ml, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/mlange/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Fri, 17 Sep 2021 12:35:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://macnotes.de/images/2021/02/image-150x150.jpg ml, Autor auf Macnotes.de https://macnotes.de/author/mlange/ 32 32 Apple-Quartalszahlen Q3/11: Allzeit-Rekordquartal https://macnotes.de/2011/07/19/apple-quartalszahlen-q311-allzeit-rekordquartal/ https://macnotes.de/2011/07/19/apple-quartalszahlen-q311-allzeit-rekordquartal/#comments Tue, 19 Jul 2011 20:52:33 +0000 http://www.macnotes.de/?p=64594 Apple hat soeben die Quartalszahlen für die Monate April bis Juni bekannt gegeben. Die gewohnt konservative Vorhersage von Apple wurde auch dieses mal wieder übertroffen. In fast allen Bereich konnte Apple Zuwächse verzeichnen. Der Umsatz stieg auf 28,57 Milliarden Dollar. Die Zahl der verkauften Macs blieb dieses Quartal mit 3,95 Millionen noch knapp unter der […]

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Apple hat soeben die Quartalszahlen für die Monate April bis Juni bekannt gegeben. Die gewohnt konservative Vorhersage von Apple wurde auch dieses mal wieder übertroffen. In fast allen Bereich konnte Apple Zuwächse verzeichnen. Der Umsatz stieg auf 28,57 Milliarden Dollar. Die Zahl der verkauften Macs blieb dieses Quartal mit 3,95 Millionen noch knapp unter der 4-Millionen-Marke. Der iPod-Absatz ging auch dieses Quartal weiter zurück.

Gewinn und Umsatz

In Apples Pressemeldung zu den Quartalszahlen gibt sich Steve Jobs begeistert über die aktuellen Finanzdaten. Der Umsatz stieg um 82 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 28,57 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte gar um 125 Prozent auf 7,31 Milliarden Dollar zu.

Das der Gewinn deutlich stärker als der Umsatz zulegen konnte, zeigt, dass Apple inzwischen einen Großteil seines Gewinns mit dem Verkauf von margenträchtigen Diensten einfährt.

Macs

Im Vorfeld der Bekanntgabe der Quartalszahlen hatten Analysten mit mehr als 4 Millionen verkauften Macs gerechnet. Mit 3,95 Millionen Macs blieb Apple knapp unter dieser Marke und verfehlte auch nur knapp das Allzeithoch von 4,13 Millionen Macs aus Q1/2011.

iPod, iPhone und iPad

Gemischt sieht das Bild bei den i-Devices aus. Das iPhone und iPad konnten bei den Stückzahlen kräftig zulegen. Bei den iPods setzte sich der Trend aus den vergangenen Quartalen fort. Die verkauften Stückzahlen sanken auf 7,54 Millionen und damit um fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Trotzdem Apple dieses Jahr den Produktzyklus für das iPhone geändert hat und im Juni kein neues Gerät auf den Markt gebracht hat, konnte die Firma in den letzten drei Monaten 20,34 Millionen Geräte verkaufen. Zur Erinnerung: das sind mehr als doppelt so viele Telefone, wie Apple 2008 für das Gesamtjahr angestrebt hatte.

Erfreulich für Apple ist auch die Entwicklung beim iPad. Hier konnten 9,25 Millionen Geräte verkauft werden. Das sind fast 200 Prozent mehr Geräte als im dritten Quartal 2010. Bemerkenswert an dieser Zahl ist auch, dass Apple noch bis vor zwei Wochen mit der Produktion des iPads nicht mit der Nachfrage mithalten konnte.

Ausblick

Trotz der guten Entwicklung in den letzten Jahren bleibt Apple beim Ausblick auf das nächste Quartal sehr konservativ. Der Umsatz soll im Bereich von 25 Milliarden Dollar liegen. Schaut man allerdings auf die vergangenen Jahre, dann stellt man fest, dass Apple im vierten Quartal immer einen höheren Umsatz als im dritten Quartal erwirtschaften konnte. Für Apple stehen im vierten Quartal erstmal die Einführung von iOS 5 und iCloud auf dem Plan. Zudem wartet die Mac-Gemeinde schon auf das Release von OS X Lion und auf neue MacBook Airs. All das dürfte für weiter klingelnde Kassen bei Apple sorgen.

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Apple Q2 2011: Rekordquartal, iPhone top, iPod flop https://macnotes.de/2011/04/20/apple-q2-2011/ https://macnotes.de/2011/04/20/apple-q2-2011/#comments Wed, 20 Apr 2011 20:39:14 +0000 http://www.macnotes.de/?p=61038 Apple hat soeben die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2011 bekannt gegeben. Auch dieses Quartal reiht sich nahtlos in die vergangenen Rekordquartale ein. Die Zahlen in Kürze: Umsatz 24,67 Milliarden, Gewinn 5,99 Milliarden, 3,76 Millionen verkaufte Macs und 18,65 Millionen iPhones. Steve Jobs kommentierte die guten Zahlen sehr euphorisch mit „We’re firing on all cylinders.“ […]

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Apple hat soeben die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2011 bekannt gegeben. Auch dieses Quartal reiht sich nahtlos in die vergangenen Rekordquartale ein. Die Zahlen in Kürze: Umsatz 24,67 Milliarden, Gewinn 5,99 Milliarden, 3,76 Millionen verkaufte Macs und 18,65 Millionen iPhones. Steve Jobs kommentierte die guten Zahlen sehr euphorisch mit „We’re firing on all cylinders.“ und versprach gleichzeitig weitere Innovationen für das weitere Jahr.

Gewinn und Umsatz

In den vergangenen drei Monaten konnte Apple Waren und Dienstleistungen im Wert von 24,67 Milliarden US-Dollar an den Kunden bringen. Das sind 83 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2010 und mehr als Apple noch 2007 im Gesamtjahr als Umsatz erwirtschaften konnte. Als Gewinn blieben 5,99 Milliarden Dollar übrig, fast eine Verdopplung im Vergleich zu 2010. Die Gewinnmarge betrug 41,7 Prozent.

Knapp 60 Prozent seines Geschäfts erwirtschaftete Apple außerhalb der USA. Am stärksten wuchs Apple in Asien, wo der Gewinn um 151 Prozent gesteigert werden konnte.

Macs

Auch wenn Apples Brot-und-Buttergeschäft inzwischen bei den i-Produkten liegt, trägt der Mac immer noch einen signifikanten Anteil zum Wohl und Wehe der Firma bei. Im vergangenen Quartal entschieden sich 3,76 Millionen Käufer, und damit fast ein Drittel mehr als in Q2 2010, für einen Mac. Der Anteil am Umsatz betrug 4,98 Milliarden Dollar und damit knapp 20 Prozent des Gesamtumsatz.

Das Verhältnis zwischen Mobil- und Desktop-Macs verschiebt sich immer weiter zugunsten der Mobil-Macs. 2,75 Millionen Rechner entfielen auf MacBook & Co, wobei sich gerade das MacBook Air und die Pro-Reihe besonders gut verkauften.

iPod, iPhone und iPad

Gut läuft es für Apple auch bei den i-Devices. iPhone und iPad konnten satte Zugewinne verbuchen. Der Absatz von iPods ist schon seit einigen Quartalen rückläufig und setzte sich mit 9,02 Millionen Geräten (Q2 2010: 10,89 Millionen) auch in diesem Quartal fort. Viele Käufer entscheiden sich vermutlich gleich für ein iPhone, dessen Absatz von 8,75 Millionen auf 18,65 Millionen Geräte gesteigert werden konnte und mit 12,3 Milliarden Dollar fast die Hälfte zum Gesamtumsatz beitrug.

Die Hälfte der verkauften iPods entfiel im vergangenen Quartal auf den iPod touch. Der klassische MP3-Player dürfte seine besten Zeiten also hinter sich haben. Trotzdem hält Apple in den USA noch immer einen Marktanteil von über 70 Prozent.

Vor einem Jahr startete der Verkauf des iPads und tauchte im Q2 2010 erstmals in der Bilanz Apples auf. Im vergangenen Quartal wechselten 4,69 Millionen iPads den Besitzer und damit 1,42 Millionen Geräte mehr als im Vorjahresquartal. Laut Apple ist das iPad nicht nur bei Privatanwendern beliebt sondern auch im Unternehmensbereich. Zudem kämpft Apple noch immer damit die Nachfrage nicht vollständig bedienen zu können.

