<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	 xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" >

<channel>
	<title>Du hast nach hölle gesucht - Macnotes.de</title>
	<atom:link href="https://macnotes.de/search/h%C3%B6lle/feed/rss2/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://macnotes.de/</link>
	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
	<lastBuildDate>Thu, 21 Jul 2022 13:50:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg</url>
	<title>Du hast nach hölle gesucht - Macnotes.de</title>
	<link>https://macnotes.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Facebooks Mark Zuckerberg geht Apple an und nimmt sich zu wichtig</title>
		<link>https://macnotes.de/2021/02/15/facebooks-mark-zuckerberg-geht-apple-an-und-nimmt-sich-zu-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 12:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=523996</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Elefant im Raum ist Mark Zuckerberg. Der Facebook-Chef scheint nicht vergessen zu können, dass Apples Tim Cook dessen Geschäftsmodell 2018 öffentlich kritisierte. Am Wochenende berichtete das Wall Street Journal über einen Auftrag des CEOs an Mitarbeiter, sie mögen Apple Schmerz zufügen. Das Unternehmen überlegt sogar gegen den iPhone-Hersteller zu klagen. Unter dem Strich nimmt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/02/15/facebooks-mark-zuckerberg-geht-apple-an-und-nimmt-sich-zu-wichtig/">Facebooks Mark Zuckerberg geht Apple an und nimmt sich zu wichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der Elefant im Raum ist Mark Zuckerberg. Der Facebook-Chef scheint nicht vergessen zu können, dass Apples Tim Cook dessen Geschäftsmodell 2018 öffentlich kritisierte. Am Wochenende berichtete das Wall Street Journal über einen Auftrag des CEOs an Mitarbeiter, sie mögen Apple Schmerz zufügen. Das Unternehmen überlegt sogar gegen den iPhone-Hersteller zu klagen. Unter dem Strich nimmt „Zuck“ sich aber zu wichtig – ein Kommentar.</p>
<p>Unbenommen ist Facebook eines der größten Technologieunternehmen unserer Zeit. Wie es so groß werden konnte, nachdem es eigentlich nichts anderes getan hatte, als ein Forum im modernen Gewand anzubieten, ist ein Thema für sich. Kluges Wirtschaften und aber auch die Erkenntnis, dass man mit kostenlos bereitgestellten Informationen von Nutzern Geld verdienen kann, gehören zu den entscheidenden Stellschrauben.</p>
<h2>2018: Tim Cook kritisiert Facebook öffentlich</h2>
<p>Die Fehde, die derzeit zwischen Mark Zuckerberg und Tim Cook ausgefochten wird, geht vermutlich zurück auf das Jahr 2018. Der Betreiber des Social Networks wurde seinerzeit vor einen Untersuchungsausschuss bestellt, und öffentlich für den Umgang mit Daten der Nutzer im Rahmen <a href="https://macnotes.de/2020/01/06/cambridge-analytica-der-whistleblower-irrglaube-vieler-informationen/">des Skandals rund um „Cambridge Analytica“</a> gegeißelt.</p>
<p>Man fragte Tim Cook damals, wie er an der Stelle Facebooks gehandelt hätte. Der Apple-Chef betonte, dass sein Unternehmen nie in so eine Situation gekommen wäre, weil es nicht mit den Daten von Nutzern Geschäfte macht. Dieser Vorwurf traf Zuckerberg offenbar hart. Denn der Facebook-Chef soll damals gegenüber Vertrauten und Mitarbeitern den Befehl ausgegeben haben, dass man Apple „das Leben zur Hölle machen“ müsse. <a href="https://www.wsj.com/articles/facebook-meets-apple-in-clash-of-the-tech-titanswe-need-to-inflict-pain-11613192406">Dies berichtet aktuell das Wall Street Journal</a> unter Verweis auf einen anonymen Tippgeber.</p>
<h2>2020: Der Konflikt eskaliert</h2>
<p>Drehen wir das Rad zwei Jahre weiter, dann ist der Druck auf die US-Technologiekonzerne größer geworden. Alle miteinander werden durch die Behörden untersucht, mussten auch vor einem Untersuchungsausschuss aussagen. In diese Stimmung hinein wirken manche Entscheidungen wie Angriffe auf die Konkurrenz.</p>
<p>Apple beispielsweise kündigte an, neue Privatsphäre-Funktionen in iOS zu integrieren. Die sind allerdings der Werbewirtschaft und auch Mark Zuckerberg ein Dorn im Auge. Konkret geht es um eine Maßnahme Apples, die Verwendung eines anonymisierten Trackingpixels nun nicht mehr standardmäßig zu erlauben. Stattdessen soll der Nutzer einen Hinweis erhalten und dem Tracking über verschiedene Apps hinweg zustimmen müssen. Dieses Vorgehen ist inhaltlich fast identisch zu den Maßnahmen, die in Teilen auch mit der Datenschutzgrundverordnung für Webseiten eingeführt wurden.</p>
<p>Apps waren bis dahin so etwas, wie ein sicherer Hafen, indem das Tracking weiterhin funktioniert. Zugegeben: Die Entscheidung Apples betrifft sehr direkt das Geschäft mit zielgruppengerechter Werbung. Für diese wird deutlich mehr bezahlt als für „einfache“ Anzeigen.</p>
<h3>Zuckerberg macht Ross zum Reiter</h3>
<p>Statt aber für sich selbst zu sprechen, inszeniert sich Facebook als Anwalt des kleinen Mannes. Facebook schaltete Ende 2020 „ganzseitige“ Anzeigen in der New York Times, dem Wall Street Journal und der Washington Post. Darin warb man: „Wir wehren uns gegen Apple für den Kleinunternehmer und Mittelstand“. Englisch lautete es: „We’re standing up to Apple for small businesses everywhere“.</p>
<p>In der Anzeige wurde den Unternehmern außerdem erklärt, wie viel weniger Wert Ihre Werbeausgaben in Zukunft wären, würde Apple mit seinem Vorhaben durchkommen. Dass auch die Werbewirtschaft diese Position vertritt, ist nur zwangsläufig. An dieser Stelle wird aber deutlich, wie eine ganze Branche sich zu wichtig nimmt. Denn die Unternehmer, die die Kunden sind, hat dazu niemand befragt.</p>
<h3>Facebook betriebsblind: Das ist keine Innovation, Herr Zuckerberg!</h3>
<p>In der ganzen Gemengelage wurden und werden auch Nebelkerzen geworfen und Nebenkriegsschauplätze kreiert. So informierte Facebook auch Kunden darüber, dass eine neue Spiele-Streaming-App auf iOS im Unterschied zu Android nur eingeschränkt funktioniere. Schon damals kommentierte ich, <a href="https://macnotes.de/2020/08/28/mark-zuckerberg-app-store-von-apple-blockiert-innovation/">dass Mark Zuckerberg Müll mit Innovation verwechselt</a>.</p>
<p>Das kann ich an dieser Stelle gerne wiederholen. Vor allem aber betone ich, wie schade es ist, dass ein Technologiekonzern mit so vielen Ressourcen dermaßen betriebsblind agiert. Veränderungen tun immer weh, aber sie beinhalten auch Chancen. Apple auf der anderen Seite hat mit der „differentiellen Privatsphäre“ seinerseits ein System entwickelt, das anonymisiert Daten nutzen kann, um trotzdem eine Schwarmintelligenz zu erzeugen, die am Ende des Tages jedem einzelnen, individuell helfen kann. <a href="https://macnotes.de/2020/02/02/kommentar-warum-apples-homepod-in-jedem-fall-eine-gute-wahl-ist/">Das macht beispielsweise Siris Intelligenz</a> deutlich sympathischer als diejenige manch anderer Sprachassistenten.</p>
<p>So etwas hätte ich auch von Facebook erwartet. Statt zu schmollen, sollten Zuckerberg und Co. nach einer Möglichkeit suchen, das Werbegeschäft tatsächlich zu revolutionieren.</p>
<p>Man möchte dem Facebook-Chef sagen: Suchen Sie nach Möglichkeiten, die Werbung der Zukunft zu gestalten, statt an der Werbung von gestern festzuhalten, und nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2021/02/15/facebooks-mark-zuckerberg-geht-apple-an-und-nimmt-sich-zu-wichtig/">Facebooks Mark Zuckerberg geht Apple an und nimmt sich zu wichtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Elon Musk wollte Apple Tesla verkaufen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/12/23/elon-musk-wollte-apple-tesla-verkaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=498659</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hat man Töne. Der Tesla-Chef und Unternehmer Elon Musk verriet der Öffentlichkeit nun, dass er einmal kurz davor stand, Tesla Apple zum Kauf anzubieten. Doch Apples Tim Cook lehnte schon das Gesprächsangebot ab. Es gab im Mai 2016 Gerüchte darüber, dass Apple Tesla kaufen könnte. Doch die stammten aus der Feder von Analysten, die den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/12/23/elon-musk-wollte-apple-tesla-verkaufen/">Elon Musk wollte Apple Tesla verkaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Hat man Töne. Der Tesla-Chef und Unternehmer Elon Musk verriet der Öffentlichkeit nun, dass er einmal kurz davor stand, Tesla Apple zum Kauf anzubieten. Doch Apples Tim Cook lehnte schon das Gesprächsangebot ab.</p>
