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	<title>Du hast nach iusethis gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach iusethis gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Mac App Store: Zweite Eindrücke und Ausblicke</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst f&#252;r kurze Zeit ist der Mac App Store nun im Netz, Erfolgsmeldungen gibt es jedoch bereits zur Gen&#252;ge. Auch die Skeptiker stellten inzwischen fest, dass weder Welt noch unabh&#228;ngige Softwareentwicklung zugrunde gingen. Praktische Apps, zivile Preise, alles gut demnach? Vorneweg: Nette Details &#8230; &#8230; generierte der Mac App Store auch schon &#8211; dass die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/">Mac App Store: Zweite Eindrücke und Ausblicke</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Erst f&uuml;r kurze Zeit ist der Mac App Store nun im Netz, Erfolgsmeldungen gibt es jedoch bereits zur Gen&uuml;ge. Auch die Skeptiker stellten inzwischen fest, dass weder Welt noch unabh&auml;ngige Softwareentwicklung zugrunde gingen. Praktische Apps, zivile Preise, alles gut demnach?</p>
<h2>Vorneweg: Nette Details &hellip;</h2>
</p>
<p>&hellip; generierte der Mac App Store auch schon &#8211; dass die Kindle-App schon die Toplisten st&uuml;rmt, bevor eine &uuml;berf&auml;llige iBooks-Portierung die E-Books auf den Desktop bringt, ist eher von anekdotischer Bedeutung. Aber <strong>sprechen wir vom Geld.</strong> <a href="https://macnotes.de/2011/01/06/aperture-3-6299e-statt-199e-im-mac-app-store/">Apertures drastische Preissenkung</a> ist f&uuml;r sich genommen erfreulich f&uuml;r Neuk&auml;ufer, nimmt aber dar&uuml;ber hinaus m&ouml;glicherweise einen allgemeinen Trend zur g&uuml;nstigeren Mac-Software vorweg. App Store-Million&auml;re auch &uuml;ber den Desktop &#8211; die Erfolgsgeschichten mit dem 79-Cent-Programm werden auch im Mac App Store nur wenige schreiben. Die Chancen sind jedoch deutlich gestiegen, verglichen mit derselben App, die irgendwo im Netz irgendwie verkauft wird.</p>
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<p>Der <a href="https://macnotes.de/2011/01/07/mac-app-store-uber-1-million-download-seit-launch/">erfolgreiche Mac App Store-Launch</a> war erwartbar, erstaunlich sind die recht schnell entstandenen Reviews und Bewertungen &#8211; viel Synthetik ist dabei, aber um sich ein Bild zu machen, reichen die Nutzerkommentare in der Regel bereits durchaus. Kostenlos ist ebenso vieles &#8211; schnell eingerichtet und auch wieder schnell deinstalliert verf&uuml;hrt der Shop zum Ausprobieren, und wenn das bei den teureren Programmen noch nicht geht &#8211; die Lite-Versionen werden kommen.</p>
<h2>Kleine geile Apps</h2>
<p>Vor lauter &#8222;iPhone-Programme&#8220; und &#8222;Widget&#8220;-Gerede hat man gelegentlich aus den Augen verloren, dass &#8222;Apps&#8220; nichts anderes als ausgewachsene Programme, eben &#8222;Applikationen&#8220; sind. Der App Store auf iPhone, iPad und Co. gab dem Software-Markt im einstelligen Eurobereich einen massiven Schub. Noch wichtiger: Er zeigte einen gangbaren Weg f&uuml;r die &#8222;vorsichtigen Anwender&#8220;, die bislang mit Rechner-Grundausstattung und den Installationen ihrer Helfer arbeiteten und um alles, was wie Download oder Softwareinstallation aussah, einen gro&szlig;en Bogen machten. Hier sind Potentiale zu erschlie&szlig;en.</p>
