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	<title>Du hast nach flipboard gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach flipboard gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Kommentar: Echte Apple-Kritik oder Lobbyismus bei Basic Thinking?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/26/kommentar-apple-kritik-lobbyismus-basic-thinking/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 00:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[iOS 9]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als bekannt wurde, dass Apples Mobile Safari mit iOS 9 Erweiterungen bekommt, und damit auch Adblocker möglich werden, hielt sich &#8222;unsere&#8220; Begeisterung als Content-Anbieter in Grenzen. Als ich Apples Presseabteilung zu Apple News befragte, sagte ich später zum Redaktionskollegen Keller, das müssen wir im Auge behalten. Nun veröffentlichte der Chefredakteur einer Webseite, deren Besitzer in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/26/kommentar-apple-kritik-lobbyismus-basic-thinking/">Kommentar: Echte Apple-Kritik oder Lobbyismus bei Basic Thinking?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Als bekannt wurde, dass Apples Mobile Safari <a href="https://macnotes.de/2015/06/11/ios-9-adblocker-safari/">mit iOS 9 Erweiterungen bekommt</a>, und damit auch Adblocker möglich werden, hielt sich &#8222;unsere&#8220; Begeisterung als Content-Anbieter in Grenzen. Als ich Apples Presseabteilung zu Apple News befragte, sagte ich später zum Redaktionskollegen Keller, <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">das müssen wir im Auge behalten</a>. Nun veröffentlichte der Chefredakteur einer Webseite, deren Besitzer in Adblock Plus investiert ist, eine kritische &#8211; wie ich finde &#8211; Fehleinschätzung zur Situation um Apples Safari-Erweiterungen und Apple News, die sehr schön zeigt, dass aus <a href="https://macnotes.de/2015/06/12/kommentar-das-hamsterrad-das-keines-ist/">Basic Thinking nicht nur eine Marke</a> werden soll, sondern eine Lobby-Plattform für das Geschäft des Besitzers.</p>
<h2>Android war früher dran!</h2>
<p>Den ersten Fehler, den Gillen in meinen Augen begeht, ist vor der Fertigstellung seiner Argumentation nicht noch einmal über den Vorwurf nachzudenken, &#8222;Apple würde unter dem Deckmantel der Nutzerfreundlichkeit mit Adblock-Extensions Medien und Konkurrenz unter Druck setzen&#8220;. Gerade weil doch <a href="http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-zahltag-30-mio-von-amazon-ebay-google-und-yahoo/" target="_blank">der Besitzer Basic Thinkings in AdBlock Plus investiert</a> ist, müssten Gillen und Co. es besser wissen. Der Vorwurf, Apple würde die Konkurrenz bedrängen mit einer Funktion, die Android schon seit Jahren bietet, wirkt schon auf den ersten Blick an den Haaren herbeigezogen. Man könnte Apple vorwerfen, dass das Unternehmen viel zu spät diesen Weg für sich erkannt hat. Denn bei Adblock Plus bietet man nicht nur seit Jahren Werbeblocker für Android an, sondern produziert sogar einen eigenen <a href="https://macnotes.de/2015/05/20/adblock-plus-android-browser/">Browser mit Adblock-Funktionalität</a> für das System. Warum ist es nun bei Apple problematisch, wenn es genau das gleiche zulässt, was Android schon lange erlaubt? Diese Frage stellt Gillen sich nicht.</p>
<h2>Falsche Beispiele</h2>
<p>Dass Gillen zudem Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Situation hat, zeigt sein Verweis auf eine Untersuchung von Nieman Lab, derzufolge die New York Times zwar 50% ihres Besucherstroms über mobile Geräte erhält, aber nur 10% der Werbeumsätze darüber erzielt. Wissenschaftlich würde man sagen: ein Negativbeispiel würde die ganze Argumentation über den Haufen werfen. Man muss Gillen gar nicht fragen, warum die iOS-Adblock-Funktion so relevant sei, wenn doch Android-Nutzer bereits lange Zeit Adblocker nutzen können. Denn das ist gar nicht das Problem. Es hätte bereits gereicht, wenn Gillen als &#8222;Geschäftsführer&#8220; von Basic Thinking, der er ist, einfach die Werbeumsätze der Webseite vor dem Verkauf, bzw. vor der Übernahme durch den Adblock-Plus-Investor zur Hand genommen hätte, um festzustellen, dass es Webseiten gibt, die auf mobilen Endgeräten sehr wohl Umsätze erzielen, auch prozentual mehr Umsätze als die New York Times es tut, weil sie besser an die Plattformen und ihre Anforderungen angepasst sind. Gillen wirkt in diesem Fall wie der Kriminologe Pfeiffer, der sich Statistiken zurechtbiegt, um damit Amokläufe durch Computerspieler zu begründen. Die New York Times weist Ähnlichkeiten zum StudiVZ auf, das, anders als Facebook, nicht in der Lage war, alle Kanäle ausreichend zur Monetarisierung zu nutzen. Bei StudiVZ lag es an Holtzbrinck, dessen Manager die Vermarktung des Social Networks nach dem Schema durchführten, das sie aus dem Print kannten, und online aber nicht funktionierte. Es gibt moderne Onlinemedien, die sehr wohl ganz viele Möglichkeiten der Monetarisierung zu nutzen wissen &#8211; sicher auch mehr als Macnotes. Doch schon in unserem Fall zeigt sich ein Negativbeispiel zur New York Times, das das Argument Gillens hinfällig werden lässt. Die nachfolgende Grafik zeigt die Verteilung der Werbeeinnahmen über einen von mehreren Kanälen &#8211; in diesem Fall Google Adsense. Man erkennt deutlich, dass Tablets und High-End-Mobilgeräte rund 50% der Einnahmen erzeugen. Dass das die New York Times nicht hinbekommt, bedeutet nicht, dass es nicht funktioniert und sowieso nicht, dass Apples Erlaubnis für Adblocker unter iOS 9 sofort zum Wegbrechen von Einnahmen für Webseitenbetreiber führen wird.</p>
<div data-id="195505" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Sascha Pallenberg hat Adblock Plus mal ein <a href="http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-undercover-einblicke-in-ein-mafioeses-werbenetzwerk/" target="_blank">mafiöses Werbenetzwerk</a> genannt, in das Basic Thinking nun, je länger man darüber nachdenkt, als Waschmittel für vermeintlich weiße Wäsche eingetaucht wird.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Offenlegung: Am 30. April 2015 wurde BASIC thinking von Tim Schumacher gekauft, der ebenfalls ein Investment in Adblock Plus hat. Um Interessenskonflikte zu vermeiden, hat Tim Schumacher keinerlei redaktionellen Einfluss, selbstverständlich auch nicht auf diesen Beitrag. Dieser obliegt in vollem Umfang bei Chefredakteur und Geschäftsführer Tobias Gillen, dem Autor dieses Beitrags.&#8220;<br /><cite>Tobias Gillen (Basic Thinking)</cite></blockquote>
<h2>Echte Kritik oder Lobbyarbeit?</h2>
<p>Als Leser von <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2015/06/23/apple-news-adblock-safari-ios-9/" target="_blank">Gillens Artikel</a>, der eine ganze Redaktion von einen auf den anderen Tag weiterführt, obwohl das einstige Verdienstmodell Werbung von jetzt auf gleich wegfiel, wird man den Verdacht nicht los, dass da mehr dahinter stecken &#8222;könnte&#8220; als der Versuch der Aufklärung über &#8222;Apples Machenschaften&#8220;.<br />
Gillen kommuniziert meines Erarchtens lediglich die Sorge, die die Betreiber von Adblock Plus haben und dient diesen als Sprachrohr. Wenn nämlich Apple mit der Plattform Apple News Erfolg haben sollte, wird der Konsum von Nachrichten in ein geschlossenes, proprietäres System verlagert, auf das die Besitzer von Adblock Plus keinen Zugriff haben und an dem sie nicht mehr mitverdienen können.</p>