<p>Es gab im Mai 2016 Gerüchte darüber, dass Apple Tesla kaufen könnte. Doch die stammten aus der Feder von Analysten, die den Zeitpunkt als günstig erachteten und davon ausgingen, dass Apples Autopläne vor die Wand gefahren wären. Weder wurde Elon Musk neuer Apple-CEO, noch Tesla verkauft.</p>
<h2>Musk wollte Tesla verkaufen</h2>
<p>Wie nun aber herauskommt, wollte Elon Musk den Elektroauto-Hersteller tatsächlich verkaufen. <a href="https://twitter.com/elonmusk/status/1341485211209637889?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1341485211209637889%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=reeder-article%3A%2F%2Findex.html">Auf Twitter verrät</a> der Unternehmer dieses Geheimnis. Es sei in der schwärzesten Stunde des „Model 3“-Programms gewesen, als er an den Verkauf dachte. Musk meint damit vermutlich den April des letzten Jahres, als das Unternehmen Probleme mit der Produktion und Lieferung des Model 3 gab. Der Tesla-Chef sprach damals davon, dass sein Unternehmen <a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-model-3-macht-probleme-a-1261166.html">in die Auslieferungshölle geraten</a> sei.</p>
<p>Apple schien Musk als geeigneter Käufer. Er versuchte ein Gespräch mit Tim Cook zu suchen, der jedoch wollte gar kein Treffen zulassen. Apple hätte den Autohersteller zu einem Zehntel seines jetzigen Börsenwertes kaufen können.</p>
<h2>Musk kommentiert Apples neue Batterietechnologie</h2>
<p>Musk verriet diese Anekdote just an dem Tag, als die Agentur Reuters über Apples Pläne für den <a href="https://macnotes.de/2020/12/22/2024-angeblich-produktionsbeginn-von-apples-auto/">Serienstart eines selbstfahrenden Autos im Jahr 2024</a> berichtet.</p>
<p>Apple würde eine revolutionäre Batterietechnologie mit Lithiumeisenphosphat verwenden, hieß es. Der Tesla-Chef ließ es sich nicht nehmen, die Meldung zu kommentieren. Tesla würde schon jetzt für seine Mittelstreckenfahrzeuge Batterien mit Eisenphosphat einsetzen, die im Werk in Shanghai gefertigt würden.</p>
<p><a href="https://twitter.com/elonmusk/status/1341484482302533635?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1341484482302533635%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=reeder-article%3A%2F%2Findex.html">Darüber hinaus sprach Musk einen Widerspruch an</a>. Würde Apple tatsächlich eine „Monozelle“ verwenden wollen, sei die maximale Spannung um den Faktor einhundert zu niedrig für eine Autobatterie. Vermutlich, so gab Musk an, würde Apple einzelne Zellen zu einem Verbund zusammenfügen, ähnlich wie Tesla es mit seinem „Structural Battery Pack“ tut. Das ist subtile Prahlerei seitens Tesla. Das ist vermutlich aber am naheliegendsten. Denn auf diese Weise nutzt Apple auch Platz für Batterien in seinen Smartphones, Tablets oder Laptops, indem es einzelne Zellen miteinander verknüpft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/12/23/elon-musk-wollte-apple-tesla-verkaufen/">Elon Musk wollte Apple Tesla verkaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Wahrheit oder Pflicht: Macht Apples macOS Big Sur ältere Macs kaputt?</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/11/18/wahrheit-oder-pflicht-macht-apples-macos-big-sur-altere-macs-kaputt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 20:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=462149</guid>

					<description><![CDATA[<p>US-Medien berichteten zuerst über Probleme bei der Installation von mac OS Big Sur. Daraufhin machte unter anderem die österreichische Postille DerStandard ein Thema daraus, dass das Update ältere MacBook Pros „zerschießt“, und am Ende des Tages fragt niemand, ob der Aufruhr eigentlich berechtigt ist. Was ist dran an der Behauptung, macOS Big Sur würde ältere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/11/18/wahrheit-oder-pflicht-macht-apples-macos-big-sur-altere-macs-kaputt/">Wahrheit oder Pflicht: Macht Apples macOS Big Sur ältere Macs kaputt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>US-Medien berichteten zuerst über Probleme bei der Installation von mac OS Big Sur. Daraufhin machte unter anderem die österreichische Postille DerStandard ein Thema daraus, dass das Update ältere MacBook Pros „zerschießt“, und am Ende des Tages fragt niemand, ob der Aufruhr eigentlich berechtigt ist. Was ist dran an der Behauptung, macOS Big Sur würde ältere Macs in Mitleidenschaft ziehen?</p>
<p>Wir leben in einer Zeit, die so schnell geworden ist, dass sich Geduld nicht mehr auszahlt. Das sorgt für viele Momente, in denen Behauptungen in die Welt gesetzt werden, für die man sich später entschuldigen müsste, aber selbst das nicht mehr geschieht.</p>
<h2>Zerschießt macOS Big Sur ältere Macs?</h2>
<p>Alleine die Frage suggeriert eine Tragweite, die dem Thema nicht gerecht wird. Schuld daran sind Webseiten und <a href="https://www.derstandard.at/story/2000121731054/macos-big-sur-update-zerschiesst-aeltere-macbook-pros">solche</a>, die von anderen blindlings abschreiben, ohne der Sache auf den Grund zu gehen.</p>
<p>Zunächst zum Sachverhalt: Ein paar Nutzer meldeten sich im Forum von Macrumors zu Wort, schrieben, sie hätten Probleme bei der Installation von macOS Big Sur, ein paar mehr Nutzer zeigten das auch in Apples Support-Forum an. Dazu gab es noch Meldungen auf Reddit.</p>
<p>Der erste Fehler, der an dieser Stelle begangen wird: Ein Sachverhalt wird nicht wahrer, je mehr darüber berichtet wird.</p>
<h2>Selbstdiagnose aus der Hölle</h2>
<p>In einem Reflex von Selbstdiagnose schrieben und schreiben zum Beispiel noch heute einige Nutzer, ihr Mac sei jetzt kaputt, nichts ginge mehr. Sie tun das, wie manche Leute bei sich selbst eine todbringende Krankheit diagnostizieren, nachdem sie Dr. Google konsultiert hatten, selbst aber keine medizinische Ausbildung genossen haben. Um jeden Zweifel auszuräumen betonen sie noch dazu, dass sie wirklich „alles“ versucht hätten, um die Probleme wieder zu beheben.</p>
<p>An dieser Stelle endet dann die Berichterstattung von Macrumors, dem Standard und anderen. Leser werden mit dem Eindruck zurückgelassen, dass die Installation von macOS Big Sur ein hochgradig riskantes Unterfangen ist, an dessen Ende sogar der eigene Mac kaputt sein könnte.</p>
<h2>Wie durch ein Wunder funktioniert es wieder …</h2>
<p>Ich habe nun an zwei Tagen (Sonntag und heute) mehrere Stunden damit zugebracht, das Thema aufzuarbeiten. Warum? Weil es mich interessiert, und weil ich natürlich auch eigene Erfahrung mit Big Sur gesammelt habe.</p>
<p>Es fällt auf, dass in manchen Fällen <a href="https://www.reddit.com/r/MacOS/comments/jue7n5/big_sur_update_bricked_mid2014_13_mbp/">dieselben Nutzer</a>, die vorher schrieben, ihr MacBook Pro sei „kaputt“ (engl. bricked), Stunden oder Tage später im gleichen Forum an anderer Stelle zu Protokoll geben, dass sie eine Lösung hinbekommen haben. Genau genommen bedeutet „bricked“ aber gar nicht, dass die Geräte „kaputt“ sind, sondern nur, dass „nichts mehr geht“.</p>
<p>Aber eigentlich muss man noch genauer hingucken. Denn ein Nutzer auf Reddit, auf den sich Macrumors bezog, schrieb, es könnte sein, dass es nicht mehr geht (engl. „it seems to have bricked“).</p>
<p>Dass der Nutzer in einem ersten Reflex ein Problem erkennt und sich damit an die Öffentlichkeit wendet, bedeutet nicht, dass daraus eine Posse gemacht werden muss.</p>
<h2>Den Maßstab verloren</h2>
<p>Schon lange ist es jedoch so, auch in ganz anderen Kontexten, dass Medien den Maßstab verloren haben. Eine Twitterblase in der einige hundert Accounts ein Thema kreieren, von denen manche von derselben Person bedient werden, wird zu einem Thema von nationaler oder sogar internationaler Tragweite aufgebläht.</p>
<p>Auch in diesem Fall wirkt es so. Denn der Beitrag auf Reddit verfügt über 51 Punkte (er wurde also 51 Mal mehr positiv gewertet als negativ). Aber was genau bedeutet das? In dem Subforum (Subreddit) zu macOS, in dem das Thema veröffentlicht wurde, gibt es 127.000 Abonnenten. Entsprechend kann man auch mal die Kirche im Dorf lassen.</p>