Ausblick

Den Ausblick auf das nächste Quartal zeichnet Apple CFO Peter Oppenheimer wieder gewohnt konservativ. Als Richtmarke wird ein Umsatz von 23 Milliarden Dollar gesetzt, doch man muss kein Prophet sein, um angesichts des Starts des iPad 2 vor wenigen Wochen, den Schluss zu ziehen, dass es in drei Monaten wieder heißt: „Rekordquartal für Apple“.

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Kommentar: Mac App Store – Anfang vom Ende? https://macnotes.de/2010/10/21/kommentar-mac-app-store-anfang-vom-ende/ https://macnotes.de/2010/10/21/kommentar-mac-app-store-anfang-vom-ende/#comments Thu, 21 Oct 2010 07:15:49 +0000 http://www.macnotes.de/?p=50907 Die Ankündigung des Mac App Store hat bei beim gestrigen Back-To-Mac-Event keine spontanen Begeisterungsstürme bei den anwesenden Journalisten ausgelöst. Wurden sonst neue Funktionen immer beklatscht, blieb es bei der Demonstration des Mac App Stores auffallend ruhig im Saal. Liegt es daran, dass sich ein App Store auf einem Computer im besten Fall irgendwie komisch anfühlt? […]

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Die Ankündigung des Mac App Store hat bei beim gestrigen Back-To-Mac-Event keine spontanen Begeisterungsstürme bei den anwesenden Journalisten ausgelöst. Wurden sonst neue Funktionen immer beklatscht, blieb es bei der Demonstration des Mac App Stores auffallend ruhig im Saal.

Liegt es daran, dass sich ein App Store auf einem Computer im besten Fall irgendwie komisch anfühlt? Ist es meine Skepsis gegenüber den vermeintlichen Vorteilen des Mac App Stores, die mich mit einem unguten Gefühl auf die Zukunft der Mac-Plattform blicken lässt?

Ein kritischer Kommentar eines Mac- und iPhone-Entwicklers.

Vorteil Apple

Fangen wir zunächst mit den Vorteilen an. Zunächst einmal möchte Apple zukünftig am Verkauf von Mac-Anwendungen mitverdienen. Der aus dem App Store für iPhone und Co 70/30 Split wird auch hier gelten. Daran gibt es per-se nichts Verwerfliches, denn das Apple kein karitativer Verein ist, dürfte jedem klar sein.

Für die Entwickler die ihre Anwendung über den Mac App Store vertreiben gibt es die gleichen Vorteile wie beim normalen App Store. Apple übernimmt das Hosten und die Bezahlabwicklung der Applikation. Zusätzlich können Entwickler von einer besseren Sichtbarkeit ihrer Anwendung profitieren, da es eine zentrale Anlaufstelle für die Suche nach passenden Anwendungen gibt. Das dürfte insbesondere für neue Entwickler auf der Mac-Plattform interessant sein. Bei iPhone und Co hat der App Store jedenfalls für eine wahre Entwicklerschwemme gesorgt.

Für den Anwender dürfte der Mac App Store einfach nur bequem sein. Nach einer kurzen Anlaufzeit wird er dort vermutlich passende Anwendungen für jeden Zweck (hat jemand Fart-App gesagt?) finden. Alternative Softwarequellen braucht man dann vermutlich nicht mehr aufzusuchen. Angenehm ist natürlich auch das Lizenzmodell. Einmal kaufen und auf allen Rechnern im Haushalt nutzen. Damit wird die Familienlizenz zum Standard.

Problem

Kann es sich zukünftig ein Entwickler oder eine kleine Softwarefirma leisten eine Anwendung nicht über dem Mac App Store zu vertreiben? Es besteht die Gefahr, dass eine Anwendung die dort nicht zu finden ist nur schwer bei den Anwendern wahrgenommen wird und damit auch zu niedrigen Verkaufszahlen führt. Das wird dazu führen, dass zukünftig immer weniger Software „frei“ heruntergeladen und installiert werden kann, ohne sich der Diktion des Mac App Stores zu unterwerfen. Weitergesponnen stellt Apple in ein oder zwei Jahren fest, dass es eh keine Software mehr außerhalb des App Stores gibt und macht diesen dann zur Pflicht. Hier verhält es sich wie mit dem Frosch, den man in den Wasserkocher setzt und dann kontinuierlich die Temperatur erhöht.

Kritiker mögen jetzt einwenden, dass der Mac App Store den Anwendern mehr Sicherheit vor Viren und anderer Malware verschafft. Auch das sehe ich kritisch. Sieht Apple trotz mantraartiger Verneinung eine solche Gefahr auf sich zurollen? Selbst wenn, dann wäre ein solches Vorgehen nur ein sehr schwacher Versuch dies zu verhindern. Ein Sicherheitsmodell des Betriebssystems welches auf die Kontrolle der darauf installierbaren Anwendungen setzt ist den Programmcode nicht wert mit dem es implementiert wurde. Im weitesten Sinne ist es „Security through Obscurity“ und wie die Vergangenheit lehrt, hat das noch nie gut funktioniert.

Zudem verhindert der Mac App Store wie schon beim iPhone schnelle Updates. Selbst kritische Fixes für Sicherheitslücken müssen erst den mitunter langwierigen Review-Prozess durchlaufen bis Apple das Update freigibt, was der Sicherheit zusätzlich abträglich ist.

Entmündigung des Anwenders

Ich habe die Befürchtung, dass der Mac App Store zu einer schleichenden Entmündigung des Anwenders führen wird. Apple kontrolliert zukünftig noch stärker welche Anwendungen wir auf unseren Rechnern installieren. Flog eine schlechte Anwendung früher bestenfalls gleich wieder in den Papierkorb, so entscheidet zukünftig erst einmal Apple was gut und was schlecht ist. Freuen dürfen wir uns wohl daher auch zukünftig über Meldungen, in denen von einer Ablehnung aufgrund der „Duplikation von Funktionalität“ berichtet wird.

Dabei beruhigt es auch nicht, dass diejenigen unter uns die finden, dass die Hardware die sie bezahlt haben auch ihnen gehört und sie daher damit machen können was sie möchten, schon irgendwie einen „Jailbreak“ finden werden, wenn man dann liest, dass in Niedersachsen die Polizei gegen Jailbreaker ermittelt.

Fazit

Wieviel Entmündigung bzw. Enteignung ist der Anwender bereit für Bequemlichkeit hinzunehmen? Blickt man z. B. auf die Datenschutzproblematik bei Facebook und den trotzdem ungebrochen hohen Zulauf an neuen Mitgliedern, dann ahnt man beim Mac App Store nichts Gutes. In einem solchen Szenario würde ich dann wohl Abschied vom Mac nehmen müssen. Wieviele Anwender würden folgen?

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MacBook Air: Laptop trifft iPad https://macnotes.de/2010/10/20/macbook-air-laptop-trifft-ipad/ https://macnotes.de/2010/10/20/macbook-air-laptop-trifft-ipad/#comments Wed, 20 Oct 2010 20:12:47 +0000 http://www.macnotes.de/?p=50863 Das kommt also dabei heraus wenn man ein iPad mit einem Laptop kreuzt? Zumindest nach Steve Jobs Lesart hat der Zwitter aus MacBook und iPad keine Festplatte, ist leicht und klein ohne das die Ergonomie darunter leiden muss und verfügt über sofortige Betriebsbereitschaft beim Einschalten. Und die früher iSight genannte Kamera heißt jetzt FaceTime-Kamera. Schaut […]

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Das kommt also dabei heraus wenn man ein iPad mit einem Laptop kreuzt? Zumindest nach Steve Jobs Lesart hat der Zwitter aus MacBook und iPad keine Festplatte, ist leicht und klein ohne das die Ergonomie darunter leiden muss und verfügt über sofortige Betriebsbereitschaft beim Einschalten. Und die früher iSight genannte Kamera heißt jetzt FaceTime-Kamera.

