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	<title>Du hast nach destination treasure island gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach destination treasure island gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Cleopatra: Schicksal einer Königin im Test</title>
		<link>https://macnotes.de/2009/07/30/cleopatra-schicksal-einer-konigin-im-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 18:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Macnotes hatten wir bereits das Vergn&#252;gen ein anderes Adventure von Coladia zu testen. Cleopatra: a Queen&#8217;s Destiny weist erstaunliche Parallelen dazu auf und ist auch in der Wertung nicht weit weg von Destination: Treasure Island. Dieses Mal verschl&#228;gt es den Spieler allerdings ins alte &#196;gypten. Als Protagonist Thomas versuchen wir, die Astronomie zu studieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/07/30/cleopatra-schicksal-einer-konigin-im-test/">Cleopatra: Schicksal einer Königin im Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Auf Macnotes hatten wir bereits das Vergn&uuml;gen ein anderes Adventure von Coladia zu testen. Cleopatra: a Queen&#8217;s Destiny weist erstaunliche Parallelen dazu auf und ist auch in der Wertung nicht weit weg von Destination: Treasure Island.</p>
<p>Dieses Mal verschl&auml;gt es den Spieler allerdings ins alte &Auml;gypten. Als Protagonist Thomas versuchen wir, die Astronomie zu studieren. Akkad ist unser Lehrmeister. Doch jener Meister hat eine Tochter, Iris, die dem Helden geh&ouml;rig den Kopf verdreht; er ist bis &uuml;ber beide Ohren verliebt in sie. Eines wundersch&ouml;nen Tages wird er j&auml;h auf den Boden der Realit&auml;t zur&uuml;ckgeholt, als n&auml;mlich Iris samt Vater verschwunden sind. Einzige Indizien sind Blutflecken auf dem Boden.</p>
<h2>GZSZ</h2>
<p>Das Abenteuerspiel, das es vom PC auf den Mac geschafft hat, begr&uuml;&szlig;t den Spieler gleich nach dem Start mit seiner Steuerung. Bereits das Men&uuml; ist so aufgebaut, wie das Spiel sich sp&auml;ter steuern lassen wird: Es gibt ein Bild, indem sich der Spieler 360&deg; umschauen kann. Per Klick in eine vorgegebene Richtung geht es zum n&auml;chsten Bild. Damit ist die Steuerung bereits im Men&uuml; erkl&auml;rt und so entf&auml;llt ein Tutorial.</p>
<p>Bevor ein neues Spiel gestartet werden kann, m&uuml;ssen wir uns ein Avatar und ein Sternzeichen aussuchen. Diese beiden Eigenschaften werden das Spielgeschehen etwas beeinflussen. Je nach Tagesform, die abh&auml;ngig von der Sternenkonstellation und dem gew&auml;hlten Sternzeichen ist, sind manche R&auml;tsel einfacher oder schwerer zu l&ouml;sen. Als Beispiel sei ein R&auml;tsel genannt, in dem wir ein St&uuml;ck Papyrus aus dem Wasser fischen mussten. An &bdquo;guten&ldquo; Tagen trieb das Laub nebst Notiz ans Ufer, an &bdquo;schlechten&ldquo; mussten wir uns noch eine Angel bauen, damit wir die Nachricht von der Mitte des Flusses bergen konnten. Damit versucht der Hersteller einen gewissen Wiederspielwert zu schaffen.</p>
<h2>Keine besonderen Anspr&uuml;che</h2>
<p>Das Spiel selbst verlangt nichts Unmenschliches. Es ist bereits mit einem beliebigen Intel-Mac zufrieden, selbst die Intel-Grafikchips sind ausreichend. Das ist aber bei der gebotenen Grafik kein Wunder. Die Schaupl&auml;tze bestehen aus Standbildern, bei denen einige Objekte, etwa das Wasser, zum Teil animiert sind. Insgesamt bietet Cleopatra keine besonders hervorstechende Optik, aber daf&uuml;r eine ziemlich stimmige, die in den oberen Durchschnitt eingeordnet werden kann. Die Akustik entschuldigt vieles, denn diese ist gut gelungen. Das bezieht sich sogar auf die deutsche Vertonung, f&uuml;r die passende Sprecher gew&auml;hlt wurden, die ihre Rollen &uuml;berzeugend darbieten.</p>
<h2>Durch R&auml;tsel gestreckt</h2>
