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	<title>Du hast nach cha ching gesucht - Macnotes.de</title>
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	<description>iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple</description>
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	<title>Du hast nach cha ching gesucht - Macnotes.de</title>
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		<title>Epic Games und Fortnite, Apple und Google: Das ging nach hinten los</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/08/14/epic-games-und-fortnite-apple-und-google-das-ging-nach-hinten-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 10:11:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am gestrigen Tag überschlugen sich die Ereignisse: Epic Games veröffentlichte ein Update für den Battle-Royale-Shooter Fortnite für iOS und Android. Das enthält eine neue Form von Bezahlmethode, die so in Apples App Store nicht erlaubt ist. Apple entfernt die App. Epic Games will Apple deswegen verklagen. Als alle dachten, es läuft, wie immer, entfernte auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/08/14/epic-games-und-fortnite-apple-und-google-das-ging-nach-hinten-los/">Epic Games und Fortnite, Apple und Google: Das ging nach hinten los</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Am gestrigen Tag überschlugen sich die Ereignisse: Epic Games veröffentlichte ein Update für den Battle-Royale-Shooter Fortnite für iOS und Android. Das enthält eine neue Form von Bezahlmethode, die so in Apples App Store nicht erlaubt ist. Apple entfernt die App. Epic Games will Apple deswegen verklagen. Als alle dachten, es läuft, wie immer, entfernte auch Google Fortnite aus dem Play Store.</p>
<p>Epic Games bewies ein wenig Humor. Man wollte Apple anstacheln, so scheint es. Denn zeitgleich mit der Veröffentlichung des Fortnite-Updates veröffentlichte man ein Werbevideo, das an Apples berühmten Werbespot für den Macintosh erinnert. Anders als „1984“ nannte Epic Games den Spot „Ninteen Eighty-Fortnite“. Stilistisch imitierte man Apples Werbespot.</p>
<h2>#FreeFortnite</h2>
<p>Dieser Werbespot ist Epic Games Ankündigung gegen Apple zu kämpfen. Einen ungerechten Kampf zwischen David und Goliath, wie Epic Games versucht, den Mitmenschen weiß zu machen.</p>
<p>[mn-vimeo id=&#8220;447590857&#8243;]</p>
<p>Das Video soll Protest ausdrücken gegen Apples Entscheidung, Fortnite aus dem App Store zu verbannen. Es soll aber auch die Fortnite-Gamer dazu anstacheln, sich dem Protest gegen Apple anzuschließen.</p>
<h2>Google grätscht dazwischen</h2>
<p>Doch Epic Games hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn kurz nachdem binnen weniger Stunden diese ganze Aufführung (Update → Entfernung → Aufruf zum Boykott und Klagedrohung) abgespielt war, schaltete sich Google ebenfalls ein.</p>
<p>Das Unternehmen entfernte Epics Fortnite ebenfalls aus dem Play Store. Warum? <a href="https://www.theverge.com/2020/8/13/21368079/fortnite-epic-android-banned-google-play-app-store-rule-violation">Aus vergleichbaren Gründen wie Apple</a>.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">„The open Android ecosystem lets developers distribute apps through multiple app stores. For game developers who choose to use the Play Store, we have consistent policies that are fair to developers and keep the store safe for users. While Fortnite remains available on Android, we can no longer make it available on Play because it violates our policies. However, we welcome the opportunity to continue our discussions with Epic and bring Fortnite back to Google Play.“<br /><cite>Google</cite></blockquote>
<h2>Epic wusste, was es tut</h2>
<p>Epic Games wusste, dass es mit dem Update gegen Apples „App Store“-Regeln verstoßen würde. Trotzdem hielt das Unternehmen daran fest. Es war also nachweislich auf Konfrontation aus. Es mokierte sich sogar darüber, bot einen Rabatt an für In-Game-Währung im Shooter. Spieler konnten wählen, ob Sie den normalen App-Store- oder Play-Store-Preis zahlen wollten, <a href="https://www.epicgames.com/fortnite/de/news/the-fortnite-mega-drop-permanent-discounts-up-to-20-percent">oder den günstigeren</a>.</p>
<p>Es kommt auch nicht von ungefähr, dass dieses Update gerade jetzt kommt. Denn Apple wurde in den USA bereits vor dem Justizausschuss geladen, um über die App-Store-Praktiken zu sprechen. Zu den Kritikern gehören Facebook und Mark Zuckerberg, Microsoft und andere.</p>
<p>Das Update kommt also wohlkalkuliert zu einer Zeit, da sowieso gegen Apple Stimmung gemacht wird.</p>
<h2>Epic wie ein aufmüpfiger, proletarischer Teenager</h2>
<p>Epic Games verhält sich in dieser Situation wie ein aufmüpfiger Teenager. Es möchte sich nicht an die Spielregeln halten, gerne seine eigenen Regeln aufstellen. Doch Epic Games verhält sich auch proletarisch, in dem Sinne, dass es mit seinen „Ungehorsam“ überall hausieren geht: Schaut her, wie ich mich danebenbenehmen kann, will Epic Games uns zeigen.</p>
<p>Bei dieser ganzen Geschichte wird nämlich vergessen, dass man nicht einfach tun und lassen kann, was man möchte, um dann dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben. Apple hat Regeln aufgestellt. Möchte man an diesen Regeln etwas ändern, muss man mit Apple darüber in Dialog treten. Wenn man zu keiner Einigung „käme“, dann müsste Epic Games das trotzdem akzeptieren. Man kann dem anderen schließlich nicht seine Meinung aufzwingen.</p>
<h2>Epic Games sollte Handeln überdenken</h2>
<p>Dass auch Google Fortnite aus dem Play Store entfernte ist keine Solidaritätsbekundung für Apple gewesen. Es sollte vielmehr Epic Games dazu bewegen, sein eigenes Handeln zu überdenken. Denn natürlich hat auch Google Regeln im Play Store. Eine davon hat Epic Games nun missachtet. Epics Reaktion? <a href="https://www.theverge.com/2020/8/13/21368363/epic-google-fortnite-lawsuit-antitrust-app-play-store-apple-removal">Wir verklagen Google</a>.</p>
<p>Wenn ein Restaurant sagt: Sie dürfen bei uns keine Speisen mitbringen. Dann ist das die Regel. Eine korrekte Situation wäre, mit dem Besitzer über die Regel zu reden, aber nicht mit Steinen die Scheiben des Restaurants einzuschmeißen. Genauso kommt Epic Games mir aber vor. Es will die Mauern des App Store einreißen, nur damit es „seinen Willen“ bekommt.</p>
