rj, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/rj/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Mon, 30 Aug 2021 10:12:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg rj, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/rj/ 32 32 Rezension: iKnow Gut zu Wissen – iTunes 10 https://macnotes.de/2011/05/22/rezension-iknow-gut-zu-wissen-itunes-10/ Sun, 22 May 2011 12:11:42 +0000 http://www.macnotes.de/?p=62162 Mit der iKnow-Reihe hat Data Becker eine kleinformatige Buchreihe für Einsteiger gestartet, deren „iTunes 10 für iPod, iPhone und iPad“ sich einem der umstritteneren Softwaresegnungen Apples widmet. Florian Sailers Buch erläutert iTunes 10 auf ansprechende und einsteigerfreundliche Art und geht dabei oft erstaunlich weit in die Tiefe. Auch die erfahrenen Nutzer dürften einiges an nützlichen […]

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Mit der iKnow-Reihe hat Data Becker eine kleinformatige Buchreihe für Einsteiger gestartet, deren „iTunes 10 für iPod, iPhone und iPad“ sich einem der umstritteneren Softwaresegnungen Apples widmet. Florian Sailers Buch erläutert iTunes 10 auf ansprechende und einsteigerfreundliche Art und geht dabei oft erstaunlich weit in die Tiefe. Auch die erfahrenen Nutzer dürften einiges an nützlichen Infos finden.

Über 220 Seiten im halbierten Din A4-Format erläutern in acht Kapiteln plus Schlusswort und ordentlichem Glossar iTunes vom simplen Musikabspielen über iTunes-Store, Video und Videothek, Ping, Apps, Synchronisierung mit iDevices bis hin zu Medienfreigaben und Remote-Steuerung.

Inhalt

iTunes 10 wird in acht Kapiteln erläutert: Einsteigerwissen, Multimedia-Inhalte, iTunes Store, Apps und iBooks, Organisaton und Backup, Mixe mit Ping und Genius, Synchronisation mit iDevices, iTunes und Netzwerk/Streaming. Die Bebilderung ist zweckdienlich, die Info- und Tipp-Boxen gut eingesetzt.

Grob kann man das Buch zweiteilen in die „Basics“ in den ersten Kapiteln, später werden viele Themen wieder aufgegriffen und vertieft. Was wohin gehört, wird jeder anders sehen, an sich ist die Einsteiger/Fortgeschritten-Struktur gelungen.

Störend ist gelegentlich das „Stehenbleiben auf halbem Weg“ – so wird regelmäßig (treffend) beschrieben, dass iTunes die Eigenheit hat, besser zu wissen als der User, was gut für ihn ist. Das apple-typische Bevormundung wird dann zwar angesprochen, aber selten „im Prinzip“ erklärt oder mit den notwendigen Infos hinterfüttert. Das iTunes-Prinzip als Datenbank gegenüber den „Ordnerstrukturen“ anderer Player wird nie konkret angesprochen, der Speicherort der Mediafiles ebenso allenfalls am Rande, schmerzlich wird die Information über das ID3-tagbasierte Strukturieren durch iTunes vermisst. Solang man sich tatsächlich wie beschrieben via iTunes-Store sowie als CD-Einleser die Mediathek aufbaut, ist das in der Regel in Ordnung, bestehende Sammlungen auf Platte sind aber gerne weniger sortiert und führen zu häufigen, aber nicht näher beschriebenen Problemen eben bei Ein- und Umsteigern. Das ist jedoch der einzige schwerer wiegende, inhaltliche Mangel.

Jenseits dessen ist der iTunes 10-Titel aus der iKnow-Reihe ein gelungenes Einsteigerbuch, das auch für den erfahrenen Anwender noch einige nützliche iTunes-Anwendungsschätzchen hebt, die Funktionen aller (!) iTunes-Anwendungsbereiche kompetent und verständlich erklärt und dabei nicht „unausgewogen“ wird dahingehend, dass beispielsweise der User ohne iPhone mit dem Gutteil des Buches nichts anfangen könnte.

Gestaltung

Die Anrede. Geschmacksache, ich selber mag es, wenn ein Autor „mit mir spricht“, insbesondere, wenn es um Einsteigerformate geht. Hier schießt Sailer gelegentlich über das Ziel hinaus, den Hinweis, dass man die Tipps nicht von ihm hat, wenn der Chef die iTunes-via-iPhone-Mediathekbeschallung im Büro entdeckt, braucht es nicht. Spätestens, wenn es um die Apple-AGB und -Datenschutzbestimmungen geht, wird es kontraproduktiv – statt der nett gemeinten, aber wenig hilfreichen Bemerkungen, dass man ja eh zustimmen muss, wäre hier eine kurze Info angebrachter gewesen, wozu man denn nun sein Einverständnis gibt. Wenn dafür eine Top10-Liste der meistgeladenen iTunes-Songs gefehlt hätte, wäre das problemlos verschmerzbar gewesen.

Die positive Seite des Ganzen: Insbesondere die weiterführenden Tipps werden nicht zuletzt durch die Sprache des Autors zur sehr praxisnahen Geschichte, bei der oft der „Ach, stimmt, dafür kann ich das wirklich mal nehmen“-Effekt greift.

Wer braucht das Buch?

Man hat ein iGadget und nun zwangsläufig iTunes auf der Kiste, wo es doch der Winamp die ganze Zeit perfekt getan hat. Wer in der Situation antesten will, was die Apple-Welt auch im Windows-Lager machen kann: zugreifen. Wer (wie der Autor) iTunes hasst und nicht müde wird zu behaupten, es käme direkt aus der Hölle: das Buch hat durchaus Versöhnungspotentiale, die einige Vorteile der iTunes-Eigenheiten entdecken und wertschätzen helfen.

Wer sich seit Monaten vorgenommen hat, endlich einmal grundsätzlich das iTunes-Mediencenter auf Vordermann zu bringen, aber dann nach der zweiten Anleitungs- und Tipps-Seite surftechnisch abschweifte: das Buchformat hat in dem Fall allgemein seine Vorteile, „iKnow Gut zu wissen – iTunes 10“ auch. Natürlich: wer sein iTunes und das iDevice bereits voll im Griff hat und nun noch zwei, drei bisher unbekannte Tipps entdecken will, wird dasselbe auch im Netz schaffen – ohne Totholz und zum Nulltarif. Allen anderen ist der Titel hiermit gerne empfohlen.