<p>Gillen ist diesbezüglich an einem zweiten Punkt einem Irrtum unterlegen. Denn seine Kritik an der Funktion von Apple News ist insofern ebenfalls ungerechtfertigt als er abermals etwas unter den Teppich kehrt, oder vergisst, oder gar nicht wusste. Denn Flipboard, <a href="https://macnotes.de/2015/06/13/flipboard-5-jahre-frueher-als-apple-news-kommentar/">das zurecht darauf hinwies</a>, Apple würde 5 Jahre später die gleiche Funktionalität anbieten wie der eigene Dienst, war zuerst da. Flipboard ist ein RSS-Reader, der Nachrichten in einem Magazin-Layout aufgewertet hat, ohne dafür allerdings die Inhalte-Anbieter an möglichen Einnahmen teilhaben zu lassen.<br />
Noch heute, 5 Jahre nach der Einführung von Flipboard, können lediglich Großkunden Verträge mit der Plattform aushandeln. Apple News hingegen wird, wenn die Probephase vorbei ist, ähnlich dem App Store, Nachrichten-Anbietern eine Plattform anbieten, auf der sie mittels Werbung Geld verdienen können.<br />
Macnotes hat monatlich ein paar tausend Besucher, die über Flipboard zu uns kommen. Die Zahl derer, die auf der Plattform bleiben und nicht unsere Webseite besuchen, ist statistisch gesehen um ein Vielfaches höher. Der Service steigert mit Sicherheit unsere Reichweite, doch macht sich das nicht in jedem Fall in unserem Geldbeutel bemerkbar.</p>
<h2>Endlich kontrolliert jemand die Werbung</h2>
<p>Was Gillen als Nachteil interpretiert, vielleicht, weil er selbst so denkt, oder vielleicht weil der Besitzer von Basic Thinking als Investor in Adblock Plus es fürchtet, ist die zunehmende Kontrolle Apples über den Werbemarkt mit der Einführung von Apple News. Denn das Geschäftsmodell von Adblock Plus funktioniert nur über den Browser.<br />
Es ist sicherlich richtig, dass, wenn Apple News ein Erfolg wird, Google an Werbeeinnahmen einbüßen wird, und Apple über seine iAds hingegen davon profitieren wird, weshalb ich grundsätzlich die Idee hinter dem Artikel Gillens nicht infrage stelle, wohl aber seine Absichten.</p>
<p>Doch was bedeutet das Szenario &#8222;Siegeszug von Apple News&#8220; am Ende für den Nutzer? Ihm oder ihr kommt die Kontrolle durch Apple meines Erachtens zugute. Denn der iPhone-Hersteller wird nur Werbung zulassen, die gewissen Kriterien entspricht. Damit wird eine immer größer werdende Gefahr von Malware eingedämmt, die über Werbung auf Webseiten auf die Computer, Smartphones und Tablets der Nutzer wirkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/26/kommentar-apple-kritik-lobbyismus-basic-thinking/">Kommentar: Echte Apple-Kritik oder Lobbyismus bei Basic Thinking?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Flipboard: Wir waren 5 Jahre früher da &#8211; ja, und?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/13/flipboard-5-jahre-frueher-als-apple-news-kommentar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 03:38:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Flipboard]]></category>
		<category><![CDATA[iAd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der WWWDC-2015-Keynote hat Susan Prescott, Vizepräsidentin des Bereichs Produkt-Marketing, das neue Apple News vorgestellt. Jeder Beobachter hat zuerst gedacht, dass der Service wie Flipboard &#8222;ausschaut&#8220; &#8211; nun wird die Zusammenarbeit des Herstellers mit Apple zunehmend schwieriger gesehen. Wer genauer hinsieht, stellt fest, dass Apple News deutlich interessanter für Publisher ist als Flipboard und außerdem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/13/flipboard-5-jahre-frueher-als-apple-news-kommentar/">Flipboard: Wir waren 5 Jahre früher da &#8211; ja, und?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Auf der WWWDC-2015-Keynote hat Susan Prescott, Vizepräsidentin des Bereichs Produkt-Marketing, <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">das neue Apple News vorgestellt</a>. Jeder Beobachter hat zuerst gedacht, dass der Service wie Flipboard &#8222;ausschaut&#8220; &#8211; nun wird die Zusammenarbeit des Herstellers mit <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> zunehmend schwieriger gesehen. Wer genauer hinsieht, stellt fest, dass Apple News deutlich interessanter für Publisher ist als Flipboard und außerdem das WWW von heute in eine Zeit führt, die an die 1990er erinnert, als AOL und CompuServe in Deutschland noch von Bedeutung waren.</p>
<p>In einem Interview mit BBCs Tech Tent hat der Geschäftsführer Flipboards, Mike McCue, ebenfalls auf die Ähnlichkeiten von Apple News mit seinem eigenen Service Flipboard <a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/p02tl1nd" target="_blank">hingewiesen und betont</a>, dass man 5 Jahre früher am Markt gewesen sei.</p>
<p>Das würde, so McCue, die Zusammenarbeit mit Apple, die durchaus besteht, in der Art, dass man eine App für <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> anbietet, ab sofort etwas komplizierter gestalten.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;We&#8217;re clearly onto something at Flipboard. What Apple was showing is something that we actually shipped five years ago.&#8220;<br /><cite>Mike McCue</cite></blockquote>
<h2>Apple News keine 1:1-Kopie</h2>
<p>Während oberflächlich das Prinzip und die Optik von Apple News derjenigen von Flipboard ähneln, ist Apple News keine direkte Kopie von Flipboard &#8211; es gibt viele Fakten, die dies belegen. Nicht zuletzt führt Apple ein eigenes &#8222;Apple News&#8220;-Format ein, das mehr wie bei einem iBook auf einem &#8222;proprietären&#8220; Level agiert. Das führt die Nutzer weg vom &#8222;eigentlichen&#8220; Internet, von dem manche fürchten, dass es auf diese Weise von Google, Apple und Facebook mit seinen eigenen Formaten untergraben würde.</p>
<p>[inline-itunes id=&#8220;358801284&#8243;]</p>
<p>Anbieter können schon jetzt ihre RSS-Feeds einreichen, doch Apple wird wohl nur einen groben Schnitt machen, um zu erkennen, welche Art von Medien in den allermeisten Fällen genutzt werden, um diese zuallererst in sein &#8222;Apple News&#8220;-Format zu integrieren und Verlegern dann entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben. Einerseits ist eine Software wie iBooks Author denkbar, doch als Rails-Entwickler würde ich in jedem Fall eine Art API erwarten, über die man Inhalte im JSON-Format an Apple News senden kann.</p>
<h2>Der größte Unterschied</h2>
<p>Freilich gibt es noch einen weiteren Unterschied zwischen Flipboard und Apple News. Der Service aus Cupertino kontrolliert die Monetarisierung über Werbung in Form von iAds. Flipboard hingegen bietet selbst fünf Jahre nach dem Start nur ausgewählten großen und eventuell größeren Publishern eine generische Form von Werbung an. Die übrigen dürfen lediglich ihre RSS-Feeds einreichen und bieten ihre Inhalte gratis an, bzw. erhöhen so ihre Reichweite über den beliebten Service, verdienen aber kaum daran. Als Anhaltspunkt: Flipboard hat im Mai 2015 rund 4100 Besucher zu Macnotes weitergeleitet.</p>
<p>Apple News hingegen wird den Verlegern, und seien sie auch noch so klein, nach einer ersten Betaphase, die vielleicht schon mit der Beta von <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/">iOS 9</a> abgeschlossen sein könnte, die Möglichkeit bieten, ähnlich dem Geschäftsmodell des App Stores, <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">ihre Inhalte zu monetarisieren</a>.</p>
<p>Es mag traurig sein für das World Wide Web und Puristen, doch wenn genügend Nutzer auf Apple News setzen, dann entsteht dort zumindest für &#8222;Nachrichten&#8220; ein <em>Netz neben dem Netz</em>. Gelingt dies, dann werden wir 2015 eine Zeitreise antreten, in die 90er Jahre. Denn zu dieser Zeit waren CompuServe und AOL in Deutschland besonders beliebt. Das waren damals Netze neben dem eigentlich Netz, wenn man von Mailboxen absieht.<br />
