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	<title>Du hast nach erotik gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach erotik gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 00:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt auf Facebook eine vermeintliche Fan-Seite der Trickfiguren &#8222;Piggeldy und Frederick&#8222;, deren Urheber man nicht ausfindig machen kann, der aber die Gutgläubigkeit der Besucher ausnutzt und unter anderem für Pornos/Erotik wirbt. Unter den Fans der Trickfiguren sind sogar Bekannte von mir, wie der Ex-GIGA-Moderator Carsten G., oder eine Ex-Freundin. Piggeldy &#38; Frederick Kind der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/">Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Es gibt auf Facebook eine vermeintliche Fan-Seite der Trickfiguren &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Piggeldy_und_Frederick">Piggeldy und Frederick</a>&#8222;, deren Urheber man nicht ausfindig machen kann, der aber die Gutgläubigkeit der Besucher ausnutzt und unter anderem für Pornos/Erotik wirbt. Unter den Fans der Trickfiguren sind sogar Bekannte von mir, wie der Ex-GIGA-Moderator Carsten G., oder eine Ex-Freundin.</p>
<h2>Piggeldy &amp; Frederick Kind der 70iger</h2>
<p>Bei einem Facebook-Besuch stelle ich in meiner Timeline fest, dass eine Ex-Freundin von mir einen Beitrag von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; (Public Figure) geteilt hat. Auf dem Bild sind schwarze Buchstaben vor gelbem Hintergrund zu sehen. Das Spruchbanner lautet:</p>
<blockquote><p>
  &#8222;Du bist ein Kind der 90er, wenn du folgenden Satz kennst: &#8218;Geh aus dem Internet, ich will telefonieren.'&#8220;<br />
  Piggeldy &amp; Frederick Fake
</p></blockquote>
<p>Was mich als Kind der 80er, der mit 16 Jahren seinen eigenen Telefonanschluss hatte, aus genau diesem Grund, an dem Spruchbanner stört, ist der Zynismus. Denn Piggeldy und Frederick sind &#8222;Kinder der 70er&#8220; und die Autoren Gottfried Kramer und Dietrich Loewe in den 90ern gestorben. Das wusste der Betreiber der Fan-Seite &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; natürlich nicht, weil er sich gar nicht dafür interessiert, sondern nur versucht die Marke für seine Zwecke auszunutzen.</p>
<h2>Beliebte Masche</h2>
<p>Es ist keine Neuigkeit. Unbekannte suchen sich interessante Figuren aus, und eröffnen Accounts in Sozialen Medien. Darüber teilen sie für eine ganze Weile Inhalte, die unverfänglich wirken und eine Fan-Basis schaffen sollen. Hat man dann genügend Fans gesammelt, teilt man bestenfalls Affiliate-Links zu Produkten (bspw. 7. April 2016, Kaffee-Becher, die auf Hitze reagieren), bei denen man Provision kassiert. Auch bietet man Artikelplätze an, die man womöglich für Geld verkauft. Kunde X,Y (oder man selbst) teilt plötzlich ganz andere Inhalte.</p>
<p>Daneben gibt es noch das Modell, dass manchmal der Name des Portals geändert wird, sobald man genügend Fans ergattert hat. Im Fall von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; ist es jedoch so, dass die Plattform schamlos ausgenutzt wird, die Popularität der Marke zweckzuentfremden. Illegal ist das freilich nicht. Doch die vermeintlichen Fans werden so zu Multiplikatoren für Inhalte, die sie wahrscheinlich selbst nie aktiv geteilt hätten.</p>
<h2>Piggeldy macht Werbung für Pornos</h2>
<p>Doch im Fall von &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; zeigt sich, wie beliebt diese Bauernfänger geworden sind. Die Seite hat nämlich tatsächlich über 450.000 Fans. Absurd, wenn man bedenkt, dass sie Werbung für Pornographie/Erotik macht, von der man nicht einmal weiß, ob sie echt ist oder nur ein Remix.</p>
<p>Ich überlegte also, ob ich meiner Ex-Freundin etwas unter ihren &#8222;Share&#8220; schreibe. Vorher recherchiere ich aber auf der Fan-Seite auf Facebook und stoße auf bald ein Dutzend Beiträge von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</p>
<ul>
<li>Am 12. April 2016 um 21 Uhr bewirbt &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; ein Erotik-Video, in dem ein &#8222;Mädel (&#8230;) über ihre Erfahrungen mit Männern&#8220; erzählt. In typischer Tabloid-Manier wird zudem hinzugefügt: &#8222;Was sie enthüllt macht sprachlos.&#8220; Das hat Huffington-Post- oder Focus-Online-Qualität.</li>
<li>Nur eine Stunde zuvor wurde eine Post abgesetzt, der völlig unverfänglich wirken sollte: &#8222;Schonmal von Tinder, der größten Dating App auf dem Planeten, gehört?&#8220; Dazu gab es ein Bild, auf dem zwei Jugendliche zu sehen waren. Erneut wird Internet-boulevardesk hinzugefügt &#8222;Dieses Tinder Blind Date endet unglaublich.&#8220; Doch der zugehörige Link führt wieder auf die Facebook-Seite von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</li>
<li>Am 11. April 2016 um 21:00 Uhr wird angepriesen: &#8222;Was diese Mädels in der Uni Berlin veranstaltet haben, füllt eine Seite in der Bild Zeitung&#8230;&#8220;. Dieses mal wird per Bit.ly sogar der Link zur Homepage des Erotik-Portals Ersties Dot Com abgekürzt. Anders als am Tag danach, wurde dieser Beitrag aber &#8222;geteilt&#8220; und nicht selbst veröffentlicht.</li>
<li>Eine Stunde vorher wird erneut das Tinder Blind Date bemüht. Es wird ebenfalls geteilt und nicht explizit erwähnt.</li>
<li>Am 11. April um 13:56 Uhr muss abermals die Geschichte mit dem Mädchen herhalten, das von ihren Männer-Erfahrungen erzählt.</li>
<li>Am 10. April um 19:21 Uhr wird mittels Tinder-Blind-Date-Story auf die &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;-Facebook-Seite aufmerksam zu machen. Danach wurde auf Aktenzeichen XY referiert und davor auf Pipi Langstrumpf.</li>
<li>Am gleichen Tag um 1:30 Uhr in der Früh wird auf den BILD-Artikel hingewiesen, aber hinter demselben bit.ly-Link auf das Erotik-Portal gelinkt.</li>
<li>9ter April 2016, 20:00 Uhr. Mädchen erzählt über Männer-Erfahrungen.</li>
<li>9ter April 2016, 1:30 Uhr. Tinder.</li>
<li>8ter April 2016, 19:29 Uhr. BILD-Artikel mit Link zu Facebook-Seite von &#8222;Ersties Lecker Mädchen&#8220;.</li>
<li>8ter April 2016, 17:56 Uhr. BILD-Artikel mit Link zu Ersties Dot Com.</li>
</ul>
<p>Da ich die Fan-Seite bis in den März hinein durchgesehen habe, scheint es sich bei der &#8222;Ersties&#8220;-Werbung um eine zeitlich begrenzte Kampagne gehandelt zu haben.</p>
<p>Die Webseite Ersties Dot Com wird ihrerseits aus der Schweiz betrieben. Die angeblichen Erotik-Models, die dort als &#8222;Studentinnen&#8220; und &#8222;Schülerinnen&#8220; verkauft werden sollen, sind zum Teil jedoch Fake, bzw. schon deutlich älter und in anderem Kontext schon vor Jahren aufgetaucht. Wie man das herausfinden kann, auch ohne sich auf Pornoseiten im Netz zu bewegen? Die Google-Bildersuche bietet mittlerweile die Möglichkeit, Bild-Dateien &#8222;invers&#8220; zu suchen. Sodass man quasi Dubletten oder Bilder mit ähnlichen Motiven im Internet finden kann. Dabei zeigt sich, dass mindestens eines der &#8222;Ersties&#8220;-Erotik-Models schon Anfang der 2000er mit den gleichen Fotos für eine Erotik-Seite mit niederländischem Inhaber hat ablichten lassen.</p>
<h2>Piggeldy &amp; Frederick wiederholen sich</h2>
<p>Doch daneben wird auf &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; auf Webseiten verlinkt, bei denen Nutzer ein Quiz oder einen IQ-Test mitmachen sollen oder anderweitig dazu geködert werden sollen, ihre Adressdaten, zumindest aber die E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Das hat mit Piggeldy und Frederick aus dem Kinderfernsehen nichts zu tun.</p>
<p>Innerhalb eines Monats wiederholen sich Einträge sogar. Das heißt nicht, dass sich Themen nicht wiederholen können. Tatsächlich sind aber die Einträge &#8222;identisch&#8220;, sowohl im Wortlaut als auch in der Anrede an die Fans. Nachfolgend nur drei + eins von x-beliebig vielen Beispielen. Eines der Beispiele ist der Bannerspruch, der mich überhaupt diesen Artikel hat schreiben lassen.</p>
<ul>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 18:30 Uhr: &#8222;Du bist ein Kind der 90er&#8230;&#8220;</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 15:11 Uhr: &#8222;Du bist ein Kind der 90er&#8230;&#8220;</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 9:00 Uhr: Sissi.</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>März 2016, 12:00 Uhr: Sissi.</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 15:00 Uhr: Schwimmabzeichen.</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>März 2016, 18:30 Uhr: Schwimmabzeichen.</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 15:12 Uhr: Miss Marple (meine Ex-Freundin liked diesen Post).</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>April 2016, 18:30 Uhr: Miss Marple.</li>
</ol>