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Big Brother Award für Apple: iPhone-Datensammelei in der Kritik https://macnotes.de/2011/04/02/big-brother-award-fur-apple-iphone-datensammelei-in-der-kritik/ https://macnotes.de/2011/04/02/big-brother-award-fur-apple-iphone-datensammelei-in-der-kritik/#comments Sat, 02 Apr 2011 08:22:16 +0000 http://www.macnotes.de/?p=60023 Für die Strategie der „Geiselnahme ihrer Kunden mittels teurer Hardware und darauf folgende Erpressung, den firmeneigenen zweifelhaften Datenschutzbedingungen zuzustimmen“ erhält Apple Deutschland einen der Big Brother Awards 2011, mit dem alljährlich Datenkraken ausgezeichnet werden, die sich für die Zerstörung von Privatsphäre und dem Ausspähen privater Daten verdient gemacht haben. In den vergangenen Jahren ist der […]

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Für die Strategie der „Geiselnahme ihrer Kunden mittels teurer Hardware und darauf folgende Erpressung, den firmeneigenen zweifelhaften Datenschutzbedingungen zuzustimmen“ erhält Apple Deutschland einen der Big Brother Awards 2011, mit dem alljährlich Datenkraken ausgezeichnet werden, die sich für die Zerstörung von Privatsphäre und dem Ausspähen privater Daten verdient gemacht haben.

In den vergangenen Jahren ist der Kelch an Apple vorbeigegangen – teilweise durch schlecht begründete Vorwürfe, teils wegen der übermächtigen Konkurrenz. 2011 ist es nun – ein Jahr nach unserer Prognose – so weit: Apple erhält eine der Datenkraken-Auszeichnungen angesichts der Pflicht, iTunes und App Store zu nutzen, will man das teuer gekaufte iPhone auch verwenden. 117 Seiten EULA müssen zugestimmt werden, in denen Apple sich allerlei Verwendungen der umfassend erhobenen Kundendaten genehmigen lässt.

Die Begründung der Preisverleihung führt entsprechend auch an, dass Apple die Erhebung und Weitergabe von „Daten wie namentlich Beruf, Sprache, Postleitzahl, Vorwahl, individuelle Geräteidentifizierungsmerkmale sowie Ort und Zeitzone, wo Apple Produkte verwendet werden“ genehmigen lässt, inbegriffen der Möglichkeit, dass Apple „präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben [darf], einschließlich des geographischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit.“

Um eine Geiselnahme handle es sich, weil ohne die Einwilligung des Nutzers nach dem iPhone-Erwerb das teure Gerät mehr oder weniger nutzlos ist – andere Anbieter würden zeigen, dass man Smartphones auch ohne derart umfassende Datenerhebungen in einen durchaus nutzbaren Zustand versetzen kann. Insbesondere der obligatorischen Nutzung von App Store und iTunes ist die höchst invasive Datensammelgenehmigung geschuldet.

Letzteres ist ein Vorwurf, der Apple zurecht gemacht werden kann – offenbar wird an der Preisverleihung aber auch das Dilemma der Datenschützer, die sich mit dem Problem konfrontiert sehen, eine Abwägung zwischen invasiven und nützlichen „Kundendiensten“ vornehmen zu müssen. Die Erfassung (und die damit einhergehende erneute Lademöglichkeit) gekaufter Apps hat einigen Nutzern (dem Autor inbegriffen) schon einige Euro erspart, die Ortung des iPhone per GPS ist notwendige Vorausbedingung für die sinnvolle Nutzung geolocation-basierter Dienste von Tom Tom bis Aroundme und so weiter. Zuletzt der Vorwurf, die Konkurrenz mache es besser: die Lektüre der Datenschutzbestimmungen Googles (ohne entsprechenden Account macht auch ein Android wenig Freude) ist auch nicht von erbauender Art.

Erwarten kann man indes von Apple einmal mehr, dass sie ihrer selbstproklamierten Vorreiterrolle in Sachen Innovation, Design und Useability auch in anderen Bereichen gerecht werden – und Möglichkeiten dafür sind durchaus gegeben, auch ohne Abstriche bei der Bedienungsfreundlichkeit zu machen, die man sich mit der Datenpreisgabe bisher vergleichsweise teuer erkaufen muss. In derselben Kategorie wie Facebook bei derselben Preisverleihung als Datenkrake ausgezeichnet zu werden, sollte vermeidbar sein.

Alle Preisträger und Laudatien sind auf der Big Brother Award 2011-Seite nachzulesen.

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Cydia Version 1.1 erschienen: Schneller und schlanker https://macnotes.de/2011/03/26/cydia-version-1-1-erschienen-schneller-und-schlanker/ Sat, 26 Mar 2011 14:32:03 +0000 http://www.macnotes.de/?p=59714 Die Verbesserungen bei Cydia in der heute erschienenen Version 1.1 scheinen die Jailbreaker zu erfreuen, denn der Download des aktualisierten, alternativen Installers ist aktuell Glückssache. Eine Resumefunktion und verbesserte Suche sind die herausstechendsten Eigenschaften. Die Aktualisierung meldet sich als Popup beim Start von Cydia – wenn die Aktualisierungsserver erreichbar sind. Bis morgen Geduld zu haben, […]

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Die Verbesserungen bei Cydia in der heute erschienenen Version 1.1 scheinen die Jailbreaker zu erfreuen, denn der Download des aktualisierten, alternativen Installers ist aktuell Glückssache. Eine Resumefunktion und verbesserte Suche sind die herausstechendsten Eigenschaften.

Die Aktualisierung meldet sich als Popup beim Start von Cydia – wenn die Aktualisierungsserver erreichbar sind. Bis morgen Geduld zu haben, könnte Arbeit ersparen – hier sind einige Pakete nicht sauber geladen und erst im zweiten Anlauf installiert worden.

Anschließend ist mit Cydia 1.1 der komplette Alternativ-App Store runderneuert und laut Sauriks Statement insbesondere schneller, stabiler und schlanker geworden. Die Suchfunktion – beim Eingeben des ersten und zweiten Buchstabens meist eine ziemlich träge Geschichte – wurde beschleunigt, der Resume abgebrochener Downloads wurde zu einem „Komplett-Resume“ aufgebohrt, der die Fortsetzung bei einem beendeten und neugestarteten Cydia vom Abbruchs-Zeitpunkt an erlaubt.

Saurik wies darauf hin, dass die Deinstallation bereits vorhandener Pakete bei einem Upgrade vollkommen normal seien – die Selbstverständlichkeit wurde nachgefragt, weil manche User offenbar Angst hatten, dass auch Repositorys mit deinstalliert werden könnten, was jedoch nicht der Fall ist.

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In eigener Sache: Ein Abschied in der Chefredaktion https://macnotes.de/2011/03/15/in-eigener-sache-ein-abschied-in-der-chefredaktion/ https://macnotes.de/2011/03/15/in-eigener-sache-ein-abschied-in-der-chefredaktion/#comments Tue, 15 Mar 2011 11:27:09 +0000 http://www.macnotes.de/?p=59110 In Zukunft wird es auf Macnotes.de wohl weniger häufig zu lesen sein, dass iTunes direkt aus der Hölle kommt: jobwechselbedingt steht heute mein Rückzug aus der Chefredaktion an. Zum Anlass ein – versprochen – kurzes Resümee und mehrere Dankeschöns. Sechs Jahre sind im Netz eine mittlere Ewigkeit, und mit dem Abschied bei der Macnotes-Betreiberin Fliks […]

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In Zukunft wird es auf Macnotes.de wohl weniger häufig zu lesen sein, dass iTunes direkt aus der Hölle kommt: jobwechselbedingt steht heute mein Rückzug aus der Chefredaktion an. Zum Anlass ein – versprochen – kurzes Resümee und mehrere Dankeschöns.

