<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Du hast nach icloud alternativen gesucht - Macnotes.de</title>
	<atom:link href="https://macnotes.de/search/icloud+alternativen/feed/rss2/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://macnotes.de/</link>
	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 May 2022 13:50:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg</url>
	<title>Du hast nach icloud alternativen gesucht - Macnotes.de</title>
	<link>https://macnotes.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/09/08/trans-clean-fix-unlock-rescue-mull-im-internet-und-wie-man-ihn-erkennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 22:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=407023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist voll von Müll. Mit einer ganz bestimmten Sorte Müll möchte ich mich in diesem Artikel auseinandersetzen. Die Rede ist von gekauften Beiträgen, die in irgendeiner Form mit Software zu tun haben, die oftmals nur Funktionen anbietet, die das Betriebssystem von Haus aus bereitstellt, für die es aber auch Alternativen gibt und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/08/trans-clean-fix-unlock-rescue-mull-im-internet-und-wie-man-ihn-erkennt/">…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das Internet ist voll von Müll. Mit einer ganz bestimmten Sorte Müll möchte ich mich in diesem Artikel auseinandersetzen. Die Rede ist von gekauften Beiträgen, die in irgendeiner Form mit Software zu tun haben, die oftmals nur Funktionen anbietet, die das Betriebssystem von Haus aus bereitstellt, für die es aber auch Alternativen gibt und die mit sensiblen Daten umgehen.</p>
<p>Jeder Betreiber einer Webseite sollte sich fragen, ob er für eine müde Mark mithilft, dieses tolle Medium weiter zuzumüllen.</p>
<p>Kommen wir zum Auslöser für „diesen“ Beitrag – es ist nicht das erste Mal, dass ich über „<a href="https://macnotes.de/2020/06/03/wasserstand-14-phishing-die-post-und-der-grosste-mull/">Müll im Internet</a>“ schreibe. Heute landete zum wiederholten Mal eine Anfrage einer Firma in unserer Mailbox. Die produziert vermeintlich tolle Software für Mac- und Windows-Nutzer, die aber auch iOS- und Android-Geräte besitzen. Im Angebot hat dieses Unternehmen Apps zur Datenrettung, zum Screen-Recording, zur Systemoptimierung und dem Auffinden von Datei-Doubletten, aber sogar eine App, mit der man das iOS-Systempasswort umgehen kann.</p>
<p>Das Problem: Solche Firmen gibt es wie Sand am Meer. Und auch ich habe schon mal über solche Apps geschrieben, weil mich mein Auftraggeber/Arbeitgeber darum bat. Nur auch deshalb <a href="https://macnotes.de/2019/11/01/nahkastchen-19-da-bin-ich-wieder/">kaufte ich Macnotes im November 2019</a>, damit ich in Zukunft solche Aufträge nicht mehr annehmen muss.</p>
<h2>Plädoyer für weniger Müll im Netz</h2>
<p>Der nachfolgende Beitrag soll einerseits Leser animieren, in Zukunft genauer darauf zu achten, welche Apps sie installieren. Es ist aber auch ein Plädoyer, damit Kollegen in den Redaktionen sich und den Auftraggeber hinterfragen. Am Ende wird vielleicht weniger Müll im Netz landen, selbst wenn es schwerfällt, weil das Geld doch so leicht verdient ist.</p>
<h2>Fingierte Kundenmeinungen mit Stock-Fotografie</h2>
<p>Wenn es darum geht, zu erkennen, wie seriös ein Unternehmen ist, gibt es diverse Indikatoren. Viele Webseiten sind nach demselben Schema aufgebaut. Wenn man Produkte anbietet, gleich welcher Art, dann gibt es oft auch Kundenmeinungen auf der Homepage. Ein Kardinalfehler, den unseriöse Anbieter oft machen, sie „faken“ Rezensionen.</p>
<p>Natürlich kann man am Text „nicht zweifelsfrei“ erkennen, ob es sich um eine fingierte Aussage handelt oder nicht, selbst wenn man ein Bauchgefühl hat, dass es so ist. Doch die Anbieter solcher Software-Tools sind sogar so einfältig, dass sie mitunter zur Steigerung der Glaubwürdigkeit auf „Fotos“ der vermeintlichen Kunden setzen.</p>
<p>Auf der Startseite eines Anbieters gibt es beispielsweise David Beckermann, Anna und Johannes Baer, die die Software über den Klee loben. Ein Rechtsklick auf das Bild des „Testimonials“ und <a href="https://www.google.com/search?tbs=sbi:AMhZZiuudHTyAHYbMd5ZWyNzsdxHk0zzT47Tglj9nHvx-zs1NE_1Z6EHeTOoGP0zLX1pZePm2OMF04BfvWyfAG0UbXhc4jufSbvDnKwlDoONOJhCOWv_1lkWguKZJizQ4OwHxRuhh6Y2-dj7BinRryKsYaDJa_1TWmZC_1S08_1wAlxusYLz5tMS0MK1LRPLC79UfhWSNKNGorA_1ytam2xPK102jPxKQ_1iRCqNPvoW2WxQDVfhLyQ3jfl_1XBJTYTTAEdRsYDytgps9AyjpCy7bY-gt1T4NE9PBrkC1XelM6cDSp0Hzr5B8Pz0wkVwLx-OOWQgnW4bDjlSAzBz3gtN4v4fOVX7leawCXoVHg">eine Bildersuche ergibt</a> – zum Beispiel bei besagtem Johannes Baer –, dass das gleiche Bild auch bei Investorszene, bei der Handelszeitung und dem Statistiktutorium genutzt wird. Wie kommt das? Nun, es ist ganz einfach: Das Testimonial gibt es nicht, das Bild stammt von Pixabay und ist dort unter CC-Lizenz frei verfügbar.</p>
<div data-id="407022" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Gekaufte Meinungen aus Redaktionen</h2>
<p>Ebenfalls ein beliebtes Mittel, um für Glaubwürdigkeit zu sorgen, sind Meinungen aus der Fachpresse. Ein Award aus der Redaktion der Gamestar wird gerne auf den Spielekarton geklebt oder damit auf der Webseite geworben, weil er für Gamer möglicherweise eine Kaufentscheidung darstellt.</p>
<p>Doch die Gamestar entscheidet selbst, ob sie das Spiel testet oder nicht, und wenn es keinen Award gibt, gibt es eben keinen. Die Apps, von denen ich hier schreibe, verfügen jedoch nicht über große Bekanntheit. Entsprechend gibt es auch niemanden, der sich darum reißt, sie auszuprobieren. Also hilft man dem Interesse mit einer Anschubfinanzierung auf die Sprünge. Also findet man auf der Startseite von solcher Software oft Logos von redaktionell betriebenen Webseiten, manchmal auch TV-Sendern und anderen Medienangeboten, oder auch Verweise auf einzelne Webseiten.</p>
<h3>Selbst seriöse Medien machen mit</h3>
<p>Wenn das Budget stimmt oder es gar keinen „Argwohn“ gibt, dann werden selbst AAA-Medien ein Thema aufbereiten. Man kann schließlich auch nicht jeden unter Generalverdacht stellen.</p>
<p>Doch gerade an dieser Stelle vermisse ich die Verantwortung der Betreiber. Denn mit ein bisschen Medienkompetenz kann man schnell recherchieren, wie seriös ein Angebot eigentlich ist.</p>
<h4>Verantwortungslosigkeit</h4>
<p>Den Anfang einer jeden Recherche macht bei mir das Impressum. Gibt es keines, weil der Anbieter aus dem Ausland stammt, schaue ich in den Datenschutzbestimmungen oder bei etwaigen Nutzungsbedingungen nach. Ein Anbieter, der keine Kontaktadresse anbietet, ist für mich hochgradig unseriös.</p>
<p>Bei vielen Bekleidungsshops aus China, die sich mit DE-Topleveldomain als vermeintlich deutscher Anbieter ausgeben, gibt es immerhin noch die Möglichkeit eine Rücksendeadresse nachzusehen. Ihr würdet Euch wundern, bei wie vielen Shops es immer dieselbe Adresse ist.</p>
<p>Doch bei den Software-Anbietern, die in diesem Beitrag Thema sind, gibt es viel zu viele, die ihre Adresse verheimlichen. Warum? Was habt Ihr zu verbergen?</p>
<p>Selbst große Verlage scheuen nicht davor zurück, Software-Tools zu bewerben. Nicht zuletzt gibt es Datenbanken im Netz von Softonic, Chip, cnet, ZDNet und anderen, in denen viele dieser Apps mit einem „trans“, „fix“, „clean“ und Co. im Namen sich wiederfinden. Manche der Apps werden dann dort auch von der Redaktion „getestet“, oder zumindest „eingeschätzt“.</p>
<h3>Wer hat&#8217;s getestet?</h3>
<p>Es ist vielleicht etwas Viel verlangt, aber es lohnt sich, selbst die redaktionellen Tests auf der Startseite solcher Apps zu hinterfragen. Bei einem Anbieter fand ich zum Beispiel sechs verschiedene Webseiten samt Logo verlinkt. Schaut man sich das Impressum der sechs Webseiten an, stellt man schnell fest, dass allein drei der Webseiten demselben Besitzer gehören. Das sagt vielleicht auch etwas über diesen aus.</p>
<p>Denn machen wir uns nichts vor. Diese Apps sind nicht so beliebt, dass allein der Bericht darüber sich lohnen würde. Viel zu oft sind die Beiträge dazu gekauft.</p>
<h2>Registrierte Markenzeichen</h2>
<p>Was mir in den letzten Jahren allerdings auch aufgefallen ist: Viele der Anbieter registrieren mittlerweile ein Markenzeichen. Denn so kann man gegenüber einem Kunden noch weiter für Seriosität sorgen.</p>
<p>Das ist heutzutage mit wenigen Klicks geschehen. Gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es günstige Angebote, bei denen man ein Markenzeichen bereits für 250 US-Dollar registrieren kann. Nur sehr viel teurer sind Registrierungen <a href="https://www.dpma.de/service/gebuehren/marken/index.html">auch in Deutschland nicht</a>.</p>
<h2>Zahlen, die man nicht verifizieren kann</h2>
<p>Noch etwas stört mich, wenn ich auf die Angebote blicke. Um für die eigenen Produkte zu werben, jonglieren die Anbieter oft genug mit riesigen Zahlen. Je größer die Zahl, desto höher vermutlich die Akzeptanz? Viel hilft viel? &#8211; Stopp! Wir alle wissen doch, dass etwas nicht einfach wahr wird, je öfter man es wiederholt. Es spielt absolut keine Rolle, wie oft eine Software genutzt wird.</p>
<p>Ja, es ist ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketinginstrument">Marketinginstrument</a>, auf die Zahl der „zufriedenen Kunden“ anzuspielen, oder auf das Alter der Firma. Aber es ist ein Irrglaube, daraus etwas ableiten zu können. Tatsächlich kann und soll so etwas auch für Neukunden einen falschen positiven Eindruck suggerieren. Denn am Ende des Tages muss nicht die Software mit den meisten Nutzern die beste am Markt sein. Wenn das Marketing stimmt, dann kann man damit sogar Vieles übertünchen.</p>
<p>Dazu kommt aber, dass wir nicht in der Lage sind, die Zahlen zu verifizieren.</p>
<h3>Zahlenspiele, die nicht zusammenpassen</h3>
<p>Auf der Webseite eines Anbieters solcher Software wirbt er mit „10.000.000+“ Benutzern weltweit. Würde es nicht mehr Eindruck machen, wenn man schriebe 10 Millionen?</p>
<p>Doch etwas passt in diesem Fall nicht zusammen. Dabei ist es gar kein Problem, dass der Anbieter die uns bekannte Weltkarte spiegelt und Asien somit praktisch zum Westen und Amerika zum Osten macht. Das ist nur eine Randnotiz.</p>
<p>Problematischer ist dies: Angeblich sei die Software in 230 Ländern und Regionen im Einsatz. Moment, 230 Länder und Regionen? Die Vereinten Nationen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde">erkennen momentan lediglich 195 Staaten</a> an (193 davon sind Mitglieder der UN). Das lässt mich stutzig werden. Aber die meisten Leute wissen vielleicht gar nicht, wie sie so eine Zahl mit Inhalt füllen sollen. Nur hat da jemand einfach eine Information aus einer Datenbank abgeschrieben, oder macht der Anbieter tatsächlich auch Geschäfte mit Schurkenstaaten und Regimen? Nicht, dass Deutschland und deutsche Unternehmen das nicht auch täten.</p>
<h2>Unzureichende Lokalisierung</h2>
<p>Ein Problem, das viele der genannten Apps noch immer haben, und das auch etwas über die Seriosität aussagt, ist die schlechte Übersetzung. Die beginnt manchmal schon auf der Webseite des Anbieters. Wenn es dort zum Beispiel heißt „Tipps und Guiden für Ihr Mobiles-Leben“, kann einfach kein Muttersprachler am Werk gewesen sein.</p>
<p>Fehler passieren, und solide Lokalisierung kostet Geld. Man fragt sich aber, wieso die Unternehmen Geld ausgeben, um ein Markenzeichen zu registrieren, nur dafür teilweise seit zehn Jahren – so lange gibt es einige Anbieter am Markt – hunderte von Fehlern auf der eigenen Webseite und in den eigenen Apps nicht korrigieren. Vermutlich ist es ihnen egal, wenn die Apps sowieso genutzt werden.</p>
<p>Ich selbst habe für einige Kunden aus Großbritannien gearbeitet, die in erster Linie Spiele für macOS und iOS produzierten. Ich half bei der Lokalisierung von Fußballmanagern und Strategie-Klassikern mit. Als Teenager schnupperte ich aber auch mal bei einem Unternehmen rein, das für Microsoft Apps wie Office oder Windows lokalisiert(e). Ich wirke in meiner Freizeit zudem bei manchen Plug-ins für WordPress oder Ruby on Rails bei der Lokalisierung mit. Entsprechend habe ich ausreichend Erfahrung und weiß, wie wichtig eine gute Übersetzung für den Erfolg sein kann.</p>
<p>Nun möchte ich aber keinen falschen Eindruck erwecken. Wenn eine App beispielsweise „nur“ auf Englisch zur Verfügung stände, wäre sie deshalb nicht weniger seriös. Wenn man aber fünf Meter gegen den Wind riecht, dass die Software mit Google Translate oder einem ähnlichen Tool übersetzt wurde, zweifle ich stark an der „Ernsthaftigkeit“ der Firma dahinter. Das hat dann nichts mehr mit Leichtsinn zu tun.</p>
<h3>Selbst E-Mails sind automatisch übersetzt</h3>