Ich selbst habe seinerzeit als &#8222;Scout&#8220; für AOL in Hamburg &#8222;gearbeitet&#8220; und Themenkanäle betreut, was mir &#8222;kostenloses&#8220; Internet via AOL ermöglichte. Kostenlos deshalb in Anführung, weil man seinerzeit doppelt zur Kasse gebeten wurde und neben den Verbindungsgebühren auch solche für einen Internet-Anbieter zahlen sollte, von denen AOL und CompuServe die bekannteren waren. Während man also die AOL-Gebühren sparte, gab es trotzdem Ziffern auf der Telefonrechnung.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>iOS 9 präsentiert</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 03:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[iOS 9]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat auf der Keynote zur WWDC 2015 das neue iOS 9 für iPhone und iPad vorgestellt, das unter anderem echtes Multitasking im Split-Screen anbietet. Öffentlicher Personennahverkehr Apple Maps bekommt in iOS 9 zusätzliche Informationen für den öffentlichen Personennahverkehr spendiert, die einerseits über Siri abgerufen werden könne, aber auch in Apple Maps für die Routenplanung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/">iOS 9 präsentiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hat auf der Keynote zur WWDC 2015 das neue <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/">iOS 9</a> für iPhone und iPad vorgestellt, das unter anderem echtes Multitasking im Split-Screen anbietet.</p>
<h2>Öffentlicher Personennahverkehr</h2>
<p>Apple Maps bekommt in iOS 9 zusätzliche Informationen für den öffentlichen Personennahverkehr spendiert, die einerseits über Siri abgerufen werden könne, aber auch in Apple Maps für die Routenplanung vorliegen. Allerdings sind die Daten anfangs relativ eingeschränkt. In China gibt es entsprechende Daten für mehr als 300 Städte, doch im Rest der Welt werden nur einige Großstädte versorgt. In Deutschland beispielsweise zum Start von iOS 9 ausschließlich Berlin.</p>
<h2>Siri denkt voraus</h2>
<p>Pro-aktiv nennt sich die Handlungsweise von Siri, der Apple eine Gewisse &#8222;Intelligenz&#8220; zuschreibt. Der Sprachassistent unter iOS wird wiederkehrende Aktivitäten bereits erkennen und entsprechend mit vorgefertigten Daten &#8222;schneller&#8220; darauf antworten können. Microsofts Cortana soll unter Windows 10 ebenfalls ein solche pro-aktives Verhalten an den Tag legen.</p>
<p>Darüber hinaus merkt sich das System zum Beispiel, welche Aktivitäten der Nutzer zu einer gewissen &#8222;Zeit&#8220; and einem gewissen &#8222;Ort&#8220; regelmäßig ausführt. Geht er beispielsweise vor der Arbeit regelmäßig im &#8222;Central Park&#8220; joggen, und hört dabei Musik, dann reicht es, wenn er die Kopfhörer anschließt, damit bereits auf dem Lockscreen die Musik-App Bedienelemente anzeigt mit Inhalten, die zur Aktivität passen. Setzt er sich hingegen ins Auto, könnte statt des High-Energy-Songs das Hörbuch als erstes in der Playlist landen.</p>
<p>Außerdem wurden die Bereiche erweitert, in denen Siri aktiv werden kann. So wird es möglich sein, Siri zu sagen, dass man Fotos aus Kanada gezeigt bekommen möchte, oder Foto aus einem bestimmten Album, und dann stellt es diese Bilder zusammen. Gleiches gilt für Musik. Wer sich die erfolgreichsten Songs aus dem Jahr 1997 anhören möchte kann das machen, auch dank des neuen Apple Music.</p>
<h2>Spotlight aktualisiert</h2>
<p>Die Spotlight-Suche in iOS 9 wurde ebenfalls intelligenter gemacht, sie zeigt schon zu Beginn relevante Personen und Orte in der Nähe an, weil sie über Standortdaten darüber in Kenntnis gesetzt wird. Auch werden dem Nutzer Apps vorgeschlagen und Nachrichten, die man alle aus der Suchoberfläche direkt erreichen kann.</p>
<div data-id="194994" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Multitasking</h2>
<p>Das iPad Air 2 erhält von Apple mit iOS 9 echtes Multitasking spendiert, indem man auf dem Gerät zwei Fenster in einem &#8222;Split View&#8220; anzeigen lassen kann, die gleichberechtigt bedienbar sind. Auf anderen iOS-Geräten kann man aber trotzdem erweitertest Multitasking nutzen, in Form von &#8222;Slide Over&#8220; oder &#8222;Picture-in-Picture&#8220; (PiP). Bei Slide Over kann man Apps in einer Art schmalen Seitenleiste zusätzlich zum bisherigen Fenster öffnen, und zum Beispiel Fotos aus Messenger-Apps in Mail, Notizen oder dergleichen per &#8222;Drag-and-drop&#8220; ziehen. PiP ermöglicht es, Videoinhalte in einem kleinen Fenster weiterhin anzuschauen, selbst wenn man eine weitere App öffnet, beispielsweise weil man durch eine Benachrichtigung dazu eingeladen wurde.</p>
<div data-id="194996" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<h2>Deep-Links und App-Suche</h2>
<p>Craig Federighi stellte unter anderem neue Spotlight-Features in iOS 9 vor. Das neue OS bietet eine deutlich erweiterte Suche, die nicht nur Sportergebnisse, Berechnungen und mehr anbietet, sondern außerdem Inhalte innerhalb von iOS-Apps integriert. Siri wird entsprechend mit einbezogen &#8211; ob man die Suche per Sprache oder über die Tastatur startet, spielt keine Rolle. Federighi suchte beispielweise nach Kartoffeln und fand deshalb auch Ergebnisse der Rezepte-App &#8222;Yummy&#8220;. Ein Tippen auf ein Ergebnis öffnete direkt das Rezept innerhalb der App aus dem Lockscreen heraus. Er konnte mit der typischen Wischgeste zu den Suchergebnissen zurückkehren und weitere Rezepte aufrufen, oder aber andere Ergebnisse.</p>
<p>Entwickler bekommen von Apple eine entsprechende API bereitgestellt, mit der sie in der Lage sind, die Inhalte ihrer eigenen Apps für die Indexierung von Spotlight unter iOS 9 bereitzustellen.</p>
<h2>Neue Schriftart und Tastatur</h2>
<p><a href="https://macnotes.de/2015/05/20/ios-9-os-x-10-11-apple-watch-schrift/">Wie im Vorfeld berichtet</a>, hat Apple bei iOS 9 (und <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/os-x-el-capitan-praesentiert/">OS X 10.11</a>) die Schriftart Helvetica Neue durch &#8222;San Francisco&#8220; ersetzt. Die Schriftart hatte Apple zunächst mit der Apple Watch eingeführt. Sie soll vor allem die Lesbarkeit erhöhen.</p>
<p>Darüber hinaus hat Apple die Tastatur in iOS 9 überarbeitet. Zum einen hat man die Leiste mit Autovervollständigungs-Vokabeln um Formatierungs-Optionen ergänzt, sodass Nutzer nun direkt auf Befehle wie Ausschneiden oder Kopieren zugreifen können, Formatierungen vornehmen oder Bilder integrieren. Man erkennt nun außerdem deutlich besser, ob man Großbuchstaben tippt, bzw. die Shift-Taste aktiviert hat. Doch darüber hinaus kann man unter iOS 9 nun zwei Finger (Multitouch) auf die Tastatur legen und diese verwandelt sich in ein virtuelles &#8222;Trackpad&#8220;. Das ermöglich das deutlich flexiblere Markieren von Text.</p>
<h2>Apple Pay und CarPlay</h2>
<p>iOS 9 wird auch eine Erweiterung für Apple Pay bedeuten. So können Nutzer dann neben Kredit- und Debitkarten auch Kundenkarten von Einzelhändlern nutzen. Der Verwendung von Guthaben über gekaufte oder geschenkte Gutscheine steht damit Nichts im Weg.<br />
Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass Apple Pay ab Juli auch in Großbritannien verfügbar sein wird. And über 250.000 Stellen soll man damit dann bezahlen können &#8211; mehr als zum US-Start im Oktober letzen Jahres. Besonders hilfreich ist die Tatsache, dass Nutzer zum Beispiel die U-Bahn und Busse in London mittels Apple Pay werden bezahlen können.</p>
