehr nutzen könnt. Das ist dann aber kein Problem, denn es gibt ja an der nächsten Ecke wieder eine neue Kostenlos-Aktion. Wenn jemand Software quasi verschenkt und aber diese nicht Open-Source ist &#8211; auch darüber möchte ich mir nicht den Kopf zerbrechen.</p>



<p>Ich weiß nur, dass wir für solche Software hier nicht werben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tolle erste Monate</h2>



<p>Entsprechend möchten wir uns an dieser Stelle auch für den Zuspruch bedanken, den wir seit der Übernahme erhalten haben. Wir werden langsam wieder anders wahrgenommen. Die Dinge, die wir in der kurzen Zeit schon umsetzen konnten, zeitigen erste Erfolge. Mehr braucht es nicht. Denn wir sind genügsam und nicht größenwahnsinnig.</p>



<p>Als ich im November nämlich schrieb, dass wir aus den Vorjahren verloren gegangenes Vertrauen wiedererlangen wollen, meinte ich das ernst. Und dies kann man nicht mit Hauruck-Aktionen, sondern nur Schritt für Schritt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/03/31/wasserstand-11-der-newsletter-mit-corona/">Wasserstand #11: Der Newsletter mit Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>iTunes ist bald weg: So geht es unter Windows weiter</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/06/05/itunes-ist-bald-weg-so-geht-es-unter-windows-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 13:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Ära geht zu Ende: iTunes wird es künftig auf dem Mac nicht mehr geben. Die nächste Version von macOS ersetzt den Saurier mit drei frischen, neuen Apps. Doch unter Windows geht es noch eine Weile weiter. Die Geschichte von iTunes ist in den frühen Jahren eine Geschichte des iPod. Die Software wurde zunächst nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/06/05/itunes-ist-bald-weg-so-geht-es-unter-windows-weiter/">iTunes ist bald weg: So geht es unter Windows weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Ära geht zu Ende: <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> wird es künftig auf dem Mac nicht mehr geben. Die nächste Version von macOS ersetzt den Saurier mit drei frischen, neuen Apps. Doch unter Windows geht es noch eine Weile weiter.</p>
<p>Die Geschichte von <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> ist in den frühen Jahren eine Geschichte des iPod. Die Software wurde zunächst nur benötigt, um Musik auf die neuen MP3-Player von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> zu bringen. Es gab iTunes für Mac und PC und mit der Zeit lernte die Software immer mehr dazu, konnte irgendwann nicht nur auch Kalender und Kontakte, sondern auch Apps, Klingeltöne, Bücher und Podcasts synchronisieren.</p>
<p>Mit jeder neuen Funktion aber wurde iTunes langsamer, schwerfälliger und fehleranfälliger und wird seit Jahren schon von vielen Nutzern gehasst. Doch viele haben über die Jahre auch riesige Mediatheken aufgebaut, diese fragen sich nun, wie es mit ihren Sammlungen weitergeht. Die gute Nachricht ist: Sie bleiben bestehen. Die neue Musik-App von <a href="https://macnotes.de/2019/06/03/macos-catalina-begraebt-itunes-bringt-neue-apps-fuer-musik-tv-und-podcasts-und-erlaubt-ipad-als-zweiten-bildschirm/">macOS Catalina</a> übernimmt die alten iTunes-Mediatheken mit allen Inhalten, von MP3s bis zu Audio-CDs.</p>
<h2>So geht es unter Windows weiter</h2>
<p>Was aber wird mit Nutzern von Windows: Erhalten sie ebenfalls die neuen Apps? <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hat hier inzwischen Klarheit geschaffen. Nein, sie erhalten sie nicht.</p>