<p>Einen kleinen Wermutstropfen stellen die R&auml;tsel dar. Wenn man einmal auf die L&ouml;sung gekommen ist, war die Aufgabe r&uuml;ckblickend zwar fair und logisch, doch auf dem Weg dorthin kann einige Zeit vergehen, die wohl die Spielzeit verl&auml;ngert, aber auch die Geschichte aufh&auml;lt. Vorsicht ist allerdings geboten, denn wie es scheint, gibt es sogar unsch&ouml;ne Einbahnstra&szlig;en. W&auml;hrend unseres Tests ist es uns zumindest einmal vorgekommen, dass wir den falschen Stab in den Tisch eingespannt haben. Er lie&szlig; sich dann nicht mehr entfernen und auch nicht bearbeiten. Schlussendlich mussten wir den letzten Spielstand neu laden. Irgendwo ist dies aber ein notwendiges &Uuml;bel, denn wenn man die Bedenkzeit f&uuml;r die R&auml;tsel abzieht, ist das Spiel insgesamt recht kurzweilig. &Auml;hnlich verhielt es sich schon bei <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/">Destination: Treasure Island</a>.</p>
<h2>Kombinationsgabe von Vorteil</h2>
<p>Wie in fast jedem Adventure muss auch in Cleopatra gebastelt werden. Zwei oder mehr gefundene Objekte lassen sich kombinieren, sodass ein neues entsteht, das im Verlauf weiterhilft. Werden mehr als zwei Fundst&uuml;cke zusammengebaut, hilft das Spiel mit einer kleinen Kombinationsformel auf die Spr&uuml;nge, sodass ihr zumindest seht, wie viele Teile aus dem Inventar zusammengef&uuml;gt werden m&uuml;ssen.</p>
<h2>Such doch selber!</h2>
<p>Auf der letztj&auml;hrigen Games Convention erz&auml;hlte ein Entwickler von Ankh, dass &bdquo;sp&auml;testens seit Geheimakte: Tunguska&ldquo; der &bdquo;Szene durchsuchen&ldquo;-Button Standard w&auml;re. An dieser Stelle bricht Cleopatra mit den guten Vors&auml;tzen, denn jenen Knopf sucht der Spieler vergebens. Man muss selbst nach auf dem Boden liegenden Gegenst&auml;nden suchen und merkt erst, wenn es nicht mehr weiter geht, dass man unter Umst&auml;nden etwas vergessen hat.</p>
<p>Gut gef&auml;llt uns aber die Karte von Alexandria. Mit ihrer Hilfe k&ouml;nnen wir einmal erkundete Lokalit&auml;ten direkt anspringen, ohne den langen Weg noch einmal selbst gehen zu m&uuml;ssen.</p>
<h2>Fazit oder: was uns die &Auml;gypter lehren</h2>
<p>Am Ende der Reise bleibt von Cleopatra &ndash; Schicksal einer K&ouml;nigin ein ziemlich durchschnittliches, aber durchaus grundsolides Adventure &uuml;brig, das einiges richtig macht, an anderen Stellen aber patzt. Dass die Grafik nur mit inkonsequenten Animationen aufwartet, tr&uuml;bt den sonst eigentlich guten Schein etwas. Dennoch schafft es das Spiel weitestgehend den Thomas zu motivieren, seine Iris wiederzufinden. Wer auf Adventures steht, die auch etwas kniffelige R&auml;tsel bieten, wird in &Auml;gypten wahrscheinlich nicht entt&auml;uscht werden. Wer hingegen von Titeln wie Geheimakte: Tunguska verw&ouml;hnt wurde, wird an vielen Stellen &uuml;ber nicht vollendete Unregelm&auml;&szlig;igkeiten stolpern. Schade, denn das Setting h&auml;tte mehr hergegeben. Eine kostenlose Demo-Version (DMG, Universal Binary) <a href="https://web.archive.org/web/20090511020748/http://www.coladiagames.com:80/de/index.php">bietet Coladia an</a>, f&uuml;r all diejenigen, die zun&auml;chst gucken wollen, ob&#8217;s wirklich passen k&ouml;nnte.</p>
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		<title>Destination: Treasure Island #1 &#8211; Tagebuch: durchwachsene Abenteuerkost</title>
		<link>https://macnotes.de/2009/03/05/review-destination-treasure-island-tagebuch-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich &#252;berlege, wie viele Tage ich mit Grand Theft Auto IV oder Fallout 3, Bioshock, etc. pp. zugebracht habe. Ja, selbst wenn ich zur&#252;ckdenke und mir &#252;berlege, wie lange ich mit Monkey Island oder Leisure Suit Larry, Willy Beamish und Co. ausgehalten habe, dann ist Destination: Treasure Island ein kleiner Stolperstein in meinem Dasein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/review-destination-treasure-island-tagebuch-1/">Destination: Treasure Island #1 &#8211; Tagebuch: durchwachsene Abenteuerkost</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wenn ich &uuml;berlege, wie viele Tage ich mit <a title="Grand Theft Auto IV im Test: Things will be different" href="https://ichspiele.cc/review/mit-niko-unterwegs-in-grand-theft-auto-iv/">Grand Theft Auto IV</a> oder <a title="Test: Fallout 3 &ndash; Utopisches vom Feinsten" href="https://ichspiele.cc/review/fallout-3-im-test/">Fallout 3</a>, <a title="Test: Bioshock &ndash; Unterwasser-Action verbreitet atmosph&auml;rischen Schauer" href="https://ichspiele.cc/review/bioshock-im-test-fuer-ps3/">Bioshock</a>, etc. pp. zugebracht habe. Ja, selbst wenn ich zur&uuml;ckdenke und mir &uuml;berlege, wie lange ich mit Monkey Island oder Leisure Suit Larry, Willy Beamish und Co. ausgehalten habe, dann ist <strong>Destination: Treasure Island</strong> ein kleiner Stolperstein in meinem Dasein als Spieletester.</p>
<p>Ein Point-and-Click-Adventure, das bereits im August 2007, also vor anderthalb Jahren das Licht der PC-Welt erblickte, wurde nun von dem franz&ouml;sischen Entwicklerstudio Coladia f&uuml;r Macintosh umgesetzt. Die Umsetzung ist technisch gesehen mehr oder weniger gelungen. Das Spiel an und f&uuml;r sich allerdings eher Schonkost.</p>
<p>Ich hab am Ende nicht mal 10 Stunden mit Destination: Treasure Island zugebracht und war auch sonst nicht wirklich beeindruckt. Gute Spiele gehen anders. Sorry. Mein Review auf <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">MacNotes</a> fasst nochmal ausf&uuml;hrlicher zusammen, was beim Gedankensammeln und Bewerten rumgekommen ist. 3 von 5 Macs, aber auch nur, weil ich potenzielle Gelegenheitsspieler mit einbezogen habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/review-destination-treasure-island-tagebuch-1/">Destination: Treasure Island #1 &#8211; Tagebuch: durchwachsene Abenteuerkost</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Review: Destination: Treasure Island &#8211; kaum Zeit, seekrank zu werden</title>
		<link>https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 20:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Februar hatte Coladia, ein Entwicklerstudio aus Frankreich, Mac-Nutzern den Gefallen getan, ein weiteres Adventure in den leider noch &#252;berschaubaren Macintosh-Spielesand auszustreuen. Beim Spielen von Destination: Treasure Island bekommt der Spieler allerdings das Gef&#252;hl, als rinne ihm die Zeit davon&#8230; Der Grund daf&#252;r ist schnell erl&#228;utert: Das Point and Click-Adventure ist viel zu schnell vorbei. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/">Review: Destination: Treasure Island &#8211; kaum Zeit, seekrank zu werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Ende Februar hatte Coladia, ein Entwicklerstudio aus Frankreich, Mac-Nutzern den Gefallen getan, ein weiteres Adventure in den leider noch &uuml;berschaubaren Macintosh-Spielesand auszustreuen. Beim Spielen von Destination: Treasure Island bekommt der Spieler allerdings das Gef&uuml;hl, als rinne ihm die Zeit davon&#8230;</p>
<p>Der Grund daf&uuml;r ist schnell erl&auml;utert: Das Point and Click-Adventure ist viel zu schnell vorbei. Wenn ich nun mit dem sicherlich gr&ouml;&szlig;ten Manko begonnen habe, k&ouml;nnte ich mir das Beste f&uuml;r den Schluss aufheben. Doch so einfach ist es nicht, denn das Abenteuer rund um die Erz&auml;hlung von Robert Louis Stevensons Roman die Schatzinsel ist zwar mit Ecken und Kanten ausgestattet, verf&uuml;gt aber in meinen Augen &uuml;ber kein richtiges Highlight.</p>
<h2>Hochglanzoptik</h2>