<p>Dass der Rechner eine Universalmaschine ist, die prinzipiell zur L&ouml;sung eines weiten Spektrums von Aufgaben nach Belieben modifiziert werden kann &#8211; bei vielen Anwendern scheitert diese Metapher an der omin&ouml;sen &#8222;Modifikation&#8220;. Viele kleine verschiedene Tools anzubieten, die jeweils auf spezifische Aufgaben sehr gut abgestimmt sind und gegebenenfalls &uuml;ber Schnittstellen kommunizieren, ist absolut nichts neues. Apple hat ironischerweise einmal mehr ein altbekanntes, schon vielerorts eingesetztes Prinzip &#8211; einen <a href="https://macnotes.de/2011/01/13/bodega-appfresh-iusethis-alternativen-zum-mac-app-store-im-uberblick/">Distributionskanal f&uuml;r Mac-Software</a> &#8211; genommen und auf eine Art und Weise umgesetzt, mit der auf einen Schlag der leichte und sichere Zugriff auf eine schnell wachsende Zahl von Apps geschaffen wird, die ihrerseits einfach, klar und f&uuml;r meist sehr spezifische, leicht verst&auml;ndliche Aufgaben geeignet sind. Am Horizont d&auml;mmern dar&uuml;ber hinaus noch Touchscreen-Macs herauf &#8211; womit eine ganze Reihe von iPad-Apps auf einen Schlag auch Mac-Weihen erhalten k&ouml;nnen.</p>
<div data-id="574984" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Streitbarer sind die Thesen, geht es um die &#8222;professionellere&#8220; Anwenderschar. Exemplarisch m&ouml;glicherweise die Diskussion um den <strong>potentiell segensreichen Effekt des Mac App Store f&uuml;r Musiker</strong>. Dieser</p>
<ul>
<li>&hellip; sei <strong>immens angesichts einer Vielzahl von 0-15-Dollar-Apps mit professionellen M&ouml;glichkeiten</strong>, <a href="https://www.synthtopia.com/content/2011/01/06/what-the-mac-app-store-means-for-musicians/">so Synthtopia</a>. Durch einfachen Bezahlvorgang, leichte und sichere Installation und die breite Userbasis werden zahlreiche neue Nutzer gewonnen, die Grenze zwischen H&ouml;rer und Musiker zum &#8222;Prosumer&#8220; verwischen, Musik interaktiver und zug&auml;nglicher machen usw.</li>
<li>&hellip; sei <strong>gnadenlos &uuml;bersch&auml;tzt angesichts der wenigen Apps</strong>, aufw&auml;ndigen Entwickler-Zulassungsprozeduren, den praxisfernern Richtlinien in Sachen Plugins/Interaktion zwischen Apps, so <a href="https://cdm.link/2011/01/six-reasons-the-mac-app-store-means-little-for-music-creation-at-least-for-now/">die Thesen auf Createdigitalmusic</a>, dar&uuml;ber hinaus sei der Bedarf an der &#8222;Prosumer&#8220;-App-Welt ein h&ouml;chst hypothetischer.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit?</strong> Zu fr&uuml;h f&uuml;r speziellere Prognosen, aber mit einem &#8222;Mehr App-K&auml;ufer, mehr App-Coder, vielf&auml;ltigeres Angebot&#8220; wird man definitiv auf der sicheren Seite sein. Und wenn die Apps erst einmal bei den Anwendern sind, werden sie diese auch nutzen. Kurz gefasst: Mehr Leute werden mehr Spa&szlig; an mehr Ger&auml;ten haben.</p>
<h2>Komplexit&auml;tsreduktion ist das neue Normal</h2>
<p>Der Tritt in Richtung iTunes (es kommt aus der H&ouml;lle!) darf nicht fehlen: mehr als f&uuml;r alles andere sollte man Apple daf&uuml;r danken, den App Store nicht auch noch in das aufgeblasene Unget&uuml;m iTunes integriert zu haben. Statt der eierlegenden Wollmilchsau mit jahrelangen Verfettungserscheinungen iTunes noch eine Funktionalit&auml;t zu implantieren, bekam der App Store sein eigenes Programm. Hoffen kann man vielleicht gar auf weitere Vereinfachungen nach iOS-Beispiel &#8211; separate Videothek, separater App Store und vielleicht gar eine separate Sync/Backup-Verwaltung f&uuml;r die iDevices. Aber an sich geht es unter der &Uuml;berschrift um eine andere Komplexit&auml;t &#8211; der in Sachen Technik, Rechner und Internet generell.</p>
<p>Die l&auml;sst sich noch leichter meiden. Mit lockerem Drag&#8217;n Drop der App gab es schon vor Mac App Store-Zeiten ausreichend Anlass zum Bel&auml;cheln software-installierender (und deinstallierender) Windowsnutzer. Alles noch einfacher nun &#8211; und auch &uuml;ber die Frage nach der vertrauensw&uuml;rdigen Quelle, aus der das DMG hoffentlich kommt, muss man sich in den heutigen Zeiten am Mac nicht mehr stellen. An sich kann man das knappe Fazit ziehen, dass Apple hier in Sachen Programme das umsetzt, was im Musikbereich schon ihr gr&ouml;&szlig;ter Verdienst war: eine <strong>DAU-taugliche, praktische, einfache Art, online digitale G&uuml;ter einzukaufen</strong>.</p>