<p>Unter Windows ist die Geschichte von iTunes noch nicht vorbei. Die Software wird hier noch eine Weile unverändert weiter verfügbar sein und von Apple gepflegt werden, hoffentlich auch so gründlich wie bislang, denn gerade die Online-Funktionen, die auf der häufig von Sicherheitslücken betroffenen WebKit-Engine basieren, benötigen stetige Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/06/05/itunes-ist-bald-weg-so-geht-es-unter-windows-weiter/">iTunes ist bald weg: So geht es unter Windows weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>macOS 10.15: Neue Musik-App basiert doch auf iTunes, nicht auf iOS-App</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/05/09/macos-10-15-neue-musik-app-basiert-doch-auf-itunes-nicht-auf-ios-app/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 19:27:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple wird wohl die Musik-App unter macOS 10.15 doch auf der Codebasis von iTunes aufbauen. Damit bleiben altbekannte Features der Multimediasoftware erhalten, das Projekt Marzipan muss aber auch seine erste Leistungsschau verzichten. macOS wird wohl in der kommenden Hauptversion 10.15 eine neue Musik-App erhalten. Diese soll, so hatten wir es kürzlich unter Berufung auf exklusive [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/05/09/macos-10-15-neue-musik-app-basiert-doch-auf-itunes-nicht-auf-ios-app/">macOS 10.15: Neue Musik-App basiert doch auf iTunes, nicht auf iOS-App</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> wird wohl die Musik-App unter macOS 10.15 doch auf der Codebasis von <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> aufbauen. Damit bleiben altbekannte Features der Multimediasoftware erhalten, das Projekt Marzipan muss aber auch seine erste Leistungsschau verzichten.</p>
<p>macOS wird wohl in der kommenden Hauptversion 10.15 eine neue Musik-App erhalten. Diese soll, so hatten wir es kürzlich unter Berufung auf exklusive Einblicke von 9to5Mac <a href="https://macnotes.de/2019/04/09/macos-ohne-itunes-apple-soll-musik-podcasts-und-filme-in-drei-neue-apps-auslagern/">berichtet</a>, mit dem neuen <a href="https://macnotes.de/2019/02/22/apples-marzipan-fuer-entwickler-in-einem-arbeitsgang-apps-fuer-iphone-ipad-und-mac-erstellen/">Projekt Marzipan</a> erzeugt werden. Es erlaubt, Apps gleichzeitig für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> und macOS zu entwickeln und kam in frühen Versionen auch schon bei der Portierung von Apps wie Sprachmemos und Aktien zum Einsatz.</p>
<p>Nun aber hat <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> für iTunes respektive die Musik-App hier offenbar doch andere Pläne.</p>
<h2>Musik-App auf iTunes-Codebasis</h2>
<p>Zuerst war vermutet worden, iTunes könnte komplett aus macOS verzichten. Allerdings wurde auch recht schnell bekannt, dass ‚Apple noch keinen Ersatz für den Synchronisierungsmechanismus entwickeln konnte, der alte iPods oder iOS-Geräte mit dem Mac abgleicht. Zwischenzeitlich war also angenommen worden, die neue Musik-App auf Basis der von iOS bekannte Anwendung kommt parallel zu iTunes auf den Mac. Nun <a href="https://9to5mac.com/2019/05/09/music-app-macos-itunes-code/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> ebenfalls 9to5Mac, Apple werde eine Musik-App auf der Codebasis von iTunes bringen.</p>
<p>Diese könnte zwar Teile des Designs der Musik-App von iO’S erhalten, sie wird aber auch weiter Features bieten, die iOS nie offerieren konnte wie etwa intelligente Wiedergabelisten. Zusätzlich könnte Apple eine alternative iTunes-Version vorhalten, die Features bietet, die nicht länger gepflegt werden, hierzu zählt etwa die Klingeltonverwaltung oder der iTunes-App Store.</p>
<p>macOS 10.15 wird auf der WWDC 2019 in einer ersten Entwickler-Beta vorgestellt und im Herbst an alle Nutzer verteilt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/05/09/macos-10-15-neue-musik-app-basiert-doch-auf-itunes-nicht-auf-ios-app/">macOS 10.15: Neue Musik-App basiert doch auf iTunes, nicht auf iOS-App</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Einzelfälle oder Kinderkrankheit? Nutzer des iPhone X melden Knacken im Lautsprecher</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/11/13/einzelfaelle-oder-kinderkrankheit-nutzer-des-iphone-x-melden-knacken-im-lautsprecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 19:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Knackt der Frontlautsprecher des iPhone X bei voller Lautstärke? Im diesjährigen Face-ID-Smartphone hat Apple erstmals den zusätzlichen Raum hinter der True Depth Kamera genutzt, um einen weiteren Lautsprecher unterzubringen. Zusammen mit dem Lautsprecher am unteren Geräteende erzeugt das Gerät so Stereowiedergabe. Es gibt einige Nutzer, die bei voller Lautstärke ein Knacken beim Abspielen erkennen wollen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/11/13/einzelfaelle-oder-kinderkrankheit-nutzer-des-iphone-x-melden-knacken-im-lautsprecher/">Einzelfälle oder Kinderkrankheit? Nutzer des iPhone X melden Knacken im Lautsprecher</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Knackt der Frontlautsprecher des iPhone X bei voller Lautstärke?