Schaut man mal etwas hinter die pompöse Ankündigung und den Marketingsprech, dann hat das neue MacBook Air durchaus einige interessante Features zu bieten. Ein echtes Anwendungshindernis dürfte die von iPod, iPhone und iPad bekannte sofortige Betriebsbereitschaft beseitigen. Das MacBook Air muss beim Einschalten nicht mehr neu gestartet werden, sondern ist sofort betriebsbereit. Viele Anwender dürfte zudem freuen, dass das Display nicht hinter einer spiegelnden Glasscheibe sitzt. Diese hätte vermutlich auch das Gewicht des Air deutlich erhöht, so dass man sich bei Apple für den Verzicht entschied.

Was das Air hat

Die Spezifikationen des überarbeiteten MacBook Air konnten, nachdem gestern bereits Gerüchte auftauchten, bei der heutigen Vorstellung kaum noch überraschen. Abweichungen gibt es lediglich im Detail.

Als Prozessor kommt eine Low-Voltage-Variante des Core2Duo mit 1,86 bzw. 2,13GHz zum Einsatz. Der CPU werden 2GB RAM zur Seite gestellt, von dem sich die Nvidia Geforce 320M 256MB abzweigt. Der RAM kann maximal auf 4GB ausgebaut werden. Das 13,3″ LED-hinterleuchtete Display zeigt 1440×900 Bildpunkte an und liegt damit auf dem Niveau der aktuellen 15,4″ MacBook Pros.

Die mechanische Festplatte wird durch Flashspeicher abgelöst. Hier stehen Konfigurationen mit 128GB und 256GB zur Auswahl. Aus Platzgründen verbaut Apple den Flashspeicher direkt und verzichtet auf den Formfaktor einer klassischen SSD. Zum einen verständlich auf der anderen Seite aber auch ärgerlich, da man so von zukünftigen größeren SSDs nicht profitieren kann.

An Schnittstellen bietet das MacBook Air zwei USB-2.0-Ports (rechts und links), SD-Card-Slot und den Mini-Display-Port zum Anschluss externer Monitore. Neben dem Magsafe-Anschluss für das Netzteil gibt es noch einen Kopfhörerausgang. Kontakt zur Außenwelt nimmt das MacBook Air über das eingebaute 802.11n-WLAN-Modul auf. Bluetooth 2.1 mit EDR steht ebenfalls zur Verfügung. Wer auf kabelgebundenes Netzwerk angewiesen ist, muss bei Apple wieder einen USB-Ethernetadapter (29 Euro) erwerben.

Wichtig für Mobilrechner sind Größe und Gewicht. Hier legt das 13,3″ MacBook Air gut vor. Etwas größer als eine A4-Seite (32,5cmx22,7cm), knapp 1,3kg Gewicht und mit einer Höhe von 0,3 bis maximal 1,7cm dürfte das Air in jeder Aktentasche Platz finden.

Wie in der heutigen Vorstellung gezeigt nimmt der Akku den größten Teil des Innenlebens ein. Dieser soll für bis zu 7 Stunden unterbrechungsfreies Arbeiten sorgen. Ansonsten hält er das MacBook Air bis zu 30 Tage in Bereitschaft. Die 7 Stunden klingen erstmal nicht besonders überragend, gibt doch Apple für seine „klassischen“ MacBooks mit Festplatte ähnlich hohe Werte an.

Netbook oder was?

Lange hat Apple abgestritten an einem Netbook zu arbeiten. „Man beobachte den Markt.“, hieß es immer ausweichend. Aus Sicht von Apple überwogen bisher die Nachteile wie zu kleine Tastatur und zu kleiner Bildschirm.

Und jetzt bringt Apple doch ein Netbook auf den Markt. Oder wie soll man sonst das MacBook Air mit 11,6″ Display und knapp 1 Kilogramm Gewicht bezeichnen? Die Displayauflösung von 1366×768 Pixeln findet man oft in dieser Geräteklasse. Doch da enden schon die Gemeinsamkeiten. Als Prozessor steht wie beim größeren Bruder ein Core2Duo mit wahlweise allerdings nur 1,4 oder 1,6GHz zur Verfügung. Als Permanentspeicher bietet Apple bei diesem Modell maximal 128GB Flashspeicher.

Aufgrund der kleineren Bauweise passt weniger Akkukapazität in das Gerät. Daher beträgt die von Apple angegebene Laufzeit nur 5 Stunden. Betriebsbereit soll auch das 11,6″-Modell 30 Stunden lang bleiben.

Was das Air nicht hat

Einen eigenen Punkt widmete Steve Jobs den Dingen die das neue MacBook Air nicht hat. Wie schon erwähnt verfügt das MacBook Air über keine (mechanische) Festplatte oder ein optisches Laufwerk. Konsequenterweise liefert Apple statt der DVD-Installationsmedien mit dem MacBook Air einen entsprechenden USB-Stick aus. Wer trotzdem ein DVD-Laufwerk braucht und nicht auf CD- und DVD-Sharing eines anderen Macs zurückgreifen kann, kann für 79 Euro ein externes Superdrive bei Apple erwerben.

Was Steve Jobs in seiner Präsentation vergaß zu erwähnen ist, dass das neue Air auch kein UMTS-Modem vom iPad geerbt hat. Auch nicht optional. Das wäre ein Feature gewesen, welches die angepeilte Zielgruppe des MacBook Air sicher bald vermissen wird. Auf Mobilität getrimmt macht sich ein angesteckter UMTS-Stick einfach nicht so gut. Und für eine Micro-SIM wäre sicher noch Platz im Gehäuse gewesen.

Ärgerlich und aus der Sicht vieler Nutzer unverständlich ist der Verzicht auf die Tastaturbeleuchtung. Der Stromverbrauch zweier LEDs dürfte die Laufzeit des MacBook Air nicht substanziell beeinflussen und den Komfortgewinn beim Schreiben in dunkleren Umgebungen deutlich steigern.

Preise

Die Preise für das 11,6″-Modell beginnen bei 999 Euro. Dafür bekommt man die 1,4GHz CPU und 64GB Flashspeicher. Für weitere 64GB Speicher verlangt Apple 150 Euro Aufpreis. Für das kleinere 13″-Modell mit 1,86GHz CPU und 128GB Speicher ruft Apple 1299 Euro auf. Den Einstieg in die Königsklasse mit 2,13GHz CPU, 4GB RAM und 256GB Speicher gibt es für 1779 Euro als BTO-Option.

Fazit

Das „MacBook meets iPad“ kann man getrost als Marketing abtun. Dahinter zeigt sich, dass das neue MacBook Air durchaus Potential hat. Nie war der Einstieg in einen mobilen Mac mit SSD (bzw. Flashspeicher) günstiger. Zur Performance und zur Handhabbarkeit kann an dieser Stelle naturgemäß noch keine Aussage gemacht werden. Für unterwegs dürfte die Rechenleistung wohl aber ausreichen.

Nicht neu aber um so mehr zeitgemäß ist das Instant-on-Feature. Das spart das nervige Starten des Rechners und ermöglicht auch mal schnell zwischendurch einen Gedanken oder ähnliches auf dem Laptop festzuhalten.

Die Preise für das 13″-Modell gehen in Ordnung. Das 11″-Modell ist dagegen zu teuer. Aufgrund seiner Größe konkurriert es auch mit den ungleich billigeren Netbooks. Zwar verwenden diese meist eine Atom-CPU wohingegen Apple den ungleich leistungsfähigeren Core2Duo verwendet. Es bleibt daher abzuwarten, ob die Kunden bereit sind dafür den entsprechenden Aufpreis zu zahlen.

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Apple Q4 2010: Umsatz über 20 Milliarden, Gewinn über 4 Milliarden https://macnotes.de/2010/10/18/apple-q4-2010/ Mon, 18 Oct 2010 20:45:19 +0000 http://www.macnotes.de/?p=50698 Gerade hat Apple die Quartalszahlen für den am 25. September 2010 beendeten 3-Monats-Zeitraum veröffentlicht. Demnach hat die Firma mal wieder die eigenen Erwartungen deutlich geschlagen. Lediglich die iPod-Sparte musste erneut einen Rückgang hinnehmen. Mit insgesamt über 65 Milliarden Dollar Umsatz im Fiskaljahr 2010 konnte Apple somit das Ziel der „50 Billion Dollar company“ mehr als […]

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Gerade hat Apple die Quartalszahlen für den am 25. September 2010 beendeten 3-Monats-Zeitraum veröffentlicht. Demnach hat die Firma mal wieder die eigenen Erwartungen deutlich geschlagen. Lediglich die iPod-Sparte musste erneut einen Rückgang hinnehmen. Mit insgesamt über 65 Milliarden Dollar Umsatz im Fiskaljahr 2010 konnte Apple somit das Ziel der „50 Billion Dollar company“ mehr als erreichen. Die guten Zahlen reihen sich nahtlos in die guten Ergebnisse von Google, Intel, IBM und HTC ein.

