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	<title>Du hast nach darknet gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach darknet gesucht - Macnotes.de</title>
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	<item>
		<title>Apple und Meta mit falschen E-Mails reingelegt</title>
		<link>https://macnotes.de/2022/03/31/apple-und-meta-mit-falschen-e-mails-reingelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 22:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2022/03/31/apple-und-meta-mit-falschen-e-mails-reingelegt/">Apple und Meta mit falschen E-Mails reingelegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Medienberichten zufolge haben Apple und Meta in Einzelfällen in den USA und Großbritannien datenschutzrelevante Kundendaten herausgegeben. Beide Firmen sind dabei auf gefälschte E-Mails hereingefallen, die jedoch von „echten“ Accounts verschickt wurden. Möglich machte dies offenbar der Handel mit Accountinformationen von Strafverfolgungsbehörden im Darknet. Am Ende könnte eine Hacker-Gruppierung namens Lapsus$, um einen minderjährigen Briten dahinterstecken.</p>
<h2>Notfall-Anfragen von echten E-Mail-Accounts</h2>
<p>Die Agentur Bloomberg berichtet unter Verweis auf „drei“ Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien, dass sowohl Apple als auch die Facebook-Mutter Meta mit sogenannten Notfall-Anfragen von Strafverfolgungsbehörden per E-Mail hereingelegt worden sind. Auch Snap Inc., der Konzern hinter Snapchat, habe solche E-Mails bekommen, es sei jedoch nicht bekannt, ob das Unternehmen auf diese reagiert hätte. Sehr wohl soll auch <a href="https://krebsonsecurity.com/2022/03/hackers-gaining-power-of-subpoena-via-fake-emergency-data-requests/">Discord schon personenbezogene Daten auf Grund ähnlicher Vorgehensweise zu Unrecht herausgegeben haben</a>.</p>
<p>Normalerweise geben Unternehmen persönliche Daten von Nutzer:innen nur dann heraus, wenn Strafverfolgungsbehörden sich auf richterliche Anordnung hin an sie wenden. Ausnahmen gibt es mitunter in manchen Ländern, wenn „Gefahr im Verzug“ ist und entsprechend eine Notfall-Anfrage gestellt wird. Sowohl Apple als auch Meta sollen in einigen Fällen in Großbritannien und den USA Auskunft erteilt haben, da die Anfragen von „echten“ E-Mail-Accounts stammten.</p>
<h3>Kundendaten herausgegeben</h3>
<p>Auf solche Anfragen hin hätten die beiden Unternehmen zum Beispiel Adressdaten, Telefonnummern und IP-Adressen herausgegeben. Die Vorfälle <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-03-30/apple-meta-gave-user-data-to-hackers-who-forged-legal-requests?sref=ylv224K8">datieren offenbar zurück auf Mitte 2021</a>.</p>
<h3>Minderjährige Hacker verantwortlich?</h3>
<p>Laut IT-Spezialisten stammten mindestens einige der gefälschten Anfragen von Minderjährigen Hackern aus Großbritannien und den USA. Tatsächlich soll der führende Kopf hinter vielen der Anfragen aus der Hacker-Gruppierung „Lapsus$“ stammen, die in der jüngeren Vergangenheit unter anderem Microsoft, Samsung und Nvidia hacken konnte.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kam es offenbar in London zu sieben Festnahmen. Die Vernehmungen der Verantwortlichen würden jedoch noch andauern.</p>
<p>Apple Inc. and Meta Platforms Inc., the parent company of Facebook, provided customer data to hackers who masqueraded as law enforcement officials, according to three people with knowledge of the matter.</p>
<h3>Weitere Hacker im Verdacht?</h3>
<p>Daneben sollen aber auch Hacker aus dem Umfeld der Gruppe „Recursion Team“ im Jahr 2021 gefälschte Anfragen gestellt haben. Diese Gruppierung löste sich zwar auf, Mitglieder davon sind aber unter anderem in der vorbenannten Lapsus$-Gruppe weiterhin aktiv.</p>
<h2>Belästigung und Finanzbetrug die Folge?</h2>
<p>Auf jeden Fall sollen die Daten aus den gefälschten Anfragen laut der Informanten Bloombergs dazu genutzt worden sein, die entsprechenden Personen zu belästigen. Darüber hinaus sehen Experten aber auch finanzielle Ausbeutung und Betrug als mögliches Ziel.</p>
<h3>E-Mails für 10 bis 50 US-Dollar im Darknet erwerbbar</h3>
<p>Die gefälschten Anfragen sollen über Monate hinweg an diverse Technologie-Konzerne verschickt worden sein. Dabei sollen auch Unterschriften von echten und fiktiven Mitarbeitern von Strafverfolgungsbehörden genutzt und gefälscht worden sein. Den Zugriff auf entsprechende E-Mails-Accounts bekamen die Hacker mitunter im Darknet. Dort werden kompromittierte E-Mail-Accounts laut Experten für mitunter nur 10 US-Dollar gehandelt, sonst auch für 50 US-Dollar.</p>
<p>Bloomberg liegen offenbar auch konkrete Details zu einzelnen Opfern vor, die die Redaktion dort jedoch aus gutem Grund nicht veröffentlicht.</p>
<h2>Ausmaß nicht fassbar</h2>
<p>In welchem Umfang Hacker auf diese Weise Zugriff auf persönliche Daten Dritter erhalten haben, ist nicht genau auszumachen. Sowohl Apple als auch Meta geben aufgrund bestimmter Transparenzverordnungen regelmäßig Auskunft über Anfragen von Strafverfolgungsbehörden und anderen Parteien, und wie häufig diesen Anfragen stattgegeben wurde.</p>
<p>Experten betonen, dass im vergangenen Jahr Strafverfolgungsbehörden vermehrt Opfer von Hackerangriffen wurden. Einige davon gehen auf Sicherheitslücken in Microsoft Exchange E-Mail-Server zurück.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Krass: Hacker handeln 500.000 Zoom-Accounts im Darknet</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/04/14/krass-hacker-handeln-500000-zoom-accounts-im-dark-web/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 23:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als hätte die Videokonferenz-Software „Zoom“ nicht genug negative Schlagzeilen in petto, werden nun im Dark Web Nutzerdaten gehandelt. Und zwar nicht wenige. Über eine halbe Million Datensätze werden dort angeboten. Doch angesichts der schieren Menge ist der Preis für die Informationen sprichwörtlich spottbillig. Die Daten, die Nutzer bei Zoom hinterlegen, sind möglicherweise genauso wichtig oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/14/krass-hacker-handeln-500000-zoom-accounts-im-dark-web/">Krass: Hacker handeln 500.000 Zoom-Accounts im Darknet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'>Als hätte die Videokonferenz-Software „Zoom“ nicht genug negative Schlagzeilen in petto, werden nun im Dark Web Nutzerdaten gehandelt. Und zwar nicht wenige. Über eine halbe Million Datensätze werden dort angeboten. Doch angesichts der schieren Menge ist der Preis für die Informationen sprichwörtlich spottbillig.</p>
<p></p>



<p>Die Daten, die Nutzer bei Zoom hinterlegen, sind möglicherweise genauso wichtig oder unwichtig wie Daten anderswo. E-Mail-Adressen und Passwörter benutzen manche User mehrfach. Warum also sollen Hacker nicht probieren sich mit passenden Informationen in Social Networks, oder auf anderen Webseiten einzuloggen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Institutionelle Nutzer gefährdet</h2>