<p>Man kann aber daraus auch keine echten Schlüsse ziehen. Denn eine positive Stimme oder eine negative Wahl lässt sich nicht eindeutig zuordnen. Hasst da nun jemand Apple, weil jemand dieses Problem hat? Hat dort jemand vielleicht das gleiche Problem? Drückt er positive Zustimmung vielleicht mit einer negativen Wahl aus? All das kann man nicht ablesen anhand der mehr oder weniger anonymen, noch dazu verschwindend kleinen Zahl im Verhältnis zu der Zahl der Abonnenten. Ähnlich deplatziert wollen manche Nutzer mit einem Like auf Facebook ja ein Mitgefühl ausdrücken, weil jemand aus dem Freundeskreis berichtete, dass ein Familienmitglied oder Haustier starb. Aus diesem Grund fügte Facebook nach Jahren der Kritik mehrere Emoji zur Anteilnahme hinzu.</p>
<h3>Wie viele Nutzer sind eigentlich betroffen?</h3>
<p>Keiner, der bislang über dieses Thema berichtete, machte sich die Mühe, die Zahl derer festzustellen, die ein Problem berichteten. Es gibt in den Diskussionen bei Macrumors, Reddit und in Apples Foren zwar eine überschaubare Zahl an Wortbeiträgen, doch sind die nicht jedes Mal einem Fall eines „kaputten“ MacBooks zuzuordnen. Tatsächlich liegt die Zahl der gemeldeten Fälle um den Faktor 5 bis 6 unter derjenigen der Wortmeldungen, weil Nutzer ja diskutieren und sich eben nicht nur einmal zu Wort melden. Wenn es also 100 Wortmeldungen gab, gibt es nur 20 geschilderte Fälle mit einem Problem. Da es insgesamt mehrere hundert Meldungen auf den unterschiedlichen Plattformen gibt, kann man also von knapp 100 Betroffenen ausgehen.</p>
<p>Dazu kommt, dass viele derjenigen, die anfangs sagten, sie hatten ein Problem, später hinzufügten, dass sie „irgendwie“ in der Lage waren, das Problem zu bewältigen. Die Zahl derer, die entweder die Geduld verloren hatten, oder nicht mehr weiterwussten, oder sich wegen fehlender Kenntnisse direkt an den Support wandten, ist also nach wie vor überschaubar.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass macOS Big Sur diese Personen nicht vor Herausforderungen stellte und viel unnötige Zeit mit Fehlersuche und Fehlerbehebung kostete. Apple hat sich mit dem Update nicht mit Ruhm bekleckert. Nur man kann nicht ernsthaft behaupten, dass das Desktop-Betriebssystem eine Gefahr für die Rechner darstellt. Jedenfalls nicht zum jetzigen Zeitpunkt und sollte man es später können, oder eben nicht, könnte man dann den Sachverhalt genauso darstellen.</p>
<h2>Vorher und nachher</h2>
<p>Bei der jetzigen Berichterstattung wird aber weder Gründlichkeit noch Geduld an den Tag gelegt. Der Autor bei Macrumors veröffentlichte den Beitrag am Sonntag, dem 15. November, unter den <a href="https://forums.macrumors.com/threads/during-install-stuck-on-black-screen.2267620/">Eindrücken des eigenen Forums</a>. Doch schon dabei hätte er ein anderes Narrativ wählen „müssen“. Denn bereits auf der ersten Seite der Kommentare, die dort seit Freitag (also zwei Tage zuvor) vergangener Woche eingingen, gab es Hinweise darauf, dass Probleme aufgetreten seien, aber eben einige der Nutzer eine Lösung fanden. Es waren oftmals sogar dieselben Personen, die erst einstimmten, sie hätten das gleiche Problem und dann Stunden oder einen Tag später schrieben, es sei am Ende doch gut ausgegangen. Das hätte Hartley Charlton lesen können. <a href="https://hartleycharlton.com/">Charlton nennt sich selbst aber einen Journalisten</a>. Zur Aufgabe von Journalisten gehört es, Fragen zu stellen, und Dingen auf den Grund zu gehen.</p>
<h2>Aber XYZ hat gesagt</h2>
<p>Ein Nutzer berichtet, dass Apple ihn bat, das Gerät einzuschicken. Ein anderer schrieb, dass Apples Ingenieure Bescheid wüssten, und das Problem untersucht würde. In dieser Gemengelage Informationen herauszulesen fällt schwer. Bei Macrumors oder dem Standard jedenfalls werden die Angaben als Indiz für die Validität des Themas herangezogen.</p>
<p>Nur kann man nicht automatisch schließen, dass weil ein Nutzer gebeten wurde, einen Mac einzuschicken, macOS Big Sur diesen Mac zerstört hat, geschweige denn, dass der Computer wirklich kaputt ist. Es soll schon Mac-Nutzer gegeben haben, die mit hochrotem Gesicht vor einem Apple Genius oder einem Gravis-Mitarbeiter standen, weil sie schlicht einfachsten Anweisungen am Telefon nicht folgen konnten oder eben etwas anderes darunter verstanden und sich dann dafür schämten, dass am Ende doch alles funktionierte.</p>
<p>Deshalb ist es aber so immens wichtig, zu schauen, was am Ende dabei herauskommt. Die BILD-Zeitung allen voran <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesdelegiertenkonferenz_von_B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen_1998_in_Magdeburg">zog 1998 die Regierungsfähigkeit der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Zweifel</a>, weil diese seinerzeit beschloss, man wolle schrittweise den Preis für Benzin auf 5 DM anheben. Allerdings handelte es sich dabei nur um ein von der Partei gestecktes Ziel, das man verfolgen wollte. Hätte man Geduld und Verstand bewiesen, sich nicht künstlich echauffiert, hätte man wissen können, was daraus wird. Denn wir haben heute, viele Jahre später, in denen auch die Partei mitregierte, noch immer nicht den Preis von 5 Mark pro Liter Benzin erreicht. Ganz im Gegenteil behaupten Analysten, dass die Coronakrise gerade für Ölförderer zur Unzeit kam, weil sie die Nachfrage reduzierte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globales_%C3%96lf%C3%B6rdermaximum">und aber ein Höhepunkt</a> (engl. peak) wegen der Transformation zu Elektromobilität und erneuerbaren Energien für das Jahr 2030 vorhergesagt wird. Es war damals, 1998, sehr unrealistisch, dass die Partei so viel Zuspruch bekäme, um alleine zu regieren und damit die Beschlüsse umzusetzen. Also hätte man sich diese medial inszenierte Aufregung sparen können.</p>
<p>Das gleiche Problem gibt es nur leider in vielen gesellschaftlichen Diskussionen. Eine Behauptung wird in den Raum gestellt, ob berechtigt oder nicht. Anhand dieser zieht man voreilige Schlüsse, die womöglich schon bei genauerem Hinsehen entkräftet werden könnten.</p>
<h2>Was hilft bei Problemen mit der Installation von macOS Big Sur?</h2>
<p>Durchforstet man die Diskussion rund um diese Probleme mit der Installation von macOS Big Sur, dann gibt es ganz viele verschiedene Lösungen.</p>
<p>Manche Nutzer haben nach langer Wartezeit, in der der Fortschrittsbalken sich nicht fortbewegte, den Rechner neugestartet und hatten dann Glück. Andere mussten beim Neustart eine Taste (Shift) oder eine Tastenkombination drücken. Denkbar ist, dass alle Lösungen zum Ziel geführt hätten, je nachdem womit die Nutzer aber zuerst konfrontiert wurden, sie eben am Ende bei einem anderen Ergebnis landeten.</p>
<h3>Nein, Apple hat keine Support-Seite zu dem Problem veröffentlicht</h3>
<p>Nun gibt es Forennutzer, die darüber hinaus <a href="https://support.apple.com/de-de/HT210905">die Mähr in die Welt setzen</a>, dass Apple seinerseits „genau zu diesem Problem“ einen Support-Beitrag veröffentlicht habe. Das stimmt nicht. Man kann das glücklicherweise sehr gut mit der deutschen Übersetzung der gleichen Support-Seite überprüfen, da Apple immer ein wenig braucht, bis die Übersetzung von Support-Seiten vorliegt. <a href="https://support.apple.com/de-de/HT210905">Denn dort steht</a>, dass die Seite am „17. Oktober 2020“ veröffentlicht wurde, also deutlich vor dem Update auf macOS Big Sur. Die deutsche Fassung enthält bislang nur Hinweise zu Macs mit Intel-Prozessor. Die US-Seite wurde hingegen am 17. November 2020 noch einmal <a href="https://support.apple.com/en-us/HT210905">aktualisiert</a>. Sie enthält auch Informationen für Macs mit Apple M1-Chip.</p>
<div data-id="462148" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p><strong>Macht macOS Big Sur nun ältere MacBooks aus den Jahren 2013 und 2014 kaputt?</strong> Vermutlich nicht, aber in jedem Fall nicht in dem Maße, wie es die Medien suggerieren.</p>
<p>Dass Nutzer mit diesen Geräten jedoch bei der Installation Probleme bekommen können, ist nicht auszuschließen. Dass diese Probleme aber mitunter auch an <a href="https://macnotes.de/2020/11/12/apple-mit-problemen-downloadschwierigkeiten-bei-big-sur-langsame-app-starts-icloud-betroffen/">Schwierigkeiten mit Apples Infrastruktur</a> gelegen haben könnten, ist ebenfalls nicht auszuschließen.</p>