Sechs Jahre sind im Netz eine mittlere Ewigkeit, und mit dem Abschied bei der Macnotes-Betreiberin Fliks GmbH kommt für mich auch der aus der Chefredaktion. Auch auf Macnotes ist es jetzt fast drei Jahre her, dass ich unter anderem den Satz „Disclosure: ich bin flikser und mag keine Macs.“ in meinen ersten Kommentar geschrieben habe und mir seitdem einiges anhören durfte, wie man dann eben doch an den Teilen hängenbleibt. Das Schlimme: es stimmt tatsächlich. Auch wenn man die iDevices nach wie vor selbstredend jailbreaken muss, damit sie wirklich Freude machen.

Knapp drei Jahre nach dem Einstieg bei Macnotes glaube ich, dass wir uns trotz aller noch anstehenden Verbesserungen auf die Schulter klopfen können – Macnotes ist eine der Anlaufstellen für die deutschsprachige Applegemeinde, dem gewährten Vertrauensvorschuss nach der Übernahme sind wir hoffentlich gerecht geworden, und persönlich kann ich nur sagen, dass mir niemand reingeredet hat, was ich nun schreiben soll und was nicht. Das in meinen Augen wichtigste an Macnotes ist jedoch, dass der Satz vom Bloggen nach wie vor zutrifft: solange ein Blog eine gemeinsame Veranstaltung ist, auf der man diskutiert, streitet, sich hilft und gegenseitig informiert und nicht nur die Inhalte abgekippt werden, solange ist alles gut.

Macnotes hat mir riesigen Spaß gemacht und ich hoffe, das hat man gemerkt. Ebenso, dass man es auch weiterhin merkt, denn ein Komplettrückzug ist nicht geplant und ich bin recht zuversichtlich, dass man sich auch in Zukunft über dann eben als Gastautor geschriebene Beiträge meinerseits freuen oder ärgern kann. An der Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an Kolleginnen und Kollegen, Kommentatoren und Diskutanten, ich hab ne Menge hier gelernt und eine feine Zeit gehabt. Man liest sich!

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Jon Bon Jovi vs. Steve Jobs: iTunes hat die Musik getötet https://macnotes.de/2011/03/15/jon-bon-jovi-vs-steve-jobs-itunes-hat-die-musik-getotet/ https://macnotes.de/2011/03/15/jon-bon-jovi-vs-steve-jobs-itunes-hat-die-musik-getotet/#comments Tue, 15 Mar 2011 09:32:18 +0000 http://www.macnotes.de/?p=59113 Er hasse es, „wie ein alter Mann zu klingen“, so Jon Bon Jovi in seinem Statement zu iTunes, Jobs und der Musik, aber er tut genau das. Steve Jobs habe mit iTunes die „Magie“ in der Musik getötet, die für jemanden wie Bon Jovi bezeichnenderweise im Plattenladen und der LP gelegen hat. „Steve Jobs ist […]

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Er hasse es, „wie ein alter Mann zu klingen“, so Jon Bon Jovi in seinem Statement zu iTunes, Jobs und der Musik, aber er tut genau das. Steve Jobs habe mit iTunes die „Magie“ in der Musik getötet, die für jemanden wie Bon Jovi bezeichnenderweise im Plattenladen und der LP gelegen hat.

„Steve Jobs ist persönlich dafür verantwortlich, den Musikbusiness getötet zu haben“ – nach dem Abschließen eines Rekordjahres mit Tour-Einkünften in dreistelliger Millionenhöhe muss das Statement Bon Jovis wohl in der Tat mit beginnender Altersdemenz entschuldigt werden.

Ausgerechnet dem Akteur vorzuwerfen, den Business getötet zu haben, den er gegen den Willen der Majors ins 21. Jahrhundert hinübergerettet hat, ist dreist. Dass ein gealterter Fönwellenrocker wie Bon Jovi die Magie alleine im Plattenladen erblickt und von Schulhofkassetten nichts mitbekommen hat, läuft hingegen unter „war nicht anders zu erwarten“.

Immerhin in einem Punkt liegt er nicht vollkommen jenseits der Realität: Kopfhörer aufsetzen und Regler auf 10 ist in Zeiten digitaler Player, ordentlicher In-Ears und Gehörschutzdrossel einfach nicht mehr dasselbe wie zu Zeiten der Cassetten-Walkmen.

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iPad 2: Erste Charge abverkauft, 30% der Käufer iPad 1-Besitzer (Update) https://macnotes.de/2011/03/14/ipad-2-erste-charge-abverkauft-30-der-kaufer-ipad-1-besitzer/ https://macnotes.de/2011/03/14/ipad-2-erste-charge-abverkauft-30-der-kaufer-ipad-1-besitzer/#comments Mon, 14 Mar 2011 13:49:38 +0000 http://www.macnotes.de/?p=59085 Die iPad 2-Bestände sind ausverkauft: aus den USA wied vermeldet, dass Apple Stores, Walmart und Konsorten keine neuen Apple-Tablets mehr in den Shops haben. Der einmal mehr extrem erfolgreiche Produktlaunch hat die Apple-Nutzerschar weiter vergrößert, die Modelle verkaufen sich annähernd gleich gut. Die Umfrage sollte mit Vorsicht genossen werden, denn nur 236 Käufer wurden befragt […]

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Die iPad 2-Bestände sind ausverkauft: aus den USA wied vermeldet, dass Apple Stores, Walmart und Konsorten keine neuen Apple-Tablets mehr in den Shops haben. Der einmal mehr extrem erfolgreiche Produktlaunch hat die Apple-Nutzerschar weiter vergrößert, die Modelle verkaufen sich annähernd gleich gut.

Die Umfrage sollte mit Vorsicht genossen werden, denn nur 236 Käufer wurden befragt und keine Angabe über die Stichprobenauswahl gemacht. Ein Indiz, dass Apple seine Kundenbasis mit dem iPad 2-Launch weiter verbreitert hat, sind die knapp 50% PC-Nutzer in den iPad 2-Warteschlangen durchaus. Das Tablet als neue Geräteklasse kann als etabliert gelten.

Erstaunlich sind die immerhin 30% der Käufer des iPad 2, die bereits ein iPad der ersten Generation besitzen. Die „Halbwertszeit“ des iPad ist demnach für eine recht große Gruppe der Nutzer erstaunlich kurz – unbenommen sind die inneren Werte des neuen Tablets deutlich optimiert worden, dass nach noch nicht einmal einem Jahr iPad-Besitz gleich das Folgemodell angeschafft werden muss, mag auch damit zusammenhängen, dass in Mehrpersonenhaushalten der Trend wahrscheinlich zum Zweit-Tablet geht und die „Launch-Käuferschaft“ als überdurchschnittlich technikverliebt betrachtet werden darf.

