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	<title>Du hast nach handbuch gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach handbuch gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Apps für die Selbstständigkeit</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/11/27/apps-fur-die-selbststandigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 15:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstständigkeit im Berufsleben ist ein sehr weites Feld. Es gibt im Netz super viele Listen mit Apps, die man in der Selbstständigkeit nutzen könnte. Doch die sind oft nur Kopien voneinander und haben keinen Wert, da die Redakteure sie nur aus SEO-Zwecken schreiben und die Apps womöglich selbst noch nicht ausprobiert haben. Ich habe mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Selbstständigkeit im Berufsleben ist ein sehr weites Feld. Es gibt im Netz super viele Listen mit Apps, die man in der Selbstständigkeit nutzen könnte. Doch die sind oft nur Kopien voneinander und haben keinen Wert, da die Redakteure sie nur aus SEO-Zwecken schreiben und die Apps womöglich selbst noch nicht ausprobiert haben.</p>
<p>Ich habe mit Absicht als in diesem Beitrag nicht von den „Top X“-Apps geschrieben und werde auch – so hoffe ich – nicht zu viel Software aufführen, die ihr schon kennt. In jedem Fall möchte ich aber meine Erfahrungen in der Selbstständigkeit schildern und die Apps, die mir dabei helfen.</p>
<h2>Es gibt nicht „die“ Apps</h2>
<p>Doch genau da ist ja der Knackpunkt. Ich bin kein Ingenieur und habe CAD-Software hin und wieder für den 3D-Druck im Einsatz. Aber mit meiner Selbstständigkeit hat das dann nichts zu tun. Ich beschränke mich also auf Apps und schildere meine Erfahrungen.</p>
<h2>Aufgabenverwaltung oder To-Do-Apps</h2>
<p>An dieser Stelle folgt einfach gähnende Leere. Denn so sehr ich verstehe, dass es Leute gibt, die Aufgabenverwaltung betreiben, ist das für mich nicht effektiv. Denn Apples Erinnerungen-App ist die einzige Aufgabenverwaltung, die ich nutze, und das auch nur privat. Ich nutze auch Kalender eher sporadisch und auch erst, seit mich Push-Benachrichtigungen darüber informieren. Aktiv setze ich solche Software nicht ein.</p>
<p>Ich musste eine zeitlang beruflich ein Software-Ticketing-System wie <a href="https://www.redmine.org/">Redmine</a> einsetzen. Bei komplexen Projekten erkenne ich dann sogar einen Mehrwert – heute kann man aber Softwareprojekte mit Git und auf Github komfortabler managen. Mein eigenes Business ist nicht derart unüberschaubar und ich gleichzeitig aber so viel interessiert und zerstreut, dass ich am Ende vergessen könnte aktiv in die Aufgabenverwaltung zu blicken. Im Grunde sind Nachrichten und E-Mails meine To-Do-Liste geworden.</p>
<h2>Nachrichten und E-Mails</h2>
<p>Perfekte Überleitung sozusagen. Ich nutze sowohl Gmail als auch Apple Mail und neben iMessage auch <a href="https://slack.com/intl/de-de/">Slack</a> für die berufliche Kommunikation. Audio- und Videotelefonie. Vor Jahren setzten wir auch Skype ein, aber das habe ich als MS Teams, zu dem es nach der Übernahme von Microsoft dann irgendwann wurde, nur noch gebraucht, wenn ein Kunde darauf bestand.</p>
<h2>Texteditoren</h2>
<p>Ich schreibe viel, selbst Gedichte und Prosa, die ich zur Veröffentlichung bringen möchte oder in Teilen auch schon habe. Aber ich schreibe auch viel fürs Web. Da bieten sich Texteditoren mit Schnittstellen zu weitverbreiteten CMS an.</p>
<p>Ein Editor, den ich empfehlen kann und selbst seit Jahren einsetze, ist <a href="https://ulysses.app/">Ulysses</a>, den es sowohl für macOS als auch iOS und iPadOS gibt. Was mir bei dem Editor noch fehlt, ist die Unterstützung von „Custom Post Types“ auf WordPress-Systemen. Ansonsten erlaubt Ulysses den Export als PDF, aber auch auf WordPress, Ghost oder Medium. Man kann damit, und das tue ich mittlerweile, ebenfalls Manuskripte anfertigen. Mir gefallen die Schreibziele und hilfreich ist die seit ein, zwei Jahren enthaltene Rechtschreibkontrolle.</p>
<p>Für die Veröffentlichung von Inhalten im iBooks Store kann man auch auf <a href="https://www.apple.com/de/pages/">Apples Pages</a> (früher iBooks Author) setzen.</p>
<h2>Programmier-Editoren</h2>
<p>Ich arbeite hin und wieder auch im Bereich der Web-Programmierung, habe schon WordPress-Installationen und individuelle Themenprogrammierung umgesetzt. In dem Kontext beschäftigte ich mich mit Ruby (on Rails), Python oder PHP und Javascript und als Programmiereditor meiner Wahl nutze ich deshalb <a href="https://atom.io/">Atom</a>, den es kostenlos gibt. Hin und wieder kommt auch Microsofts <a href="https://code.visualstudio.com/?wt.mc_id=vscom_downloads">Visual Studio Code</a> zum Einsatz. Die App ist ebenfalls kostenlos. Ich nutze außerdem Apples Xcode, aber bislang nur für App-Experimente und nicht im beruflichen Sinn.</p>
<h2>Zeiterfassung</h2>
<p>In meiner Selbstständigkeit ist die Dokumentation meiner Arbeit wichtig. Ich kann auf einem Rechnungsdokument auch notieren, welche Arbeit ich ausgeführt habe. Aber manche Kunden rechnen pro Stunde mit mir ab und also benötigt es ein Tool zur Zeiterfassung. Als ich das erste Mal auf Stundenbasis abrechnen musste, habe ich zunächst nach einer kostenlosen App fürs iPhone gesucht. „<a href="https://web.archive.org/web/20211127233104/https://www.mybettertime.com/de/">My Better Time</a>“ habe ich nach einigem Ausprobieren dann für mich entdeckt und bin der App bis heute treu geblieben. Mittlerweile gibt es die App auch für den Mac und wer mag, kann damit auch Urlaubs-, Feier- oder Krankheitstage festhalten. Der Export der Daten erfolgt in unterschiedliche Formate, wobei die kostenlose Variante im Export eingeschränkt ist.</p>
<h2>Mindmapping</h2>
<p>Es mag komisch klingen, dass ich Aufgabenverwaltungen nicht nutze, sehr wohl aber Mindmaps. Ich mag es, wenn ich große Themen, auf die ich mich einlasse, visualisieren kann. Das hilft mir, den Überblick zu behalten. Als Software meiner Wahl habe ich dazu <a href="https://www.mindnode.com/">MindNode</a> für mich entdeckt. Selbst mit der kostenlosen Variante kann man schon eine Menge anfangen. Vor allem eignet sie sich prima, um auszuprobieren, ob man mit dem Konzept von Mindmaps überhaupt zurechtkommt.</p>
<p>Ich mag Mindmapping auch als kreativen Prozess, habe ihn, ähnlich wie ein paar Schnelllese- und Memorierungstechniken während meiner Studienzeit kennengelernt und viele Bücher dazu gelesen. Eines davon zum Thema „kreative Notizen“ habe ich vor ein paar Jahren sogar mit einem Testbericht bedacht, <a href="https://macnotes.de/2014/01/30/review-das-sketchnote-handbuch-mike-rohde/">das Sketchnote-Handbuch von Mike Rohde</a>.</p>
<h2>Die leidigen Steuern</h2>
<p>Vor Jahren habe ich auch einfach WISO Steuer für den Mac genutzt. Aber die App ist zu träge und in erster Linie für den privaten Gebrauch gedacht und erwähnte ich, dass sie sehr träge ist und mehr oder weniger absolut nicht modern?</p>
<p>Denn es gibt diese neue Kategorie von cloud-gestützten Apps, die einem bei der Buchhaltung helfen wollen und Export-Schnittstellen für den Steuerberater bereithalten, und die man auch auf dem iPhone unterwegs nutzen kann, um Dokumente einzuscannen und zu verarbeiten.</p>
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<p>Regelmäßige Leser:innen von Macnotes werden wissen, dass ich den Jahreswechsel 2019/2020 genutzt habe, um eine „neuartige“ Steuersoftware auszuprobieren, mit Datev-Export. Das klappte aber mit mäßigem Erfolg, da es noch viele ungeklärte Sachverhalte gibt, wie ich sogar in einer dem Thema gewidmeten <a href="https://macnotes.de/2021/02/12/sajonaras-7-minuten-20-die-ausgabe-mit-sevdesk/">Podcast-Episode</a> festgehalten habe.</p>
<p>Für den Jahreswechsel 2020/2021 habe ich mir vorgenommen einer neuen App eine Chance zu geben. <a href="https://taxfix.de/">TaxFix</a> heißt sie und vielleicht hört oder lest ihr dann im neuen Jahr, wie sich die Software geschlagen hat. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.</p>