</li>
<li>
<ol>
<li>März 2016, 15:00 Uhr: Miss Marple.</li>
</ol>
</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Bei dieser Sache geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Überrascht hat mich, dass es mich überrascht hat, dass Bekannte von mir zu den &#8222;Opfern&#8220; der Bauernfänger auf Facebook gehören, die mit &#8222;Piggeldy &amp; Frederick&#8220; hausieren gehen. Schade, dass gleich neun meiner Facebook-Freunde für so einen Mist Werbung machen, indem sie die Beiträge auf ihrer Timeline verteilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/04/16/wenn-piggeldy-und-frederick-auf-facebook-fuer-pornos-werben/">Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Nähkästchen #10: Londons Huren, Umleitungen und Malware</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/06/06/naehkaestchen-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 15:18:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überschrift soll keine Leser anlocken, sondern ist wortwörtlich zu verstehen, es geht wirklich um Londons Huren. Dass ich seit der Übernahme von Macnotes im Juni 2014 damit beschäftigt bin, zehntausende Artikel zu überarbeiten, ist für Stammleser von Macnotes kein Geheimnis mehr. Doch wie hängt diese Arbeit nun mit dem Rotlicht-Milieu Londons zusammen? Tatsächlich ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/06/naehkaestchen-10/">Nähkästchen #10: Londons Huren, Umleitungen und Malware</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Überschrift soll keine Leser anlocken, sondern ist wortwörtlich zu verstehen, es geht wirklich um Londons Huren. Dass ich seit der Übernahme von Macnotes im Juni 2014 damit beschäftigt bin, zehntausende Artikel zu überarbeiten, ist für Stammleser von Macnotes kein Geheimnis mehr. Doch wie hängt diese Arbeit nun mit dem Rotlicht-Milieu Londons zusammen?</p>
<p>Tatsächlich ist enorm viel Handarbeit notwendig, um eine Website zu pflegen. Manche Dinge lassen sich automatisieren, andere &#8222;leider&#8220; nicht. Solch ein Problemfeld sind &#8222;Links&#8220;. Wer vor 10 Jahren einen Link auf eine Webseite im Internet gesetzt hat, kann heute nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass dieser noch funktioniert. Gibt es die Webseite nicht mehr und ist die Domain nicht registriert, ist es relativ einfach.</p>
<h2>Dienst am Leser</h2>
<p>Diesen Fall könnte man sogar per Script automatisiert bearbeiten. Wird ein Link gefunden, der tot ist, bzw. ins Leere geht, dann kann man ihn entfernen lassen. <em>Doch halt.</em> Schon an dieser Stelle wäre es schade, wenn man die zusammenhängenden Informationen verlöre. Zum Glück gibt es das <a href="https://archive.org/" target="_blank">Internet-Archiv Archive.org</a>. Bei der Überarbeitung der alten Macnotes-Artikel gehe ich wie folgt vor:</p>
<ol>
<li>Alten Link kopieren und im Browser prüfen.</li>
<li>Je nach Ergebnis Link entfernen, neuen Link suchen oder Archive.org konsultieren.</li>
<li>Aktualisierten Link einfügen, falls vorhanden.</li>
</ol>
<p>Einige Webseiten von damals gibt es heute noch. Sie haben aber ihre Linkstruktur geändert. Manche Webmaster haben jedoch vergessen, entsprechende Weiterleitungen einzurichten. Also landet man auf einer 404-Seite. Das heißt nicht, dass die Inhalte von damals nicht mehr vorhanden sind. Wenn ich in endlicher Zeit über eine Suchmaschine den Inhalt finde, nutze ich ihn. In anderen Fällen sind manche Inhalte aber hinter einer Paywall verschwunden, dann muss man sich etwas überlegen.</p>
<p>Wenn es aber die Webseite gar nicht mehr gibt, weil die Domain längst tot ist, dann konsultiere ich das Internet-Archiv und suche dort nach einer Kopie aus dieser Zeit. Das klappt zu mehr als 50 Prozent. Dann füge ich entsprechend den neuen Link ein.</p>
<p>In beiden Fällen ist dies meines Erachtens ein wichtiger Dienst am Leser. Denn was nützt es, wenn er auf Macnotes historische Details findet, aber keine Belege dafür hat.</p>
<h2>Londons Huren und Malware</h2>
<p>Doch bis hierhin habe ich ein weiteres Problem noch nicht angesprochen. Denn es gibt noch einen weiteren Fall. Die Domain von damals gibt es heute noch, sie hat nur einen neuen Besitzer. Es ist vielleicht noch lustig, wenn früher jemand eine CAD-Software hergestellt hat und unter der Marke heute Geländewagen verkauft werden. Dann hilft mir das Internet-Archiv eventuell, den Zusammenhang zu damals wiederherzustellen. Denn den Leser würde es irritieren, wenn er auf den Link klickt, der ihn zum Autohaus leitet.</p>
<p>Doch es gibt noch einen anderen Fall &#8211; nämlich dubiose Internet-Geschäfte-Macher, die auslaufende oder tote Domains nur deshalb kaufen, weil sie von der Bekanntheit oder Verbreitung von Links zu dieser Domain profitieren wollen. Ich bin bei meiner Aufarbeitung bei Macnotes heute in einem Artikel aus dem Dezember 2006 über eine <a href="https://macnotes.de/2006/12/13/notmac-mac-ohne-mac/">Alternative zu Apples .Mac-Service</a> gestoßen. Natürlich gibt es .Mac heute nicht mehr und also hat die Webseite von damals außer dokumentarischem Zweck kaum mehr Sinn. Wer will es dem Betreiber übelnehmen, dass er sie dann nicht mehr haben möchte, wenn sie ihn nur Geld kostet, das er aber nicht hat.<br />
Doch wurden früher unter &#8222;NotMacChallenge&#8220; (dot) &#8222;Com&#8220; Spenden gesammelt &#8211; quasi wie ein Kopfgeld für den Entwickler, der eine Alternative zu .Mac programmiert, findet man dort heute eine Webseite, die den Leser darüber informiert, welche Geschenke man den Edel-Huren Londons kaufen sollte, um sie zufriedenzustellen.</p>
<p>Dass wir als Macnotes dann auf so eine inhaltsfremde Webseite verlinken &#8211; dieses Schicksal teilen wir mit allen anderen Webseiten dort draußen. Je größer eine Webseite wird, desto unmöglicher wird dieser Verwaltungsaufwand. In 30.000 Artikeln haben wir deutlich mehr Links gesetzt. Die alle zu überprüfen, noch dazu immer wieder für die Zukunft, das ist unmöglich, leider.</p>
<h2>Das Internet hat ein Problem</h2>
<p>Leider deshalb, weil der Geschenk-Ratgeber höchstens Stirnrunzeln hervorruft, wenn man aber mal auf einem Erotik-Portal landet, fühlen manche Leute sich hingegen vor den Kopf gestoßen und assoziieren dieses negative Gefühl mit Macnotes, obwohl wir dafür &#8222;eigentlich&#8220; nichts können.<br />
Doch bei meiner Arbeit an Macnotes bin ich noch auf ganz andere Exemplare gestoßen, in denen asoziale Internet-Heinis Domains aufgekauft haben und sobald man den Link von früher anklickt wird man mitunter auf eine Cookie-Weltreise geschickt, nur um am Ende auf Zalando zu landen, oder dergleichen. Eine Weiterleitung folgt der nächsten, jedes Mal bekommt man ein Affiliate-Cookie gesetzt, damit man, wenn man zufällig doch irgendwann in dem Shop einkauft, dem dubiosen neuen Domain-Besitzer eine Provision beschert.<br />
Noch abartiger wird es dann, wenn Webseiten von früher heute zu Malware führen. Zum Glück gibt es Browser, die einen davor warnen. Doch noch einmal: Dieses negative Erlebnis wird mit Macnotes assoziiert, obwohl wir daran &#8222;eigentlich&#8220; keine Schuld haben.</p>
<p>Das Internet, so stelle ich heute nicht zum ersten Mal fest, weil ich schon an verschiedenen Orten über dieses Thema referiert habe, hat genau damit ein besonders maliziöses intrinsisches Problem. Welche Alternative gibt es dazu? Gar keine Links mehr setzen? Links nur noch über eine vertrauenswürdige dritte Instanz wie das Internet-Archiv setzen? Das geht auch nur, wenn die Webseite X Y das zulässt, und den Archive-Robot die Seite kopieren lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/06/06/naehkaestchen-10/">Nähkästchen #10: Londons Huren, Umleitungen und Malware</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Nähkästchen #6: Garstiges</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/03/05/naehkaestchen-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 22:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=191165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im sechsten N&#228;hk&#228;stchen m&#246;chte ich versuchen m&#246;glichst schonend und anonym ein paar Dinge anzusprechen, die im Laufe der Jahre bei Macnotes f&#252;r einigen Unmut gesorgt haben. Dies reicht von Autoren, die ihre &#8222;Firmen&#8220;-E-Mail-Adresse zweckentfremden, bis hin zu solchen, die sich Testmuster bestellen, verscherbeln und Macnotes bei den Firmen in Misskredit bringen. Spam-E-Mails Besonders betroffen bin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/03/05/naehkaestchen-6/">Nähkästchen #6: Garstiges</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Im sechsten N&auml;hk&auml;stchen m&ouml;chte ich versuchen m&ouml;glichst schonend und anonym ein paar Dinge anzusprechen, die im Laufe der Jahre bei Macnotes f&uuml;r einigen Unmut gesorgt haben. Dies reicht von Autoren, die ihre &#8222;Firmen&#8220;-E-Mail-Adresse zweckentfremden, bis hin zu solchen, die sich Testmuster bestellen, verscherbeln und Macnotes bei den Firmen in Misskredit bringen.</p>