<h2>Opportunismus pur</h2>
<p>Was mir aber total gegen den Strich geht ist, dass Epic Games sich wie ein hippes cooles Unternehmen geriert, das doch nur spielen will. Epic Games ist ein proletarischer Haufen, der denkt, dass Geld die Welt regiert. Nur das beißt sich.</p>
<p>Der Epic Games Store, den man 2018 aus der Taufe hob, ist der beste Beleg dafür. Es gab dutzende digitale Vertriebsplattformen für Spiele. Die namhaftesten sind Steam und Good old Games (GOG). Aber der Epic Games Store ist nur ein Lockmittel, um Kunden an sich zu binden und „noch mehr“ Kohle zu scheffeln. Das Unternehmen hat dort ebenfalls „Regeln“, an die sich Verkäufer halten müssen. Die Firma hat aber vieles nicht, was andere bieten. Es gibt noch keine Form von Errungenschaften (Achievements) wie bei anderen Plattformen. Doch der Epic Games Store bietet bislang auch keine Schnittstelle für Virtual Reality. Was also soll so ein Trumptower in der Spielewelt, in dem man jeden Monat Geldscheine regnen lässt (kostenlose Spiele für Mitglieder)?</p>
<h2>Epic Games gegen Apple und Google</h2>
<p>Epic Games dachte sich, mit Google kann man es ja machen. Doch auch Google hat Regeln und das Update gefiel Google nicht. Entsprechend entfernte auch Google wenige Stunden später Fortnite aus dem Google Play Store.</p>
<p>Nun verklagt Epic Games nicht nur Apple (<a href="https://web.archive.org/web/20200814003549/https://cdn2.unrealengine.com/apple-complaint-734589783.pdf">PDF</a>), sondern das Unternehmen sucht also auch die gerichtliche Auseinandersetzung mit Google (<a href="https://web.archive.org/web/20200814081314/https://cdn.vox-cdn.com/uploads/chorus_asset/file/21759099/file0.243586135368002.pdf">PDF</a>). Das ist auf der einen Seite konsequent. Es zeigt aber auch, dass das Unternehmen die Konfrontation suchte, und nichts anderes. Es hat nicht den Dialog gesucht und möchte nun über Gerichte dem Gegenüber seinen Willen aufzwingen. Koste es, was es wolle. Als Beleg dafür kann auch gelten, dass das Unternehmen die Klage quasi schon in der Schublade hatte und entsprechend öffentlichkeitswirksam agitierte. Es verging kaum Zeit zwischen dem Entfernen der App und dem Zeitpunkt als die Klage bei Gericht eingereicht wurde.</p>
<h3>Auch Spotify zeigt, aus welchem Holz es geschnitzt ist</h3>
<p>Spotify applaudierte öffentlich, dass Epic Games die gerichtliche Auseinandersetzung mit Apple sucht. Gegenüber Recodes Peter Kafka gab das Streaming-Unternehmen, das selbst mit Apple im Clinch liegt, eine entsprechende Stellungnahme ab.</p>
<blockquote class="notification is-dark is-radiusless mt-4" style="border-left: 2rem solid #22C3A7; display:inline-block;">„We applaud Epic Games&#8216; decision to take a stand against Apple and shed further light on Apple&#8217;s abuse of its dominant position. Apple&#8217;s unfair practices have disadvantaged competitors and deprived consumers for far too long. The stakes for consumers and app developers large and small couldn&#8217;t be higher and ensuring that the iOS platform operates competitively and fairly is an urgent task with far-reaching implications.“<br /><cite>Spotify</cite></blockquote>
<p>Blöd nur für Spotify, dass auch Google Fortnite entfernte und nun die Pointe nicht mehr stimmt.</p>
<p>Doch warum unterstützt Spotify nun Epic Games? Ja, weil die Verantwortlichen aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein scheinen. Aus finanziellem Druck heraus ließ sich der Geschäftsführer Spotifys kürzlich dazu herab, Musiker auf der ganzen Welt als „faul“ zu bezeichnen. Es reiche in der Welt des Streamings nicht mehr aus, alle drei Jahre ein neues Album zu produzieren. Doch auch Daniel Ek möchte damit einfach „seinen Willen“ jemand anderem aufzwingen. Wann und wie Künstler Musik produzieren, bleibt ihnen selbst überlassen. Dass das Geschäftsmodell Spotifys am liebsten jeden Tag neue Inhalte anbieten würde, weil es den Zuhörern von heute sonst schnell langweilig wird, ist ein Problem „seines“ Geschäftsmodells und nicht das der KünstlerInnen.</p>
<h2>Cupertino, wir haben ein Problem</h2>
<p>Dass es offenkundig ein Problem mit dem App Store gibt, ist nichts Neues. Ich würde mir wünschen, dass die Gründe Apples mehr diskutiert werden. Der iPhone-Hersteller hat bereits manche Entscheidungen erläutert, warum zum Beispiel Angebote wie <a href="https://macnotes.de/2020/08/06/microsoft-xcloud-ios-tests-beendet-vorerst-android-exklusiv/">Microsofts xCloud</a> oder <a href="https://macnotes.de/2020/08/07/facebooks-spiele-app-fur-ios-nur-gucken-nicht-anfassen/">Facebooks Spiele-App</a> nicht wie vom Anbieter gewünscht erscheinen. Auf der einen Seite sehen Fans nur, dass Apple dort ein eigenes Angebot namens Apple Arcade hat und aber die Konkurrenz nicht zulässt.</p>
<p>Das ist aber so nicht richtig. Denn Apple hält sich an seine eigenen Regeln und erlaubt Nutzern bei Apple Arcade, Spiele einzeln herunterzuladen. Denn darum ging es bei Apple Arcade: Jederzeit und überall spielen zu können. Das behaupten xCloud, Stadia und Co auch von sich. Doch dieses Versprechen können die Cloud-Services nicht halten. Denn sobald die Internetverbindung fehlt, kann man die Spiele nicht mehr spielen. Das ist für Kunden kein schönes Erlebnis. Entsprechend möchte Apple dieses Un-Erlebnis nicht in seinem App Store haben.</p>
<p>Fortnite ist ein lustiges, kompetitives Spiel. Doch deswegen so viel unnötigen Zinnober zu machen, halte ich für absolut übertrieben. Ich bin entsprechend nicht im Team #FreeFortnite. Ganz im Gegenteil finde ich die Attitüde von Epic Games unangebracht.</p>
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			<media:description type="html">Am gestrigen Tag überschlugen sich die Ereignisse: Epic Games veröffentlichte ein Update für den Battle-Royale-Shooter Fortnite für iOS und Android. Das enthält eine neue Form von Bezahlmethode, die so in Apples App Store nicht erlaubt ist. Apple entfernt die App. Epic Games will Apple deswegen verk</media:description>