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		<title>Apple II: Handbuch für über $780.000 versteigert</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/08/20/apple-ii-handbuch-fur-uber-780000-versteigert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2021 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>46 Gebote reichten aus, damit ein Handbuch des Apple II am Ende f&#252;r 787.484 US-Dollar verkauft wurde. Grund daf&#252;r waren Autogramme von Steve Jobs und Mark Markkula. Jeder, der jetzt glaubt, dass das eigene Apple-II-Handbuch ein kleines Verm&#246;gen wert sei, den m&#252;ssen wir entt&#228;uschen. Denn die diesen Monat bei RR Auction versteigerte Ausgabe ist eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>46 Gebote reichten aus, damit ein Handbuch des <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-ii/">Apple II</a> am Ende f&uuml;r 787.484 US-Dollar verkauft wurde. Grund daf&uuml;r waren Autogramme von Steve Jobs und Mark Markkula.</p>
<p>Jeder, der jetzt glaubt, dass das eigene <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-II-Handbuch ein kleines Verm&ouml;gen wert sei, den m&uuml;ssen wir entt&auml;uschen. Denn die <a href="https://www.rrauction.com/auctions/lot-detail/344697006157001-steve-jobs-signed-apple-ii-manual/?cat=0">diesen Monat bei RR Auction versteigerte</a> Ausgabe ist eine ganz Besondere.</p>
<h2>Handbuch mit pers&ouml;nlicher Widmung</h2>
<p>Sie geh&ouml;rte Julian Brewer, oder war zumindest diesem gewidmet. Julian ist der Sohn von Michael Brewer, der f&uuml;r Apple in Gro&szlig;britannien 1979 Vertriebsrechte aushandelte. Die pers&ouml;nliche Widmung sieht Julian als Teilnehmer der ersten Generation, die mit einem Computer aufw&auml;chst. Er solle die Welt ver&auml;ndern, w&uuml;nscht ihm Steve Jobs. Da es diese Widmung kein zweites Mal gibt, handelt es sich um ein Unikat, das entsprechend wertvoll ist.</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Julian, your generation is the first to grow up with computers. Go change the world! Steve Jobs 1980&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Direkt unter Steve Jobs unterschrieb dann noch <a href="https://macnotes.de/2009/06/03/apple-geschichte-zum-nachlesen-der-erste-businessplan-und-das-emissionskonzept/">Mike Markkula</a>, der erste Investor der Firma.</p>
<h2>Weitere Apple-Memorabilia versteigert</h2>
<p><a href="https://www.rrauction.com/auctions/auction-details/615?page=1&amp;itemQty=24&amp;view=gallery&amp;sort=hp&amp;cat=0">Bei RR Auction</a> standen noch weitere Andenken an Steve Jobs zur Versteigerung. F&uuml;r 479.939 US-Dollar bekam ein Bieter den Zuschlag f&uuml;r einen Brief von Steve Jobs, in dem er lediglich schrieb, dass er leider keine Autogramme gibt.</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;I&rsquo;m afraid I don&rsquo;t sign autographs&ldquo;.</p>
</blockquote>
<p>210.325 US-Dollar brachte eine Software-Verpackung von NeXTSTEP. Auch sie enth&auml;lt ein Autogramm von Steve Jobs. Ferner wurde ein funktionsf&auml;higer Apple I Computer f&uuml;r 464.876 US-Dollar versteigert. In der Vergangenheit wurden f&uuml;r so ein Ger&auml;t auch schon h&ouml;here Preise erzielt, <a href="https://macnotes.de/2012/06/15/apple-i-auktion-erzielt-uber-370-000-us-dollar/">aber auch geringere</a>. Ein Apple Lisa wurde f&uuml;r 94.949 US-Dollar ersteigert.</p>
<p>Insgesamt wurden 36 Apple-Andenken versteigert. Nat&uuml;rlich gab es dabei auch Teile, die humanere Preise erzielten. So wurden f&uuml;r eine Computermaus mit Unterschrift von Steve Wozniak 250 US-Dollar gezahlt, oder f&uuml;r ein Diskettenlaufwerk mit Wozniaks Autogramm 2.106 US-Dollar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/20/apple-ii-handbuch-fur-uber-780000-versteigert/">Apple II: Handbuch für über $780.000 versteigert</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>YRH04E: War Gerüchtejäger Apples Doppelagent?</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/08/18/yrh04e-war-geruchtejager-apples-doppelagent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2021 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hacker Andrey Shumeyko alias YRH04E soll für Apple als Doppelagent in der Jailbreak- und iPhone-Leak-Szene aktiv gewesen sein. Dies behauptet der Jailbreak-Hacker gegenüber dem Magazin Motherboard aus dem Hause Vice. Die Redaktion wiederum gibt an, dass S. eine Reihe von Belegen für seine Informanten-Tätigkeit beigebracht hätte, darunter auch E-Mail-Konversationen zwischen Shumeyko und Apples IT-Sicherheitsteam. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/18/yrh04e-war-geruchtejager-apples-doppelagent/">YRH04E: War Gerüchtejäger Apples Doppelagent?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der Hacker Andrey Shumeyko alias YRH04E soll für <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> als Doppelagent in der Jailbreak- und <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a>-Leak-Szene aktiv gewesen sein. Dies behauptet der Jailbreak-Hacker gegenüber dem Magazin Motherboard aus dem Hause Vice.</p>
<p>Die Redaktion wiederum gibt an, dass S. eine Reihe von Belegen für seine Informanten-Tätigkeit beigebracht hätte, darunter auch E-Mail-Konversationen zwischen Shumeyko und Apples IT-Sicherheitsteam. Man habe die Echtheit derselben überprüft und entsprechend müssen wir dem Glauben schenken.</p>
<p>Lorenzo Francheschi-Bicchierai berichtet für Motherboard über einen vermeintlichen Doppelagenten Apples in der Jailbreak-Szene: Andrey Shumeyko, besser bekannt als YRH04E. Apple kommentierte die Aussagen nicht.</p>
<h2>Vom Hacker zum Helfer?</h2>
<p>Wie wurde aber aus dem Jailbreak-Hacker Shumeyko ein Apple-Helfer? S. selbst war in Foren aktiv und verkaufte Insiderwissen über Apple-Produkte. Er warb dafür in sozialen Netzwerken und auf Discord. Dabei bot er selbst den Zugang zu Prototypen Apples aus China an, Handbücher zu noch nicht veröffentlichten Produkten und andere Dinge mehr. In dieser Aufgabe knüpfte er natürlich Kontakte.</p>
<p>2017 wandte er sich erstmals an Apple, informierte das Unternehmen, dass Phishing-E-Mails unterwegs seien, die es speziell auf Apple-Mitarbeiter abgesehen hätten.</p>
<p>Mitte 2020 entschied er sich dann, Apple darüber zu informieren, dass Mitarbeiter oder Journalisten Zugriff auf geheime Informationen bekamen. Er untersuchte eine von Apples schlimmsten „Vorabveröffentlichungen“ und wurde seiner Aussage nach zum Maulwurf.</p>
<p>Nun geht er damit an die Öffentlichkeit, weil er sich ausgenutzt vorkommt.</p>
<blockquote><p>„Me coming forward is mostly me finally realizing that that relationship never took into consideration my side and me as a person“.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.vice.com/en/article/3aqyz8/apples-double-agent">Er erklärt gegenüber Vice außerdem</a>, dass alle Bitten um eine Bezahlung für seine Informationsdienste bei Apple auf taube Ohren stießen.</p>
<h2>Apples Umgang mit Vorab-Informationen</h2>
<p>Langjährige Apple-Fans erinnern sich vielleicht noch, dass der iPhone-Hersteller 2011 den Herausgeber des Blogs Gizmodo, den Gawker-Verlag, verklagte. Denn einer der Redakteure des Magazins gelangte in den Besitz eines iPhone-4-Prototypen. <a href="https://macnotes.de/2011/08/11/kauf-und-bericht-uber-iphone-4-prototyp-keine-strafe-fur-redakteur-von-gizmodo/">Am Ende gab es jedoch keine Strafe für die betreffende Person</a>.</p>
<p>In den Jahren danach gelangten nur wenig Informationen über Apples Umgang mit Gerüchtejägern in Umlauf. Doch in diesem Jahr gab es dann Berichte über mögliche Informanten und Verkäufer von Prototypen, die Post von Apples Anwälten erhielten. Sie wurden aufgefordert den Handel zu unterlassen und die Quellen der unrechtmäßig entwendeten Geräte zu nennen.</p>
<h2>Alle Welt wusste über iOS 14 Bescheid</h2>
<p>Einige Journalisten und eine Reihe von Gerüchtejägern <a href="https://macnotes.de/2020/05/22/ios-14-seit-februar-2020-in-der-hand-von-hackern-und-bloggern/">wussten im vergangenen Jahr sehr früh sehr viel über iOS 14 zu berichten</a>. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als Apple selbst noch nicht einmal eine Betaversion veröffentlicht hatte.</p>