</strong> Im diesjährigen Face-ID-Smartphone hat Apple erstmals den zusätzlichen Raum hinter der True Depth Kamera genutzt, um einen weiteren Lautsprecher unterzubringen. Zusammen mit dem Lautsprecher am unteren Geräteende erzeugt das Gerät so Stereowiedergabe. Es gibt einige Nutzer, die bei voller Lautstärke ein Knacken beim Abspielen erkennen wollen.</p>
<p>Mehr als zwei Dutzend Nutzer sind es mittlerweile, die Meldungen über ein Knacken im Frontlautsprecher des iPhone X mitgeteilt haben. Unabhängig davon, ob es sich um Klingeltöne oder Musik handelt, sei bei manchen Klängen ein Knacken und Knarzen hörbar. Anhand der Meldungen ist außerdem nicht ein spezielles Modell mit einer Software-Version auszumachen.</p>
<p>Ein Nutzer des MacRumors-Forums beispielsweise meldete, dass er sich einen Klingelton im iTunes Store gekauft habe. Wenn das Gerät auf voller Lautstärke eingerichtet sei, <a href="https://www.macrumors.com/2017/11/12/iphone-x-earpiece-crackling/">käme es</a> bei Anrufen dann zu diesem Knacken im Lautsprecher.</p>
<h2>Software- oder Hardwarefehler?</h2>
<p>Einzig bei hoher Lautstärke trete der Fehler auf. Nutzer Benz63amg merkt an, den Fehler schon von Beginn an bei der Wiedergabe der Musik gemerkt zu haben. Er vermutet, dass es sich dabei um einen Softwarefehler handeln könnte.</p>
<p>Sie erinnern sich vielleicht: Nach der Veröffentlichung des iPhone 8 gab es ähnliche Meldungen über Knacken bei Telefongesprächen. Seinerzeit konnte der iPhone-Hersteller aus Cupertino das Problem mittels eines Updates von iOS lösen.</p>
<h2>Apple tauscht iPhone X um</h2>
<p>Aus weiteren Meldungen von Nutzern, die den Apple-Support kontaktiert haben, geht hervor, dass das Unternehmen die Geräte anstandslos umgetauscht hat. Die Ingenieure der Firma würden die fehlerhaften Geräte nutzen, um Diagnose zu betreiben und dem Fehler auf die Spur zu kommen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um Einzelfälle handelt oder zumindest ein Problem, das per Software-Update behoben werden kann. Blöd wäre, wenn sich dieser Fehler am Ende als Kinderkrankheit entpuppt, und die konstruktionsweise bei lauter Wiedergabe zu dem Problem führt. Das ist bislang jedoch nicht bestätigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/11/13/einzelfaelle-oder-kinderkrankheit-nutzer-des-iphone-x-melden-knacken-im-lautsprecher/">Einzelfälle oder Kinderkrankheit? Nutzer des iPhone X melden Knacken im Lautsprecher</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>iPhone X: Front-Kamera kann Klingeltöne leiser stellen und Bildschirm dimmen</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/11/01/iphone-x-front-kamera-kann-klingeltoene-leiser-stellen-und-bildschirm-dimmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 16:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.macnotes.de/?p=383604</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das iPhone X ist eines der iPhones, bei denen es mal wieder coole neue Features gibt, die es beim Vorgänger, hardwarebedingt, nicht gibt. Den Unterschied macht diesmal die TrueDepth-Kamera an der Front-Seite. Diese kann bekanntermaßen erkennen, wenn man auf den Bildschirm schaut. Aber das wird nicht nur für das Entsperren genutzt. Auch im laufenden Betrieb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/11/01/iphone-x-front-kamera-kann-klingeltoene-leiser-stellen-und-bildschirm-dimmen/">iPhone X: Front-Kamera kann Klingeltöne leiser stellen und Bildschirm dimmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> X ist eines der iPhones, bei denen es mal wieder coole neue Features gibt, die es beim Vorgänger, hardwarebedingt, nicht gibt. Den Unterschied macht diesmal die TrueDepth-Kamera an der Front-Seite. Diese kann bekanntermaßen erkennen, wenn man auf den Bildschirm schaut. Aber das wird nicht nur für das Entsperren genutzt.</p>
