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	<title>Du hast nach fipp gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach fipp gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Apple vs. Deutschland: Rundfunkreferenden prüfen Zensurvorwürfe</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 13:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein &#8222;Versto&#223; gegen Presse- und Meinungsfreiheit&#8220; sei Apples App Store-Politik f&#252;r iPhone und iPad. Die Rundfunkreferenden der L&#228;nder in Deutschland wollen gegen diesen Zustand nun vorgehen. Apple k&#246;nnte dann wie ein Kabelnetzbetreiber betrachtet werden und w&#228;re als solcher gegebenenfalls sanktionierbar. Die Durchsetzbarkeit wird bezweifelt. &#8222;Schwierig, aber relevant&#8220; sei das Thema bei der Arbeitsgruppe der Rundfunkkommission [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/06/05/apple-vs-deutschland-rundfunkreferenden-prufen-zensurvorwurfe/">Apple vs. Deutschland: Rundfunkreferenden prüfen Zensurvorwürfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Ein &#8222;Versto&szlig; gegen Presse- und Meinungsfreiheit&#8220; sei Apples App Store-Politik f&uuml;r <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> und <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a>. Die Rundfunkreferenden der L&auml;nder in Deutschland wollen gegen diesen Zustand nun vorgehen. <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> k&ouml;nnte dann wie ein Kabelnetzbetreiber betrachtet werden und w&auml;re als solcher gegebenenfalls sanktionierbar. Die Durchsetzbarkeit wird bezweifelt.</p>
<p>&#8222;Schwierig, aber relevant&#8220; sei das Thema bei der Arbeitsgruppe der Rundfunkkommission der L&auml;nder laut Spiegel Online. W&ouml;rtlich <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/app-store-zensur-rundfunkreferenten-wollen-apple-zaehmen-a-698914.html">zitiert</a> wird der Hamburger Staatsrat f&uuml;r Medien Nikolas Hill mit den Worten<br />
<em><br />
&#8222;Die inhaltliche Einflussnahme von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> ist ein Versto&szlig; gegen die Presse- und Meinungsfreiheit, den wir so nicht hinnehmen k&ouml;nnen.&#8220;</em></p>
<p>Schon vor einiger Zeit hat der <a href="https://macnotes.de/2010/03/09/verleger-wollen-gegen-apples-no-nipple-policy-klagen-pressefreiheit-in-frage-gestellt/">Verband deutscher Zeitungsverleger</a> aus denselben Gr&uuml;nden eine Klage gegen Apple gefordert. W&auml;hrend jedoch f&uuml;r den US-Store Beispiele gefunden werden, in denen Apple Karikaturen oder satirische Inhalte nicht zugelassen haben, wird f&uuml;r die Situation in Deutschland nur die (inzwischen barbusige) Bild-App genannt, die anfangs von Apple nur mit Entsch&auml;rfung im App Store aufgenommen wurde &#8211; was dem zweiten SpOn-Beispiel, dem deutschen Playboy, noch nicht gelungen ist. Die BILD-App ist inzwischen mit einer <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/vdz-und-fipp-lockerung-der-app-store-zensur-zugunsten-der-pressefreiheit/">zielgruppengerechten Menge an nackter Haut versehen</a> worden.</p>
<p>Bei aller berechtigten Kritik an der Intransparenz von Apples Kriterien hinterl&auml;sst das Engagement auf Bundesl&auml;nderebene den Beigeschmack, dass die Presse- und Meinungsfreiheit dann von den politischen Akteuren auf die Tagesordnung gesetzt wird, wenn diverse Verlage mit guten Verbindungen einen Markt erobern m&ouml;chten, auf den man sie eben nicht zu beliebigen Bedingungen lassen will.