<p>Offenbar stammten die Informationen von einem iPhone 11 Prototyp mit einer Vorabversion des Betriebssystems. Diese wurde in China eingekauft. Im Mai des Jahres kontaktierte Shumeyko dann Apples Global Security Team. Er wollte den Verkäufer des Prototypen in China ausfindig gemacht haben.</p>
<p>Ein Mitglied Apples kontaktierte ihn über einen verschlüsselten Signal-Chat. S. bot Apple seine Hilfe an, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, selbst Teil dieser Szene zu sein und außerdem fand er es eine gute Gelegenheit ein wenig Geld damit zu verdienen. Letzteres sei aber nie geflossen, auch wenn er ein paar Mal nachgefragt habe.</p>
<h3>9to5Mac bezahlte in Bitcoin</h3>
<p>Guilherme Rambo schreibt für 9to5Mac. 2018 veröffentlichte er einen exklusiven Beitrag mit Informationen zum <a href="https://macnotes.de/2015/09/10/ipad-pro-vorgestellt-mit-apple-pencil-smart-keyboard/">iPad Pro</a>. Die Redaktion von Motherboard erfuhr im Zuge der Recherchen rund um Andrey Shumeyko, dass Rambo offenbar 500 US-Dollar in der Kryptowährung Bitcoin ausgab, <a href="https://www.vice.com/en/article/v7en78/9to5mac-writer-paid-source-dollar500-in-bitcoin-for-stolen-apple-data">um an die Internas zu gelangen</a>.</p>
<h2>Apple-Mitarbeiter aus Deutschland involviert</h2>
<p>S. erzählt gegenüber Motherboard, dass er einmal Apple auch darauf aufmerksam machte, dass er einen Apple-Mitarbeiter aus Deutschland kennenlernte. Dieser bot in entsprechenden Foren einen Apple-Account mit Zugang zu internen E-Mails und Dokumenten feil. Die Person soll an Apples Karten-App mitgewirkt haben. Später erfuhr er, dass die Person gefeuert wurde.</p>
<p>Obwohl S. dem Unternehmen aber Informationen lieferte, gab es dafür keine finanzielle Entschädigung, sondern immer nur einen virtuellen warmen Händedruck.</p>
<p>Der Kontakt zu Apple sei mittlerweile abgerissen oder zumindest abgeflaut und Shumeyko habe weiterhin finanzielle Probleme. Deshalb fing er auch wieder damit an, Informationen zu verkaufen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/08/18/yrh04e-war-geruchtejager-apples-doppelagent/">YRH04E: War Gerüchtejäger Apples Doppelagent?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matze Fenn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 13:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum. Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis recht dünn und beträgt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/">Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Apple-Nutzer wiegen sich häufig bei der Nutzung Ihrer Rechner in Sicherheit. Die landläufige Meinung ist, dass Cyberattacken meist einem Windowsrechner gelten. Dies ist ein fataler Irrtum.</p>
<h2>Fast jeder sechste Angriff gilt einem Mac</h2>
<p>Der IT-Sicherheitsdienstleister Malwarebytes fand 2019 heraus, dass 16 Prozent aller Angriffe einem Mac-Rechner galten. Allerdings ist die Datenbasis <a href="https://macnotes.de/2020/02/13/wenn-der-mac-mal-mehr-malware-hat-als-der-pc-ist-es-nur-werbung/">recht dünn</a> und beträgt nur ein Zwölftel der untersuchten Windows-Computer. Dieser Fakt als Maßstab zeigt, dass Apple-Nutzer nicht weniger gefährdet sind. Der Vergleich zum Vorjahr zeigte, dass die Verbreitung von Malware um 61 Prozent gestiegen ist.</p>
<p>Es gibt also gute Gründe, die Bedrohungsgefahr ernst zu nehmen und <a href="https://www.intego.com/de/antivirus-mac-internet-security">es gibt passende Mac-Antivirus-Tests</a>, um das System regelmäßig zu prüfen. Wie notwendig Sicherheitsmaßnahmen sind, zeigen Untersuchungen der Sicherheitsforscher, die pro Apple-Rechner mehr als doppelt so viele Bedrohungen fanden als auf einem Windows-Gerät.</p>
<h2>Reales Bedrohungsszenario?</h2>
<p>Generell gilt der Mac als relativ sicher gegen Viren. Ein Vorteil ist die geringere Verbreitung im Vergleich zu Windows-Computern. Dadurch sind Apple-PCs für Cyberkriminelle (noch) weniger attraktiv. Dies hoffen zumindest die Verfechter der These, dass die mit dem macOS mitgelieferte Sicherheitsarchitektur die meisten Bedrohungen erkennt. Auch Microsoft baut auf eine durchdachte Sicherheitsstruktur, aber niemand würde ernsthaft bestreiten, dass ein professionelles Antivirentool zusätzlichen Schutz bietet.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, in welche Richtung sich die Nachfrage und der Marktanteil von Apples Macs entwickelt, und damit das potenzielle Risiko. Mit der <a href="https://macnotes.de/2020/11/10/apple-silicon-apple-m1-ist-der-erste-prozessor/">Einführung der neuen M1-Macs</a> und der eigenen Prozessoren (Apple Silicon) scheint der Konzern aus Cupertino einen Weg gefunden zu haben, Windows ein wenig Marktanteile abzuluchsen. <a href="https://macnotes.de/2021/02/19/uberraschung-die-erste-apple-silicon-malware-ist-werbung/">Doch auch für die neue Plattform wurde bereits Schadsoftware entdeckt</a>.</p>
<div data-id="495221" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Apple ist sich der Gefahr durch Malware und andere Schadprogramme bewusst und gibt Nutzern <a href="https://support.apple.com/de-de/guide/mac-help/mh27449/11.0/mac/11.0">im Handbuch entsprechende Verhaltensempfehlungen</a>. Attraktiv für Hacker könnte das macOS sein, weil es für das Betriebssystem im Vergleich zum Windows relativ wenige Sicherheitsupdates gibt. Dies erlaubt es Hackern Sicherheitslücken länger zu nutzen.</p>
<p>Gerade über den Webbrowser und beim Herunterladen von Apps, die nicht aus dem Mac App Store stammen, ist die Gefahr einer Infizierung groß. Hier hilft speziell für den Mac konzipierte Antivirensoftware, um Schädlinge zu erkennen und zu eliminieren. Dabei ist es wichtig, auf vertrauenswürdige Angebote zurückzugreifen.</p>
<h2>Schädlinge, die sich als Antivirensoftware tarnen</h2>
<p>Die Sicherheitsexperten von Intego machten bereits vor einige Zeit darauf aufmerksam, dass die Hacker immer hinterhältigere Tricks anwenden. <a href="https://macnotes.de/2011/05/03/mac-defender-intego-warnt-vor-virenscanner-malware/">„MAC Defender“</a> klingt, als ob es sich um eine Antivirensoftware von Apple handelt. Tatsächlich gibt das Programm vor, Viren gefunden zu haben und bietet eine Lösung des vermeintlichen Problems an. Gegen die Zahlung per Kreditkarte wird eine Lizenz versprochen, welche die vermeintlichen Viren eliminiert.</p>
<p>Um mehr Nachdruck zu erreichen, poppen regelmäßig Pornoseiten im Webbrowser auf. Das einzige Ziel des Schädlings ist es, die Kreditkartendaten des Opfers stehlen. Die Malware stammt aus dem Jahr 2011. Auf Betriebssystemen über der Version MAC OS X 10.6 wurde die Sicherheitslücke geschlossen.</p>
<h2>Die Zahl der Bedrohungen steigt – auch beim Mac</h2>
<p>Inzwischen gehören Mac-Schädlinge zu den am meisten verbreiteten überhaupt. Die Browser-Erweiterung „NewTab“ lag in dieser Liste 2019 auf Platz zwei. Sie attackierte zunächst ältere Browser-Versionen von Safari und Google Chrome. Später wurde sie über Installer oder sogar als Direkt-Download angeboten. Der Schädling gehört zur Adware und gibt sich als App aus. Er gibt zum Beispiel vor, die Verfolgung von Paketen oder Flügen anzubieten.</p>
<p>Aktuell scheint Adware die größere Gefahr für Macs zu sein. Die Auswirkungen sind für Internetnutzer nervend, wenn Werbung im unpassendsten Moment aufpoppt. Plötzlich ist die Startseite des Browsers nicht mehr die gewohnte und bekannte Websites erscheinen in ungewohntem Design. Der Browser verfügt über neue Symbolleisten und im Hintergrund startet die Installation von unerwünschter Software.</p>
<p>Eine manuelle Entfernung ist zwar möglich, aber schwer umzusetzen. Adware tarnt sich gut und ist dadurch schwer zu finden. Die einfachste Lösung ist eine zuverlässige Antivirensoftware, die Adware aufspürt und entfernt. Aber auch die Bedrohung durch echte Malware steigt. Dies musste kürzlich der Senior Vice President für Software-Entwicklung von Apple, Craig Federighi, zugeben. Während eines Gerichtsprozesses zwischen Epic und Apple <a href="https://macnotes.de/2021/06/23/sideloading-von-apps-nicht-mit-apple-nicht-mit-ios/">räumte er ein</a>, dass „wir auf dem Mac ein Maß an Malware haben, das wir nicht akzeptabel finden“.</p>