<div data-id="574985" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Das b&ouml;se Wort von den DAUs ist nun gefallen, um das sich der Kollege Trust wacker gedr&uuml;ckt hat. Seine <a href="https://macnotes.de/2011/01/17/kommentar-erst-die-ahnungslosen-dann-die-schonungslosen/">Kritik insbesondere in Richtung der App Store-Kunden im Spielesektor</a> trifft durchaus: Wer in der Vergangenheit nicht die Herstellerseiten flei&szlig;ig durchst&ouml;berte, wird sich mit dem App Store pl&ouml;tzlich im Software-Schlaraffenland w&auml;hnen und entsprechend loben, preisen und bewerten. Dass dabei vieles recycled wird, was &#8222;alten Hasen&#8220; schon seit geraumer Zeit bekannt ist, Diskussionen &uuml;ber Features und Inhalte nochmal von vorn gef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen, Anspr&uuml;che, die von den Hardcore-Usern hartn&auml;ckig eingefordert/durchgesetzt wurden, pl&ouml;tzlich wieder unter den Tisch fallen k&ouml;nnen &#8211; (hoffentlich) Kinderkrankheiten.</p>
<p>Dennoch: m&ouml;glicherweise der gr&ouml;&szlig;te Verdienst des App Store ist, dass er eine Distributionsplattform geschaffen hat, die es dem Kunden so leicht wie m&ouml;glich macht, ans Programm der Wahl zu kommen &#8211; legal, schnell, einfach. &Auml;rger mit Lizenzcodes, Freischaltungen, Online-Registrierung, vergessenen Schl&uuml;sseln usw. ist schlicht Geschichte. Man fragt sich allenfalls, warum es daf&uuml;r bis 2011 gebraucht hat.</p>
<h2>Apple, sch&uuml;tze uns</h2>
<p>Vielleicht, weil es dann doch ein wenig abschreckt, dem Hardware/OS-Anbieter auch noch die Vollmacht zu geben, Applikationen zuzulassen, abzulehnen und die entsprechenden Kriterien nach Belieben zu definieren? Klar, bei hunderttausenden von Apps geht das nicht ohne Streit und gelegentlichen Kollateralschaden, aber die <strong>Kritik am Apple-Regime &uuml;ber den App Store</strong> ist nicht unbegr&uuml;ndet.</p>
<p>Schwerer noch wiegt der &#8222;normalisierende&#8220; Effekt: letzten Endes definiert Apple, was die &#8222;seri&ouml;sen Weihen&#8220; des Stores bekommt und was in die Schmuddelecken verbannt wird. Denn Hand aufs Herz: wer wird den weniger technikaffinen Eltern nicht irgendwann ein <em>&#8222;Schau bei dem dunkelblauen A-Icon nach, da ist alles sicher&#8220;</em> an die Hand geben und sich ein <em>&#8222;&#8230;und dann noch Sourceforge&#8220;</em> ersparen?</p>
<p>Die <strong>&#8222;neue Normalit&auml;t&#8220; wird der App Store sein</strong>, und neben den allf&auml;lligen Fragen in Sachen Sex, Gewalt und Jugendschutz, der oft genug zum Erwachsenenschutz mutiert (ok, auf der <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">Apple-Plattform nur bedingt</a>), ist h&ouml;chst fraglich, ob man dort ein Tor Browser Bundle findet oder einen <a href="https://macnotes.de/2011/01/18/freenetproject-anonymes-darknet-auf-dem-mac-benutzen/">Freenet-Client f&uuml;r Mac OS X</a>. Und was ist eigentlich angesichts der kommenden weiteren F&auml;lle von <a href="https://macnotes.de/2011/01/08/vlc-aus-app-store-entfernt/">inkompatiblen Lizenzen</a>?</p>
<h2>Prognosen und unvermeidliches Fazit</h2>
<p>Es wird keiner gezwungen. In der Theorie richtig, praktisch hat der Mac App Store das Zeug dazu, eben Quasistandard zu werden. Auf dem iPhone wird von Cydia regelm&auml;&szlig;ig behauptet, dass der alternative App Store auf ca. 10% der Ger&auml;te installiert sei. Gef&uuml;hlt kommt mir das zu hoch vor, auch hier ist der App Store schlicht das ma&szlig; der Dinge, der Rest nach wie vor Randerscheinung. Der Mac wird einfach noch ein St&uuml;ck weit einfacher zu bedienen, die Apps noch leichter zu finden und zu installieren &#8211; jedenfalls diejenigen mit App Store-Weihen. Die neue Installations-Normalit&auml;t ist &uuml;bersichtlich, sicher und bequem und deshalb wird sie sich durchsetzen. Das &#8222;Aussperren&#8220; der Alternativen braucht es gar nicht, die Vorteile f&uuml;r den Normalanwender reichen v&ouml;llig f&uuml;r einen Siegeszug des App Store aus.</p>