<p>CarPlay hingegen wird erweitert. Einerseits wird das System unter iOS 9 auch kabellos funktionieren, sodass Nutzer ihr Smartphone nicht mehr aus der Hosen- oder Jackentasche herausholen müssen, um es im Fahrzeug nutzen zu können. Andererseits wird CarPlay eine neue App anbieten, die die Funktionen des Fahrzeug-eigenen Systems anbietet. Entsprechend können Nutzer auf die Funktionen über die CarPlay-Oberfläche zugreifen, ohne auf die proprietäre Ansicht des Fahrzeugherstellers wechseln zu müssen.</p>
<h2>Apps und Optimierungen</h2>
<p>Apples Notizen-App hat eine umfassende Überarbeitung erfahren. So können Nutzer über eine entsprechende Bearbeitungsleiste nun auch abhakbare Listen zu erstellen, Fotos zu integrieren oder einfache Zeichnungen. Insgesamt hat sich die Notizen-App mehr in Richtung OneNote-Konkurrent entwickelt. Links lassen sich integrieren, auch aus anderen Apps heraus.</p>
<p>Weiterhin stellte Apple eine neue News-App vor, die stark an Flipboard erinnert, und Nachrichten-Kanäle in seiner eigenen Oberfläche für den Nutzer bündelt. Einzig die Finanzierung dürfte für die Inhalte-Anbieter <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">ein Problem darstellen</a>.</p>
<p>iOS 9 wird, <a href="https://macnotes.de/2015/05/22/ios-9-iphone-4s-ipad-mini/">wie vorher bereits vermutet</a>, auf allen bisherigen Plattformen verwendbar bleiben. Das heißt selbst beim Generationswechsel auf die kommenden iPhones und iPads im Herbst, werden Nutzer von iPad 2 oder iPhone 4s weiterhin in der Lage sein, das Betriebssystem zu nutzen. Dies hat nicht zuletzt damit zu tun, dass Apple den Speicherverbrauch drastisch reduziert hat. Statt über viereinhalb Gigabyte bei <a href="https://macnotes.de/2014/06/02/apple-praesentiert-ios-8/">iOS 8</a> verbraucht iOS 9 unter 1,4 Gigabyte. Nimmt man Optimierungen am System hinzu, dann soll die Basisfunktion sogar schneller ablaufen als bisher.</p>
<p>Diese Optimierungen verlängern darüber hinaus sogar die Akkulaufzeit um bis zu eine Stunde. Darüber hinaus wurde ein Niedrig-Energie-Modus hinzugefügt, der die Funktionalität des iOS-Geräts auf ein paar wenige Funktionen reduziert, dafür aber noch einmal bis zu drei Stunden Akkulaufzeit hinzufügt.</p>
<p>Apple stellt die Beta von iOS 9 bereits jetzt registrierten Entwicklern zur Verfügung. Eine Public Beta von iOS 9 wurde ebenfalls für Juli 2015 angekündigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/">iOS 9 präsentiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Apple News: Wer finanziert das Ganze?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 20:43:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[iAd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=194972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir könnten über iOS 9, OS X 10.11, Apple Music oder andere Neuigkeiten zuerst berichten, doch wenn wir mal gegen den Strom schwimmen, fällt zunächst die neue &#8222;Apple News&#8220;-App ins Auge. Die Frage, die man sich stellt, und die Apple bis hierhin nicht beantwortet hat, lautet, wer finanziert das Ganze? Die Antwort dazu findet man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/apple-news-finanzierung/">Apple News: Wer finanziert das Ganze?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wir könnten über <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/ios-9-praesentiert/">iOS 9</a>, <a href="https://macnotes.de/2015/06/09/os-x-el-capitan-praesentiert/">OS X 10.11</a>, <a href="https://macnotes.de/2015/06/10/apple-music-vorgestellt/">Apple Music</a> oder andere Neuigkeiten zuerst berichten, doch wenn wir mal gegen den Strom schwimmen, fällt zunächst die neue &#8222;Apple News&#8220;-App ins Auge. Die Frage, die man sich stellt, und die Apple bis hierhin nicht beantwortet hat, lautet, wer finanziert das Ganze? Die Antwort dazu findet man </p>
<p>Apple hat eine interessante &#8222;News&#8220;-App vorgestellt, die sehr an Flipboard erinnert. Nutzer können darin eine Reihe von Nachrichtenquellen auswählen, und/oder entsprechende Themengebiete und erhalten so Nachrichten in einem neuen Format aufbereitet. Auf der Bühne der Keynote zur WWDC 2015 wurde den Zuhörern mitgeteilt, dass beispielsweise die New York Times &#8222;jeden Tag&#8220; 33 Artikel zur Verfügung stellen wird.</p>
<h2>Monetarisierung, aber wie?</h2>
<p>Apple erlaubt jedoch die Anpassung, und so können wohl andere Quellen hinzugefügt werden, wie es bei Flipboard ähnlich funktioniert. Das heißt, selbst Inhalte von Blogs wie Macnotes können der neuen News-App hinzugefügt werden.</p>
<p>Während der Präsentation der neuen App durch Susan Prescott, Vizepräsidentin des Bereichs Produkt-Marketing, sahen die Zuschauer zu keiner Zeit irgendeine Form von Werbung, sondern ausschließlich Inhalte, auch in Form von Fotostrecken oder am Beispiel von ESPN sogar Videos. Selbst als später Craig Federighi wieder auf die Bühne kam, wurde nicht näher darauf eingegangen, wie der Service finanziert wird. Federighi gab zum Beispiel an, dass die New York Times 33 Artikel täglich für Apple News bereitstellt.<br />
Für eine &#8222;Institution&#8220; wie die NYT ist das zusätzliche Werbung oder eine Verbreitung der Reichweite, doch für Inhalte-Anbieter, die ums Überleben kämpfen, stellt sich die Frage, ob es überhaupt etwas als Gegenleistung gibt?</p>
<p>Apple News startet zunächst nur in den USA, Großbritannien und Australien. Vielleicht war <a href="https://macnotes.de/2015/02/24/tim-cook-besuch-bild-zeitung/">der Besuch Tim Cooks</a> bei der BILD-Zeitung im Februar also nicht bloß naive Publicity bei der reichweitenstärksten Tageszeitung Deutschlands, sondern vielleicht hat ja Tim Cook schon zu diesem Zeitpunkt die Betreiber der VG Media überzeugen wollen, gratis Inhalte für Apple News bereitstellen zu wollen.</p>
<h2>Eigene Webseite anmelden</h2>
<p>Apple selbst möchte den Anbietern noch 2015 Tools an die Hand geben, um ihre Inhalte für Apple News vorzubereiten. Schon jetzt kann man als Inhalte-Anbieter unter <a href="https://www.icloud.com/newspublisher/" target="_blank">www.icloud.com/newspublisher/</a> sein Interesse bekunden. Wer dies tut, kann jedoch vorerst nur den RSS-Feed der eigenen Webseite hinzufügen und muss auf die entsprechenden Tools noch warten.</p>
<h2>Werbung als Finanzierung</h2>
<p>Doch weil Apple so freundlich war, bereits jetzt die Anmeldung für den Service freizugeben, kann man die AGB des Service durchforsten. Nutzer, die ihren eigenen RSS-Feed an Apple News senden, stimmen zu, dass Apple selbst Werbung schalten &#8222;könnte&#8220; &#8211; man selbst erhält jedoch keinerlei Entschädigung. Das heißt Apple bietet seinen Nutzern einen Service, an dem es inhaltlich überhaupt nicht partizipiert, aber lässt sich die Hintertür offen, damit Geld zu verdienen, ohne diejenigen daran zu beteiligen, die die Inhalte liefern.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;By clicking &#8222;Agree&#8220;, You (&#8230;) agree that Apple or its affiliates (&#8230;) are authorized to use your RSS (&#8230;) feed in its product, &#8222;News&#8220;, including using, publicly displaying, storing, reproducing, or publishing Your RSS content or placing advertisements in News that are associated with, or targeted toward, your RSS content. You understand that notwithstanding anything to the contrary herein, neither party shall have any payment obligation to the other in connection with Apple&#8217;s use of RSS Feeds under this agreement.&#8220;<br /><cite>Apple</cite></blockquote>