<h2>Spam-E-Mails</h2>
</p>
<p>Besonders betroffen bin ich in einem Fall, weil ich die Person n&auml;her kenne: Sie hat f&uuml;r mich schon bei anderen Internet-Projekten mitgearbeitet und leider Gottes die Macnotes-E-Mail-Adresse als eine Art M&uuml;lleimer benutzt.</p>
<p>Wenn ein Autor sich bei Macnotes bewirbt, muss er zun&auml;chst f&uuml;r eine Weile seine eigene E-Mail-Adresse nutzen, bzw. wir kommunizieren mit den Pressekontakten und leiten die Auftr&auml;ge einfach weiter. Wir richten dann, wenn er sich bew&auml;hrt hat, eine Weiterleitung auf die eigene E-Mail-Adresse ein, sodass man ihn &uuml;ber eine Adresse des Typs @macnotes.de erreichen kann. Im letzten Schritt, quasi als Ritterschlag, erfolgt das Einrichten eines Postfachs mit Login und Passwort.</p>
<p>Weil nun besagte Person ein Postfach hatte und prinzipiell als vertrauensw&uuml;rdig galt/gilt, ist es umso erstaunlicher, welche E-Mails uns als Redaktion erreichen, nachdem er nicht mehr f&uuml;r das Magazin arbeitet. Damit m&ouml;gliche Kontakte ihn oder uns noch erreichen, haben wir es nat&uuml;rlich so eingerichtet, dass wir die E-Mails erhalten. Diverse Newsletter f&uuml;r Online-Shops sind noch die humanste Post, die uns an diese Adresse geschickt wird. J&uuml;ngst erreichte uns eine E-Mail, mit der M&ouml;glichkeit zur Teilnahme an einer Umfrage, bei der man 2,60 Euro verdienen kann, wenn man 30 Minuten seiner Zeit opfert. Das liegt deutlich unter dem Mindestlohn! Wenn es dann in Post von Erotik-Portalen abdriftet, reicht es nicht mehr aus, die Stirn in Falten zu legen.<br />
Es ist in jedem Fall entt&auml;uschend zu sehen, dass eine Person, mit der man &uuml;ber Jahre zusammengearbeitet hat, eine &#8222;Firmen&#8220;-E-Mail-Adresse f&uuml;r lauter unsinnige Zwecke genutzt hat.</p>
<h2>Rezensions-Muster f&uuml;r Lau</h2>
<p>Vor rund 3 oder 4 Jahren, als Macnotes noch der Fliks GmbH geh&ouml;rte, begab es sich au&szlig;erdem, dass ein Autor sich als Schmarotzer entpuppte. Er nutzte seine E-Mail-Adresse und den Einfluss von Macnotes aus, um sich Rezensionsmuster zu bestellen, zum Beispiel von Lautsprecher- oder Kamera-Herstellern, um diese dann auf eBay zu verscherbeln. Weder wusste Macnotes etwas davon, noch konnte das Magazin ad&auml;quat reagieren, weil es nicht wusste, dass es durch diesen Autor nach und nach in Misskredit geriet. Denn versprochen hatte er den Herstellern einen umfangreichen Testbericht. Geschrieben hat er keine Zeile. Jedenfalls nicht zu den konkreten Produkten. Erst als Logitech sich eines Tages an uns wandte, wurden wir darauf aufmerksam und konnten nicht mehr tun, als zuzugeben, dass wir davon nichts wussten.</p>
<p>Fliks k&uuml;ndigte dem Mitarbeiter, und soweit wir wissen, wollte Logitech seinerzeit rechtlich gegen die Person vorgehen.</p>
<h2>Ich schreibe&#8230; doch nicht</h2>
<p>Wer wei&szlig;, was ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile" target="_blank" rel="noopener">Perpetuum Mobile</a> ist? Wer es nicht wei&szlig;, klickt entweder den Link, oder versucht es mit dem Vergleich von Sisyphos-Arbeit, die sich immer wiederholt und kein Ende nimmt. Denn schon unter Fliks wurde ich zum Chefredakteur bei Macnotes und damit auch verantwortlich f&uuml;r die Akquise von neuen Mitarbeitern. Was ich dabei f&uuml;r &#8211; Entschuldigung &#8211; Vollpfosten erlebt habe, entbehrt jeder Logik.</p>
<p>Trotzdem m&ouml;chte ich dar&uuml;ber ein paar Worte im N&auml;hk&auml;stchen verlieren: Wenn nicht hier, wo dann? Ich habe in der Vergangenheit mehrfach Anzeigen geschaltet, um neue Autoren f&uuml;r Macnotes zu gewinnen. Auf die Einsendungen habe ich pers&ouml;nlich geantwortet und schon bei der E-Mail-Kommunikation gab es manche &Uuml;berraschung.</p>
<h3>Fehlerteufel</h3>
<p>Einmal hat sich jemand beworben, f&uuml;r eine Stelle als &#8222;Autor&#8220;, der in seiner Bewerbung viel zu viele Fehler gemacht hat. Macnotes ist allerdings nicht dazu da, um die schulischen oder pers&ouml;nlichen Bildungsr&uuml;ckst&auml;nde auszugleichen, allein schon, weil das Budget nicht langt, um eigene redaktionelle Arbeit mit Korrekturaufwand zu vergeuden, den jemand anderer erzeugt. Wir m&ouml;chten den Autoren eher Wissen vermitteln, das sie f&uuml;r die Arbeit im Online-Journalismus wappnet. Dass sogar Heise das zu sch&auml;tzen wusste, hat sich bei einem Praktikanten des Verlags gezeigt, <a href="https://macnotes.de/2015/01/12/naehkaestchen-2/">der zuvor bei uns geschrieben hatte</a>.<br />
Als ich aber diesem Fehlerteufel schonend versuchte beizubringen, dass es wegen der Vielzahl der M&auml;ngel nicht reicht, und au&szlig;erdem eine Korrektur mit Hinweisen beif&uuml;gte, musste ich mir anh&ouml;ren, ich w&uuml;rde die Person &#8222;n&ouml;tigen&#8220; und jede weitere E-Mail-Kommunikation von uns w&uuml;rde als Klagegrund aufgefasst.</p>
<h3>Karteileichen</h3>
<p>Wenn wir die erste E-Mail-Kommunikation beendet haben, folgt in der Regel das direktere Kennenlernen via Skype. Dort habe ich schon Stunden und Tage mit potenziellen Autoren zugebracht, die am Ende ihren Dienst trotzdem nicht angetreten haben. Dass ich selbst in dieser Zeit h&auml;tte Geld verdienen k&ouml;nnen, weil ich bei Macnotes keineswegs festangestellt war, und immer nur pro Wort bezahlt wurde, macht aus dieser Tatsache ein &Auml;rgernis. Es gibt dutzende Kontakte in Skype, die sich als Autoren f&uuml;r Macnotes beworben haben, die nie ein Wort f&uuml;r Macnotes geschrieben haben. Das macht mich ein wenig sauer, weil ich meine Zeit besser h&auml;tte verwenden k&ouml;nnen, als den Leuten das Vorgehen mit E-Mails, dem &#8222;internen&#8220; Forum, das CMS und vieles mehr zu erkl&auml;ren. Manche wollten vielleicht einfach nur wissen, wie viel bei Macnotes gezahlt wird &#8211; und unter Fliks wurde verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ordentlich bezahlt, 3 Cent pro Wort. Da gibt es heute manche Mode- oder Technik-Blogger, die f&uuml;r 1 Cent pro Wort ausgequetscht werden und neben den X Worten zudem noch Recherche f&uuml;r den Artikel betreiben sollen.</p>
<p>Es gibt einige Autoren, die dann sogar Artikel geschrieben haben &#8211; ein oder zwei und dann gemerkt haben, dass es doch Arbeit bedeutet, sich an Vorgaben zu halten und eine gewisse Form einzuhalten und Macnotes sich nicht nur mit etwas zufrieden gibt, was einfach so dahin gerotzt wurde. Dazu ist Google viel zu allm&auml;chtig und der Konkurrenzdruck zu gro&szlig;, als dass wir Artikel ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnten, die das Ziel aus den Augen verlieren.</p>
<h3>Der Blender</h3>
<p>Ein tragikomischer Witz zum Abschluss dieses N&auml;hk&auml;stchens: Einer der potenziellen Autoren, f&uuml;r den ich locker mehrere Tage auf Skype geopfert habe, dem ich einen Foren-Account eingerichtet habe, dem ich das CMS erkl&auml;rte und der aber &#8222;nie&#8220; ein Wort f&uuml;r Macnotes geschrieben hat und sich ohne Grund einfach nicht mehr meldete, hat mich Monate sp&auml;ter versucht auf Xing als Gesch&auml;ftskontakt hinzuzuf&uuml;gen.</p>
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		<title>Apples iBookstore-Twitter-Account mit Sex-Tweet?</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/03/11/ibookstore-twitter-retweeted-suck-a-dick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 06:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die angelsächsischen Medien und vor allem Twitter-Nutzer aus den USA sind derzeit mit dem offiziellen Twitter-Account von Apples iBookstore beschäftigt. Am späten Sonntagabend (Ortszeit) hat dieser nämlich einen Tweet re-tweeted und sogar favorisiert, der einen sexuell anzüglichen Text bot. Eine Alison Agosti schrieb ein Zitat an den Nutzer @scottsimpson, darin wurde offenbar ein Satz aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die angelsächsischen Medien und vor allem Twitter-Nutzer aus den USA sind derzeit mit dem offiziellen Twitter-Account von Apples iBookstore beschäftigt. Am späten Sonntagabend (Ortszeit) hat dieser nämlich einen Tweet re-tweeted und sogar favorisiert, der einen sexuell anzüglichen Text bot.</p>
<p>Eine Alison Agosti schrieb ein Zitat an den Nutzer @scottsimpson, darin wurde offenbar ein Satz aus einem Text zitiert, der, aus dem Englischen übersetzt, ungefähr heißt: &#8222;Lass mich einen Schwanz lutschen und ich erzähle Dir, wie sehr ich beschauliche Romane mag.&#8220;</p>