<p>Womit ein weiterer Softwarebereich ganz ohne gro&szlig;en Zwang der Regulierungs- und Zulassungsmacht Apples unterworfen ist. Dass es im Apple-Appiversum dann eben allenfalls verhaltene Erotik gibt, politische Inhalte notfalls weichgesp&uuml;lt werden, die Vierbuchstabenw&ouml;rter ausgesternt werden &#8211; hey, es ist Apples Shop. Drau&szlig;en im Netz ist das alles ja nach wie vor zu haben. Alles nicht schlimm &#8211; sondern normal. Im guten wie im schlechten Sinn.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/">Mac App Store: Zweite Eindrücke und Ausblicke</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bodega, AppFresh, iUseThis: Alternativen zum Mac App Store im Überblick</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/01/13/bodega-appfresh-iusethis-alternativen-zum-mac-app-store-im-uberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:31:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einer Woche ist der Mac App Store gestartet, mit dem Mac-Nutzer Software kaufen und auf dem neuesten Stand halten k&#246;nnen. Der Mac App Store ist allerdings nicht die einzige M&#246;glichkeit f&#252;r Mac-Besitzer, Apps zu durchst&#246;bern (und zu kaufen): Bodega, AppFresh und iUseThis liefern einen &#220;berblick &#252;ber interessante Software und/oder helfen dabei, diese aktuell zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/13/bodega-appfresh-iusethis-alternativen-zum-mac-app-store-im-uberblick/">Bodega, AppFresh, iUseThis: Alternativen zum Mac App Store im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Vor einer Woche ist der Mac App Store gestartet, mit dem Mac-Nutzer Software kaufen und auf dem neuesten Stand halten k&ouml;nnen. Der Mac App Store ist allerdings nicht die einzige M&ouml;glichkeit f&uuml;r Mac-Besitzer, Apps zu durchst&ouml;bern (und zu kaufen): Bodega, AppFresh und iUseThis liefern einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Software und/oder helfen dabei, diese aktuell zu halten.</p>
<h2>Bodega: Alternativer App-Store und -Verwaltung f&uuml;r Mac-Software</h2>
</p>
<p>Bereits im Herbst 2009 haben wir uns mit <a href="https://macnotes.de/2009/08/06/bodega-app-store-fur-desktop-programme/">Bodega</a> etwas ausf&uuml;hrlicher besch&auml;ftigt. Der &#8222;Corner Store for Mac apps&#8220;, wie die App auf der <a href="https://web.archive.org/web/20110101035118/http://appbodega.com:80/">Website</a> bezeichnet wird, ist von seiner Funktionsweise her am ehesten mit dem Mac App Store zu vergleichen. Das Hauptfenster von Bodega ist &auml;hnlich aufgebaut wie das von iTunes, neben einem Featured-Bereich, einzelnen Kategorien sowie einer Wunschliste listet Bodega im Bereich Applications alle installierten Anwendungen und zeigt, sofern m&ouml;glich, auch den aktuellen Status an.</p>
<div data-id="574113,574114" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Die Darstellung in den einzelnen Kategorien erinnert an die Regalanordung in iBooks, bei Bedarf kann die gew&uuml;nschte App direkt via Bodega ausgew&auml;hlt und gekauft werden. Kostenlose Anwendungen kann man damit direkt herunterladen und mit Bodega installieren, bei kostenpflichtigen Programmen wird man via Browser an den jeweiligen Entwickler weitergeleitet.</p>
<p>Verf&uuml;gbar sind &uuml;ber Bodega zahlreiche Apps unabh&auml;ngiger Entwickler. Die Updatefunktion ist, wie auch im Mac App Store selbst, nicht f&uuml;r jede Anwendung nutzbar, ein Vorteil ist aber, dass auch extrem veraltete Versionen der Programme problemlos erkannt und Updates bereitgestellt werden.</p>
<h2>AppFresh: Frischzellenkur f&uuml;r installierte Software</h2>