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		<title>Wie zuverlässig wird das iPhone 12? Probleme von 5nm-Fertigung</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/06/15/wie-sicher-wird-das-iphone-12-gefahren-von-5nm-fertigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 10:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Produktion von Platinen und Mikrochips ist heute auf einem Level angelangt, auf dem Ingenieure wie Steve Wozniak kaum noch in der Lage sind eigene Produkte selbst zusammenzubauen, wie er es damals bei den ersten Apple-Computern tat. Die immer kleinere Fertigung von Bauteilen erfordert nicht nur die Verwendung von Maschinen, sie macht außerdem große Sorgfalt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/06/15/wie-sicher-wird-das-iphone-12-gefahren-von-5nm-fertigung/">Wie zuverlässig wird das iPhone 12? Probleme von 5nm-Fertigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Die Produktion von Platinen und Mikrochips ist heute auf einem Level angelangt, auf dem Ingenieure wie Steve Wozniak kaum noch in der Lage sind eigene Produkte selbst zusammenzubauen, wie er es damals bei den ersten Apple-Computern tat. Die immer kleinere Fertigung von Bauteilen erfordert nicht nur die Verwendung von Maschinen, sie macht außerdem große Sorgfalt notwendig und birgt Probleme. Entsprechend darf man die Frage stellen: Wie zuverlässig wird das iPhone 12?</p>
<p>Als Computer-Nutzer bekommt man von der Technologie hinter den Geräten in vielen Fällen nur wenig mit. Man kauft die Geräte, nutzt sie und käme aber nicht auf die Idee, sie selbst zu bauen. Selbst wenn etwas schief geht oder kaputt geht, bedeutet das in der Regel nicht, dass man mit der Materie konfrontiert wird, um die Ursachen zu erforschen. Das Gerät wird repariert oder durch ein neues ersetzt, und gut ist.</p>
<h2>Hardware-Probleme durch zunehmende Miniaturisierung</h2>
<p>Doch in den letzten Jahren setzte ein Trend zur Miniaturisierung bei Halbleitern ein. Es gibt gesicherte Erkenntnisse darüber, dass diese stete Verkleinerung dummerweise immer größere Probleme bereitet. Umso sorgfältiger muss bei der Herstellung darauf geachtet werden.</p>
<h3>HCI: Hot Carrier Injection</h3>
<p>Schon im Bereich eines halben Mikrometers (also der Größenordnung vor dem Nanometer) kommt es zu einem Phänomen, das man „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hot-carrier_injection">Hot Carrier Injection</a>“ nennt. Elektronen auf Chips können sich dummerweise durch Wärme aufladen mit kinetischer Energie und überschreiten so Grenzen, die sie eigentlich nicht hätten überschreiten sollen.</p>
<p>Problematisch wird das unter anderem bei Halbleitern, die Energiemanagement betreiben und aber auch bei SSDs. Deren Verlässlichkeit nimmt ab.</p>
<h3>NBTI: Negative-Bias Temperature Instability</h3>
<p>Bei der Fertigung unterhalb von 180nm kann es zu einem Phänomen namens „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Negative-bias_temperature_instability">Negative-Bias Temperature Instability</a>“ kommen.</p>
<p>Dieses kann die Funktionsweise von Chips beeinträchtigen. Gerade bei mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets, Laptops) kann NBTI Probleme mit den Energiesparmaßnahmen verursachen.</p>
<h3>Selbsterhitzung</h3>
<p>Ein anderes Phänomen nennt sich „self-heating“. Es tritt bei zunehmender Miniaturisierung auf und hat ebenfalls Einfluss auf die Verlässlichkeit von Bauteilen. Entsprechend gibt es natürlich <a href="https://www.nature.com/articles/srep14058">Forschungen zu den Auswirkungen von Selbsterhitzung</a>.</p>
<h2>Neue Probleme kommen, alte werden schlimmer</h2>
<p>Mit der immer größeren Verkleinerung bei der Produktion von Halbleitern treten natürlich auch andere Phänomene zutage, von denen wir manche erst noch entdecken müssen, und andere besser erforschen.</p>
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<p>Gleichzeitig werden aber vorhandene deutlich problematischer. Die Selbsterhitzung hat natürlich einen Einfluss auf die Lebensdauer von Bauteilen. Diese werden mitunter heute gar nicht mehr so alt wie noch in den 80ern und 90ern. Die Produktion von Mikroelektronik, die heute in 3D in mehreren Schichten aufgedampft wird, potenziert mögliche negative Effekte. André Lange vom Fraunhofer IIS in Dresden <a href="https://semiengineering.com/aging-problems-at-5nm-and-below/">erklärt gegenüber SemiconductorEngineering</a>, dass Selbsterhitzung und elektrische Belastung sich heute mehr denn je auf die Verlässlichkeit von Bauteilen auswirken.</p>
<blockquote><p>„The drivers of aging, such as temperature and electrical stress, have not really changed (…). However, densely packed active devices with minimum safety margins are required to realize advanced functionality requirements. This makes them more susceptible to reliability issues caused by self-heating and increasing field strengths. Considering advanced packaging techniques with 2.5D and 3D integration, the drivers for reliability issues, especially temperature, will gain importance.“ (André Lange)</p></blockquote>
<h2>Zu viel Wärme ist nicht gesund</h2>
<p>Computer haben in der Regel einen Sicherheitsmechanismus. Wenn der Prozessor zu heiß wird, schaltet sich das Gerät ab. Gemerkt haben das zum Beispiel viele iPhone-Nutzer, die im Sommer ein Apple-Smartphone als Navigationsgerät hinter der Windschutzscheibe im Einsatz haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu hohe Temperaturen wirken sich nicht nur auf das Alter der Komponenten aus, sondern auch auf deren Leistungenfähigkeit. Denn die Fähigkeit zur Bewegung von Elektronen verschlechtert sich in einem warmen Umfeld. Wir können das übrigens am eigenen Leib erleben. Denn auch unser Gehirn mag heiße Temperaturen nicht besonders gut leiden.</p>
<h2>Elektrische Felder sorgen für Störungen</h2>
<p>Ein weiteres Ungemach stellen elektrische Felder dar, die auf die Bauteile wirken. Zwar werden Mikrochips von heute mit weniger Spannung betrieben, doch sind diese eben deutlich kleiner. Entsprechend viel größer sind die elektrischen Felder, die die Arbeitsweise beeinflussen können. Dazu kommt, dass über die Zeit ein Spannungsabfall an den Bauteilen zu messen ist. Haran Thanikasalam erklärt, dass das unter anderem dazu führt, dass die Geräte beim Einschalten dann länger brauchen, bis sie funktionieren. Mit dafür verantwortlich ist die eingangs beschriebene NBTI.</p>