<h2>Malware nimmt neue Chipgeneration ins Visier</h2>
<p>Wie stark Macs inzwischen gefährdet sind, kann man gerade an der neusten Prozessor-Generation erkennen. Mit dem M1-Chip rückte Apple von der X86-Architektur von Intel ab. Der neue Prozessor kam Ende 2020 auf den Markt. Nur zwei Monate später gab es bereits die erste speziell <a href="https://www.chip.de/news/Apple-Geraete-in-Gefahr-Malware-hat-es-auf-neue-Macs-abgesehen_183309171.html">auf die Schwächen der neuen Entwicklung ausgerichtete Malware</a>. Es handelt sich um „GoSearch22“, die ursprünglich für Intel-Chips entwickelt und später erfolgreich weiterentwickelt wurde.</p>
<p>Der Schädling gibt sich als legitime Erweiterung von Safari aus und sammelt Nutzerdaten. Außerdem spielt er Werbung in Form von Bannern und Pop-ups ein. Wer darauf klickt, bekommt weitere Malware auf den Rechner.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Apples macOS ist nicht vor Angriffen durch Malware oder Adware gefeit. Eine bessere Sicherheit vor Schadsoftware haben Nutzer, die einen zuverlässigen Antivirenschutz nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/07/01/schadsoftware-ist-nicht-nur-ein-problem-auf-windows-rechnern/">Schadsoftware ist nicht nur ein Problem auf Windows-Rechnern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Von der Idee zum WordPress-Plug-in: Schlagwörter automatisch hinzufügen #1</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/01/24/von-der-idee-zum-wordpress-plug-in-schlagworter-automatisch-hinzufugen-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 07:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer immer schon mal wissen wollte, wie man ein eigenes WordPress-Plug-in anfertigt, für den ist der nachfolgende Beitrag mit Sicherheit interessant. Denn bei uns war die Idee, Schlagwörter automatisch hinzuzufügen, damit wir bei der Überarbeitung der Artikel am Ende noch weniger Arbeit damit haben. Was aber als Bastelei am eigenen WordPress-Theme anfing und nur ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/24/von-der-idee-zum-wordpress-plug-in-schlagworter-automatisch-hinzufugen-1/">Von der Idee zum WordPress-Plug-in: Schlagwörter automatisch hinzufügen #1</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wer immer schon mal wissen wollte, wie man ein eigenes WordPress-Plug-in anfertigt, für den ist der nachfolgende Beitrag mit Sicherheit interessant. Denn bei uns war die Idee, Schlagwörter automatisch hinzuzufügen, damit wir bei der Überarbeitung der Artikel am Ende noch weniger Arbeit damit haben. Was aber als Bastelei am eigenen WordPress-Theme anfing und nur ein paar Zeilen Quellcode im Footer ausmachte, endete schließlich als ausgewachsenes Plug-in.</p>
<p>Warum? Es wäre zu einfach, zu sagen, weil wir es können. Es gibt viel einleuchtendere Gründe:</p>
<ul>
<li>Weil diese Aufgabe so oft ausgeführt wird, dass sich der Aufwand lohnt.</li>
<li>Da wir nicht ständig den Quellcode anpassen wollten, um wieder eine Option hinzuzufügen, sondern dies unmittelbar erledigen zu können.</li>
<li>Weil es durchaus Spaß macht, je öfter man sich einer Herausforderung stellt und man am Ende sogar noch etwas lernt.</li>
<li>Da ein Plug-in am Ende wartungsfreundlicher ist, und auch unabhängig von einem Thema genutzt werden kann.</li>
<li>Weil das Plug-in vielleicht sogar so interessant ist, dass man es anderen Leuten zur Verfügung stellen kann, die das gleiche Problem lösen wollen.</li>
</ul>
<h2>Automatisierung tut not</h2>
<p>Regelmäßige Macnotes-Leser wissen, dass wir im Hintergrund versuchen, trotz WordPress eine Datenbasis aufzubauen, mit der wir irgendwann dann den nächsten Schritt wagen können. Bis dahin wird es aber noch eine Weile dauern. <a href="https://macnotes.de/2021/01/08/wasserstand-19-neue-funktionen-2020-geschafft-2009-auch/">Anfang Januar erwähnte ich im Wasserstand #19</a>, dass wir bei der Überarbeitung das Jahr 2009 abgeschlossen haben. Mittlerweile bin ich sogar schon beim Februar 2010 angelangt.</p>
<p>Doch diese Überarbeitung ist so langwierig, und vor allem so repetitiv. Immer, wenn Aufgaben sich wiederholen, lohnt es sich, nach einer Automatisierung derselben zu suchen.</p>
<h2>Die Idee: Schlagwörter automatisch hinzufügen</h2>
<p>Wenn ich schreibe Schlagwörter, dann meine ich eigentlich sogar einen eigenen Typus, der bei uns intern „Keywords“ genannt wird. Wir haben zusätzlich zu den öffentlichen Schlagwörtern, für die es auch Archive gibt, nämlich interner Schlüsselwörter im Einsatz, die nicht für Nutzer und Suchmaschinen einsehbar sind, die uns aber erlauben, semantische Filter an manchen Stellen auf der Webseite einzusetzen, beispielsweise wenn es darum geht, „ähnliche Artikel“ anzuzeigen.</p>
<p>Nun ist die Situation, die ich bei Macnotes vorfand aber unbefriedigend. Denn es gab und gibt auch immer noch mehr als zehntausend öffentlich sichtbare Schlagwörter. Ich gehe bei der Überarbeitung chronologisch vor, Artikel für Artikel, da wir über die Jahre mehr als ein halbes Dutzend Webseiten (Macnotes, iPhone-Notes, Apfelmagazin, Blog4i, u. a. m.) zusammengeführt haben. Es gab inhaltlich doppelte Beiträge, die müssen zusammengeführt werden, und neu verlinkt. Ich könnte auch mit der Dampfhammer-Methode alle Beiträge und deren Schlagworte automatisch anpassen oder löschen. Nur dann fehlten mir auf einen Schlag zehntausende Endpunkt für Google. Stattdessen arbeite ich diese Stück für Stück ab und füge dann auch Weiterleitungen hinzu, damit die Suchmaschine nicht ganz im Dunkeln tappt.</p>
<h3>Wie kann man die Idee umsetzen?</h3>
<p>Wenn ich in den vielen Jahren Computerei etwas gelernt habe, dann, dass es nicht schadet, sich die eigene Idee einmal vor Augen zu führen.</p>
<p>Gerade Laien bekommen so ein besseres Gefühl dafür, was alles zu tun ist. In der Informatikausbildung nennt man solchen Output gerne auch mal Pseudocode. Strukturierte Notizen reichen aber vollkommen aus, um dann die einzelnen Teile auszuarbeiten.</p>
<p>Wenn ich also Schlagworte automatisch ersetzen will, dann muss ich mir Gedanken machen, darüber …</p>
<ul>
<li>… wann das geschehen soll,</li>
<li>… welche Schlagwörter das sein sollen,</li>
<li>… womit ich sie vergleichen kann, um zu entscheiden, ob sie automatisch hinzugefügt werden.</li>
</ul>
<p>Ich könnte mir noch mehr Fragen stellen. Aber ungefähr so beginnt dann ein Brainstorming und kann man versuchen, Antworten zu finden.</p>
<h3>1. Schritt: direkt im Artikel</h3>
<p>Meine erste Idee war, ich könnte, „wenn ich als Administrator eingeloggt bin“, und nur dann, eine Funktion aufrufen, die dann die Schlagwörter hinzufügt.</p>
<p>Ich gehe dann gerne hin, und füge in der Datei <code>footer.php</code> ersten Quellcode hinzu und erzeuge eine Ausgabe. Natürlich mache ich das nicht live auf Macnotes, sondern in meiner Entwicklungsumgebung am heimischen Computer. Ich setze für die WordPress-Entwicklung gerne <a href="https://www.mamp.info/de/mac/">MAMP</a> ein. Das hat sich bewährt und ist relativ pflegeleicht (funktioniert auch unter macOS Big Sur und auf Apple Silicon).</p>
<p>Da ich gerade einen Artikel überarbeitete, stoppte ich die Arbeit daran und dachte. Dieser kann als Startpunkt für die Funktion dienen. Also suchte ich nach einem Merkmal, das relativ eindeutig zuordenbar ist. Im Titel sehr vieler „Notizen“-Beiträge auf Macnotes kommt die Phrase „Notizen vom“ vor. Wenn ich 1000 Mal in Zukunft so ein Schlagwort automatisch hinzufüge, und vielleicht zwei, dreimal daneben liege, dann ist es einfacher, dreimal das Schlagwort wieder zu entfernen.</p>
<h4>Überschrift mit Phrase vergleichen, Ergebnis als Arbeitsauftrag</h4>
<p>Also verglich ich im Quellcode den Inhalt vom Titel mit der Phrase „Notizen vom“ und gab dann etwas aus. Die Notiz würde in etwa lauten:</p>
<pre><code>Wenn der Titel "Notizen vom" enthält, dann füge das Keyword "Notizen (MN)" hinzu, aber nur, wenn es noch nicht vorhanden ist.