<p>Offiziell ist <a href="https://web.archive.org/web/20101229141916/http://metaquark.de:80/appfresh">AppFresh</a>, das &uuml;brigens von dem deutschen Entwicklerteam metaquark stammt, eine Development Preview, die laut den Entwicklern nach wie vor Fehler beinhalten kann. Mit AppFresh kann man seine installierten Anwendungen, Widgets, Preference Panes und Plugins (z.&nbsp;B. in Mail, Adressbuch und iPhoto) auf dem neuesten Stand halten. Die Update-Informationen stammen von iUseThis, auch <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-eigene Updates werden dank Anbindung an die Mac OS-Softwareaktualisierung mit vermerkt.</p>
<div data-id="574115,574116" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>AppFresh listet nicht nur Anwendungen, die im Programme-Ordner hinterlegt sind, auch anderswo abgelegte Software wird automatisch in die Auflistung aufgenommen. Neben den Updates selbst werden Details zum Update sowie der App selbst sowie deren Speicherort aufgef&uuml;hrt. Durch die vergleichsweise gro&szlig;e Datenbank ist AppFresh eine perfekte L&ouml;sung f&uuml;r alle, die viele Anwendungen sowie Add-Ons auf dem Mac haben. Von insgesamt 237 updatebaren Elementen wurden 58 nicht korrekt erkannt, teilweise deshalb, weil sie nicht bei iUseThis gelistet sind. Dies ist unserer Ansicht nach zu verkraften, da die relevantesten Anwendungen problemlos erkannt und gepr&uuml;ft wurden.</p>
<h2>iUseThis: Social App Network und M&ouml;glichkeit zum St&ouml;bern</h2>
<p><a href="https://web.archive.org/web/20110108185354/http://osx.iusethis.com/">iUseThis</a> f&auml;llt etwas aus dem eigentlichen App Store-Prinzip heraus, dennoch ist es in unseren Augen erw&auml;hnenswert. Viele kennen iUseThis vor allem aus dem Social Networking-Bereich, man kann all seine in Verwendung befindlichen Programme und Tools dort vermerken und die Informationen mit anderen teilen.</p>
<div data-id="574117" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Dank der Suche kann man gezielt nach Anwendungen suchen, alternativ besteht die M&ouml;glichkeit, Top-Downloads sowie Neuerscheinungen direkt auf einen Blick z bekommen. iUseThis ist wohlgemerkt &#8222;nur&#8220; so etwas wie ein Hub: Will man eine Anwendungen herunterladen, landet man per Klick direkt auf der Seite des Entwicklers bzw. im Mac App Store, falls die App dort zu finden ist.</p>
<h2>download.cnet.com (ehemals Versiontracker), MacUpdate: App-Verzeichnisse im Web</h2>
<p>Neben Software sowie Networkingl&ouml;sungen gibt es f&uuml;r den Download von Anwendungen bereits sehr lange Plattformen wie <a href="https://download.cnet.com/mac/">download.cnet.com</a> und <a href="https://www.macupdate.com/">MacUpdate</a>. Dort lassen sich die Anwendungen nach Kategorien, Betriebssystem und Preis unterteilen oder suchen. Besonders die Betriebssystem-Einschr&auml;nkung bei download.cnet.com lohnt sich f&uuml;r all jene, die noch mit &auml;lteren Rechnern unterwegs sind und regelm&auml;&szlig;ig an der schieren Flut vorhandener Anwendungen verzweifeln. Der Vorteil der gro&szlig;en Verzeichnisse: Man findet bei der Suche nach bestimmten Features mehrere Auswahlm&ouml;glichkeiten und erh&auml;lt dank teils vorhandener Screenshots bereits einen ersten Eindruck der Anwendungen, ohne sie herunterzuladen.</p>
<div data-id="574118" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wer den Mac App Store nicht nutzen will, der findet eine Handvoll Alternativen, die in Sachen Funktionen durchaus mit Apples hauseigener Storel&ouml;sung mithalten k&ouml;nnen. Jede hat allerdings ihre St&auml;rken und Schw&auml;chen, die man in seine Entscheidungsfindung einflie&szlig;en lassen sollte: Bei Bodega ist die Datenbank an pr&uuml;fbaren Apps &uuml;berschaubar, daf&uuml;r lassen sich Anwendungen sehr leicht installieren. AppFresh hat keine Storefunktionen, daf&uuml;r bietet es die umfassendsten Update&uuml;berpr&uuml;fungen und empfiehlt sich f&uuml;r alle, die bereits eine gro&szlig;e, etwas