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/06/05/apple-vs-deutschland-rundfunkreferenden-prufen-zensurvorwurfe/">Apple vs. Deutschland: Rundfunkreferenden prüfen Zensurvorwürfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Ausreden für den iPad-Nichtkauf: Gutbegründeter Verzicht</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/05/31/ausreden-fur-den-ipad-nichtkauf-gutbegrundeter-verzicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf mehrfachen Wunsch nach den &#8222;Ausreden f&#252;rs iPad-Kaufen&#8220;: Die Gr&#252;nde f&#252;rs Verzichten mit dem guten Gef&#252;hl, das Richtige getan zu haben. Es gibt gute Argumente gegen den iPad-Kauf, auch und gerade neben den viel kritisierten Einschr&#228;nkungen des Apple-Tablets. Es gibt insbesondere gute Ersetzungsstrategien. Auch hier die Warnung: Diese Gr&#252;nde sind subjektiv und gelegentlich nicht mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/ausreden-fur-den-ipad-nichtkauf-gutbegrundeter-verzicht/">Ausreden für den iPad-Nichtkauf: Gutbegründeter Verzicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Auf mehrfachen Wunsch nach den &#8222;Ausreden f&uuml;rs iPad-Kaufen&#8220;: Die Gr&uuml;nde f&uuml;rs Verzichten mit dem guten Gef&uuml;hl, das Richtige getan zu haben. Es gibt gute Argumente gegen den iPad-Kauf, auch und gerade neben den viel kritisierten Einschr&auml;nkungen des Apple-Tablets. Es gibt insbesondere gute Ersetzungsstrategien. Auch hier die Warnung: Diese Gr&uuml;nde sind subjektiv und gelegentlich nicht mit der angemessenen Ernsthaftigkeit vorgebracht. Erg&auml;nzungen nat&uuml;rlich erw&uuml;nscht.</p>
<p>Der erste Satz der &#8222;<a href="https://macnotes.de/2010/05/09/ausreden-furs-ipad-kaufen-eine-hilfestellung/">Ausreden f&uuml;rs iPad-Kaufen</a>&#8222;, zur Erinnerung:<br />
<em>&#8222;Notebook, Netbook, Desktop, iPhone &ndash; der einzige mit einer solchen Ausstattung werde ich nicht sein, und die Begr&uuml;ndungen nach der Frage von Zeitgenossen, warum man dann noch ein Ger&auml;t braucht, sind gelegentlich schwer vermittelbar.&#8220;</em> Das ist vollkommen richtig &#8211; und es f&uuml;hrt uns direkt zu den ersten Gr&uuml;nden.</p>
<h2>Ich habe bereits ein Netbook.</h2>
<p>Wer ein Netbook hat, hat einen leichten, mobilen Begleiter mit einer ordentlichen Tastatur und ausreichender Akkulaufzeit. UMTS-Stick dazu, und schon hat man das iPad 3G mobil ersetzt. Dazu Multitasking, einen 16:9-Bildschirm und Schnittstellen galore. Und den Medienbetrachter iPad hat man leicht damit ersetzt &#8211; PDF-E-Books liest man einfach so, f&uuml;r ePubs wirft man sich am einfachsten plattform&uuml;bergreifend ein <a href="https://www.epubread.com/de/">Firefox-Addon in den Browser</a>, welches das offene Format direkt und ohne separate App-Installation darstellt. Und Filme, Musik etc.? Spielt man sich ganz ohne iTunes in beliebigen Formaten auf den meist gro&szlig;z&uuml;giger bemessenen Festplattenspeicher. Statt Konvertier-, Synchronisier- und DRM-Orgien einmal <a href="https://macnotes.de/2010/05/28/fake-apple-design-awards-update-fur-cs5-updates-notizen-vom-28-5/">VLC installieren</a>, Fall erledigt.</p>
<p>Eleganzfetischisten: Klar ist ein iPad im Bett oder auf dem Sofa stylisher. Aber den Monitor-Neigungswinkel kann man am Netbook out of the Box einstellen, und beim iPad brauchts Cases, Aufsteller oder Unterlagen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Zugfahrt. Wer sich zum Filmegucken ohne Angst vor kippendem Ger&auml;t (alternativ: einschlafenden Beinen) zur&uuml;cklehnen kann, hat mehr davon.</p>
<h2>Ich habe bereits ein iPhone.</h2>
<p>Mobil tuts das kleinere Ger&auml;t vollkommen. Ob man auf dem iPhone oder dem iPad Monotasking hat, ist an sich egal &#8211; twittern und facebooken l&auml;sst sich auch auf dem Apple Smartphone. Im Gegensatz zum iPad kann man aus dem iPhone auch ein Navigationsger&auml;t machen &#8211; ob zu Fu&szlig; oder per KFZ. Und &#8211; haltet euch fest &#8211; man kann damit telefonieren. Mit der <a href="https://macnotes.de/2010/05/30/iphone-4g-hd-displayaufloesung-von-960x460-pixeln-angeblich-bestaetigt/">kommenden iPhone-Generation wird die Bildschirmaufl&ouml;sung</a> auch n&auml;her an jene des iPad r&uuml;cken. F&uuml;r die Couch zu Hause hat man den Fernseher, einen Laptop oder, siehe oben, das Netbook.</p>