<p>Thanikasalam ist Ingenieur bei der Firma Synopsys, die wiederum Software entwickelt, mit der Mikroprozessoren designt werden. Er warnt, dass die Fertigung derzeit die Grenzen der Physik erreiche.</p>
<blockquote><p>„But as devices scale down, voltage scaling has been slower than geometry scaling. Today, we are reaching the limits of physics. Devices are operating somewhere around 0.6 to 0.7 volts at 3nm, compared to 1.2V at 40nm or 28nm. Because of this, the electric fields have increased. Large electrical field over a very tiny device area can cause severe breakdown.“ (Haran Thanikasalam)</p></blockquote>
<p>Das Phänomen wird „<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Time-dependent_gate_oxide_breakdown">time-dependent dielectric breakdown</a>“ (TDDB) genannt.</p>
<p>Was kann man dagegen tun? Man kann sicherstellen, die Bauteile nicht zu viel Felddichte auszusetzen.</p>
<h2>Elektromigration</h2>
<p>Ein weiteres Phänomen, dass Mikroelektronik Probleme bereitet, ist die „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromigration">Elektromigration</a>“. Die betrifft aber nicht nur die Bauteile selbst, sondern auch die Verbindungen zwischen einzelnen Bauteilen. Durch die stete Verkleinerung der Bauteile erhöht sich auch bei diesem Pähnomen die Wirkung zunehmend. Sie führt ebenfalls zur Alterung der Bauteile. Moderne digitale Systeme sind allerdings in der Lage, einen teilweisen Ausfall zu kompensieren. Ein Prozessor eines Computers würde womöglich weniger Leistung bringen, trotzdem sei dadurch die allgemeine Funktion des Geräts nicht beeinträchtigt. Doch es gibt eben auch Bauteile, bei denen die in diesem Artikel beschriebenen Effekte zum Ausfall führen können, seien es SSDs oder beispielsweise Sensoren.</p>
<h2>Simulation steckt in den Kinderschuhen</h2>
<p>Bei SemiconductorEngineering wird zudem ein Problem beschrieben, das noch eine Lösung sucht. Für die Simulation von Chipdesigns benötigt es standardisierte Modelle. Doch die Standardisierung in diesem Bereich <a href="https://semiengineering.com/aging-problems-at-5nm-and-below/">steckt leider noch in den Kinderschuhen</a>.</p>
<p>Denn in Bereichen wie diesen kann man manche Probleme schlicht nur beseitigen, indem man sie mathematisch vorherberechnet und in Simulationen optimale Rahmenbedingungen für den dauerhaften Betrieb findet. „Experimente“ im klassischen Sinn würden viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen und die Entwicklung behindern. Zudem werden sie umso schwieriger, je kleiner die Bauteile werden.</p>
<p>Vor dem Hintergrund, dass Apple im kommenden iPhone 12 auf 5nm Prozessoren setzt, erschien es uns sinnvoll, auch diese Aspekte einmal hier zu beleuchten. Es wäre umso interessanter, wenn Apples Ingenieure in einem Blog oder Whitepaper selbst auch einmal beschreiben würden, wie das Unternehmen mit den ganzen Phänomenen beim Design und der Fertigung von Mikrochips umgeht. Denn eins ist klar: Auch Apple hat beim Design seiner Chips mit den gleichen Widrigkeiten zu kämpfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/06/15/wie-sicher-wird-das-iphone-12-gefahren-von-5nm-fertigung/">Wie zuverlässig wird das iPhone 12? Probleme von 5nm-Fertigung</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die bösen Jungs dürfen das iPhone nicht vor der Kamera nutzen</title>
		<link>https://macnotes.de/2020/02/26/die-bosen-jungs-durfen-das-iphone-nicht-vor-der-kamera-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 12:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder kommen iPhones, iPads, Macs und andere Apple-Produkte in Film und Fernsehen vor. Zum Teil handelt es sich um bezahlte Produktplatzierung. In jedem Fall stellt Apple aber sicher, dass die Geräte vor laufender Kamera nur von den „guten Jungs“ genutzt werden. Ist es Küchenpsychologie, oder mehr? Apple erlaubt Filmemachern nicht, den Bösewichten iPhones zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/02/26/die-bosen-jungs-durfen-das-iphone-nicht-vor-der-kamera-nutzen/">Die bösen Jungs dürfen das iPhone nicht vor der Kamera nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class='lead'>Immer wieder kommen iPhones, iPads, Macs und andere <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-Produkte in Film und Fernsehen vor. Zum Teil handelt es sich um bezahlte Produktplatzierung. In jedem Fall stellt Apple aber sicher, dass die Geräte vor laufender Kamera nur von den „guten Jungs“ genutzt werden.</p>
<p>Ist es Küchenpsychologie, oder mehr? Apple erlaubt Filmemachern nicht, den Bösewichten iPhones zu verwenden. Das plauderte nun Regisseur Rian Johnson aus, der zuletzt bei „Knives Out &#8211; Mord ist Familiensache“ Regie führte.</p>
<h2>Verbietet Apple Bösewichten die Produktnutzung?</h2>
<p>Johnson sprach darüber im Interview mit dem Magazin VanityFair. In dem Video wird anfangs seine Aussage schon „angeteasert“. Aber eben nicht komplett. Das erfolgt erst im Laufe des Videos. Johnson kommt ungefähr bei Minute 2:55 darauf zu sprechen.</p>
[mn-youtube id="69GjaVWeGQM"]
<blockquote class="wp-block-quote">
<p>„Apple&#8230; they let you use iPhones in movies but &#8212; and this is very pivotal if you&#8217;re ever watching a mystery movie &#8211; bad guys cannot have iPhones on camera.“ (Rian Johnson)</p>
</blockquote>
<p>Nun gibt es diese Vermutung schon länger. Schon 2002 <a href="https://www.wired.com/2002/05/24s-good-guys-do-use-macs/">schrieb Wired</a> über eine Hypothese von Fans, dass in Filmen und Serien immer nur die „guten Jungs“ die Macs nutzen. Als seinerzeit die Serie „24“ mit Kiefer Sutherland startete nutzten darin alle Bösewichte PCs, die guten Charakter allerdings Macs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2020/02/26/die-bosen-jungs-durfen-das-iphone-nicht-vor-der-kamera-nutzen/">Die bösen Jungs dürfen das iPhone nicht vor der Kamera nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kritiker haben nicht immer Recht: Apple-TV+-Serien gehen in zweite Staffel</title>