Gewinn und Umsatz

Von Juli bis Ende September erwirtschaftete Apple einen Umsatz von 20,34 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg auf 4,31 Milliarden Dollar und damit um über 70 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Bruttogewinnmarge sank gegenüber dem dritten Quartal von 39,1 auf 36,9 Prozent.

Stark hat sich das internationale Geschäft entwickelt. Außerhalb der USA erwirtschaftete Apple 57 Prozent seines Umsatzes. Insbesondere der asiatische und der getrennt ausgewiesene japanische Markt wuchs kräftig. Die Barreserven und kurzfristig verfügbaren Mittel steigerte Apple um 5,7 Milliarden auf nunmehr 51 Milliarden Dollar.

Macs

Bei den verkauften Macs erzielte Apple einen Absatzrekord. Insgesamt gingen 3,89 Millionen Macs über die Ladentheke und damit 27 Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor sechs Jahren brauchte es noch ein ganzes Jahr diese Menge an Macs zu verkaufen. In den USA ist Apple inzwischen hinter Acer der viertgrößte Computerhersteller.

Besonders beliebt sind die Mobil-Macs aus Cupertino, die mit 2,64 Millionen verkauften Einheiten inzwischen mehr als zwei Drittel der insgesamt verkauften Rechner ausmachen. Die Frage ob die iPad-Verkäufe die Zahlen der portablen Macs beeinflusse ist dabei für Steve Jobs keine Frage des ob sondern des wann. Bei den 1,24 Millionen verkauften stationären Macs erwies sich laut Peter Oppenheimer insbesondere der im Juli überarbeitete iMac als Umsatztreiber.

iPod, iPhone und iPad

Der Blick auf die Zahl der verkaufen iPods zeigt deutlich, dass der Zenit der MP3-Player überschritten ist. Schon zum vierten Mal in Folge musste Apple hier einen Rückgang hinnehmen. Insgesamt wurden nur noch 9,05 Millionen iPods (11 Prozent weniger) verkauft.

Das dürfte Apple jedoch verschmerzen können, denn gleichzeitig stieg die Zahl der verkauften iPhones auf 14,1 Millionen und damit um über 90 Prozent. Wieviele wären es wohl gewesen, wenn das weiße iPhone verfügbar gewesen wäre? In der Bilanzpressekonferenz hieß es, dass Apple mehr iPhones hätte verkaufen können, wenn mehr produziert worden wären. Mit 8,8 Milliarden Dollar trug die Sparte iPhone & Zubehör beachtlich zum Gesamtumsatz bei. Stolz betont Apple in seiner Pressemeldung auch den Fakt, dass man mit der Anzahl der verkauften Mobiltelefone im letzten Quartal klar an RIM vorbeiziehen konnte.

Verfügbarkeitsprobleme bremsten auch den Erfolg des iPads. Die 3,27 Millionen verkauften Stück des Premierenquartals waren nicht nur ein Strohfeuer der Early Adopter. Insgesamt wechselten in den vergangenen drei Monaten 4,19 Millionen iPads den Besitzer und sorgten für einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar. Laut Peter Oppenheimer konnte die Produktion der iPads im September erstmals Schritt mit der Nachfrage halten. Jetzt soll das iPad in weiteren Ländern eingeführt werden.

Verschiedenes

Seit dem Start konnte Apple 250.000 Einheiten des überarbeiteten Apple TVs verkaufen. Die Apple Retail Stores trugen mit 3,5 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Dort wurden 874.000 Macs verkauft, wobei ein beträchtlicher Teil an Neukunden ging. Für das kommenden Jahr sind etwa 50 neue Retail Stores geplant, so auch im kommenden Frühjahr in Dresden.

Ausblick

Wieviel darf man noch auf den Ausblick einer Firma geben, die seit Jahren die eigenen Angaben immer wieder pulverisiert? Für das erste Quartal 2011 geht man bei Apple jedenfalls von etwa 23 Milliarden Dollar Umsatz und einem Gewinn von über 4 Milliarden Dollar aus. Wieviel diese Zahlen wert sind, werden wir in drei Monaten sehen. Fakt ist, dass es in naher Zukunft zumindest kein 7-Zoll iPad geben wird. Einem solchen Gerät hat Steve Jobs in der Bilanzpressekonferenz eine deutliche Absage erteilt. Weiter positiv dürften sich auch die iPhone-Verkäufe entwickeln. Ende Oktober fällt das Telekom-Monopol (o2 und Vodafone) und dürfte damit in Deutschland für einen deutlichen Schub bei den iPhone-Verkäufen sorgen.

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Apples Quartalszahlen Q3/2010: Mac top, iPod flop https://macnotes.de/2010/07/20/apple-q3-2010-mac-top-ipod-flop/ Tue, 20 Jul 2010 21:13:27 +0000 http://www.macnotes.de/?p=44603 Vor wenigen Minuten hat Apple die Quartalszahlen für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal 2010 bekannt gegeben. Demnach hat Apple in den letzten drei Monaten prächtig verdient. Bei einem Umsatz von 15,7 Milliarden Dollar hat man in Cupertino 3,25 Milliarden Dollar verdient. Während die Zahl der verkauften Macs ein neues Hoch erreichte, ging die Zahl der verkauften […]

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Vor wenigen Minuten hat Apple die Quartalszahlen für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal 2010 bekannt gegeben. Demnach hat Apple in den letzten drei Monaten prächtig verdient. Bei einem Umsatz von 15,7 Milliarden Dollar hat man in Cupertino 3,25 Milliarden Dollar verdient. Während die Zahl der verkauften Macs ein neues Hoch erreichte, ging die Zahl der verkauften iPods wie schon im letzten Jahr zurück.

Gewinn und Umsatz

In den Monaten April bis Juni konnte Apple 15,7 Milliarden Dollar umsetzen und dabei einen Gewinn von 3,25 Milliarden Dollar erwirtschaften. Die Brutto-Gewinnmarge lag bei beachtlichen 39,1 Prozent. Gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal stieg der Umsatz um 88 Prozent und der Gewinn stieg gar um 160 Prozent. Grund für den exorbitanten Anstieg ist unter anderem eine Änderung in den Buchhaltungsstandards zum ersten Quartal 2010. Seitdem werden die Einnahmen aus dem Verkauf von Apple TV und iPhone sofort vollständig in der Bilanz verbucht, während sie vorher über die Lebensdauer des Geräts auf die Bilanzen verteilt wurden. Nichts desto trotz bleibt immer noch eine beachtliche Steigerung von Umsatz (+61 Prozent) und Gewinn (+77 Prozent) übrig.

Dem Ziel der „50 billion dollar company“ ist Apple dieses Jahr mit über 45 Milliarden Dollar Umsatz schon sehr nah. Die Barreserven und kurzfristig verfügbaren Geldanlagen konnte Apple im letzten Quartal um 4 Milliarden Dollar aufstocken. Apples Barvermögen inklusive kurzfristiger Investments liegt nun bei 45,8 Milliarden US-Dollar.

Macs

In den vergangenen drei Monaten konnte Apple 3,4 Millionen Macs verkaufen und damit mehr als jemals zuvor in der Firmengeschichte. Damit setzte sich auch der Trend aus den vergangenen Jahren fort und beschleunigte sich sogar weiter. Ein echten Run auf Macs gab es im asiatischen Raum. Dort stieg der Absatz um über 70 Prozent an. Auch in allen anderen Regionen konnte die Mac-Sparte zweistellige Zuwachsraten verzeichnen.