<p>Wie nun bekannt wurde, werden im Dark Web teils 530.000 Zoom-Account-Daten verkauft, für knapp 0,002 US-Cent pro Stück. Enthalten sind E-Mail-Adressen, Passwörter, die persönliche Konferenz-URL und der HostKey, der den Nutzer als Leiter eine Konferenz autorisiert.</p>



<p>Während allerdings Privatleute damit in der Regel nur sich und ihre Freunde oder Familienmitglieder gefährden, gibt es bei institutionellen Zoom-Nutzern noch mögliche Kollateralschäden zu befürchten. Einem Medienbericht zufolge fänden sich unter den Betroffenen auch Mitarbeiter von Firmen wie Chase, Citibank oder Schulen und Universitäten. Sollten diese unachtsamerweise ein Passwort wiederverwendet haben, könnten auch Firmencomputer oder -netzwerke der Neugier der Hacker zum Opfer fallen.</p>



<p>Der Rat, <a href="https://www.bleepingcomputer.com/news/security/over-500-000-zoom-accounts-sold-on-hacker-forums-the-dark-web/">den auch Bleeping Computer gibt</a>: Ändert Eure Passwörter, solltet Ihr sie bei Zoom angegeben haben. Und informiert außerdem Eure Kollegen und Vorgesetzten, sollten sie auf die Idee kommen, Zoom einsetzen zu wollen. Denn die Videokonferenz-App hat bereits massive Datenschutzverstöße hinter sich. Möglich, dass der Handel mit den Zoom-Daten im Darknet nun so etwas wie der Sargnagel für die Software werden wird. Google zog die Reißleine bereits, <a href="https://macnotes.de/2020/04/09/google-verbietet-mitarbeitern-die-nutzung-von-zoom/">verbot Mitarbeitern die Verwendung von Zoom</a>. Aber möglicherweise wird das „<a href="https://macnotes.de/2020/04/07/zoombombing-bedroht-zoom-nutzer-das-hat-es-damit-auf-sich/">Zoombombing</a>“ vorerst eher wieder zunehmen, und nicht weniger werden.</p>
<h2>Update:</h2> In einer ursprünglichen Version hieß es im Fließtext zunächst „Milliarde“. Doch dies ist nur ein freudscher Fehler gewesen. Natürlich sind nur eine halbe Million Accounts im Darknet-Handel erhältlich. Dank an die Tippgeber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/04/14/krass-hacker-handeln-500000-zoom-accounts-im-dark-web/">Krass: Hacker handeln 500.000 Zoom-Accounts im Darknet</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Disney+ gehackt: Nutzer fassungslos</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/11/19/disney-gehackt-nutzer-fassungslos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 11:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Disney+ gehackt. Bereits wenige Stunden, nachdem der Videostreaming-Service in den USA startete wurden die ersten Accountdaten von Nutzern im Dark Web zum Kauf angeboten. Es deutet unserer Meinung nach darauf hin, dass Angreifer Zugang zu einer Firmendatenbank bekommen haben. Kein guter Start für Disney+ Am 12. November fiel der Startschuss in den USA. Als Konkurrenz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/19/disney-gehackt-nutzer-fassungslos/">Disney+ gehackt: Nutzer fassungslos</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Disney+ gehackt.</h2> Bereits wenige Stunden, nachdem der Videostreaming-Service in den USA startete wurden die ersten Accountdaten von Nutzern im Dark Web zum Kauf angeboten. Es deutet unserer Meinung nach darauf hin, dass Angreifer Zugang zu einer Firmendatenbank bekommen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein guter Start für Disney+</h2>



<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/2019/11/12/kostet-disney-749-euro-in-deutschland/">Am 12. November fiel der Startschuss in den USA</a>. Als Konkurrenz zu Netflix oder Amazon Prime Video positioniert sich das Angebot am Markt mit einem günstigen Preis und starken Marken (Star Wars, Marvel, und mehr).</p>



<p>Doch wenige Stunden nach dem Start des Service wurden im Darknet bereits „tausende“ Accounts von Disney+-Kunden für knapp 3 US-Dollar gehandelt. Teilweise werden für Disney+-Accounts sogar bis zu 11 US-Dollar aufgerufen, obwohl der Service selbst nur 6,99 US-Dollar kostet. Eine absurde Situation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hotlines stehen nicht still</h2>



<p>Kunden selbst bemerkten die Hacks vor allem durch Änderungs-E-Mails. Die wiesen sie darauf hin, dass jemand das Passwort und/oder die E-Mail-Adresse für den Account geändert hatte.</p>



<p>In den sozialen Netzwerken findet man ebenfalls Hinweise. Manche Nutzer geben an, individuelle Passwörter gewählt zu haben, teilweise durch einen Passwortgenerator erstellt. Andere geben zu, dass sie die Passwörter von anderen Diensten erneut genutzt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzer-Account untereinander verlinkt?</h2>



<p>Entsprechend lässt sich keine allgemeine Strategie der Hacker erkennen, geschweige denn, ob es sich um eine Sicherheitslücke handelt, oder gar grob fahrlässiges Verhalten Disneys.</p>



<p>In jedem Fall nutzt Disney+ keine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Für Fremde ist es also ein Einfaches, Passwörter und Log-in-Daten zu ändern, wenn sie sich nicht noch auf anderem Wege authentifizieren müssen.</p>



<p>ZDNet <a href="https://www.zdnet.com/article/thousands-of-hacked-disney-accounts-are-already-for-sale-on-hacking-forums/">dokumentiert</a> mit Hilfe von dutzenden Screenshots diverse Marktplätze, auf denen die Accounts gehandelt werden.</p>



<p>Wir halten Euch zu dem Thema auf dem Laufenden. <a href="https://macnotes.de/2019/11/08/disney-in-deutschland-ab-maerz-2020/">Nach Deutschland kommt der Service übrigens erst im März 2020</a>. Bis dahin hat Disney Zeit bei der Sicherheit nachzubessern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/19/disney-gehackt-nutzer-fassungslos/">Disney+ gehackt: Nutzer fassungslos</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutsche Telekom warnt vor gestohlenen Login-Daten</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/06/27/deutsche-telekom-warnt-vor-gestohlenen-login-daten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Jahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 12:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mal wieder liest man von Hacker-Angriffen, bei denen Zugangsdaten an die Öffentlichkeit gelangen. Nun ist es mal wieder soweit &#8211; unter anderem ist die Telekom betroffen. Sie ruft nun zum Ändern von Passwörtern auf. Betroffene Kunden angeschrieben In einer Pressemitteilung des magenta Telekommunikationsdienstleister heißt es, dass Kriminelle 64.000 bzw. 120.000 Login-Daten zu verschiedenen Diensten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/06/27/deutsche-telekom-warnt-vor-gestohlenen-login-daten/">Deutsche Telekom warnt vor gestohlenen Login-Daten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mal wieder liest man von Hacker-Angriffen, bei denen Zugangsdaten an die Öffentlichkeit gelangen. Nun ist es mal wieder soweit &#8211; unter anderem ist die Telekom betroffen. Sie ruft nun zum Ändern von Passwörtern auf.</p>