<p>Diese Fehler in der Lokalisierung setzen sich übrigens auch in den Anschreiben der Unternehmen fort.</p>
<p>Besonders problematisch aber finde ich, wenn jemand versucht, mich hinters Licht zu führen. Bevor ich diesen Beitrag schrieb, hab ich ein wenig Recherche betrieben. Während manche Firmen „echte“ Mitarbeiter haben, die sich entschuldigen, dass die E-Mail übersetzt wurde, gibt es andere, die sogar falsches Lokalkolorit vortäuschen. Warum? – In solchen E-Mails fand ich nämlich ebenfalls schon Fotos als Signatur, die man mit CC-Lizenz von einer Webseite herunterladen kann. Wenn mich eine Melanie oder ein Michael anschreiben, bei denen ich sofort sehe, dass es sie nicht gibt, dann landen bei mir diese Anfragen im SPAM. Dort gehören sie hin.</p>
<h2>Fake-Profile auf LinkedIn: Mitarbeiter frei erfunden</h2>
<p>Es ist nicht nur nicht clever, sondern in meinen Augen eine bodenlose Frechheit, wenn nicht sogar Betrug, dass Anbieter versuchen Mitarbeiter zu erfinden, um den Eindruck zu erwecken, man hätte es mit einem weltweit agierenden, seriösen Unternehmen zu tun.</p>
<p>Eine E-Mail an einen Redaktionsverteiler wird aber meist nicht hinterfragt. Doch diese Unternehmen sind derart obskur, dass man Mitarbeiter auch öffentlich erfindet. <a href="https://www.linkedin.com/in/tinapan3/?originalSubdomain=hk">So gibt Tina P. auf LinkedIn an</a> als Produktmanagerin bei einem dieser Software-Anbieter in Hongkong zu arbeiten. Ihre Ausbildung genoss die vermeintlich junge Frau an der Universität von Kansas! Die „KU“ führt online ein <a href="https://kupa.ku.edu/alumni-directory">Verzeichnis von ehemaligen Studenten und Freunden</a> (<a href="https://kuinfo.ku.edu/who-listed-ku-alumni-association-database">Erklärung</a>, wer aufgelistet ist). Aufgeführt sind:</p>
<ul>
<li>Mitglieder des Vereins der Ehemaligen und Freunde,</li>
<li>ehemalige Absolventen,</li>
<li>und solche Studenten, die zwar keinen Abschluss haben, aber der Veröffentlichung Ihrer Daten zustimmten.</li>
</ul>
<p>Frau P. findet sich in der Liste nicht. Vielleicht hat sie geheiratet, vielleicht keinen Abschluss und der Veröffentlichung nicht zugestimmt? Es lautet ja im Zweifel für den Angeklagten. Doch das LinkedIn-Profilfoto <a href="https://www.google.com/search?safe=off&amp;tbs=sbi:AMhZZitDCqpmv_1RfZhlaLXrOp9UEDUDluPr0mGV62S0y_1D2MgXaXL_1ULpGw1rVBlc7NQM086lmGTWo69o3U2RFhwrmtvWs2cX6mJ980e4q-FZpVRHM3FQQnHC5XsJKySSZYTkEVJxPoaa2iPMZxoqzQmOwLN39UfOAlnfZdPG8lOqmfhQGBI03vMzaY1vPYt7b1dxp5GmTfuzH51QW_1BPEY4-T1Stmr4FT_1j9-mlGP5ZD9E6VjXPdHvMZNmcb6c4OsbiZzwjepRFd0g3RPFWOQ9HAErIepcdzeWEMx_1VfvBZULnHy4TxjqKNo4vIo1jTMu0gBHveYVix0ah2VjoS_1SPn4NzBd-pQNA&amp;sxsrf=ALeKk01hxIY3ck_nTHRohXuSDlUA6F1YuA:1599505042837&amp;ei=koJWX7PFMsO6kwXk0Z3wBw&amp;start=10&amp;sa=N&amp;ved=2ahUKEwiz1pPP3NfrAhVD3aQKHeRoB34Q8tMDegQIDBA1&amp;biw=1309&amp;bih=1329&amp;dpr=2">taucht auf diversen Webseiten auf</a>, von Aliexpress bei der Werbung für Seidenslips, bis hin zu einer Webseite über gesundheitliche Beratung bei Depressionen. Um das herauszufinden, musste ich allerdings selbst Google Translate einsetzen, da es sich um eine chinesische Webseite handelt.</p>
<p>Warum erfinden solche Unternehmen Mitarbeiter, wenn man unterstellt, sie wollten seriöse Geschäfte machen? In jedem Fall ist das für mich ein Grund, nicht mit ihnen zusammenzuarbeiten.</p>
<h2>Immer die gleichen Tools</h2>
<p>Schauen wir uns aber auch die Apps selbst an. Wenn Ihr Euch einmal die Zeit nehmt, und die Webseiten der diversen Hersteller solcher Software-Tools abruft, stellt Ihr fest, dass das Produktportfolio mindestens sehr große Überschneidungen hat. Ich würde behaupten, viele der Unternehmen bieten sogar Apps mit dem gleichen Funktionsumfang an, nicht zuletzt haben sie sogar ähnliche Namensbestandteile. Nur: Braucht man diese Apps überhaupt?</p>
<p>Seit Apple beispielsweise in seinem Betriebssystem auf neue, eigene Bild- und Videoformate (HEIC und HEIV) setzt, gibt es auch von diesen Anbietern passende Konverter-Tools. Blöd nur, dass das Betriebssystem und die Apps dies auch selbst können. Mit Vorschau, mit der Fotos-App und in jedem Fall auch über das Terminal kann man Bilder und Videos in kompatiblen Formaten exportieren. Wenn man Medien mit anderen Nutzern teilen möchte, dann geschieht dies oft sogar automatisch, ohne eigenes Zutun. Man kann so ein Foto aus Fotos in die WhatsApp-App ziehen und der Gegenüber bekommt dann das Jpeg zu Gesicht.</p>
<h3>Software, die man nicht braucht</h3>
<p>Das bringt mich zu einem weiteren Argument, warum ich die Seriosität der Anbieter in Zweifel ziehe. Die ganzen Apps mit „trans“, „fix“, „clean“ und Co. im Titel bieten keinen Mehrwert. Sie versprechen ihn, und auf den ersten Blick mögen sie ihn vielleicht auch bereitstellen, vor allem in Bereichen, in denen es um Urheberrechte geht. Denn mit den integrierten Tools lassen sich beispielsweise Klingeltöne selbst von kopiergeschützten Songs auf Apple Music anfertigen. Dass das nicht seriös ist, liegt auf der Hand.</p>
<p>Warum sollte man sich für ein Screen-Recording-Tool entscheiden? Apples macOS bietet diese serienmäßig. Wer mehr will, der bekommt Open-Source-Software en masse oder „seriöse“ Alternativen, die es schon viele Jahre am Markt gibt. Doch es gibt genügend Leute, auch YouTuber, die scheinbar aus freien Stücken solche Software über den Klee <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qsPefrbOcms">loben</a>.</p>
<p>Für Backups gibt es Time Machine und iTunes/Finder und iCloud, oder man entscheidet sich für Open-Source-Lösungen. Denn selbst um Musik, Videos, Bilder, Text und sogar Sprachnachrichten aus einer Backup-Datei zu „extrahieren“, <a href="https://github.com/vgmoose/OpenBackupExtractor">gibt es Open-Source-Lösungen</a>. Das Gleiche gilt für YouTube-Downloader und auch die anderen Tools, die uns dort angeboten werden.</p>
<p>Dass diese 0815-Tools trotzdem immer wieder die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erhalten, ist auch der Tatsache geschuldet, dass bei der Suche nach veritablen Informationen in Suchmaschinen wie Google die ersten Suchergebnisse gekauft sind. Darüber hinaus bauen die Anbieter Netzwerke auf und kaufen Beiträge auf Webseiten, die ihrerseits weiter vorne rangieren, weil sie teilweise wie fundierte Tests oder Ratgeber wirken, aber es in den meisten Fällen nicht sind.</p>
<h4>Tests und Ratgeber, die keine sind</h4>
<p>Ich weiß aus erster Hand aus meiner beruflichen Erfahrung, dass manche der Beiträge schon vorformuliert wurden von Agenturen und dann einfach nur auf den Webseiten integriert werden. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn denn am Ende des Tages tatsächlich echte Informationen die Leser erreichen.</p>
<p>Doch unter dem Strich formulieren häufig nur Marketingmitarbeiter eine Liste mit Funktionen aus, die der Hersteller unbedingt genannt haben will. Technisch unbedarft sind sie gar nicht in der Lage die Software auf Schwachstellen zu überprüfen oder Verstöße gegen den Datenschutz festzustellen. Da man zudem den Quellcode der Apps nicht ohne Weiteres einsehen kann, lässt sich auch nicht so leicht feststellen, ob die Apps nicht vielleicht fremden Code verwenden und ihn nur monetarisieren.</p>
<h4>Agendasetting</h4>
<p>Dass im Umfeld solcher Apps häufig eine gekaufte Agenda dahintersteckt, dafür kann man sehr leicht Hinweise finden. Dazu nutzt man besagte Suchmaschine und klickt sich durch die Suchergebnisse. Die Struktur der Texte, deren Inhalte, sie werden in vielen Fällen auf merkwürdige Weise übereinstimmen. Aber noch etwas ist merkwürdig. Viele der Beiträge erscheinen häufig zum selben Datum. Denn in der Regel fahren die Anbieter Kampagnen, suchen sich eine Reihe von Webseiten aus, und lassen dort dann in einem fixen Zeitraum mehrere Beiträge veröffentlichen. So bläst man dann unwichtige Dinge zu einem Nachrichten-Thema auf, das vielleicht von Google News noch einmal profitiert.</p>
<p>Diese Art und Weise, positive Presse über die eigene Software zu erzeugen, suggeriert Kunden Seriosität. Am Ende kann man darüber jedoch gar keine Aussage treffen, weil die Inhalte vorformuliert und gekauft sind.</p>
<h4>Journalisten sind auch N00bs</h4>
<p>Ich bin ganz ehrlich. Ich habe im Netz schon oft auf die Mütze bekommen. Doch ich habe aus meinen Fehlern immer gelernt. Schließlich kann man nicht alles wissen.</p>
<p>Wenn ich „annahm“, dass es keinen Mac des Typs X gab, es ihn aber doch gab, oder mich „erinnerte“, dass eine Funktion mit einer Version von Mac OS X eingeführt wurde, es aber tatsächlich gar nicht so war, dann hab ich dafür zurecht auf die Mütze bekommen. Doch ich bleibe neugierig und lerne jeden Tag dazu, vor allem hinterfrage ich aber alles, auch mich selbst.</p>
<p>Nur andere tun das leider nicht. Es ist dabei einerlei, ob Galileo Wissenschaft mit Unterhaltung verwechselt und manche Fakten nicht so genau nimmt. Oder ob die Computerbild schon mal eine Playstation mit einer Dreamcast verwechselt. Auch findet man Artikelbilder, die eine Apple Watch zeigen sollen, auf denen aber nur ein Bild einer schlechten Kopie zu sehen ist. Der „Redakteur“ wusste es nicht besser und die Geräte sehen sich eben zum Verwechseln ähnlich. In jedem Fall waren dort Personen mit einer Aufgabe beschäftigt, die sie entweder generell vor zu große Herausforderungen stellte, oder die mit der heißen Nadel gestrickt war, dass man Fehler gar nicht bemerken konnte.</p>
<p>Dazu kommt: Viele der Personen, die mit dem Thema „betraut“ werden und aber nicht vertraut sind, sind N00bs. Dazu kann man aber auch nicht von jedem Mitarbeiter in einer Redaktion erwarten, dass er unter Kostendruck eine umfangreiche Recherche zu einem Tool erstellt. So ist am Ende des Tages auch das Liebe Geld ein Problem. Denn Zeit ist Geld und wenn man für einen Text am Ende 50 Euro bekommt, wird man vermutlich nicht eine Woche Recherche aufwenden, sondern allerhöchstens ein paar Stunden. Letzteres tun sicherlich auch nur Studenten, die nicht zusätzlich noch Kind und Kegel von dem Geld ernähren müssen. Viele nehmen sich vielleicht 1, 2 Stunden Zeit. Es kommt natürlich auch vor, dass Verlage zum Teil vier- bis fünfmal so viel einstreichen und manchmal sogar noch mehr. Beispiel gefällig: Macnotes wurde Anfang September angeschrieben, doch bitte über ein Vergleichsportal für Onlinecasinos zu schreiben. Wir hätten 600 Euro bekommen, lehnten aber dankend ab. Manchmal wird dieses Geld bei Herausgebern auch dazu genutzt, Löcher im Budget zu stopfen, weil man sich anderswo verausgabt hat. Statt gutes Geld in loyale Mitarbeiter zu investieren, floss dann Budget in die Beratung durch ein dampfplauderndes SEO-Unternehmen.</p>
<h3>Verantwortungsvolles Handeln</h3>
<p>So oder so muss am Ende des Tages jemand die Verantwortung übernehmen und die Veröffentlichung eines Beitrags am besten auch rechtfertigen. Doch viele sehen nur die Dollarzeichen und sonst nichts. Dass das auch hier auf Macnotes mal so war, <a href="https://www.mobilegeeks.de/artikel/blog-finanzierung-wie-man-es-nicht-machen-sollte/">sollte bekannt sein</a>. Es wird veröffentlicht, was Geld bringt. Dabei wird über die möglichen Folgen nicht nachgedacht.</p>
<p>Selbst wenn man keine Nächstenliebe verordnet, sondern lediglich an sich „selbst“ denkt, sollte einem doch die eigene Marke und das eigene Ansehen so wichtig sein, dass man manche Dinge einfach nicht um jeden Preis mitmacht.</p>
<h2>Geschäftsmodell der Datenretter-Apps</h2>
<p>Kommen wir zu einem weiteren Punkt, der meines Erachtens die Seriosität der Unternehmen betrifft. Man muss sich fragen, was das Geschäftsmodell der Anbieter dieser Tools ist, die den Markt überschwemmen.</p>
<p>Auf den ersten Blick ködern die Unternehmen mit kostenlosen Apps und Probierversionen, die einen eingeschränkten Funktionsumfang haben. Doch auf der anderen Seite gibt es diese Apps zweimal im Jahr mindestens komplett gratis. Dann veranstalten die Anbieter nämlich Gewinnspiele über die bereits bekannten Webseiten, auf denen schon die gekauften Review- und Ratgeber-Artikel erschienen. Die Nutzer bekommen dann meist eine kostenlose Vollversion. Warum also sollten sie Geld für eine App ausgeben, die es in schöner Regelmäßigkeit sowieso gratis gibt?</p>
<p>Aber warum würden Unternehmen ihre eigene Geldquelle auf diese Weise so torpedieren? Es geht den Firmen möglicherweise um Bekanntheit und eine weite Verbreitung der eigenen Software. An dieser Stelle fällt mir grundsätzlich noch mehr dazu ein. Das wäre jedoch reine Spekulation. Beim Nachdenken darüber würden manche Leute vielleicht sogar in Verschwörungstheorien abdriften, die am Ende des Tages eine so einfache Erklärung haben könnten wie: Dort machen sich findige Firmen anderer Leute Code zunutze und monetarisieren ihn. Trotzdem bleibt die Frage, wie viel Geld pumpt man in den ganzen Apparat? Und wie viel bleibt am Ende übrig?</p>