<p>Dieser Satz war für einige Twitter-Nutzer Grund, den iBookstore-Account zu entfolgen. Eine &#8222;Stephanie Hatten&#8220; (@InstTechQueen) begründete dies damit, sie sei Lehrerin und Mutter, und der Re-Tweet von @iBookstore sei gar nicht &#8222;cool&#8220; gewesen. Trotz des 60. Geburtstags des Playboys, der dieses Jahr im Oktober begangen werden wird, gilt die USA gemeinhin als eher &#8222;prüdes&#8220; Land. Während im Kino und in Videospielen Gewalt bis zum Exzess getrieben wird, hapert es beim Verständnis von Sex und Erotik.</p>
<h2>Tweet gelöscht</h2>
<p>Bei <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> ist man relativ schnell eingeschritten und hat den Re-Tweet und die Favorisierung gelöscht. Der Kollege Mike Beasley von 9to5Mac <a href="https://9to5mac.com/2013/03/10/apple-ibookstore-twitter-account-retweets-something-that-would-get-it-banned-from-the-app-store/" target="_blank" rel="noopener">formuliert</a>, dass <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> eine App mit solch anzüglichem Hinweis sicherlich verbannt hätte.</p>
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		<title>WhatsApp: Achtung, Porno-Spam mit Abo-Fallen im Umlauf</title>
		<link>https://macnotes.de/2013/01/24/whatsapp-achtung-porno-spam-mit-abo-fallen-im-umlauf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 11:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der beliebte Nachrichtendienst WhatsApp wird derzeit von Spammern missbraucht. Da man eine WhatsApp-Nachricht ähnlich wie eine SMS an eine beliebige Telefonnummer senden kann, bietet sich die Software regelrecht an. Meist wird ein Bild mit einem Text versendet, im Bild ist die Adresse hinterlegt. Hinter der Adresse lauert eine Abo-Falle. Wie heise Security berichtet, nutzen Spammer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Der beliebte Nachrichtendienst WhatsApp wird derzeit von Spammern missbraucht. Da man eine WhatsApp-Nachricht ähnlich wie eine SMS an eine beliebige Telefonnummer senden kann, bietet sich die Software regelrecht an. Meist wird ein Bild mit einem Text versendet, im Bild ist die Adresse hinterlegt. Hinter der Adresse lauert eine Abo-Falle.</p>
<p>Wie heise Security <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Spammer-entdecken-WhatsApp-1790526.html">berichtet</a>, nutzen Spammer in letzter Zeit immer häufiger die Nachrichten-App WhatsApp, die für fast alle Smartphone-Plattformen verfügbar ist. Es wird eine Nachricht geschickt, die derzeit noch daran zu erkennen ist, viele &#8211; handyuntypische &#8211; Rechtschreibfehler zu beinhalten. So wird etwa &#8222;Nachrict&#8220; geschrieben, was die Autokorrektur auf jeden Fall gefunden hätte und es ist von &#8222;LINK&#8217;S&#8220; die Rede.</p>
<p>Die Adresse wurde aber nicht in den Text eingearbeitet, um der Gefahr zu entgehen, in Filtern zu landen. Stattdessen wird die URL im Profilbild des Absenders versteckt.</p>
<p>Dass das überhaupt möglich ist, liegt an der fehlenden Freunde-Funktion: Wie bei einer SMS genügt es WhatsApp, eine Telefonnummer einzugeben, an die eine Nachricht gesendet werden soll. Ob der Empfänger den Absender kennt, ist dabei unerheblich. Heise geht davon aus, dass die Spammer via Bruteforce Telefonnummern einfach ausprobiert haben und sonst kein besonderes System hinter dem Angriff steckt.</p>
<p>Die Links sollten nicht geöffnet werden. Die Spammer locken mit pornographischem Material. Wer den Links folgt, sieht ein bisschen nackte Haut, wird aber dazu angehalten, ein kostenpflichtiges Erotik-Abo zu bestellen. Eine Beispielnachricht, die heise Security veröffentlicht hat, lautet:<br />
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;"> Hallo hab was ganz irres gefunden ! Achtung reine Spezial-Versionen, ( um die Nachrict zu entschlüsseln einfach die LINK’S öffnen die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…. ) L. G. und schickt die Nachricht mal weiter!<br /><cite>WhatsApp Spam</cite></blockquote></p>
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		<title>Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 20:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er Google und Facebook als Feinde der Demokratie bezeichnete. Apple und Politik? Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass Apple die politische Meinungsäußerung unterdrücke, und fragen sich, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>In der Zeit ist ein Artikel erschienen, der ein wenig die gleiche Saite anschlägt, wie es vor kurzem Paul-Josef Raue tat, der Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, als er <a href="https://macnotes.de/2012/08/04/google-und-facebook-bedrohen-die-demokratie/">Google und Facebook als Feinde der Demokratie</a> bezeichnete.</p>
<h2>Apple und Politik?</h2>
<p>Götz Hamann und Marcus Rohwetter schreiben, dass <em><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> die politische Meinungsäußerung unterdrücke</em>, und fragen sich, wie lange das wohl noch so gehen werde. Als Beispiel dafür muss eine App von Frederic Jacobs namens Angry Syrians herhalten. Diese kritisiert in Comic-Optik das Regime von Präsident Baschar al-Assad und sei abgelehnt worden.</p>
<p>An diesem Punkt liegt meines Erachtens ein grundsätzliches Missverstehen seitens der beiden Autoren und vieler Internetnutzer vor. Die App Stores dieser Welt, sind virtuelle Geschäfte und keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung. Davon gibt es viele, der <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a> ist keine. Woher kommt überhaupt die Annahme, dass ein Geschäft alle Waren aufnehmen muss, die es auf der Welt gibt? Wenn man diesen Maßstab an den App Store ansetzt, dann müsste man Einzelhändlern vorschreiben, dass sie Produkte aus Entwicklungsländern &#8222;zwingend&#8220; neben ihrem Sortiment von Coca Cola oder Pepsi unterbringen, weil sie sonst politische Zensur ausüben? Oder unfairen Wettbewerb betreiben? Ist das so?</p>
<h2>Händler und ihre Regale</h2>
<p>Jeder Einzelhändler entscheidet, welche Produkte er ins Regal nimmt, und welche nicht. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Autoren im Selbstverlag müssen Büchereien beknien, damit diese ihre Produkte ins Sortiment aufnehmen. Der Bauer vom Land kennt die Verhandlungen mit den Supermärkten der Region nur zu gut. Manche haben es sich trendgerecht sogar als Werbeslogan auf die Fahnen geschrieben, Produkte von vor Ort ansässigen Lieferanten anzubieten.</p>
<p>Nun könnte man argumentieren, einem virtuellen App Store geht nie der Platz aus. Das ist richtig, doch das macht aus ihm trotzdem keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung; Apple muss sich in erster Linie um sein Geschäft kümmern. Es nutzt dem Hersteller aus Cupertino nicht, wenn er jede App mit blankem Busen und politischer Meinungsäußerung freischaltet, dann aber am nächsten Tag mit tausenden Lobbyisten auf der ganzen Welt zu kämpfen hat. Bürgerrechtler, Frauenrechtler, Umweltschützer, Tierschützer, Botschafter, Medienvertreter, usf.<br />
Wenn mein eigenes Geschäft darin besteht, Waren anzubieten und zu verkaufen, und ich mich ständig damit auseinandersetzen müsste, Meinungen von anderen zu rechtfertigen, kann ich mein Geschäft irgendwann schließen, weil ich nicht mehr genügend Zeit haben werde, mich um diese Aufgabe zu kümmern.</p>
<p>Wenn das für Hamann und Rohwetter politische Zensur ist, dann wünsche ich ab morgen jeden Tag einen neuen Bericht von den beiden Herren über die politische Zensur von Aldi, Lidl, Media Markt, Saturn, GameStop, Thalia, H&amp;M, S. Oliver, C&amp;A, usw., die wie selbstverständlich nicht alle Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.</p>
<h2>Die Rolle des Produzenten?</h2>
<p>Drehen wir den Spieß aber doch mal um: Warum wird Apple ein Strick draus gemacht, wenn die Firma entscheidet, eine App nicht ins Sortiment aufzunehmen, dem Urheber aber nicht, wenn er nun beispielsweise Produkte &#8222;exklusiv&#8220; vermarktet und anbietet? Was wäre wenn Frederic Jacobs seine App nur für iOS hätte anbieten wollen und nie für Android? Der Grund, warum Jacobs die App anbietet, egal ob kostenlos oder gegen Geld, ist der Markt, ist die Möglichkeit, möglichst viele potentielle Kunden/Leser zu erreichen. Als Urheber legt er also unternehmerisches Kalkül seinen Entscheidungen zur Veröffentlichung zugrunde. Warum darf das der App-Store-Betreiber nicht?</p>
<h2>Amazon und das Schwarzbuch WWF</h2>
<p>Hamann und Rohwetter glänzen bei ihrer Beschreibung von Amazons Entscheidung ein Buch aus dem Sortiment zu nehmen, mit dergleichen Argumentation wie zuvor. Ein Buch ist ein Buch. Jedenfalls in einem Buchladen. Denn auch ein Buchladen ist keine Plattform zur politischen Meinungsäußerung, sondern ein Geschäft.</p>