<p>In der Überschrift habe ich &#8222;fast&#8220; in Klammern gesetzt, denn in den AGB heißt es ferner, dass Apple die Inhalte des bereitgestellten RSS-Feeds nicht ändern wird. Das erlaubt für die Publisher zumindest Affiliate-Links zu integrieren.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Apple will use the RSS feeds as provided by You, and will not edit or modify the text, content, or links supplied by You except to modify titles, partial text, or cover images in their display in News, as determined by Apple in its sole discretion.&#8220;<br /><cite>Apple</cite></blockquote>
<p>Insofern verfolgt Apple ein anderes Modell als beispielsweise der französische Publisher der Apps Appy Geek und Appy Gamer, der seit 2011 den Content von Macnotes verbreitet und aber unsere Affiliate-Links entfernt und womöglich <a href="https://macnotes.de/2015/05/08/bit-ly-affiliate-links-wo-ist-der-skandal/">nach dem Bit.ly-Prinzip</a> durch eigene ersetzt. Dafür erhalten wir von Appy Geek bzw. News Republic eine Entschädigung, bzw. einen Anteil an den Werbeeinnahmen, die durch die App mit unseren Inhalten erzielt werden. Wie wir nach der Übernahme von Macnotes im Juni 2014 feststellen mussten, sind die Verträge von News Republic &#8222;individuell&#8220;.</p>
<p>Tatsächlich gibt Apple aber an anderer Stelle dann doch Auskunft darüber, wie man als News Publisher Geld verdienen kann. Und so wirkt das Zitat oben etwas widersprüchlich, nur ist die Erlaubnis zum Hinzufügen von Werbung wohl nicht einseitig gedacht. Anbieter werden laut Apple in der Lage sein, ihre Inhalte via iAds zu monetarisieren. 100% der Erlöse behält man, wenn man die Werbung selbst integriert, 70%, wenn man iAds die Zielgruppengerechte Werbung verwalten lässt.</p>
<p>Die deutsche Presseabteilung Apples, der wir eine Anfrage geschickt hatten, wies uns dazu auf die <a href="https://developer.apple.com/news-publisher/" target="_blank">Unterseite zu News Publisher</a> auf den Seiten des Apple Developer Centers hin, auf der es heißt:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Monetization is made simple with iAd, Apple’s advertising platform. Earn 100% of the revenue from ads you sell, and 70% when iAd sells ads for you. iAd provides campaign management, targeting and reporting capabilities that help drive your business.&#8220;<br /><cite>Apple</cite></blockquote>
<p>Von Apples PR-Abteilung haben wir leider keine Antwort erhalten können, wann der Service auch in Deutschland startet. Dies wurde seitens Apple noch nicht kommuniziert.</p>
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		<title>Last-Minute-Gerücht: iOS 9 ohne Newsstand, neue Nachrichten-App von Apple</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/08/last-minute-geruecht-ios-9-ohne-newsstand-neue-nachrichten-app-von-apple/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iro Käse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 16:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.apfelmagazine.de/?p=11005</guid>

					<description><![CDATA[<p>In weniger als einer Stunde startet in San Francisco die WWDC-Keynote, Re/Code hat in der letzten Minute neue Informationen zu iOS 9 erfahren. Um 19 Uhr deutscher Zeit beginnt im Moscone Center in San Francisco die Eröffnungskeynote von Apples World Wide Developer Conference, unter anderem wird Apple im Rahmen der Veranstaltung einen Blick auf die nächste [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In weniger als einer Stunde startet in San Francisco die WWDC-Keynote, Re/Code hat in der letzten Minute neue Informationen zu iOS 9 erfahren.</p>
<p>Um 19 Uhr deutscher Zeit beginnt im Moscone Center in San Francisco die Eröffnungskeynote von Apples World Wide Developer Conference, unter anderem wird Apple im Rahmen der Veranstaltung einen Blick auf die nächste iOS-Version, iOS 9, geben.</p>
<p>Bisher sind neben vielen Gerüchten kaum Details zum nächsten großen iOS-Update bekannt, eine halbe Stunde vor Beginn des großen Events hat Peter Kafka von <a href="http://recode.net/2015/06/08/apple-to-launch-new-flipboard-like-app-while-newsstand-goes-away/">Re/Code</a> neue Informationen zu iOS 9 erhalten: Das Update soll den Newsstand, den Apple in iOS 5 eingeführt hat, entfernen. Im Newsstand können sich aktuell Zeitungen und Magazine präsentieren und unter anderem automatische Downloads der neuste Ausgabe anbieten. Newsstand-Apps sollen jedoch weiter existieren und die neuste Ausgabe von Zeitungen an die Nutzer ausliefern.</p>
<p>Als Ersatz für den Newsstand soll in iOS 9 eine neue Nachrichten-App direkt von Apple mitgeliefert werden. Diese App soll, ähnlich wie die iOS-Anwendung Flipboard, Nachrichten aus verschiedensten Quellen sammeln und in einer Ansicht dem Nutzer präsentieren. Laut Kafka werden Anbieter die kompletten Werbeeinnahmen, die ihre Inhalte in der neuen News-App generieren, behalten können, für andere Zeitungsapps wird weiterhin die gewohnte 70/30-Preisverteilung gelten. Unklar ist, wie Apple die Inhalte für die neue Anwendung auswählt und ob Nutzer Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung haben werden, die Keynote in wenigen Minuten wird darüber und über viele andere Fragen Aufschluss geben.</p>
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		<title>Kommentar: Warum Apple doch Start-ups hervorbringt</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/08/kommentar-warum-apple-doch-start-ups-hervorbringt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 14:14:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=194961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es hat wenig mit schlechtem Journalismus zu tun, sondern vor allem mit Naivität, wenn Redakteure nicht in der Lage sind, ihren eigenen Horizont zu überblicken. Dies geschieht dort draußen sehr oft, nämlich dann, wenn in einem langen Feature oder auch nur einem kurzen Nachrichten-Artikel Leute zu Wort kommen und man deren Perspektive versucht als Wahrheit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/kommentar-warum-apple-doch-start-ups-hervorbringt/">Kommentar: Warum Apple doch Start-ups hervorbringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es hat wenig mit schlechtem Journalismus zu tun, sondern vor allem mit Naivität, wenn Redakteure nicht in der Lage sind, ihren eigenen Horizont zu überblicken. Dies geschieht dort draußen sehr oft, nämlich dann, wenn in einem langen Feature oder auch nur einem kurzen Nachrichten-Artikel Leute zu Wort kommen und man deren Perspektive versucht als Wahrheit zu verkaufen, ohne dabei ein umfassendes Bild zu zeichnen, geschweige denn die andere Seite zu Wort kommen zu lassen. So geschehen von Julia Love, die die Behauptung aufstellt, Apple würde zu wenig Start-up-Gründungen hervorbringen.</p>
<h2>&#8222;Warum bringt Apple so wenig Start-ups hervor?&#8220;</h2>
<p>Apple sei kein Ort, an dem kreative Start-ups groß werden können, versucht Julia Love von den San Jose Mercury News zu behaupten. Sie geht der Frage nach, warum Apple so wenig Start-ups hervorgebracht hat. Der Aufhänger für Loves &#8222;Geschichte&#8220; sind Statements von ehemaligen Apple-Mitarbeitern, manche von denen man sagen kann, dass sie genau das Gegenteil dessen zeigen, was Love eigentlich damit aussagen möchte.</p>