<h3>Daten um welchen Preis?</h3>
<p>Wie seriös ich viele der Unternehmen halte, dürfte bis hierhin klar geworden sein. Entsprechend kann ich nur noch einmal den Blick schärfen. Welche Apps bieten diese Unternehmen an?</p>
<ul>
<li>Konverter für Fotos und Videos,</li>
<li>Tools zum Backup von WhatsApp-Nachrichten oder ganzen Geräten,</li>
<li>Software zum Migrieren von Daten von einem Gerät auf ein anderes,</li>
<li>Apps, um doppelte Dateien aufzufinden,</li>
<li>solche, die Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon des Computers erhalten,</li>
<li>und viele andere mehr.</li>
</ul>
<p>Besonders „spooky“ aber finde ich, dass einige der Anbieter mittlerweile sogar Tools anbieten, mit denen man passwortgeschützte iPhones entsperren kann.</p>
<p>Was diese Apps von verschiedenen Anbietern allesamt gemeinsam haben: Sie gehen mit teilweise sensiblen Daten von uns um. Nun sollte sich jeder die Frage stellen, ob er solche Apps nutzen möchte, um seine Fotos zu sichern, seine Nachrichten zu konservieren, seine Dateien aufzuheben. Würdet Ihr dies tun, wenn Ihr wüsstet, dass der Anbieter Tests kauft, Mitarbeiter und Kundenmeinungen erfindet? Vermutlich nicht. Aber nun wisst Ihr es ja.</p>
<p>Doch man muss auch die Kollegen von der „Presse“ fragen, ob man für solche Apps werben würde, wenn man wüsste, dass die Firmen dahinter Mitarbeiter und Reviews erfinden und Tests kaufen … An der Stelle stellen wir fest, dass die Kollegen Teil des Problems sind. Doch jetzt können sie sich entscheiden und Teil der Lösung werden, damit das Internet nicht mit so viel Werbung für so viel unnütze Software zugemüllt wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/08/trans-clean-fix-unlock-rescue-mull-im-internet-und-wie-man-ihn-erkennt/">…Trans, …Clean, …Fix, …Unlock, …Rescue: Müll im Internet, und wie man ihn erkennt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Apple: iCloud-Gratis-Monat wegen Griechenland-Krise</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/07/13/apple-icloud-gratis-monat-griechenland-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 02:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[iCloud]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=196033</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht überall, sondern ausschließlich in Griechenland erhalten Nutzer von Apple effektiv einen Gratis-Monat iCloud spendiert. Dieses Vorgehen wird jedoch im Laufe der Entwicklung der Krise nicht erweitert, sondern Nutzer gebeten, sich nach Alternativen umzusehen. Wegen der anhaltend schwierigen Verhandlungen zwischen Griechenland und der EU um die Vergabe neuer Kredite wurden Anfang Juli von Griechenland Regularien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/07/13/apple-icloud-gratis-monat-griechenland-krise/">Apple: iCloud-Gratis-Monat wegen Griechenland-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Nicht überall, sondern ausschließlich in Griechenland erhalten Nutzer von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> effektiv einen Gratis-Monat iCloud spendiert. Dieses Vorgehen wird jedoch im Laufe der Entwicklung der Krise nicht erweitert, sondern Nutzer gebeten, sich nach Alternativen umzusehen.</p>
<p>Wegen der anhaltend schwierigen Verhandlungen zwischen Griechenland und der EU um die Vergabe neuer Kredite wurden Anfang Juli von Griechenland Regularien für den Finanzmarkt eingeführt, die u.&nbsp;a. den Geldfluss ins Ausland verbieten und der Bevölkerung nicht erlauben, mehr als 60 Euro täglich von der Bank zu holen. Griechischen Bürgern mit Konten in Griechenland war es deshalb nicht möglich, Dienstleistungen von Firmen zu bezahlen, die eine Überweisung ins Ausland erwarteten, beispielsweise über eine Kreditkarten-Abrechnung, wie sie für viele <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Dienstleistungen obligatorisch ist.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;To prevent interruption in your iCloud service during the current fiscal crisis, and to make sure you have access to your content, we’ve extended your iCloud storage plan for an extra 30 days at no additional cost.&#8220;<br /><cite>Apple</cite></blockquote>
<h2>Apple informiert griechische iCloud-Abonnenten</h2>
<p><a href="http://www.iphonehellas.gr/57515/apple-greece-extends-icloud-storage-plan-30days-free/" target="_blank">Nun meldet iPhoneHellas</a>, dass Apple griechische iCloud-Abonnenten für ihre bezahlten Tarife diesen nicht zum Stichtag der Abo-Erneuerung in Rechnung stellen wird, sondern erst 30 Tage nach diesem Datum. Weiterhin heißt es in der E-Mail an die Kunden, dass man nach dem Ablauf der 30 Tage und abermaliger Zurückweisung der Zahlung, Nutzer ihren iCloud-Speicher herunterschrauben müssten und sich gleichzeitig nach Alternativen umsehen müssten.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;We won’t attempt to charge you for your plan until 30 days after your original renewal date. If we are unable to renew your plan, you may need to reduce the amount of iCloud storage you use.&#8220;<br /><cite>Apple</cite></blockquote>
<p>Apple hatte zunächst nach dem Eintreten der lokalen griechischen Finanzsanktionen E-Mails an entsprechende Abo-Nutzer geschickt, dass deren Abos, sollten sie nicht beglichen werden, auf einen kostenlosen 5-GB-Account herabgestuft würden. Das wäre gleichbedeutend mit dem Verlust von Daten, die man nicht gleichzeitig offline gespeichert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/07/13/apple-icloud-gratis-monat-griechenland-krise/">Apple: iCloud-Gratis-Monat wegen Griechenland-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Mit Apple kompatible NAS-Systeme</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/02/05/mit-apple-kompatible-nas-systeme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iro Käse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 15:44:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.apfelmagazine.de/?p=316</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sein Netzwerk um ein NAS (Network Attached Storage, an das Netzwerk angeschlossener Speicher) ergänzen will, der steht vor der Qual der Wahl. Der Markt ist groß und unübersichtlich und viele Geräte warten mit individuellen Extras auf. NAS sind im Prinzip kleine, eigenständige Rechner, die mit einem eigenem, für die Anforderungen optimiertem Betriebssystem ausgerüstet sind. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/02/05/mit-apple-kompatible-nas-systeme/">Mit Apple kompatible NAS-Systeme</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wer sein Netzwerk um ein NAS (Network Attached Storage, an das Netzwerk angeschlossener Speicher) ergänzen will, der steht vor der Qual der Wahl. Der Markt ist groß und unübersichtlich und viele Geräte warten mit individuellen Extras auf. NAS sind im Prinzip kleine, eigenständige Rechner, die mit einem eigenem, für die Anforderungen optimiertem Betriebssystem ausgerüstet sind. Das bedeutet, dass den technischen Daten hohe Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, denn nicht alle sind mit ausreichend Rechenpower und Speicher ausgerüstet, um eine gute Performance zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützen manche Speicher nicht Apples eigenes Netzwerkprotokoll AFP. Auch wenn solche Modelle über das allgemein verfügbare SMB (auch bekannt als Samba, CIFS oder NetBIOS) eingebunden werden können, so bedeutet dies eine Einschränkung der Funktionen und kann unter Umständen zu Problemen mit Dateinamen führen, wenn diese Umlaute enthalten. Alles zusammengenommen bedeutet, dass vor dem Kauf eine Menge Details beachtet werden sollten. Wir haben deshalb hier eine kleine Übersicht der mit Apple kompatiblen NAS zusammengestellt, damit die Anschaffung nicht im Frust endet.</p>
<h2>Router mit USB-Anschluss ohne Laufwerk</h2>
<p>Diese Bauart ist die einfachste Variante. Es handelt sich in der Regel um Router, die über einen USB-Anschluss verfügen. Darüber können Peripheriegeräte wie Drucker oder auch externe Festplatten angeschlossen werden. Prominenteste Vertreter dieses Typs, die mit Apple zusammenarbeiten, sind die populäre FritzBox! und Macintoshs eigenes Produkt, die AirPort Extreme. Auch wenn neue Modelle der FritzBox! AFP beherrschen, können sie immer noch keine Festplatten mit dem für AFP optimalen Format HFS+ einbinden. Darüber hinaus ist die Performance sehr schlecht und große Dateien belasten den gesamten Router enorm, so dass es sogar zu Verzögerungen beim normalen Browsen kommen kann. Aus diesen Gründen ist dieses Gerät als Netzwerkspeicher ungeeignet und eignet sich bestenfalls für kleinere Aufgaben wie z.B. dem Kopieren von einigen, kleinen Dateien auf einen USB-Stick. Anders sieht es bei der AirPort Extreme aus, die mit einer guten Durchsatzrate überzeugen kann. Im Gegensatz zu der FritzBox! ist es sogar möglich, mehrere Festplatten über einen USB-Hub anzuschließen. Diese müssen allerdings über eine eigene Stromversorgung verfügen, da die Ausgangsspannung alleine nicht zum Betrieb einer externen HDD ausreicht. Die AirPort Extreme verfügt über alle Features wie Unterstützung für das Backup mit Time Machine oder Zugriff auf Dateien über das Internet über iCloud oder MobileMe.</p>
<h2>Systeme mit einer einzigen Festplatte</h2>
<p>Solche Systeme bestehen aus einem kleinen Gehäuse mit einer internen Festplatte und einem Anschluss über Ethernet, seltener über WLAN. Eine drahtlose Verbindung erleichtert zwar die Standortwahl, wirkt sich aber sehr negativ auf die Übertragungsgeschwindigkeit aus. Je nach Ausstattung verfügen einige der Geräte noch über zusätzliche Ein- oder Ausgänge wie USB-Ports oder weitere Extras wie einen installierten UPnP-Server (Universal Plug&#8217;n Play). Dieser Server ermöglicht einen direkten und unkomplizierten Zugriff auf Film- und Musikdateien von einem entsprechenden Client. Das UPnP-Format wird heutzutage mit der entsprechenden Software von den meisten Multimediageräten unterstützt, seien es mobile wie der iPod, iPhone, iPad und auf Android basierenden Telefonen oder stationäre wie AppleTv und fast allen anderen Home Theaters, z.B. Western Digitals WDTVLive. Auch Spielekonsolen wie die Playstation 3 können so auf Mediendateien zurückgreifen.<br />
Diese Art von NAS eignet sich vor allem für die Speicherung von Daten, die von vielen verschiedenen Endgeräten abgerufen werden und für einfache Backups. Ihr größter Nachteil liegt daran, dass sie über keinerlei Ausfallsicherheit verfügen. Sollte die Festplatte einen Fehler aufweisen und versagen, sind die gespeicherten Dateien verloren.<br />
Auch hier bietet Apple selber wieder ein interessantes Produkt, die Time Capsule. Sie bietet ähnlich wie die AirPort Extreme weitere Anschlussmöglichkeiten über USB und ist mit einem eingebauten Laufwerk von 2 TB oder 3 TB Kapazität erhältlich. Falls sie über das Ethernet mit einen DSL-Anschluß oder einem Kabelmodem verbunden wird, kann sie auch als drahtloser Router verwendet wird. Selbstverständlich bietet sie eine optimale Zusammenarbeit sowohl für Time-Machine-Backups als auch für weitere Technologien wie AirPlay.<br />
Als Alternativen bieten sich Lösungen von anderen Herstellern wie dem Seagate FreeAgent GoFlex Home NAS-Server, dem LaCie Network Space 2 NAS-System oder der Synology DS110j an. Alle drei bieten Platz für ein Laufwerk mit maximal 3 TB und werden in verschiedenen Speichergrößen angeboten. Zu beachten ist, dass die Synology DS110j nicht vormontiert ist und die Festplatte separat gekauft und eigenhändig eingesetzt werden muss.</p>
<h2>Systeme mit zwei Festplatten</h2>
<p>Bei einem höheren Bedarf an Speicherplatz ist es sinnvoll, auf Systeme mit zwei Festplatten auszuweichen. Der entscheidende Unterschied zu solchen mit einer extern angeschlossenen Platte liegt darin, dass die Geschwindigkeit innerhalb des Systems bedeutend höher liegt. Dies liegt vor allem in den kürzeren Verbindungswegen und einer effizienteren Steuerung begründet. Die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit profitiert davon natürlich ebenfalls, allerdings gilt das nur bei einer entsprechenden Anbindung. Eine drahtlose Einbindung stößt bereits bei USB 2.0 an ihre Grenzen.<br />