Vermutet wird, dass eine halbe Million iPad 2-Geräte über das Wochenende abverkauft wurden. Damit wurden die 300.000 iPad-Verkäufe beim Launch des ersten iPads deutlich übertroffen. Die Analyse der Käufer-Stichprobe zeigt einen überall gesunkenen Anteil von Applegerät-Vorbesitzern unter den Käufern des iPad 2 gegenüber dem iPad 1-Launch. Von 92% iPod-Besitzern unter den iPad 1-Käufern sank der Anteil auf nun 80% unter der ipad 2-Käuferschar, Macs besitzen 51% der Käufer, gegenüber 74% im letzten Frühjahr.

Gewünscht werden WiFi und 3G-Geräte im nahezu gleichen Anteil, bei der Speicherausstattung ist die 32GB-Variante leicht beliebter als die 16- und 64GB-Ausführungen. Für die jetzige Woche werden neue Lieferungen für die komplett ausverkauften iPad 2-Verkaufsstellen erwartet.

Update: Den Zahlen wird inzwischen in mehrfacher Hinsicht von anderen Analysten widersprochen. Demnach seien deutlich mehr iPad 2-Geräte verkauft worden, die Wochenendverkäufe in die Nähe der Million gekommen sein. Die Käufer sind laut anderer Umfragen zu höheren Anteilen sowohl iPad 1-Besitzer (60%) als auch Nutzer anderer Apple-Gadgets und/oder Geräte (100% – was die Stichprobengenauigkeit der von Reuters zitierten Analysten allerdings recht fragwürdig scheinen lässt).

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iPad 2-Jailbreak: Remote durchgeführt, noch nicht erschienen https://macnotes.de/2011/03/14/ipad-2-jailbreak-remote-durchgefuhrt-noch-nicht-erschienen/ https://macnotes.de/2011/03/14/ipad-2-jailbreak-remote-durchgefuhrt-noch-nicht-erschienen/#comments Mon, 14 Mar 2011 09:12:38 +0000 http://www.macnotes.de/?p=59047 Ein Video zeigt das verblüffend schnelle Nachladen von Cydia auf einem frisch geknackten iPad 2: Comex hat den Jailbreak auf einem weißen iPad 2 durchgeführt. Spannende Details: der Jailbreak sei „remote“ erfolgt, ein neuer Exploit musste dafür gefunden werden. Denn das gezeigte Gerät ist das des Mit-Jailbreakers chpwn – wie aus der Distanz comex‘ Jailbreak […]

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Ein Video zeigt das verblüffend schnelle Nachladen von Cydia auf einem frisch geknackten iPad 2: Comex hat den Jailbreak auf einem weißen iPad 2 durchgeführt. Spannende Details: der Jailbreak sei „remote“ erfolgt, ein neuer Exploit musste dafür gefunden werden.

Denn das gezeigte Gerät ist das des Mit-Jailbreakers chpwn – wie aus der Distanz comex‘ Jailbreak nun umgesetzt wurde, ist unklar. Mit jailbreakme.com hat comex bereits ein extrem einfaches Jailbreakingtool via Mobile Safari-Browser erstellt, ob der jetzige Jailbreak ähnlich vonstatten ging oder eine weniger „spannende“ Lösung wie beispielsweise ein simpler remote Desktop zum Einsatz kam, ist noch nicht bekannt.

Ebenso ist unbekannt, ob der Jailbreak tethered oder untethered vonstatten geht. Klar ist indes: das iPad 2 mit der aktuellen Firmware ist geknackt, der Proof of Concept erbracht. Einen neuen Exploit musste man dafür nicht nur einsetzen, sondern laut chpwn auch erst finden (fündig wurde man dann durch eine „völlig unerwarteten“ Quelle).

Nach wie vor ist jedoch Warten angesagt, ein Ende scheint indes absehbar – doch die Jailbreak-Versorgung ist im Falle des iPad 2 schon einmal schneller als die iPad 2-Auslieferung von Apple. Die Geräte sind in allen Varianten im US-Store aktuell mit 3-4 Wochen Lieferfrist ausgezeichnet.

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Götterdämmerung in der (Medien)Pädagogik: Wenn Computer zum selbstverständlichen Werkzeug werden https://macnotes.de/2011/03/12/gotterdammerung-in-der-medienpadagogik-wenn-computer-zum-selbstverstandlichen-werkzeug-werden/ https://macnotes.de/2011/03/12/gotterdammerung-in-der-medienpadagogik-wenn-computer-zum-selbstverstandlichen-werkzeug-werden/#comments Sat, 12 Mar 2011 08:26:58 +0000 http://www.macnotes.de/?p=58922 Im dritten Teil unserer Miniserie zum Thema Lernen mit Macs melden sich zwei Pädagogen zu Wort, die die Potentiale von Internet und Apple-Gerät in der Jugendbildungsarbeit nicht nur kennen, sondern anwenden. Eike Rösch und René Scheppler kommen aus der Medienpädagogik und der schulischen Praxis und zeigen, dass die pädagogische Praxis deutlich weiter ist, als der […]

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Im dritten Teil unserer Miniserie zum Thema Lernen mit Macs melden sich zwei Pädagogen zu Wort, die die Potentiale von Internet und Apple-Gerät in der Jugendbildungsarbeit nicht nur kennen, sondern anwenden. Eike Rösch und René Scheppler kommen aus der Medienpädagogik und der schulischen Praxis und zeigen, dass die pädagogische Praxis deutlich weiter ist, als der Technikskeptizismus im zweiten Teil möglicherweise glauben machte.

Das zur Vorrede von meiner Seite (rj) – anmerken möchte ich nur, dass ich an der Stelle nicht nur für das Widerlegen vieler meiner Kritikpunkte dankbar bin, sondern auch einiges während der Diskussion rund um diese Miniserie lernen konnte. Danke dafür! Es folgen Eike Rösch und Rene Scheppler zum Thema Macs und andere Apple-Hard- und Software plus Internet in der Bildungsarbeit.

Angeregt durch das Buch von Uwe Nerger hat sich Richard Joos kritisch zum Computereinsatz in der Bildungsarbeit geäußert. Unserer Meinung und unserer Erfahrung nach haben Computer und elektronische Medien jedoch mittlerweile einen guten Platz in der (medien)pädagogischen Arbeit in Schule und Jugendarbeit gefunden, frühe Zukunftsphantasien und Erwartungshaltungen haben einem professionellen Pragmatismus Platz gemacht. Dennoch gibt es weiterhin in einigen Bereichen Entwicklungspotenzial.

Eins vorweg

Natürlich ist es illusorisch – und daher von Richard auch zu Recht eingangs festgestellt – zu glauben, dass der Einsatz von Technik pädagogische Arbeit prinzipiell verbessert. Dieser Effekt ist schlicht nicht vorhanden, da der Computer oder das Internet lediglich ein Medium ist, das wie viele andere auch Bildungsarbeit nur unterstützen, anregen und bereichern kann. Insofern ist jedes Medienprojekt ein pädagogisches Projekt und benötigt ein Ziel und Konzept, in das der Medieneinsatz passen muss.