Gegenüber dem dritten Quartal 2009 stieg der Absatz bei den Macs um durchschnittlich ein Drittel. Der Absatz mobiler Macs stieg dabei mit +37 Prozent erneut zu Lasten der Desktop-Macs (-12 Prozent) an. „Das werde sich auch erst mit der Verfügbarkeit neuer Maschinen ändern.“, so Tim Cook in der Bilanzpressekonferenz.

iPod, iPhone und iPad

Wie schon letztes Jahr musste Apple bei der Anzahl an verkauften iPods Einbußen hinnehmen. Insgesamt konnten noch 9,41 Millionen Musikspieler verkauft werden, aber das sind weniger als halb so viele wie noch im ersten Quartal 2010 und knapp 800.000 weniger als vor einem Jahr. Innerhalb der iPod-Modelle verschieben sich die Kaufinteressen mehr und mehr. So konnte der Verkauf des iPod touch um 48 Prozent zulegen. In den USA liegt der Marktanteil der iPods weiterhin konstant über 70 Prozent, was insgesamt auf einen konstanten Markt bei mobilen Musikspielern hindeutet.

Der Absatz von iPhones stieg dagegen binnen Jahresfrist um 3,2 Millionen auf 8,4 Millionen. Damit liegt der Absatz des Telefons in etwa auf dem Niveau der letzten Quartale. Die stärksten Zuwächse beim iPhone wurden in Europa und im asiatischen Raum erzielt. Laut Apple werde momentan jedes hergestellte iPhone auch sofort verkauft.

Die Zahl der heruntergeladenen Apps hat inzwischen die Marke von 5 Milliarden überschritten. Und auch im Business-Bereich kann das iPhone langsam Fuß fassen: 60 Prozent der Fortune 500 Unternehmen geben iPhones an ihre Mitarbeiter aus. In der Bilanzpressekonferenz gab es neue Details über die Antennenprobleme des iPhone 4. Die Maßnahmen für Schutzhüllen/Bumper werden Apple ca. $175 Millionen kosten. Ansonsten ist die Rücklaufquote des iPhone 4 geringer als beim 3GS.

Beim iPad wurde Apple vom eigenen Erfolg überrascht. Insgesamt konnte Apple 3,27 Millionen iPads zu einem Durchschnittspreis von $640 verkaufen. Damit konnte aber die Nachfrage noch immer nicht vollständig befriedigt werden. Apple arbeitet weiter an der Erhöhung der Produktionskapazitäten. Es ist jedoch unklar, wann Produktion und Nachfrage ausgeglichen werden können. Ab 23. Juli wird es das iPad zudem in neun weiteren Ländern zu kaufen geben.

Einzelhandel

Die knapp 280 Apple Stores konnten jeder durchschnittlich $9 Millionen Umsatz erzielen. Im abgelaufenen Quartal wurden sieben neue Stores eröffnet. Damit gibt es jetzt weltweit 293 Apple Stores. Im vierten Quartal 2010 sollen insgesamt 24 neue Läden eröffnet werden, darunter in Paris, Shanghai, Barcelona und Madrid.

Apple arbeitet außerdem weiter an seinem Rechenzentrum in North Carolina, das Ende des Jahres fertig sein soll: „Wir rechnen damit, dass wir es dann in Betrieb nehmen können,“ so das offizielle Statement im Conference Call.

Ausblick

Für das nächste Quartal erwartet man bei Apple einen Umsatz von 18 Milliarden Dollar und einen ähnlich hohen Gewinn wie im dritten Quartal. Da Apples Ausblick bekanntermaßen zurückhaltend formuliert ist, kann es aber durchaus auch die eine oder andere Million mehr werden. „Es war ein unglaubliches Quartal, das insgesamt unsere Erwartungen übertroffen hat, inklusive dem erfolgreichsten Produktlaunch der Apple-Geschichte mit dem iPhone 4. Auch das iPad ist gut angekommen, zudem kaufen mehr Leute Macs als jemals zuvor, und wir haben unglaubliche neue Produkte, die in diesem Jahr erscheinen werden,“ so Steve Jobs.

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Apple Q2 2010: Gewinn steigt um 90% https://macnotes.de/2010/04/20/apple-q2-2010-gewinn-steigt-um-90/ https://macnotes.de/2010/04/20/apple-q2-2010-gewinn-steigt-um-90/#comments Tue, 20 Apr 2010 20:44:07 +0000 http://www.macnotes.de/?p=37093 Apple hat soeben die Quartalszahlen für das am 31. März zu Ende gegangene zweite Quartal des Finanzjahres 2010 bekannt gegeben. Das iPad konnte also noch nicht zu den guten Zahlen beitragen. Im Vorfeld hatten Analysten bereits ein solides Ergebnis für Apple prognostiziert. Das Umsatz und Gewinn allerdings so deutlich steigen hatte keiner prognostiziert. Gewinn und […]

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Apple hat soeben die Quartalszahlen für das am 31. März zu Ende gegangene zweite Quartal des Finanzjahres 2010 bekannt gegeben. Das iPad konnte also noch nicht zu den guten Zahlen beitragen. Im Vorfeld hatten Analysten bereits ein solides Ergebnis für Apple prognostiziert. Das Umsatz und Gewinn allerdings so deutlich steigen hatte keiner prognostiziert.

Gewinn und Umsatz

In den vergangenen drei Monaten konnte Apple einen Umsatz von 13,5 Milliarden Dollar erzielen. Das ist eine Steigerung von fast 50 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal. Noch stärker stieg der Gewinn, nämlich um satte 90 Prozent auf 3,07 Milliarden Dollar.

Im Gegensatz zu vergangenen Jahren fiel der Rückgang bei Umsatz und Gewinn im Vergleich zum ersten und damit Weihnachtsquartal diesmal deutlich geringer aus. Apple verfügt aktuell über Barreserven von fast 42 Milliarden Dollar.

Summiert man die Umsätze der ersten beiden Quartale, dann hat Apple im Finanzjahr 2010 bereits mehr umgesetzt (und verdient) als in den ersten drei Quartalen 2009. Hält dieser Trend an, dann dürfte 2010 die von Steve Jobs angekündigte „50 billion dollar company“ Realität werden.

Macs

Zwischen Januar und März 2010 wechselten 33 Prozent mehr Macs als im gleichen Zeitraum 2009 den Besitzer. Insgesamt konnte Apple 2,94 Millionen Rechner absetzen. Dabei wurden sowohl bei Mobil- als auch bei Desktop-Rechnern zweistellige Zuwachsraten erzielt, wobei die Zuwachsrate von 40 Prozent bei den Desktops erstmals seit langem wieder über der der Mobilen (+28 Prozent) lag.

Den stärksten Zuwachs bei den Mac-Verkäufen konnte der asiatisch-pazifische Raum mit 184 Prozent verzeichnen. Innerhalb der USA stiegen die Verkäufe um 20 Prozent.

iPod, iPhone und iTunes

Die sich schon in den letzten Quartalen abzeichnende Sättigung bei den iPod-Verkäufen hielt auch im zweiten Quartal an. Gegenüber dem zweiten Quartal 2009 konnte Apple mit 10,89 Millionen iPods in diesem Quartal knapp 100.000 weniger Geräte absetzen. Ungebrochen ist allerdings der Trend zum iPod touch, dessen Absatz um 63 Prozent zulegte.

Der Verkauf des iPhones erreichte ein vorläufiges Allzeithoch. Mit 8,75 Millionen Geräten setzte Apple mehr iPhones ab als je zuvor. Provisionen von Mobilfunkprovidern und Einnahmen aus Zubehörverkäufen eingerechnet verdient Apple mit jedem iPhone ca. 600 Dollar.

Eine interessante Randnotiz aus dem Conference Call zum Thema Exklusivverträge beim iPhone. Im letzten Jahr hat Apple in einigen Ländern die Exklusivverträge auslaufen lassen und bietet dort das iPhone inzwischen bei mehreren Providern an. In all diesen Ländern habe sich ein beschleunigter Verkauf und stärker gewachsener Marktanteil des iPhones gezeigt.

Der iTunes Store erfreut sich weiter ungebrochener Beliebtheit und konnte mit 1,1 Milliarden Dollar zum Umsatz beitragen. Bereits im Februar hatte Apple die Marke von 10 Milliarden heruntergeladenen Songs hinter sich gelassen, bei den Apps steht der Zähler bei über 4 Milliarden. Mit dem zum iPad-Start gestarteten iBook Store dürften die Umsätze auch zukünftig weiter kräftig steigen.