Die meisten Baureihen unterstützen ab zwei Platten auch den Plattenverbund, in der Fachsprache RAID (Redundant Array of Independent Disks, Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten) genannt. Es handelt sich um eine in der Computerindustrie angewandte Methode, mehrere Festplatten zu einer zusammenzufassen und automatische Backups zu generieren, so dass bei Ausfall einer einzelnen keine Daten verloren gehen. Ein Beispiel dieser Reihe, die gut mit Produkten von Apple zusammenarbeitet, ist das Western Digital My Book Live Duo NAS-System. Es ist mit 4 TB ausgerüstet und verfügt zusätzlich über USB.</p>
<h2>Systeme mit drei und mehr Festplatten</h2>
<p>Modelle mit mehr als zwei Speichermedien bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. Zunächst einmal ist natürlich mehr Platz vorhanden, aber darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, von anderen, professionellen Algorithmen zur Sicherung gegen Ausfälle zu profitieren. Diese als RAID 5 bekannte Anordnung ermöglicht nicht nur, bei Ausfall einer einzelnen HDD ohne jegliche Beeinträchtigung weiter zu arbeiten, sondern erhöht zusätzlich mit jeder angeschlossenen Einheit die Geschwindigkeit. Allerdings sind solche Systeme auch dementsprechend kostspielig. Dafür bieten sie auch eine hohe Kapazität bei einmaliger Sicherheit und weisen umfangreiche Zusatzfunktion auf. Darunter fällt beispielsweise eine simple Einrichtung und Nutzung von Druckern, Zugriff über das Internet, eigene Routinen zur Authentifizierung und die Möglichkeit, Laufwerke bei laufendem Betrieb zu tauschen oder einzusetzen (Hot-Swap). Die Buffalo Terastation III bietet neben diesen Möglichkeiten auch noch eine volle Unterstützung von Time Machine. Günstiger in der Anschaffung ist die Seagate BlackArmor, dafür muss aber auch auf einen Teil des Komforts und vor allem der Integration anderer Dienste verzichtet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/02/05/mit-apple-kompatible-nas-systeme/">Mit Apple kompatible NAS-Systeme</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Externe Speichermöglichkeiten für das iPad</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/02/02/leserwunsch-thema-externe-speichermoeglichkeiten-fuer-das-ipad/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2014/02/02/leserwunsch-thema-externe-speichermoeglichkeiten-fuer-das-ipad/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Otto Normal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2014 16:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.apfelmagazine.de/?p=1088</guid>

					<description><![CDATA[<p>Apple bietet das iPad im eigenen Store mit drei verschiedenen Speichervarianten an. Diese haben jeweils: 16 GB, 32 GB oder 64 GB Speichervolumen. Selbiges gilt ebenso für die iPad-Modelle mit 3G Funknetz-Technik. Je nach Auswahl kann die Anschaffung eines iPad der neuesten Generation eine kostspielige Angelegenheit sein. Die Preise verteilen sich dabei von: 479,00 € [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/02/02/leserwunsch-thema-externe-speichermoeglichkeiten-fuer-das-ipad/">Externe Speichermöglichkeiten für das iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apple bietet das iPad im eigenen Store mit drei verschiedenen Speichervarianten an. Diese haben jeweils: 16 GB, 32 GB oder 64 GB Speichervolumen. Selbiges gilt ebenso für die iPad-Modelle mit 3G Funknetz-Technik. Je nach Auswahl kann die Anschaffung eines iPad der neuesten Generation eine kostspielige Angelegenheit sein. Die Preise verteilen sich dabei von: 479,00 € &#8211; 799,00 €.</p>
<p>Bei solchen Beträgen stellt sich natürlich auch die Frage, welcher Speicherbedarf wird überhaupt für welche Einsatzzwecke benötigt. Allgemein lässt sich dennoch klar sagen, dass die 16 GB iPad Variante speichertechnisch sehr minimalistisch und gering bemessen ist. Digitale Medien wie Apps, Musik, Videos haben einen enormen Speicherbedarf. Hinzu kommen Full-HD und Retina-Auflösung mit ebenfalls hoher Ressourcenauslastung. Wer schlicht nur im Web surfen möchte, wenige MP3-Titel benötigt und eher  kleine Apps verwendet, für den ist die kleinste iPad Variante eine sinnvolle Wahl. Mehr Speicher gibt es vor allem für viel mehr Geld. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten um den Speicher des iPads extern oder virtuell zu vergrößern. Selbstverständlich möchte Apple in erster Linie, die eigenen Produkte verkaufen und hat deshalb auch die Konnektivität zu anderen Produkten extrem eingeschränkt.</p>
<p>Eine Möglichkeit für mehr Speicherkapazität für das iPad zu realisieren ist die Verbindung per Connector und USB-Schnittstelle. Im Prinzip ist es so möglich auf USB-Festplatten zugreifen, zu können. Doch hier hat Apple einen bekannten Riegel vorgeschoben. Das iOS Betriebssystem ist in sich sehr geschlossen und nach außen hin abgeriegelt. Was für Apple &#8211; Firmenphilosophie bedeutet wird von der Konkurrenz als eines der Haupt-Argumentationspunkte gegen Apple verwendet. Fakt ist in jedem Fall, dass ohne das Betriebssystem aufzubohren (Jailbreak) die Integration fremder Hard- und Software kaum möglich ist. Über diverse Möglichkeiten das iOS System zu öffnen wird in diesem Artikel nicht berichtet werden.</p>
<p>Selbstverständlich gibt es aber auch noch andere Wege sich mehr Speicherkapazität für das Apple Tablet zu besorgen. Eine Funktionalität ist dabei die WIFI-Technologie im iPad. Mit dieser drahtlosen Kommunikation können Daten wie zum Beispiel für das Internet transferiert werden. Es gibt externe Festplatten, die über solch eine Verbindungsmöglichkeit verfügen und über WIFI in ein vorhandenes Heimnetz aber auch direkt, ohne Netzwerk integriert werden können. Externe Speichermedien gibt es also mit oder auch ohne eigenen Hotspot. In der Praxis bedeutet das: Kann die externe Speichermöglichkeit direkt benutzt werden oder muss diese an den Internet/Netwerk-Router angeschlossen werden? Für beide Varianten gibt es diverse Produkte wie zum Beispiel hier:</p>
<h2>Seagate GoFlex Satellite</h2>
<p>Entweder per Internet oder der kostenlosen App “GoFlex Media“ kann auf die kabellose Festplatte zugegriffen werden. Platz ist auf diesem Produkt ausreichend viel vorhanden. Stolze 500 Gigabyte bietet die Seagate-Platte. Dieses Medium ist entweder über die in mobilen Geräten verbaute WLAN-Technik (b/g/n) erreichbar aber auch über das normale Internet und über das Festnetz-(W)LAN. So ist es auch für Notebooks und Desktop-Rechner nutzbar. Über diese kabellose Technik erstellt die Seagate-Festplatte einen eigenen Hotspot und ist auch über den Internetbrowser des iPads erreichbar. Vorsicht ist bei den Sicherheitseinstellungen geboten. Im Auslieferungszustand ist das Produkt bezüglich Verschlüsselungen/Firewall deaktiviert. Entsprechende Vorkehrungen müssen also manuell vorgenommen werden. Im Einsatz zeigt sich das Produkt als unproblematisch und komfortabel. Es besitzt eine eigene Stromversorgung und einen eigenen Akku! Das ist besonders erfreulich bei der Nutzung von unterwegs ohne den Akku des iPad beanspruchen zu müssen.<br />
Digitale Medien wie: (HD) Filme, MP3, Fotos und andere Daten, können mittels USB 3 Anschluss vom PC oder Mac auf die Festplatte überspielt werden. Der neue USB-Übertragungsstandard ermöglicht höhere Transferraten als USB 2. Die Medienübertragung/Streaming auf das iPad ist ebenfalls problemlos. Ruckelfreie Filme sind über Internet genauso gut möglich wie über die kostenlose App aus dem App Store. Dennoch ist die verbaute Technik keinesfalls so schnell wie der interne Flash-Speicher des iPads oder anderen SSD (Solid State Drive) Speichervarianten. Preis für 500 Gigabyte Speicherplatz: ca. 160,00 €.</p>
<h2>Kingston Wi-Drive &#8211; kabellose Flash-Verbindung mit dem iPad</h2>
<p>Ein weiteres Produkt der externen Festplatten und Zugang per WLAN, beschreibt der Hersteller Kingston mit dem Kingston Wi-Drive. Mit 32 GB Flash Speicher versorgt dieser Artikel: iPad, iPhone oder iPod mit zusätzlichem Speicher. Besonders praktisch ist die Mobilität dieses Gerätes. Das Wii-Drive hat einen eingebauten Akku, welcher bis zu 4 Stunden Videoeinsatz ermöglicht. Die Kapazität ist zwar nicht ausufernd, bietet aber doch genug Platz für etliche Stunden Filmgenuss oder andere Dateien. Besonders komfortabel ist auch die Fähigkeit mehreren Benutzern den Zugang mittels Freigabe zu ermöglichen. Der Preis für das Flashspeicherlaufwerk von Kingston beträgt ca. 70,00 €.</p>
<h2>Möglichkeit 2: Den verbauten Dockinganschluss verwenden</h2>
<p>Eigentlich hat Apple mit dem eigens verbauten Dockinganschluss die Konnektivität zu externen Medien deutlich unterdrückt. Seit dem Apple iPad 2 gibt es aber das USB-Connection-Kit, welches die Übertragung von Fotos eingeschränkt ermöglicht. Bei dieser Variante setzt auch folgendes Produkt an:</p>
<h2>Der iFlashDrive HD</h2>
<p>Im Gegensatz zu anderen Speichermedien wie USB-Sticks ist diese Lösung ohne Jailbreak nutzbar. Der Stick wir einfach an den Dock-Anschluss des iPads angeschlossen. Um dieses Produkt nutzen zu können, wird zusätzlich noch die kostenlose passende App benötigt. Der iFlashDrive ist optisch dem iPad angepasst und sieht harmonisch und unauffällig aus. Auf beiden Verbindungsseiten (iPAd Dock/USB) sind die Anschlüsse mit Plastikkappen umhüllt. Diese verhindern das Eindringen von Schmutz und Staub. Erfreulich ist, dass der Speicher für alle iPad-Generationen kompatibel ist. Das gilt für iPhone ab 3GS und iPod touch 3. und 4. Generation. Je nach Generation unterschiedlich sind die jeweiligen Transferraten, die natürlich mit der verbauten Technik der Apple Produkte zu tun haben. Im Gegensatz zu der eben vorgestellten Speichermöglichkeit besitzt der iFlashDrive leider kein USB 3, sondern nur USB 2, was die Übertragung von Medien vom Computer nach Speicher natürlich verlangsamt. Die Installation ist unter Windows wie auch unter MAC OS unkompliziert, der Speicher wird problemlos als externes Speichermedium erkannt. Der Transfer der Daten kann unverzüglich erfolgen. Um von dem iPad aus auf den Speicher zugreifen zu können, ist es unbedingt nötig, die kostenlose App zu laden und zu installieren. Folgende Dateien können mit der Verwendung des Speichers und der App verwendet werden:</p>
<ul>
<li>Audio: MP3 AAC, AIF, AIFF, CAF, M4A und MP3 WAV</li>
<li>Video: M4V, MP4 und MPV</li>
<li>Photo: BMP, CUR, GIF, ICO, JPG, PNG, TIFF und XBM</li>
<li>Dokumente: DOC, DOCX, XLS, XLSX, PPT, PPTX, RTF, RTFD, TXT, HTML, VCF, Pages, PDF, Keynotes und Numbers</li>
</ul>
<p>Die Funktionalität des iFlashDrive ist komfortabel, schnell und unproblematisch. Kritik gibt es bei der Verwendung von USB 2 anstatt USB 3 und vor allem bei der fehlenden eigenen Stromversorgung. Das Übertragen insbesondere von digitalen Filmmedien verlangt einiges an Akku-Kapazität des iPads. Den Flashspeicher gibt es in verschiedenen Speichergrößen und Preisen: 8 GB, 16 GB, 32 GB, 64 GB. Die Preise beziehen sich dann folgendermaßen: 74,95 €;, 89,95 €;, 144,95 € und 249,99 €.</p>
<h2>Möglichkeit 3: Virtuellen Speicher (Cloud) nutzen</h2>
<p>Mit steigenden Verbindungsgeschwindigkeiten im Fest- und Mobilnetz wird die Bedeutung des Cloud-Computing immer relevanter. Ein virtueller Speicher ersetzt oder ergänzt den eingebauten Speicher des Computers oder des mobilen Gerätes wie iPhone oder iPad. Die Daten sind dabei nicht wirklich nur simuliert oder nicht vorhanden, sie werden ausgelagert, an einen externen Ort, so ähnlich wie eine externe Festplatte oder NAS-System zu Hause für das eigene Netzwerk. So ähnlich jedenfalls und vor allem viel, viel größer. Diese Datenauslagerung beschreibt dann auch die Vorteile aber auch Nachteile des virtuellen Speichers. Apple hat seine iCloud, andere Anbieter nennen diesen Service anderes, sind jedoch in Leistung und Umfang ähnlich.</p>
<p>Dieses Prinzip zum Nutzen gemacht hat sich auch der Anbieter: Dropbox Inc. Mit gleichnamigem Produkt (sowohl Internet als auch App-Anwendung). Die sehr simpel anmutende Anwendung hat es aber leistungsmäßig in sich. Die beste Funktion ist aber der kostenlose 3 Gigabyte große Speicher. In diesem Volumen lassen sich viele verschiedene Dateien und Formate nutzen und verschieben. Eine zusätzliche Speichererweiterung kostet hingegen einen deutlichen Euro-Aufschlag.</p>
<p>Die Funktionalität von Dropbox ist so simpel wie genial. Das Unternehmen wurde erst 2006 gegründet. Entstanden aus einer zufälligen Idee des Gründers. Er hatte für die Arbeit seinen USB-Stick zu Hause vergessen und überlegte sich deshalb eine neue Möglichkeit digitale Inhalte und Dateien auf einem anderen Weg transferieren zu können. Zusammen mit einem Freund hat er die Geschäftsidee von Dropbox erarbeitet und umgesetzt. Eines der größten Vorteile dieses Tools ist die Kompatibilität zu verschiedenen Betriebssystemen &#8211; egal ob iOS oder Android, MAC OS, Linux oder Windows. Das Programm bietet die Kompatibilität zu den unterschiedlichsten Dateien und Formaten. Einschränkungen gibt es diesbezüglich nur bei den Dateigrößen (kostenlosen 3 GB-Option). Für alle anderen Dateien ist diese Art der externen Speichererweiterung eine optimale und vor allem kostenlose Möglichkeit den Speicherumfang zu erhöhen.</p>