Das bedeutet auch, dass der Einsatz von elektronischen Medien kein Selbstzweck ist. Natürlich müssen Kinder und Jugendliche sowohl den reinen Umgang als auch den kritischen Nutzen von elektronischen Medien erlernen und erproben können. Methoden- und Medienkompetenz ist aber nur eine neben drei weiteren Kernkompetenzbereichen in Form der Fach-, Selbst und Sozialkompetenz. Erst im Zusammenspiel dieser 4 Kompetenzen mit ihren bekannten Ausdifferenzierungen kann im Sinne aktueller bzw. moderner Didaktik von einem ganzheitlichen Lehr-/Lernkonzept gesprochen werden.

In der Jugend(bildungs)arbeit außerhalb der Schule zeigen sich diese Grundannahme in der Tendenz, dass sich die Medienpädagogik mittlerweile als eine selbstverständliche Methode neben Erlebnispädagogik und anderen etabliert. Der Einsatz von elektronischen Medien findet dort ihren Stellenwert gemäß der Bedeutung, die Medien in der Gesellschaft und besonders im Leben von Kindern und Jugendlichen haben.

Zur Ausstattung

Um den Einsatz von Computern in der Schule selbstverständlich werden zu lassen, bedarf es eines Settings, das eben diesen Zugriff erlaubt. Unterrichtsstunden, die mit einer „Wanderung“ in den Computerraum beginnen, erhalten schnell den Charakter des Besonderen oder Außergewöhnlichen. Dabei braucht es keineswegs die 1:1-Versorgung, die wohl erst mit zunehmend portableren und stabileren Geräten wie iPad-Tablets denkbar werden. Bereits die alltägliche Verfügbarkeit von 2-3 Rechnern im Klassenraum zusammen mit z. B. Laptopwagen kann für viele Schulen eine viel effektivere Variante bedeuten als der statische Computerraum mit langen Vorbuchungen und Belegungen.

Dies ergibt sich auch aus der unterrichtspraktischen Erfahrung, dass binnendifferenzierte und schülerzentrierte Didaktik kaum mehr von dem zentralgesteuerten Unterricht ausgehen kann, in dem zur selben Zeit alle Schüler das selbe machen. Ein solcher stark gelenkter Unterricht wird durch den Einsatz von Computern und Web 2.0 kaum „besser“ werden. Vielmehr wird er das „traditionelle“ Setting an seine Grenzen oder gar darüber hinaus führen.

Aus der eigenen Erfahrung, eher Lerngelegenheiten und davon mehrere für das selbe Thema und/oder Lernziel anzubieten, wird der Einsatz neuer Medien zu einem Baustein unter mehreren, aus denen die Schüler situativ auswählen. Es ist deshalb gar nicht zwingend notwendig, eine derart dichte Ausstattung anzustreben.

Eine weitere Problematik aus einem zentralen Computerraum für eine große Schule führt auch nicht selten zu auffälligen Abnutzungserscheinungen bis hin zu Vandalismusproblemen. Dezentralisiert man die Ausstattung und führt die Zuordnung der Geräte enger, steigt das Verantwortungsbewusstsein der Schüler gegenüber diesen.

Hinsichtlich der Software stehen aus unserer Sicht zwei wesentliche Faktoren im Mittelpunkt gelingender Medienarbeit im Unterricht: Usability und Verlässlichkeit. Aus der praktischen Erfahrung in der Klasse von René Scheppler, in der die Kinder mit mehreren Betriebsystemen an verschiedenen Rechnern arbeiten (die Schüler können frei wählen), zeigt sich, dass die Mac-Umgebung deutlich bedienbarer und verständlicher ist. Schüler kommen damit auch im Erstkontakt merklich schneller und sicherer zurecht.

Verlässlichkeit bedeutet, dass es unabdingbar ist, dass ein Schüler sich auf das elektronische System, mit dem er arbeitet, verlassen können muss. Es darf in einem explorativem, spannenden, voran strebendem Lernprozess nicht passieren, dass ein Schüler Angst/Sorge haben muss, dass das System „sich aufhängt“, Daten verloren gehen oder seine Arbeit anderweitig korrumpiert wird. Auch hier zeigen sich deutliche Vorteile bei Apple-Geräten.

Diesen erkennbaren Vorteilen steht praktisch allerdings allzu oft der Kostenfaktor gegenüber. So besteht für die Schule als auch die Jugend(bildungs)arbeit außerhalb dieser eine finanziell prekären Lage, die den Anforderungen medienpädagogischer Arbeit meist nicht gerecht wird, oft eine Schwerpunktsetzung innerhalb der verschiedenen Arbeitsformen und Methoden stattfinden lässt. Das heißt, dass, während jeder Cent dreimal umgedreht wird, überlegt werden muss, ob damit die Ausstattung des Jugendtreffs, ein neues Kletterseil, eine Playstation oder ein Computer gekauft wird.

Macs finden vor diesem Hintergrund meist nur dort einen Platz, wo Medienarbeit zum Schwerpunkt der Arbeit gehört, ansonsten geht der Trend zum eierlegenden Wollmilchcomputer, der günstig ist, internetfähig, und mit dem ab und zu auch andere Projekte bewältigt werden können.

OpenSource-Software wird immer wichtiger, weil Bildungseinrichtungen so ihr Angebot auch für einmalige Medienprojekte ausweiten können ohne in Software investieren zu müssen. Auch hier sind die Zauberworte Usability und Verlässlichkeit; diese finden sich aber auch mehr und mehr bei freier Software. Abstriche werden bei gelegentlichen Medienprojekten mit Blick auf die Effizienz in Kauf genommen.

Auch Macs haben mit iLife und iWorks eine relativ günstige Grundausstattung für Medienprojekte zu bieten, die insbesondere im Audio- und Videobereich sehr professionelle Ergebnisse liefert. Allerdings rechtfertigt der ungleich höhere Anschaffungspreis die Investition nur für Einrichtungen, die ihren Schwerpunkt in diesem Bereich setzen.

Im pädagogischen Setting ist darüber hinaus bei der Ausstattung auch der Modellcharakter eine Entscheidungsgrundlage: Können Jugendliche das gelernte zu Hause leicht umsetzen? Ist teure Hard- und Software im Einsatz, wird das schwierig. Bei freier Software und einem handelsüblichen Rechner ist es dagegen wahrscheinlicher, dass die Beteiligten auch zu Hause weiter mit den neuen Kenntnissen arbeiten.

Ganz nebenbei gehören MedienpädagogInnen zusammen mit den Jugendlichen auch eher zu den „Pro“-UserInnen. Wer bspw. Filme mit Kindern und Jugendlichen macht, der/die sucht ein Werkzeug, das den Konventionen im Filmgeschäft entspricht. Die gegenwärtige Tendenz Apples, mehr Consumer- und weniger Pro-Produkte und intransparente (Betriebs-)Systeme zu produzieren, macht den Mac als Bildungscomputer mehr und mehr ungeeignet. (So war das neue iMovie vier Jahre lang als Schnittwerkzeug für Jugendvideoproduktionen weitgehend ungeeignet.)

