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	<title>Du hast nach icombat gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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		<title>Cracked iPhone Applications III: Freiheit ist, wenn es trotzdem kracht</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 10:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn 80% der Anwender einer App nicht f&#252;r selbige bezahlt haben, ist der &#196;rger der Entwickler nachvollziehbar, insbesondere, wenn die App Store-Preise ohnehin niedrig genug sind. Welchen Ausweg gibt es, neben dem Ertragen der Situation? Im dritten Teil unserer Serie zu gecrackten Apps stellt Entwickler Andreas Heck nochmals seine Sicht der Dinge dar: man kann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/">Cracked iPhone Applications III: Freiheit ist, wenn es trotzdem kracht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wenn 80% der Anwender einer App nicht f&uuml;r selbige bezahlt haben, ist der &Auml;rger der Entwickler nachvollziehbar, insbesondere, wenn die <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a>-Preise ohnehin niedrig genug sind. Welchen Ausweg gibt es, neben dem Ertragen der Situation? Im dritten Teil unserer Serie zu gecrackten Apps stellt Entwickler Andreas Heck nochmals seine Sicht der Dinge dar: man kann seinem &Auml;rger Luft machen, man kann als Entwickler das Beste aus der Situation machen, aber auch Apple h&auml;tte die eine oder andere M&ouml;glichkeit, iPhone-Appcoder zu unterst&uuml;tzen.</p>
<h2>&#8222;Meinem</h2>
<p> geschickt argumentierenden <a href="https://macnotes.de/2009/05/28/cracked-iphone-applications-ii-die-cracks-der-tod-und-die-steuern/">Vorredner</a> den Wind aus den Segeln nehmend gestehe ich freim&uuml;tig: Ja, es gab schon immer Raubkopien und es wird sie immer geben. Eine Raubkopie ist eine Raubkopie ist eine Raubkopie. Dagegen hilft keine einzige Ma&szlig;nahme.</p>
<p>Der Diebstahl geistigen Eigentums ist so alt wie die kreative Idee als solche, ich denke gerade an eine zwielichtige Gestalt in Sandalen und roter Tunika, die am Forum Romanum dem armen Seneca &uuml;ber die Schultern glotzt und krampfhaft bem&uuml;ht ist, sich zu merken, was dieser gerade an Klugem zu Tontafel bringt, um es sp&auml;ter als eigene Leistung zu ver&ouml;ffentlichen. Und ich denke mit Ingrimm an das rotzl&ouml;ffelige Spiele-Kiddy, das anst&auml;ndig die 70 Cent f&uuml;r die Brezel auf den Tresen der braven B&auml;ckersfrau legt, um sich anschlie&szlig;end zuhause von einem Filesharing-Server das neueste iPhone Game f&uuml;r lau zu &#8222;besorgen&#8220;.</p>
<p>Weiter auf die Restriktionshupe zu dr&uuml;cken macht &#8211; da bin ich ganz bei meinem Vorredner &#8211; keinerlei Sinn. Die aktuellen Restriktionen seitens Apple sind schon dumm genug und treffen zudem meist ohnehin nur diejenigen, die durch die Restriktionen gesch&uuml;tzt werden sollten: die Entwickler. Es ist schlechtes Karma, dass Apple sich von Anfang an darauf versteift hat, einen Jailbreak des iPhones zu bek&auml;mpfen. Zugegeben, 100% aller raubkopierten Applikationen laufen, technisch bedingt, ausschlie&szlig;lich auf &#8222;gejailbreakten&#8220; iPhones. Im Umkehrschluss aber anzunehmen, man w&uuml;rde das Thema totschlagen, wenn man nur endlich den Jailbreak verhindern k&ouml;nnte, ist schlechtweg falsch. Der Nutzer illegaler Kopien sieht seinen Urheberrechtsversto&szlig; ohnehin immer als Kavaliersdelikt an, um nachts ruhig und zufrieden schlafen zu k&ouml;nnen. Es ist ihm egal, wie er in den Genuss nicht-bezahlter Waren kommt, irgendwer wird immer einen Weg finden. Au&szlig;erdem ist ein Nutzer eines Jailbreaks nicht gleichzusetzen mit einem Nutzer von Raubkopien.</p>