<p>So sch&ouml;n und so handlich das iPad im Vergleich zum Net- oder Notebook auch scheinen mag: es ist Rucksackklasse. Wenn man den Rucksack packt, kann man auch gleich ein Netbook einpacken. Das iPhone hingegen ist unbestreitbares Hosentaschenformat. Nebenbei: deswegen hat man es ohnehin immer dabei und erspart sich das Synchronisieren von Kalendern, E-Mail-Konten, Notizb&uuml;chern etc. mit noch einem Ger&auml;t.</p>
<h2>Wahre Liebe wartet.</h2>
<p>Auf ein Ger&auml;t, das mit Kamera, besseren (und offeneren!) Schnittstellen, besserer Aufl&ouml;sung und, nennen wir das Kind beim Namen, besserem Preis-Leistungsverh&auml;ltnis gesegnet ist. Um die Blasphemie auf die Spitze zu treiben: es k&ouml;nnte sein, dass dieses Tablet der Zukunft nicht unbedingt von Apple produziert wird.</p>
<h2>Ich habe bereits einen Taschenspiegel.</h2>
<p>Im Ernst. Glossy/Spiegelnd f&uuml;r ein Open-Air-Ger&auml;t, das geht gar nicht.</p>
<h2>Ich werde jeden, der mich fragt, mit den altbekannten iPad-Einschr&auml;nkungen zu Tode langweilen.</h2>
<p>Trotzdem der Vollst&auml;ndigkeit halber noch einmal aufgez&auml;hlt: kein USB, umst&auml;ndlichstes Filehandling, geschlossenes &Ouml;kosystem, Apple-Zensur, spiegelndes Display, kein Widescreen, kein HD und kein HDMI, keine Kamera, keine e-Ink, Mikro-SIM statt SIM-Standardgr&ouml;&szlig;e beim 3G-Modell, wenig Speicherplatz, keine Erweiterungsm&ouml;glichkeit, zu schwer und nat&uuml;rlich kein Flash. Ist man diskussionsfreudiger gelaunt, kann man es auch mit folgender Argumentationsstrategie versuchen:</p>
<h2>Das iPad entfremdet. Von allem.</h2>
<p>Gern wird vorgebracht, dass eine der St&auml;rken des iPad sein Verzicht auf jegliche Komplexit&auml;t ist. Diese Vereinfachung entfremdet den Anwender jedoch von der Technik und ihren Funktionsprinzipien, er braucht weder zu wissen, was ein Filesystem ist noch wo seine Musikdateien liegen oder wie er ein PDF auf einen Webserver l&auml;dt. Man mag behaupten, dass man heute auch nur noch den Schl&uuml;ssel herumdrehen muss zum Autofahren und keine KFZ-Lehre mehr braucht. Der Nutzen des KFZ besteht indes nur in der Fortbewegung von A nach B. Der Nutzen mobiler Internet- und Medientechnologie besteht aus mehr als dem reinen Konsum, und eben auf diesen wird die Nutzung des iPad in der meisten Zeit beschr&auml;nkt bleiben. Und so den User zum Beschr&auml;nkt-sein erziehen.</p>
<p>Vom Couchpotatoe-Generator iPad ganz zu schweigen. Es existieren bereits erste Berichte von <em>Hochzeitsreisen</em>, die durch das <a href="https://stadt-bremerhaven.de/tagebuch-eines-ipads-im-urlaub-und-apps/">mitgef&uuml;hrte iPad</a> an haben sollen. Da sich Leser heute angesichts der Berichterstattung zur <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/vdz-und-fipp-lockerung-der-app-store-zensur-zugunsten-der-pressefreiheit/">BILD-Nichtzensur NSFW-Hinweise gew&uuml;nscht</a> haben, sehe ich an dieser Stelle von einer ersch&ouml;pfenden Er&ouml;rterung des <em>eigentlichen</em> Zwecks von Hochzeitsreisen ab und erw&auml;hne noch das B&uuml;ro-Topargument gegen das iPad:</p>
<h2>Das iPad hat keine App zum Bierflaschenilluminieren.</h2>
<p>Es g&auml;be eine Killerapplikation f&uuml;rs iPad schlechthin: den Bierflaschenilluminator. Das iPad dient dabei als Unterlage, auf die eine Bierflasche mit <a href="https://macnotes.de/2010/04/06/multitouch-interface-fur-ipad-eingabe-hardware-prototyp/">passendem kapazitativen Untersatzring</a> aufgestellt werden kann. Dieser wiederum muss den Screen des iPad aktivieren, welcher daraufhin exakt unter und um die Bierflasche herum illuminiert wird. Einstellbar sein m&uuml;ssen verschiedene Farben, die zu Gr&uuml;n- und Braunglas passen sowie zu den diversen Spa&szlig;biermixgetr&auml;nken in anders bzw. nicht gef&auml;rbten Flaschen. Ebenso sind nat&uuml;rlich Farbwechsel einstell- und anw&auml;hlbar.</p>
<p>Solange es aber keine M&ouml;glichkeit gibt, per iPad-Untersetzer mit Leuchtbierflaschen an n&auml;chtlichen Seeufern zu sitzen, braucht man sich Apples Tablet definitiv nicht anzuschaffen.</p>