<h2>Auch im laufenden Betrieb</h2>
<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hat auf der Keynote zum <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> X einiges gezeigt, was die TrueDepth-Kamera ausmacht &#8211; unter anderem, dass man in die Kamera (oder wenigstens auf den Bildschirm) schauen muss, damit Face ID entsperrt. Aber dieses &#8222;auf den Bildschirm schauen, um&#8230;&#8220; hat <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> noch weiter getrieben, wie einem Nutzer bei Reddit <a href="https://www.reddit.com/r/apple/comments/7a05d4/when_receiving_a_call_on_the_iphone_x_it_lowers/">aufgefallen</a> ist.</p>
<p>So wird in der <a href="https://support.apple.com/en-us/HT208108">Dokumentation bei Apple</a> erklärt, dass dieselbe Technik, selbst dann, wenn man Face ID eigentlich deaktiviert, auch erkennt, ob man auf den Bildschirm schaut, um die Helligkeit anzupassen. Das hilft beim Stromsparen. Weiterhin kann das System entscheiden, wie laut der Klingelton sein muss. Ruft jemand an und man schaut aufs Display, geht die Lautstärke herunter.</p>
<p>Manch einem wird das positiv auffallen, denn in den letzten Jahren machte sich immer häufiger der Eindruck breit, dass Apple seine Liebe zu den Details verloren hat. Bestes Beispiel: 3D Touch. Noch heute ist das eher ein Spielzeug und das <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> zeigt, dass dem wirklich so ist &#8211; denn mit langem Drücken kann man in der Kommandozentrale genau dasselbe erreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/11/01/iphone-x-front-kamera-kann-klingeltoene-leiser-stellen-und-bildschirm-dimmen/">iPhone X: Front-Kamera kann Klingeltöne leiser stellen und Bildschirm dimmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>iTunes 12.6.3: Apple bringt App Store zurück  &#8211; für &#8222;Geschäftskunden&#8220;</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/10/09/itunes-12-6-3-apple-bringt-app-store-zurueck-fuer-geschaeftskunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 13:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=383437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alte Zöpfe abschneiden? Ja, aber. Apple versuchte das mit iTunes 11.7, wo Klingeltöne und der App Store fehlen, stellte aber anscheinend fest, dass das nicht für alle die optimale Lösung ist. Deshalb gibt es nun Version 12.6.3 &#8211; mit dem App Store sowie der Unterstützung für iOS 11 und dem iPhone 8. Weniger ist mehr? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/10/09/itunes-12-6-3-apple-bringt-app-store-zurueck-fuer-geschaeftskunden/">iTunes 12.6.3: Apple bringt App Store zurück  &#8211; für &#8222;Geschäftskunden&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Zöpfe abschneiden? Ja, aber. <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> versuchte das mit <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> 11.7, wo Klingeltöne und der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> fehlen, stellte aber anscheinend fest, dass das nicht für alle die optimale Lösung ist. Deshalb gibt es nun Version 12.6.3 &#8211; mit dem App Store sowie der Unterstützung für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 11 und dem <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 8.</p>
<h2>Weniger ist mehr?</h2>
<p>Jahrelang stand iTunes im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es um die Verwaltung von iPhones ging. Das ist dank Cloud-Techniken nun nicht mehr unbedingt so &#8211; weshalb sich das Unternehmen für iTunes 12.7 dafür entschied, den App Store aus der Media-Suite zu entfernen. Es gab dennoch ein Update für iTunes 12.6, <a href="https://support.apple.com/de-de/HT208079">nämlich 12.6.3</a>. Diese Version fiel Nutzern <a href="https://www.reddit.com/r/apple/comments/7557ba/apple_secretly_releases_itunes_1263_which/">bei Reddit</a> auf.</p>