<p>Bleibt nur, Abwarten und Tee trinken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/11/18/wahrheit-oder-pflicht-macht-apples-macos-big-sur-altere-macs-kaputt/">Wahrheit oder Pflicht: Macht Apples macOS Big Sur ältere Macs kaputt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Kauft Oracle TikToks US-Geschäft, wird es nur Partner, oder wird es heute in den USA abgeschaltet?</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/09/15/kauft-oracle-tiktoks-us-geschaft-wird-es-nur-partner-oder-wird-es-heute-in-den-usa-abgeschaltet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 11:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=408508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kauft Oracle TikTok? US-Medien berichteten über eine Einigung mit dem Mutterkonzern ByteDance des chinesischen Social Networks. Doch staatsnahe chinesische Fernsehsender hatten zuvor einen Verkauf an US-Firmen kategorisch ausgeschlossen. Kommt es also zu einer Partnerschaft, in der Hoffnung, dass der Betrieb in den USA nicht ausgesetzt werden muss? Die Deadline Donald Trumps läuft am heutigen 15. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/15/kauft-oracle-tiktoks-us-geschaft-wird-es-nur-partner-oder-wird-es-heute-in-den-usa-abgeschaltet/">Kauft Oracle TikToks US-Geschäft, wird es nur Partner, oder wird es heute in den USA abgeschaltet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Kauft Oracle TikTok? US-Medien berichteten über eine Einigung mit dem Mutterkonzern ByteDance des chinesischen Social Networks. Doch staatsnahe chinesische Fernsehsender hatten zuvor einen Verkauf an US-Firmen kategorisch ausgeschlossen. Kommt es also zu einer Partnerschaft, in der Hoffnung, dass der Betrieb in den USA nicht ausgesetzt werden muss? Die Deadline Donald Trumps läuft am heutigen 15. September aus.</p>
<p>Der internationale Handel ist nicht einfacher geworden in den letzten Jahren. Geopolitik hat auch den „einfachen“ Internetnutzer erreicht, zumindest in den USA. Sollte bis heute keine Einigung zwischen US-Firmen und ByteDance (Muttergesellschaft hinter TikTok) erzielt werden, droht das Verbot der Plattform in den USA. Doch auch mit Einigung ist unklar, ob der amtierende US-Präsident Donald Trump dem Betrieb TikToks in den USA zustimmt.</p>
<h2>Hat Oracle die Nase vorn?</h2>
<p><a href="https://www.wsj.com/articles/microsoft-drops-out-of-bidding-for-tiktoks-u-s-operations-11600039821">Sonntag meldete das Wall Street Journal</a>, dass Oracle sich gegen Microsoft im Kampf um TikToks US-Geschäft durchgesetzt habe. Kurz vor Erscheinen des Berichts veröffentlichte Microsoft einen <a href="https://blogs.microsoft.com/blog/2020/09/13/microsoft-statement-on-tiktok/">Blogbeitrag</a>, in dem es darüber informierte, dass ByteDance nicht an Microsoft verkaufen wolle.</p>
<p><a href="https://uk.reuters.com/article/us-china-bytedance-tiktok-cgtn/bytedance-wont-sell-tiktok-us-operations-to-oracle-or-microsoft-cgtn-idUKKBN2650MC">Allerdings informierte die Agentur Reuters beinahe zeitgleich</a>, dass staatsnahe chinesische Medien öffentlich einen Verkauf, auch in Teilen, an eine US-Firma in Abrede stellen. Entsprechend gaben Quellen gegenüber Reuters an, dass ByteDance den Verkauf seines US-Geschäfts nicht mehr vollziehen möchte. Auch die South China Morning Post berichtete unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass Bytedance den Quellcode der App nicht offenlegen werde und sich deshalb <a href="https://www.scmp.com/economy/china-economy/article/3101362/tiktoks-algorithm-not-sale-bytedance-tells-us-source">gegen den Verkauf entschied</a>.</p>
<p>Stattdessen würde man versuchen, eine Partnerschaft mit Oracle einzugehen. Ob das die US-Regierung um Donald Trump allerdings zufriedenstellen kann, bleibt abzuwarten.</p>
<h3>US-Firmen wollten TikToks US-Geschäft kaufen</h3>
<p>Ende Juli gab es <a href="https://macnotes.de/2020/07/22/die-holle-friert-zu-us-investoren-wollen-chinas-tiktok-kaufen/">die ersten Hinweise auf US-Firmen und -Investoren</a>, die das bei Teenagern beliebte Social Network erwerben wollten. Anfang August trieben die Gerüchte blüten, es hieß, <a href="https://macnotes.de/2020/08/04/tiktok-apple-auch-mit-interesse-an-ubernahme/">sogar Apple habe Interesse an TikTok</a>. Zu dieser Zeit allerdings hinterlegten <a href="https://macnotes.de/2020/08/03/microsoft-will-tiktok-kaufen/">sowohl Microsoft</a> als auch Oracle öffentlich Interesse an der Übernahme des US-Geschäfts von TikTok.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/09/15/kauft-oracle-tiktoks-us-geschaft-wird-es-nur-partner-oder-wird-es-heute-in-den-usa-abgeschaltet/">Kauft Oracle TikToks US-Geschäft, wird es nur Partner, oder wird es heute in den USA abgeschaltet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Microsoft will TikTok kaufen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/08/03/microsoft-will-tiktok-kaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 00:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=403046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Microsoft meldet in seinem Firmenblog, dass es gerne das Social Network für Videos, TikTok, in Teilen kaufen möchte. Aus diesem Grund trafen sich Microsoft-Geschäftsführer Satya Nadella und US-Präsident Donald J. Trump höchstpersönlich. Microsoft wollte die Bedenken einer Übernahme und des Betriebs von TikTok in den USA zerstreuen. Denn der US-Präsident möchte die Nutzung von TikTok [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/08/03/microsoft-will-tiktok-kaufen/">Microsoft will TikTok kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Microsoft meldet in seinem Firmenblog, dass es gerne das Social Network für Videos, TikTok, in Teilen kaufen möchte. Aus diesem Grund trafen sich Microsoft-Geschäftsführer Satya Nadella und US-Präsident <a href="https://macnotes.de/personen/donald-trump/">Donald J. Trump</a> höchstpersönlich.</p>
<p>Microsoft wollte die Bedenken einer Übernahme und des Betriebs von TikTok in den USA zerstreuen. Denn der US-Präsident möchte die Nutzung von TikTok in den Vereinigten Staaten von Amerika eigentlich verbieten.</p>
<h2>Trumps Bedenken zerstreuen</h2>
<p>Der Konzern aus Redmond möchte offenbar unbedingt Nägel mit Köpfen machen. Geplant ist ein Investment, mit dem man das Geschäft des Netzwerks in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland kontrolliert.</p>
<p>Aus diesem Grund will man diverse Vorkehrungen treffen, die dem US-Präsidenten die Sorge vor der Videoplattform nehmen, die momentan noch komplett dem chinesischen Unternehmen ByteDance gehört.</p>
<p>Microsoft <a href="https://blogs.microsoft.com/blog/2020/08/02/microsoft-to-continue-discussions-on-potential-tiktok-purchase-in-the-united-states/">möchte dazu</a> in jedem Fall alle Daten von US-Bürgern auf Server-Infrastruktur in den USA speichern. Der Konzern will sicherstellen, dass die Daten nicht nur vollständig in die USA kommen, sondern auf den Servern in China auch restlos gelöscht werden.</p>
<h2>Vorschlag an Ausschuss</h2>
<p>Microsoft und ByteDance wollen die gemeinsamen Gespräche bis spätestens zum 15. September 2020 abschließen. Außerdem wenden sich beide Firmen an den Ausschuss für Auslandsinvestitionen („Committee on Foreign Investment“) mit einem Vorschlag zur teilweisen Übernahme.</p>
<p>Der US-Technologiekonzern möchte eventuell weitere amerikanische Investoren an Bord holen; Ende Juli kam die Meldung auf, dass <a href="https://macnotes.de/2020/07/22/die-holle-friert-zu-us-investoren-wollen-chinas-tiktok-kaufen/">US-Investoren an der Übernahme TikToks interessiert</a> seien. Nun wird deutlich, dass Microsoft möglicherweise mit General Atlantic und Sequoia Capital gemeinsam die Übernahme des TikTok-US-Geschäfts plant.</p>
<p>Die Gespräche zwischen Microsoft und ByteDance haben einen offenen Charakter, wie das Unternehmen schreibt. Am Ende der Verhandlungen kann auch der Fall eintreten, dass man keine Einigung erzielt. Weitere Wasserstandsmeldungen wird Microsoft nicht abgeben, ehe es nicht „in trockenen Tüchern“ ist.</p>
<p>„These discussions are preliminary and there can be no assurance that a transaction which involves Microsoft will proceed. We do not intend to provide further updates until there is a definitive outcome to our discussions.“</p>
<h2>Triller klagt gegen TikTok</h2>