Apple Stores

Apple verfügt inzwischen über 284 eigene Retail Stores und im Schnitt erwirtschaftet jeder Store einen Umsatz von 5,9 Millionen Dollar. Dieses Jahr sollen zwischen 40 und 50 neue hinzukommen, die Hälfte davon außerhalb der USA und vorwiegend im asiatischen Raum.

Ausblick

Der Ausblick auf das kommende Quartal ist bei Apple gewohnt konservativ. Für die WWDC Anfang Juni wird die Vorstellung der nächsten iPhone-Generation erwartet, deren Verkaufsstart noch im 3. Quartal liegen könnte. Apple erwartet einen Umsatz zwischen 13 und 13,4 Milliarden Dollar. Diese Zahlen liegen in der gleichen Größenordnung wie die jetzt für das zweite Quartal verkündeten. Jedoch zeichnet sich für das iPad eine deutlich stärkere Nachfrage ab, so dass es im Juli wieder darum gehen wird zu spekulieren, um wieviel Apple die eigene Prognose schlagen wird.

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Apple A4: ARM CPU mit integrierter GPU https://macnotes.de/2010/02/02/apple-a4-arm-cpu-mit-integrierter-gpu/ Tue, 02 Feb 2010 05:37:53 +0000 http://www.macnotes.de/?p=31000 Bei der Vorstellung des iPads am vergangenen Mittwoch konnte man den Stolz Apples über die selbstentwickelte CPU des Geräts spüren. Dort sprach man von einem von Apple-Ingenieuren designten Chip, der bei hoher Leistungsfähigkeit trotzdem wenig Strom verbraucht. Die Vermutung lag daher nahe, dass der Apple A4 maßgeblich von der 2008 von Apple gekauften Chipschmiede PA […]

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Bei der Vorstellung des iPads am vergangenen Mittwoch konnte man den Stolz Apples über die selbstentwickelte CPU des Geräts spüren. Dort sprach man von einem von Apple-Ingenieuren designten Chip, der bei hoher Leistungsfähigkeit trotzdem wenig Strom verbraucht. Die Vermutung lag daher nahe, dass der Apple A4 maßgeblich von der 2008 von Apple gekauften Chipschmiede PA Semiconductors entwickelt worden ist.

Die Realität scheint nun etwas profaner zu sein, denn inzwischen sind erste Details über die iPad-CPU an die Öffentlichkeit gelangt.

Vereinte Funktionen

Klar war von Anfang an, dass es sich beim Apple A4 um einen sogenannten System on a Chip (SoC) handelt. Mindestens der Prozessor- und Grafikkern sind dort auf einem Stück Silizium vereint und werden mit bis zu 1GHz getaktet. Vermutlich hat Apple in dem Chip auch noch einen Memory-Controller und einen DRAM-Speicherchip integriert. Solche Bausteine sind üblicherweise als sogenannte IP-Cores zu haben und dürften seit dem Kauf von PA Semiconductors auch zu Apples Portefolio gehören.

Bei dem Prozessorkern handelt es sich um einen ARM-Core, denn sonst wäre es nur mit zeitraubender Emulation möglich, iPhone-Applikationen unverändert auf dem iPad zu benutzen. Um welchen ARM-Core es sich handelt, ist momentan noch unklar. Einige gehen von einem Cortex-A9 MPCore aus, bei Heise hingegen vermutet man einen Cortex-A8. Grund für diese Annahme ist die Ähnlichkeit zum iPhone 3GS, in dem ein Cortex-A8 verbaut ist.

Unklarheiten gibt es auch noch beim verwendeten Grafikkern. Möglich wäre hier der Einsatz des ARM-eigenen Mali-Kerns. Auf der anderen Seite ist Apple auch mit 9,5 Prozent an der Firma Imagination Technologies beteiligt und deren PowerVR-Graphikkern kommt schon im iPhone zum Einsatz. Der PowerVR-Kern unterstützt neben OpenGL ES 2.0 auch OpenGL 2.0, allerdings nutzt Apple im iPhone OS bislang nur OpenGL ES.

Fazit

Klar ist also, dass weiterhin vieles unklar ist. Apple hält sich mit dem Spezifikationen gewohnt bedeckt. Dass Apple weiterhin auf „Standard“-Hardware – also die ARM-Plattform – setzt, ist gut, denn so wird eine Zersplitterung der mobilen Plattform bei Apple verhindert. Die mit dem neuen iPhone SDK propagierten Universal-Binaries werden daher eher unterschiedliche Benutzerinterfaces für iPad und iPhone in einem Programm vereinen, denn der große Bildschirm des iPads erlaubt und verlangt eine andere Benutzerführung, als es auf dem iPhone möglich ist.

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Macnotes Jahresrückblick 2009 (3/3) https://macnotes.de/2009/12/31/macnotes-jahresruckblick-2009-33/ https://macnotes.de/2009/12/31/macnotes-jahresruckblick-2009-33/#comments Thu, 31 Dec 2009 22:58:00 +0000 http://www.macnotes.de/?p=28997 Mit diesem Teil schließen wir den großen Macnotes Jahresrückblick 2009 mit den Monaten September bis Dezember ab (Teil 1 und 2). Im September kehrte Steve Jobs beim „It’s only Rock’n Roll“ Special Event wieder auf die Keynote-Bühne zurück und präsentierte neue iPods mit integrierter Kamera. Das traditionelle Notebook-Event im Oktober fiel in diesem Jahr aus […]

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Mit diesem Teil schließen wir den großen Macnotes Jahresrückblick 2009 mit den Monaten September bis Dezember ab (Teil 1 und 2).

Im September kehrte Steve Jobs beim „It’s only Rock’n Roll“ Special Event wieder auf die Keynote-Bühne zurück und präsentierte neue iPods mit integrierter Kamera. Das traditionelle Notebook-Event im Oktober fiel in diesem Jahr aus und wurde durch ein leises Update bei iMacs und MacBooks ersetzt. Im November testeten wir die beiden neuen iMacs. Der Dezember war in diesem Jahr ruhiger als in den Jahren zuvor, denn mit fehlender Macworld-Beteiligung von Apple ist es in der Gerüchteküche diesmal deutlich ruhiger zugegangen.

September

1. September: Anfang September gab es erstmals Hoffnung, dass die Zeit der Exklusivverträge beim iPhone bald vorbei sein könnte. Spekuliert wurde auch, ob Steve Jobs die neuen iPods beim Special Event zusammen mit dem iPhone OS 3.1 Update vorstellen wird. Auf der IFA wurden derweil schon neue Hüllen für die neuen iPods vorgestellt.

9. September: Das „It’s only Rock’n Roll but we like it“ Special Event wird wieder von Steve Jobs präsentiert und bringt neue iPods und iTunes 9 mit verbessertem iTunes Store.

22. September: Microsoft plant eigene Stores und versucht Apple Store Mitarbeiter abzuwerben. Vielleicht soll ja in den neuen Stores auch das Zune-Phone, Verzeihung, Pink-Phone verkauft werden.

Was gab es sonst noch im September?

Microsoft warnt die Industrie vor der Vormachtstellung Apples und beschwört den sogenannten iTunes-Moment.

Neues auch vom Mac-Tablet, diesmal mit 9,6″ Touchscreen und HSDPA-Modul.

Wir testeten den neuen iPod nano 5G und kommen zu einem durchweg positiven Fazit.

Oktober

6. Oktober: iPod-Testwochen bei Macnotes. Zuerst der neue iPod touch 3G dessen Klang uns leider nicht überzeugt hat, dann der iPod Shuffle Special Edition im Edelstahlgehäuse.

Trotz mehrerer Gegenklagen von Apple und eher schlechten Aussichten, will Mac-Clone-Hersteller Psystar Mac OS X zertifizierte Hardware anbieten. Da beide Firmen den lästigen Streit endlich vom Tisch haben wollen, beantragen beide ein beschleunigtes Verfahren.

16. Oktober: Im Oktober ändert Apple die Bedingungen für Apps und erlaubt damit das sogenannte Freemium-Vertriebsmodell. Basis-Apps lassen sich kostenlos anbieten und über In-App-Käufe aufrüsten.

19. Oktober: Apple ist weiter auf der Erfolgsspur und meldet das erfolgreichste Quartal der Unternehmensgeschichte. Grund dafür waren auch hohe Verkäufe im Ausland, wo bedingt durch günstige Dollarkurse Apple-Produkte relativ günstig zu haben sind.