<h2>Zusammenfassung:</h2>
<p>Neben der einen Möglichkeit die Speichergröße des iPads beim Kauf zu beeinflussen, gibt es drei bzw. vier verschiedene Möglichkeiten, mehr Speicher zu generieren. Varianten eins und zwei bieten die Funktionalität einer externen Festplatte, die entweder über WLAN direkt oder über das heimische Netzwerk nutzbar ist. Spezielle Apps oder eine Adresse über das Internet beschreiben die Softwareschnittstellen für den zusätzlichen Speicherplatz. Weiterhin unterscheiden sich die Produkte in tragbaren Varianten mit Akku &#8211; oder aber als stromnetzabhängige Produkte mit Netzkabel für den häuslichen Einsatz.</p>
<p>Die zweite Technologie unterstützt den iPad Connector. Das Gerät wird direkt am iPad eingesteckt und bietet dank Flashspeicher flotten aber leider auch akkuhungrigen Speicherplatz. Den i-FlashDrive gibt es in verschiedenen Speichervarianten und unterschiedlichen Preisen.</p>
<p>Mit Cloudcomputing gibt es noch die virtuelle Variante der Speicherergänzung für den Gebrauch des iPads. Im Gegensatz zu den anderen Produkten gibt es hier keine materielle Technik, die zum Einsatz kommt, das System von Dropbox unterstützt die Auslagerung von Speichervolumen auf externe Server. Positiv ist bei dieser Möglichkeit der kostenlose Austausch von verschiedenen Daten und Formaten bis zu einer Kapazität von 3 GB. Danach wird der Dienst kostenpflichtig.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die beste Möglichkeit für ausreichend Speicher für das iPad zu sorgen ist definitiv, die Wahl nach einem für sich geeigneten iPad Modell. Je nach Kapazität und Funknetztechnologie kann das Tablet von Apple bis zu 800,&#8211;€ kosten. Da sind die möglichen Alternativen durchaus sinnvoll. Wer zu Hause eine geeignete externe Festplatte im Einsatz hat oder über diese Möglichkeit nachdenkt, kann das hausinterne Netzwerk vergrößern oder auch einen Art Mediacenter realisieren. Wer mobilen Einsatz wünscht, kann akkubetriebene Festplatten wählen, wie hier die Kingston Wii-Drive mit 32 Gigabyte Flashspeicher oder das iFlash Drive mit verschiedenen Speicherkapazitäten. Möchte man aber kein zusätzliches Gerät mit sich tragen und auch eher mit kleineren Dateien, wie Dokumenten arbeiten, für den sind Cloudspeicher wie Dropbox ideal. Eine Funknetzverbindung ist hier natürlich eine notwendige Voraussetzung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/02/02/leserwunsch-thema-externe-speichermoeglichkeiten-fuer-das-ipad/">Externe Speichermöglichkeiten für das iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://macnotes.de/2014/02/02/leserwunsch-thema-externe-speichermoeglichkeiten-fuer-das-ipad/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Online-Dienste Droplr und SugarSync in Kürze nur noch kostenpflichtig nutzbar</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/01/06/online-dienste-droplr-und-sugarsync-kuerze-nur-noch-kostenpflichtig-nutzbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2014 17:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=94977</guid>

					<description><![CDATA[<p>Innerhalb der nächsten Tage wollen die Anbieter vom Sharing-Dienst Droplr und vom Cloud-Anbieter SugarSync die kostenlosen Accounts in 30-Tage-Test-Accounts umwandeln und weitergehende Dienste nur noch kostenpflichtig anbieten. Ob es sich um einen Zufall oder einen neuen Trend handelt, wissen wir nicht. Zwei bekannte Online-Dienstleister, die bisher kostenlosen Online-Speicher im Angebot hatten, haben dieser Tage den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/01/06/online-dienste-droplr-und-sugarsync-kuerze-nur-noch-kostenpflichtig-nutzbar/">Online-Dienste Droplr und SugarSync in Kürze nur noch kostenpflichtig nutzbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Innerhalb der nächsten Tage wollen die Anbieter vom Sharing-Dienst Droplr und vom Cloud-Anbieter SugarSync die kostenlosen Accounts in 30-Tage-Test-Accounts umwandeln und weitergehende Dienste nur noch kostenpflichtig anbieten.</p>
<p>Ob es sich um einen Zufall oder einen neuen Trend handelt, wissen wir nicht. Zwei bekannte Online-Dienstleister, die bisher kostenlosen Online-Speicher im Angebot hatten, haben dieser Tage den kompletten Umstieg auf kostenpflichtige Angebote angekündigt.</p>
<h2>Vorreiter SugarSync</h2>
<p>Schon seit einiger Zeit versendet SugarSync an bestehende Kunden E-Mails mit dem Hinweis, dass das kostenlose Einsteiger-Angebot mit 5 GB Speicherplatz am 8. Februar enden wird. Bestandskunden erhalten bis dahin 50% Rabatt auf die Jahresgebühr von normalerweise 74,99 Dollar, sprich derzeit 37,49 Dollar. Damit bekommt man dann statt fünf 60 GB. Monatsabos ab 7,49 Dollar stehen ebenso zur Verfügung, wie größere Speicherkapazitäten. Wer sich jetzt anmeldet, erhält zunächst eine 30-Tage-Testversion und muss sich anschließend für einen der kostenpflichtigen Tarife entscheiden. SugarSync war bei Nutzern beliebt, weil der Anbieter nicht nur Ordner auf der Festplatte mit dem Online-Speicher synchronisierte, sondern auch eine praktische Desktop-Software, sowie passende <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>&#8211; und Android-Apps lieferte.</p>
<h2>Droplr</h2>
<p>In einem <a title="Blog Post zu Droplr Änderungen" href="https://droplr.tumblr.com/post/72023538162" target="_blank" rel="noopener">Blog-Post</a> haben Anfang des Jahres die Gründer und Programmierer von Droplr das Ende der kostenlosen Dienste angekündigt. Bereits im Laufe der nächsten Woche werden alle bisher kostenlosen Accounts auf eine 30-Tage-Testversion umgestellt. Nach dieser Probezeit muss sich jeder Anwender für einen der Tarife Droplr Lite oder Droplr Pro entscheiden. Bisher hat Droplr aber noch keine Preise für diese neuen Accounts angekündigt. Bisherige Pro-Accounts mit 100 GB Speicherplatz und der Option Dateien bis zu einem GB Größe zu versenden, lagen bei 9,99 Dollar im Monat respektive 99,99 Dollar im Jahr. Bisherige Kunden erhalten auf jeden Fall einen &#8222;lebenslangen&#8220; 30% Rabatt auf den gewählten Tarif. Droplr war bei der Arbeit in Teams beliebt, da sich Dateien sehr einfach mit anderen Teilen ließen. Die Entwickler betonen, dass vorhandene Daten nach wie vor erreichbar sind, nur für Kunden ohne Abo keine neuen Uploads möglich.</p>
<h2>Kostenlose Alternativen</h2>
<p>Kostenlose Alternativen gibt es genug. Allen voran die Services von Dropbox, Microsoft SkyDrive oder Apples iCloud. Zwar bieten die hauseigenen Apps nicht immer den gleichen Funktionsumfang oder Komfort, wie die von Droplr bzw. SugarSync, allerdings findet sich zumeist eine Drittanbieter-Software, die für mehr Bequemlichkeit sorgt, wie etwa die <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-App Boxie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/01/06/online-dienste-droplr-und-sugarsync-kuerze-nur-noch-kostenpflichtig-nutzbar/">Online-Dienste Droplr und SugarSync in Kürze nur noch kostenpflichtig nutzbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Macphun stellt Unschärfe-Filter Focus 2 vor</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/12/11/macphun-stellt-unschaerfe-filter-focus-2-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 11:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=94460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Focus 2 hat Macphun dieser Tage ein weiteres, kleines Werkzeug vorgestellt, mit dem man seinen Bildern schnell einen besonderen Look verpassen kann. Macphun ist vor allem bekannt durch das Werkzeug Snapheal, mit dem sich störende Elemente im Bild entfernen lassen und FX Photo Studio, einer reinen Effekt-Anwendung. Erst vor kurzem stellte der Hersteller Intensify [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/12/11/macphun-stellt-unschaerfe-filter-focus-2-vor/">Macphun stellt Unschärfe-Filter Focus 2 vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Mit <strong>Focus 2</strong> hat Macphun dieser Tage ein weiteres, kleines Werkzeug vorgestellt, mit dem man seinen Bildern schnell einen besonderen Look verpassen kann.</p>
<p>Macphun ist vor allem bekannt durch das Werkzeug Snapheal, mit dem sich störende Elemente im Bild entfernen lassen und FX Photo Studio, einer reinen Effekt-Anwendung. Erst vor kurzem stellte der Hersteller <a title="Intensify von MacPhun sorgt für knackscharfe Fotos" href="https://macnotes.de/2013/11/10/intensify-von-macphun-sorgt-fuer-knackscharfe-fotos/" target="_blank" rel="noopener">Intensify</a> vor, mit dem sich Struktur und Schärfe eines Fotos verbessern lassen. Focus 2 nimmt den Trend zu Tilt-Shift-Effekten und deren Verwandten auf.</p>
<p>Wem jetzt der Name und das Aussehen von Focus 2 bekannt vorkommt, der liegt richtig. Macphun hat die Entwicklung von Focus vom ursprünglichen Hersteller Coppertino übernommen und mit Focus 2 gewissermaßen ein Upgrade vorgestellt. Kunden vom originalen Focus erhalten daher einen speziellen Upgrade-Preis. Neukunden zahlen derzeit im App Store 8,99 Euro. Anfang des Jahres wird dieser dann auf ca. 14 Euro angehoben.</p>
<h2>Werkzeuge</h2>
<p>Im Wesentlichen bietet Focus 2.0 drei verschiedene Werkzeuge an. Da ist zum einen der Namen gebende &#8222;Focus&#8220;, also die Unschärfe, die sich hier mit dem Regler &#8222;Aperture&#8220; einstellen lässt. Focus 2 kennt kreisförmige und lineare Unschärfefilter, die jeweils mit zwei Hilfslinien den Schärfe- und den Übergangsbereich markieren. Diese lassen sich einfach per Maus steuern. Zusätzlich kann man eine Vignette hinzufügen, die sich an den Grenzen orientiert, die für den Schärfeverlauf definiert werden. Der Regler Vividness (Lebendigkeit) sorgt für die typische Comic-artige Farbigkeit vieler Tilt-Shift-Aufnahmen. Aktiviert man den Filter &#8222;Auto enhancement&#8220;, wird ein wenig in der Struktur nachgeholfen und die Farben werden etwas klarer. Natürlich kann man das Bild noch beschneiden, was am einfachsten per Gestensteuerung funktioniert, aber auch per Maus. Für den schnellen Einstieg stehen verschiedene Presets zur Verfügung, unter anderem für Portraits oder Architektur-Aufnahmen, die mit grundlegenden Einstellungen versehen sind. Im Custom-Modus kann man die Schärfe-Bereiche mit einem Pinsel auftragen und damit sehr spezielle Effekte realisieren. Ist man mit den Einstellungen zufrieden, kann man das Bild in iPhoto, Aperture oder der iCloud speichern oder mit anderen per Facebook, Twitter oder Flickr teilen. Gegenüber Focus sind vor allem die Vignette, sowie die iCloud-Anbindung hinzugekommen.</p>
<div data-id="94465" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Focus 2 ist meiner Meinung nach eine praktische Software, mit der man schnell und effektiv seinen Fotos eine Portion Unschärfe verleihen kann. Entweder im übertriebenen Comic-Look, der aktuell vor allem im Video-Bereich in ist oder etwas dezenter. Verwendet man die gebotenen Werkzeuge mit bedacht, kann man sehr gut natürlich Verläufe erzeugen, die einfach den Blick auf das Wesentliche lenken.</p>
<p>Natürlich ist die Frage erlaubt, ob so ein Tool dringend notwendig ist oder ob es günstigere Alternativen gibt (Snapseed wurde von Google eingestellt). Mit den meisten Bildbearbeitungsprogrammen kann man den Effekt ebenfalls leicht erreichen, doch mit Focus 2 spart man enorm viel Zeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/12/11/macphun-stellt-unschaerfe-filter-focus-2-vor/">Macphun stellt Unschärfe-Filter Focus 2 vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 3 – Synchronisation)</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 09:59:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=88409</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es wird ernst: Nach der Vorstellung der verwendeten Hardware (Nokia Lumia 820) und dem Betriebssystem Windows Phone 8 geht es im heutigen dritten Teil des Selbstversuchs an die Synchronisation mit dem Mac. Ob und wie diese funktioniert, lest ihr im folgenden. F&#252;r die station&#228;re Synchronisation von Windows Phones mit dem Mac steht im Mac App [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/">Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 3 – Synchronisation)</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es wird ernst: Nach der Vorstellung der verwendeten Hardware (<a href="https://macnotes.de/2013/03/25/ausbruch-aus-apple-oekosystem-versuch-windows-phone-8-teil-1-hardware/">Nokia Lumia 820</a>) und dem Betriebssystem <a href="https://macnotes.de/2013/04/01/ausbruch-aus-dem-apple-okosystem-ein-versuch-teil-2-windows-phone-8/">Windows Phone 8</a> geht es im heutigen dritten Teil des Selbstversuchs an die Synchronisation mit dem Mac. Ob und wie diese funktioniert, lest ihr im folgenden.</p>