<p>iTunes 12.6.3 ist für OS X 10.10 Yosemite und neuer verfügbar, d.h. auch für High Sierra sowie für Windows in 32 und 64 Bit. Es kommt mit der Unterstützung, iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X sowie beliebige ältere iPhones mit iOS 11 zu synchronisieren, inklusive Apps und App Store &#8211; eben genau wie früher. Allerdings ist iTunes 12.6.3 technisch gesehen ein Downgrade: Wer bereits 12.7 installiert hat, wird nicht auf seine Mediathek zugreifen können und muss entweder ein Backup wiederherstellen oder eine neue anlegen.</p>
<p>Laut Apple zielt die Version auf Geschäftskunden aus, für die es nicht praktikabel ist, Apps via Cloud zu installieren. Außerdem &#8222;nervt&#8220; die Business-Version nicht mit Update-Benachrichtigungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/10/09/itunes-12-6-3-apple-bringt-app-store-zurueck-fuer-geschaeftskunden/">iTunes 12.6.3: Apple bringt App Store zurück  &#8211; für &#8222;Geschäftskunden&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>iTunes 12.7 schneidet ein paar Zöpfe ab</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/09/13/itunes-12-7-schneidet-ein-paar-zoepfe-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 12:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat heute Nacht iTunes 12.7 für alle veröffentlicht und ist dabei einen eher ungewöhnlichen Schritt gegangen: Apple versucht offenbar das Medien-Monster zu entschlacken. Als erstes musste der App Store dran glauben. Aber es gibt auch ein paar Verbesserungen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder Es ist bei Macnotes eine gewisse Tradition, iTunes doof zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hat heute Nacht <a href="https://macnotes.de/produkt/itunes/">iTunes</a> 12.7 für alle veröffentlicht und ist dabei einen eher ungewöhnlichen Schritt gegangen: <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> versucht offenbar das Medien-Monster zu entschlacken. Als erstes musste der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> dran glauben. Aber es gibt auch ein paar Verbesserungen.</p>
<h2>Es geschehen noch Zeichen und Wunder</h2>
<p>Es ist bei Macnotes eine gewisse Tradition, iTunes doof zu finden. Weil es zu viel kann, schlecht optimiert ist, zu viel Speicher benötigt und auch sonst ein paar seltsame Macken hat. Anscheinend will Apple das jetzt angehen und hat mit iTunes 12.7, das heute veröffentlicht wurde, den ersten Schritt gewagt.</p>
<p>Denn iTunes 12.7 wird ohne <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> auskommen. Laut Apple, das sagt die Dialogbox, die beim ersten Start erscheint, wolle man sich ganz auf Musik und Filme konzentrieren. Apps und Klingeltöne könne man weiterhin direkt auf dem <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Gerät herunterladen. Damit einhergehend hat Apple iTunes U zum Podcast erklärt.</p>
<p>Darüber hinaus kann iTunes 12.7 nun <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Geräte mit iOS 11 synchronisieren und implementiert die neuen Apple-Music-Features aus iOS 11, primär betrifft das das Teilen von Playlists mit Freunden und das gemeinsame Entdecken neuer Musik.</p>
<p>Das Update ist kostenlos für Windows und Mac zu haben und kann ab sofort über den jeweiligen Update-Mechanismus heruntergeladen werden.</p>
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		<title>iPhone 7 Plus: Neue Bilder mit Smart Connector</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/07/12/iphone-7-plus-neue-bilder-mit-smart-connector/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 11:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der September rückt näher und die Leaks des kommenden iPhones werden schärfer. Heute kommen Fotos eines Dummys vom iPhone 7 Plus dazu. Während diese auf den ersten Blick wenig überraschend sind, gibt es doch ein paar Details zu entdecken, die aufhorchen lassen. Mit Smart Connector? Aus Frankreich stammen abermals Fotos des iPhone 7, diesmal auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der September rückt näher und die Leaks des kommenden iPhones werden schärfer. Heute kommen Fotos eines Dummys vom <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 7 Plus dazu. Während diese auf den ersten Blick wenig überraschend sind, gibt es doch ein paar Details zu entdecken, die aufhorchen lassen.</p>