<h2>Betroffene Kunden angeschrieben</h2>
<p>In einer Pressemitteilung des magenta Telekommunikationsdienstleister heißt es, dass Kriminelle 64.000 bzw. 120.000 Login-Daten zu verschiedenen Diensten im Darknet anbieten. Darunter seien auch Telekom-Kunden. Konkret geht es um den E-Mail-Dienst T-Online. Die Telekom hat dafür stichprobenartig 90 Datensätze überprüft und festgestellt, dass die Zugangsdaten aktuell sind.</p>
<p>Wer laut der Datensätze definitiv betroffen ist, hat von der Telekom bereits ein gesondertes Schreiben enthalten. Die Telekom empfiehlt, alle Passwörter zu ändern, besonders dann, wenn die Passwörter auch woanders verwendet worden sind. Da &#8222;mehr als ein Dutzend&#8220; Unternehmen betroffen sind, ist aber davon auszugehen, dass es sich nicht um einen Hacker-Angriff handelt.</p>
<p>Stattdessen sei wahrscheinlicher, dass die Daten aus einem Phishing-Angriff stammen. Die Telekom hat daraufhin bereits die Scherheitsbehörden verständigt und Anzeige erstattet.</p>
<h2>Sichere Passwörter</h2>
<p>Grundsätzlich sollte man Passwörter nur einmal verwenden. Ideal ist es, wenn Passwörter aus einem Generator kommen, da diese nicht in Wörterbüchern auftauchen. Da man sich diese nicht gut merken kann, empfiehlt sich der Einsatz eines Passwort-Managers wie 1Password oder KeePass.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/06/27/deutsche-telekom-warnt-vor-gestohlenen-login-daten/">Deutsche Telekom warnt vor gestohlenen Login-Daten</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>2 Jahre Gefängnis für Yandex-Mitarbeiter</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/12/28/2-jahre-gefaengnis-fuer-yandex-mitarbeiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 17:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dmitry Korobov wurde von einem Gericht zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Der ehemalige Yandex-Mitarbeiter hatte versucht Betriebsgeheimnisse zu verkaufen, um ein eigenes Start-up zu gründen. Nichts weniger als den Quellcode zu Russlands größter Suchmaschine Yandex, samt Algorithmen, wollte der ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens, Dmitry Korobov, verkaufen. Medienberichten zufolge wollte er den Erlös des Verkaufs verwenden, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/12/28/2-jahre-gefaengnis-fuer-yandex-mitarbeiter/">2 Jahre Gefängnis für Yandex-Mitarbeiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dmitry Korobov wurde von einem Gericht zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Der ehemalige Yandex-Mitarbeiter hatte versucht Betriebsgeheimnisse zu verkaufen, um ein eigenes Start-up zu gründen.</p>
<p>Nichts weniger als den Quellcode zu Russlands größter Suchmaschine Yandex, samt Algorithmen, wollte der ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens, Dmitry Korobov, verkaufen. Medienberichten zufolge wollte er den Erlös des Verkaufs verwenden, um ein eigenes Start-up zu gründen.</p>
<p>Korobov wandte sich auf der Suche nach einem Käufer zunächst an den Elektronikhändler NIX, weil dort ein Freund von ihm arbeitete, und dann an Umschlagplätze im Darknet. Insgesamt wollte er rund 37.000 Euro für Quellcode und Algorithmen erzielen, die er von den Servern heruntergeladen hatte. Yandex selbst schätzt den Wert des Pakets auf jenseits von 14 Millionen Euro. Es ist davon auszugehen, dass Korobov den Wert aber nicht einzuschätzen wusste.<br />
Konkurrenten wie Google hätten solch eine Offerte jedoch laut IT-Experten nie wahrgenommen, weil der Markt für derlei Software so klein ist, dass man den Käufer schnell hätte ausfindig machen können. Mit den Algorithmen hätte man jedoch die eigene Suchmaschine möglicherweise aufwerten können.</p>
<p>Bei Yandex nahm man die Angelegenheit sehr ernst, da die gestohlenen Daten das Hauptgeschäftsfeld des Suchmaschinenanbieters beträfe, mit dem man den größten Umsatz erzielt; Behörden aus Russland wurden auf Korobovs Handlungen im Darknet <a href="http://www.kommersant.ru/doc/2884110" target="_blank">aufmerksam</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/12/28/2-jahre-gefaengnis-fuer-yandex-mitarbeiter/">2 Jahre Gefängnis für Yandex-Mitarbeiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Echtzeit-Weltkarte zeigt DDoS-Attacken</title>
		<link>https://macnotes.de/2014/08/08/echtzeit-weltkarte-ddos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2014 20:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=186350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anbieter Norse bietet eine schöne Spielerei im Internet an, eine Echtzeit-Weltkarte, die Ziele und Urheber von verteilten Denial of Service Attacken (DDoS) sind. Unter map.ipviking.com kann man sich anhand von Daten des IT-Sicherheits-Dienstleister Norse in Echtzeit ansehen, wo auf der Welt gerade DDoS-Attacken &#8222;gefahren&#8220; werden. Dabei sind die Daten keineswegs vollständig, zeigen aber fast spielerisch, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/08/08/echtzeit-weltkarte-ddos/">Echtzeit-Weltkarte zeigt DDoS-Attacken</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anbieter Norse bietet eine schöne Spielerei im Internet an, eine Echtzeit-Weltkarte, die Ziele und Urheber von verteilten Denial of Service Attacken (DDoS) sind.</p>
<p>Unter <a href="https://web.archive.org/web/20140806201006/http://map.ipviking.com:80/" target="_blank" rel="noopener">map.ipviking.com</a> kann man sich anhand von Daten des IT-Sicherheits-Dienstleister Norse in Echtzeit ansehen, wo auf der Welt gerade DDoS-Attacken &#8222;gefahren&#8220; werden. Dabei sind die Daten keineswegs vollständig, zeigen aber fast spielerisch, wie viel kriminelle Energie zu jeder Sekunde im Internet steckt. Die Daten stammen aus mehreren hundert <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Darknet" target="_blank" rel="noopener">Darknets</a> von Norse, in über 40 Ländern.</p>
<h2>DDoS Opfer und Täter</h2>
<p>In der Zeit, in der ich diesen Beitrag schreibe, aktualisiert sich im Browser-Tab die Zahl der Angriffe und &#8222;Opfer&#8220;. Wohl nicht repräsentativ, kann man erahnen, wo die meisten Aggressoren herkommen und welche Länder am häufigsten einer Attacke ausgesetzt sind. Häufigstes Angriffsziel ist eindeutig die USA mit 2328 vs 231 Angriffen auf Ziele in Hongkong, in der Zeit, in der ich schreibe. Bei den Aggressoren ist das Bild nicht ganz so eindeutig. Zwar liegt China mit 671 vor Chile mit 512, gefolgt von den USA mit 380 und den Niederlanden mit 325, doch es zeichnet sich ein deutlich vielschichtigeres Bild ab.</p>