un&uuml;bersichtliche Sammlung verschiedenster Anwendungen und Tools haben. Bei iUseThis kommt vor allem der soziale Aspekt zum Tragen: Was benutzen die Freunde, was benutzen andere Mac-Nutzer, welche Apps lassen sich zu Thema XY finden. Die gro&szlig;en App-Verzeichnisse wie MacUpdate bieten die gr&ouml;&szlig;te Auswahl und geben schon vor der Benutzung einen ersten Blick darauf frei, was den User erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/13/bodega-appfresh-iusethis-alternativen-zum-mac-app-store-im-uberblick/">Bodega, AppFresh, iUseThis: Alternativen zum Mac App Store im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>AppFresh: Immer frische Software</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/06/19/appfresh-immer-frische-software/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2007 17:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von zwei deutschen Entwicklern stammt AppFresh, ein neues Tool, das verspricht, Ordnung in den Update-Dschungel zu bringen. Noch befindet sich AppFresh im fr&#252;hen Beta-Stadium, aber wir haben trotzdem schon mal einen Blick auf das Programm geworfen. Die Idee hinter AppFresh ist so simpel wie sympathisch: Alle Updates f&#252;r alle Programme, zentral verwaltet an einem Platz. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/06/19/appfresh-immer-frische-software/">AppFresh: Immer frische Software</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Von zwei deutschen Entwicklern stammt <a href="https://web.archive.org/web/20120315184741/http://metaquark.de:80/appfresh/mac">AppFresh</a>, ein neues Tool, das verspricht, Ordnung in den Update-Dschungel zu bringen. Noch befindet sich AppFresh im fr&uuml;hen Beta-Stadium, aber wir haben trotzdem schon mal einen Blick auf das Programm geworfen.<span id="more-1366"></span></p>
<p>Die Idee hinter AppFresh ist so simpel wie sympathisch: Alle Updates f&uuml;r alle Programme, zentral verwaltet an einem Platz. AppFresh verf&uuml;gt daf&uuml;r &uuml;ber eine Anbindung an <a href="https://web.archive.org/web/20070611195457/http://osx.iusethis.com/">iusethis</a> und versorgt sich dort mit den n&ouml;tigen Informationen &uuml;ber neue Versionen. Praktisch: Die Release-Notes werden in der Regel direkt mit &uuml;bertragen. Das Programm sortiert die installierte Software nach verschiedenen Kategorien und erm&ouml;glicht das Update einzelner oder aller Programme. Den Download der Updates &uuml;bernimmt AppFresh bei den meisten Programmen &#8211; l&auml;stiges Suchen auf den Hersteller-Websites entf&auml;llt also weitestgehend. Besonders wertvoll kann die sogenannte &#8222;Snapshot&#8220;-Funktion sein. Damit kann man den aktuellen Stand eines Programmes speichern und nach einem (missgl&uuml;ckten oder fehlerhaften) Update mit wenigen Klicks dorthin zur&uuml;ckkehren.</p>
<p>An einigen Stellen hakt es in der Preview-Version von AppFresh noch. Und man kann sicherlich dar&uuml;ber streiten, ob es dieses Programm heutzutage wirklich noch braucht, wo fast jede Software ihre eigene Update-&Uuml;berwachung mitbringt. Aber die &Uuml;bersichtlichkeit und insbesondere die &#8222;Snapshot&#8220;-Funktion machen AppFresh zu einer ernstzunehmenden Alternative.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/06/19/appfresh-immer-frische-software/">AppFresh: Immer frische Software</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Notizen: Update für iTunes mit DRM-freier Musik und mehr</title>