<h2>Mit Smart Connector?</h2>
<p>Aus Frankreich <a href="http://www.nowhereelse.fr/photos-iphone-7-plus-pro-dummies-114577/">stammen abermals</a> Fotos des <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 7, diesmal auch mit dem iPhone 7 Plus. Die Quelle ist wieder &#8222;zuverlässig&#8220; und wandte sich an Nowhereelse.fr. Interessant sind diesmal vor allem die Bilder des &#8222;iPhone 7 Plus&#8220;. Sie zeigen unter anderem die Dual-Kamera, über die im Rahmen von Gerüchten schon fleißig diskutiert wird.</p>
<p><div data-id="205709" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Des Weiteren ist ein Smart Connector auf der Rückseite des iPhone 7 Plus zu sehen. Dieser ist bereits vom <a href="https://macnotes.de/2015/09/10/ipad-pro-vorgestellt-mit-apple-pencil-smart-keyboard/">iPad Pro</a> bekannt und dient dort als Anschluss für ein Tastatur-Dock. Kurzzeitig war der Anschluss auch für das iPhone 7 Plus im Gespräch, jüngere Gerüchte verwarfen das aber. Im abgebildeten Dummy ist er aber wieder zu sehen.</p>
<p><div data-id="205710" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Von der Seite sieht das iPhone 7 Plus hingegen fast vertraut aus. Aber nur fast, denn der Schalter oberhalb der Lautstärkeregler fehlt. Er dient seit dem ersten iPhone zum Umschalten zwischen Vibrationsmodus und Klingelton. Auf dem Bild des iPhone 7 in 4,7 Zoll ist er hingegen noch zu sehen.</p>
<p><div data-id="205711" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Schließlich gibt es auch noch einen Schnappschuss von vorn. Wer es an der Rückseite nicht erkannt hat, stellt spätestens jetzt fest, dass es sich um das spacegraue Modell handelt, da die Front schwarz ist. Interessant ist hier vor allem der Home-Button. Gerüchten zufolge könnte dieser beim iPhone 7 nicht mehr mechanisch sein, sondern ein Force-Touch-Knopf werden, ähnlich wie beim Trackpad in neueren MacBooks.</p>
<p>Was nicht zu sehen ist, ist die untere Seite, ab der die Anschlüsse sind. Das wäre aber gerade interessant, gibt es doch zahlreiche und nicht verstummen wollende Gerüchte darüber, dass <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> den Kopfhöreranschluss abschaffen will.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/07/12/iphone-7-plus-neue-bilder-mit-smart-connector/">iPhone 7 Plus: Neue Bilder mit Smart Connector</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Nähkästchen #8: von Raketen und Phantomen</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/05/29/naehkaestchen-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 00:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zur jüngsten Ausgabe des Nähkästchens, in dem wir Euch manchmal hinter die Kulissen blicken lassen oder zumindest so viel Zeug verraten, dass manche sich daran stoßen. In dieser Episode geht es um ein neues Affiliate-Netzwerk, das wir ablehnen, und ein Google-Update, das einen bescheidenen Namen bekommen hat, uns aber wohl gesonnen war. Raketenhaftes [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/05/29/naehkaestchen-8/">Nähkästchen #8: von Raketen und Phantomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich willkommen zur jüngsten Ausgabe des Nähkästchens, in dem wir Euch manchmal hinter die Kulissen blicken lassen oder zumindest so viel Zeug verraten, dass manche sich daran stoßen. In dieser Episode geht es um ein neues Affiliate-Netzwerk, das wir ablehnen, und ein Google-Update, das einen bescheidenen Namen bekommen hat, uns aber wohl gesonnen war.</p>
<h2>Raketenhaftes Affiliate-Marketing</h2>