<p>Markiert man einzelne Punkte auf der Echtzeit-Weltkarte der DDoS-Attacken, werden die Verbindungen zu ihnen und von ihnen weg hervorgehoben. Zum Teil scheint es, dass Opfer Rache nehmen und im Umkehrschluss wieder zu Tätern werden. Attacken über DDoS-Attacken, die sich ebenfalls ablesen lassen sind: Die USA werden von überall auf der Welt angegriffen, während beispielsweise Kanada nur Angriffe aus Asien erfährt. Allerdings gelten diese Aussagen nur im Rahmen der Auswertung der Daten von Norse und sind, wie erwähnt, nicht repräsentativ.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2014/08/08/echtzeit-weltkarte-ddos/">Echtzeit-Weltkarte zeigt DDoS-Attacken</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		
	</item>
		<item>
		<title>Pwn2Own-Contest: Safari, Internet Explorer und iPhone 4 sind geknackt</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/03/11/pwn2own-contest-safari-internet-explorer-und-iphone-4-sind-geknackt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 10:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=58911</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr findet der Pwn2Own-Wettbewerb statt, bei dem Hacker Laptops und andere Geräte hacken dürfen und als Preis das in die eigene Gewalt gebrachte Gerät mitnehmen dürfen. Der erste Tag ist nun vorüber und die ersten Opfer sind schon gefallen: Safari, Internet Explorer und iPhone 4. Der Safari auf Mac OS X machte den Anfang. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/03/11/pwn2own-contest-safari-internet-explorer-und-iphone-4-sind-geknackt/">Pwn2Own-Contest: Safari, Internet Explorer und iPhone 4 sind geknackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr findet der Pwn2Own-Wettbewerb statt, bei dem Hacker Laptops und andere Geräte hacken dürfen und als Preis das in die eigene Gewalt gebrachte Gerät mitnehmen dürfen. Der erste Tag ist nun vorüber und die ersten Opfer sind schon gefallen: Safari, Internet Explorer und <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 4.</p>
<p>Der Safari auf Mac OS X machte den Anfang. Der französische Sicherheitsdienstleister VUPEN versuchte sich daran und hat auf Anhieb Erfolg gehabt. Zwar hatte <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> mit dem Update auf <a href="https://macnotes.de/2011/03/09/safari-5-0-4-update-behebt-kleinere-probleme/">Safari 5.0.4</a> noch versucht, das Schlimmste zu verhindern, alle Sicherheitslücken haben sie aber nicht erwischt. Das Team VUPEN hatte schließlich noch einen Exploit, der zwei Wochen lang in Entwicklung war, eine Lücke in WebKit ausnutzt und auch mit der aktuellsten Safari-Version den Taschenrechner startete.</p>
<p>Etwas kniffliger wurde es da schon beim Internet Explorer 8. Hier wurden gleich drei geschickt kombinierte Sicherheitslücken genutzt, um ebenfalls den Taschenrechner aufzurufen. Das war notwendig, weil der Test auf einem 64-bit Betriebssystem stattfand, auf dem zahlreiche Sicherheitsfeatures aktiviert sind, darunter DEP (Data Execution Prevention), ALSR (Address Space Layout Randomization) und die Tatsache, dass der IE nur in einer Sandbox mit sehr eingeschränkten Rechten läuft.</p>
<p>An Google Chrome hatte sich niemand versucht. Ein Teilnehmer erschien gar nicht erst zum Wettkampf, ein anderer konnte keinen funktionstüchtigen Exploit präsentieren.</p>
<p>Auch ein iPhone 4 hat den Besitzer gewechselt: Mit einer Sicherheitslücke im mobilen Safari war es, wenn auch nicht auf Anhieb, möglich, das Adressbuch zu löschen. Gewissermaßen Glück hatte Charlie Miller, der das Smartphone aushebelte, dass auf dem iPhone noch <a href="https://macnotes.de/2010/11/22/ios-4-2-veroeffentlicht/">iOS 4.2</a>.1 lief &#8211; die verwendete Schwachstelle existiert in 4.3 zwar noch immer, ist aber mit der Methode nicht ausnutzbar, weil <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> ASLR implementiert hat.</p>
<p>[via <a href="https://www.darknet.org.uk/2011/03/day-one-at-pwn2own-takes-out-microsoft-internet-explorer-and-apple-safari/">Darknet</a>, <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Pwn2Own-die-zweite-iPhone-und-Blackberry-gehackt-1205977.html">heise</a>]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/03/11/pwn2own-contest-safari-internet-explorer-und-iphone-4-sind-geknackt/">Pwn2Own-Contest: Safari, Internet Explorer und iPhone 4 sind geknackt</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Mac App Store: Zweite Eindrücke und Ausblicke</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:41:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst f&#252;r kurze Zeit ist der Mac App Store nun im Netz, Erfolgsmeldungen gibt es jedoch bereits zur Gen&#252;ge. Auch die Skeptiker stellten inzwischen fest, dass weder Welt noch unabh&#228;ngige Softwareentwicklung zugrunde gingen. Praktische Apps, zivile Preise, alles gut demnach? Vorneweg: Nette Details &#8230; &#8230; generierte der Mac App Store auch schon &#8211; dass die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/19/mac-app-store-zweite-eindrucke-und-ausblicke/">Mac App Store: Zweite Eindrücke und Ausblicke</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Erst f&uuml;r kurze Zeit ist der Mac App Store nun im Netz, Erfolgsmeldungen gibt es jedoch bereits zur Gen&uuml;ge. Auch die Skeptiker stellten inzwischen fest, dass weder Welt noch unabh&auml;ngige Softwareentwicklung zugrunde gingen. Praktische Apps, zivile Preise, alles gut demnach?</p>
<h2>Vorneweg: Nette Details &hellip;</h2>
</p>
<p>&hellip; generierte der Mac App Store auch schon &#8211; dass die Kindle-App schon die Toplisten st&uuml;rmt, bevor eine &uuml;berf&auml;llige iBooks-Portierung die E-Books auf den Desktop bringt, ist eher von anekdotischer Bedeutung. Aber <strong>sprechen wir vom Geld.</strong> <a href="https://macnotes.de/2011/01/06/aperture-3-6299e-statt-199e-im-mac-app-store/">Apertures drastische Preissenkung</a> ist f&uuml;r sich genommen erfreulich f&uuml;r Neuk&auml;ufer, nimmt aber dar&uuml;ber hinaus m&ouml;glicherweise einen allgemeinen Trend zur g&uuml;nstigeren Mac-Software vorweg. App Store-Million&auml;re auch &uuml;ber den Desktop &#8211; die Erfolgsgeschichten mit dem 79-Cent-Programm werden auch im Mac App Store nur wenige schreiben. Die Chancen sind jedoch deutlich gestiegen, verglichen mit derselben App, die irgendwo im Netz irgendwie verkauft wird.</p>
<p><div data-id="574983" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Der <a href="https://macnotes.de/2011/01/07/mac-app-store-uber-1-million-download-seit-launch/">erfolgreiche Mac App Store-Launch</a> war erwartbar, erstaunlich sind die recht schnell entstandenen Reviews und Bewertungen &#8211; viel Synthetik ist dabei, aber um sich ein Bild zu machen, reichen die Nutzerkommentare in der Regel bereits durchaus. Kostenlos ist ebenso vieles &#8211; schnell eingerichtet und auch wieder schnell deinstalliert verf&uuml;hrt der Shop zum Ausprobieren, und wenn das bei den teureren Programmen noch nicht geht &#8211; die Lite-Versionen werden kommen.</p>