<p>Der erste von ihnen ist <strong>Matt MacInnis</strong>, der davon spricht, dass er schlechte Gewohnheiten hatte, als er von Apple wegging. MacInnis ist der Gründer von <a href="https://www.inkling.com/" target="_blank">Inkling</a>, einer Plattform für das digitale Publishing im Smartphone-Zeitalter, zu dessen Kunden gehören Firmen wir KPMG, Roche oder der Finanzdienstleister McGraw-Hill. Wenn also die Mercury-News-Redakteurin MacInnis als negatives Beispiel zitieren zu versucht, muss man sie genau daran erinnern, um ihr zu zeigen, dass ihr &#8222;Zeuge&#8220; für ihren Fall gar nicht taugt.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;MacInnis&#8216; experiences illustrate some of the peculiar baggage that Apple entrepreneurs carry with them into the world beyond.&#8220;<br /><cite>Julia Love</cite></blockquote>
<p><strong>Jaron Waldman</strong> wird ebenfalls zitiert, der 2013 Apple als junger Elternteil verließ. Weil er wenig Zeit hatte, wollte er das Einkaufen beschleunigen. Herausgekommen ist die App <a href="https://www.shopcurbside.com/" target="_blank">Curbside</a>, mit der Konsumenten im Einzelhandel einkaufen können, ohne das eigentliche Geschäft betreten zu müssen. So gibt es bei manchen teilnehmenden Geschäften neben einem Abholpunkt sogar eine Art &#8222;Drive-in&#8220;-Schalter, an dem man wie bei McDonalds vorbeifährt und seine vorher bestellten Waren ausgehändigt bekommt. Auch Waldman ist ein positives Beispiel, und wird von Love sogar so wiedergegeben. Kunden von Curbside seien zufriedene Kunden, und diese Lektion habe er bei Apple gelernt, das sehr viel Wert auf Kundenzufriedenheit legt.</p>
<h2>Vorwürfe gegen Apple</h2>
<p>Trotzdem muss man in <a href="http://www.mercurynews.com/business/ci_28266341/why-has-apple-spawned-so-few-startups" target="_blank">Julia Loves Beitrag</a> immer wieder Vorwürfe in Richtung Apple lesen. Die Firma würde keine großen Akquisitionen betreiben, weshalb keine &#8222;ernsthaften Unternehmer&#8220; in der Belegschaft versammelt seien. Apples gute Bezahlung sei außerdem ein Hemmnis für kreative Köpfe, die sich zwischen der Sicherheit bei Apple und der eigenen Verwirklichung zu entscheiden hätten. Es ist eine krude Welt, wenn man jemandem einen Strick daraus dreht, dass er seine Mitarbeiter gut bezahlt. Doch <strong>Mark Kawano</strong>, Vater zweier kleiner Kinder, tat genau das. Er gab die Sicherheit auf und gründete ein Start-up. Ihn nimmt Love als Zeugen für ihr Argument, obwohl Kawano doch genau das Gegenteil beweist, dass die finanzielle Sicherheit kein Hemmnis sein muss. Kawano gründete <a href="https://www.storehouse.co/" target="_blank">Storehouse</a>, eine Firma mit der gleichnamigen App, mit der man Fotos und Videos so arrangieren kann, dass man mit ihnen eine Geschichte erzählt, um sie mit Freunden zu teilen.</p>
<p>[inline-itunes id=&#8220;791297521&#8243;]</p>
<p>Als Beleg für Julia Loves Behauptung, Apple würde zu wenig Start-ups hervorbringen dient tatsächlich die Einschätzung von Venky Ganesan vom Risikokapitalgeber Menlo Ventures. Laut diesem seien &#8222;konkrete Zahlen&#8220; nur schwer zu beziffern, trotzdem &#8222;schätzt&#8220; dieser, dass Apple 50 Prozent weniger Start-ups hervorgebracht hat als Google, Yahoo oder PayPal. Nur um an der Stelle im Text zu erwähnen, dass das Start-up <a href="https://nest.com/" target="_blank">Nest</a>, das von den ehemaligen Apple-Ingenieuren <strong>Tony Fadell</strong> und <strong>Matt Rogers</strong> mitgegründet wurde, ja von Google übernommen worden sei.</p>
<p>Spätestens an dieser Stelle hätte Love für einen Moment darüber nachdenken sollen, was es eigentlich heißt, dass &#8222;Google&#8220; ein Apple-Start-up aufkauft. Denn obwohl Google vor allem Geld mit Werbung verdient, ist Android eines der größten Geschäftsfelder und zugleich die größte Konkurrenz für Apples iOS. Android ist? Richtig, ein Apple-Start-up. Das heißt, wenn man Android-Gründer <strong>Andy Rubin</strong> als Apple-Ingenieur anerkennt.</p>
<h2>Wer bekommt die Lorbeeren?</h2>
<p>Denn an dieser Stelle zeigt sich prima, wo eigentlich ein großes Problem in der Beurteilung der Frage liegt, welche Firma denn jetzt verantwortlich ist für die Gründung eines Start-ups durch einen ehemaligen Mitarbeiter. Android-Gründer Rubin arbeitete bei Apple von 1989 bis 1992. Davor war er drei Jahre bei der Carl Zeiss AG beschäftigt. General Magic, das zunächst innerhalb Apples entstand und 1990 ausgegliedert wurde, bezahlte ebenfalls drei Jahre lang den Gehaltsscheck Rubins. Doch danach wechselte Rubin zu MSN TV und gründete dann Danger und später Android. Die meiste Zeit hat er folglich bei Apple oder Apple-nahen Firmen gearbeitet, bevor er zwei Start-ups gründete. Danger wurde von Microsoft aufgekauft, Android von Google. Bis 2014 arbeitete Rubin noch bei Google, ist jetzt Vorstand eines Hardware-Inkubators, der Start-up-Gründungen helfen soll.</p>
<p>Wer ist nun für den Erfolg Rubins und die Gründungen verantwortlich? Und wer ist es bei der Social-Network-App <a href="https://path.com/" target="_blank">Path</a>? Denn drei Jahre arbeitete Mitgründer <strong>Dave Morin</strong> bei Facebook, doch davor arbeitete er ebenfalls einige Jahre bei Apple. Hat nun Apple ihn mehr beeinflusst oder Facebook? Oder beide? Vielleicht hätte Julia Love ihn fragen sollen, doch das hat sie vermieden, weil sie vielleicht gar nicht wusste, dass Morin für Apple gearbeitet hat.</p>
<h2>&#8222;Bei Apple kann man keine Netzwerke aufbauen&#8220;</h2>
<p>Ganesan vom Risikokapitalgeber ist es auch, den Love mit dem Argument zitiert, &#8222;manche&#8220; Apple-Mitarbeiter würden das Netzwerken erst anfangen, wenn sie die Firma verließen. Das würde sie im Vergleich zur Konkurrenz benachteiligen. Wir müssen also dem Wort Ganesans glauben, der selbst keine &#8222;konkreten Zahlen&#8220; von Start-up-Gründungen ehemaliger Apple-Mitarbeiter nennen kann, aber willfährig behauptet, dass das Netzwerken bei Apple für manche erst später beginnt. Schon die vage Einschränkung macht es unmöglich, dies als aussagekräftiges Argument zu verstehen. Wie viele sind &#8222;manche&#8220;? Und heißt das die Mehrheit, oder die Minderheit? Wenn letzteres der Fall wäre, hätte Love abermals kein Argument für, sondern gegen ihre These gebracht.</p>
<h2>Kann man bei Apple etwas lernen?</h2>
<p>Auch <strong>Andy Miller</strong>, <strong>Lars Albright</strong> und <strong>Eswar Priyadarshan</strong>, die ihrerseits gemeinsam als Start-up Quattro Wireless von Apple aufgekauft wurden, werden von Love erwähnt, weil sie heute wieder eigene Start-ups gegründet haben.<br />
Priyadarshan gründete <a href="http://www.tastefulapp.com/" target="_blank">Tasteful</a>, ein Netzwerk für Liebhaber gesunder Ernährung. Eine Veröffentlichung ist die App &#8222;Paleo Digest&#8220;, die Rezepte nach der Steinzeitmethode bereithält, die derzeit im Trend liegt.</p>
<p>[inline-itunes id=&#8220;977837520&#8243;]</p>
<p>Albright gründete <a href="http://www.sessionm.com/" target="_blank">SessionM</a>, eine Plattform, die Anbietern von Apps helfen soll durch ein Belohnungssystem die Aktivität der Nutzer hochzuhalten, die dafür mit mPoints belohnt werden.</p>
<p>Sowohl Miller, also auch Albright und Priyadarshan haben von Apple Positives mitgenommen, sowohl in Bezug auf Design-Fragen, aber auch dass man sich bei der Arbeit fokussieren müsse und die Produktvorstellung minutiös planen. Priyadarshan wartete mit der Produktvorstellung seiner Paleo-App, bis zeitgleich eine große Paleo-Konferenz stattfand. Albright zufolge sei der Erfolg bei Apple vor allem harter Arbeit und Fleiß geschuldet. Das versucht Love wiederum negativ umzudeuten, indem sie schreibt, dass Albright seinen Glauben an den Mythos Apple verloren hatte, weil er mitbekam, wie sich die Mitarbeiter selbst vor Produktvorstellungen auf Keynotes, ähnlich Leistungssportlern, lange darauf vorbereiteten. Nicht Alles ginge bei Apple wie von Zauberhand &#8222;magisch&#8220;, sondern beinharte Arbeit sei dafür notwendig. Überhaupt: Welches Ziel verfolgt eine Aussage, man müsse bei Apple hart für den Erfolg arbeiten, wenn es um die Frage geht, warum so wenig Start-up-Gründungen aus der Firma entstehen? Diese Frage hat Love meiner Meinung nach schon zu Beginn ihres Artikels völlig aus den Augen verloren und kann deshalb keine klare Antwort darauf geben.</p>