Zum pädagogischen Einsatz

Der genannte Artikel von Richard baut auf einem der grundlegendsten Fehlschlüsse und fragwürdigsten Denkfehler auf, die leider noch allzu oft Grundlage vieler Ausstattungsentscheidungen in Schulen sind Dabei wird davon ausgegangen, dass in der Schule das Aufgreifen und Implementieren einer weiteren, neuen und „basalen Kulturtechnik, deren Stellenwert dem Lesen und Schreiben gleichkommt (Bildungskommission NRW 1995: „Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft“) möglich sei unter Beibehaltung gewohnter bzw. traditioneller Unterrichtsgestaltung. Oder besser: ohne Unterricht und Lernen neu zu denken.

Wer ein neues und dazu so mächtiges Medium in eine bestehende Lernumgebung bringt, muss sich überlegen, ob diese in der bekannten Form bestehen bleiben kann. Sehr anschaulich wird dies an folgender Behauptung: „Der simple Raumwechsel erspart das Herankarren der Laptops, die Stromverlegerei (Akkus sind *immer* leer), die sicher eintretenden Netzwerk/WLAN-Probleme.“ Wer einen Raumwechsel innerhalb eines Lernprozesses als „simpel“ bezeichnet, unterschätzt die immense Bedeutung des Raums als dritten Pädagogen (nach Loris Malaguzzi). Um das Medium Computer und Internet in das Lernen – und das meint eben nicht nur den Unterricht – zu integrieren, muss es selbstverständlich und permanent verfügbar sein. Dies ist doch der Grund, warum „gerade im schulischen Lernbereich Stift und Heft einer Tastatureingabe um Meilen voraus“ zu sein scheinen.

Mediendidaktik sollte sich nie als Alleinzweck verstehen sondern als Bestandteil eines pädagogischen Konzepts. Hier stehen vor allem Schulen vor der Herausforderung, bestehende Modelle zu überdenken. Es braucht sowohl Hardware- als auch Softwarelösungen, die es Schülern erlauben, in einem zunehmend selbstgestalteten und -organisiertem Lernprozess reibungslos auf die Möglichkeiten der digitalen Medien zuzugreifen.

Die Verknüpfung von Lern- und Lebenswelten, aus welchen die Schüler zunehmend eigene Medienerfahrungen mitbringen, ist eine Chance für neue und evtl. auch ungewohnte pädagogische Ansätze: Lehrer und Lerner können (quasi auf Augenhöhe) gemeinsam und voneinander lernen. Dabei kann der Lehrer in besonderem Maße zu einem Lernbegleiter werden und die Schüler dort abholen, wo sie mit ihren alltäglichen Medienerfahrungen stehen. Der Einsatz von digitalen Technologien, die die Schüler oft nur in unterhaltendem Kontext begegnen, sowie deren zielgerichtete Nutzung kann dem schulischen Lernen eine neue Sinnhaftigkeit geben.

In der Jugend(bildungs)arbeit außerhalb der Schule ist Medienarbeit eine Methode, die einerseits Jugendlichen ein Ausdrucksmittel für ihre Meinung (eigene Websites oder Filme) an die Hand gibt, andererseits zur Auseinandersetzung mit dem Medium selbst (z. B. zu Datenschutz im Netz) anregen soll. Beides macht Sinn und ist weit davon entfernt selbstzweckhaft zu sein.

In beiden Themenbereichen gibt es viele bewährte Konzepte, die ständig angepasst und erweitert werden, entsprechend der dynamischen Weiterentwicklung im Medienbereich (und passend zur Medienwelt der Jugendlichen).

Fazit

In Schulen sind Macs und entsprechende Softwareprodukte eher selten anzutreffen. Ihre Anschaffung braucht oft erhöhten und besonderen Rechtfertigungsbedarf gegenüber preisgünstigeren Alternativen. Neben den OpenSource-Angeboten werden im schulischen Umfeld zunehmen cloud-basierte Dienste interessant. Dadurch wird man zunehmend unabhängig von zugeschnittenen Hard- & Softwarelösungen, wie sie noch vor wenigen Jahren oft flächendeckend eingekauft wurden. Zunehmend (und diese Entwicklung ist mehr als ein Trend) stellen Schulen und Lehrer Programme, Tools und Dienste bedarfsorientiert zusammen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist für Schulen auch zunehmend die heimische Ausstattung der Schüler mit mobilen Endgeräten, die sich möglichst flexibel in die schulische (Netzwerk-)Struktur einpassen lassen sollten. Die Schule bildet dabei eine Art Lernhafen, an den sich die Schüler mit iPods, iPhones, Laptops & Co andocken. Dabei werden durchaus verschiedene Geräte und Betriebssysteme gleichberechtigt nebeneinander zum Einsatz kommen, ohne dass die Schule hierzu vereinheitlichte Hard- und Softwareszenarien auf eigene Kosten anbieten/aufbauen muss.

Jugend(bildungs)arbeiterInnen setzen offen, selbstverständlich und angemessen Medienarbeit als Methode in der Arbeit mit Jugendlichen ein. In großen Teilen orientiert sich die Technik dabei sehr pragmatisch an den Ressourcen und den Inhalten; nur in Teilbereichen finden die Macs dort Einsatz, wo eine Schwerpunktsetzung (und damit eine intensivere Nutzung) die höheren Anschaffungskosten rechtfertigt. Apple zunehmende Entmündigung der NutzerInnen und die schleichende Orientierung an Consumer-Bedürfnissen macht die Software allerdings mehr und mehr ungeeignet für die Jugendbildungsarbeit.

Wo sie stattfindet, macht die Medienarbeit in der Jugend(bildungs)arbeit außerhalb der Schule ganz klar Sinn, weil sie wichtige Inhalte effizient vermittelt, Jugendlichen neue (Ausdrucks)Möglichkeiten eröffnet – und ihnen vor allem Spaß macht und attraktiv ist.

Noch ein Wort zu dem Buch

Das Buch von Uwe Nerger ist unserer Meinung nach zumindest redundant zu kostenlosen Angeboten im Internet. Wer sich mit dem Einsatz von Apple-Software in der Bildungsarbeit beschäftigen möchte, dem/der seien diverse Websites empfohlen, auf denen sich ExpertInnen aus Schule, Jugend- und Bildungsarbeit mit Materialien, Tipps, Tutorials zu Wort melden, die sämtlich kostenlos zur Verfügung stehen:

Zu den Autoren

René Scheppler ist Lehrer an der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden. Auf lernwolke.de berichtet er von den Implementierungen digitaler Medien in den eigenen Unterricht. Zusätzlich ist er im Rahmen von Lehrerfortbildungen und den sozialen Netzwerken im regen Austausch mit KollegInnen über diese Thematik.

Eike Rösch, Diplom-Pädagoge aus Mainz, arbeitet als Medienpädagoge mit Kindern, Jugendlichen und Fachkräften in der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz. Im Medienpädagogik Praxis-Blog und per Twitter schreibt er regelmäßig über Methoden, Materialien, Ideen und Trends in der Medienpädagogik. Und ist bekennender Apple-Geek.