<p>F&uuml;r die station&auml;re Synchronisation von Windows Phones mit dem Mac steht im Mac <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> die App &#8222;Windows Phone&#8220; bereit. Diese erinnert an die Oberfl&auml;che, die iTunes bis vor kurzem auch f&uuml;r die Synchronisation mit iOS-Ger&auml;ten bot und ist daher nicht allzu gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig.</p>
<p>Man schlie&szlig;t das Ger&auml;t &uuml;ber USB an den Mac an und &ouml;ffnet die App. In meinem Fall erkannte die Software das Lumia 820 nicht immer sofort, manchmal musste ich 10-30 Sekunden warten. Ab und zu erreichte mich auch der Hinweis, dass das Smartphone zwar angeschlossen sei, aber nicht mit der Software benutzt werden kann. Dies liegt allerdings am benutzten USB-Hub. Wenn man dem Lumia einen Anschluss direkt am Rechner reserviert, l&auml;uft alles prima.</p>
<div data-id="88427,88426" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Nach der Verbindung landen wir zun&auml;chst auf dem Startbildschirm. Hier sehen wir die Informationen zum Ger&auml;t wie Name, Modell und Akkustand. In den Ger&auml;teeinstellungen lassen sich Name und einige andere Dinge neu einstellen, &uuml;ber den anderen Button gelangt man in den &#8222;App-Marketplace&#8220;.<br />
Hier l&auml;uft einiges anders als bei iOS-basierten Ger&auml;ten. Man erreicht das App-Angebot von Windows Phone, das ebenfalls im Live-Portal untergebracht ist. Es handelt sich also um einen iCloud-&auml;hnlichen Dienst von Microsoft.</p>
<h2>Apps installieren</h2>
<p>Eine App installiert man dabei ganz einfach: Man sieht sich im Angebot um und klickt bei interessanten Anwendungen auf &#8222;installieren&#8220;. Wer mit der gleichen Live-ID angemeldet ist wie auf seinem Smartphone, muss unter Umst&auml;nden noch einmal die Benutzung von Ortungsdiensten oder &auml;hnlichem best&auml;tigen, danach wird die entsprechende App auf dem Ger&auml;t installiert &#8211; und zwar ohne Zwischenspeicherung auf dem Computer, ohne Kabelverbindung oder sonstiges. Die Zuordnung der ID und das im Portal ausgew&auml;hlte Smartphone reicht aus, damit die App unmittelbar &uuml;bertragen wird &#8211; eine WLAN-Verbindung vorausgesetzt.</p>
<p>Ob man eine App bereits gekauft hat, merkt das System sich. Diese Systematik gef&auml;llt mir sehr gut, weil man viel Speicherplatz sparen kann und das Ger&auml;t weder mit dem Computer, noch mit demselben kabellosen Netzwerk verbunden sein muss. Software-Updates werden &uuml;brigens in der Mac-App sowie im Telefon angezeigt und auch dort on-the-fly installiert.</p>
<div data-id="88424,88423" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Medien synchronisieren</h2>
<p>Die jeweiligen Kategorien wie &#8222;Musik&#8220; oder &#8222;Fotos und Videos&#8220; werden aus den auf dem Mac gespeicherten Bibliotheken gespeist. Das bedeutet, dass ebenso wie bei iOS-Ger&auml;ten die Songs oder Bilder genauso in Alben oder Wiedergabelisten synchronisiert werden k&ouml;nnen, wie sie in den iLife-Apps geordnet sind. Den Unterschied machen hier die Klingelt&ouml;ne, denn nach wie vor sind alle Systeme au&szlig;er iOS standardm&auml;&szlig;ig in der Lage, jede beliebige MP3-Datei als Klingelton zu verwenden &#8211; auch Windows Phone 8. So besteht die Liste der &#8222;Ruft&ouml;ne&#8220; also aus allen in iTunes gespeicherten Audiodateien.</p>
<h2>Ger&auml;t durchsuchen</h2>
<p>Hier bietet sich ein Dateiexplorer an, der &#8211; geordnet nach Foto/Video- und Audioinhalten alle auf dem Ger&auml;t befindlichen Dateien anzeigen oder kopieren/l&ouml;schen kann. Wie im Finder markiert man also einfach eine oder mehrere Dateien und kann diese so per Drag&amp;Drop bewegen. Bilder werden den Ordnern entsprechend angezeigt, in die sie aufgeteilt sind.</p>
<div data-id="88425" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Bei der &Uuml;bertragung meiner vom iPhone importieren und bearbeiteten Fotos gab es einige Probleme, so dass viele Ordner mit Datumsangaben erstellt wurden, die deutlich vor dem Aufnahmezeitpunkt der enthaltenen Fotos liegen. Warum das so ist, konnte ich bisher nicht herausfinden.</p>
<p>Die iTunes-&auml;hnliche Bedienung hat hier aber zur Folge, dass nicht einfach eine Datei auf das Ger&auml;t &uuml;bertragen werden kann. Ein Testfoto kann in der Mac App nur auf den Ger&auml;tenamen gezogen werden und landet dann in einem neuen Ordner mit dem Namen &#8222;Andere Bilder&#8220; in der Foto-App. Eine PDF-Datei wurde angeblich &uuml;bertragen, war aber danach im Lumia nicht auffindbar.<br />
Eine Word-Datei im .doc-Format landete zielsicher in der Office-App, die eine der gro&szlig;en St&auml;rken des Betriebssystems ist. Hier wurde sie sofort erkannt und korrekt formatiert dargestellt. Bearbeitet werden k&ouml;nnen allerdings nur .docx-Dateien. Der Test mit einer .rtf-Datei schlug fehl: Sie konnte erst gar nicht auf das Windows Phone &uuml;bertragen werden. Dateien in nativen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Formaten wie .pages (ja, ich benutze fast ausschlie&szlig;lich Pages zum Schreiben meiner Texte) oder .keynote geh&ouml;ren selbstredend auch nicht zur Liste der unterst&uuml;tzten Formate.</p>
<p>Unten in der Speicheranzeige l&auml;sst sich &uuml;brigens zwischen Telefon-, SD- und Gesamtspeicheransicht wechseln.</p>
<h2>Die Cloud</h2>
<p><strong>iCloud? Nein!</strong><br />
Die Cloud-Synchronisation ist f&uuml;r mich das ganz gro&szlig;e andere Thema. Ich synchronisiere mehrere Macs (zuhause und im B&uuml;ro), iPads (zuhause und im B&uuml;ro) sowie iPhones (von meiner Frau und mir) &uuml;ber iCloud und den CalDav/CardDav-Server im B&uuml;ro. Das bedeutet: Kontakte, Kalender, Mailaccounts sind auf allen Ger&auml;ten immer auf demselben Stand. Und an der Stelle kommt f&uuml;r mich das gro&szlig;e Problem: Windows Phone unterst&uuml;tzt weder iCloud (nicht &uuml;berraschend) noch die beiden Serverprotokolle, auf die die Apple-Dienste setzen, wenn man einen Mac Server betreibt.<br />
Au&szlig;erdem nutze ich DropBox &uuml;ber mehrere Ger&auml;te und diverse andere Plattformen wie Droplr, die allerdings heute keine Erw&auml;hnung finden k&ouml;nnen, weil man relativ problemlos ohne sie auskommt.</p>
<p>Bezugnehmend auf einen der Kommentare im letzten Teil: Nat&uuml;rlich ist es toll, dass Microsoft Exchange nativ unterst&uuml;tzt wird. Es handelt sich ja um Windows. Wer darauf angewiesen ist, muss sich keine Sorgen machen, denn man ist hier quasi beim Hersteller sehr gut aufgehoben. Aber denkt dran: Es geht hier um den Ausbruch aus dem Apple-&Ouml;kosystem, und ich benutze daf&uuml;r nun einmal alle Apple-Dienste.</p>
<p>Zusammengefasst: iCloud-Serverabgleich ist aktuell, vermutlich aber auch in Zukunft, nicht in Windows Phone 8 integriert. CalDav und CardDav sollen noch in diesem Jahr nachger&uuml;stet werden, vielleicht bietet sich dann auch irgendeine Art Workaround, um an iCloud-Daten zu kommen.</p>
<p><strong>Live und Google als Alternativen</strong><br />
Wer also aus dem Apple-Umfeld kommt, muss &#8211; wenn er oder sie nicht ohnehin schon Google-Dienste nutzt, dahin oder zu Windows Live umsteigen. Entsprechende iCloud-Kalender sollten im besten Fall einzeln vom Mac aus ins .ics-Format exportiert und dann im Live- oder Google-Account importiert werden. Ein vollst&auml;ndiger Umstieg ist notwendig, beides funktioniert aber recht einfach. Gleiches gilt entsprechend f&uuml;r die Kontakte, die im .vcf-Format f&uuml;r Google und Live lesbar sind und dann auch unter Windows Phone benutzt werden k&ouml;nnen. Unter Live.com kann ebenfalls ein Abonnement f&uuml;r Kalender im .ics-Format angelegt werden. Diese werden dann &uuml;ber den Live-Account auf dem Windows Phone angezeigt.</p>
<div data-id="88457" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Im &Uuml;brigen werden durch die tiefe Integration von Facebook und Twitter auch dort hinterlegte Events wie Geburtstage, aber auch Kontakte bei entsprechender Konfiguration angezeigt. Dazu aber sp&auml;ter mehr.</p>
<p><strong>SkyDrive?</strong><br />
Mit <a href="https://web.archive.org/web/20170203191116/https://skydrive.live.com/pagenotfounderror">SkyDrive</a> bietet Microsoft eine Cloud-L&ouml;sung f&uuml;r Dateien an, die prinzipiell wie Dropbox funktioniert. Als Nutzer eines Windows Phones erh&auml;lt man 7GB kostenlos. Im Telefon werden dann &uuml;ber die entsprechende App die Dateien verwaltet. Man kann zum Beispiel auch Fotostream-&auml;hnlich einstellen, dass jedes neu geschossene Foto automatisch dort hochgeladen wird &#8211; inklusive reduzierbarer Gr&ouml;&szlig;e bei Mobilfunk-Zugriff.</p>
<p><strong>Keine Dropbox?</strong><br />
Doch! Auch Dropbox ist f&uuml;r Windows Phone verf&uuml;gbar. Es gibt keine offizielle App, aber mehrere Versuche von Drittanbietern, DropBox aufs Windows Phone zu holen. Mit BoxFiles klappt das beispielsweise ganz gut, allerdings gelten auch hier die Beschr&auml;nkungen der Dateiformate und nur Bilder k&ouml;nnen hochgeladen werden. Die bezahlte Version von BoxFiles entfernt dann die Werbung und unterst&uuml;tzt DropBox und SkyDrive gleicherma&szlig;en.</p>
<p>Soviel zu den unterst&uuml;tzten Cloud-Diensten und der Mac-Synchronisation. Wenn euch Dienste gefehlt haben, meldet euch gerne in den Kommentaren. In der kommenden Woche geht es dann um den Marketplace und die verf&uuml;gbaren Apps, wieder im Vergleich mit dem Apple App Store.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/">Ausbruch aus Apple-Ökosystem – Ein Versuch mit WP8 (Teil 3 – Synchronisation)</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://macnotes.de/2013/04/09/ausbruch-aus-apple-okosystem-ein-versuch-mit-wp8-teil-3-synchronisation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Fitness-Apps #1: Trainingsplanung und -Dokumentation am iPhone im Fitness-Studio</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/03/30/serie-fitness-apps-teil-1-apps-fur-trainings-planung-und-dokumentation-im-fitness-studio/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2013/03/30/serie-fitness-apps-teil-1-apps-fur-trainings-planung-und-dokumentation-im-fitness-studio/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 12:37:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=87997</guid>

					<description><![CDATA[<p>In unserer dreiteiligen Serie stellen wir Fitness-Apps vor, die Sportler bei der Trainingsplanung, Erfolgskontrolle oder beim Gewicht Ab- oder Zunehmen unterstützen. Im ersten Teil geht es um Fitness-Apps, mit denen man sein Training planen und Erfolge kontrollieren kann. Anforderungen Welchen Anforderungen sollte eine Trainings-App für das iPhone eigentlich genügen? Eine Datenbank mit einer ausreichenden Anzahl [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/03/30/serie-fitness-apps-teil-1-apps-fur-trainings-planung-und-dokumentation-im-fitness-studio/">Fitness-Apps #1: Trainingsplanung und -Dokumentation am iPhone im Fitness-Studio</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In unserer dreiteiligen Serie stellen wir Fitness-Apps vor, die Sportler bei der Trainingsplanung, Erfolgskontrolle oder beim Gewicht Ab- oder Zunehmen unterstützen. Im ersten Teil geht es um Fitness-Apps, mit denen man sein Training planen und Erfolge kontrollieren kann.</p>
<h2>Anforderungen</h2>
<p>Welchen Anforderungen sollte eine Trainings-App für das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> eigentlich genügen? Eine Datenbank mit einer ausreichenden Anzahl an Übungen ist wichtig. Zwar bieten fast alle Apps die Möglichkeit, eigene Übungen hinzuzufügen, doch macht dies teilweise erhebliche Mühe und nicht immer fügen sich diese gut ein oder lassen sich über Suchfunktionen (Körperteile, Schwierigkeitsgrade usw.) aufrufen. Praktisch ist eine deutschsprachige Oberfläche. Die Übungen werden oft sehr unterschiedlich bezeichnet und wenn man auf einer deutschen Internet-Plattform etwas nachliest, findet man nicht jede Übung in englischer Sprache wieder. Leider bilden deutschsprachige Programme in dem Bereich eher die Ausnahme. Die Oberfläche sollte zudem sorgfältig, übersichtlich und mit großen Bedienfeldern und Beschriftungen ausgestattet sein. Im Studio möchte man nicht lange suchen, um etwas nachzulesen oder die Ergebnisse einzugeben. Mit Handschuhen oder direkt nach dem Training fällt es schwer, kleine Tasten zu treffen oder Schriften zu entziffern. Positiv ist es zudem, wenn sich Trainingspläne leicht anpassen lassen, was immer dann notwendig wird, wenn es im Studio gerade besonders voll ist und Geräte aus dem Trainingsplan besetzt sind.</p>