<h2>Start-ups von Apple-Mitarbeitern</h2>
<p>Neben den Start-ups, die Love selbst erwähnt hat, möchte ich an dieser Stelle nun noch eine Reihe weiterer aufzählen, die die Redakteurin vergessen hat. Ich weiß, dass diese Liste nicht vollständig ist, doch darum geht es gar nicht.</p>
<p>BGRs Zach Epstein nennt 2014 das Start-up &#8222;<a href="http://welcome.moov.cc/" target="_blank">Moov</a>&#8220; die Zukunft der &#8222;Wearables&#8220;. Es handelt sich um einen sensiblen Fitness-Tracker plus Software in Form von Apps, an deren Erstellung unter anderem <strong>Nikola Hu</strong> beteiligt war, ein ehemaliger Apple-Ingenieur.</p>
[mn-youtube code="ExhD6UWEV8I"]
<p>Dann gibt es da noch <a href="http://www.obimobiles.com/" target="_blank">Obi Mobiles</a>, das vom ehemaligen Apple-CEO <strong>John Sculley</strong> mitgegründet wurde. Es handelt sich um eine Budget-Smartphone-Marke, die vor allem auf Wachstumsmärkte wie Indien abzielt.</p>
<p>Sicher heute kein Start-up mehr, aber 1982 als solches gegründet, wurde <a href="http://www.ea.com/" target="_blank">Electronic Arts</a> von <strong>Trip Hawkins</strong>. Dieser hatte dazu seinerzeit $200.000 Kapital aus dem Verkauf seiner Apple-Aktien genutzt. Davor war Hawkins &#8222;Director of Strategy and Marketing&#8220; bei Apple gewesen. Hawkins gründete außerdem <em>The 3DO Company</em>, dessen Videospiel-Konsole der Sony PlayStation unterlag, und Digital Chocolate, einen weiteren Videospiel-Hersteller.</p>
<p>Flipboard ist für sehr viele Nutzer, auch einige Leser von Macnotes, zu einer Art digitalen Zeitung geworden, die man sich selbst mithilfe von RSS-Feeds zusammenstellt. Zu den Gründern von Flipboard zählt <strong>Evan Doll</strong>, der vorher iPhone-Software-Ingenieur war.</p>
<p>[inline-itunes id=&#8220;358801284&#8243;]</p>
<p>Äußerst interessant ist außerdem, was <strong>Matt Ronge</strong> und <strong>Giovanni Donelli</strong> mit ihrem Start-up <a href="http://astropad.com/" target="_blank">Astropad</a> geschaffen haben. Ihre Software erlaubt die Verwendung des iPads samt Stylus als Zeichentablet für einen angeschlossenen Mac.</p>
<p>Ein weiteres Start-up, das von einem ehemaligen Apple-Ingenieur <strong>J.P. Labrosse</strong> gegründet wurde, ist <a href="http://www.stirworks.com/" target="_blank">Stirworks</a>. Das erste Produkt war der &#8222;F1&#8220;, ein Schreibtisch, der mehrmals am Tag, App-gesteuert, seine Position verändert und so den Nutzer dazu bringt aufzustehen. Neuere Modelle wie der &#8222;M1&#8220; arbeiten sogar mit Fitness-Trackern wie Fitbits Flex zusammen, um automatisch festzustellen, wann der Nutzer besser aufstehen sollte.</p>
[mn-youtube code="MEQj_b2nsn8"]
<p><strong>Todd Beauchamp</strong> war einige Zeit der Chef von Apples Hardware-Sparte und gründete das Unternehmen <a href="http://www.unityht.com/" target="_blank">unityHT</a>, das sich dem Heimkino verschrieben hat, um mit seiner Technologie das Leben der Nutzer zu erleichtern und damit sie mehr Spaß daran haben. Ein Credo, das in diesem Beitrag schon einmal erwähnt wurde, und offenbar lernen also Apple-Mitarbeiter doch etwas, das ihnen später bei Firmengründungen hilft.</p>
<p><strong>Francisco Tolmasky</strong> war nicht nur Software-Ingenieur bei Apple, sondern hat sich mit seinem Start-up Playground Theory der Entwicklung kreativer Videospiele verschrieben. Das erste Produkt lautet auf den Namen &#8222;Bonsai Slice&#8220; und nutzt die Bewegungssensoren von Apples iOS-Geräten voll aus.</p>
<p>[inline-itunes id=&#8220;761167894&#8243;]</p>
[mn-youtube code="4NWE3hPy90w"]
<p>Dann ist da noch <strong>Robert Pera</strong>, der vorher für Apple gearbeitet hat, dann <a href="https://www.ubnt.com/" target="_blank">Ubiquiti Networks</a> gründete mit dem Ziel Wireless-Produkte für aufstrebende Märkte zu produzieren, auch um das Internet mehr Leuten zugänglich zu machen. Im Alter von 34 Jahren kaufte Pera 2012 den Basketball-Verein Memphis Grizzlies aus der NBA.</p>
<p>Wie schaut es mit <a href="http://www.mylyve.com/" target="_blank">Lyve</a> aus, Frau Love? Eines der ersten Produkte des Start-ups des ehemaligen Apple-Ingenieurs <strong>Tom Bucher</strong>, der zudem den Designer der Apple-TV-Benutzeroberfläche, <strong>Jeff Ma</strong>, mit an Bord holte, war neben einer App ein Netzwerk-Massenspeicher (NAS) mit integriertem Touchscreen. Die Lyve Home Box kann man getrost ins Wohnzimmer stellen, weil sie sich als digitaler Bilderrahmen eignet.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Ehemalige wie Carl Blake, die lieber <a href="http://www.dailymotion.com/video/x13t2vq_former-apple-engineer-creates-popular-pigs-in-iowa_news" target="_blank">Schweine züchten</a>, statt das nächste Technik-Wunder zu entwerfen. Meine Reise durch ehemalige Apple-Mitarbeiter, die Start-ups gründeten, endet mit einer &#8222;einzigen&#8220; Suche bei Google auf Seite 5 der Ergebnisseiten. Bei Julia Love hat die Recherche danach leider nie begonnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/08/kommentar-warum-apple-doch-start-ups-hervorbringt/">Kommentar: Warum Apple doch Start-ups hervorbringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>100.000 Apps für Windows 8</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/07/05/100-000-apps-windows-8/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2013/07/05/100-000-apps-windows-8/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2013 20:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=92061</guid>

					<description><![CDATA[<p>Acht Monate nach dem Marktstart von Windows 8 kann Microsoft 100.000 Apps im Windows Store verbuchen. Für Microsoft ist dieser Meilenstein ein Erfolg, war die Auswahl am Anfang doch recht spärlich im Windows Store. Mit viel Werbung und teils finanziellen Anreizen schaffte man es immer mehr Entwickler auf die eigene Plattform zu bekommen. Sowohl Facebook [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2013/07/05/100-000-apps-windows-8/">100.000 Apps für Windows 8</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Acht Monate nach dem Marktstart von Windows 8 kann Microsoft 100.000 Apps im Windows Store verbuchen.</p>
<p>Für Microsoft ist dieser Meilenstein ein Erfolg, war die Auswahl am Anfang doch recht spärlich im Windows Store. Mit viel Werbung und teils finanziellen Anreizen schaffte man es immer mehr Entwickler auf die eigene Plattform zu bekommen. Sowohl Facebook als auch Flipboard gaben zudem bekannt, bald eine App für Windows 8 bereitzustellen.</p>
<p>Besonders wichtig ist der Windows Store für Tablets mit Windows RT. Diese können nämlich keine Standard-Windowssoftware installieren.</p>
<h2>100.000 Apps im Vergleich</h2>
<p>Während der Windows Store also <a href="https://twitter.com/windevs/statuses/351812382114328576" target="_blank" rel="noopener">rund 8 Monate brauchte</a>, dauerte es beim Windows Phone Store über 18 Monate, um das Ziel von 100.000 Apps zu erreichen. Der Android Store konnte diese Marke ebenfalls nach cirka 18 Monaten knacken. 100.000 <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>-Apps waren in Apples <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> bereits nach 14 Monaten vorhanden.</p>