Am nächsten Tag gingen weltweit die Apple Stores offline und kehrten mit neuen iMacs, Magic Mouse, aktualisierten Mac minis und diversen kleineren Updates (Time Capsule, Apple Remote, weißes Unibody MacBook) wieder zurück. Gerade die iMacs mit 21,5″ bzw. 27″ und optionaler Core i7 Quad-Core-CPU sind echte Kraftpakete.

Was gab es sonst noch im Oktober?

Greenpeace ist inzwischen zufrieden mit der Umweltfreundlichkeit von Apple-Produkten.

Das dürfte Apple und den App-Entwicklern sicher ein Dorn im Auge sein: mehr als ein Drittel der Jailbreaker nutzen gecrackte Apps.

Aus der Serie „Wer verklagt Apple?“ klagt diesmal Nokia wegen zahlreicher Patentverletzungen bei WLAN-Standards. Apple kündigt an, dass der Streit sich wohl etwas hinziehen wird.

Das Mac-Tablet-Gerücht dieses Monats kommt diesmal aus China, wo ein dem iPhone recht ähnlich sehendes Gerät aufgetaucht ist. Das passende SIM-Fach hat man dort auch gleich gefunden.

November

2. November: Ein weiteres Indiz, dass Apple selbst an einem Netbook schraubt. Im Prerelease für das 10.6.2-Update wird Intels Atom-CPU explizit nicht mehr unterstützt.

Das fertige Update behebt dann einige Probleme die mit Photoshop CS4 auftraten.

12. November: Die Arbeiten am Frankfurter Apple Store schreiten voran. Noch ist eine Eröffnung 2009 geplant, um das Weihnachtsgeschäft mitnehmen zu können.

Wenige Tage später kann Apple einen ersten Sieg gegen Mac-Clone-Hersteller Psystar erzielen. Psystars Praxis verstößt gegen das Urheberrecht. Am 25. November legt Apple nach und verlangt u. a. Schadensersatz.

Angeblich hat sich das Mac-Tablet zu Steve Jobs geheimen Lieblingsprojekt bei Apple gemausert. Neueste Gerüchte prophezeien ein 10 bis 12″ Display mit Highend-Grafikkarte.

24. November: Großer iMac-Test im November. Erst kommt der 27″ iMac mit 3,06GHz CPU, dann das 21,5″ Modell mit gleicher CPU dran. Beide überzeugen mit satter Rechenleistung. Lediglich in graphikkartenlastigen Anwendungen fallen merkliche Unterschiede auf. Schade, dass sich die Modelle mit Core i5 bzw. Core i7 CPU noch immer verzögern.

Was gab es sonst noch im November?

Die Probleme mit dem Zulassungsverfahren im App Store werden erneut am Beispiel des E-Books „Mein Kampf“ deutlich. Die Entwickler von Trillian mussten drei Monate auf die Freigabe ihrer App warten.

Microsoft gibt zu, sich beim Design von Windows 7 von Mac OS X inspiriert haben zu lassen. Bill Gates lobt öffentlich Steve Jobs, der Apple gerettet und zu einer innovativen Firma gemacht habe.

Dezember

1. Dezember: Im aktuell gegen Psystar laufenden Verfahren beantragt Apple die Verfahrenszusammenlegung der Verfahren in Florida und Kalifornien. Welchen Sinn dieser Antrag angesichts der Einigung beider Firmen zur Beendigung des Rechtsstreits ergibt ist unklar. Fakt ist, dass Psystar 2,7 Millionen Dollar an Apple zahlen muss. Trotzdem bietet Psystar Ende Dezember immer noch das Rebel EFI an.

Die Eröffnung des Frankfurter Apple Stores wird auf Januar 2010 verschoben, da wohl noch etliche Verschönerungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

5. Dezember: Apple kauft den Streaminganbieter Lala und möchte damit vermutlich die iTunes-Plattform verstärken. Ob es zukünftig Musik im Stream oder sogar Live-TV über iTunes geben wird ist allerdings noch unklar.

11. Dezember: Nach der Patentklage von Nokia gegen Apple klagt Apple nun zurück und bezichtigt den finnischen Mobilfunkkonzern ebenfalls Patente von Apple verletzt zu haben. Gute Voraussetzungen jedenfalls um in ein paar Monaten einen Vergleich schließen zu können.

22. Dezember: Wer auf der Suche nach dem richtigen Geschenk für seine Liebsten ist, der sollte den Blick auf die wohl teuerste Grußkarte der Welt werfen. Das ist sicher nicht nur zu Weihnachten eine nette Idee.

Wenn Apple schon nicht zur Macworld in San Francisco kommt, so könnte doch ein Special Event im Januar stattfinden. Themen könnten das iPhone OS 4.0 und das Mac-Tablet sein.

28. Dezember: Am Ende des Jahres spielten Apple-Produkte nochmal eine kleine Rolle auf dem CCC-Kongress in Berlin. Meist nicht als Thema aber doch als Werkzeug und im Falle

Was gab es sonst noch im Dezember?

Apple stellt die Rangordnung innerhalb seiner Rechnerlinie wieder her und aktualisiert den Mac Pro und die Xserves. Die Rechner verfügen jetzt über Quad- bzw. Hexa-Core-Nehalem-CPUs und bis zu 8TB Festplattenspeicher.

Wir testeten Apples neue Zaubermaus und die Produktion des Mac-Tablets läuft angeblich schon an.

Gesundes neues Jahr

: Das Macnotes-Team wünscht allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr. 2010 wird Apple-technisch sicher wieder ein spannendes Jahr werden. Vielleicht materialisiert sich ja tatsächlich das Mac-Tablet. Wir werden sehen und Macnotes wird euch dabei wieder begleiten und weiter über alles Wissenswerte und auch Kurioses berichten.

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Macnotes Jahresrückblick 2009 (2/3) https://macnotes.de/2009/12/31/macnotes-jahresruckblick-2009-23/ https://macnotes.de/2009/12/31/macnotes-jahresruckblick-2009-23/#comments Wed, 30 Dec 2009 23:15:11 +0000 http://www.macnotes.de/?p=28957 Weiter geht es mit dem zweiten Teil des Macnotes Jahresrückblicks 2009 (Teil 1), diesmal mit den Monaten Mai bis August. Der Mai war Mac-mäßig eher Saure-Gurken-Zeit. Im Juni stand bei Apple die Entwicklerkonferenz WWDC auf dem Programm. In der Eröffnungskeynote wurde unter anderem das iPhone 3GS vorgestellt. Der Juli kann getrost als Monat der Tablet-Gerüchte […]

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Weiter geht es mit dem zweiten Teil des Macnotes Jahresrückblicks 2009 (Teil 1), diesmal mit den Monaten Mai bis August.

Der Mai war Mac-mäßig eher Saure-Gurken-Zeit. Im Juni stand bei Apple die Entwicklerkonferenz WWDC auf dem Programm. In der Eröffnungskeynote wurde unter anderem das iPhone 3GS vorgestellt. Der Juli kann getrost als Monat der Tablet-Gerüchte bezeichnet werden.

Mai

5. Mai: Vorgezogenes Sommerloch im Apple-Land. So lassen sich jedenfalls die Spekulationen über einen möglichen Kauf von Twitter durch Apple erklären. Twitter dementierte folgerichtig auch prompt die Gerüchte.

Das Verlangen nach einem Mac OS X basierten Netbook versuchte Mac-Clone-Hersteller Psystar zu stillen und kündigte die Entwicklung eines OS X Netbooks an.

12. Mai: Kurz vor der WWDC scheint die Entwicklung von Snow Leopard auf die Zielgerade einzubiegen, denn Apple verspricht keine weiteren Änderungen an der API bis zum Release. Zwei weitere Neuerungen von Snow Leopard: ein HFS+-Treiber für Bootcamp und Handschrifterkennung für chinesische Schriftzeichen.

Mac OS X 10.5.7 dagegen ist endlich fertig und behebt eine lange Liste von Sicherheitslücken.

18. Mai: Im Mai wagten wir uns erstmals an den Vergleich von Äpfeln und Birnen: wir testeten den PearC, einen Hackintosh aus der Nähe von Wolfsburg. Ebenfalls im Mai berichteten wir erstmal über Gerüchte von iPod nanos mit Kamera.