		<link>https://macnotes.de/2019/11/08/apple-tv-serien-als-zweite-staffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 10:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple gibt für seine Apple-TV+-Serien eine zweite Staffel in Auftrag. See, For All Mankind, The Morning Show und Dickinson gehen allesamt in die Verlängerung. Darüber hinaus kommen die Serien beim Publikum deutlich besser an als bei Kritikern. Seit 1. November können wir das Angebot von Apple TV+ nutzen. Das ist zwar noch überschaubar, wird aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/08/apple-tv-serien-als-zweite-staffel/">Kritiker haben nicht immer Recht: Apple-TV+-Serien gehen in zweite Staffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class='lead'><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> gibt für seine <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a>-TV+-Serien eine zweite Staffel in Auftrag. See, For All Mankind, The Morning Show und Dickinson gehen allesamt in die Verlängerung. Darüber hinaus kommen die Serien beim Publikum deutlich besser an als bei Kritikern.</p>



<p>Seit 1. November können wir das Angebot von <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-tv/">Apple TV</a>+ nutzen. Das ist zwar noch überschaubar, <a href="https://macnotes.de/2019/11/05/apple-tv-mit-hoechster-bitrate/">wird aber von Apple zumindest hochwertig aufbereitet</a>, mit mehr Bitrate als bei der Konkurrenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Serien gehen in die Verlängerung</h2>



<p>Nun hat sich Apple offenbar entschieden, alle Serien auch in einer zweiten Staffel produzieren zu lassen. Man muss sagen, den Kritiken zum Trotz. Denn schon vor dem offiziellen Startschuss wurden einige Testberichte veröffentlicht. Und: Anders als die Tech-Presse geht der Feuilleton mit Apple nicht zimperlich um. Beispielsweise hieß es, die Serie „See“ sei Zeitverschwendung für den Darsteller Jason Momoa und aber auch die Zuschauer.</p>



<p>Nun zeigt sich aber, dass sowohl „The Morning Show“, „See“, „Dickinson“ und „For All Mankind“ beim Publikum besser ankommen. Das sieht man beispielsweise auf der Plattform „Rotten Tomatoes“. Dort werden Mittelwerte von Tests angegeben. So gibt es für „See“ von den Kritikern lediglich 41 von 100 Prozent, vom Publikum aber 83 von 100. „The Morning Show“ erhielt von den Kritikern 62 von 100 Punkten, vom Publikum bislang aber 95 von 100.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apple beauftragt Fortsetzungen</h2>



<p><a href="https://variety.com/2019/tv/news/for-all-mankind-morning-show-apple-tv-plus-renew-1203397350/">Das Branchenmagazin Variety berichtet</a>, dass Apple für die vier zuvor genannten Serien – zu so einem frühen Zeitpunkt – allesamt eine zweite Staffel produzieren lässt. Von „The Morning Show“ wussten wir dies zuvor bereits. Die Tinte unter den Verträgen der übrigen Produktionen sei nun aber trocken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuschauer bleiben am Ball</h2>



<p>Apple hat offiziell keine „Abozahlen“ oder „Zuschauerzahlen“ bekannt gegeben. Hinter vorgehaltener Hand sollen die Verantwortlichen aber beeindruckt sein vom Engagement der Nutzer. <a href="https://macnotes.de/produkt/apple-tv/">Apple TV</a>+ soll bereits mehrere Millionen Menschen zum Zuschauen bewegt haben, die allesamt mindestens eine Stunde Zeit damit verbrachten. Die Nutzeraktivität auf der Plattform scheint die Apple-Verantwortlichen zu überraschen.</p>



<p>Die genannten Serien starteten mit lediglich drei Episoden. Am heutigen Freitag veröffentlicht Apple wieder eine neue Folge. Es sollen dann im Wochenrhythmus weitere Episoden veröffentlicht werden. Binge-Watching gibt es bei Apple also nicht. Noch lässt es Apple ruhig angehen, <a href="https://macnotes.de/2019/11/03/niedriges-werbebudget-fuer-apple-tv/">nutzt nicht allzu viel Werbebudget für den Service</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2019/11/08/apple-tv-serien-als-zweite-staffel/">Kritiker haben nicht immer Recht: Apple-TV+-Serien gehen in zweite Staffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>iMessage sollte SMS ablösen: Apple verhandelte mit Mobilfunkern</title>
		<link>https://macnotes.de/2018/10/23/imessage-sollte-sms-abloesen-apple-verhandelte-mit-mobilfunkern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 18:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hatte offenbar vor, iMessage zum Nachfolger der alten SMS aufzubauen, das verriet Scott Forstall in einem Interview. Dass am Ende nichts daraus wurde, lag offenbar an der Blockadehaltung der Mobilfunker. Die SMS ist tot, das kann heute jeder ohne Probleme erkennen. Dass es je so kommen würde, daran hatten die Provider lange nicht glauben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2018/10/23/imessage-sollte-sms-abloesen-apple-verhandelte-mit-mobilfunkern/">iMessage sollte SMS ablösen: Apple verhandelte mit Mobilfunkern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> hatte offenbar vor, iMessage zum Nachfolger der alten SMS aufzubauen, das verriet Scott Forstall in einem Interview. Dass am Ende nichts daraus wurde, lag offenbar an der Blockadehaltung der Mobilfunker.</p>
<p>Die SMS ist tot, das kann heute jeder ohne Probleme erkennen. Dass es je so kommen würde, daran hatten die Provider lange nicht glauben wollen. Mit der Kurznachricht, die anfangs 160 Zeichen lang sein durfte und mit der sich später auch Bilder und Dateien verschicken ließen, haben die Mobilfunkanbieter weltweit Milliarden verdient. Das Geschäft mit dem Text war irgendwann sogar gewinnbringender als die reine Telefonie, bevor das Internet aufs Handy kam und bevor das Geschäft von Diensten wie WhatsApp Stück für Stück erodiert wurde.</p>
<p>Die Popularität der SMS ging immer weiter zurück, das war bereits 2011 zu sehen, als <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> seinen iMessage-Dienst vorbereitete. Da hatte man in Cupertino eine große Vision.</p>
<h2>iMessage sollte SMS ablösen</h2>
<p>-Apple habe einst verhandelt, um die klassische SMS mit einem technisch überlegenen Nachfolger aus Cupertino zu ersetzen, so der frühere Manager in einem <a href="https://www.wsj.com/articles/ugh-green-bubbles-apples-imessage-makes-switching-to-android-hard-1539867600" target="_blank" rel="noopener">Interview</a>. Die Mobilfunkbetreiber jedoch weigerten sich.</p>