<p>Also was tun oder besser: Was von Apple fordern als betrogener Entwickler? V&ouml;llig unstrittig: es ist sinnlos, die Plattform weiter technisch zu beschr&auml;nken. Zum einen werden wichtige Ressourcen verplempert, zum anderen wird es nie einen Schutz geben, der von Dauer w&auml;re. Au&szlig;erdem ist aus anderen Branchen wie der Musikindustrie bekannt, dass die Abwesenheit von Raubkopien nicht mit mehr Ums&auml;tzen einhergeht. Diese &#8222;Dolchsto&szlig;legende&#8220; wird u. a. von der Filmindustrie bei der Kinovorf&uuml;hrung in kruden Werbespots vermittelt, man sitzt ihr aber auch dann leicht auf, wenn man im Schock feststellt, dass die eigene Arbeitsleitung gestohlen wurde und massenhaft weiter verteilt wird. (Mein Puls ist inzwischen im normalen Bereich, ich sehe wieder klar.)</p>
<p>Diskutiert man &#8211; oder vorsichtig formuliert: versucht man, mit Zeitgenossen in Foren zum Thema zu diskutieren, bekommt man von bekennenden Nutzern von Raubkopien am iPhone immer Folgendes zu h&ouml;ren: <em>&#8222;Es gibt zu wenig Lite-Versionen &#8230; Demo-Versionen gibt es gar nicht&#8230; ich will das erst mal testen&#8230; ich teste es per Crack&#8230; wenn es mir gef&auml;llt, kaufe ich es auch.&#8220;</em> Zum einen ist das eine dreiste L&uuml;ge, was sich auch an den in <a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">Teil 1 erw&auml;hnten conversion rates von iCombat</a> und anderen zeigt, die schlicht gegen 0 gehen. Zum anderen ist das zudem eine asoziale Einstellung. Wenn ich im Supermarkt einen Apfel &#8222;haben&#8220; m&ouml;chte, beisse ich auch nicht herzhaft hinein und teste es erst einmal, ob er meinen Geschmack trifft: <em>&#8222;Ach n&ouml;, der ist mir zu sauer, ich versuche den n&auml;chsten, den sch&ouml;n roten!&#8220;</em> Aber daheim am Rechner, versehen mit Nickname und Proxy-Server, sieht mich ja keiner beim Reinbei&szlig;en.</p>
<p>Welcher Ausweg b&ouml;te sich, au&szlig;er dem ermatteten Ertragen der Situation? Wie geht man in Bereichen anderer krimineller Delikte damit um? Beim Thema Drogen beispielsweise macht es keinen Sinn, jeden einzelnen kleinen Joint-Konsumenten rechtlich zu verfolgen, solange &#8222;die im Hintergrund&#8220; weiter rege Kundenbindung betreiben. Analog k&ouml;nnte Apple zwar (zeitweise) durch neue Sicherheitsmechanismen die Crack-Konsumenten an weiterem Konsum hindern, aber langfristig bleibt das Problem unangetastet. Also muss man an die Quelle heran, die Ursache quasi an der Wurzel bek&auml;mpfen. Nun aber diejenigen juristisch zu jagen, die den Kopierschutz aushebeln und die Raubkopie erzeugen, ist ziemlich sinnfrei.</p>