<h2>Kleine geile Apps</h2>
<p>Vor lauter &#8222;iPhone-Programme&#8220; und &#8222;Widget&#8220;-Gerede hat man gelegentlich aus den Augen verloren, dass &#8222;Apps&#8220; nichts anderes als ausgewachsene Programme, eben &#8222;Applikationen&#8220; sind. Der App Store auf iPhone, iPad und Co. gab dem Software-Markt im einstelligen Eurobereich einen massiven Schub. Noch wichtiger: Er zeigte einen gangbaren Weg f&uuml;r die &#8222;vorsichtigen Anwender&#8220;, die bislang mit Rechner-Grundausstattung und den Installationen ihrer Helfer arbeiteten und um alles, was wie Download oder Softwareinstallation aussah, einen gro&szlig;en Bogen machten. Hier sind Potentiale zu erschlie&szlig;en.</p>
<p>Dass der Rechner eine Universalmaschine ist, die prinzipiell zur L&ouml;sung eines weiten Spektrums von Aufgaben nach Belieben modifiziert werden kann &#8211; bei vielen Anwendern scheitert diese Metapher an der omin&ouml;sen &#8222;Modifikation&#8220;. Viele kleine verschiedene Tools anzubieten, die jeweils auf spezifische Aufgaben sehr gut abgestimmt sind und gegebenenfalls &uuml;ber Schnittstellen kommunizieren, ist absolut nichts neues. Apple hat ironischerweise einmal mehr ein altbekanntes, schon vielerorts eingesetztes Prinzip &#8211; einen <a href="https://macnotes.de/2011/01/13/bodega-appfresh-iusethis-alternativen-zum-mac-app-store-im-uberblick/">Distributionskanal f&uuml;r Mac-Software</a> &#8211; genommen und auf eine Art und Weise umgesetzt, mit der auf einen Schlag der leichte und sichere Zugriff auf eine schnell wachsende Zahl von Apps geschaffen wird, die ihrerseits einfach, klar und f&uuml;r meist sehr spezifische, leicht verst&auml;ndliche Aufgaben geeignet sind. Am Horizont d&auml;mmern dar&uuml;ber hinaus noch Touchscreen-Macs herauf &#8211; womit eine ganze Reihe von iPad-Apps auf einen Schlag auch Mac-Weihen erhalten k&ouml;nnen.</p>
<p><div data-id="574984" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Streitbarer sind die Thesen, geht es um die &#8222;professionellere&#8220; Anwenderschar. Exemplarisch m&ouml;glicherweise die Diskussion um den <strong>potentiell segensreichen Effekt des Mac App Store f&uuml;r Musiker</strong>. Dieser</p>
<ul>
<li>&hellip; sei <strong>immens angesichts einer Vielzahl von 0-15-Dollar-Apps mit professionellen M&ouml;glichkeiten</strong>, <a href="https://www.synthtopia.com/content/2011/01/06/what-the-mac-app-store-means-for-musicians/">so Synthtopia</a>. Durch einfachen Bezahlvorgang, leichte und sichere Installation und die breite Userbasis werden zahlreiche neue Nutzer gewonnen, die Grenze zwischen H&ouml;rer und Musiker zum &#8222;Prosumer&#8220; verwischen, Musik interaktiver und zug&auml;nglicher machen usw.</li>
<li>&hellip; sei <strong>gnadenlos &uuml;bersch&auml;tzt angesichts der wenigen Apps</strong>, aufw&auml;ndigen Entwickler-Zulassungsprozeduren, den praxisfernern Richtlinien in Sachen Plugins/Interaktion zwischen Apps, so <a href="https://cdm.link/2011/01/six-reasons-the-mac-app-store-means-little-for-music-creation-at-least-for-now/">die Thesen auf Createdigitalmusic</a>, dar&uuml;ber hinaus sei der Bedarf an der &#8222;Prosumer&#8220;-App-Welt ein h&ouml;chst hypothetischer.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit?</strong> Zu fr&uuml;h f&uuml;r speziellere Prognosen, aber mit einem &#8222;Mehr App-K&auml;ufer, mehr App-Coder, vielf&auml;ltigeres Angebot&#8220; wird man definitiv auf der sicheren Seite sein. Und wenn die Apps erst einmal bei den Anwendern sind, werden sie diese auch nutzen. Kurz gefasst: Mehr Leute werden mehr Spa&szlig; an mehr Ger&auml;ten haben.</p>
<h2>Komplexit&auml;tsreduktion ist das neue Normal</h2>
<p>Der Tritt in Richtung iTunes (es kommt aus der H&ouml;lle!) darf nicht fehlen: mehr als f&uuml;r alles andere sollte man Apple daf&uuml;r danken, den App Store nicht auch noch in das aufgeblasene Unget&uuml;m iTunes integriert zu haben. Statt der eierlegenden Wollmilchsau mit jahrelangen Verfettungserscheinungen iTunes noch eine Funktionalit&auml;t zu implantieren, bekam der App Store sein eigenes Programm. Hoffen kann man vielleicht gar auf weitere Vereinfachungen nach iOS-Beispiel &#8211; separate Videothek, separater App Store und vielleicht gar eine separate Sync/Backup-Verwaltung f&uuml;r die iDevices. Aber an sich geht es unter der &Uuml;berschrift um eine andere Komplexit&auml;t &#8211; der in Sachen Technik, Rechner und Internet generell.</p>
<p>Die l&auml;sst sich noch leichter meiden. Mit lockerem Drag&#8217;n Drop der App gab es schon vor Mac App Store-Zeiten ausreichend Anlass zum Bel&auml;cheln software-installierender (und deinstallierender) Windowsnutzer. Alles noch einfacher nun &#8211; und auch &uuml;ber die Frage nach der vertrauensw&uuml;rdigen Quelle, aus der das DMG hoffentlich kommt, muss man sich in den heutigen Zeiten am Mac nicht mehr stellen. An sich kann man das knappe Fazit ziehen, dass Apple hier in Sachen Programme das umsetzt, was im Musikbereich schon ihr gr&ouml;&szlig;ter Verdienst war: eine <strong>DAU-taugliche, praktische, einfache Art, online digitale G&uuml;ter einzukaufen</strong>.</p>
<p><div data-id="574985" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Das b&ouml;se Wort von den DAUs ist nun gefallen, um das sich der Kollege Trust wacker gedr&uuml;ckt hat. Seine <a href="https://macnotes.de/2011/01/17/kommentar-erst-die-ahnungslosen-dann-die-schonungslosen/">Kritik insbesondere in Richtung der App Store-Kunden im Spielesektor</a> trifft durchaus: Wer in der Vergangenheit nicht die Herstellerseiten flei&szlig;ig durchst&ouml;berte, wird sich mit dem App Store pl&ouml;tzlich im Software-Schlaraffenland w&auml;hnen und entsprechend loben, preisen und bewerten. Dass dabei vieles recycled wird, was &#8222;alten Hasen&#8220; schon seit geraumer Zeit bekannt ist, Diskussionen &uuml;ber Features und Inhalte nochmal von vorn gef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen, Anspr&uuml;che, die von den Hardcore-Usern hartn&auml;ckig eingefordert/durchgesetzt wurden, pl&ouml;tzlich wieder unter den Tisch fallen k&ouml;nnen &#8211; (hoffentlich) Kinderkrankheiten.</p>
<p>Dennoch: m&ouml;glicherweise der gr&ouml;&szlig;te Verdienst des App Store ist, dass er eine Distributionsplattform geschaffen hat, die es dem Kunden so leicht wie m&ouml;glich macht, ans Programm der Wahl zu kommen &#8211; legal, schnell, einfach. &Auml;rger mit Lizenzcodes, Freischaltungen, Online-Registrierung, vergessenen Schl&uuml;sseln usw. ist schlicht Geschichte. Man fragt sich allenfalls, warum es daf&uuml;r bis 2011 gebraucht hat.</p>
<h2>Apple, sch&uuml;tze uns</h2>