<p>Sie fürchteten um ihre Einnahmen, die sie schlussendlich doch verloren.</p>
<p>Außerdem konnte man sich nicht auf eine Umsetzung einigen. Die Provider sahen sich nicht im Stande, eine plattform- und netzübergreifende Lösung zu entwickeln und zudem waren die Vorstellungen in Sicherheitsfragen wohl nicht vereinbar.</p>
<p>Apple hatte schon damals eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angestrebt.</p>
<p>Das Ergebnis ist bekannt: Apple brachte iMessage und Android-Kunden blieben draußen.</p>
<p>Der Nachfolger der SMS namens RCSE, den die Provider schließlich brachten, scheiterte schon auf den ersten Metern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2018/10/23/imessage-sollte-sms-abloesen-apple-verhandelte-mit-mobilfunkern/">iMessage sollte SMS ablösen: Apple verhandelte mit Mobilfunkern</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>iPhone 8 erst nächstes Jahr?</title>
		<link>https://macnotes.de/2017/05/03/iphone-8-erst-naechstes-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonny Random]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 04:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Bank sieht einen Marktstart des iPhone 8 erst im nächsten Jahr. Sie ist allerdings ein Außenseiter in der Gerüchteküche. Mit Gerüchten um das iPhone 8 lässt sich dieser Tage viel Aufmerksamkeit erregen. So hat sich nun auch die Deutsche Bank in den aufgeregten Diskurs eingeschaltet und spekuliert munter drauf los: Das iPhone 8, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2017/05/03/iphone-8-erst-naechstes-jahr/">iPhone 8 erst nächstes Jahr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bank sieht einen Marktstart des <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 8 erst im nächsten Jahr. Sie ist allerdings ein Außenseiter in der Gerüchteküche.</p>
<p>Mit Gerüchten um das <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> 8 lässt sich dieser Tage viel Aufmerksamkeit erregen. So hat sich nun auch die Deutsche Bank in den aufgeregten Diskurs eingeschaltet und spekuliert munter drauf los: Das iPhone 8, so die Analysten des Geldhauses, werde erst 2018 erscheinen, weil <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> noch kein Verpackungsmaterial geordert habe. &#8211; mithin eine eher fragliche Indizienkette.</p>
<h2>Kein Auftrag für Foxconn</h2>
<p>Weil <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> seinen Haus- und Hof-iPhone-Fertiger noch nicht beauftragt habe bestimmtes Packmaterial für das iPhone 8 zu produzieren, wird dieses Smartphone erst kommendes Jahr auf den Markt kommen, argumentieren die Banker.</p>
<p><div data-id="381492" class="ajaxGalleryInit" style="display:none;"></div></p>
<p>Apple habe bislang erst für das iPhone 7s entsprechende Aufträge erteilt.</p>
<p>Wir halten es da ganz mit dem <a href="http://www.businessinsider.de/deutsche-bank-possibility-iphone-8-launching-2017-5?r=UK&amp;IR=T" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Business Insider</a>:</p>
<p>It&#8217;s not clear how accurate this report is. ValueWalk isn&#8217;t known for breaking major Apple news, and a delay on this magnitude would be a huge deal for Apple.</p>
<p>Eine Verzögerung bis Ende des Jahres wurde bereits verschiedentlich diskutiert. Dass ein Start des iPhone 8 indes erst nächstes Jahr erfolgt, wirkt dagegen eher unwahrscheinlich.</p>
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		<title>Apple Pay ab Donnerstag in China?</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-ab-donnerstag-in-china/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 17:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple Pay könnte noch in dieser Woche in China starten. Dies geht auf eine Service-Kommunikation der chinesischen Guangfa Bank zurück. Möglich außerdem, dass Apple Pay demnächst in Frankreich startet. Apple hatte den Start von Apple Pay in China für Anfang 2016 vorgemerkt. Nun wurden Aufzeichnungen aus einem Chat-Supportsystem der chinesischen Guangfa Bank veröffentlicht, denen man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-ab-donnerstag-in-china/">Apple Pay ab Donnerstag in China?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Pay könnte noch in dieser Woche in China starten. Dies geht auf eine Service-Kommunikation der chinesischen Guangfa Bank zurück. Möglich außerdem, dass <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> Pay demnächst in Frankreich startet.</p>
<p>Apple hatte den Start von Apple Pay in China für Anfang 2016 vorgemerkt. Nun wurden Aufzeichnungen aus einem Chat-Supportsystem der chinesischen Guangfa Bank veröffentlicht, denen man entnehmen kann, dass am kommenden Donnerstag <a href="https://www.techinasia.com/apple-pay-launching-china-thursday-payment-partner-leaks">der Startschuss fallen soll</a>. Es ist offenbar mindestens <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> 9.2 notwendig und/oder mindestens WatchOS 2.1, wenn man den Bezahldienst Apples nutzen möchte.</p>
<p>Noch nicht so bald, aber noch in der ersten Jahreshälfte 2016 könnte Apple Pay zudem in Frankreich starten. Als Termin für die Bekanntgabe <a href="http://www.igen.fr/iphone/2016/02/apple-pay-est-en-preparation-en-france-94818">wird</a> die WWDC 2016 gesehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-ab-donnerstag-in-china/">Apple Pay ab Donnerstag in China?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>Apple Pay noch diese Woche in China, 2016 in Frankreich?</title>
		<link>https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-noch-diese-woche-china-2016-frankreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 03:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medienberichten zufolge könnte der Bezahldienst Apple Pay noch in dieser Woche in China starten. Darüber hinaus soll der Service in der ersten Jahreshälfte in Frankreich angeboten werden. Apple Pay bald in China? Apple Pay sollte in China Anfang 2016 starten. Über ein Chat-Supportsystem der chinesischen Guangfa Bank via WeChat wurde der Start am kommenden Donnerstag [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-noch-diese-woche-china-2016-frankreich/">Apple Pay noch diese Woche in China, 2016 in Frankreich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Medienberichten zufolge könnte der Bezahldienst Apple Pay noch in dieser Woche in China starten. Darüber hinaus soll der Service in der ersten Jahreshälfte in Frankreich angeboten werden.</p>