<p>Im Falle unserer App &#8222;Supertrumpf&#8220; m&uuml;sste man einen mir nicht bekannten (hat der ein Gl&uuml;ck!) Vietnamesen mit dem sarkastischen, aber treffenden Nickname &#8222;kidsmoney&#8220; verfolgen. Aber beinahe alle Angebote im Internet, zumal die bekannten &#8222;Gro&szlig;en&#8220; mit direkt gehackten .ipa Dateien oder Links zu solchen, liegen auf US-Webservern. Per Whois kann jeder nachsehen, wem denn die Domain geh&ouml;rt, auf der Raubkopien verteilt werden und welche Firma die Domain hostet. Weshalb kann also Apple nicht endlich die unsinnige Idee aufgeben, den Jailbreak zu verhindern, und die frei gewordenen Ressourcen nutzen, um genau an dieser Stelle ansetzen? Ich bin alles andere als ein Spezialist des transatlantischen Rechtssystems, aber ich w&uuml;rde annehmen, dass sowohl in den USA ein Urheberrecht besteht, als auch davon ausgegangen werden kann, dass Apple als US-Unternehmen juristisch gegen Betreiber in den USA vorgehen k&ouml;nnte, und sei es nur in Form der Erwirkung einer Sperrung der Domain durch den Hoster.</p>
<p>Auch wenn Freiheit eines unserer h&ouml;chsten G&uuml;ter darstellt, um den Bogen zum vorherigen Teil zu vollenden, s&auml;he ich die Freiheit all der Crack-Portale-Betreiber sehr gerne eingeschr&auml;nkt, genauso wie ein jeder Normalb&uuml;rger sich w&uuml;nscht, dass Dieben von der Justiz das Handwerk gelegt wird. Wenn es um &#8222;Freiheit&#8220; geht, sch&auml;tze ich doch die deutsche Interpretation des Themas: Ich habe nur soweit Rechte, wie sie nicht die Rechte eines Anderen einschr&auml;nken.</p>
<p>Und Apple schweigt weiter zum Thema &#8230;&#8220;</p>
<p><em>Die Stellungnahme des App-Entwicklers Andreas Heck ist der letzte Teil einer dreiteiligen Serie zum Thema, in der wir anl&auml;&szlig;lich der im ersten Teil thematisierten Forderung, <a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">Apple solle sich der App Storepiraterie annehmen</a>, diesen und einen <a href="https://macnotes.de/2009/05/28/cracked-iphone-applications-ii-die-cracks-der-tod-und-die-steuern/">weiteren kontroversen Standpunkt</a> zum Thema vorstellten. An der Stelle nochmals ein Dank an <a href="https://web.archive.org/web/20090529075204/http://iphone.derheckser.de:80/">Andreas Heck</a> f&uuml;r die klaren Worte und nat&uuml;rlich beste W&uuml;nsche f&uuml;r die Verkaufszahlen seiner Apps.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/">Cracked iPhone Applications III: Freiheit ist, wenn es trotzdem kracht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Cracked iPhone Applications II: Die Cracks, der Tod und die Steuern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheinen drei Dinge von vollkommener Unvermeidlichkeit zu sein: mit dem Tod und den Steuern hat sich die Menschheit mehr oder weniger abgefunden, die Cracks scheinen hingegen immer noch ein irgendwie l&#246;s- oder &#228;nderbares Problem zu sein. Nach der gestrigen Einleitung soll heute dargestellt werden, warum mit einer &#8222;L&#246;sung&#8220; nicht gerechnet, sie im Fall der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/28/cracked-iphone-applications-ii-die-cracks-der-tod-und-die-steuern/">Cracked iPhone Applications II: Die Cracks, der Tod und die Steuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es scheinen drei Dinge von vollkommener Unvermeidlichkeit zu sein: mit dem Tod und den Steuern hat sich die Menschheit mehr oder weniger abgefunden, die Cracks scheinen hingegen immer noch ein irgendwie l&ouml;s- oder &auml;nderbares Problem zu sein. Nach der <a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">gestrigen Einleitung</a> soll heute dargestellt werden, warum mit einer &#8222;L&ouml;sung&#8220; nicht gerechnet, sie im Fall der App Store-Kopien nicht einmal w&uuml;nschenswert ist, &#8211; mit dem Vorbehalt, dass eine sehr subjektive Sicht der Dinge folgt. Dieser wiederum folgt demn&auml;chst eine &#8211; ebenfalls durchaus subjektive &#8211; Gegenstimme vom iPhone-App-Entwickler Andreas Heck.</p>