</code></pre>
<p>Ja und dann kann man sich bereits an die Arbeit machen. Wer noch Laie ist, der kann anhand dieser Anweisung auch Google oder eine andere Suchmaschine bemühen, beispielsweise danach, wie man an den „Titel“ eines Beitrags in WordPress gelangt, oder wie man in PHP innerhalb einer Zeichenkette (String) nach einer Phrase (Substring) sucht. So kommt man dann von A nach B und hangelt sich immer weiter.</p>
<p>Wer schon mehr Erfahrung hat, wird Anlaufstellen kennen, oder eben direkt losprogrammieren. Der erste Code sieht dann in etwa wie folgt aus:</p>
<pre><code>if(strpos($post-&gt;post_title, 'Notizen vom') !== false) {
 echo 'An dieser Stelle muss dann die Funktion arbeiten.';
}
</code></pre>
<p>Die PHP-Funktion <a href="https://www.php.net/manual/de/function.strpos.php">strpos</a> wird gerne verwendet, um eine Gelingensbedingung zu erzeugen. Sie liefert entweder eine Zahl zurück, oder <code>false</code>, wenn die gesuchte Zeichenkette nicht vorhanden ist. Das ist prima, denn uns interessiert nur, ob es vorkommt. Also müssen wir umgekehrt fragen, ob beim Vergleich mit dem Titel „nicht false“ zurückgegeben wird.</p>
<h4>Überprüfen, ob das Schlagwort vorhanden ist</h4>
<p>Nun müssen wir noch überprüfen, ob der Beitrag nicht eventuell schon das Keyword „Notizen (MN)“ nutzt. WordPress bietet dazu bereits eine Funktion an namens <code>has_term()</code> (vgl. <a href="https://developer.wordpress.org/reference/functions/has_term/">WordPress Code-Referenz</a>).</p>
<p>Wir fügen also dem Code von oben noch etwas hinzu:</p>
<pre><code>if(strpos($post-&gt;post_title, 'Notizen vom') !== false) {
	if(has_term('Notizen (MN)') {
	echo 'es gibt das Keyword schon.';
} else {
	echo 'jetzt müssen wir das Schlagwort hinzufügen.';
}
}
</code></pre>
<h4>Schlagwort hinzufügen</h4>
<p>Wir müssen uns nun also Gedanken machen, wie wir das Schlagwort an der Stelle hinzufügen. Auch dafür bietet WordPress eine Methode an: <code>wp_set_post_terms()</code> (vgl. <a href="https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_set_post_terms/">WordPress Code-Referenz</a>).</p>
<p>Abermals passen wir dann den Code von oben weiter an.</p>
<pre><code>if(strpos($post-&gt;post_title, 'Notizen vom') !== false) {
	if(has_term('Notizen (MN)') {
	echo 'es gibt das Keyword schon.';
} else {
	wp_set_post_terms($post-&gt;ID, 'Notizen (MN)', 'keywords', true);
	echo 'wir haben das Schlagwort hinzugefügt.';
}
}
</code></pre>
<h2>2. Schritt: Abstrahieren nicht vergessen</h2>
<p>Jetzt haben wir doch alles erreicht, was wir wollten, und können uns wieder anderen Dingen zuwenden?</p>
<p>Nicht ganz. Denn wir wollen ja zum Beispiel auch zwei oder mehr Schlagworte anpassen. Zunächst bedeutet das, dass wir den Code von oben weiter umbauen müssen. Doch zunächst sollten wir uns wieder ein paar Gedanken darüber machen, wie man das machen kann.</p>
<p>Der unmittelbarste Zugang wäre vermutlich, denn Quellcode einfach zu kopieren, und einfach nur die Vergleichsphrase im Titel zu finden und dazu das passende Schlagwort. Aber man kann das auch eleganter lösen:</p>
<pre><code>Übergebe ein Array mit allen möglichen Schlagworten. Vergleiche und ersetze für alle diese.
</code></pre>
<p>Also dann ans Werk. Aus einem Schlagwort hab ich kurzerhand erst einmal zwei gemacht, und diese zu einem Array (<code>$tags[]</code>) hinzugefügt. Dann muss ich natürlich noch eine Funktion suchen, die mir erlaubt, für jedes Element im Array etwas auszuführen. Da hält PHP dann die <a href="https://www.php.net/manual/de/control-structures.foreach.php">foreach-Schleife</a> bereit.</p>
<pre><code>$tags = [
	"Notizen vom" =&gt; "Notizen (MN)",
	"Windows 7" =&gt; "Windows 7"
  ];
  foreach ($tags as $title =&gt; $keyword) {
    if(strpos($post-&gt;post_title, $title) !== false){
      if ( has_term($keyword, 'keywords') ) {
        echo ( '&lt;p&gt;Es gibt das Keyword "'.$keyword.'" schon.&lt;/p&gt;' );
      } else {
        wp_set_post_terms( $post-&gt;ID, $keyword, 'keywords', true );
        echo ( '&lt;p&gt;Wir haben das Keyword "'.$keyword.'" hinzugefügt.');
      }
    }
  }
</code></pre>
<h2>3. Schritt: Noch weiter abstrahieren, Plug-in entsteht</h2>
<p>Das letzte Stück Quellcode war doch eigentlich ganz prima? Ja, ich hätte einfach in der Footer-Datei bei neuen Schlagworten, die mir einfallen, diese ergänzen können, die Datei auf den Server hochladen, und weiterarbeiten können.</p>
<p>Aber auch das ist nur ein fauler Kompromiss. Denn viel besser wäre es ja, wenn man direkt in WordPress beliebig viele Schlagworte hinzufügen könnte, die man auf diese Weise ergänzen wollte.</p>
<h3>Vorüberlegungen</h3>
<p>An dieser Stelle lohnt es abermals, ein paar Vorüberlegungen zu machen. Fragen, die man sich stellen kann, lauten:</p>
<ul>
<li>Wie kann ich die Daten getrennt vom Code bearbeiten?</li>
<li>Welche Möglichkeiten habe ich, um mit Daten zu interagieren?</li>
</ul>
<p>Auch das sind nur zwei von vielen Fragen, mit denen man sich an der Stelle beschäftigen könnte. Mir ist zum Beispiel in den Sinn gekommen, eine Text-Datei oder eine CSV-Datei zu nutzen, um darüber die Daten zu ergänzen. Aber dann hätte ich auch das Problem, diese immer wieder zu ergänzen, und hochladen zu müssen.</p>
<p>Als Nächstes fällt einem dann eine Tabelle ein. WordPress nutzt MySQL und bietet sogar Funktionen, um sowohl Tabellen zu erstellen, als auch Daten darin zu ändern.</p>
<p>Nur dann benötige ich ja irgendeine Möglichkeit, die Daten online hinzuzufügen. Ich könnte natürlich eine separate HTML/PHP-Seite erstellen, die ich aufrufe, und der ich es erlaube, mit der Datenbank zu kommunizieren. An dieser Stelle reifte dann der Gedanke, dass ich auch gleich ein Plug-in für WordPress entwickeln könnte. Das hat nämlich auch den Vorteil, dass ich die Funktionalität nicht verliere, sollte ich mal das Theme für Macnotes anpassen.</p>
<h3>WordPress-Plug-ins erstellen, aber wie?</h3>
<p>Ich hatte vor Jahren schon mal ein Plug-in für WordPress erstellt. Aber wie das eben so ist, wenn man sich nicht so sehr mit der Materie auseinandersetzt, dann muss man sich erst wieder einarbeiten. Eine Anlaufstelle ist natürlich <a href="https://developer.wordpress.org/plugins/intro/">WordPress’ eigenes Handbuch</a> für die Plug-in-Entwicklung. Das ist aber so strukturiert, dass man viel hin- und hernavigiert und mit sehr vielen komplexen Dingen konfrontiert wird.</p>
<p>Einfacher geht es, wenn man in der Suchmaschine seines Vertrauens nach Alternativen Ausschau hält. Das können auch teilweise sehr alte Beiträge von <a href="https://www.smashingmagazine.com/2011/09/how-to-create-a-wordpress-plugin/">Smashing Magazine</a> (9+ Jahre) oder von <a href="https://bueltge.de/wp-tutorial-wir-schreiben-ein-simples-wp-plugin-teil-0/">Frank Bültge</a> (14+ Jahre) sein. Selbst wenn manche der Hinweise darin heute nicht mehr aktuell sein „sollten“, dann bekommt man nämlich Anhaltspunkte, wie die Dinge zusammenpassen und kann sich von dort aus weiterhangeln.</p>
<h3>Was braucht man für ein WordPress-Plug-in?</h3>
<p>Das einfachste WordPress-Plug-in, das man herstellen kann, besteht aus einer einzelnen Datei, die man einfach in das Plug-in-Verzeichnis von WordPress kopiert (besser aber in einen Unterordner). „So einfach“ ist das tatsächlich.</p>
<p>Diese Plug-in-Datei enthält im Kopf ein paar Kommentare, die WordPress dann ausliest und in der Administrationsoberfläche anzeigt.</p>
<pre><code>/**
* Plugin Name: SN Add Keywords
* Plugin URI: https://sajonara.info
* Description: This plugin automatically adds keywords to the database, if they are found in the headline and not already implemented.