<p>Im gleichen Atemzug muss man erwähnen, dass US-Konkurrent Triller vor einem Gericht in Texas Klage einreichte. TikTok soll gegen das Patent mit der Nummer 9,691,429 verstoßen. Dieses beschreibt ein System und Methoden um Musikvideos zur erstellen, die synchron mit einer Audiospur sind.</p>
<p>Als „Erfinder“ das Patents werden die Mitgründer Trillers, David Leiberman und Samuel Rubin genannt.</p>
<p>TikTok verfügt in den USA über 189 Millionen „Installationen“, wohingegen Triller auf „mehr als“ 23 Million kommt.</p>
<p>TikTok entstand aus der Übernahme von Musical.ly. Das Start-up wiederum verfügt über ein vergleichbares Patent, um lippensynchrone Videos herzustellen. Es wurde 2017 gewährt. Es wird im Rechtsstreit jedoch nicht erwähnt, <a href="https://techcrunch.com/2020/07/30/triller-sues-tiktok-over-patent-infringement/">wie TechCrunch anmerkt</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/08/03/microsoft-will-tiktok-kaufen/">Microsoft will TikTok kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Die Hölle friert zu: US-Investoren wollen Chinas TikTok kaufen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/07/22/die-holle-friert-zu-us-investoren-wollen-chinas-tiktok-kaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 20:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://macnotes.de/?p=401792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Kampf zwischen Gut und Böse siegt offenbar der Kapitalismus. Denn Medienberichten zufolge wollen eine Reihe von US-Investoren um General Atlantic und Sequoia Capital die Social-Media-Plattform TikTok von dessen chinesischem Besitzer kaufen. Die Investoren verfolgen ambitionierte Pläne und wollen das Netzwerk nach der Übernahme unter Auflagen auch in den USA anbieten. Noch aber sind weder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/07/22/die-holle-friert-zu-us-investoren-wollen-chinas-tiktok-kaufen/">Die Hölle friert zu: US-Investoren wollen Chinas TikTok kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Im Kampf zwischen Gut und Böse siegt offenbar der Kapitalismus. Denn Medienberichten zufolge wollen eine Reihe von US-Investoren um General Atlantic und Sequoia Capital die Social-Media-Plattform TikTok von dessen chinesischem Besitzer kaufen. Die Investoren verfolgen ambitionierte Pläne und wollen das Netzwerk nach der Übernahme unter Auflagen auch in den USA anbieten.</p>
<p>Noch aber sind weder die Verhandlungen abgeschlossen, geschweige denn die Rahmenbedingungen gegeben. Denn die Investoren verhandeln offenbar mit zwei Seiten. Tatsächlich holen sie sich auch das Feedback von US-Regulierungsbehörden ein, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit das Netzwerk auch in den USA bedenkenlos genutzt werden darf. Dazu gehört auch, die Daten von US-Kunden auf Servern in den USA zu speichern und nicht etwa in China.</p>
<h2>Spioniert TikTok Amerikaner aus?</h2>
<p>Geht es nach Donald Trump, dann sind die Chinesen böse und sowohl Huawei als auch TikTok und andere chinesische Unternehmen spionieren die Nutzer weltweit aus. Das Wahlkampfteam Trumps veröffentlichte zuletzt auf Facebook Werbeanzeigen, die behaupten, dass TikTok die Nutzer ausspäht.</p>
<p>Worum geht es dabei eigentlich? Es geht um ein Allmachtsgefühl, das anfängt zu bröckeln. Denn die Amerikaner haben das Internet erfunden und die größten Social Networks und Apps stammen allesamt aus den USA. Dass gerade ein chinesischer Konzern sich das Internet zunutze macht und damit groß rauskommt kann nicht jedem Amerikaner gefallen. Zumindest dann nicht, wenn er annimmt, dass ein Schüler seinen Meister nie wird schlagen können.</p>
<h2>General Atlantic und Sequoia Capital wollen TikTok</h2>
<p>Die Investoren möchten offenbar US-Regulierungsbehörden zufrieden stellen, um dann mit dem Investment Geld zu verdienen. Denn tatsächlich ist TikTok der „letzte Scheiß“ für die nachwachsende Generation. Die gibt sich mit Twitter, <a href="https://macnotes.de/2011/01/30/iphone-kamera-apps-teil-14-instagram/">Instagram</a> oder Snapchat und Facebook nicht mehr ab.</p>
<h3>Gründer blieben ohne Stimmrecht</h3>
<p>Die US-Investoren möchten den Löwenanteil an TikTok übernehmen. ByteDance und Douyin, denen TikTok und eine weitere App gehören, würden einen geringen Teil am Business behalten dürfen. Doch die Anteile hätten allesamt keine Stimmrechte.</p>
<p>Eigentlich ging es für die Investoren zunächst nur darum mit den Regulierungsbehörden „abzuklopfen“, wie man verhindern könnte, dass TikTok in den USA gesperrt würde. Doch dann wurde TikTok in Indien gesperrt und die Gespräche bekamen einen ganz anderen Charakter. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times hervor, <a href="https://arstechnica.com/tech-policy/2020/07/us-investors-try-to-buy-tiktok-from-chinese-owner/">den ArsTechnica nun abdruckte</a>.</p>
<p>Die Besitzer von TikTok selbst gaben vor einigen Wochen öffentlich bekannt, dass man über eine Änderung der Firmenstruktur nachdenke. Der Grund ist einfach: Zwar konnte TikTok in kurzer Zeit in Indien und „dem Westen“ mehrere hundert Millionen Nutzer generieren. Doch die Monetarisierung schlug bislang fehl. Damit das Projekt also kein Investment-Grab wird, scheint diese Alternative zumindest lukrativ.</p>
<h2>Kommentar: Gut und Böse?!</h2>
<p>Sollte es tatsächlich zu einer Übernahme durch US-Investoren kommen, würden Konsumenten weltweit ein abstruses Schauspiel erleben. Denn als chinesisches Unternehmen wird TikTok als „böse“ hingestellt. Doch sobald die Plattform einen US-Hintergrund hätte, wäre die Erzählung eine ganz andere. Mit Sicherheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/07/22/die-holle-friert-zu-us-investoren-wollen-chinas-tiktok-kaufen/">Die Hölle friert zu: US-Investoren wollen Chinas TikTok kaufen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Steve Jobs: &#8222;freundlich, geduldig und menschlich&#8220;</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/03/17/steve-jobs-freundlich-geduldig-menschlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 19:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=191515</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aus dem neuen Buch &#8222;Becoming Steve Jobs&#8220; wurde jetzt ein weiterer Vorabdruck von FastCompany veröffentlicht, in dem Tim Cooks Kritik an der Steve-Jobs-Biographie von Walter Isaacson beschrieben wird, weil sie den Apple-Gründer Steve Jobs nicht so zeigt, wie Tim Cook ihn kannte: &#8222;freundlich, geduldig und menschlich&#8220;. Die Biographie von Isaacson, so Tim Cook, würde dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/03/17/steve-jobs-freundlich-geduldig-menschlich/">Steve Jobs: &#8222;freundlich, geduldig und menschlich&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Aus dem neuen Buch &#8222;Becoming Steve Jobs&#8220; wurde jetzt ein weiterer Vorabdruck von FastCompany veröffentlicht, in dem Tim Cooks Kritik an der Steve-Jobs-Biographie von Walter Isaacson beschrieben wird, weil sie den Apple-Gründer Steve Jobs nicht so zeigt, wie Tim Cook ihn kannte: &#8222;freundlich, geduldig und menschlich&#8220;.</p>
<p>Die Biographie von Isaacson, so Tim Cook, würde dem Apple-Gründer Steve Jobs nicht gerecht. Der jetzige Apple-Chef, der Steve Jobs einen <a title="Tim Cook bot Steve Jobs Lebertransplantation an" href="https://macnotes.de/2015/03/13/tim-cook-steve-jobs-lebertransplantation/">Teil seiner Leber zur Transplantation angeboten</a> hatte, ist in Form eines Interviews in dem neuen Buch &#8222;Becoming Steve Jobs&#8220; involviert, sowie einige andere Apple-Mitarbeiter ebenfalls, die mit Steve Jobs zusammengearbeitet haben.</p>
<p>Cook gibt zu verstehen, dass die autorisierte Biographie kein Bild von jemandem zeichnet, mit dem er Seite an Seite die ganzen Jahre über hätte arbeiten wollen. Die positiven Seiten von Steve Jobs seien in der Biographie von Isaacson, die Basis eine Films von Universal Pictures ist, nicht oder zu selten angeklungen. Steve Jobs sei kein Heiliger gewesen, so Cook, doch es ist unwahr, dass er kein großartiger Mensch war.</p>
<h2>Steve Jobs fürsorglich</h2>