<p><a href="https://www.theverge.com/2013/7/1/4484344/microsoft-100000-apps-windows-8" target="_blank" rel="noopener">Via</a> The Verge, engl.</p>
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		<title>Flipboard 2.0 ist da!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 14:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flipboard gilt als eine der beliebtesten Nachrichten-Apps, was fast 10.000 App-Store-Bewertungen mit einem Schnitt von 4,5 Sternen belegen. Seit Mittwoch steht Version 2.0 für iOS, und bald auch für Android zum Download bereit. Flipboard ist eine erstmals 2010 vorgestellte Nachrichten-App vom kalifornischen Software-Unternehmen Flipboard Inc., die News-Daten aus sozialen Netzwerken, Netzzeitungen, Videoportalen und ähnlichen Quellen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Flipboard gilt als eine der beliebtesten Nachrichten-Apps, was fast 10.000 App-Store-Bewertungen mit einem Schnitt von 4,5 Sternen belegen. Seit Mittwoch steht Version 2.0 für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>, und bald auch für Android zum Download bereit.</p>
<p>Flipboard ist eine erstmals 2010 vorgestellte Nachrichten-App vom kalifornischen Software-Unternehmen Flipboard Inc., die News-Daten aus sozialen Netzwerken, Netzzeitungen, Videoportalen und ähnlichen Quellen bezieht und nach dem persönlichen Geschmack des Nutzers filtert. Dargestellt werden diese Nachrichten dann in einer Art persönlichem Magazin, durch dessen Seiten man blättern, und dessen Inhalte man bei Bedarf in sozialen Netzwerken teilen kann.</p>
<h2>Was ist neu?</h2>
<p>Nach dem Update auf Version 2.0 ist es möglich, eigene Magazine zusammenzustellen und diese anschließend zu veröffentlichen. Dafür wurde eigens eine neue „+“-Schaltfläche eingeführt. Eigene Magazine können aber auch unsichtbar für andere Nutzer angelegt werden, falls man diese nicht teilen möchte.</p>
<p>Besonders nett ist, dass man die Magazine mit individuellen Coverbildern versehen kann. Blättert man durch sein Magazin und stößt dabei auf ein ansprechendes Bild, ist es ab jetzt ein Leichtes, dieses durch eine kurze Berührung des Artikels und anschließendes Klicken auf „als Cover übernehmen“ auf den Titel zu befördern.</p>
<h2>Hier die offizielle Auflistung aller Neuerungen:</h2>
<ul>
<li>Du kannst nun Inhalte sammeln und diese in eigenen Magazine speichern; tippe auf die neue Schaltfläche &#8222;+&#8220;, um loszulegen.</li>
<li>Deine Magazine sind öffentlich, können aber auch privat (nur für Dich sichtbar) angelegt werden.</li>
<li>Verwende die neuen Lesezeichen um Artikel aus Deinem Browser in Deine Magazine zu speichern.</li>
<li>Erhalte Flipboard Benachrichtigungen, wenn Leute Deine Magazine gut finden, kommentieren oder abonnieren.</li>
<li>Teile Deine Magazine ganz einfach per E-Mail oder auf Facebook, Twitter, G+, usw.</li>
<li>Personalisierte Empfehlungen für Dich um diese Deinem Flipboard hinzuzufügen.</li>
<li>die Suchfunktion steht nun zentral auf Flipboard, mit neuen, verbesserten Ergebnissen.</li>
<li>Seiten werden schneller geladen und das Flippen geht schneller.</li>
</ul>
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		<title>Flipboard erweitert Inhalte auf iPhone und iPad um iBooks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 18:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann natürlich keine kompletten Bücher über Flipboard auf iPhone oder iPad lesen. Doch der Hersteller der App hat nun neue Kategorien bereitgestellt, die Bücher aus dem iBookstore im Flipboard-Stil auf den iOS-Geräten zur Verfügung stellen. Wer häufiger Flipboard nutzt, um Webinhalte oder seine Twitter-, Facebook- und weitere Social-New-Kanäle zu konsumieren, der kann sich nun [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Man kann natürlich keine kompletten Bücher über Flipboard auf <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> oder <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> lesen. Doch der Hersteller der App hat nun neue Kategorien bereitgestellt, die Bücher aus dem iBookstore im Flipboard-Stil auf den <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Geräten zur Verfügung stellen.</p>
<p>Wer häufiger Flipboard nutzt, um Webinhalte oder seine Twitter-, Facebook- und weitere Social-New-Kanäle zu konsumieren, der kann sich nun auf Buchvorstellungen aus dem iBookstore freuen, die der Anbieter ebenfalls zu seinen Themenkanälen hinzugefügt hat. Wenn man eines der Bücher kaufen möchte, kann man über einen Link auch direkt aus Flipboard heraus in den iBookstore geleitet werden, um dort den Kauf zu tätigen.</p>
<p>Die Bücher-Themenkanäle sind derzeit in Braslien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, den Niederlanden, sowie den USA verfügbar. Neben den wöchentlichen Bestsellern gibt es auch solche der Kategorien Business, Fiktion, Kochbücher und Biographien.</p>
<p>Das Flipboard-Team hat diese Meldung <a href="https://about.flipboard.com/inside-flipboard/bookworms-rejoice-apples-ibookstore-comes-to-flipboard/" target="_blank" rel="noopener">in seinem Blog präsentiert</a>.</p>
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		<title>Google+: Streams werden in Flipboard-App für iPhone und iPad integriert</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/06/19/google-streams-werden-in-flipboard-app-fur-iphone-und-ipad-integriert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 21:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Beta-Version von Flipboard für Android steht bereit. Bislang zuhause ist der Social Reader aber auf iPhone und iPad. Nun gab es die Meldung, dass wegen der Kooperation von Flipboard mit Google auch Google+-Streams Einzug halten werden in die möglichen Aggregationsoptionen von Flipboard. Flipboard ist ein Social Reader für iOS-Devices (und Android). Die App ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Eine Beta-Version von Flipboard für Android steht bereit. Bislang zuhause ist der Social Reader aber auf <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>. Nun gab es die Meldung, dass wegen der Kooperation von Flipboard mit Google auch Google+-Streams Einzug halten werden in die möglichen Aggregationsoptionen von Flipboard.</p>
<p>Flipboard ist ein Social Reader für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a>-Devices (und Android). Die App ist gratis und man kann mit ihr diverse Nachrichtenquellen aggregieren und sich gesammelt in einer App anzeigen lassen. Zu den bisherigen Quellen zählen unter anderem auch RSS-Feeds, Twitter, Facebook und weitere. Doch nun sollen sich bald auch Google+-Streams <a href="https://thenextweb.com/news/google-partners-with-flipboard-adding-google-streams-to-the-app" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit der App lesen lassen</a>.</p>
<h2>Le Web 12</h2>
<p>Vorgestellt wurde das Feature auf der Web-Konferenz &#8222;Le Web&#8220; in London. Googles &#8222;Vice President of Product Management&#8220;, Bradley Horowitz, gab dort zu, dass Google mit dem Anbieter von Flipboard zukünftig kooperieren werde. Für Google geht es darum, die Reichweite für sein Social Network zu stärken. Dies erreicht man vor allem auch durch Synergien mit bekannten Marken.</p>
<p>Flipboard indes ist durchaus auch Konkurrenz zu Google Currents, einem eigenen Social Reader aus dem Hause Google.</p>
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