<h2>Apple Pay bald in China?</h2>
<p>Apple Pay sollte in China Anfang 2016 starten. Über ein Chat-Supportsystem der chinesischen Guangfa Bank via WeChat wurde der Start am kommenden Donnerstag <a href="https://www.techinasia.com/apple-pay-launching-china-thursday-payment-partner-leaks">bestätigt</a>. Dort werden zudem die Voraussetzungen erläutert: Nutzer benötigen offenbar mindestens iOS 9.2, wollen sie Apple Pay auf dem iPhone nutzen und mindestens WatchOS 2.1, wenn der Bezahldienst mit Apples Smartwatch genutzt werden soll.</p>
<h2>Apple Pay noch in erster Jahreshälfte in Frankreich</h2>
<p>Apple sei noch in Verhandlungen mit französischen Finanzdienstleistern. Doch der Bezahldienst Apple Pay könnte in der ersten Jahreshälfte in Frankreich starten. Als möglicher Termin für die Bekanntgabe <a href="http://www.igen.fr/iphone/2016/02/apple-pay-est-en-preparation-en-france-94818">wird derzeit</a> die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni gesehen. Dies soll eine Quelle gegenüber iGen angegeben haben.</p>
<p>Zuletzt hatte es außerdem geheißen, dass Apple 2016 Apple Pay in Spanien starten wollen, mit American Express als Partner. Ferner gelten Singapur und Hongkong ebenso als Standorte für den Start von Apple Pay noch in diesem Jahr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2016/02/16/apple-pay-noch-diese-woche-china-2016-frankreich/">Apple Pay noch diese Woche in China, 2016 in Frankreich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<title>NFL-Ansager nennen Microsoft Surface immer noch iPad</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/09/14/nfl-ansager-microsoft-surface-ipad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 02:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Microsoft hat im vergangenen Jahr einen millionenschweren Deal mit der US-amerikanischen Profi-Football-Liga, NFL, geschlossen, damit diese deren Microsoft Surface Tablet nutzen. Doch selbst wenn Trainer vor laufender Kamera die Tablets einsetzen, haben die Programm-Ansager im US-Fernsehen sich immer noch nicht daran gewöhnt. Fünf Jahre dauert den Kontrakt zwischen NFL und Microsoft, in denen Trainer das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/09/14/nfl-ansager-microsoft-surface-ipad/">NFL-Ansager nennen Microsoft Surface immer noch iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft hat im vergangenen Jahr einen millionenschweren Deal mit der US-amerikanischen Profi-Football-Liga, NFL, geschlossen, damit diese deren Microsoft Surface Tablet nutzen. Doch selbst wenn Trainer vor laufender Kamera die Tablets einsetzen, haben die Programm-Ansager im US-Fernsehen sich immer noch nicht daran gewöhnt.</p>
<p>Fünf Jahre dauert den Kontrakt zwischen NFL und Microsoft, in denen Trainer das MS Surface zum Beispiel nutzen, um Spielern neue Spielzüge zu erläutern. Schon im letzten Jahr kam es regelmäßig zu &#8222;Versprechern&#8220; von TV-Moderatoren oder Ansagern.</p>
<h2>iPad in Sprachgebrauch übergegangen?</h2>
<p>ESPNs Trent Dilfer witzelte beispielsweise darüber, wie lange der Assistenztrainer der Arizona Cardinals benötigte, um seinem Spieler etwas zu zeigen. Dabei mutmaßte er, dass dieser erst noch lernen müsse Bilder am <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> zu scrollen. Das Ganze geschah während einer Übertragung des Monday Night Football Games. Oder im Oktober 2014 nannte der Quarterback der Chicago Bears, Jay Cutler, die Microsoft Surface Tablets billige Kopien von iPads. Es gab eine ganze Reihe dieser und ähnlicher Vorfälle, die belegen, das offenbar das Wort <a href="https://macnotes.de/produkt/ipad/">iPad</a> von Apples Tablet von vielen synonym für Tablets generell verwendet wird.</p>
<p>[inline-amazon id=&#8220;B00LTO88FK&#8220;]</p>
<p>Bekräftigt wird dies durch die Tatsache, dass selbst nach eine Reihe von solchen Vorkommnissen ein Coaching durch Microsoft nicht ausgereicht hat, um die Verwechslung abzustellen. Zum Eröffnungsspieltag der neuen Saison informierte ein NBC-Moderator Al Michaels die Zuschauer nach einer Werbepause darüber, dass der Coach der New England Patriots mit seinem iPad hantiere, <a href="http://uk.businessinsider.com/microsoft-nfl-surface-tablets-ipads-2015-9" target="_blank">wie es bei Business Insider heißt</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/09/14/nfl-ansager-microsoft-surface-ipad/">NFL-Ansager nennen Microsoft Surface immer noch iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kommentar: Macht Werbung das Publishing kaputt?</title>
		<link>https://macnotes.de/2015/08/23/werbung-macht-publishing-kaputt/</link>
					<comments>https://macnotes.de/2015/08/23/werbung-macht-publishing-kaputt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Trust]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2015 00:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.macnotes.de/?p=197291</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sowohl Nutzer als auch Webseitenbetreiber haben ein Interesse daran, dass man in Zukunft weiterhin Inhalte im Web publizieren kann, vielleicht sogar werbefinanziert. Das Problem dabei sind wohl weniger die Produzenten von Adblockern als vielmehr die Werbewirtschaft selbst. Denn oft genug gibt es nur einfallslos und aufdringlich als Attribute, mit denen man Werbung im Internet beschreiben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/08/23/werbung-macht-publishing-kaputt/">Kommentar: Macht Werbung das Publishing kaputt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl Nutzer als auch Webseitenbetreiber haben ein Interesse daran, dass man in Zukunft weiterhin Inhalte im Web publizieren kann, vielleicht sogar werbefinanziert. Das Problem dabei sind wohl weniger die Produzenten von Adblockern als vielmehr die Werbewirtschaft selbst. Denn oft genug gibt es nur einfallslos und aufdringlich als Attribute, mit denen man Werbung im Internet beschreiben kann.</p>