<p>Ich bin eigentlich nicht in der Position, dass ich mich allzu weit aus dem Fenster lehnen könnte, doch nachdem mich mein Studium ein wenig desillusioniert hat, weil Akademiker nicht die besseren Menschen sind, bin ich mittlerweile wieder ein bisschen als Verfechter gewisser Werte aktiv. Besser ist, wenn man keine Werte verteidigt, weil man dann nicht alt wird, oder einem die Leute nicht vorwerfen können, dass man alt wird. Doch da wir alle alt werden, macht es eigentlich keinen Unterschied, ob man sein Lebtag kämpft oder aber schweigt (und beobachtet). Beides kann Spaß machen.</p>
<p>Jüngst erreichte mich also eine Anfrage, einem weiteren Affiliate-Netzwerk beizutreten, die ich mehr als dankend auf zynische Weise ablehnte (und also für meine Werte eintrat). Nicht noch eines, dachte ich. Affiliate-Marketing ist ein höchst sensibles Feld, das viel Aufwand bedarf, damit es Früchte trägt. Doch ich bin sozialisiert worden mit dem Internet, ich habe Mailboxen zwar nicht mit der Muttermilch aufgesaugt, aber doch mitgemacht, und von diesem Darpa hat sowieso fast &#8222;kein Schwein&#8220; etwas &#8222;wirklich&#8220; mitbekommen, weil die Amerikaner das ja gar nicht wollten&#8230;<br />
Ich kann getrost behaupten, dass ich die Anfänge des Internet in Deutschland nicht nur erlebt, sondern mitgemacht habe. Also ist es mir nicht verheimlicht geblieben, womit die Führungspersonen eines gewissen &#8222;Inkubators&#8220; für Start-ups mit einer Rakete im Namen früher ihr Geld verdient haben. Sie haben nach der Posse mit unaufgeforderten Abbuchungen, die von Verbraucherschützern zurechtgeklagt werden mussten, irgendwann in StudiVZ investiert und sich als deren Heilsbringer aufgespielt, dann aber das sinkende Schiff verlassen und Kohle in Facebook gesteckt und sogar beim Aufbau in Deutschland geholfen. Das ist ein bisschen wie bei Goldman Sachs, nicht wahr? Vielleicht ist das ja Raketenkapitalismus.</p>
<p>Nun begab es sich, dass dieser Raketen-Inkubator mit den Klingeltonmenschen im Hintergrund ein neues Affiliate-Programm aus dem Boden stampft. Ich wurde gebeten, mit einer Webseite von mir beizutreten. Meine Antwort machte klar, dass es uns am Allerwertesten vorbei ginge, &#8222;was die Klingeltonbrüder veranstalten.&#8220; Ich beschloss meine Replik mit dem Beisatz, dass ich &#8222;in den 90ern schon im Internet unterwegs war und deshalb weiß, worum es hier geht&#8220;, nicht ohne weiterhin der eigentlich unbeteiligten PR-Mitarbeiterin frohes Schaffen beim &#8222;Kapitalismusgeschwader&#8220; zu wünschen und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass wir jede weitere unaufgeforderte E-Mail seitens der Raketenkapitalisten mit einer Bitte um Unterlassung beantworten würden.</p>
<h2>Phantome mögen Macnotes</h2>
<p>Doch genug von Raketen. Kommen wir in einer Zeit, in der der &#8222;lupenreine Demokrat&#8220; Wladimir Putin den &#8222;Paten&#8220; Seppl Blatter von der FIFA verteidigt, lieber zu Phantomen. Denn wenngleich mich das SEO-Geschwafel von Sistrix, Xovi und Co. nervt, weil die Betreiber dieser Dienstleister nur irgendwo aus dem angelsächsischen Sprachraum einen Namen für etwas aufgreifen, was sie selbst nicht vorhersehen konnten, hat doch das jüngste unangekündigte Google-Update Macnotes gutgetan. Unsere Sichtbarkeit hat zugenommen. Mehr Menschen finden über Google zu unserer Webseite und wir werden zumindest &#8222;ein bisschen&#8220; für unsere Arbeit belohnt. Kann ich mich also bei einem Algorithmus bedanken. Prima.<br />
Zumal schon der vorherige Algorithmus, der Wert auf &#8222;Mobilität&#8220; legte, Macnotes gerne verarbeitet hat. Lustig ist, dass Macnotes quasi schon zur Gründung Wert auf eine Erreichbarkeit via Smartphone-Display legte und dieses Mantra nur für kurze Zeit aus technischen Gründen mal verschütt ging. Freilich hat sich die Art und Weise, wie wir uns &#8222;mobil&#8220; präsentierten häufig geändert, doch wir optimieren nun sogar Bilder und Zugriffszeiten, dass die Bude wackelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/05/29/naehkaestchen-8/">Nähkästchen #8: von Raketen und Phantomen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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