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Lernen mit Apple 2: Schulen ans oder vom Netz? https://macnotes.de/2011/03/11/lernen-mit-apple-2-schulen-ans-oder-vom-netz/ https://macnotes.de/2011/03/11/lernen-mit-apple-2-schulen-ans-oder-vom-netz/#comments Fri, 11 Mar 2011 13:29:02 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57661 Ob Schulen ans Netz gehören, ist unstrittig geworden, was die Rechner im Unterricht machen, wo Lernkonzepte mit Computern und neuen Medien sinnvoll sind und wo nicht und insbesondere, wie es um Aufwand, Nutzen und die sich alltäglich ergebenden Probleme angeht, ist es hingegen ohne konkrete Ergebnisse still geworden. Einige kritische Bemerkungen zu einer eingeschlafenen Diskussion. […]

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Ob Schulen ans Netz gehören, ist unstrittig geworden, was die Rechner im Unterricht machen, wo Lernkonzepte mit Computern und neuen Medien sinnvoll sind und wo nicht und insbesondere, wie es um Aufwand, Nutzen und die sich alltäglich ergebenden Probleme angeht, ist es hingegen ohne konkrete Ergebnisse still geworden. Einige kritische Bemerkungen zu einer eingeschlafenen Diskussion.

Dass man mit Rechnern, insbesondere mit Macs, an der Schule einiges machen und vieles gut bzw. besser vermitteln kann, ist Grundannahme (nicht nur) in Nergers „mac education: Digitale Medien im Unterricht mit iLife, iWork, iTunes und Apple-Technologie“. Diese Grundannahme steht in der öffentlichen Debatte selten in Frage. Tut sie es doch, dann oft nach dem von Clifford Stoll gern gepflegten Muster, dem Rechner einen Lehrauftrag zuzuschreiben, den er nicht bewältigen kann und anschließend den Generalbankrott der „neuen Medien“ im Unterricht zu verkünden: „Ein Rechner kann keinen Walderkundungs-Spaziergang ersetzen, daher taugt er nicht zum Lehren“.

Dass Technik das Lehren und Lernen per se immer vereinfacht und optimiert, kann getrost bezweifelt werden – auch wenn zumindest die öffentliche Rezeption von Musterprojekten wie die „iPhone-Schule“ in Goldau anderes nahelegt.

Noch drastischer konnte ich selbst den „Technik macht alles besser“-Effekt während einer eigenen Projektmitarbeit an einer „Notebook-Universität“ 2003 betrachten, in der noch vor dem Start des Projekts und der Projektevaluation die teilnehmenden Unis in diversen Medien als Vorreiter verbesserter, moderner Lehrmethoden gefeiert wurden.

Aber angenommen, wir sind heute weiter und wissen, wann der Rechnereinsatz sinnvoll ist und wann man mit „herkömmlichen“ Unterrichtsmethoden Inhalte leichter und schneller vermittelt. Vorzüge der Apple-Technik an der Schule werden von Apple selber gepriesen, Beispielprojekte vorgestellt und Erfolge aufgelistet.

Eine ganze Reihe widriger Umstände stehen beim Rechnereinsatz im Bildungssektor dennoch regelmäßig im Raum, die an dieser Stelle exemplarisch aufgeführt werden sollen. Aus Gründen der Ausgewogenheit (man merkt dem Text bereits an dieser Stelle möglicherweise eine gewisse Desillusionierung an) kommen in einem weiteren Beitrag noch Eike Rösch vom medienpaedagogik-praxis.de-Blog sowie René Scheppler von lernwolke.de zu Wort, die den hier geäußerten Bedenken mit jüngeren Praxiserfahrungen begegnen werden.

Ausstattung und Auslastung

Unbenommen: an eine Schule gehören eine Latte ordentlicher Rechner. Dass jeder Schüler sein eigenes Gerät hat, scheint hingegen eher eine Reputationssache zu sein denn didaktische Notwendigkeit. Notebooks sind sinnvoll, wenn an vielen Orten mobil mit dem Rechner gearbeitet werden muss, ansonsten sind sie unnötige Mehrinvestition: weniger Leistung für mehr Geld, schlechte Updatebarkeit, dazu die unvermeidlichen Unfälle und die ungeklärte Versicherungsfrage. Bei jeder Ausstattung von Lernenden mit Laptops ist die Frage zu stellen, in welcher Nutzen-Relation der Laptop zum Rechnerraum steht.

Letzterer bietet zentral wartbare, günstige Rechenleistung und insbesondere vernünftige Auslastungen. Ein persönlicher Rechner ist im Schulalltag und zur schulbezogenen Nutzung während lächerlich geringer Zeiträume angeschaltet und in Verwendung. Ein zweimal am Tag von einer Klasse belegter Rechnerraum generiert ein Vielfaches der Rechnernutzungszeit verglichen mit dem „persönlichen Notebook“. Der simple Raumwechsel erspart das Herankarren der Laptops, die Stromverlegerei (Akkus sind *immer* leer), die sicher eintretenden Netzwerk/WLAN-Probleme und auch die leidige Frage, wer eigentlich zahlt, wenn das Notebook vom Tisch fällt. Und braucht man die Rechner nicht, macht man die Tür zu.

Didaktische Konzepte

Denn tatsächlich „braucht“ man den Rechner im Unterricht eher selten. Was nebenbei auch Nergers Buch zeigt: in den vorgestellten Projekten lernen die Schüler neben dem „eigentlichen Lerninhalt“ insbesondere die Bedienung der Technik, weiter (wichtige!) medienpädagogische Inhalte dahingehend, wie mediale Aufbereitung und Darstellung die Sicht auf ein Thema verändern, verbessern und auch manipulieren können. Keine Frage: das sind wichtige Lerninhalte, die vermittelt werden müssen. Gerne auch mehrfach – aber nicht permanent. Nicht jedes Matheproblem wird leichter begriffen, wenn man es in eine Tabellenkalkulation überträgt, nicht zu jedem Mikroskopieprojekt in Bio muss man eine Diashow erstellen, nicht jedes Problem wird didaktisch sinnvoll mit einem Wikipedia-Nachschlagen gelöst und oft genug sind gerade im schulischen Lernbereich Stift und Heft einer Tastatureingabe um Meilen voraus.

Im „mac education“ zeigt sich dieser Effekt exemplarisch: sobald man versucht, die „Modellprojekte“ zum Regelfall zu machen, stellt man fest, dass der Aufwand für ein Inhaltsmodul durch den Rechner steigt. Fällt der medienpädagogische Lehrinhalt durch sein Schon-Vorhandensein weg, hat der erhöhte Zeit- und Ressourcenaufwand keinerlei Mehrwert.