<p><small>Disclaimer: ich will trotzdem eins. Thx an <a href="https://www.therealyoram.com">Joram</a> f&uuml;r den Illuminator.</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/ausreden-fur-den-ipad-nichtkauf-gutbegrundeter-verzicht/">Ausreden für den iPad-Nichtkauf: Gutbegründeter Verzicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>VDZ und FIPP: Lockerung der App Store-Zensur zugunsten der Pressefreiheit</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/05/31/vdz-und-fipp-lockerung-der-app-store-zensur-zugunsten-der-pressefreiheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der internationale Dachverband FIPP sollen bereits am 15. März einen Brief an Steve Jobs geschrieben haben. Der Wunsch: Gespräche über eine Neuregelung der Inhaltsbestimmungen im App Store. Bei BILD hat man derweil die Zensur des BILD-Girls abgeschafft. Laut dpa soll der Brief an Jobs bereits Mitte März verfasst worden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/vdz-und-fipp-lockerung-der-app-store-zensur-zugunsten-der-pressefreiheit/">VDZ und FIPP: Lockerung der App Store-Zensur zugunsten der Pressefreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der internationale Dachverband FIPP sollen bereits am 15. März einen Brief an Steve Jobs geschrieben haben. Der Wunsch: Gespräche über eine Neuregelung der Inhaltsbestimmungen im App Store. Bei BILD hat man derweil die Zensur des BILD-Girls abgeschafft.</p>
<p><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verleger-draengen-Apple-zu-Zensur-Gespraech-1010703.html">Laut dpa</a> soll der Brief an Jobs bereits Mitte März verfasst worden sein, rund eine Woche nachdem die FIPP dem VDZ nahegelegt hatte, eine Klage gegen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> anzustreben. Das Ziel: Eine Änderung der aktuell bestehenden App Store-Regelungen. &#8222;<em>Wir leben in einer multikulturellen Welt. Das bedeutet, dass Inhalte, die in einem Land völlig akzeptabel sind, in einem anderen als ungeeignet erscheinen können</em>&#8222;, so ein Zitat aus dem Brief. &#8222;<em>Einheitliche Regeln für die ganze Welt sind eine Einschränkung der Pressefreiheit und der Wahlfreiheit für die Leser.</em>&#8220;</p>
<p>Bereits im Februar wies Michael Konken, Chef des deutschen Journalistenverbandes, <a href="https://macnotes.de/2010/03/09/verleger-wollen-gegen-apples-no-nipple-policy-klagen-pressefreiheit-in-frage-gestellt/">darauf hin</a>, dass durch die Bestimmungen in die Berichterstattung eingegriffen werde, man dieses fast schon als Zensur bezeichnen könne. Auch Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des VDZ, sah dies ähnlich: &#8222;<em>Heute passen dem Konzern nur nackte Brüste und andere angeblich sexistische Inhalte nicht, und morgen sind es wichtige gesellschaftliche und politische Themen, die den Verantwortlichen von <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> missfallen. Das ist Zensur und davor müssen wir uns schützen.</em>&#8220; Fürstner sieht das <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> als &#8222;zweischneidig&#8220; an: Für Bezahlinhalte habe das Gerät sicher seine Vorteile, Anbieter der dafür nötigen Plattformen &#8222;könnten aber in Inhalte eingreifen und die Rolle von Medienhäusern einnehmen.&#8220; Die potentielle Gefahr laut Fürstner: Verlage verkommen zu reinen Contentlieferanten. Gemeinsame Initiativen von Verlagen seien deshalb wichtig.</p>
<p>Beim Springer-Verlag hat man sich erst gerade über Apples Zensur hinweggesetzt: Bisher wurden die Brüste der BILD-Girls zensiert, im November 2009 wurde die <a href="https://macnotes.de/2009/11/25/stern-de-app-fliegt-aus-dem-app-store/">Stern.de-App</a> aus Brust-Gründen aus dem App Store geworfen. Grund hierfür war die Apple-interne &#8222;No nipple&#8220;-Policy, die allerdings hauptsächlich für den US-Markt etabliert wurde. In der aktuellen PDF-Ausgabe der BILD ist das Girl nun komplett und unverhüllt zu sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/05/31/vdz-und-fipp-lockerung-der-app-store-zensur-zugunsten-der-pressefreiheit/">VDZ und FIPP: Lockerung der App Store-Zensur zugunsten der Pressefreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Verleger wollen gegen Apples &#8222;No Nipple-Policy&#8220; klagen &#8211; Pressefreiheit in Frage gestellt</title>