		<link>https://macnotes.de/2007/05/30/notizen-vom-30-mai-2007/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 07:48:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Notizen vom 30. Mai 2007: Update f&#252;r iTunes mit DRM-freier Musik, Handy-Suite f&#252;r den Mac vorgestellt, es wurde ein Exploit in Samba gefunden, Tipps f&#252;r das Adressbuch und wir weisen auf Software-Updates hin. Update f&#252;r iTunes Gestern wurde Apple noch daran erinnert, dass der Mai, und somit der Zeitraum f&#252;r das Versprechen DRM-freie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2007/05/30/notizen-vom-30-mai-2007/">Notizen: Update für iTunes mit DRM-freier Musik und mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In den Notizen vom 30. Mai 2007: Update f&uuml;r iTunes mit DRM-freier Musik, Handy-Suite f&uuml;r den Mac vorgestellt, es wurde ein Exploit in Samba gefunden, Tipps f&uuml;r das Adressbuch und wir weisen auf Software-Updates hin.<span id="more-1285"></span></p>
<h2>Update f&uuml;r iTunes</h2>
</p>
<p><a href="https://macnotes.de/2007/05/29/notizen-vom-29-mai-2007/">Gestern wurde Apple noch daran erinnert</a>, dass der Mai, und somit der Zeitraum f&uuml;r das Versprechen DRM-freie Musik anzubieten, bald endet und heute ist ein Update auf Version 7.2 f&uuml;r iTunes verf&uuml;gbar, das dieses Feature enth&auml;lt. Die sog. &#8222;iTunes-Plus&#8220;-Musik l&auml;sst sich wie gewohnt im iTunes-Store probeh&ouml;ren und bei Gefallen in deutlich besserer Qualit&auml;t und vor allem ohne Digital Rights Management herunterladen.</p>
<h2>Handy-Suite f&uuml;r den Mac</h2>
<p>Nova Media stellte gestern sein neustes Programm FoneLink vor, eine Handy-Suite f&uuml;r den Mac. Herzst&uuml;ck der Software ist das &#8222;Media Center&#8220;, mit dem man Bilder, Videos und Sounddateien auf das Handy &uuml;bertragen, und bei Bedarf direkt ins richtige Format umwandeln kann. Au&szlig;erdem gibt es Backup-Tool &#8222;Time Tunnel&#8220; und den &#8222;Organizer&#8220;, mit dem sich Kontakte, Notizen und Safari-Lesezeichen zwischen dem Mac und dem Handy verwalten lassen.</p>
<h2>Exploit in Samba</h2>
<p>Wie die Computerworld berichtet ist eine Sicherheitsl&uuml;cke im Samba-Server vorhanden, die Benutzer von Max OS X betrifft. Wer also nicht zwingend &#8222;Windows Sharing&#8220; ben&ouml;tigt, sollte dies deaktivieren, um so einem unn&ouml;tigen Sicherheitsrisiko zu entgehen. Da <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> dem Samba-Server seit nun mehr als zwei Jahren kein Update mehr spendiert hat, ist die einzige Behebung dieses Exploits das manuelle Aktualisieren von Samba &uuml;ber die <a href="https://www.samba.org/samba/">offizielle Homepage</a>.</p>
<h2>Tipps f&uuml;r das Adressbuch</h2>
<p>Wer mehr aus dem Adressbuch rausholen m&ouml;chte, oder schon immer auf der Suche nach ein paar Tipps und Tricks war, wird auf <a href="http://www.macosxtips.co.uk/index_files/address-book-tips.php">macosxtipps.co.uk</a> f&uuml;ndig. Dort wurde ein Artikel mit 13 kleinen Adressbuch-Tipps ver&ouml;ffentlicht.</p>
<h2>Updates</h2>
<p>Der Datei-Manager <a href="https://web.archive.org/web/20070515203205/http://www.likemac.ru:80/english/">Disk Order</a> hat ein Update genossen und ist in Version 2.5.1 verf&uuml;gbar. Der Update-Manager <a href="https://web.archive.org/web/20120315184741/http://metaquark.de:80/appfresh/mac">AppFresh</a> ist in einer neuen Beta verf&uuml;gbar, er kommuniziert jetzt mit dem Service von <a href="https://web.archive.org/web/20070601221339/http://osx.iusethis.com:80/">iusethis</a>. EXIF Viewer ist seit gestern in Version 2.6 erh&auml;ltlich.</p>
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		<title>Kommentar: Shareware 2.0</title>