<p>Tim Cook erklärt in &#8222;Becoming Steve Jobs&#8220;, dass Steve Jobs nicht nur enthusiastisch und frech gewesen sei, sondern sich sehr für seine Mitarbeiter bei Apple einsetzte. Wenn einer von ihnen, oder deren Lebenspartner gesundheitliche Probleme gehabt hätten, hätte Jobs Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit sie die entsprechende medizinische Versorgung erhielten.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;The Steve that I met in early &#8217;98 was brash and confident and passionate and all of those things. But there was a soft side of him as well, and that soft side became a larger portion of him over the next 13 years. You’d see that show up in different ways. There were different employees and spouses here that had health issues, and he would go out of his way to turn heaven and earth to make sure they had proper medical attention. He did that in a major way, not in a minor, &#8218;Call me and get back to me if you need my help&#8216; kind of way.&#8220;<br /><cite>Tim Cook</cite></blockquote>
<p>Jobs sei in der Lage gewesen, Fehler einzugestehen und Änderungen vorzunehmen, was nicht viele Menschen könnten. Cook erinnert sich außerdem, dass Steve Jobs einmal bei seiner Mutter angerufen hätte, unter dem Vorwand, er sei auf der Suche nach ihrem Sohn. Letztlich wollte er Cooks Mutter jedoch nur bitten, ihren Sohn daran zu erinnern, dass er sein Privatleben nicht völlig vernachlässige.</p>
<h2>Jobs wollte kein Mitleid</h2>
<p>Eddy Cue wird an einer anderen Stelle in &#8222;Becoming Steve Jobs&#8220; erwähnt <a href="https://www.fastcompany.com/3042432/the-steve-jobs-you-didnt-know-kind-patient-and-human" target="_blank" rel="noopener">und erinnert sich daran</a>, dass der verstorbene Apple-Gründer selbst während der späten Phase seiner schlimmen Krankheit immerzu arbeitete (&#8222;worked his ass off&#8220;). Er wollte kein Mitleid, sondern trotz Krankheit als gleichwertig angesehen werden.</p>
<p>Auf die Suche nach einem Nachfolger begab man sich bei Apple bereits 2004. Doch durch den sich stetig verschlechternden Gesundheitszustand wurde der Prozess deutlich beschleunigt.</p>
<h2>Jobs&#8216; Vermächtnis</h2>
<p>Die Apple Universität bildet zukünftige Firmen-Manager aus. Vieles von dem Wissen, was dort gelehrt wird, geht auf Erfahrungen zurück, die von Apple selbst gemacht wurden. Cook gibt an, dass Steve Jobs zuletzt seine Entscheidungsprozesse immer offener mit anderen diskutierte und das &#8222;Warum&#8220; dahinter erläuterte, als er wusste, dass es um seinen Gesundheitszustand nicht gut bestellt war.</p>
<p>Darüber hinaus sollen Cook und Jobs große Gemeinsamkeiten bei ihrer Liebe zu Apple gehabt haben und bei der Idee der Firma, die nicht eine gewöhnliche Firma sei, sondern ein besonderer Ort. Deshalb habe Jobs den Apple-Vorstand angehalten, Cook als seinen Nachfolger auszuwählen. Erfahren hat Cook dies am 11. August &#8211; Jobs <a title="Steve Jobs (1955-2011) ist tot" href="https://macnotes.de/2011/10/06/steve-jobs-ist-tot/">starb knapp zwei Monate später</a>, am 5. Oktober 2011. Cook habe zwei, dreimal nachgefragt, ob Jobs sich wirklich sicher sei, dass er in Zukunft die Entscheidungen treffen solle.</p>
<p>Am Freitag vor Jobs&#8216; Tod sollen Cook und Jobs gemeinsam einen Film angesehen haben: &#8222;Remember the Titans&#8220; (dt. &#8222;Gegen jede Regel&#8220;, ein Drama um einen afro-amerikansichen Football-Trainer (gespielt von Denzel Washington), der die erste Saison mit seinem Highschool-Team durchmacht. Cook sei irritiert gewesen, weil Jobs absolut nichts für Sport übrig gehabt hatte. Nach dem Film unterhielten sie sich noch eine Weile und Jobs habe ziemlich glücklich auf ihn gewirkt. Doch dann wurde das Wochenende plötzlich zur Hölle, als Steve Jobs unerwartet verstarb.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/03/17/steve-jobs-freundlich-geduldig-menschlich/">Steve Jobs: &#8222;freundlich, geduldig und menschlich&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Computer von Sony Pictures weltweit gehackt</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/11/25/sony-pictures-hacker-gop-erpressung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 07:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=188880</guid>

					<description><![CDATA[<p>Computer in Büros der Filmfirma Sony Pictures in New York und anderswo auf dem Globus sollen gehackt worden sein. Dies berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die Hacker sollen Sony ein Ultimatum gesetzt haben, um Forderungen nachzukommen, ansonsten würde man entwendete Informationen weltweit veröffentlichen. Sony Pictures sieht sich offenbar derzeit einer Erpressung gegenüber. Eine Hacker-Gruppierung namens #GOP [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/11/25/sony-pictures-hacker-gop-erpressung/">Computer von Sony Pictures weltweit gehackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Computer in Büros der Filmfirma Sony Pictures in New York und anderswo auf dem Globus sollen gehackt worden sein. Dies berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die Hacker sollen Sony ein Ultimatum gesetzt haben, um Forderungen nachzukommen, ansonsten würde man entwendete Informationen weltweit veröffentlichen.</p>
<p>Sony Pictures sieht sich offenbar derzeit einer Erpressung gegenüber. Eine Hacker-Gruppierung namens #GOP soll Büro-Computer der Filmfirma manipuliert haben. So hinterließ man Hinweise, man habe Daten entwendet und würde diese veröffentlichen. Man habe Sony bereits gewarnt und werde die Betriebsgeheimnisse notfalls der ganzen Welt zukommen lassen, wenn das Unternehmen nicht Folge leiste.</p>
<p>Sowohl Deadline, als auch der Hollywood Reporter und Variety berichten übereinstimmend von Hacks auf Büro-Computern, auf denen man die folgende Drohung hinterließ:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;We already warned you, and this is just a beginning. We continue till our request be met. We&#8217;ve obtained all of your internal data including your secrets and top secrets. If you don&#8217;t obey us, we&#8217;ll release the data shown below to the world.&#8220;<br /><cite>#GOP</cite></blockquote>
<h2>Erpressung durch Hacker?</h2>
<p>Die Hacker wollten die geheimen Informationen bis spätestens am 24. November um 11 PM GMT veröffentlicht haben, also Mitternacht unserer Zeit. Der Hinweis auf die Greenwich Mean Time lässt den Schluss zu, dass die Hackergruppe womöglich aus Großbritannien heraus agiert. <a title="PlayStation Network – Sony: PSN hat sich vom Hacker-Angriff erholt, 3 Millionen neue Nutzer" href="https://macnotes.de/2011/09/02/playstation-network-sony-psn-hat-sich-vom-hacker-angriff-erholt-3-millionen-neue-nutzer/">Als 2011</a> das PlayStation Network gehackt wurde, wurden bei den späteren Untersuchungen ebenfalls Verhaftungen in Großbritannien vorgenommen, die vor allem jugendliche Hacker zum Ziel hatten. Ob ein Teil dieser auch für den PSN-Hack verantwortlich waren, wurde nicht vollständig aufgeklärt. Noch 2014 sah sich Sony einigen Folgen dieses Hacks <a title="Sammelklage wegen PSN-Hack endet in noch mehr Gratis-Games" href="https://ichspiele.cc/news/sammelklage-wegen-psn-hack-endet-in-noch-mehr-gratis-games/">ausgesetzt</a>.</p>
<div data-id="188882" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Firmen-Computer lahmgelegt</h2>
<p>#GOP ließ auf den Bildschirmen der Sony-Pictures-Computer die zitierte Nachricht zurück. Außerdem fanden sich darunter eine Reihe von URLs, die jeweils auf eine &#8222;SPEData.zip&#8220;-Datei verweisen. Seit Mitternacht steht diese Datei auf gleich fünf Mirrors zum Download. Sie ist rund 200 MByte groß. Unklar ist, welche Inhalte sich darin befinden, da die Spiegel-Server allesamt nicht verfgübar scheinen.</p>
<p><a href="https://deadline.com/2014/11/sony-computers-hacked-skull-message-1201295288/" target="_blank" rel="noopener">Laut Deadline</a> seien die Firmen-Computer von Sony Pictures vollkommen ohne Funktion. Die Mitarbeiter können sich derweil überhaupt nicht mehr an ihre Arbeit begeben. Internet E-Mails können und sollen nicht mehr verschickt werden. Im Büro von Sony Pictures in New York seien alle Rechner abgeschaltet worden, und IT-Forensiker würden sie untersuchen. Mitarbeiter wurden laut Variety dazu angehalten, ihre Computer abzustellen und den Wi-Fi-Zugang auf allen Mobile Devices zu deaktivieren.</p>