Kurz vor dem Beginn der WWDC im Juni konkretisieren sich die Gerüchte zum neuen iPhone und T-Mobile verhängte vorsorglich schon mal einen Urlaubsstopp.

Was gab es sonst noch so im Mai?

Weitere fragwürdige Ablehnungen von Apps im App Store. Vodafone will Ende des Jahres mit einem eigenen App Store starten.

Auch beim US-Militär ist Apple-Technologie sehr beliebt. iPods und iPhones werden in der vernetzten Kriegsführung eingesetzt.

Selbst statische Elektrizität wird bei Apple zu etwas besonderem, denn praktisch alles aus Plastik kann sich statisch aufladen.

Juni

2. Juni: Der Juni begann mit Gerüchten und Ankündigungen rund um das iPhone. Die Frage war Neue Hardware, neues Design?. T-Mobile kündigte derweil eine Zusatzoption für VoIP-Telefonate an.

Am Moscone Center begann in diesen Tagen schon der Aufbau für die WWDC. Bei den Dingen, die zu erwarten waren, standen ein neues iPhone und Snow Leopard ganz oben auf der Liste. Auch das Mac Tablet wurde heiß gehandelt.

8. Juni: Die Eröffnungskeynote der WWDC wurde in diesem Jahr von Phil Schiller gehalten. Steve Jobs kehrte im Juni noch nicht auf die Bühne zurück. Im Gegensatz zur enttäuschenden Macworld gab es diesmal aber einen ganzen Straus an Neuerungen: Snow Leopard im September, Safari 4 sofort, iPhone OS 3.0 in ein paar Tagen, das iPhone 3GS und neue MacBook Pros mit verbesserten Akkus. Auch wenn Steve Jobs im Hintergrund sicher mitgewirkt hat, es geht also auch ohne ihn.

Die Schlagzeilen der folgenden Tage beschäftigten sich hauptsächlich mit dem iPhone. T-Mobile kündigte Preise und Verfügbarkeit an, Navigon wollte den Navigator noch im Juni für iPhone verfügbar machen und wir zeigten, wie sich MMS und Co auch mit anderen Netzbetreibern realisieren lassen. Auch einen Tethering-Hack konnten wir vorstellen, der allerdings seit iPhone OS 3.1 nicht mehr funktioniert.

15. Juni: Am 15. Juni begann weltweit die Auslieferung des iPhone 3GS. Vorher verkündete T-Mobile noch wie es sich für einen Exklusivpartner gehört, dass Tethering derzeit nicht unterstützt wird.

17. Juni: Wenige Stunden nach der Veröffentlichung von iPhone OS 3.0 verzögert sich der Jailbreak noch.

Nachdem uns wenige Tage später die ersten Testgeräte erreicht hatten, starteten wir einen Livetest des iPhone 3GS.

23. Juni: Erfreuliche Nachricht für Apple. Am 23. Juni wurde Steve Jobs wieder auf dem Apple Campus in Cupertino gesichtet, nachdem er sich im April einer Lebertransplantation unterzogen hatte. Ende Juni kehrte er dann endgültig an seinen Schreibtisch bei Apple zurück und sorgt da für steigende Aktienkurse.

Was gab es sonst noch im Juni?

Geschmäckle hatte die Ablehnung einer App der EFF durch Apple. Die EFF tritt unter anderem für die Legalisierung des Jailbreak ein.

Apple gerät einmal mehr wegen seiner späten Updatepolitik in die Kritik, diesmal wegen verspäteter Java-Patches.

Die erste Adult-App auf dem iPhone ist einfach langweilig. Kurze Zeit später nahm Apple die App selbst aus dem Programm, offenbar waren die Hottest Girls zu heiß für den App Store.

Juli

1. Juli: Noch keine zwei Wochen veröffentlicht liefert Apple schon eine Beta-Version des iPhone OS 3.1. Die Gerüchteküche beschäftigte sich derweil mit einem möglichen Special-Event im August, bei dem Steve Jobs auftreten wird und dem unvermeidlich gewordenen Mac-Tablet.

3. Juli: Das erste persönliche Fazit zum iPhone 3GS fällt durchaus positiv aus, auch wenn die Hitzeentwicklung wirklich enorm ist. Auch für Freunde des Jailbreak gibt es Positives zu berichten: der Jailbreak funktioniert.

14. Juli: Im Juli macht auch der App Store wieder von sich reden. Im negativen Sinne, weil sich Apple mit der Bezahlung der Entwickler viel Zeit lässt. Im positiven Sinne, weil der App Store bereits im Jahr eins nach dem Start 65.000 Apps und 1,5 Milliarden Downloads zählen kann.

21. Juli: Das dritte Quartal ging für Apple mit einem Rekord bei Umsatz und Gewinn zu Ende. Die Zahl der verkauften Macs stieg auf 2,6 Millionen und damit auf den zweithöchsten Stand der Unternehmensgeschichte (Q4/08 2,8 Millionen).

Laut Appleinsider könnte Anfang 2010 ein Kompakt-Mac (Tablet) das Licht der Welt erblicken. Anfang des Monats wurde noch eine Vorstellung im Oktober gehandelt, wenige Tage später hieß es, dass Apple an einem eigenen Chip für das Mac-Tablet baut. Nochmal wenige Tage später hieß es dann, dass Apple und Verizon beim Mac-Tablet zusammen arbeiten.

Was gab es sonst noch im Juli?

Apple stellt Serien zukünftig auch im HD-Format über iTunes bereit.

Der Entwickler der alternativen Navigationslösung Roadee Andres Kluge sprach mit uns im Interview über seine App. Apple dagegen lässt sich die Verpackung des iPhone patentieren.

August

4. August: Microsoft sorgt sich um die Vielfalt mobiler Anwendungen und lässt daher die Portierung von iPhone Apps nach Windows Mobile erklären.

Apple reagiert auf die anhaltende Kritik am App Store und lässt Phil Schiller den App Store erklären und entfernt zahlreiche Spam-Apps. Wenige Tage später reagiert Phil Schiller erneut persönlich auf Kritik am App Store.

13. August: Die Fertigstellung von Snow Leopard nähert sich dem Ziel. Am 13. August wurde der Golden Master Build an Entwickler verteilt und der Verkaufsstart soll am 28. August sein. Wegen fehlender Treiber bei Drittherstellern wird es allerdings erstmal noch bei einem 32-Bit-Kernel bleiben.

Neues auch vom Mac-Tablet. Diesmal heißt es, dass es das frühestens 2010 geben wird. Dann aber mit Webcam und modifiziertem iPhone OS. Fünf Tage später dann heißt es, dass das Gerät schon im September vorgestellt werden soll.

25. August: Diesmal wird in Sachen Mac-Tablet behauptet, dass sich Steve Jobs selbst der Sache angenommen hat. Dies wird zwar in einer E-Mail direkt dementiert, allerdings wird das Mac-Tablet selbst nicht mehr dementiert und die Frage ist nur noch, ob es ein 10, 13 oder 15″ Tablet wird.

Apple gibt weitere Details zu Snow Leopard bekannt. Für die Installation wird keine 10.5 Installation benötigt. Außerdem haben wir schon mal überprüft, welche Programme sich mit dem neuen System vertragen und bei welchen man noch auf ein Update warten muss.

28. August: Punkt Mitternacht startete der Verkauf von Snow Leopard. Wer zu den ersten gehören wollte, die das System in den Händen halten, der ging zum Mitternachtsverkauf in Köln. Am Vormittag konnten wir dann schon einen ersten Erfahrungsbericht schreiben.

31. August: Der August klang dann im wahrsten Sinne des Wortes mit der Ankündigung des jährlichen iPod- und Musik-Special-Events aus. Motto in diesem Jahr „It’s only Rock’n Roll but we like it“.

Was gab es sonst noch im August?

Microsoft sucht genervte Mac-Anwender, die sich über ihren Mac aufregen und ihn anschließend medienwirksam zerstören.

Im August testeten wir die iPhone Navigations-Lösung von Navigon und kamen zu einem positiven Fazit. Lediglich die Sprachausgabe über die internen Lautsprecher ist zu leise. Gut schlug sich auch die TomTom App in unserem Test.

Lest in unserem letzten Teil über die Monate September bis Dezember mit neuen iPods und den Quad-Core-iMacs.

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