<p>Ins Auge f&auml;llt mit Sicherheit die Grafik des Spiels. Es handelt sich in weiten Teilen um gerenderte Figuren vor hochgl&auml;nzendem Hintergrund. Wenn man zum ersten Mal hinsieht, ist man geblendet. Erlaubt man sich einen zweiten Blick, kommt einem doch alles ein wenig zu steril und gl&auml;nzend vor. <a href="https://web.archive.org/web/20090511020847/http://www.coladiagames.com:80/de/treasureisland_mac/">Destination Treasure Island</a> ist kein Abenteuer, bei dem man sich allzu frei herum bewegen k&ouml;nnte. Es folgt den klassischen Pfaden der Point and Click-Adventure. Gegen &uuml;berm&auml;chtige Piratenkonkurrenz aus dem Hause Lucas Arts hat so ein moderner Titel aber keine Chance zu bestehen, auch oder vielleicht gerade wegen der barockhaften Grafik. Einige der Zwischensequenzen werden in Form von comichaften Einblendungen unterst&uuml;tzt, und letztlich gibt es sogar einige gerenderte Videosequenzen, die relativ passabel dreinschauen.</p>
<h2>M&auml;dchenhafter Held</h2>
<p>Besonders unvorteilhaft ist &uuml;brigens die Figur des Helden Jim Hawkins dargestellt. Nat&uuml;rlich soll er jugendlich wirken, doch schaut sein Gesicht sehr m&auml;dchenhaft aus, bald schon wie Pinocchio. Allzu lebendig wirken die Spielfiguren jedoch alle nicht. Die Gesichtsz&uuml;ge und die animierte Mimik sind kaum dazu angetan, die Atmosph&auml;re zu verst&auml;rken, oder aber besonders realistisch zu wirken. Ma&szlig;stab sollte hier die gew&auml;hlte Form sein, finde ich. H&auml;tte man sich durchweg f&uuml;r eine Comicgrafik entschieden, wie beispielsweise in dem Genrevertreter Baphomets Fluch aus den 90ern, h&auml;tte kaum jemand das Thema Realismus auf die Tagesordnung der Pr&uuml;fungspunkte gesetzt. Gelegenheitsspieler werden durch die Rendergrafik mit Sicherheit geblendet, und finden sie toll. Adventure-Liebhaber hingegen l&auml;sst so etwas kalt. Sie sind auf ganz andere Dinge fixiert.</p>
<h2>Kaum Spielwitz</h2>
<p>Die Story eines Adventures ist ein Element, &uuml;ber das die Entwickler bei den Spielern ein Stein in deren Brett h&auml;tten bekommen k&ouml;nnen. Doch wie bereits angedeutet ist die relativ schnell vorbei. Nicht einmal 10 Spielstunden reichen aus, um den Zenit des Abenteuers zu erleben. Dieser ist wiederum relativ unspektakul&auml;r gestaltet. Die Gespr&auml;chssituationen nehmen keinen Einfluss auf das Spiel und die Dialoge wirken wie aus einer Abenteuergeschichte f&uuml;r Kinder (und Jugendliche). Passend zum Hintergrund der Romangeschichte, aber kaum geeignet, um als interessantes Alleinstellungsmerkmal gelten zu k&ouml;nnen.</p>
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<h2>Puzzle und Inventar</h2>
<p>Interessant hingegen sind die Puzzle im Spiel. Anhand von verr&auml;tselten Notizen versucht man sich mit der eigenen Kreativit&auml;t und Anteilen an Logik bis ins Ziel zu retten. Es gibt einfachere Puzzles und sogar sehr anspruchsvolle, die einem zun&auml;chst abverlangen, ein bisschen &uuml;ber den Dingen zu br&uuml;ten. Dazu kommt ein Inventar in dem man Gegenst&auml;nde miteinander kombinieren kann oder sie entsprechend in ihre Einzelteile zerlegt. Diese kann man wiederum mit anderen Gegenst&auml;nden kombinieren und muss man manchmal sogar, um im Spiel weiter zu kommen. Weniger anspruchsvoll sind hingegen die Knoten, die man manches Mal kn&uuml;pfen muss. Wer sich in der Seemannssprache nicht auskennt, der versucht einfach solange durch Klicken heraus zu bekommen, wie man den Knoten richtig kn&uuml;pft. Das ist so schwer nicht, weil die Varianten relativ begrenzt sind.</p>
<p>In Sachen Inventar ist das Schatzinsel-Adventure im &uuml;brigen genauso unrealistisch wie manch Horror-Survivalvertreter (Resident Evil, Silent Hill). Milchbubi Jim Hawkins mutiert kurzerhand zu Superman. Er verf&uuml;gt &uuml;ber 5 verschiedene Inventarreiter, in denen er jeweils gut und gerne 30 Gegenst&auml;nde unterbringen kann. Er tr&auml;gt irgendwann Spitzhacke, Kanonenkugel und vieles mehr mit sich herum, scheint aber unter dem Gewicht nicht zusammen zu brechen. Eine Soundkulisse ist zwar vorhanden, allerdings wiederholen sich viele Versatzst&uuml;cke recht schnell.</p>
<h2>Fehler im Detail</h2>