<p>Amazon ist zwar weltweit der größte Online-Shop, doch er ist nicht der einzige. Nur weil Amazon das Buch nicht anbietet, ist das Buch nicht gleich aus der Welt. Amazon verbietet das Buch nicht, sondern bietet es nur nicht selbst an. Wenn Amazon gerichtlich erwirken würde, dass der Handel mit dem Buch verboten würde, könnte man von Zensur sprechen.</p>
<p>Doch jemandem vorschreiben zu wollen, wie er sein Geschäft führt, finde ich relativ anmaßend. Wenn man die Entscheidung Amazons nicht mag, soll man dort in Zukunft eben nicht mehr einkaufen. Das wäre in meinen Augen die richtige Entscheidung. Sich aber in die Unternehmenspolitik einmischen zu wollen, und von Amazon zu fordern, sie müssten dieses und jenes Buch anbieten, ist absurd. Vor allem: Wenn man einmal damit anfängt, dann will am Ende jeder das gleiche Recht für sich in Anspruch nehmen, und dann kann Amazon sein Geschäft nicht mehr selbst bestimmen.</p>
<h2>{Hier bitte Name von bösem US-Unternehmen einsetzen} und der Jugendschutz und die Weltanschauung</h2>
<p>Wenn es den beiden Autoren noch verborgen geblieben ist, obwohl sie es explizit selbst formuliert haben: die vier kritisierten Unternehmen stammen aus &#8222;Amerika&#8220;, und natürlich vertreten sie deshalb gewollt oder ungewollt amerikanische Moral- und Wertvorstellungen. Gewalt ist in den USA ein weniger sensibles Thema als beispielsweise Erotik. In Europa ist es meist umgekehrt. Besonders oft merken vor allem wir Deutschen dies, wenn es um Filme, Musik oder Videospiele geht. Unser Jugendschutz-System legt andere Maßstäbe an, weswegen wir bisweilen manche Videospiele gar nicht in Deutschland erleben, die es anderswo zu kaufen gibt. Der Bananen-Staat eben, oder doch nur eine Insel?</p>
<h2>Explizite Lyrik</h2>
<p>Im Zeit-Beitrag wird Apple dafür an den Pranger gestellt, dass das Unternehmen angeblich &#8222;heimlich&#8220; Musik von Kunden austauscht, wenn diese anstößigen Text beinhaltet.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Der Konzern ersetzt bisweilen heimlich Musikstücke mancher Nutzer: Enthalten die Liedtexte vermeintlich anstößige Worte wie motherfucking, kann es sein, dass sie durch Versionen desselben Liedes ersetzt werden, in denen solche Passagen nicht auftauchen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Es ist nur allzu verständlich, dass wir uns in Deutschland daran stoßen, dass ein Hersteller angebliche Vulgärausdrücke aus Liedern entfernt. Dabei ist es nicht der Shop-Anbieter, sondern sind es die Musikindustrie und die amerikanische Gesellschaft. Diese verfolgen das Bedürfnis, ihre Jugend schützen zu wollen, vor zu viel Verrohung.<br />
Hamann und Rohwetter jedenfalls wirken an dieser Stelle besonders tendenziös, denn sie erbringen zu keiner Zeit den Beweis, dass es sich nicht um einen technischen Fehler gehandelt hat, sondern unterstellen Apple Absicht.</p>
<p>In einem früheren Beitrag der Zeit, den Hamann und Rohwetter dazu extra verlinken, wurde Apple für den Austausch einer &#8222;Explicit&#8220;-Version eines Songs mit einer &#8222;weichgespülten&#8220; gescholten. Der Nutzer wurde darüber angeblich nicht aufgeklärt. Das ist so aber nicht ganz richtig. Jeder, der iTunes Match abonniert, muss zuvor bestätigen, dass er die <a href="https://www.apple.com/legal/internet-services/itunes/de/terms.html" target="_blank" rel="noopener">AGB</a> gelesen hat. Die beiden Zeit-Autoren hätten diese AGB ebenfalls konsultieren können, ehe sie sich ohne Überprüfung auf die Seite eines einzelnen Nutzers stellen, der eine Behauptung aufstellt. In den AGB heißt es unter anderem:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird die Songdateien automatisch durchsuchen und andere Informationen erheben, die genutzt werden können, um die in Ihrer iTunes Bibliothek vorhandenen Datenträger zu identifizieren, wie Namen, Interpreten oder Dauer der Songs.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird diese Informationen verwenden, um die Songs mit den derzeit im iTunes Store vorhandenen Songs abzugleichen, und wird die abgeglichenen Songs in dem im iTunes Store vorhandenen Format für Sie zur Verfügung stellen.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>In dem Fall von &#8222;Linus Schmelzer&#8220; scheint in diesem Ablauf die Technik versagt zu haben. Dies muss man zunächst einmal annehmen, ganz im Sinne des &#8222;In dubio pro reo&#8220;. Denn Apple weist weiterhin in den AGB auf diesen Umstand hin.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;iTunes Match wird auf einer <em>&#8222;wie gesehen&#8220;-Grundlage</em> zur Verfügung gestellt und kann Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten, die Defekte, <em>Verfälschung</em> oder den Verlust von Daten und/oder Informationen auf Ihrem Computer oder Gerät und auf mit diesen verbundenen Peripheriegeräten (einschließlich Servern oder anderen Computern) verursachen können, einschließlich Musik, Playlists und Playhistory.&#8220; (Hervorhebung d. Red.)<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Bei der Zeit hätte man sicherlich notiert, dass Apple sich &#8222;ein Hintertürchen offenlässt&#8220;. Dort wurde immerhin mit Bruno Kramm seinerzeit ein Mitglied der Piratenpartei zitiert. Dieser sprach von der &#8222;typischen Apple-Policy&#8220; und davon, dass das Unternehmen aus Cupertino die Kultur verstümmele. Dass Apple überhaupt dafür gesorgt hat, gegen den Widerstand der Musikindustrie, dass wir elektronische Musik nicht geächtet über Tauschbörsen herunterladen, sondern legal erwerben können, wird geflissentlich unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>Dass Apple sich hingegen kaum zu solchen Angelegenheiten in der Presse äußert ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Gucken wir in den Blätterwald und lesen jeden Tag die Schlagzeilen, in denen Leute verunglimpft werden, egal ob schuldig oder nicht. Manchmal ist es besser nichts zu sagen. Albern ist jedoch dieses Zitat aus dem Beitrag &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F25%2FApple-Zensur%2Fseite-2" target="_blank" rel="noopener">Fluchen verboten</a>&#8220; von Emilia Smechowski bei der Zeit, den Hamann und Rohwetter verlinken:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Linus Schmelzer hatte noch Glück: Auf einer externen Festplatte waren die entsprechenden Songs in seiner Musiksammlung noch gespeichert.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Hätte &#8222;Linus Schmelzer&#8220; die zuvor von mir zitierten Passagen der AGB gelesen, und nicht nur blind bestätigt, hätte er gewusst, dass technische Fehler von vornherein eingeräumt werden und der Nutzer sich damit einverstanden erklärt, indem er das iTunes-Match-Abo abschließt.<br />
Ich behaupte nicht, dass in dieser Sache alles &#8222;optimal&#8220; läuft, nur kann man nicht aus unverbesserlichen Nutzern auf einmal die Helden einer Kulturbewegung machen. Das ist absurd. Darüber hinaus gibt es bestimmt genügend Leute in unserer Gesellschaft, die stundenlang darüber diskutieren würden, ob ein &#8222;motherfucking&#8220; kulturell wertvoll ist oder nicht.</p>
<h2>Internet-Romantik, aber nicht die Wahrheit</h2>
<p>Dies bringt mich zu meiner Überleitung zu Google. Denn der Suchmaschine werfen die beiden Zeit-Redakteure ebenfalls Zensur vor. Es gibt nicht nur Google, und nicht nur Amerika und Europa, sondern auch andere Teile der Welt, in denen Google weiß Gott nicht dieselben Markanteile erzielen kann. Doch die beiden Zeit-Autoren schreiben:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Das Internet war mal ein Ort der Freiheit. Wo man unbekannte Welten entdecken und sich dabei auch schon mal verlaufen konnte. Ein Ort, anarchisch zwar und wild. Aber frei.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Das ist eine sehr romantische Betrachtungsweise, die aber an der Realität vorbeigeht. Wenn man sich die Geschichte des Internet genauer ansieht, stellt man fest, dass der Status Quo von heute viel mehr Informationen zu den Usern bringt als er sie zurückhält. Im &#8222;romantischen&#8220; und anarchischen Internet von Hamann und Rohwetter war es nämlich so, dass viele Inhalte so gut wie überhaupt nicht gefunden wurden, wenn sie nicht über Mundpropaganda oder andere Medien weitergegeben wurden. Da waren es vor allem die Verleger, die die Macht hatten, mit ihrer Berichterstattung Webseiten bekannt zu machen. Wer naiv genug ist, anzunehmen, dass dabei immer alles fair und gleichberechtigt ablief, und nicht vor allem die Webseiten propagiert wurden, die am meisten Werbebudget ausgaben, der sollte sich an einen Stammtisch setzen.</p>
<h2>Google der Gatekeeper?</h2>