<h2>Werbung kann cool sein, nicht aufdringlich</h2>
<p>Nutzer wollen keine Werbung, oder zumindest Werbung, die interessant aber nicht aufdringlich ist. Bei der Werbepause im TV kann man eine Pinkelpause einlegen, zum Kühlschrank gehen oder anderen Beschäftigung nachgehen. Doch im Internet gibt es außer Adblockern, die teils selbst mehr Malware und ein Vertriebskanal für zweifelhafte Geschäftsideen darstellen, keine Möglichkeit, die Werbung zu umgehen. Viel zu kurz sind die Pausen bei Videos, und bei Inhalten auf Webseiten gibt es keinen Ausweg.</p>
<p>Es gibt coole Werbespots, keine Frage &#8211; auf der ganzen Welt interessiert man sich für die Werbespots, <a href="http://www.mobilegeeks.de/der-sensationellste-super-bowl-2014-werbeclip-video/" target="_blank">die während des Superbowl gezeigt werden</a>. Die Firmen müssen dafür ein teures Budget bereithalten und sind gezwungen, in meist nur 30 Sekunden bis einer Minute, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen. Deshalb ist die Werbung während des Superbowls etwas Besonderes. Denn sie zeigt, dass Werbung auch &#8222;interessant&#8220;, &#8222;cool&#8220; oder &#8222;außergewöhnlich&#8220; sein kann. Dass es immer schon solche Werbung gab, zeigen TV-Sendungen, die Werbeclips aus der ganzen Welt dem Publikum vorstellen, teils &#8222;witzig&#8220;, teils &#8222;exotisch&#8220;.</p>
<p>Warum klappt das im Internet nicht? Wieso erkennen die Werbetreibenden nicht die Chancen im Medium und belästigen stattdessen die Nutzer mit aufdringlichen Werbeformaten mit dazu noch äußerst uninspirierten Bannern oder Clips?</p>
<h2>Werbung macht das Publishing kaputt</h2>
<p>Dies ist ein Aspekt, wieso Werbung im Internet die Exiszenz von Publishern bedroht. Denn Inhalteanbieter würden gerne mittels Werbung verdienen. Doch keinem Nutzer möchte man so etwas Aufdringliches und Langweiliges aufs Auge drücken. Manche behaupten sogar, dass Werbung sogar <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/web/s-p-o-n-die-mensch-maschine-schlechte-werbung-schadet-der-demokratie-a-803266.html" target="_blank">die Demokratie gefährdet</a>.</p>
<p>Dazu kommt, dass Werbung technisch absolut nicht mehr zeitgemäß ist, und zwar in technischer Hinsicht. Google hat das Diktat der Sparsamkeit und Schnelligkeit ausgegeben. Betreiber von Webseiten, die es ernst meinen, versuchen, diesen Vorgaben zu folgen. Doch das alles hilft nur wenig, weil Werbeanbieter sie im Stich lassen, bei dem Bestreben. Wir reduzieren den Einsatz von Javascript, optimieren den Code, führen Caching von Objekten ein, fügen Ressourcen-Dateien zusammen, optimieren CSS oder die Bilder. Zudem nutzen wir bei Macnotes Googles ModPagespeed für den Server, um noch mehr Optimierungen vorzunehmen und &#8222;ohne Werbung&#8220; gibt es dann sogar 100 von 100 Punkten. Doch die Werbung macht das alles kaputt. Sie taucht in den Optimierungsvorschlägen von SEO-Tools wie Googles Pagespeed auf. Werbetreibende scheren sich einen feuchten Kehricht um Bandbreite oder Zugriffszeit, für sie muss es nur schön aussehen, wobei schön relativ ist, denn manche Banner sind einfach mehr als hässlich &#8211; ein bisschen erinnert mich das an die Fraktion der Flash-Fans, die Anfang der 1990er Jahre das Web mit Flash-Webseiten befüllt hat, koste es, was es wolle.</p>
<p>Beleg dafür, wie armselig Werbetreibend im Internet mit den Ressourcen umgehen zeigt zum Beispiel die <a href="http://murphyapps.co/blog/2015/8/22/crystal-benchmarks" target="_blank">Auswertung von Dean Murphy</a>. Murphy entwickelt eine Art Adblocker für <a href="https://macnotes.de/plattform/ios/">iOS</a> namens Crystal. Er hat in den letzten Monaten sein Tool mit 10 populären Webseiten getestet und dabei festgestellt, dass diese teilweise 73% schneller laden und 53% weniger Bandbreite benötigen, mit Einsatz von Crystal. Zu den Seiten, die Murphy für seinen Test heranzieht, gehören Kotaku, The Verge oder die New York Times und der Business Insider. Es ist in meinen Augen ein Armutszeugnis für Werbetreibende, wenn ihre Handvoll Banner genauso viel Bandbreite benötigt, wie der Rest der ganzen Webseite.</p>
<h2>Apple News eine Chance?</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund möchte ich einen Gedanken präsentieren, den vielleicht nicht alle teilen werden. Ich empfinde das kommende <a href="https://macnotes.de/firma/apple/">Apple</a> News und möglicherweise sogar eine ganze Reihe anderer &#8222;geschlossener&#8220; Nachrichten-Plattformen als Chance. Warum? Bei Apple News kontrolliert Apple die Werbung. Die Anbieter müssen sich an die Vorgaben von iAds halten und Apple akzeptiert nicht jede Werbung.</p>
<p>Für Nutzer bedeutet das, dass man in vielen Fällen auf Ressourcen hin optimierte Anzeigen zu sehen bekommt. Etwas, das das &#8222;freie&#8220; Internet von selbst offenbar nicht hinbekommt. Ich empfinde deshalb ein geschlossenes System wie Apple News als &#8222;Arschtritt&#8220; für den Rest der Werbebranche. Darüber hinaus, wird bei iAds die Werbung geprüft, ähnlich dem System zur Prüfung von Apps im <a href="https://macnotes.de/produkt/app-store/">App Store</a>. Dass Apples App Store kein Malware-Problem hat, anders als Googles Play Store, ist hinlänglich bekannt. Deshalb könnte ein System à la Apple News ebenfalls das zunehmend virulente Problem von Malware begegnen, die sich in Werbebanner versteckt.</p>
<p>Das erste <a href="https://macnotes.de/produkt/iphone/">iPhone</a> gibt es seit 2007. Wenn sich die Werbebranche in 8 Jahren nicht auf die Bedürfnisse von &#8222;Mobile&#8220; einstellen kann, dann zeugt das von der Borniertheit und dem Unwissen der Verantwortlichen und man ist selbst Schuld, dass Adblocker das Internet versuchen wieder zu einem Surfvergnügen zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://macnotes.de/2015/08/23/werbung-macht-publishing-kaputt/">Kommentar: Macht Werbung das Publishing kaputt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://macnotes.de">Macnotes.de</a>.</p>
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