<p><em>Disclosure: ich nutze mit wachsender Begeisterung ein gehacktes (1st Gen.) iPhone und habe mir schon seit einiger Zeit vorgenommen, endlich mal eine gehackte App zu installieren, kam aber bis heute nicht dazu. Generell sehe ich mich auf der Skala &#8222;Urheberrechtskontrolle vs. Freiheitsrechte&#8220; weit im letzteren Feld verortet (womit ich auch die gew&auml;hlte Terminologie der &#8222;Freiheitsrechte&#8220; begr&uuml;ndet wissen will). </em></p>
<p>Um mit diesen anzufangen: Apple f&auml;hrt bereits eine sehr restriktive Linie &#8211; was zugelassene Apps angeht wie auch die Nutzungsm&ouml;glichkeiten bei Apples Ger&auml;ten. Das beginnt bei restriktiven (und in Deutschland teilweise ung&uuml;ltigen) AGB, die dem User vorschreiben, was er mit gekauften Produkten machen kann, das endet bei der App Store-Politik, die oft mehr mit &#8222;&ouml;ffentlicher Moral&#8220; und &#8222;gutem Geschmack&#8220; zu tun haben scheint als mit rechtlichen oder &ouml;konomischen Aspekten. Die <a href="https://macnotes.de/2009/02/13/jailbreak-ist-illegal-apples-erstes-statement-zu-effs-freeyourphone/">Haltung zum Jailbreak</a> und Alternativen zum App Store ist hinl&auml;nglich bekannt.</p>
<p>Dem gegen&uuml;ber steht die <a href="https://macnotes.de/2009/03/06/app-store-konzept-wird-ein-jahr-alt/">Errungenschaft Apples</a>, einen Micropayment-Markt etabliert zu haben, der zum ersten Mal in diesem Ma&szlig;stab erlaubt, Apps zu Centpreisen anzubieten und damit auch ein Auskommen zu finden. Die diversen App Store-Erfolgsgeschichten sprechen f&uuml;r sich. Ganz subjektiv: diesen ersten nennenswerten Markt im Netz, in dem es vollkommen normal ist, nebenbei 79 Cent auszugeben, halte ich f&uuml;r folgenreicher und wichtiger als die Smartphone/App Store-Idee selber.</p>
<p>Zur&uuml;ck zum eigentlichen Thema: Die Gefahr in Sachen App Store ist nun, dass eine noch restriktivere Haltung Apples in Sachen Apps und iPhone-Nutzung naturgem&auml;&szlig; zu noch st&auml;rkeren Einschr&auml;nkungen bei den iPhone/App-Nutzern wie auch bei den Entwicklern f&uuml;hrt. Diese Einschr&auml;nkungen sind jedoch zu vermeiden, da sie erfahrungsgem&auml;&szlig; mitnichten h&ouml;here Ums&auml;tze bei App Store-Entwicklern zur Folge haben. F&uuml;r den Gedanken<em> &#8222;Zumindest k&ouml;nnen sie die Apps nicht mehr umsonst nutzen&#8220;</em> ist dieser Preis ziemlich hoch, auch wenn man diesen gerne denken mag. Bereits jetzt sind die Restriktionen Apples nicht mehr unbedingt nachvollziehbar oder befinden sich im offenen Widerspruch zu nationalem Recht in nicht unbedeutenden M&auml;rkten Apples. Die technischen &#8222;Risiken und Nebenwirkungen&#8220; solcher Ma&szlig;nahmen nenne ich der Vollst&auml;ndigkeit halber, die kennt jeder, der sich schon mit CD-Kopiersch&uuml;tzen herumge&auml;rgert hat. Kurz gesagt: mir graut vor einem &#8222;Eingreifen Apples&#8220; auf technischer Basis.</p>