Kritik der Kritik

Unfairerweise nehme ich eine (teilweise) Entkräftung der hier angeführten Thesen kurz vorweg. Der Medienpädagoge Michael Schaller kommentierte einen Preview dieses Textes, dass die Kritik

„…an den neueren Entwicklungen (Leitmedienwechsel, soziale Netzwerke usw.) vorbeigeht. Wenn ich mir anschaue, wie sich mein eigenes Lernen durch das Internet gewandelt hat, ist das etwas ganz anderes (Vernetzung mit anderen, Verfügbarkeit von Informationen, Austauschmöglichkeiten usw.), d.h. es gibt jetzt einfach ganz neue Lernformen und auch neue Qualitäten. Diese sind so in der Schule natürlich nicht sichtbar, können auch nicht einfach durch den flächendeckenden Einsatz von Rechnern/Notebooks erreicht werden […] aber was sind die Möglichkeiten? Ab und an mal in einen Computerraum, um sich am Rechner irgendwas ‚erklären‘ zu lassen, dass kanns ja auch nicht sein, oder möchtest du, dass dir jemand vorschreibt, wann du das Internet nutzen darfst? Eine positive Vision geht meiner Meinung nach schon eher in die Richtung eines mobilen (sei es jetzt iPhone, iPad, Android oder was auch immer) mobilen Gerätes, das – wenn es gebraucht wird – genutzt werden kann.“
Michael Schaller

Was mich zu meinem Vorwurf an den bisherigen Konzepten zurückbringt: das Prinzip von Rechner und Internet als neues Leitmedium bzw. neue Kulturtechnik, die analog zum Lesen, schreiben etc. „natürlich“ verwendet wird, bleibt in meinen Augen didaktisch nach wie vor leicht unterbelichtet.

Und die Hochschulen?

Nach „Computer und Internet“ und der zweiten Hypewelle Notebooks/WLAN wird nun das iPad zum spannenden Thema insbesondere in der Hochschuldidaktik. Das Tablet als „immer-dabei-Bibliothek“ mit vergleichsweise einfachem Handling, Unitag-tauglichen Akkulaufzeiten und Kollaborationsmöglichkeiten ist in erster Linie ein Ersatz für lese- und Schreibausstattung, aber als solcher wird beispielsweise aus dem Reed College hoher Nutzwert gemeldet. Bemerkenswert: der hohe Nutzen stellt sich unter anderem dadurch ein, dass der Rechner bzw. das Tablet nicht mehr „nur“ als genuines, eigenständiges Medium genutzt wird, sondern wenn Funktionen und Prinzipien von Buch, Stift und Papier möglichst „originalgetreu“ nachgebildet werden.

Generell ist die „private“ Ausstattung mit einem Rechner an den Hochschulen selbstredend zum Normalfall geworden, wobei hier der Rechner als alltägliches Arbeitsgerät auch und gerade zum selbstorganisierten Lernen und Arbeiten schlicht eine andere (und zentralere) Rolle spielt als an der weniger „individualisiert“ und selbständig lernenden Schule.

Fazit, subjektiv

Rechner an der Schule sind überschätzt, was die Einsatzmöglichkeiten betrifft, unterschätzt, was Kosten und Aufwand angeht. Apple Hard- und Software ist durch einfache Bedienbarkeit und vergleichsweise langer „Veraltungszeiträume“ der Rechner eine interessante Option, aber angesichts hoher Preise und der starken Notebook-Ausrichtung der Apple-Produktpalette muss umso stärker darauf geachtet werden, dass die teure Anschaffung auch verwendet wird. Gerade im Schulkontext ist dabei nicht die gern gestellte Frage nach der „TCO“ interessant, sondern die nach der Zahl der tatsächlich absolvierten „Rechnerstunden“, in denen die Geräte tatsächlich sinnvoll im schulischen Einsatz sind. Persönliche Vermutung: die Ergebnisse könnten ernüchternd ausfallen.

Die didaktische Aufbereitung von Schulstoff für eine Mac-Lernumgebung dürfte weiterhin in den meisten Fällen eine Luxus-Problemstellung sein – in der tristen Realität wird es der technikaffine Pädagoge tendenziell häufiger mit einem heterogenen, Wintel-basierten Rechnerpark zu tun haben – wobei es weiterhin einige ernstzunehmende (und geförderte) Initiativen zum FLOSS-Einsatz an Schulen gibt. Zusammen mit den im Vergleich zu vor 10 Jahren drastisch günstiger gewordenen Desktops ergeben sich hier weitaus bezahlbarere Szenarien wie noch vor nicht allzu langer Zeit.

Dennoch: der überwiegende Teil der an Schulen vermittelten Inhalte lassen sich günstiger und leichter mit Tafel, Totholz und der gern unterschätzten Exkursion vermitteln. Eine Ausstattung zur Durchführung medienpädagogischer Projekte ist definitiv sinnvoll und wünschenswert, eine Aufbereitung großer Anteile des Schullernstoffes auf „rechnergestützte“ Methoden indes didaktisch fragwürdig. Zugespitzt gesagt: Ein Pythagoras ist an der Tafel nicht weniger anschaulich als auf dem Bildschirm, eine Diskussion über Demokratie nicht ergiebiger, nur weil man sie auf Video aufnimmt und in iMovie schneidet. Was trivial anmutet, muss man sich bei der Lektüre einschlägiger Technikapologie indes oft sehr bewusst in den Hinterkopf rufen.

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Das iPad 2 kann in im US-Applestore vorbestellt werden. versendet wird nur in die USA, wie schnell Apple die Adressen der einschlägigen „Weiterversender“ und US-Shoppingdienste sperrt oder nicht, ist bislang unbekannt. Die iPad 2-Bestellungen sind erwartungsgemäß auf zwei Exemplare limitiert.

Sowohl in Weiß und in Schwarz ist das iPad 2 nun im US-Store bestellbar, angeboten werden wie erwartet die Varianten mit 16, 32 und 64 GB Speicher und wahlweise nur WiFi-Netzzugang, 3G/UMTS bei AT&T oder als Verizon-CDMA-Modell. 18 verschiedene iPad-2-Spielarten ergeben sich so für das neue iPad-Modell, für alle werden Versandzeiten zwischen 3 und 5 Tagen angegeben.

Eine Gravur gibt es auf Wunsch kostenlos dazu, die Bestellung von mehr als zwei iPads führt zur Fehlermeldung: Apple gibt nur maximal zwei Geräte pro Person ab.

Für leichte Nervosität sorgte gerade der Hinweis „The iPad you choose is configured to work only with one carrier.“ auf der US-Shopseite – was vermutlich schlicht dem Quasimonopol von Verizon und AT&T jeweils im CDMA- bzw. im 3G-Netz geschuldet ist. Bislang wird davon ausgegangen, dass das 3G/UMTS-Modell nach wie vor simlockfrei und mit frei austauschbarer SIM-Karte verwendet werden kann, angeführt wird der vorhandene SIM-Tray fürs 3G-Modell auch auf Apples Infoseite zum iPad 2.

Update: Mittlerweile wurde die Lieferzeit des iPad 2 in den USA wieder auf 2-3 Wochen heraufgesetzt. Die ersten Kontingente sind damit bereits vergeben.

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