* Version: 0.0.2
* Author: Alexander Trust
* Author URI: https://sajonara.info
* License: GPL2
*/
</code></pre>
<p>Eine PHP-Datei, die nur diese Information enthält und sonst nichts, ist auf dem Papier auch schon ein „nutzloses“ Plug-in. WordPress zeigt es dann an, und man kann es aktivieren.</p>
<div data-id="515581" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h4>Plug-ins wollen aufgerufen werden</h4>
<p>Angenommen, wir hätten den bereits fertigen Quellcode von davor in unsere Plug-in-Datei kopiert, hätte auch dieser funktioniert, WordPress beim Aktivieren allerdings eine Fehlermeldung ausgegeben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass WordPress gerne möchte, dass Plug-ins und deren Funktionen „aufgerufen“ werden sollen.</p>
<p>Dazu stellt WordPress zwei Kategorien an Aufrufen zur Verfügung:</p>
<ul>
<li>Hooks</li>
<li>Filter</li>
</ul>
<p>Die Filter sollen vor allem dazu genutzt werden, um Inhalte zu verändern. Entsprechend gibt es für Filter (<code>add_filter()</code>) Parameter, die beispielsweise den Titel (<code>the_title</code>) oder den Text (<code>the_content</code>) betreffen. Es gibt noch viele weitere Endpunkte, an denen man einen Filter ausführen könnte.</p>
<p>Doch wir wollen ja nicht den Text verändern, sondern Schlagworte hinzufügen, und also sind die „Hooks“ (<code>add_hook()</code>) vielleicht eher für unsere Zwecke geeignet.</p>
<p>Was wir dann also machen können, um WordPress zufriedenzustellen, ist unseren Code von davor in eine Funktion integrieren, und diese mittels eines Action-Hooks aufzurufen.</p>
<pre><code>add_action('wp_footer', 'sn_add_keywords');

function sn_add_keywords() {
 /* Unser Quellcode von zuvor. */
}
</code></pre>
<h4>Drei Zustände eines Plug-ins</h4>
<p>WordPress erkennt insgesamt drei Zustände eines Plug-ins, und kann, beim Eintreten derselben aktiv werden.</p>
<ul>
<li>Beim Aktivieren,</li>
<li>beim Deaktivieren</li>
<li>und beim Deinstallieren.</li>
</ul>
<p>Warum erzähle ich Euch das? Nun, weil es durchaus hilfreich sein kann, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch an andere. Und an dieser Stelle erreicht dann die ursprüngliche Idee bereits eine interessante Komplexität.</p>
<p>Ich sagte ja, es wäre prima, wenn man eine Tabelle hätte, in die man dann die Schlagwörter hinzufügen kann. Das Aktivieren des Plug-ins eignet sich in diesem Fall dazu, die Tabelle anzulegen. Auch dafür hält WordPress dann Befehle bereit.</p>
<p>Ich finde aber, dass dieser Beitrag schon lang genug geworden ist, und habe mich deshalb dazu entschieden, noch einen zweiten Teil herauszubringen, in dem ich dann erkläre, wie man die Tabelle anlegt, sie mit ersten Daten füllt, und wieso es hilfreich sein kann, die Versionsnummer des eigenen Plug-ins ebenfalls in der Datenbank von WordPress zu speichern. Außerdem widme ich mich dann auch den anderen beiden Zuständen von Plug-ins. Nicht zuletzt wollt Ihr ja sicherstellen, dass Euer Plug-in, wenn man es deinstalliert, die Daten ordentlich löscht. Und über das Erstellen einer „Webseite“ für das Plug-in in der Administrationsoberfläche von WordPress haben wir auch noch nicht gesprochen.</p>
<p>Freut Euch also dann auf den zweiten Teil, der vermutlich nicht ewig auf sich warten lassen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/01/24/von-der-idee-zum-wordpress-plug-in-schlagworter-automatisch-hinzufugen-1/">Von der Idee zum WordPress-Plug-in: Schlagwörter automatisch hinzufügen #1</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Laplink Pro</title>
		<link>https://macnotes.de/produkt/laplink-pro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 09:51:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Laplink Pro handelt es sich um eine Software zur Datenübertragung zwischen Computern im Netzwerk, eingerechnet auch Computer, die mittels Modem über Entfernungen miteinander verbunden sind. Entwickler der Software ist die Firma Traveling Software. Den Vertrieb in Deutschland übernahm M&#38;T Software Partner International GmbH. Die UVP des Produkts lag bei 399 DM, 395 sFr oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/produkt/laplink-pro/">Laplink Pro</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Bei Laplink Pro handelt es sich um eine Software zur Datenübertragung zwischen Computern im Netzwerk, eingerechnet auch Computer, die mittels Modem über Entfernungen miteinander verbunden sind.</p>
<p>Entwickler der Software ist die Firma Traveling Software. Den Vertrieb in Deutschland übernahm M&amp;T Software Partner International GmbH.</p>
<p>Die UVP des Produkts lag bei 399 DM, 395 sFr oder 3.150 öS.</p>
<h2>Was kann Laplink Pro</h2>
<p>Laplink Pro ließ sich in etwa so bedienen wie ein Dateimanager wie Midnight Commander oder DOSShell. Man konnte mit der Software:</p>
<ul>
<li>Dateien übertragen mit parallelem oder seriellem Kabel, oder per Fernsprechleitung mittels Modem.</li>
<li>Zur Übertragung nutzte die Software eine interne Datenkompression.</li>
<li>Per Modem oder Kabel ließ sich die Software auch auf anderen Computern installieren.</li>
<li>Die Benuzteroberfläche bot Mausunterstütztung und Pull-Down-Menüs.</li>
<li>Es gab einen integrierten Editor.</li>
<li>Dateiübertragungen mit Laplink Pro ließen sich mittels Stapelverarbeitung automatisieren.</li>
<li>Eine Synchronisierungsfunktion glich Quell- und Zielverzeichnisse einander an.</li>
</ul>
<h2>Lieferumfang</h2>
<p>Im Lieferumfang von Laplink Pro enthalten war neben einem Handbuch auch je eine 5,25 Zoll und eine 3,5 Zoll Diskette mit den Programmdaten. Außerdem bekamen Käufer je ein serielles und ein paralleles Datenkabel mit 2,4 Metern Länge.</p>
<h2>Systemvoraussetzungen</h2>
<p>Nutzen konnte man Laplink Pro auf einer ganzen Reihe von Computern, darunter IBM PC, XT, AT aber auch PS/2 und kompatible. DOS 2.11 oder neue wurde benötigt genauso wie 440 KB freier Arbeitsspeicher, 512 KB wurden von Traveling Software empfohlen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/produkt/laplink-pro/">Laplink Pro</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Computer-Wissen für Kinder: Wie man es nicht vermitteln sollte</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/10/22/computer-wissen-fur-kinder-wie-man-es-nicht-vermitteln-sollte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 23:23:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=430360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennt jemand die „Computermaus Chip“? Wenn nicht, dann ist das nicht schlimm. Denn diese Maus beherrscht nicht mal die Grundlagen der Pädagogik, obwohl sie aber Kindern Wissen vermitteln wollte. Zur Vorgeschichte Ich kaufe oder bekomme ab und zu alte Bücher, oder besorge sie mir aus den Bücherkisten, die in den Städten und auch auf dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/10/22/computer-wissen-fur-kinder-wie-man-es-nicht-vermitteln-sollte/">Computer-Wissen für Kinder: Wie man es nicht vermitteln sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Kennt jemand die „Computermaus Chip“? Wenn nicht, dann ist das nicht schlimm. Denn diese Maus beherrscht nicht mal die Grundlagen der Pädagogik, obwohl sie aber Kindern Wissen vermitteln wollte.</p>
<h2>Zur Vorgeschichte</h2>
<p>Ich kaufe oder bekomme ab und zu alte Bücher, oder besorge sie mir aus den Bücherkisten, die in den Städten und auch auf dem Land so herumstehen. Vor allem interessiere ich mich dabei für Fachbücher. Diese lese ich auch deshalb, weil ich selbst Manuskripte auf dem Computer habe und an Ratgebern für HTML, Javascript, Ruby, und vielem mehr „arbeite“. Aktiv arbeite ich daran leider nicht, sondern immer nur, wenn ich Lust und Zeit habe.</p>