		<link>https://macnotes.de/2010/03/09/verleger-wollen-gegen-apples-no-nipple-policy-klagen-pressefreiheit-in-frage-gestellt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die International Federation of the Periodical Press, kurz FIPP, wurde vom Verband Deutscher Zeitungsverleger gebeten, eine Klage gegen Apple in Betracht zu ziehen. Der Anklagepunkt: Apple st&#246;re mit der Zensur der Springer-Apps die Pressefreiheit. Als die BILD-App erschien, zeigte sich das dort ebenfalls verf&#252;gbare Bild-Girl eher zur&#252;ckhaltend. W&#228;hrend im Print barbusige Damen zu sehen waren, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/03/09/verleger-wollen-gegen-apples-no-nipple-policy-klagen-pressefreiheit-in-frage-gestellt/">Verleger wollen gegen Apples &#8222;No Nipple-Policy&#8220; klagen &#8211; Pressefreiheit in Frage gestellt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die International Federation of the Periodical Press, kurz FIPP, wurde vom Verband Deutscher Zeitungsverleger gebeten, eine Klage gegen <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> in Betracht zu ziehen. Der Anklagepunkt: <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> st&ouml;re mit der Zensur der Springer-Apps die Pressefreiheit.</p>
<p>Als die <a href="https://macnotes.de/2009/12/09/bild-iphone-app-des-axel-springer-verlags-macht-boulevardthemen-mobil/">BILD-App</a> erschien, zeigte sich das dort ebenfalls verf&uuml;gbare Bild-Girl eher zur&uuml;ckhaltend. W&auml;hrend im Print barbusige Damen zu sehen waren, gab es die M&auml;dchen innerhalb der App maximal in Bikini zu sehen. Im App Store herrscht die Vorgabe, dass in Apps keine Nacktinhalte enthalten sein d&uuml;rfen &#8211; auch nicht in Ver&ouml;ffentlichungen von Printmedien. Dies hatte seinerzeit auch dazu gef&uuml;hrt, dass die Stern-App auf Grund einer in der App erreichbaren Erotik-Galerie zwischenzeitlich nicht mehr verf&uuml;gbar war.</p>
<p>Schon im Februar <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zensur-Vorwuerfe-gegen-Apple-897582.html">verurteilte</a> Michael Konken, Chef des Deutschen Journalistenverbandes, diese Beschr&auml;nkungen: &#8222;Da wird in die Berichterstattung eingegriffen, das darf nicht sein. Das kann man sogar als Zensur bezeichnen.&#8220; Auch beim Verband deutscher Zeitschriftenverleger VDZ sah man dies &auml;hnlich und sah die Pressefreiheit in Gefahr. So lie&szlig; Wolfgang F&uuml;rstner, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Verbandes, verlauten:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Wir k&ouml;nnen und werden als Verlage unsere Seele nicht verkaufen, nur um ein paar Kr&ouml;ten von Apple zu bekommen. Heute passen dem Konzern nur nackte Br&uuml;ste und andere angeblich sexistische Inhalte nicht, und morgen sind es wichtige gesellschaftliche und politische Themen, die den Verantwortlichen von Apple missfallen. Das ist Zensur und davor m&uuml;ssen wir uns sch&uuml;tzen.&#8220;<br /><cite>Wolfgang F&uuml;rstner</cite></blockquote>
<p>Apples sogenannte &#8222;No Nipples&#8220;-Policy betrifft dabei vor allem den amerikanischen Markt, alle anderen L&auml;nder m&uuml;ssen sich diesen Bedingungen dennoch f&uuml;gen. Bei der FIPP <a href="https://www.theguardian.com/media/pda/2010/mar/09/bild-iphone-app">&uuml;berpr&uuml;ft man derzeit die Beschwerde</a>, die in der letzten Woche vom VDZ eingereicht wurde, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2010/03/09/verleger-wollen-gegen-apples-no-nipple-policy-klagen-pressefreiheit-in-frage-gestellt/">Verleger wollen gegen Apples &#8222;No Nipple-Policy&#8220; klagen &#8211; Pressefreiheit in Frage gestellt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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