<p>In den Medien- und Kommunikationswissenschaften gibt es den Begriff des Gatekeepers. Dies ist eine Art Nadelöhr für Informationen. Der Rest von uns nimmt Informationen nicht ungefiltert wahr, sondern durch die Perspektive der Gatekeeper. Fernsehsender entscheiden, welche Nachrichten berichtenswert sind, Redakteure, welche Promis erwähnenswert, usf. Meiner Meinung nach kann man den Begriff sehr weit fassen und jedes Medium als Gatekeeper interpretieren, Apple, Amazon, Facebook und Google sind genauso Gatekeeper wie die Zeit.</p>
<p>Betreibt die Wochenzeitung nun politische Zensur, wenn sie zu einem Thema nur 4 oder 5 und nicht 35 Parteien befragt und zu Wort kommen lässt? Ist das nicht eher der Tatsache geschuldet, dass man sich auf den Mainstream konzentriert, der die meisten Leser verspricht? Demokratisch, wenn auch nicht von jedem so empfunden, wäre es, wenn man alle politischen Lager mit ihren Meinungen zu jedem politischen Thema zu Wort kommen ließe. Das müsste immer dann gelten, sobald mindestens eine Partei gefragt wird. Alles andere ist nämlich unausgewogen. Ist das politische Zensur? Oder nur eine mangelhafte Ausübung von politischer Bildung? Ist das gar manipulativ?</p>
<p><em>Natürlich kann man sich als Zeit-Redakteur hinstellen, und über böse Internet-Unternehmen wettern, aber man hat dann vergessen vor der eigenen Haustüre zu kehren.</em></p>
<h2>Die Mär von der Objektivität</h2>
<p>Bei der Zeit liest man folgendes über Googles Filterungen, <a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2Fseite-3" target="_blank" rel="noopener">die persönlichen Suchergebnisse seit Ende 2009</a>:</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">&#8222;Heute bestimmen Algorithmen zunehmend, welche Informationen die Nutzer erreichen. Die Welt wird vorsortiert, nach dem scheinbar unbestechlichen und neutralen Ansatz mathematischer Präzision. Nur objektiv ist das nicht, und deshalb sollte jeder die Möglichkeit besitzen, seine Daten einzusehen, zu verstehen, wie ihm die Sicht auf die Welt aufbereitet wird, welches Rating ihm der Computer verpasst – und warum.&#8220;<br /><cite></cite></blockquote>
<p>Vor Google war es Yahoo, ein Katalog, der bestimmte, was gesehen wurde. Dieser wurde von Menschen befüllt. Ob die nicht Entscheidungen getroffen haben, Webseiten abgelehnt haben? Ob da der eine nicht eine andere Meinung als sein Kollege bei der Bewertung derselben Sache gehabt hat? Das ist durchaus menschlich. Nun soll aber der maschinelle Algorithmus weniger objektiv sein&#8230; Na bravo.</p>
<h2>Alternativen zur Subjektivität?</h2>
<p>Man kann aber &#8222;unaufgeregt&#8220; zum Thema Objektivität formulieren, dass es sie &#8211; nicht nur akademisch definiert &#8211; nie geben kann, sondern auch logisch nachvollziehbar wird, dass es im Internet nur wenig Alternativen gibt. Wir haben Milliarden von Webseiten. Wie möchte man Nutzern einen &#8222;objektiven&#8220; Zugang zu diesen bieten? Chronologisch? Dann würde derjenige mit dem ersten Artikel, der vielleicht nur Nonsens beinhaltet, immer zuoberst erscheinen. Alphabetisch? Dann würden alle Leute nur noch versuchen Webseiten-Titel mit A zu schreiben, damit sie möglichst weit vorne landen.</p>
<p>An dieser Stelle vermisse ich ein weiteres Mal die &#8222;andere Seite der Medaille&#8220;. Denn Google hat sicher nicht nicht nur von sich aus ein Bestreben, Suchergebnisse in irgendeiner Form zu filtern, sondern der Anbieter muss auch auf subversive Kräfte aus dem Web reagieren. Denn Suchmaschinenoptimierer und Linkkäufer manipulieren durch ihr Vorgehen die Suchergebnisse, sodass teils minderwertige Inhalte relativ weit vorne bei Google lande(te)n. Nun ist es so, dass Google nur dann weiterhin von den Nutzern konsultiert wird, wenn man in angemessener Zeit adäquate Ergebnisse für die eigene Suche findet, sonst widmet man sich der Konkurrenz. Ist also der Impetus von Google, seine Algorithmen anzupassen, einzig negativ zu interpretieren? Ich glaube nicht.</p>
<p>Wenn man sich weiterhin über die Darstellbarkeit von Suchergebnissen Gedanken macht, kommt man meist nur auf Listen als Ergebnis. Man könnte versuchen, die Ergebnisse grafisch darzustellen, als Punkte vielleicht. Bei 100 Millionen Suchergebnissen zu einem Stichwort müsste man aber 100 Millionen Punkte oder 100 Millionen Listeneinträge machen. Der Bildschirm, den man dazu bauen müsste, damit &#8222;alle&#8220; auf Seite 1 Platz haben, wäre gigantisch groß. Und werden die Punkte links oben dann denjenigen rechts unten vorgezogen? Wenn man ernsthaft über Objektivität reden will, dann muss man andere Maßstäbe ansetzen.</p>
<p>Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Google anstellt, nur mir fällt kein Konzept für eine bessere Suche ein. Andere Suchmaschinen benutzen genauso irgendwelche Kriterien, denen zufolge Sie Webseiten in ihren Ergebnislisten sortieren. Wir selbst würden das auch tun, alphabetisch, chronologisch oder wie auch immer. Google erlaubt uns sogar, die Suchergebnisse zeitlich zu filtern, was für jemanden, der nach aktuellen Infos zu einem Thema X auf der Suche ist, eine Option darstellt.</p>
<p>Richtig aber ist, dass es sicherlich sinnvoll wäre, wenn wir wüssten, nach welchen Kriterien sortiert wird, damit wir unsere eigene Arbeit und die Ergebnisse besser überprüfen könnten, und in Zweifelsfällen vielleicht die Suchstrategie ändern, um noch weitere Ergebnisse zu finden. Nicht okay ist, dass Google in einigen Ländern Inhalte &#8222;absichtlich&#8220; nicht anzeigt, nur überall sonst kann man das dem Unternehmen ja nicht einfach frei Schnauze nachsagen, wenn man es nicht beweisen kann.</p>
<h2>Verschwörungstheorien um Amazon</h2>
<p>Als hätte man noch nicht genug unüberlegte Behauptungen thematisiert, wird dann WikiLeaks thematisiert und in diesem Zusammenhang Amazon. Der Online-Shop hat nach Bekanntwerden der Affäre um WikiLeaks die Geschäftsbeziehungen zu der Organisation beendet. Verschwörungstheoretiker sehen Amazon in diesem Fall als Gehilfen der US-Regierung. Beweise dafür gibt es bislang offenbar nicht. Die einleuchtende Begründung seitens Amazon reicht den Zeit-Autoren nicht. Denn WikiLeaks hatte auf den Amazon-Servern vielfach Material gespeichert, dessen Urheberrecht man nicht besaß. Das verstößt gegen die AGB und damit ist der Fall nach außen hin klar. So wie Betreiber von Tauschbörsen angeklagt werden, hätte Amazon sich ebenfalls den Ansprüchen der Urheberrechtsinhaber der Texte von WikiLeaks gegenüber gesehen.</p>
<p>Was wäre aber, wenn WikiLeaks nicht gegen die AGB verstoßen hätte? Ist es undenkbar, dass Amazons Chef sich in ähnlicher Manier hinstellt wie zuletzt der Besitzer einer Hähnchenburger-Fast-Food-Kette in den USA, der fortan super viel Zulauf von homophoben Amerikanern bekommt, die die Filialen des Brutzlers in den letzten Tagen überrannt haben und sich extra in meterlange Schlange einreihten, nur weil sie den Laden unterstützen wollen? Thema ist ja nicht &#8211; und das war es bei der Zeit nie &#8211; ob mir so etwas gefällt oder nicht, sondern ob ein Unternehmen sich dieses Recht rausnehmen darf? Ist es nicht denkbar, dass ein Jeff Bezos WikiLeaks als Vaterlandsverräter sah, wie einige andere Patrioten des Landes? Dass diese dann zusammenstehen ist nur menschlich. Dass Amerika sowieso ein recht gespaltenes Land ist, ist in der Historie des Landes verankert, und dass wir in Europa viele Meinungen zu jedem Problem haben, macht es nicht einfacher.</p>
<h2>Alternativen anbieten</h2>
<p>Am Ende des Tages gibt es viele Gründe, warum Shops Waren nicht anbieten, und Suchmaschinen Inhalte filtern. Wenn &#8222;uns&#8220; die Entwicklungen nicht passen, hindert uns niemand daran, Alternativen anzubieten und zu entwickeln. Wir sind nur solange von Google abhängig, wie wir uns davon abhängig machen. Als der Suchmaschinenbetreiber die ersten Schritte unternahm, Bücher zu digitalisieren, um ein großes Wissensarchiv anzulegen, gab es in Europa einen von der Politik koordinierten Gegenentwurf, weil man fürchtete, dass Google seine Macht missbrauchen würde. Europa hat auch mit Airbus versucht die Macht der amerikanischen Flugzeugbauer von Boeing zu brechen. Es ist eigentlich egal, ob es ein Europäer ist, der dann eine Alternative entwickelt. Fakt ist, dass Hamann und Rohwetter niemand zwingt, die Produkte zu nutzen, die sie kritisieren. Wenn sie es doch weiterhin tun, wirken sie unglaubwürdig. Wer will das überprüfen? Wir müssten ihrem Wort vertrauen&#8230;</p>
<h2>Wo bleibt die Wikipedia?</h2>
<p>Was mich abschließend bei dem Beitrag von Hamann und Rohwetter am meisten gewundert hat, neben einiger komischer Ansichten, ist die Tatsache, dass man darin kein Wort verlor zu der Situation bei der &#8222;freien&#8220; Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Richtig ist, dass daran weltweit viele Menschen vor allem ehrenamtlich mitwirken.<br />