<p>Dass man bestimmte Nutzergruppen schlicht nicht zum Kauf pr&uuml;geln kann, sollte nach Jahren und Jahren der &#8222;Pirateriediskussion&#8220; allm&auml;hlich bekannt sein. Allzu gerne werden Kopien mit entgangenen Einnahmen gleichgesetzt, werden alle Probleme und Marktschwierigkeiten auf das Kopierproblem geschoben, die oft genug vollkommen trivial sind &#8211; am Markt herrscht auch Wettbewerb der Bezahlangebote untereinander, die Brieftaschen der Kunden sind nicht endlos gef&uuml;llt, und nicht jede EUR0,79-App macht den Weg frei zum fixen Einkommen. Der Hype um App Store und iPhone suggeriert gelegentlich anderes, aber nicht jede App erreicht &uuml;berhaupt die Bekanntheit und die Verkaufszahlen, um zum Big Thing zu werden. Daf&uuml;r reicht, wie <a href="https://web.archive.org/web/20090527163909/http://www.stromcode.com:80/2009/05/24/the-incredible-app-store-hype/">Stromcode schreibt</a>, nicht einmal unbedingt eine Platzierung in den oberen zweistelligen Verkaufsr&auml;ngen im App Store.</p>
<p>Nicht jeder wird so ein interessantes Umdenken bei den &#8222;Piraten&#8220; beobachten k&ouml;nnen, wie es iCombat-Entwickler Miguel <a href="https://web.archive.org/web/20090527050130/http://www.icombatgame.com:80/2009/05/22/on-the-web-every-users-opinion-counts-even-the-pirates/">hier beschreibt</a> &#8211; dass man einen &#8222;Piraten&#8220; h&ouml;flich anschreibt, ihn auf die Problematik anspricht und nach Alternativen/Verbesserungsm&ouml;glichkeiten fragt, wird a) selten die Zeit da sein und b) selten die Reaktion so interessant werden: statt einem Freeloader hat man auf einmal einen Verb&uuml;ndeten in Sachen Werbung. Das wird selten passieren, aber immer mal wieder &#8211; vielleicht auch im Rahmen dieser Diskussion. Vielleicht braucht es nur ein paar Aktionen dieser Art, um einige Freeloader zu den Handykaufberatern der Eltern zu machen, die sich dann wiederum lieber an den App Store halten. Und die Biografien zahlreicher &#8222;Kiddies&#8220; d&uuml;rften so aussehen, dass die Sauger von fr&uuml;her die Heavy User von heute sind, mit Expertenstatus im Freundeskreis.</p>
<p>Mancher Sch&uuml;ler mit leerem Geldbeutel und zuviel Zeit wird never ever mit Restriktionen und Drohungen zum zahlenden Kunden &#8222;bekehrt&#8220; werden (das Gegenteil d&uuml;rfte h&auml;ufiger passieren), so mancher wird es aber mit den Sachzw&auml;ngen der sp&auml;teren beruflichen Existenz. Manche m&ouml;glicherweise fr&uuml;her, manche werden m&ouml;glicherweise auf andere Weise zum &#8222;Verb&uuml;ndeten&#8220;, wenn vermutlich auch selten mit dem von Miguel beschriebenen Engagement. Man kann aber sicher sein, dass keine Softwarerestriktion der Welt den dort beschriebenen Kopierer zur Zahlung auch nur eines Cents getrieben h&auml;tte.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p> Ein Nutzen weiterer technischer Ma&szlig;nahmen Apples ist nicht zu erwarten und d&uuml;rfte dem ohnehin eher restriktiven Image der Apple-Plattform weitere Nahrung geben Die Erfahrungen aus den bisherigen &#8222;Kopierschlachten&#8220; der Musik- Film- und Softwarebranche sind eindeutig: Restriktionen waren bisher immer ein Hemmschuh insbesondere der legalen M&auml;rkte, siehe DRM/Kopierschutz, und wurden bzw. werden sukzessive abgeschafft (unter anderem von Apple). F&uuml;r den Kollateralsch&auml;den bei legitiomen Nutzern, f&uuml;r h&ouml;heren Ressourcenverbrauch auf Entwicklerseite, auf Seiten Apples und auch bei der Hardware erkauft man keinen bis negativen Nutzen. Selten genug ist Nichtstun nicht nur angenehm, sondern auch sinnvoll: aber Nichtstun ist hier definitiv die beste L&ouml;sung zumindest f&uuml;r Apple.</p>