<h2>GymGoal</h2>
<p>Das deutschsprachige GymGoal ist auf die Anwendung im Fitness-Studio optimiert. Daher ist die Anzahl der integrierten Übungen mit insgesamt 280 nicht besonders hoch, deckt aber den größten Teil der typischen Geräte-Parks ab. GymGoal bietet 52 fertige Trainingspläne, vom Ganzkörperplan bis zum 4er-Split. Erfahrenere Sportler stellen ihre eigenen Trainingspläne zusammen. Diese und die System-Trainingspläne lassen sich darüber hinaus kopieren und anpassen, so dass man schnell Änderungen vornehmen kann, sogar während des laufenden Trainings.<br />
Vor dem Beginn des Trainings wählt man den gewünschten Trainingsplan aus und startet die Aufzeichnung mit „Notieren“. Über Pfeiltasten geht man die Übungen durch, kann sich eine Anleitung anzeigen lassen und notiert nach getaner Arbeit Gewichte und Wiederholungszahlen. Zusätzlich kann man Bemerkungen eintragen. Bei jeder Übung, die man schon einmal durchgeführt hat, werden die Daten vom letzten Training eingetragen, so dass man diese übernehmen oder anpassen kann. Auf jeden Fall weiß man immer genau, welches Gewicht man verwenden muss. Ist ein Gerät besetzt, kann man zur nächsten Übung übergehen, oder wählt eine andere passende. Diese Änderungen können temporär bleiben oder fest im Trainingsplan gespeichert werden. Die aufgezeichneten Daten kann man sich in Tabellenform oder als Grafik zur jeweiligen Übung anzeigen lassen. Abgerundet wird das Ganze durch Aufzeichnungsmöglichkeiten für Daten, wie Gewicht, BMI und Körpermasse. Sämtliche Aufzeichnungen kann man auf den Servern des Herstellers speichern und somit eine Datensicherung durchführen. Zudem kann man so eine <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>&#8211; und <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Installation synchronisieren. GymGoal bietet die Möglichkeit, das Training für bis zu 3 Personen aufzuzeichnen. Wer GymGoal einmal testen möchte, kann dies über GymGoal Free ausführlich tun. Die Vollversion kostet 2,69 Euro im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a>, möchte man 30 Dateien speichern, muss man 5,49 Euro via In-App-Kauf zusätzlich ausgeben. Etwas ärgerlich ist die Upgrade-Politik: eine iPhone-5-kompatible Version wird separat als GymGoal 2 vertrieben. Zwar ist der Funktionsumfang der beiden Versionen derzeit gleich und GymGoal 1 läuft auch ohne Probleme auf dem iPhone 5, etwas verwunderlich ist diese Vorgehensweise aber schon.</p>
<p><em>Fazit:</em> GymGoal besticht durch seine im Studio sehr gut zu bedienende Oberfläche. Zwar dürfte die Anzahl der Übungen etwas größer sein, aber eigene Übungen sind möglich und integrieren sich gut in die vorgegebenen Angebote. Im praktischen Einsatz ist GymGoal einfach eine Klasse für sich.</p>
<div data-id="88009,88010,88011,88012" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fitness Point</h2>
<p>Fitness Point ist eine weitere App in deutscher Sprache, diese gibt es als Standard-Version kostenlos oder in der Pro-Version für 5,49 Euro. Die Standard-Version besitzt einen eingeschränkten Funktionsumfang: So gibt es beispielsweise keine grafische Darstellung der Trainingsverläufe und keine Option, um eigene statistische Werte zu erfassen, wie etwa das Körpergewicht. Zudem umfasst diese Version lediglich 70 Übungen. Durch In-App-Käufe kann man die fehlenden Funktionen nachrüsten und 200 zusätzliche Übungen erwerben, die dann mit 3,59 Euro zu Buche schlagen. Entsprechend kann man die Standard-Version durchaus als Test- oder Lite-Version betrachten. Zusätzliche in-App-Käufe, die für beide Versionen angeboten werden, sind diverse komplette Trainingspläne zwischen 1,79 Euro und 7,99 für einen „persönlichen Trainingsplan“. Da stellt man sich am besten einen eigenen Plan zusammen, da man ja auch nicht weiß, was hinter den gekauften steckt. Bei der Planung hilft die Liste der Übungen, die nach Muskelgruppen und Kardio aufgeteilt ist. Hat man eine Übung gefunden, kann man diese zu einem Trainingsplan hinzufügen. Diesen muss man zuvor im Bereich Training erstellen. Die Aufzeichnung beginnt man im gleichnamigen Register. Dort wählt man ein Training aus und öffnet über das Stift-Symbol bei einer durchgeführten Übung das Eingabefenster, und gibt Gewicht, Wiederholungen und gegebenenfalls Notizen ein. Im Register &#8222;Logs&#8220; wird ein Kalender angezeigt, in dem die einzelnen Trainings markiert sind, und eine Übersicht der Leistung angezeigt werden kann. Bei Bedarf lassen sich alle Werte in iCloud speichern und wieder zurücksichern. Man kann seine Trainingsergebnisse außerdem per Facebook und Co. teilen.</p>
<p><em>Fazit:</em> Fitness Point hat eine sehr einfache Oberfläche. Das erleichtert die Bedienung, auch im Studio unter Belastung oder Zeitdruck. Einen Schönheitspreis gewinnt die App jedoch nicht. Bei der Pro-Version für immerhin 5,49 Euro würde man sich einen höheren Funktionsumfang wünschen.</p>
<div data-id="88004,88003,88005" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>iPersonal Trainer</h2>
<p>Der englischsprachige iPersonalTrainer bietet für 1,79 Euro 350 Übungen an, und eine ganze Reihe fertiger Trainingsprogramme, nicht nur für das Fitness-Studio, sondern auch für das Home-Gym, den Urlaub oder Kardio-Training. Der iPersonal Trainer legt den Schwerpunkt auf fertige Trainingsprogramme. Neben der Übungszusammenstellung berechnet der iPT sogar die Gewichte, an Hand der Daten, die man für Geschlecht, Alter, Gewicht und Trainingsstand eingibt. Diese werden beim Training immer Satz für Satz abgerufen und man kann so völlig nach Plan trainieren. Natürlich lassen sich die Gewichte und Wiederholungen anpassen, allerdings ist das Prinzip auf fertige Pläne optimiert und so ist ein eigenes Eingreifen weniger komfortabel gelöst. Ähnlich sieht es mit der Gestaltung eigener Pläne aus. Diese lassen sich eher umständlich erstellen. Ärgerlich, wenn man eigene Pläne bastelt: Zwar sind alle Übungen im Verzeichnis enthalten, aber für manche blau markierte Übung muss ein In-App-Kauf getätigt werden, damit diese verwendet werden kann. Es gibt Pakete für unterschiedliche Muskelgruppen (Bauch, Arme, Beine usw.) zu je 0,89 Euro oder ein Gesamtpaket zu 4,49 Euro. Die absolvierten Trainings lassen sich nach Datum oder Muskelgruppe durchsuchen, außerdem stehen verschiedene Werkzeuge wie BMI-Rechner, Stop-Uhr, Gewichts-Tracker und Körpermass-Verfolgung bereit.</p>
<p><em>Fazit:</em> iPersonal Trainer ist das passende Werkzeug für Sportler, die keine eigenen Trainingspläne entwickeln möchten und sich streng an die Vorgaben eines, in diesem Fall virtuellen, Trainers halten möchten. Für alle, die eher auf eigene Trainingsprogramme setzen, gibt es bessere Alternativen, um Erfolge zu dokumentieren.</p>
<div data-id="88014,88015,88016" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>FitnessBuilder</h2>
<p>FitnessBuilder war lange Zeit meine Lieblings-App in diesem Bereich, da sie unheimlich viele Möglichkeiten bot. Interessanterweise wird sie inzwischen so beworben, dass man denkt, sie wäre nur noch mit den recht teuren Abos ab 55 Euro pro Jahr, zu nutzen. Die App selber ist grundsätzlich kostenlos. In der Free-Version ist jedoch die Anzahl der integrierten Übungen auf 300 begrenzt und fertige Trainingsprogramme stehen nicht zur Verfügung. Dafür kann man unbegrenzt eigene Programme zusammenstellen und natürlich die Trainingsergebnisse eintragen und verfolgen. Ebenso lassen sich andere statistische Werte dokumentieren. Sämtliche Werte lassen sich in der Free-Version grafisch anzeigen und per Mail versenden.<br />
Die Abo-Versionen ermöglichen zusätzlich Zugriff auf eine der größten Übungssammlungen überhaupt, sowie über 750 Trainingsprogramme. Außerdem können Fragen an die Experten gestellt werden. Allerdings basiert die komplette App auf englischer Sprache, ebenso wie der Support der Fachleute. Dies macht die Abos hierzulande eher uninteressant.<br />
FitnessBuilder bietet im Studio weniger Komfort als GymGoal, weswegen ich mich persönlich für GymGoal entschieden habe.</p>
<p><em>Fazit:</em> FitnessBuilder ist im Vollausbau, sprich mit kostenpflichtigem Abo, die App mit sicherlich den meisten Übungen (inklusive Beschreibung und Video) und Trainingsplänen, und lässt sich auch im Studio gut nutzen. Allerdings stört manchmal die englische Sprache und andere Programme lassen sich im Studio etwas besser handhaben.</p>
<div data-id="88008,88007,88006" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Abzocke oder Angebot?</h2>
<p>Bei den Fitness-Apps tummeln sich übrigens beinahe so viele schwarze Schafe wie im echten Fitness-Business. Viele versprechen viel und halten wenig, einige verschwinden nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche. Besonders verwirrend ist das Geschäftsmodell um &#8222;Fitness Gratis&#8220;, &#8222;Fitness 100 fertige Trainings&#8220; und &#8222;Alles-in-einem Fitness Pro&#8220;.<br />
&#8222;Fitness Gratis&#8220; ist eine App, die es erlaubt, eigene Trainingsprogramme zu erstellen (lediglich zwei fertige Beispielprogramme bietet die kostenlose App). Die Eingabe von Daten während des Trainings funktioniert nicht optimal. Eine Auswertung oder Auflistung erfolgt nicht. Was auffällt: Die Übersetzung ins Deutsche ist katastrophal.<br />
Genau die gleiche Oberfläche besitzt Fitness 100 für 0,89 Euro. Angeblich hat der gleiche Entwickler seine Hände im Spiel, als Anbieter sind jedoch zwei unterschiedliche Namen angegeben. Es stehen mehr Übungen und fertige Trainingspläne zur Verfügung, zusätzlich lässt sich die Ernährung dokumentieren. Da die App auf amerikanische Lebensmittel abgestimmt ist, bietet sie für Europäer aber keinen echten Nutzen. Zusätzlich kann man Abos für 22 oder 45 Euro im Jahr abschließen, die mehr an aktuellen Infos bringen sollen, was nach Aussage der meisten Kunden jedoch nicht den Preis Wert ist.<br />
Und noch eine App sieht haargenau gleich aus: Alles-In-einem Fitness Pro. Die App mit dem gleichen Funktionsumfang kostet 18,99 Euro, wird jedoch meistens für 8,99 im Sonderangebot verkauft. Früher lag der Preis überraschenderweise mal bei exakt 0,89 Euro. Wahrscheinlich die gleichen Abos, wie bei Fitness 100, kosten ebenso 22 bzw. 45 Euro pro Jahr. Alle drei Apps sind wenig empfehlenswert.</p>
<div data-id="88002,88001" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich habe in den letzten drei Jahren im Fitness-Studio einige Apps benutzt, doch richtig zufrieden war ich bisher nur mit dem Fitness Builder, der die größte Flexibilität bei Übungen und Trainings mitbringt. Bis zu dem Punkt, an dem ich auf GymGoal gestoßen bin, das während des Trainings die beste Handhabung garantiert, was für die dauerhafte Nutzung das entscheidende Kriterium darstellt. Zudem ist die App komplett in deutscher Sprache und nicht besonders teuer. Die anderen vorgestellten Programme können da nicht mithalten. Am ehesten noch Fitness Point, das im Studio ebenfalls gut zu bedienen ist und in der kostenlosen Version auf jeden Fall zum Testen einlädt, ebenso, wie GymGoal Free.</p>
<p>Im zweiten Teil stellen wir Helfer vor, mit denen man seine Ernährung planen und dokumentieren kann. Er erscheint morgen, rechtzeitig, um den köstlichen Osterbraten mit all seinen Kalorien zu erfassen. Der dritte Teil ist dann für Ausdauer- und Outdoor-Sportler interessant. Dort geht es um Apps, mit denen man Rad- oder Laufstrecken immer im Blick hat. Da im Moment das Wetter noch nicht wirklich ins Freie lockt, folgt dieser dann voraussichtlich nächsten Samstag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/03/30/serie-fitness-apps-teil-1-apps-fur-trainings-planung-und-dokumentation-im-fitness-studio/">Fitness-Apps #1: Trainingsplanung und -Dokumentation am iPhone im Fitness-Studio</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://macnotes.de/2013/03/30/serie-fitness-apps-teil-1-apps-fur-trainings-planung-und-dokumentation-im-fitness-studio/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Apple: Analyst prognostiziert hohen Investitionsaufwand für die kommenden zwei Jahre</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/02/28/apple-analyst-prognostiziert-hohen-investitionsaufwand-fur-die-kommenden-zwei-jahre/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2013/02/28/apple-analyst-prognostiziert-hohen-investitionsaufwand-fur-die-kommenden-zwei-jahre/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[nw]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 15:48:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=86176</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Quartalen häufte Apple ein Barvermögen von insgesamt 137 Milliarden US-Dollar an. Ein Spitzenwert für einen Elektronikkonzern, der sich mit diesem gigantischen Vermögen mühelos konkurrierende Hersteller vom Markt kaufen könnte. Gestern betonte Cook, dass Apple nach Kategorien für innovative neue Produkte suche. Peter Misek, seines Zeichen Analyst bei Jefferies, informierte gestern in einer Notiz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/02/28/apple-analyst-prognostiziert-hohen-investitionsaufwand-fur-die-kommenden-zwei-jahre/">Apple: Analyst prognostiziert hohen Investitionsaufwand für die kommenden zwei Jahre</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In den vergangenen Quartalen häufte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> ein Barvermögen von insgesamt 137 Milliarden US-Dollar an. Ein Spitzenwert für einen Elektronikkonzern, der sich mit diesem gigantischen Vermögen mühelos konkurrierende Hersteller vom Markt kaufen könnte. Gestern betonte Cook, dass Apple nach Kategorien für innovative neue Produkte suche.</p>