Doch überall, wo Menschen arbeiten, gibt es Animositäten. Es gibt tausende Diskussionen im Netz über Löschanträge, es gibt mehr und mehr Artikel, die temporär nicht mehr editierbar sind. Einige, weil darin Missbrauch betrieben wurde, andere weil eitle Autoren es nicht mit ansehen können, dass ihre wohlfeilen Formulierungen von anderen Leuten, die ebenfalls an der Produktion von Wissen teilhaben wollen, verändert werden. Natürlich gibt es daneben ganz natürlicherweise Diskussionen um Inhalte. Was ist es Wert für die Nachwelt aufgehoben zu werden, was nicht?</p>
<p>Warum sollen Amazon, Apple, Facebook und Google immer nach Jedermanns Pfeife tanzen, wenn man sich bei der demokratischsten Einrichtung im Netz, der Wikipedia, selbst nicht einig werden kann? Es gibt nun einmal unterschiedliche Ansichten darüber, was geht und was nicht, was man anbietet und was nicht. Wozu gehen wir wählen, wenn doch zwei Zeit-Autoren uns sagen, dass wir einfach Alles erlauben und dann schon Alles gut wird? Wenn man Demokratie ernst nimmt und Selbstbestimmung fordert, dann soll man doch das den &#8222;vier Sheriffs&#8220; ebenfalls zugestehen. Oder wollen Hamann und Rohwetter die Demokratie unterwandern?</p>
<p>Keine Frage, ich formuliere absichtlich zugespitzt, nur denke ich, muss man irgendwie die Perspektive des Beitrags &#8222;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2012%2F32%2FZensur-Apple-Facebook-Amazon-Google%2F" target="_blank" rel="noopener">Vier Sheriffs zensieren die Welt</a>&#8220; gerade rücken dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/08/07/gedanken-zu-den-4-sheriffs-die-die-welt-zensieren-sollen-amazon-apple-facebook-und-google/">Gedanken zu den 4 Sheriffs: Amazon, Apple, Facebook und Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>E3 2012: Trailer zu Super Monkey Ball Banana Splitz für PS Vita</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/06/17/e3-2012-trailer-super-monkey-ball-banana-splitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 19:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEGA Europe hat jetzt den E3-Trailer zu Super Monkey Ball Banana Splitz veröffentlicht. Im Rahmen der Entertainment-Messe in den USA, wurde auch das Geschicklichkeitsspiel in der Version für PlayStation Vita vorgestellt. Das neuerliche Video ist nur eine Minute lang, und zeigt eigentlich wenig Neues. Vor allem beim Intro hat SEGA erneut 20 Sekunden gespart, indem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/17/e3-2012-trailer-super-monkey-ball-banana-splitz/">E3 2012: Trailer zu Super Monkey Ball Banana Splitz für PS Vita</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>SEGA Europe hat jetzt den E3-Trailer zu Super Monkey Ball Banana Splitz veröffentlicht. Im Rahmen der Entertainment-Messe in den USA, wurde auch das Geschicklichkeitsspiel in der Version für PlayStation Vita vorgestellt.</p>
<p>Das neuerliche Video ist nur eine Minute lang, und zeigt eigentlich wenig Neues. Vor allem beim Intro hat SEGA erneut 20 Sekunden gespart, indem man nur eine neue Musik auf die gleichen Animationen legte. Schade.</p>
<h2>Erotik-Level für JP</h2>
<p>Gamer in Japan können sich außerdem <a title="Super Monkey Ball Banana Splitz für PS Vita mit Erotik-Level" href="http://www.ichspiele.cc/super-monkey-ball-banana-splitz-erotik-level-70539/" rel="nofollow">auf eine Nude-Map einstellen</a>, auf der ein japanisches Bademoden-Model Patin stand, die in Japan sogar in Werbespots für das Spiel auftritt. In den speziellen Levels sieht es teils beinahe so aus, als würde man zwischen den Brüsten der Frau hindurchfahren.</p>
<p><em>Update vom 16.12.2021</em>: Dieser Beitrag enthielt ein YouTube-Video, das es heute so nicht mehr gibt. Deshalb haben wir es entfernt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/06/17/e3-2012-trailer-super-monkey-ball-banana-splitz/">E3 2012: Trailer zu Super Monkey Ball Banana Splitz für PS Vita</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Test: Sniper Elite V2</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/05/30/sniper-elite-v2sniper-elite-v2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Macnotes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 13:36:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sniper Elite V2 im Test. Rebellion hat es noch einmal gemacht. In diesem Teil des Ego-Shooters schickt Euch das Entwicklerstudio nach Berlin zum Zeitpunkt des Zweiten Weltkriegs.&#160;In jedem Fall schl&#252;pft Ihr in die Rolle eines alliierten Scharfsch&#252;tzen. Ihr k&#246;nnt und m&#252;sst wichtige Personen eliminieren, die im Zusammenhang mit der Entwicklung der V2-Rakete stehen.&#160;Eventuell t&#246;tet Ihr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/30/sniper-elite-v2sniper-elite-v2/">Test: Sniper Elite V2</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><em>Sniper Elite V2 im Test.</em> Rebellion hat es noch einmal gemacht. In diesem Teil des Ego-Shooters schickt Euch das Entwicklerstudio nach Berlin zum Zeitpunkt des Zweiten Weltkriegs.&nbsp;In jedem Fall schl&uuml;pft Ihr in die Rolle eines alliierten Scharfsch&uuml;tzen. Ihr k&ouml;nnt und m&uuml;sst wichtige Personen eliminieren, die im Zusammenhang mit der Entwicklung der V2-Rakete stehen.&nbsp;Eventuell t&ouml;tet Ihr so sogar den digitalen Adolf Hitler.</p>
<p>Die Informationen im Zusammenhang mit der V2-Rakete sollen nicht den Russen in die H&auml;nde fallen. Deshalb m&uuml;sst Ihr als&nbsp;Soldat der Alliierten dies verhindern. Interessant ist, dass die Entwickler die Geschichte gr&ouml;&szlig;tenteils durch kleine Zwischensequenzen erz&auml;hlen, die sogar mit authentischen dokumentarischen Beitr&auml;gen durchmengt werden.</p>
<h2>Die Aufgabe: scharf schie&szlig;en</h2>
<p>In <a href="https://ichspiele.cc/games/sniper-elite-v2/" rel="nofollow">Sniper Elite V2</a> betrachtet Ihr die Welt in erster Linie durch das Okular eines Scharfsch&uuml;tzengewehrs. Die Kampagne umfasst elf Missionen. Die sind allesamt nicht sehr umfangreich. Ihr bewegt Euch zun&auml;chst meist am feindlichen Widerstand vorbei, f&uuml;hrt Euren Auftrag aus und verschwindet dann wieder. Ihr habt im neuen Shooter von Rebellion nicht die Freiheiten, die Ihr aus anderen Spielen des Genres kennt. Euch bleibt immer nur ein Weg zum Ziel und wieder zur&uuml;ck.</p>
<h2>Taktik oder Amoklauf</h2>
<p>Sehr wohl habt Ihr aber die Wahl, wenn es darum geht, ob Ihr Euch besonnen oder st&uuml;rmisch zum Ziel bewegt. Ihr k&ouml;nnt strategisch vorgehen und ohne den Alarm auszul&ouml;sen am Ziel ankommen. Oder Ihr lauft Sturm und m&uuml;sst dann aber mit den Konsequenzen rechnen. Gerade als Scharfsch&uuml;tze ist vermutlich der erste Weg der spannendere. Ihr k&ouml;nnt dar&uuml;ber hinaus noch Fallen legen, wie beispielsweise Landminen oder Stolperdraht.</p>
<h2>Den Moment abpassen</h2>
<p>Neudeutsch m&uuml;sst Ihr Euch nat&uuml;rlich immer auch eine Exit-Strategie &uuml;berlegen. Ist der Schuss auf das Zielobjekt gefallen, versucht die KI Euch auszuschalten. Wenn Ihr davor die Eing&auml;nge mit Fallen sichert, gewinnt Ihr Zeit, um die Gegner pr&auml;zisionsgenau auszuschalten. Wartet mit dem Ausschalten der Zielperson am besten immer einen guten Moment ab. Manchmal fliegen Flugzeuge vorbei, l&auml;uten Kirchenglocken, sind Explosionen zu vernehmen, oder Gewitterblitze. All diese Ereignisse sorgen daf&uuml;r, dass die KI-Soldaten vom goldenen Schuss nichts mitbekommen. Sobald sie aber eine Leiche finden, geht der &Auml;rger wieder los.</p>
<h2>Luft anhalten</h2>
<p>Ein &bdquo;interessantes&ldquo; Gameplay-Element ist die M&ouml;glichkeit, die Luft anzuhalten. Denn in h&ouml;heren Schwierigkeitsgraden spielen Wind und Wetter eine Rolle beim Schie&szlig;en. Haltet Ihr den Atem an, seht Ihr durchs Zielfernrohr eine rote Raute, die den Einschlagsort der Kugel anzeigt. Gleichzeitig wird die Zeit verlangsamt. Wenige Sekunden bleiben Euch in dieser Zeitlupe, um wom&ouml;glich den perfekten Treffer aus mehreren hundert Metern Entfernung zu landen.</p>
<div class="inlinebox"><h4 class="notification is-warning has-text-dark is-marginless is-radiusless" style="padding:5;">In den Ruinen Berlins</h4><div class="notification has-text-dark is-radiusless">Um Euch das Spielgeschehen genauer zu erkl&auml;ren, haben wir eine Beispielmission aufgezeichnet. Darin m&uuml;sst Ihr einen Wissenschaftler aufsp&uuml;ren und befragen. Wir haben uns durch die Ruinen Berlins gek&auml;mpft, diverse Feinde unsch&auml;dlich gemacht und betreten eine zerst&ouml;rte Bibliothek gegen&uuml;ber dem Zielgeb&auml;ude. Als wir es uns dort gem&uuml;tlich machen, stellen&nbsp;wir fest, dass ein deutscher Offizier den Wissenschaftler exekutieren will und wir das nicht zulassen d&uuml;rfen.</div></div>