<p>Es wird darüber <a href="https://variety.com/2014/biz/news/sony-targeted-by-apparent-hack-attack-to-corporate-systems-1201363734/" target="_blank" rel="noopener">spekuliert</a>, dass Sony Tage oder sogar Wochen brauchen könnte, bis man wieder in der Lage sei, normal zu arbeiten.</p>
<h2>Twitter-Accounts ebenfalls manipuliert</h2>
<p>Neben dem Zugang zu Bürocomputern wurden außerdem eine Reihe von offiziellen Sony-Twitter-Accounts in Mitleidenschaft gezogen. Offenbar war es den Hackern möglich, Login und Passwörter der Mitarbeiter ausfindig zu machen oder zu erraten. <a href="http://www.business2community.com/tech-gadgets/sony-pictures-hacked-gop-mean-01077919">Belegt</a> sind Manipulationen der Accounts @StompTheYardDVD, @StarTroopMovie und @SoulSurferMovie. Überall wurde von den Hackern die gleiche Botschaft veröffentlicht: Ein Bild mit dem Schriftzug &#8222;Hacked by #GOP&#8220; mit der Nachricht:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;You the criminals including Michael Lynton will surely go to hell. Nobody can help you.&#8220;<br /><cite>#GOP</cite></blockquote>
<p>Zu Deutsch: Ihr Kriminellen, inklusive Michael Lynton, werden sicher zur Hölle fahren. Niemand kann euch helfen. Was mit der Botschaft ausgedrückt werden soll, ist nicht bekannt. Michael Mark Lynton ist derzeit der Geschäftsführer von Sony Entertainment, sowie Vorstandsmitglied und Geschäftsführer von Sony Pictures Entertainment.</p>
<p><a href="http://www.bloomberg.com/news/2014-11-24/sony-corp-computers-said-hacked-in-possible-blackmail.html" target="_blank" rel="noopener">Laut Bloomberg</a> handelt es sich bei GOP um die &#8222;Guardians of Peace&#8220;, also die Wächter des Friedens. Was die Hacker im Schilde führen, ist bislang nicht bekannt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/11/25/sony-pictures-hacker-gop-erpressung/">Computer von Sony Pictures weltweit gehackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Bryan Hamade: Hat er Nacktfotos von Jennifer Lawrence online gestellt?</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/09/01/bryan-hamade-nacktfotos-jennifer-lawrence-icloud-hack/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 18:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=186933</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bryan Hamade ist Server-Administrator bei einem kleinen Medienunternehmen im Südosten Amerikas. Hamade ist Opfer seiner eigenen Unfähigkeit, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt wohl sagen, aber offenbar nicht für den Hack verantwortlich, bei dem hunderte Nacktbilder von Schauspielerinnen wie Jennifer Lawrence enthüllt wurden. Trotzdem hat er versucht mit den Bildern Geld zu verdienen. Hamade wollte Nackfotos [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/09/01/bryan-hamade-nacktfotos-jennifer-lawrence-icloud-hack/">Bryan Hamade: Hat er Nacktfotos von Jennifer Lawrence online gestellt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Bryan Hamade ist Server-Administrator bei einem kleinen Medienunternehmen im Südosten Amerikas. Hamade ist Opfer seiner eigenen Unfähigkeit, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt wohl sagen, aber offenbar nicht für den Hack verantwortlich, bei dem hunderte <a title="Nacktfotos von Mary Kate Olson, Hilary Duff und anderen wegen iCloud-Hack im Umlauf?" href="https://macnotes.de/2014/09/01/nacktfotos-icloud-hack-mary-kate-olsen-hillary-duff/">Nacktbilder von Schauspielerinnen wie Jennifer Lawrence</a> enthüllt wurden. Trotzdem hat er versucht mit den Bildern Geld zu verdienen.</p>
<h2>Hamade wollte Nackfotos von Lawrence verkaufen</h2>
<p>Bryan Hamade kommt seit bald zwei Tagen nicht mehr zum Schlafen. Der Server-Admin aus Georgia, USA, hatte die Idee im anonymen Forum 4chan Nacktbilder und sogar ein Blowjob-Video von Jennifer Lawrence anzubieten. Als Entlohnung versprach er sich digitale Währung in Form von Bitcoins. Dies ist auf 4chan so unüblich nicht. Das anonyme Online-Forum beherbergt unterschiedliche Unterforen, in denen unter dem Deckmantel der Anonymität täglich Informationen und Medien ausgetauscht werden. Bilder und Videos von kotzenden Menschen und abgetrennten Körperteilen sind neben Pornographie beliebtes Tauschobjekt.</p>
<p>Hamade fasste den Entschluss, die Nacktbilder, die er auf einem anderen Weg bezogen hatte, auf 4chan anzupreisen. Er erstellte einen Screenshot seines Desktops, schwärzte viele Stellen der Bildervorschau. Was Hamade allerdings nicht ahnte war, dass es genügend neugierige Personen gibt, die ein Gedächtnis haben wie ein Schwamm. Weil man auf dem Screenshot Hamades seine Netzwerkordner und Festplattenpfade mit den entsprechenden Namen sehen konnte, suchten einige Leute nach früheren Postings, die Hamade bei Reddit unter dem Synonym BluntMastermind veröffentlicht hatte &#8211; in ganz anderem Kontext wohlgemerkt. Weil sich die Ordner-Namen glichen führte der Weg schnell zu Hamade und alle nur erdenklichen Informationen zu ihm wurden schließlich <a href="https://i.imgur.com/XhcPl6g.jpg" target="_blank" rel="noopener">im Internet breitgetreten</a>.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;I am not behind this. It was so stupid — I saw a lot of people posting the actual leaks and bitcoin addresses and I’ve read a lot about bitcoin and how they’re are valuable and I thought, oh cool I’ll get free bitcoins&#8220;.<br /><cite>Bryan Hamade</cite></blockquote>
<div data-id="186934" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Telefonterror bei Hamade</h2>
<p><a href="https://www.buzzfeednews.com/article/charliewarzel/bryan-hamade-blamed-by-redditors-for-jennifer-lawrence-leak" target="_blank" rel="noopener">Seitdem</a>, so erzählt der Amerikaner Buzzfeed, ist sein Leben zur Hölle geworden. Er habe bald zwei Tage nicht mehr geschlafen, weil sein Telefon nicht mehr stillstehen würde. Seine Rufnummer war im Internet breitgetreten worden. Er erhält obszöne Nachrichten und zum Teil wüste Beschimpfungen, wird als &#8222;Tunte&#8220; gebrandmarkt.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;It’s been a nightmare and I haven’t slept in 34 hours, now. 4chan users are harassing me with non-stop phone calls and emails. They email me constantly, emailing saying they’ll hack my personal websites and keep calling my phone, calling me a fag and then hanging up. They also said they’ll hack my mom’s site, so I took it down&#8220;.<br /><cite>Bryan Hamade</cite></blockquote>
<p>Darüber hinaus wurden alle seine Social-Media-Accounts mit entsprechenden Einträgen bombardiert. Nach und nach hat er deshalb seinen YouTube-Kanal geschlossen und seine Profile bei LinkedIn und anderswo gelöscht. Man drohte ihm seine eigene Homepage aber auch die seiner Familienmitglieder zu sabotieren, weshalb er die Internetseite seiner Mutter beispielsweise ebenfalls vom Netz genommen hat. Alles nur, wie Hamade gegenüber BuzzFeed angibt, weil er die &#8222;dümmste Idee seines Lebens&#8220; gehabt hat.</p>
<h2>Hehlerei mit urheberrechtlich geschütztem Material</h2>
<p>Unklar ist noch, ob Hamades Aktion trotzdem strafrechtliche Folgen nach sich ziehen wird. Denn erst im August letzten Jahres hatte in den USA ein Richter Bitcoin mit allen Rechten und Pflichten als eine &#8222;Art von Geld&#8220; eingestuft. Entsprechend könnte Hamade wegen Hehlerei angeklagt werden, da er mit den Nacktbildern von Lawrence nicht nur ihre Privatsphäre verletzt hat, sondern auch mit &#8211; wenngleich digitalem &#8211; Diebesgut gehandelt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/09/01/bryan-hamade-nacktfotos-jennifer-lawrence-icloud-hack/">Bryan Hamade: Hat er Nacktfotos von Jennifer Lawrence online gestellt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Resident Evil Revelations</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/05/30/resident-evil-revelations-wii-u/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 14:33:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elite-gamerz.de/?post_type=reviews&#038;p=7768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Resident Evil Revelations veröffentlicht Capcom quasi einen HD Remake von dem bereits erschienen 3DS Abenteuer von Januar 2012. Wir waren damals in unserem Test voll angetan, da Grafik und Stimmung wirklich wunderbar zusammenspielten. Nun ist kein Circle Pad unter Umständen notwendig, nun dürfen wir das ganze Abenteuer in HD genießen. Wir haben das Spiel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/05/30/resident-evil-revelations-wii-u/">Resident Evil Revelations</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Mit Resident Evil Revelations veröffentlicht Capcom quasi einen HD Remake von dem bereits erschienen <a href="https://ichspiele.cc/review/resident-evil-revelations/">3DS Abenteuer von Januar 2012</a>. Wir waren damals in unserem Test voll angetan, da Grafik und Stimmung wirklich wunderbar zusammenspielten. Nun ist kein Circle Pad unter Umständen notwendig, nun dürfen wir das ganze Abenteuer in HD genießen. Wir haben das Spiel auf der Wii U komplett durchgespielt und können euch verraten, ob das Game auch auf Konsolen ein Hit ist!</p>