<p>Vielleicht, weil es dann doch ein wenig abschreckt, dem Hardware/OS-Anbieter auch noch die Vollmacht zu geben, Applikationen zuzulassen, abzulehnen und die entsprechenden Kriterien nach Belieben zu definieren? Klar, bei hunderttausenden von Apps geht das nicht ohne Streit und gelegentlichen Kollateralschaden, aber die <strong>Kritik am Apple-Regime &uuml;ber den App Store</strong> ist nicht unbegr&uuml;ndet.</p>
<p>Schwerer noch wiegt der &#8222;normalisierende&#8220; Effekt: letzten Endes definiert Apple, was die &#8222;seri&ouml;sen Weihen&#8220; des Stores bekommt und was in die Schmuddelecken verbannt wird. Denn Hand aufs Herz: wer wird den weniger technikaffinen Eltern nicht irgendwann ein <em>&#8222;Schau bei dem dunkelblauen A-Icon nach, da ist alles sicher&#8220;</em> an die Hand geben und sich ein <em>&#8222;&#8230;und dann noch Sourceforge&#8220;</em> ersparen?</p>
<p>Die <strong>&#8222;neue Normalit&auml;t&#8220; wird der App Store sein</strong>, und neben den allf&auml;lligen Fragen in Sachen Sex, Gewalt und Jugendschutz, der oft genug zum Erwachsenenschutz mutiert (ok, auf der <a href="https://macnotes.de/2010/07/20/app-store-jugendschutz-usk-bpjm-und-andere-deutsche-spezialitaten/">Apple-Plattform nur bedingt</a>), ist h&ouml;chst fraglich, ob man dort ein Tor Browser Bundle findet oder einen <a href="https://macnotes.de/2011/01/18/freenetproject-anonymes-darknet-auf-dem-mac-benutzen/">Freenet-Client f&uuml;r Mac OS X</a>. Und was ist eigentlich angesichts der kommenden weiteren F&auml;lle von <a href="https://macnotes.de/2011/01/08/vlc-aus-app-store-entfernt/">inkompatiblen Lizenzen</a>?</p>
<h2>Prognosen und unvermeidliches Fazit</h2>
<p>Es wird keiner gezwungen. In der Theorie richtig, praktisch hat der Mac App Store das Zeug dazu, eben Quasistandard zu werden. Auf dem iPhone wird von Cydia regelm&auml;&szlig;ig behauptet, dass der alternative App Store auf ca. 10% der Ger&auml;te installiert sei. Gef&uuml;hlt kommt mir das zu hoch vor, auch hier ist der App Store schlicht das ma&szlig; der Dinge, der Rest nach wie vor Randerscheinung. Der Mac wird einfach noch ein St&uuml;ck weit einfacher zu bedienen, die Apps noch leichter zu finden und zu installieren &#8211; jedenfalls diejenigen mit App Store-Weihen. Die neue Installations-Normalit&auml;t ist &uuml;bersichtlich, sicher und bequem und deshalb wird sie sich durchsetzen. Das &#8222;Aussperren&#8220; der Alternativen braucht es gar nicht, die Vorteile f&uuml;r den Normalanwender reichen v&ouml;llig f&uuml;r einen Siegeszug des App Store aus.</p>
<p>Womit ein weiterer Softwarebereich ganz ohne gro&szlig;en Zwang der Regulierungs- und Zulassungsmacht Apples unterworfen ist. Dass es im Apple-Appiversum dann eben allenfalls verhaltene Erotik gibt, politische Inhalte notfalls weichgesp&uuml;lt werden, die Vierbuchstabenw&ouml;rter ausgesternt werden &#8211; hey, es ist Apples Shop. Drau&szlig;en im Netz ist das alles ja nach wie vor zu haben. Alles nicht schlimm &#8211; sondern normal. Im guten wie im schlechten Sinn.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Freenetproject: Anonymes Darknet auf dem Mac benutzen</title>
		<link>https://macnotes.de/2011/01/18/freenetproject-anonymes-darknet-auf-dem-mac-benutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[rj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 15:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freenet ist nicht nur ein Provider &#8211; ein anonymes Darknet-Projekt nennt sich ebenfalls &#8222;Freenet&#8220;, und das &#8222;Freenet Project&#8220; baut seit Jahren an einer Software, die ein v&#246;llig anonymes, dezentrales und unzensierbares Netz im Netz schaffen soll. Das ist seit einigen Jahren in Betaversion auch auf dem Mac lauff&#228;hig, nur ist die Benutzbarkeit allenfalls bedingt vorhanden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Freenet ist nicht nur ein Provider &#8211; ein anonymes Darknet-Projekt nennt sich ebenfalls &#8222;Freenet&#8220;, und das &#8222;Freenet Project&#8220; baut seit Jahren an einer Software, die ein v&ouml;llig anonymes, dezentrales und unzensierbares Netz im Netz schaffen soll. Das ist seit einigen Jahren in Betaversion auch auf dem Mac lauff&auml;hig, nur ist die Benutzbarkeit allenfalls bedingt vorhanden und sind die Inhalte selbstredend zu einem gro&szlig;en Teil h&ouml;chst fragw&uuml;rdig.</p>
<p>Das Sch&ouml;ne am Internet: jeder kann sich selber ein Bild machen. In Sachen Freenet geht das via <a href="https://freenetproject.org/">freenetproject.org</a>. Dort findet sich der Java-Installer des Netzwerkclients in Version 0.7.5. Bevor sich der experimentierfreudige User nun ans Ausprobieren macht &hellip;</p>
<h2>&hellip; einige kritische Vorbemerkungen</h2>
<ul>
<li>Das Freenet ist ein <strong>komplett verschl&uuml;sseltes, dezentrales Netzwerk</strong>, das seine User praktisch komplett anonymisiert. Kurz; eine Art zensurfreies P2P-Netz.</li>
<li>Die <strong>Inhalte</strong> sind dementsprechend oft <strong>fragw&uuml;rdig bis illegal</strong>. Dabei wird</li>
<li>jeder <strong>Nutzer zum Anbieter</strong>, da die Files dezentral und verschl&uuml;sselt gespeichert werden und jeder Nutzer automatisch Plattenplatz zur Verf&uuml;gung stellt, auf dessen Inhalt er keinen Einfluss hat.</li>
</ul>
<p><div data-id="574836" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Obgleich eine R&uuml;ckverfolgbarkeit, ja selbst eine Analyse, was im &#8222;lokalen St&uuml;ck Freenet&#8220; auf der eigenen Platte liegt, durch die durchgehende Verschl&uuml;sselung zumindest massiv erschwert ist, sollte sich jeder Nutzer/Tester dar&uuml;ber im Klaren sein, dass er m&ouml;glicherweise schwerst illegale Inhalte &#8211; Stichwort Kinderpornografie &#8211; mit verbreitet und speichert. Nochmals: man bewegt sich &#8211; wenngleich anonymisiert &#8211; in <strong>einer der finstersten Ecken des Internet</strong>, you have been warned. Btw., &#8222;Ermittler spielen&#8220; im Freenet ist ein weitgehend sinnfreies Unterfangen, da die komplette Technologie darauf angelegt ist, eben das unm&ouml;glich zu machen.</p>
<h2>Funktionsweise von Freenet</h2>
<p>Alle <strong>Freenet-Inhalte liegen verschl&uuml;sselt und verteilt auf den Platten der Nutzer</strong>. Alle Inhalte, die man sich ansieht, landen auf der eigenen Festplatte &#8211; denn die Client-Software verschiedener Freenet-Dienste greift nur auf Localhost zu. Das &#8222;verteilte Darknet&#8220; speichert die Inhalte auf diese Weise dezentral, gefunden werden die Inhalte &uuml;ber Hash-Werte, die per P2P-Suche auf benachbarten Rechnern, auf wieder zu diesen benachbarten Rechnern usw. aufgesp&uuml;rt werden.</p>
<p>Alle <strong>Daten&uuml;bertragungen laufen verschl&uuml;sselt ab</strong>. Das Prinzip: niemand wei&szlig;, wo sich ein Inhalt nun befindet, niemand kann ihn l&ouml;schen. Das passiert nur, wenn ein Inhalt lange nicht abgerufen wird &#8211; dann wird er irgendwann mit anderen Inhalten &uuml;berschrieben.</p>