<p><em>Dieser (durchaus subjektive) Kommentar ist Teil einer dreiteiligen Serie zur App Store-Piraterie: den Stand der Dinge stellte der gestrige Text &#8222;<a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">Cracked iPhone Applications I: Entwickler hoffen auf Apple</a>&#8220; vor, morgen folgt ein ebenfalls durchaus subjektiver Kommentar vom direkt betroffenen App-Entwickler Andreas Heck/<a href="https://web.archive.org/web/20090529075204/http://iphone.derheckser.de:80/">der.heckser</a> mit der &#8222;Entwicklersicht&#8220; der Dinge.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/28/cracked-iphone-applications-ii-die-cracks-der-tod-und-die-steuern/">Cracked iPhone Applications II: Die Cracks, der Tod und die Steuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Cracked iPhone Applications I: Entwickler hoffen auf Apple</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 11:01:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Siegeszug des iPhone gr&#252;ndeten sich zahlreiche neue App-Schmieden, die relativ z&#252;gig auf das &#8211; von anderen Plattformen altbekannte &#8211; Ph&#228;nomen der unlizenzierten Kopien stie&#223;en. Andreas Heck, der seit Februar f&#252;rs iPhone entwickelt, ruft angesichts hoher Kopierquoten von &#252;ber 80% zusammen mit anderen Entwicklern Apple dazu auf, Ma&#223;nahmen zu ergreifen. Die Situation, das F&#252;r und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">Cracked iPhone Applications I: Entwickler hoffen auf Apple</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Im Siegeszug des iPhone gr&uuml;ndeten sich zahlreiche neue App-Schmieden, die relativ z&uuml;gig auf das &#8211; von anderen Plattformen altbekannte &#8211; Ph&auml;nomen der unlizenzierten Kopien stie&szlig;en. Andreas Heck, der seit Februar f&uuml;rs iPhone entwickelt, ruft angesichts hoher Kopierquoten von &uuml;ber 80% zusammen mit anderen Entwicklern <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> dazu auf, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen. Die Situation, das F&uuml;r und das Wider werden in einer Artikelserie auf Macnotes diskutiert.</p>
<p>Position vier bei den Kartenspielen hatte die erste iPhone-App aus dem Hause &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20090529075204/http://iphone.derheckser.de:80/">der.heckser</a>&#8220; inne, und es dauerte nicht lang, bis das Autoquartett &#8222;Supertrumpf&#8220; auch in einer geknackten Version kursierte. Dank eines Online-Highscores konnte man sich ein Bild von der Kopierrate machen: um die 80% wurden hier wie auch schon <a href="https://macnotes.de/2009/05/13/appstore-piraterie-icombat-entwickler-uber-gecrackte-iphone-apps/">in vorigen F&auml;llen</a> beobachtet. Die erste Reaktion des Entwicklers Andreas Heck: &#8222;Wut, Entsetzen, Unverst&auml;ndnis&#8220; &#8211; nachvollziehbar angesichts 3000 Kopien innerhalb einer Woche. Und so fragte Heck in den einschl&auml;gigen Entwicklerforen, ob er alleine sei mit dem Ph&auml;nomen &#8211; erwartungsgem&auml;&szlig; war er es nicht:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&bdquo;Wir haben uns an andere deutsche Entwickler gewandt, die vom Ph&auml;nomen gecrackter iPhone Programme betroffen sind &#8211; u. a. Michael Zimmermann, Entwickler des erfolgreichen &#8218;Spiel der Weisen&#8216;. Ebenso durchforsteten wir Entwickler-Foren und Blogs zum Thema. Der Tenor war immer der selbe: &#8218;Es ist schrecklich und traurig, Apple scheint sich (noch) nicht f&uuml;r die Thematik zu interessieren. Aber es l&auml;sst sich nicht vermeiden, man muss damit leben.