[mn-youtube id="NGZjfBz3HPA"]
<h2>USK setzt den Zensurstift an</h2>
<p>Was den Amerikanern die Erotik, ist dem Deutschen seine Gewalt. Entwickler Rebellion musst Sniper Elite V2 f&uuml;r den deutschen Markt &uuml;berarbeiten. Viele, wenn nicht gar alle Elemente der Physik-Engine (Ragdoll-Effekt und andere) fallen dem Rotstift zum Opfer.&nbsp;Au&szlig;erdem gibt es die Kamera nicht mehr, die nach dem Schuss dem Projektil folgt. An der Stelle hat der Entwickler aber eine doofe Stelle f&uuml;r den &bdquo;Schnitt&ldquo; gew&auml;hlt. Denn die Kamera bricht mitten im Flug ab, der Bildschirm wird kurz dunkel und dummerweise sehr Ihr so nicht einmal mehr einen Widersacher umkippen.</p>
<h2>Uncut bietet Gewaltdarstellung</h2>
<p>In der unzensierten Fassung geht es deutlich rabiater zu. Sie k&ouml;nnen wir keinesfalls f&uuml;r Nutzer unter 18 Jahren empfehlen. Ihr bekommt in dieser Variante n&auml;mlich wenig zimperliche Gewaltdarstellung geboten. Ihr seht das Blut spritzen und teilweise die Kugel im Kopf oder K&ouml;rper der gegnerischen Soldaten eintreten. Es folgen dann spezielle Animationen, die mittels R&ouml;ntgenblick die Organe im Innern bei Ihrer Zerst&ouml;rung animieren. Zart besaitete Zeitgenossen sollten um diese Version tats&auml;chlich einen Bogen machen.</p>
<h2>Kooperativer Mehrspieler-Modus</h2>
<p>Wenn Ihr m&ouml;gt, k&ouml;nnt Ihr Sniper Elite V2 auch mit einem Freund zusammen meistern. Die elf Missionen sind aber nur ein Teil des Mehrspieler-Modus.</p>
<p>Denn es gibt daneben noch Herausforderungen. Ihr k&ouml;nnt beispielsweise unter Zeitdruck Gegenst&auml;nde einsammeln, ehe ein Gebiet bombardiert wird. Aber Ihr werdet die ganze Zeit von KI-Gegnern belagert. Dar&uuml;ber hinaus gibt es einen Horden-Modus, der mehr an Zombie-Survival-Spiele erinnert. In Wellen versuchen immer mehr Gegner Euren Standort einzunehmen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Rebellion hat mit Sniper Elite V2 doch geschafft, ein spannendes Scharfsch&uuml;tzen-Spiel zu entwickeln. Das hat unser Test gezeigt. Besonders spannend wird der Shooter, wenn Ihr nicht blindlings marschiert, sondern die Ruinen Berlins zu Eurem Vorteil nutzt. Ihr werdet f&uuml;r das taktische Vorgehen sogar mit mehr Punkten belohnt.</p>
<p>Die Spielgrafik und der Sound bleiben aber hinter unseren Erwartungen zur&uuml;ck. Das geht besser. F&uuml;r Fans von sinnloser Gewaltdarstellung sei noch erw&auml;hnt, dass zwischen der geschnittenen USK-Fassung und den &uuml;brigen Varianten Welten liegen.</p>
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		<title>Release-Termin für Super Monkey Ball Banana Splitz auf PS Vita</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/05/24/release-termin-super-monkey-ball-banana-splitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 18:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEGA hat neue Bilder zu seinem Geschicklichkeitsspiel Super Monkey Ball: Banana Splitz veröffentlicht, zeitgleich mit der Meldung über den voraussichtlichen Veröffentlichungstermin im Oktober dieses Jahres auf der PlayStation Vita. Super Monkey Ball: Banana Splitz lässt die Tradition eines schon relative alten Franchise von SEGA auch auf Sonys neuem Handheld, der PS Vita fortleben. Ursprünglich sollte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/24/release-termin-super-monkey-ball-banana-splitz/">Release-Termin für Super Monkey Ball Banana Splitz auf PS Vita</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>SEGA hat neue Bilder zu seinem Geschicklichkeitsspiel Super Monkey Ball: Banana Splitz veröffentlicht, zeitgleich mit der Meldung über den voraussichtlichen Veröffentlichungstermin im Oktober dieses Jahres auf der PlayStation Vita.</p>
<p>Super Monkey Ball: Banana Splitz lässt die Tradition eines schon relative alten Franchise von SEGA auch auf Sonys neuem Handheld, der PS Vita fortleben. Ursprünglich sollte das Spiel zum Europa- und Nordamerika-Start der PS Vita angeboten werden, verzögerte sich dann aber. Nun soll es am 26. Oktober 2012 in den Handel kommen.</p>
<p>Sieben Screenshots hat SEGA uns dieses Mal zur Verfügung gestellt. Viel Freude beim Durchsehen.</p>
<h2>Japan mit Sonderbehandlung</h2>
<p>In Japan bekommt das Spiel, wir wir vormals schon berichteten, ein paar besondere Level spendiert, deren Bildschirmhintergründe mit Fotos eines japanischen Badeanzug-Models ausgestattet sind. In manchen Spielabschnitten schaut es dann so aus, als würde man mit seiner Spielfigur <a title="Super Monkey Ball Banana Splitz für PS Vita mit Erotik-Level" href="https://ichspiele.cc/news/super-monkey-ball-banana-splitz-erotik-level/" rel="nofollow">zwischen dem Busen von Yukie Kawamura</a> hindurch rollen.</p>
<div data-id="158904,158905,158906,158907,158908,158909,158903" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/24/release-termin-super-monkey-ball-banana-splitz/">Release-Termin für Super Monkey Ball Banana Splitz auf PS Vita</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>DSDS 2012: Daniele Negroni als Gast-Star kniff vor den Liebeskugeln</title>
		<link>https://macnotes.de/2012/05/04/daniele-negroni-kneift-vor-liebeskugeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:09:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sajonara.de/?p=76539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Daniele Negroni kneift vor Liebeskugeln. Der Zweitplatzierte bei Deutschland sucht den Superstar in diesem Jahr hielt sich vor kurzem in einer Regensburger Diskothek in Begleitung der dreißigjährigen Porno-Darstellerin Luna Stern auf. Während es zunächst hieß, Negroni sei vor Stern geflüchtet, gab nun der Eventveranstalter Bell Etage Entertainment eine Richtigstellung heraus. Die Richtigstellung erreichte uns kürzlich in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/04/daniele-negroni-kneift-vor-liebeskugeln/">DSDS 2012: Daniele Negroni als Gast-Star kniff vor den Liebeskugeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'><em>Daniele Negroni kneift vor Liebeskugeln.</em> Der Zweitplatzierte bei Deutschland sucht den Superstar in diesem Jahr <a href="https://macnotes.de/2012/05/03/daniele-negroni-feiert-mit-porno-star/">hielt sich vor kurzem in einer Regensburger Diskothek in Begleitung der dreißigjährigen Porno-Darstellerin Luna Stern auf</a>. Während es zunächst hieß, Negroni sei vor Stern geflüchtet, gab nun der Eventveranstalter Bell Etage Entertainment eine Richtigstellung heraus.</p>
<p>Die Richtigstellung erreichte uns kürzlich in der Redaktion. Demzufolge sei Daniele Negroni nicht vor Luna Stern geflüchtet, sondern auf dem von der Agentur veranstalteten “POPPNACHT”-Event in einer Regensburger Diskothek als Gast-Star für die Bühnenshow von Luna Stern aufgetreten. Weiter heißt es, Stern habe für Negroni ihre Vollstrip-Show aufgeführt, weil sie nicht wusste, dass ihr Gegenüber noch minderjährig sei. Negroni selbst soll darum gebeten haben, in der Stripshow eingebunden zu werden.</p>
<h2>Negroni feiert ganze Nacht</h2>
<p>Bei der Erotikveranstaltung feierte Negroni laut der Agentur die ganze Nacht über mit seinen Freunden in der Diskothek „FunPark“. Gegenüber dem Boulevard des Springer Verlags gab die Porno-Darstellerin Stern außerdem zu Protokoll, dass der DSDS-Teilnehmer ein bisschen Popo peitschen wollte. Um ein Uhr in der Nacht sei die Geschäftsführung mit der Info an sie herangetreten. Zum Bühnenprogramm von Stern gehört außerdem, sich eine Kugelkette herausziehen zu lassen.</p>
<h2>Liebeskugeln-Alarm</h2>
<p>Daniele kam um drei Uhr in der Früh auf die Bühne. Er weigerte sich jedoch, sein T-Shirt auszuziehen. Die Liebeskugeln wollte er ebenfalls nicht aus der nackten Pornodarstellerin ziehen. Stern zeigt sich enttäuscht, dass Negroni noch ein kleiner Junge sei. Sie habe die Kette dann selbst herausgezogen. Über das Alter des Negronis erfuhr sie erst hinterher.<cite></cite></p>
<h2>Video vom Event</h2>
<p>Bewegte Bilder zum POPPNACHT-Event im FunPark wurden von der Agentur ebenfalls freigegeben. Diese sind aber von minderer Qualität und in dem knapp 20-minütigen Video ist Daniele Negroni erst ab ungefähr Minute 18 für kurze Zeit zu sehen, in der er sich bei Regensburg bedankt und eine knappe Tanzeinlage gibt. Von der thematisierten Aktion während der Strip-Show gibt es keine Bilder.</p>
<p><b>Update vom 4. Dezember 2021:</b> Wir haben das Video entfernt, da es an der Stelle nicht mehr verfügbar ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2012/05/04/daniele-negroni-kneift-vor-liebeskugeln/">DSDS 2012: Daniele Negroni als Gast-Star kniff vor den Liebeskugeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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