		<link>https://macnotes.de/2006/12/17/kommentar-shareware-20/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 13:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute geht mit MacHeist eine Aktion zu Ende, die wie kaum eine andere in den letzten Wochen f&#252;r Wirbel in der Mac-Szene gesorgt hat. Sie ist dabei nur ein Beispiel f&#252;r eine Reihe von Trends und Entwicklungen, die die Software-Industrie ver&#228;ndert haben. Selten durfte die Branche so viel Aufmerksamkeit genie&#223;en wie in diesem Jahr &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2006/12/17/kommentar-shareware-20/">Kommentar: Shareware 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Heute geht mit MacHeist eine Aktion zu Ende, die wie kaum eine andere in den letzten Wochen f&uuml;r Wirbel in der Mac-Szene gesorgt hat. Sie ist dabei nur ein Beispiel f&uuml;r eine Reihe von Trends und Entwicklungen, die die Software-Industrie ver&auml;ndert haben. Selten durfte die Branche so viel Aufmerksamkeit genie&szlig;en wie in diesem Jahr &#8211; und doch ist nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Umso mehr lohnt sich ein kritischer Blick auf den Status Quo.<span id="more-857"></span></p>
<h2>Au&szlig;en hui, innen pfui</h2>
</p>
<p>Kleider machen Leute und durchgestylte Oberfl&auml;chen offenbar erfolgreiche Shareware. Das allein w&auml;re nicht zu beanstanden, schlie&szlig;lich sind wir Mac-User eben besonders w&auml;hlerisch was das Look-and-feel der Programme angeht, f&uuml;r die wir bezahlen. Es scheint jedoch als w&uuml;rden manche Entwickler ihre Ressourcen nunmehr fast ausschlie&szlig;lich auf im doppelten Sinne oberfl&auml;chliche Kosmetik verwenden. Die Liste der Opfer dieses neuen Sch&ouml;nheitswahns ist lang. Prominente Vertreter sind zum Beispiel <a href="http://www.discoapp.com/">Disco</a> und <a href="https://web.archive.org/web/20061215123228/http://www.midnightapps.com/chaching/">Cha-Ching</a>. Da wird mit optischen Effekten nur so um sich geworfen, doch selbst perfekt animierter Rauch vermag funktionale Schw&auml;chen nicht zu vernebeln.</p>
<h2>Beta forever</h2>
<p>Die beiden genannten Programme stehen exemplarisch f&uuml;r eine weitere Unart, die sich immer mehr breit macht: Software wird mittlerweile bereits verkauft, wenn sie gerade einmal halb-fertig ist. Oft lassen die Programme heute nur das grobe Konzept erkennen, wenn sie der &Ouml;ffentlichkeit zum Kauf angeboten werden. Die Entwickler lassen sich die monatelangen Beta-Phasen teuer bezahlen und profitieren gar von kostenlosen Bug-Reports und Feature-Requests der K&auml;ufer, die in der verzweifelten Hoffnung, irgendwann einmal eine brauchbare Software zu bekommen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.</p>
<h2>&#8222;Diggtat&#8220; der Masse</h2>
<p>Wer heute in der Shareware-Szene erfolgreich sein will, braucht mehr denn je Publicity. PR ist mittlerweile Alles und ohne eine Schar von Unterst&uuml;tzern, die die Software bei Digg, iUseThis und Co. an die Spitze klicken, haben Newcomer keine Chance. Hinzukommt, dass das, was alle toll finden, nicht immer tats&auml;chlich gut ist. Denn ausgewiesener Schrott l&auml;sst sich heute gewinnbringend vermarkten, wenn der Hype drumherum gro&szlig; genug ist.</p>
<h2>Software zum Discounter-Preis</h2>
<p>Ob MacHeist, &#8222;Mac App a Day&#8220; oder MacZot: Shareware wird heute verschenkt oder zum Discounter-Preis verramscht. Marketing-Guru Phill Ryu steht mit seinen Projekten an der Spitze dieses Eisbergs, an dem er selbst kr&auml;ftig verdient. Nun muss man nicht gleich zum Mitleid mit den angeblich ausgebeuteten Entwicklern <a href="https://daringfireball.net/2006/12/iniquities_of_the_selfish">aufrufen</a>, schlie&szlig;lich machen die freiwillig mit. Aber es fragt sich doch, ob dieser Trend aus Anwendersicht w&uuml;nschenswert ist. Nat&uuml;rlich freuen wir uns &uuml;ber g&uuml;nstige Software, doch einem geschenkten Gaul schaut man eben auch nicht ins Maul. Bei sinkender Rendite pro Lizenz leidet zwangsl&auml;ufig der Support, den die Entwickler dem einzelnen Anwender bieten k&ouml;nnen und wollen. Auch die Qualit&auml;t der Programme wird nicht zwangsl&auml;ufig besser, wenn ihr Wert nur noch in Cent-Betr&auml;gen taxiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2006/12/17/kommentar-shareware-20/">Kommentar: Shareware 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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