<p>Doch nun hab ich vor ein paar Monaten also ein ganzes Computerbuch-Konvolut günstig bekommen, weil jemand seinen Keller ausmisten wollte. Heute warf ich dann einen Blick in das Buch „Computer-Wissen für Kinder: Windows 98 leicht und schnell“.</p>
<h2>Urheber bleibt im Verborgenen</h2>
<p>Es geht schon damit los, dass weder vorn noch hinten drauf ein Urheber auszumachen ist. Aller Voraussicht nach handelt es sich aber um den Tandem-Verlag, dem ähnliche Bücher aus der Zeit zuzuordnen sind.</p>
<p>Ein Autor wird leider auch nicht angegeben, denn als „Autor“ tritt die fiktive Computermaus Chip auf. Recherchen ergeben jedoch, dass ähnliche Bücher zu Windows 95 oder anderen Versionen immer auch anderen Autoren zugeordnet werden. Entsprechend kann ich hier gar nicht „eine“ bestimmte Person an den Pranger stellen.</p>
<h2>So geht Wissensvermittlung nicht</h2>
<p>Allein wegen der Thematik richtet sich das Buch natürlich an Kinder, die schon ein gewisses Alter erreicht haben. Denn die Computermaus versucht zwar, sich möglichst einfach auszudrücken. Doch trotzdem könnte man so ein Buch nicht einem 5-Jährigen vorsetzen, sondern wohl eher Kindern, die der Grundschule entwachsen sind.</p>
<p>Doch dann muss man den oder die Autoren fragen, was sie sich dabei gedacht haben. Denn in der Einleitung, auf den ersten Seiten, gibt es dick und fett gleich mehrere Hinweise, die alles andere als pädagogisch wertvoll sind. Einer davon lautet:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">„Eines ist besonders wichtig: Erkunde bitte nie auf eigene Faust den Computer. Bitte unbedingt einen Erwachsenen, Dir bei der Installation des Programms zu helfen.“<br /><cite>unbekannter Autor</cite></blockquote>
<p>Ein anderer:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">„Aber versprochen ist versprochen, nicht wahr? Frage also bitte zuvor einen Erwachsenen, ob er Dir hilft. Mache die Installation besser nicht alleine, weil Du dabei eine Menge kaputtmachen kannst.“<br /><cite>unbekannter Autor</cite></blockquote>
<h2>Wie man Kindern kein Selbstbewusstsein vermittelt</h2>
<p>Ich fühlte mich an die Zeit zurückerinnert, als ich meinen ersten Computer bekam. Ich war sieben Jahre alt und freute mich darüber, dass ich das Gerät selbst erkunden konnte. Meine Großeltern, bei denen ich aufwuchs, hatten von Computern keine Ahnung, und also konnten Sie mir auch nicht helfen. Der Computer, ich und die Handbücher waren also auf uns selbst gestellt.</p>
<p>Nicht auszudenken, wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich das Gerät nicht allein benutzen dürfe, weil ich etwas kaputtmachen könnte.</p>
<p>Es ist ein falscher Ansatz, den dieses Buch verfolgt, wenn es so ein Damoklesschwert vor dem geistigen Auge seiner Leser zeichnet. Kindern vor Augen zu führen, sie könnten etwas verkehrt machen, stärkt nicht ihr Selbstbewusstsein. Dass sie natürlich etwas verkehrt machen könnten, ist ja kein Ausschlusskriterium, es nicht trotzdem zu tun. Denn nur so lernt man seine Grenzen kennen und aber nur so kann man überhaupt erst die Freude am Umgang mit dem Computer lernen.</p>
<h3>Falscher Ansatz</h3>
<p>Das Buch behauptet, dass man Windows 98 installieren müsse, vergisst aber dabei, dass es auch Computer gab, auf denen Windows 98 vorinstalliert war. Mein erster Computer begrüßte mich mit einem DOS-Prompt. Es gab für mich erst mal keine Maus und bunte Benutzeroberflächen.</p>
<p>Die Autoren hätten sich die Frage stellen sollen, für wen sie so ein Buch schreiben. Denn wenn der Computer eigentlich den Eltern gehört und die Kinder ihn nur im Beisein der Eltern benutzen dürfen, dann kann man den Kids den Umgang mit dem Computer erklären, aber muss ihnen nicht zwangsläufig als Erstes vermitteln, wie man Windows installiert. Denn das würden auch Eltern nicht von ihren Kindern erwarten. „Computer-Wissen für Kinder“ hat also schon vom Fleck weg einen Bias, den es nicht mehr loswird.</p>
<p>Schade ums Papier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/10/22/computer-wissen-fur-kinder-wie-man-es-nicht-vermitteln-sollte/">Computer-Wissen für Kinder: Wie man es nicht vermitteln sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Chicony CH-491E Rev 1.5</title>
		<link>https://macnotes.de/produkt/chicony-ch-491e-rev-1-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 23:30:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Firma Chicony stammt ein Mainboard mit der Bezeichnung CH-491E Rev 1.5. Es handelt sich um eine Hauptplatine, die in 486er-Computern anzutreffen war, unter anderem in einem Schneider PC mit Cyrix CX486. Bei dem CH-491E Rev 1.5 handelt es sich um ein Mainboard mit VESA Local Bus (VLB, 32 Bit Busbreite). Insofern gehört die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Von der Firma Chicony stammt ein Mainboard mit der Bezeichnung CH-491E Rev 1.5. Es handelt sich um eine Hauptplatine, die in 486er-Computern anzutreffen war, unter anderem in einem Schneider PC mit Cyrix CX486.</p>
<p>Bei dem CH-491E Rev 1.5 handelt es sich um ein Mainboard mit VESA Local Bus (VLB, 32 Bit Busbreite). Insofern gehört die Hauptplatine durchaus zu den Exoten der PC-Geschichte, denn VLB kam erst 1992 auf den Markt und verschwand aber 1995 bereits wieder.</p>
<h2>CMOS-Batterie am CH-491E Rev 1.5 ersetzen</h2>
<p>Das vorliegende Mainboard ist allerdings durchaus genügsam in dem Sinn, dass man die BIOS-Batterie durch eine externe ersetzen kann.</p>
<p>Standardmäßig ist ein NiMH-Akku mit 3,6V Spannung verbaut. Nach ein paar Jahren gibt dieser den Geist auf, oder läuft aus. Man kann sich dann überlegen, den Akku zu tauschen.</p>
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<h3>Akku ungleich Batterie</h3>
<p>Dabei beachten sollte man, dass ein Akku keine Batterie ist. Wenn man „einfach so“ anstelle des vorhandenen NiMH-Akkus eine normale Batterie, beispielsweise eine Knopfzelle ausprobiert, nimmt die mit der Zeit Schaden, da Sie im Betrieb geladen wird.</p>
<p>Auf dem CH-491E Rev 1.5 Mainboard gibt es unmittelbar neben dem Akku einen Jumper. Daran kann man von interner auf externe Stromversorgung wechseln. Wenn man von interner auf externe Versorgung „jumpert“, muss man keinen Ladestrom mehr fürchten und kann so auch Batterien verwenden. Pin 1 entspricht bei diesem Board dem Pluspol, Pin 4 dem Minuspol.</p>
<div data-id="417227" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h3>Mainboard-Batterie im Eigenbau</h3>
<p>Wer nicht selbst löten möchte oder kann, für den gibt es trotzdem die Möglichkeit, sich eine Batterie im Eigenbau anzufertigen. Denn es gibt im Elektronik-Bastelsortiment Batteriehalter mit und ohne Anschlusskabel, für unterschiedlichste Batterietypen. Nun kann man einen dreifach Batteriehalter für AAA-Batterien verwenden, kommt dann aber auf 4,5 V Spannung. Die ist auf vielen Mainboards aus dieser Zeit gerade noch so erlaubt. Wer es genau wissen möchte, konsultiert das Betriebshandbuch für das Mainboard.</p>
<p>3,6 V erreicht man zum Beispiel mit einer Batterie des Typs 1/2. Auch dafür gibt es Batteriehalter mit Anschlusskabel. Die werden dann mit dem Pin 1 (Pluspol, auf dem Bild oben) und Pin 4 (Minuspol, auf dem Bild unten) verbunden. Die richtigen Pole zu verbinden ist notwendig. Es kann durchaus sein, dass diese auf anderen Mainboards verschieden vom CH-491E Rev 1.5 sind.</p>
<h3>Externe Batterie am Mainboard anschließen</h3>
<p>Am Ende kann man den Batteriehalter einfach mit Heißkleber am Mainboard anbringen, vielleicht sogar dort, wo man vorher den Akku abgelötet hat.</p>
<p>Man kann auch Batteriehalter auf das Mainboard löten und darin Akkus verwenden. Will man so aber Batterien nutzen, muss man hingegen trotzdem noch Verbindungen von den Polen zu den Pinnen am Mainboard legen.</p>