&ldquo;<br /><cite>Andreas Heck</cite></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach R&uuml;cksprache mit dem Entwickler <a href="https://www.cocoanetics.com/">Oliver Drobnik</a> ver&ouml;ffentlichte man die aktuelle App &#8222;Supertrumpf Guns&#8220; mit integrierter Crack-&Uuml;berpr&uuml;fung, die nichtlizenzierte Kopien in einen Lite-Modus schaltet und zum Kauf auffordert &#8211; auch dazu wurde bereits in der <a href="https://macnotes.de/2009/05/13/appstore-piraterie-icombat-entwickler-uber-gecrackte-iphone-apps/">Vergangenheit geraten</a>. Auch f&uuml;r Heck eine</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&bdquo;&hellip; vern&uuml;nftige Reaktion auf das Ph&auml;nomen &#8222;Crack&#8220;, denn grunds&auml;tzlich verhindern l&auml;sst es sich nicht, solange Apple keine technische M&ouml;glichkeit entwickelt, das auszuschlie&szlig;en. Bis dahin nutzen wir mit der L&ouml;sung all die Crack-Portale und Filesharing-Server quasi als eine Art Marketing-Plattform. In wieweit User einer Crack-Version in der Praxis Willens sind, die App zu kaufen, muss sich erst beweisen. Wir haben jedoch durchaus die Hoffnung, auf diesen Weg zus&auml;tzliche Kunden zu gewinnen, wenn diese auch aus ungew&ouml;hnlichem Umfeld kommen.&ldquo;<br /><cite>Andreas Heck</cite></blockquote>
<p>Noch immer sei das Thema jedoch eine Randerscheinung, so Heck, was aber in Zukunft nach M&ouml;glichkeit anders werden sollte. Insbesondere Apple solle sich st&auml;rker der Problematik annehmen, die seiner Ansicht insbesondere die kleineren Entwickler und Entwicklerteams trifft, die nicht auf die hohen Gesamtums&auml;tze der Genre-Platzhirsche bauen k&ouml;nnen.</p>
<p>Zu bef&uuml;rchten bleibt, dass die Kopierquote trotz des &#8222;Lite&#8220;-Vorsto&szlig;es von Heck hoch und die anschlie&szlig;enden K&auml;ufe der kopierenden Nutzer gering bleiben &#8211; iCombat-Entwickler Miguel berichtete von 0% Kaufquote in seinem Versuch, mit der Lite-Fassung Kopierer zu Kunden zu machen. Ob eine Reaktion Apples auf die Kopierquoten zu erhoffen oder zu bef&uuml;rchten w&auml;re, wird auch in Zukunft nicht eindeutig entschieden werden k&ouml;nnen &#8211; einige Standpunkte sollen jedoch demn&auml;chst dargestellt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/27/cracked-iphone-applications-i-entwickler-hoffen-auf-apple/">Cracked iPhone Applications I: Entwickler hoffen auf Apple</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>App-Store-Piraterie: iCombat-Entwickler über gecrackte iPhone-Apps</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 10:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das App-Store-Entwicklerlager bleibt gelassen, was die Verbreitung unlizenzierter Kopien von iPhone-Apps angeht. Selbstverst&#228;ndlich ist das nicht, angesichts der Hysterie, die aktuell wieder mit Studien und Gesetzen wie dem j&#252;ngst beschlossenen Internetverbot f&#252;r Kopierer in Frankreich befeuert wird. F&#252;r iCombat sei die unerlaubte Nutzung des Programms kein gr&#246;&#223;eres Problem, Entwickler seien besser beraten, den Nutzwert f&#252;r [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App-Store</a>-Entwicklerlager bleibt gelassen, was die Verbreitung unlizenzierter Kopien von iPhone-Apps angeht. Selbstverst&auml;ndlich ist das nicht, angesichts der Hysterie, die aktuell wieder mit Studien und Gesetzen wie dem j&uuml;ngst beschlossenen Internetverbot f&uuml;r Kopierer in Frankreich befeuert wird. F&uuml;r iCombat sei die unerlaubte Nutzung des Programms kein gr&ouml;&szlig;eres Problem, Entwickler seien besser beraten, den Nutzwert f&uuml;r zahlende Anwender zu erh&ouml;hen, so das Fazit.<br />
<span id="more-8491"></span><br />
Diese gelassenen Empfehlungen sind nicht vollkommen selbstverst&auml;ndlich &#8211; Kopierquoten um die 80% h&auml;tten andere zum Aufschrei veranlasst, wie der Markt f&uuml;r iPhone-Applikationen im Besonderen und der f&uuml;r Software im Allgemeinen zerst&ouml;rt wird. Entwickler Miguel konstatiert, dass angesichts des niedrigen Preises der App nicht davon ausgegangen werden kann, dass kopierte Games gleichzusetzen sind mit entgangenen Verk&auml;ufen. Man investiere seine Zeit besser in Verbesserungen im Gameplay als in Antipirateriema&szlig;nahmen.</p>
<p><a href="https://web.archive.org/web/20090513001540/http://www.icombatgame.com:80/2009/05/08/my-experience-getting-owned-by-app-store-pirates/">Miguel r&auml;t</a> zum Entwickeln eines Lite-App-Spielmodus, in den das Spiel umschaltet, wenn es als unlizenzierte Kopie erkannt wurde. Viele Sales solle man davon aber nicht erwarten &#8211; seine Kaufrate auf der eingerichteten Webseite, auf die Kopierer geschickt wurden, lag bei 0%. Auch daraus schlie&szlig;t er jedoch allenfalls, dass der Wille zum Geldausgeben bei den Kopierern quasi nicht vorhanden ist.</p>
[mn-youtube id="wtY9N5VichY"]
<p>Als Haupthindernis auf dem Weg zum gutverdienenden App-Entwickler macht er jedoch die knappe Aufmerksamkeitsspanne aus, die der einzelnen Applikation zur Verf&uuml;gung stehen. Selbst die Pirateriediskussion um sein Game sei immerhin Publicity, ein rares und wichtiges Gut, will man seine App zwischen zehntausenden anderen Programmen herausstechen lassen. So hofft er, dass<em> &#8222;&#8230;gl&uuml;ckliche User, ob Kunden oder Kopierer, &uuml;ber das Programm reden und es &uuml;ber das App Store-Grundrauschen heben.&#8220; </em></p>
<p>Was ihm einmal mehr gelungen ist &#8211; trotz <a href="https://macnotes.de/2009/02/02/crackulous-kopiert-iphone-apps-und-bringt-das-ende-der-welt/">Crackulous</a> und <a href="https://macnotes.de/2009/03/31/appstore-piraterie-20-der-iphone-apps-sollen-als-gecrackte-ipa-verfugbar-sein/">anderen F&auml;hrnissen</a>. Um genau zu sein, vielleicht genau deswegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/05/13/appstore-piraterie-icombat-entwickler-uber-gecrackte-iphone-apps/">App-Store-Piraterie: iCombat-Entwickler über gecrackte iPhone-Apps</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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			<media:description type="html">Das App-Store-Entwicklerlager bleibt gelassen, was die Verbreitung unlizenzierter Kopien von iPhone-Apps angeht. Selbstverständlich ist das nicht, angesichts der Hysterie, die aktuell wieder mit Studien und Gesetzen wie dem jüngst beschlossenen Internetverbot für Kopierer in Frankreich befeuert wird</media:description>
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