<p>Das klingt nach sehr langsamen und trafficintensiven Prozeduren (und das sind sie auch), dabei optimiert sich das Netz jedoch ein St&uuml;ck weit selber: h&auml;ufig abgerufene Inhalte liegen auf vielen Rechnern (und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit &#8222;in der N&auml;he&#8220;), selten abgerufene Inhalte sind schwerer bzw. langsamer abzurufen und werden bei Nichtabruf irgendwann &#8222;von selbst&#8220; verschwinden.</p>
<h2>Installation und Start</h2>
<p><div data-id="574837" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Freenet wird als Java-Applikation installiert &#8211; Mac-User sollten auf freenetproject.org direkt den Download-Link des jnlp-Installers angeboten bekommen. Nach Download startet dieser automatisch via Java Web Start und l&auml;dt die aktuellste Version von Freenet. Der Quelle wird &#8211; nicht ganz ironiefrei &#8211; vom Browser nicht vertraut.</p>
<p><div data-id="574838" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Nach dem <strong>Start des Installers</strong> wird die gew&uuml;nschte Sprache abgefragt (deu &#8211; deutsch), die Credits mit &#8222;Weiter&#8220; &uuml;bersprungen, den Default-Installationsort unter /Applications/Freenet/ kann man modifizieren, wenn gew&uuml;nscht.</p>
<p><div data-id="574839" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Der Mac-Installer bietet nur das &#8222;base&#8220;-Package an, wie man Module wie Frost nachinstalliert, wird sp&auml;ter erl&auml;utert. Der Rest der Installation l&auml;uft automatisch/selbsterkl&auml;rend ab, bei der ersten Installation erhielten wir nach dem Finish eine Fehlermeldung sowie ein leicht verschobenes Schlussfenster des Installers, was jedoch am ersten Start liegt und getrost ignoriert werden kann.</p>
<p><div data-id="574840" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Freenet startet nun automatisch den <strong>Client und eine Konfigurationsprozedur im Standard-Browser</strong>. Den man indes nicht verwenden oder, wenn m&ouml;glich, in den &#8222;history-freien&#8220; Modus stellen sollte, um das <strong>Aussp&auml;hen von Browserhistory und andere Angriffsm&ouml;glichkeiten zu eliminieren</strong>. Per Copy-Paste kann die zum Einrichten aufgerufene Localhost-Adresse aus der Browserzeile &#8211; http://127.0.0.1:8888/wizard/ &#8211; in den Alternativbrowser &uuml;bertragen werden, falls gew&uuml;nscht &#8211; dort sollte man die folgenden letzten Einstellungen vornehmen.</p>
<p>Die k&uuml;rzen wir an dieser Stelle ab: mit den &#8222;normalen&#8220; Einstellungen kann man sich durchaus sein Bild vom Freenet machen und sollte ausreichenden Schutz genie&szlig;en. Wer bereits Freunde kennt, die mit eigenem Freenet-Knoten aktiv sind, kann &uuml;ber diese seinen ersten Kontakt ins anonyme Darknet kn&uuml;pfen und dabei nochmals sicherer vor m&ouml;glicher Identifikation durch Dritte sein. Ansonsten sind folgende Schritte zu absolvieren:</p>
<p><div data-id="574841" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<ul>
<li><strong>Browserwarnung:</strong> weiter klicken</li>
<li><strong>Updates/Plugins:</strong> k&ouml;nnen mit den Default-Werten und &#8222;Fortfahren&#8220; &uuml;bernommen werden</li>
<li><strong> Verbindungen:</strong> Auswahlbutton bei &#8222;Verbinde zu Fremden&#8220; setzen, fortfahren</li>
<li><strong>Sicherheit 1:</strong> &#8222;Normal&#8220; anw&auml;hlen, fortfahren</li>
<li><strong>Sicherheit 2:</strong> &#8222;Normal&#8220; anw&auml;hlen, fortfahren</li>
<li><strong>Bandbreite:</strong> nach Leitungskapazit&auml;t ausw&auml;hlen (die Defaults bei der Freenet-Installation sind sehr langsame Werte, moderne DSL-Anschl&uuml;sse verf&uuml;gen &uuml;ber deutlich mehr Kapazit&auml;t)</li>
<li><strong>Datenspeicher:</strong> die Gr&ouml;&szlig;e des Festplattenbereichs angeben, die von Freenet genutzt werden darf. Je mehr, desto besser &#8211; f&uuml;r einen Kurztest reichen 5 Gigabyte v&ouml;llig. Wer wirklich zum Freenet-Project beitragen will, sollte hier dementsprechend GB in zwei- bis dreistelliger Zahl zur Verf&uuml;gung stellen. Diese werden anschlie&szlig;end auf der eigenen Platte auch belegt, entsprechend gehen auch Download und insbesondere Upload in die H&ouml;he!</li>
</ul>
<p>Anschlie&szlig;end <strong>l&auml;uft Freenet</strong> &#8211; die<strong> Tray-App</strong> sollte selbst&auml;ndig gestartet und nun von Rot (Disconnect) auf Blau (Verbunden) umgef&auml;rbt sein. Ansonsten kann man die Tray-App im Programme-Ordner finden, starten und per &#8222;Start Freenet&#8220; zum Verbinden ins Freenet-Darknet auffordern..</p>
<p><div data-id="574843" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Freenet-Seiten k&ouml;nnen nun &uuml;ber die zu Beginn an vorgegebenen<strong> Linkseiten</strong> gefunden und/oder gesucht werden. Schon ein Seitenaufruf ist unter Freenet eine tendenziell langwierige Sache, f&uuml;r die Suche gilt das entsprechend. Nichtsdestotrotz: wer (wie der Autor dieser Zeilen) vor mehreren Jahren das letzte Mal einen Blick auf Freenet geworfen hat, wird feststellen, dass seitdem inhaltlich zwar wenig passiert ist, die gestiegenen DSL-Bandbreiten aber ihre Spuren hinterlassen haben. Freenet ist langsam, aber benutzbar. Zum Vergleich: um 2006 war es alles andere als selbstverst&auml;ndlich, dass eine Freenet-Webseite aufgerufen und anschlie&szlig;end auch geladen wurde. Einen &#8222;funktionierenden&#8220; Eindruck machte damals fast nur das rein textbasierte &#8222;Frost&#8220;.</p>
<h2>Anonymes BBS: Frost</h2>
<p>Wer mit Usenet und BBS bereits Erfahrungen hat, der wird die Struktur von Frost schnell wiedererkennen. Frost ist eine Art <strong>&#8222;Usenet f&uuml;r Freenet&#8220;</strong> und stellt die typischen Diskussionsthreads zur Verf&uuml;gung, die indes seit einiger Zeit durch Spamattacken an der Grenze zur Nichtbenutzbarkeit sind. Frost ist als separate Java-Applikation ebenfalls bei <a href="https://sourceforge.net/projects/jtcfrost/files/frost/">Sourceforge zu laden</a>, die aus dem .rar entpackten Files k&ouml;nnen an beliebigem Ort gespeichert werden &#8211; naheliegender Speicherort: (freenet-Directory)/plugins. Gestartet wird Frost mit der frost.jar-Datei. Das Messageboard-System greift automatisch auf den Freenet-Server auf Localhost zur&uuml;ck. Ist dieser nicht mit den Standardwerten eingerichtet, m&uuml;ssen entsprechende Anpassungen in der Konfigurationsdatei vorgenommen werden, die Frost beim ersten Start unter /frost/config anlegt.</p>
<p><div data-id="574844" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Frost ist aktuell durch Spammer massiv geflutet. Auch im Freenet selbst wird auf die Verwendung der webbasierten Alternative FMS geraten. Das <strong>Freenet Message System</strong> funktioniert analog zu einem Web-Board, die Sourcen sowie notwendige Browserplougins gibt es im Freenet.</p>