<p>Zu dem insgesamt durchwachsenen Eindruck gesellen sich ein paar Fehler im Detail. Hin und wieder traten Grafikfehler auf, die vielleicht daher r&uuml;hren, dass ich auf meinem System mehr als einen Monitor installiert habe. Dazu kamen aber kleinere Fehler in der &Uuml;bersetzung. An manchen Stellen passen die Untertitel nicht zum gesungenen oder gesprochenen Text. An anderen Stellen hat man schlichtweg vergessen, die Stellen zu synchronisieren. Dass dies nicht gewollt war, merkt man recht schnell. Beispielsweise wenn man im Dialog den Papagei dazu bringen muss auf einer Stange so weiter zu wandern, bis er einen Sack voller M&uuml;nzen herunterfallen l&auml;sst. Er bewegt sich immer dann weiter, wenn man ihm den n&auml;chstfolgenden Satz vorsagt, der in einer Strophe eines Piratenliedes auftaucht. W&auml;hrend beim ersten Mal der Flattermann noch auf Deutsch kr&auml;chzt, tut er es beim n&auml;chsten Mal wieder nur auf Englisch. Das geht einem noch an anderen Stellen im Spiel so, immer dann, wenn zusammen oder alleine gesungen wird.</p>
<h2>Steuerung und Hardware</h2>
<p>Kurz noch ein paar Worte zur Steuerung. Wir befinden uns mit der Spielfigur praktisch immer im Zentrum einer Art 360 Grad-Grafik, und indem wir die Maus bewegen, bewegen wir unseren Blick. Wer gerne die Maus kreisen l&auml;sst, wird vielleicht hin und wieder sogar seekrank davon. Der Mauszeiger ver&auml;ndert sich immer dann, wenn wir mit Objekten der Umwelt interagieren k&ouml;nnen, und hin und wieder gibt es lebendiges Getier, dass die Flucht ergreift, wenn wir mit der Maus dar&uuml;ber fahren. Das allerdings in vorgegebenen Bahnen und immer wieder &#8211; nicht wirklich interaktiv. Flora und Fauna sollen was her machen, sind aber, wie in einem teuren Porzelanladen, nicht zum Anfassen gedacht. Die Bewegungsm&ouml;glichkeiten sind extrem eingeschr&auml;nkt auf alle vier Himmelsrichtungen, wenn diese im aktuellen 360-Grad-Panorama &uuml;berhaupt m&ouml;glich begehbar sind.</p>
<p>Coladia lobt f&uuml;r das Adventure als Minimalanforderung einen Power Mac G5 mit 1,6 GHz, 512 MB Arbeitsspeicher und Mac OS X 10.4 aus. Als Empfehlung gelten ein Intel-Mac mit 2,0 GHz, 1024 MByte Arbeitsspeicher und 64 MByte Videospeicher. Eine Demoversion steht f&uuml;r all diejenigen zum <a href="https://web.archive.org/web/20101202235544/http://download.coladiagames.com/DestinationTreasureIslandDemo.dmg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Download</a> (als Universal Binary, 501 MByte gro&szlig;) bereit, die sich von meinem Review nicht haben abschrecken lassen. Wer zudem einige Bewegtbilder erleben will, f&uuml;r den h&auml;lt Coladia einen <a href="https://web.archive.org/web/20090511232807/http://www.coladiagames.com:80/de/treasureisland_mac/video.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videotrailer</a> bereit.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich ziehe ins Kalk&uuml;l meiner Bewertung mit ein, dass es unterschiedliche Spielergruppen gibt, und Gelegenheitsspieler von Destination: Treasure Island angetaner sein k&ouml;nnten als Adventure-Liebhaber. Auf jeden Fall hervorzuheben sind die R&auml;tsel und Aufgaben des Spiels. Sie stechen positiv heraus. Diese retten dem Vertreter aus Point und Click von Coladia quasi die Haut. Angesichts des Preises von 34,90 Euro sollte sich aber jeder gut &uuml;berlegen, ob er tats&auml;chlich so viel Geld f&uuml;r so ein &auml;u&szlig;erst kurzfristiges Vergn&uuml;gen ausgeben m&ouml;chte, zumal es praktisch keinen Wiederspielwert gibt. Dass man sich hier auf Robert Louis Stevenson beziehen kann, macht in meinen Augen keinen Unterschied aus. Viel eher noch denke ich, dass man dem Autor und seinem Roman mit diesem Spiel nur wenig gerecht wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/03/05/destination-treasure-island-kaum-zeit-seekrank-zu-werden/">Review: Destination: Treasure Island &#8211; kaum Zeit, seekrank zu werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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