<p>Peter Misek, seines Zeichen Analyst bei Jefferies, informierte gestern in einer Notiz an Investoren, dass er Apple keine gute Prognose für die nächsten zwei Jahre abgeben könne. Apple werde in den kommenden zwei Jahren enorm in neue mobile Märkte, notwendige technische Entwicklungen und andere finanziell aufwändige Projekte investieren müssen. Kurzum Apples Investitionsaufwand sei in den kommenden Jahren enorm.</p>
<h2>Hoher Investitionsaufwand</h2>
<p>Apple werden in den kommenden Monaten auf die asiatischen Schwellenmärkte, wie zum Beispiel Indien, stoßen, deren Hauptmerkmal die erheblich günstigeren Einstiegspreise und Prepaid-Vertragsmodelle sind. Diese Märkte sind für Apple von Priorität, was nicht nur die über Ratenzahlung in Indien angebotenen iPhones belegen. Anstatt die Netzanbieter zu veranlassen, das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> zu einem subventionierten Preis zu verkaufen, könne der potentielle Kunde das Gerät bequem in Raten abbezahlen. Das habe bereits zu einem Erfolg in manchen Regionen geführt. Cook nennt dieses Vertriebsmodell übrigens &#8222;vielseitig&#8220;.</p>
<p>Die bislang hohe Marge beim Verkauf des iPhones werde sich in diesen Schwellenländern nicht fortführen lassen, was den Gewinn nachhaltig beeinträchtige. Die Investition ist aber allein deswegen essentiell, weil allein das indische und chinesische Endkundengeschäft zusammen genommen über enormes Potential verfügen. Außerdem werden weitere Investitionen in Fabriken bei Zulieferern wie TSMC oder Foxconn notwendig, um den gigantischen Produktionsaufwand auch nachkommen zu können. Die meisten Zulieferer hätten schlichtweg nicht das nötige Kapital um eine nominell zufriedenstellende Produktion bei einer wachsenden Nachfrage zu gewährleisten. TSMC soll laut Berichten im Januar beauftragt worden sein, den Apple A6X SoC für die vierte Generation des <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> zu fertigen.</p>
<p>Hinzu kommen die Investitionen in die Displayproduktion sowie die Kosten für das Betreiben der großen Server- und Datenzentren für den iCloud-Service.</p>
<h2>Gewinnrückgang in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar</h2>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;International iPhone sales are slowing dramatically, particularly in lower GDP per capita markets&#8220;<br /><cite>Peter Misek</cite></blockquote>
<p>Misek geht von einem Gewinnrücknahme von mindestens 10 Milliarden US-Dollar in 2013 aus. Die internationale Absatz von iPhones werde dramatisch abnehmen, weil aufgrund von Modellen, wie in Indien, der schnelle Wechsel zu einem alternativen Smartphone erschwert werde. Der Umsatz werde langfristig gesehen zunehmen, allerdings sind Ratenzahlungsmodelle weit weniger flexibel als subventionierte Endgeräte.</p>
<p>Nicht zuletzt drängen sogenannte &#8222;White-Box-Smartphones&#8220; von Billig-Smartphone-Herstellern auf diese Märkte, die Druck auf die Hersteller wie Apple oder Samsung ausüben, innovative Geräte mit Next-Generation-Hardware auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Letztlich müsse sich Apple auch damit abfinden, dass auch die Börse weiterhin mit großen Erwartungen Apple gegenüber treten wird. Noch im September 2012 notierte die Aktie bei über 700 US-Dollar, um dann in den darauffolgenden Monaten unter 500 US-Dollar zu fallen. Inzwischen löste Exxon Mobil den Konzern aus Cupertino als wertvollstes Unternehmen an der Börse wieder ab. Apple würden aus den oben aufgeführten Gründen zwei sehr schwere Jahre bevorstehen. Das Barvermögen mache Apples Strategie in gewisserweise flexibel,  dementsprechend werde es eine bedeutende Rolle spielen.</p>
<p><a href="https://appleinsider.com/articles/13/02/27/apple-may-need-137b-cash-hoard-to-weather-very-rough-next-two-years-analyst-says" target="_blank" rel="noopener">via</a> AppleInsider, engl.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/02/28/apple-analyst-prognostiziert-hohen-investitionsaufwand-fur-die-kommenden-zwei-jahre/">Apple: Analyst prognostiziert hohen Investitionsaufwand für die kommenden zwei Jahre</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://macnotes.de/2013/02/28/apple-analyst-prognostiziert-hohen-investitionsaufwand-fur-die-kommenden-zwei-jahre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Red Get App Development: iPhone-Entwickler von ToDo-App Casy im Interview</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/11/13/interview-red-get-app-development/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 16:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=81406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Entwicklerstudio Red Get App Development hat kürzlich eine neue Todo-App namens Casy im App Store für iPhone und iPod touch vorgestellt. Die zwei Entwickler und der eine Designer, die die Firma ausmachen, gehen allesamt noch zur Schule in Nordrhein Westfalen und haben uns im Interview mehr über ihre App und deren Entwicklung verraten, und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/13/interview-red-get-app-development/">Red Get App Development: iPhone-Entwickler von ToDo-App Casy im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Das Entwicklerstudio Red Get App Development hat kürzlich eine neue Todo-App namens <strong>Casy</strong> im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> für <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> und iPod touch vorgestellt. Die zwei Entwickler und der eine Designer, die die Firma ausmachen, gehen allesamt noch zur Schule in Nordrhein Westfalen und haben uns im Interview mehr über ihre App und deren Entwicklung verraten, und dass sie mittelfristig eine weitere Kalender-App planen, die irgendwann sogar in die Cloud wandern soll und mit Casy zusammenarbeiten.</p>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p class="subtitle"><span><cite>Alexander Trust</cite>: </span></p><p><em>Erzählt unseren Lesern doch ein bisschen mehr über Euch bzw. Eure Firma?</em></p></div>
<div class="notification antwort has-background-dark has-text-white-ter is-radiusless"><p class="subtitle"><span>Red Get App Development</cite>: </span></p><p>Wir sind ein junges, aufstrebendes Unternehmen namens Red Get App Development, mit zwei Entwicklern und einem Designer. Zwei von uns sind 18 Jahre alt, einer 17 und wir sind Abiturienten in Paderborn. Anschließend haben wir alle vor zu studieren, eben in Paderborn oder eben woanders, je nach dem was sich so ergibt.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Was genau ist Casy?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Casy ist eine schlicht gehaltene ToDo-App mit einem neuen Konzept.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Was würdet ihr Leuten erzählen, die sagen: &#8222;Och Gott, nicht noch eine To-Do-Listen-App&#8220; oder &#8222;Es gibt doch ganz viele kostenlose Alternativen, warum also zahlen?&#8220;<br />
</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Das Problem bei &#8222;normalen&#8220; Todo-Listen ist, dass die Priorität und die Aufgaben selbst immer getrennt dargestellt werden. In Casy ist das verbunden, da die Aufgaben, sogenannte Caskets, je nach Wichtigkeit in der Größe angepasst werden können. So ist zum Beispiel heute für mich Wasser wichtiger einzukaufen als Karotten. Dadurch sieht man auf den ersten Blick, was am wichtigsten ist und was noch warten kann.<br />
Natürlich sind Push-Meldungen enthalten, sowie, dass man die Dauer für die Aufgabe angeben kann, also wie lange man dafür braucht.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Wie lange hat die Entwicklung von Casy gedauert?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Die Entwicklung der App selbst hat ein bis zwei Monate gedauert, also etwa ab Mitte September haben wir mit der Programmierung begonnen. Allerdings haben wir erst die Idee entwickelt. Dies hat bestimmt ebenfalls einen Monat Zeit in Anspruch genommen. Am 5. November haben wir dann schließlich die App in den <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> zur Prüfung gegeben.</p></div>
<p><em>Update vom 16.03.2021</em>: Dieser Beitrag enthielt ein Video auf YouTube, das es heute so nicht mehr gibt. Deshalb haben wir es entfernt.</p>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Welchen Grund hat es, dass die App nur unter <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 6 funktioniert?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Im Moment ist die App tatsächlich leider erst ab <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 6 nutzbar, weil wir Komponenten in Xcode verwenden, die erst ab dieser Version verfügbar sind, jedoch arbeiten wir daran, dass die App abwärtskompatibel sein wird.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Ist eine Mac-Version oder ein Android-Port geplant?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Eine Android-Version ist geplant, allerdings wollen wir uns erst im iOS App Store einen Namen machen, bevor wir auf andere Plattformen umsteigen. Eine Mac-App mit iCloud-Sync ist ebenfalls geplant, jedoch sind wir im Moment alle mit der Weiterentwicklung von Casy beschäftigt, die nächste Aktualisierung steht schon in den Startlöchern.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Das Design von Casy wirkt recht schlicht und aufs Wesentliche reduziert. War das Absicht?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Casy ist tatsächlich sehr schlicht gehalten, da der Fokus auf den selbst eingegebene Einträgen liegen soll. So hat man schnell alle Aufgaben im Fokus und wird nicht weiter abgelenkt von sinnlosen Designspielereien.</p></div>
<div class="notification frage has-text-dark is-radiusless"><p><em>Welche weiteren Projekte schweben Euch vor?</p></em></div>
<div class="notification antwort has-background-dark hast-text-white-ter is-radiusless"><p>Zum einen sind weitere Version von Casy geplant, mit einer intuitiveren Erinnerungsfunktion, sowie eine Zusammenarbeit für eine weitere, selbstgemachte App, deren Namen noch nicht fest steht. Die App soll ein großes Projekt werden, mit einer iPhone-, iPad- und Mac-App. Zudem ist mindestens ein Webportal für Windows-Nutzer, sowie für die Nutzung unterwegs ohne iOS-Gerät oder Mac gedacht.<br />
Die App soll den digitalen Kalender vereinfachen, da in diesem Bereich noch sehr viel Spielraum ist. Die Standard-Kalender-App ist unserer Meinung nach eben nur Standard und kann durchaus durch viele Features verbessert werden.<br />
Im App Store finden sich zudem keinerlei wirklich gute Alternativen zum Standard-Kalender. Die ist nur unsere eigene Meinung, und soll keine Beleidigung gegenüber anderen Entwicklern sein &#8211; entweder ist das Design nicht befriedigend, oder an der Umsetzung hapert es.<br />
Das Projekt wird natürlich recht lange in der Entwicklung brauchen, aber wir geben unser Bestes.<br />
Später soll dann Casy mit einem eigenständigen Cloud-Dienst mit der geplanten Kalender-App zusammen fungieren. Die genaue Umsetzung steht dafür aber noch nicht fest.</p></div>
<p>Wir bedanken uns bei Red Get App Development für das Interview. Unseren Lesern sei noch gesagt, dass die Todo-App derzeit 89 Cent kostet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/11/13/interview-red-get-app-development/">Red Get App Development: iPhone-Entwickler von ToDo-App Casy im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
	</channel>
</rss>