<h2>Gänsehaut von Beginn an</h2>
<p>Oft bekommen wir Titel, die wirklich schwer zu spielen sind, auch wenn sie potenzielle Hits sind. Das liegt ganz einfach da dran, dass man sich schon zu Beginn tierisch quälen muss, bis es endlich mal spannend wird. Nicht so bei Resident Evil Revelations, selten hat uns ein Spiel direkt von Beginn an so in den Bann gezogen wie hier! Ein Sinnesfeuerwerk sucht seinesgleichen. Ok, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber die Stimmung hat uns echt direkt in seinen Bann gezogen.</p>
<p>Mit Parker und Jill entdeckt ihr ein einsames Schiff mitten im Meer schwimmen. Es scheint verlassen zu sein, aber wir wissen nicht, wer die Queen Zenobia steuert und warum sie auf keinem Radar erscheint. Viel schlimmer ist, dass Chris und Jessica offensichtlich auf dem Schiff verschollen sind und wir müssen nach den beiden Suchen. Also steigen wir auf das riesige Schiff und spüren schon die Spannung in der Luft. Es ist stürmisch, schlechtes Wetter und überhaupt der Gedanke so ein riesiges „einsames“ Schiff zu erkunden lässt uns richtige Gänsehaut bekommen.</p>
<p>Endlich kommen wir zu einem Eingang, schnell noch das Schloss aufgeschossen und wir können reingehen. Wer jetzt glaubt, dass die Stimmung drinnen besser als draußen ist, der hat sich geirrt! Alleine vom Anblick her kann man davon ausgehen, dass es wohl richtig stinken muss. Überall liegen Kadaver und Blutspuren rum, man hört in den Rohren über uns dass sich etwas bewegt – alles wird sehr bedrohlich, aber dennoch ruhig. Irgendwann erreichen wir einen Raum, in dem Chris offensichtlich gefangen gehalten wird, gefesselt auf einem Stuhl. Natürlich wollen wir unser Bestes geben ihn zu retten, was aber wohl wirklich alles passiert, mit dem rechnet keiner.</p>
<p>Ja liebe Leser, das war direkt zu Beginn sehr viel Spannung und endlich wieder ein richtig tolles Resident Evil Feeling, wie es schon immer sein sollte. An dieser Stelle erzählen wir natürlich nicht weiter was passiert, denn es gibt noch sehr viele Spieler unter euch, die den Titel eben noch nie gespielt haben. Zwar hält sich die Stimmung nicht immer so gut wie am Anfang, aber generell ist es wirklich sehr gruselig und spannend, das ganze Schiff zu erkunden. Euch erwarten noch so viele Wendungen und „Oh mein Gott“ Momente, sodass ihr förmlich an das Spiel gefesselt seid! Ihr solltet auf keinem Fall Naiv sein, wenn ihr dieses Abenteuer bestreitet, nicht jede Person sollte man vertrauen, oder?</p>
<p>Capcom hat in diesem Teil wirklich eine sehr interessante Erzählweise des Spiels fertig gebracht. Hin und wieder reißt ihr auch in die Vergangenheit, damit ihr versteht wie alles zustande gekommen ist. Dabei schlüpft ihr auch in die Rolle verschiedener Charaktere, was Gameplay Mäßig auch für Abwechslung sorgt. So seid ihr zwar überwiegend auf der Zenobia Unterwegs, aber auch mal an Land oder in der Luft. Neben den normalen erkunden müsst ihr auch mal schwimmen, was in diesem Spiel hervorragend funktioniert!</p>
<h2>Gute Ausrüstung und der Erfolg lässt nicht auf sich warten!</h2>
<p>Wie eben üblich im Spiel findet ihr an vielen Ecken und Enden Munition für eure Waffen, die eigentlich immer recht ausreichend im Spiel sind. Vielleicht ist es auf dem schwersten Modus etwas knapper, da dort die Viecher mehr aushalten als sonst. Heilkräuter oder Granaten liegen ebenfalls gerne mal einfach so rum. Wer sich zusätzlich Munition verschaffen möchte, der nutzt den Genesis Scanner, mit dessen Hilfe ihr lebendige Monster oder Kadaver scannt und so punkte erhaltet. Wenn ihr dann 100% gesammelt habt, bekommt ihr eine Überraschung, zum Beispiel Granaten oder Heilkräuter. Wer ein lebendiges Monster einscannen kann, der bekommt natürlich die Punkte schneller, da die Gefahr zu Sterben viel höher ist!</p>
<p>Ansonsten könnt ihr den Genesis natürlich auch dafür benutzen, Räume zu scannen. Es verstecken sich immer wieder mal Patronen oder andere Gegenstände, die ihr so finden könnt! Hier und da findet ihr auch Fingerabdrücke, die ihr sammeln könnt, allerdings haben diese keinen Mehrwert, sondern sind nur zum Sammeln gedacht. Schusswaffenfreaks kommen hier doch ganz gut auf ihre Kosten, es gibt verschiedene Pistolen, Schrotgun, Maschinengewehre, Sniper oder eben Bazookas. Maximal dürft ihr drei Waffen bei euch tragen, könnt diese aber an bestimmen Containern wechseln. Dort könnt ihr übrigens auch eure Waffen pimpen, wenn ihr entsprechende Kisten gefunden habt. Wenn also eure Pistole mehr „Dampf“ haben soll, dann müsst ihr diese entsprechend aufwerten.</p>
<h2>Einen Gruselspaziergang bitte</h2>
<p>Resident Evil Revelations ist durchaus ein bisschen zu leicht geraten. Eine echte Herausforderung hat man nur, wenn man direkt auf Schwer spielt. Wir haben das Game für unseren Test auf einfach durchgespielt, durften aber für einen zweiten Durchgang alle Waffen und Ausrüstung behalten, sodass auch der zweite Durchgang der Kampagne auf Schwer kein Problem ist. Lediglich knapp 6 Stunden sind nötig, um alles gesehen zu haben.</p>
<p>Dabei sind wohl auch die Bosskämpfe mit daran schuld. Diese fallen hier weitaus unspektakulärer aus, als bei den  vorherigen Teilen. Einfach nur draufballern, ausweichen und fertig. Die Inszenierung geht zwar ganz ok, aber im Grunde erwartet man hier mehr. Die Monster – Ja Monster, keine Zombies sind auch allesamt relativ einfach. Manche können zwar schießen oder explodieren, aber sind eigentlich nie richtig gefährlich. Sollte also für jedermann zu machen sein.</p>
<p>Technisch geht das Spiel wirklich in Ordnung, aufgefallen sind uns nur die starren Gesichter ohne Mimik und die grausame Synchronisation. Nein nein, die Sprecher sind wirklich klasse, aber sie passen leider nicht zu den Lippenbewegungen der Charaktere. Weiterhin ist Schade, dass sich Capcom so viele Designpatzer erlaubt. Läuft man einen Helden hinterher und dieser durch eine Tür, wird die dann direkt vor unserer Schnauze wieder geschlossen, statt dass wir auch durchlaufen können. Das ist durchaus sehr nervig. Auch können wir wieder sprinten noch ordentlich ausweichen, letzteres ist wohl der doofen Steuerung zu verdanken. Schießen und Bewegen ist wirklich super umgesetzt, aber möchte man zB. Einen Gegner ausweichen, hat man kein Gefühl für einen kontrollierten Move und man läuft direkt in die Gefahr rein.</p>
<p>Einen Koop Modus vermisst man hier komplett, allerdings dürft ihr im Raubzug Modus mit einem Kumpel gegen die Horden von Gegnern kämpfen. Wir sind eigentlich ganz froh, denn ein Koop Modus passt nicht so ganz in die Kampagne, die kann man alleine wirklich voll und ganz genießen. Wir glauben, dass mit einem Partner die Atmosphäre ein bisschen darunter leiden könnte.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Resident Evil Revelations ist wirklich klasse! Geniale Story, tolle und spannende Atmosphäre und eine schöne Abwechslung in den einzelnen Szenarien. Lediglich der geringe Umfang und die viele kleine nervige Punkte die wir oben genannt haben, bremsen den Spielspaß ein wenig. Wer die 3DS Version schon durchgezockt hat, braucht nicht mehr unbedingt zur Konsolenversion greifen. Zwar wurde der Raid Modus mit mehr Inhalten versorgt, aber die rechtfertigen noch lange nicht einen erneuten Kauf! Alle anderen dürfen durchaus ein Blick riskieren, es hat uns von Anfang bis Ende  begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/05/30/resident-evil-revelations-wii-u/">Resident Evil Revelations</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
	</channel>
</rss>