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		<title>Mac Pro könnte bald kommen: Apple überarbeitet Handbücher für den Support</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/10/24/mac-pro-koennte-bald-kommen-apple-ueberarbeitet-handbuecher-fuer-den-support/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 18:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple könnte den Mac Pro in nächster Zeit in den Handel bringen, darauf deuten Aktualisierungen in einer Dokumentation für Mitarbeiter des Supports hin. Apple hatte den Launch für den Herbst diesen Jahres angekündigt, bis jetzt ist aber noch kein konkreter Termin kommuniziert worden. Apple bereitet womöglich gerade den Start des Verkaufs des neuen Mac Pro [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> könnte den <a href="https://macnotes.de/produkt/mac-pro/">Mac Pro</a> in nächster Zeit in den Handel bringen, darauf deuten Aktualisierungen in einer Dokumentation für Mitarbeiter des Supports hin. <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hatte den Launch für den Herbst diesen Jahres angekündigt, bis jetzt ist aber noch kein konkreter Termin kommuniziert worden.</p>
<p>Apple bereitet womöglich gerade den Start des Verkaufs des neuen Mac Pro vor. Der Seite 9to5Mac wurden Informationen von Quellen <a href="https://www.macrumors.com/2019/10/23/new-mac-pro-added-to-configuration-utility/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zugespielt</a>, wonach Apple ein Support-Tool aktualisiert hat, das bei Apple Care zum Einsatz kommt. Mit ihm lässt sich unter anderem der T2-Chip, mit dem der Mac Pro und neben ihm auch das aktuelle <a href="https://macnotes.de/produkt/macbook/">MacBook</a> Pro, der <a href="https://macnotes.de/produkt/imac/">iMac</a> Pro sowie der Mac Mini ausgestattet ist, wieder mit dem Logic Board des Rechners koppeln. Eine solche erneute Kopplung wird immer notwendig, wenn der Mac Pro zuvor repariert und in diesem Rahmen etwa Komponenten getauscht wurden,, so soll eine bessere Sicherheit vor Manipulationen an der Hardware erzielt werden.</p>
<p>Die Instruktionen in dieser software wurden nun wohl jüngst auf einen neuen Stand gebracht, was der Quelle zufolge immer kurz vor einem Produktstart passiert.</p>
<h2>Mac Pro sollte im Herbst 2019 starten</h2>
<p>Apple hatte den Mac Pro im Juni offiziell vorgestellt und damit das langjährige Sehnen professioneller Anwender nach einer neuen Hochleistungs-Workstation befriedigt. Der Mac Pro kann bis zu 28 Intel-Xeon-Kerne aufnehmen und mit bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Apple hatte den Start für den Herbst 2019 angekündigt, doch noch keinen konkreten Termin genannt.</p>
<p>Später dann tauchten Spekulationen um einen Start im September auf, <a href="https://macnotes.de/2019/06/11/mac-pro-und-pro-display-ab-september-verfuegbar/">MacNotes berichtete</a>. Offenkundig ist dieses Datum ohne einen Launch verstrichen.</p>
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		<title>WordPress Cookie Notice CSS entfernen</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/01/20/wordpress-cookie-notice-css-entfernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 10:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wollen euch zeigen, wie ihr das WordPress Cookie Notice CSS entfernen könnt. Es handelt sich dabei um ein Plugin, das den von der EU verpflichtenden Hinweis unternimmt, auf die Datenschutzbestimmungen hinzuweisen. Fast jedes Plugin in WordPress lädt eigene Stilvorlagen. Im Fall von Cookie Notice von dfactory wird für den Nutzer im Frontend eine CSS-Datei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wir wollen euch zeigen, wie ihr das WordPress Cookie Notice CSS entfernen könnt. Es handelt sich dabei um ein Plugin, das den von der EU verpflichtenden Hinweis unternimmt, auf die Datenschutzbestimmungen hinzuweisen.</p>
<p>Fast jedes Plugin in WordPress lädt eigene Stilvorlagen. Im Fall von <a href="https://wordpress.org/plugins/cookie-notice/" target="_blank" rel="noopener">Cookie Notice von dfactory</a> wird für den Nutzer im Frontend eine CSS-Datei mit 3 KByte geladen. Sie ist nicht optimiert, insofern keine &#8222;minified&#8220;-Variante von ihr bereitsteht. Das ist ein Unding. Gerade weil in den letzten Jahren der Trend zur Optimierung von Webseiten geht.</p>
<p>Der Entwickler dfactory nutzt das Plugin auf seiner eigenen Webseite. Dort stellt man sich als Gruppe von WordPress-Entwicklern und Webdesignern mit jahrelanger Expertise vor. Dann das eigene Plugin nicht mit optimiertem CSS und Javascript anzubieten und es selbst in diesem Zustand zu verwenden, spricht für sich selbst.</p>
<h2>Cookie Notice CSS entfernen</h2>
<p>Die Ausgabe von Cookie Notice ist ein simples Konstrukt aus zwei <code>div</code>-Containern entweder im Kopf oder am Boden der Webseite. Wer sich nicht selbst zutraut, dieses zu &#8222;stylen&#8220;, der kann einfach den Inhalt der CSS-Datei aus dem Plugin-Verzeichnis (<code>/wp-content/plugins/cookie-notice/css/front.css</code>) in seine eigene, globale Stylesheet-Datei kopieren (meist <code>style.css</code>).</p>
<pre><code class="php">add_action('wp_enqueue_scripts','cookie_notice_deregister_style',100);
function cookie_notice_deregister_style() {
    wp_dequeue_style('cookie-notice-front');
}
</code></pre>
<p>Den obigen Code müsst ihr lediglich in die <code>functions.php</code> eintragen und das CSS wird nicht mehr geladen. Der Action-Hook <code>wp_enqueue_scripts</code> ist derjenige, den man verwenden sollte, wenn es um Angelegenheiten beim Einbinden von Stilvorlagen und Scripten fürs &#8222;Frontend&#8220; geht (vgl. <a href="https://codex.wordpress.org/Plugin_API/Action_Reference/wp_enqueue_scripts" target="_blank" rel="noopener">https://codex.wordpress.org/Plugin_API/Action_Reference/wp_enqueue_scripts</a>).</p>
<h2>Optimierungspotenzial</h2>
<p>Davon abgesehen, dass der CSS-Code nicht &#8222;minified&#8220; angeboten wird, nutzen die Entwickler viel zu viel Schnickschnack, der nicht benötigt wird. Im Backend erlaubt man beispielsweise die Einstellung von drei unterschiedlichen &#8222;Button&#8220;-Styles. Wenn Nutzer sich für eine davon entschieden haben, sollten sie das CSS für die anderen beiden einfach aus der Datei löschen. Hat man den Code in die eigene CSS-Datei integriert und das Laden der Standard-Datei wie oben beschrieben erledigt, ist man sogar vor Änderungen bei etwaigen Plugin-Updates gefeit.</p>
<p>Auch benutzt der Entwickler in der Stilvorlage Verläufe und plustert die Datei damit unnötig auf. 3 KByte sind natürlich nicht die Welt. Aber bei 10 Plugins dieser Art, die unbedarfte Nutzer installieren hat man schnell 30 KByte an zusätzlichem CSS geladen.</p>
<h2>Zusätzliche Bemerkungen</h2>
<p>Bei der Suche nach dem Namen der Stilvorlage ist mir aufgefallen, dass der Entwickler die CSS-Dateien nicht nach WordPress&#8216; Plugin-Entwickler-Handbuch einbindet. Normalerweise sollte man die Stilvorlage unter einem Namen mit <code>wp_register_style()</code> registrieren und sie dann lediglich an benötigter Stelle mit der Kennzeichnung einbinden. Der Entwickler bindet sie &#8222;sofort&#8220; ein, und registriert die Funktion nicht. Das ist grundsätzlich möglich, aber verwirrend für alle die, die dort draußen nach Standardbeispielen schauen, wie man Scripte oder Stilvorlagen deaktiviert. Denn in den allermeisten Fällen macht man das nicht mit einem <code>wp_dequeue_style()</code>, wie wir es in diesem Fall mussten, sondern mit einem <code>wp_deregister_style()</code> (vgl. <a href="https://codex.wordpress.org/Function_Reference/wp_dequeue_style">https://codex.wordpress.org/Function_Reference/wp_dequeue_style</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/01/20/wordpress-cookie-notice-css-entfernen/">WordPress Cookie Notice CSS entfernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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