<h2>Weitere Dienste</h2>
<p>Auch einen freenet-eigenen Mailclient gibt es, der allerdings nur als Alpha zur Verf&uuml;gung steht &#8211; <a href="https://web.archive.org/web/20110110053732/http://freenetproject.org:80/freemail.html">Freemail</a> kommt ebenfalls als <a href="https://web.archive.org/web/20080705184833/http://downloads.freenetproject.org/alpha/plugins/Freemail/">.jar-Paket</a> und muss ins Plugin-Verzeichnis kopiert werden. Leider ist im Fall Freemail das Freenet-Project einmal mehr etwas eingeschlafen: seit 2008 sind keine weiteren Updates verzeichnet. Diese und weitere Freenet-Dienste sind auf der Standard-Startseite von Freenet hinterlegt, die jeweiligen Installer/Plugins lassen sich zumeist auch im &#8222;normalen&#8220; Netz finden.</p>
<h2>Starten und Stoppen des Freenet-Clients: Troubleshooting</h2>
<p><div data-id="574845" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Das <strong>Taskbar-Icon</strong> eignet sich hervorragend zum <strong>An- und Ausschalten des Freenet-Clients</strong> &#8211; der zum einen geh&ouml;rig Last, zum anderen ordentlich Traffic erzeugen kann. Die Abk&uuml;rzung, gleich die Tray-Applikation mit &#8222;Quit&#8220; zu beenden, stoppt aber mitnichten den Freenet-Server, sondern eben nur das Tray-&Uuml;berwachungsprogramm. Entsprechend: erst Freenet stoppen, dann den Client beenden.</p>
<p><div data-id="574846" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Alternativ l&auml;sst sich auch der Java-Prozess <strong>in der Konsole per Kill</strong> beenden, was aber bei anderen laufenden Java-Apps zu Kollateralschaden f&uuml;hren kann. Durch ihren Ressourcenverbrauch sollte der Freenet-Java-Prozess via Konsole/Top indes leicht zu erkennen sein &#8211; im Beispiel hier PID 44944.</p>
<p>Will auch der <strong>Start des Freenet-Nodes via Taskbar-Icon nicht gelingen</strong>, kann stattdessen die freenet.jar im Freenet-Verzeichnis aufgerufen werden. So gestartet, war das Beenden des Prozesses via Taskbar-Applet regelm&auml;&szlig;ig nicht m&ouml;glich und der Kill per Konsole Beendigungsmittel der Wahl.</p>
<h2>Moralische Fragen</h2>
<p>Wie eingangs erw&auml;hnt: Das <strong>Freenet ist nach wie vor eine sehr finstere Internet-Ecke</strong> &#8211; wer das Darknet nutzt, sollte das wissen und bei entsprechender Unsicherheit die Finger davon lassen. &Uuml;ber die Existenzberechtigung, Folgen, M&ouml;glichkeiten etc. der Technik kann man sich trefflich streiten &#8211; was dem einen als ohnehin nicht benutzbare Totgeburt scheint, ist f&uuml;r den n&auml;chsten eine Ausgeburt der H&ouml;lle und stellt f&uuml;r den Dritten wiederum eine nicht unbedingt sch&ouml;ne, aber notwendige technologische R&uuml;ckversicherung dar, die unzensierbare Kommunikations- und Publikationskan&auml;le auch unter widrigsten Bedingungen erlaubt &#8211; so wird von China <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freenet">berichtet</a>, dass es &uuml;ber ein ausgedehntes, weitgehend von &#8222;westlichen&#8220; Nodes unbenerktes Freenet-Netzwerk verf&uuml;gt.</p>
<p>Einige <strong>offene Fragen zu ethischen/moralischen Aspekten</strong> von Freenet diskutiert der kurze Text zur &#8222;<a href="https://freenetproject.org/pages/about.html">Philosophie</a>&#8220; von Freenet, der Frage nach Kinderpornografie und anderen illegalen Inhalten wird auch in der FAQ <a href="https://web.archive.org/web/20110108124100/http://freenetproject.org:80/faq.html">nachgegangen</a> &#8211; nicht ohne den Hinweis, dass es durchaus eine Option sein kann, schlicht keinen Freenet-Node zu betreiben. Eine Option, die auch jedem Leser des vorliegenden Howto selbstredend offen steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2011/01/18/freenetproject-anonymes-darknet-auf-dem-mac-benutzen/">Freenetproject: Anonymes Darknet auf dem Mac benutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Mac-Malware via Twitter: Guy Kawasaki twittert Trojaner</title>
		<link>https://macnotes.de/2009/06/24/mac-malware-via-twitter-guy-kawasaki-tweetet-trojaner/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 17:04:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Apple-Ikone Guy Kawasaki Pornlinks twittert, sollten einige Alarmblocken schrillen, wenn das angebliche Video auch noch ein ActiveX-Element f&#252;r Mac nachladen und ausf&#252;hren m&#246;chte, erst recht: dass kurzzeitig ein Tweetlink Kawasakis missbraucht wurde, wird nun nat&#252;rlich wieder zum Beleg f&#252;r die steigende Trojaner- und Virengefahr auf dem Mac. Dabei d&#252;rfte der aktuelle Vorfall ein hervorragendes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Wenn Apple-Ikone Guy Kawasaki Pornlinks twittert, sollten einige Alarmblocken schrillen, wenn das angebliche Video auch noch ein ActiveX-Element f&uuml;r Mac nachladen und ausf&uuml;hren m&ouml;chte, erst recht: dass kurzzeitig ein Tweetlink Kawasakis missbraucht wurde, wird nun nat&uuml;rlich wieder zum Beleg f&uuml;r die steigende Trojaner- und Virengefahr auf dem Mac.</p>
<p>Dabei d&uuml;rfte der aktuelle Vorfall ein hervorragendes Beispiel f&uuml;r die Wirksamkeit von Brain 2.0 sein: mit nur wenig Denkaufwand kann man in einem solchen Fall bemerken, dass wohl etwas faul ist. Dennoch d&uuml;rften einige der &uuml;ber wisse er nicht einmal, wer die im Video versprochene Leighton Meester sei. Sophos <a href="https://web.archive.org/web/20090615041845/http://www.sophos.com:80/security/analyses/viruses-and-spyware/osxjahlavc.html">warnt</a> vor der <a href="https://macnotes.de/2009/06/15/osxjahlav-c-neuer-mac-trojaner-gibt-sich-als-fehlender-videocodec-aus/">einschl&auml;gig bekannten OSX/Jahlav-C-Malware</a>.</p>
<p>[mn-youtube id="dpnWncJH-bk"]</p>
<h2>Update: </h2>
<p>Kawasakis Aussage bekommt Unterst&uuml;tzung: Auf Darknet wird berichtet, dass auch andere Twitterfeeds von dem Trojanerlink <a href="https://web.archive.org/web/20090626091528/http://www.darknet.org.uk:80/2009/06/twitter-hack-spreads-porn-trojan/">heimgesucht wurden</a>. Als M&ouml;glichkeit wird eine XSS-Attacke auf Twitter genannt. <a href="https://www.heise.de/security/meldung/Gefaehrliche-Mischung-Twitter-Auto-Feeds-und-140-000-Follower-186102.html">Heise</a> wiederum nennt den Aggregator <a href="https://web.archive.org/web/20090105162021/http://examiner.com/">NowPublic</a> als m&ouml;glichen Einschleusungspunkt des Tweets in Kawasakis Feed.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2009/06/24/mac-malware-via-twitter-guy-kawasaki-tweetet-trojaner/">Mac-Malware via Twitter: Guy Kawasaki twittert Trojaner</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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