Kommentare zu: Pinterest verbannt alle Affiliate-Links https://macnotes.de/2015/02/14/pinterest-entfernt-affiliate-links/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Tue, 19 Jul 2022 12:54:53 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Alexander Trust https://macnotes.de/2015/02/14/pinterest-entfernt-affiliate-links/#comment-407692 Sat, 14 Feb 2015 14:09:42 +0000 http://sajonara.de/?p=71361#comment-407692 Als Antwort auf Stefan.

Danke für deinen Kommentar. Ich finde die Formulierung zwar hart, ja, aber trotzdem überspitzt im Kern korrekt. Denn das Netzwerk wird endlich befreit von tausenden von Pins von Leuten, die absolut keinen Mehrwert erzeugen, sondern einen Link nur teilen, weil sie Geld verdienen wollen, nicht weil irgendwas daran „interessant“ ist.

Das ist bei Twitter noch schlimmer, aber Pinterest hat einen ungewöhnlichen Schritt gewählt, um dem vorzubeugen. Auf Twitter gibt es jeden Tag zehntausende neuer Fake-Accounts, die täglich 10000 Tweets mit Affiliate-Links rauskloppen und dabei die Idee des Social Networks kaputt machen. Nur genau die „echten“ Nutzer bei Twitter sind von dem Social Network enttäuscht, weil dort die normale Funktion durch die vielen Bots und Affiliate-Gurken kaputt gemacht wird. Auf einen echten Tweet kommen dutzende mit nutzlosem Affiliate-Content. Das kannst du besonders gut beobachten, wenn du eine Echtzeitsuche nach einem Hashtag machst. Pinterest und andere Social Networks leiden unter vielen Beiträgen, die absolut keinen Mehrwert haben, außer einen Affiliate-Link zu multiplizieren. Das wird bei Pinterest jetzt hoffentlich anders.

Cookies unterjubeln verstößt gegen die AGB der Affiliate-Programme und zwar habe ich noch von keinen rechtlichen Konsequenzen in solchen Fällen gehört, aber Amazon und Co. sperren diesen Leuten die Konten und die Einnahmen sind dann futsch.

Wenn die Verbreitung von Affiliate-Links eine Existenz sein soll, dann ist das keine wirkliche Geschäftsidee. Viele Leute, die ich im Text anspreche, machen das so wie Auswanderer, die keine gastronomische Ausbildung haben, die fremde Sprache nicht sprechen und aber unbedingt ein Restaurant aufmachen müssen, am besten noch in einer Straße, in der es schon dutzende anderer gibt und sich dann wundern, warum sie nichts verdienen. Das gleiche gilt natürlich auch für ein Blog oder eine Webseite.

Bei deinen Zahlen kann ich dir nicht zustimmen. Es kommt auf die Reichweite an, natürlich kann man auch tausende Euro über Affiliate-Marketing verdienen, aber nicht als Selbstzweck, nur wenn man ein Konzept verfolgt. MyDealz bspw. ist ein seriöses Projekt, das ordentliche Einnahmen generiert. Aber es gibt nicht viele andere Plattformen wie MyDealz – keines so groß, die meisten eher für eine Nische angelegt. Weil der Markt einfach schon gesättigt ist. Das gehört aber zu einer betriebswirtschaftlichen Voranalyse, die man als Selbständiger machen sollte. Wenn man es nicht so hochtrabend haben will, kann man einfach auch „nur“ den gesunden Menschenverstand benutzen.

Es gibt daneben noch Preis-Suchmaschinen, oder Cachback-Plattformen, die ebenfalls ein Konzept entwickelt haben, rund um Affiliate erfolgreich sein zu können.

Nicht jeder Affiliate-Link ist böse, aber die Existenzen, die da kaputtgehen, haben halt einfach nicht drüber nachgedacht. Wenn die eigene Webseite irgendwann keine Besucher mehr bekommt, dann waren die Themen offenbar nicht so interessant, dass man echte Leser generiert hat, sondern alles nur über die Suchmaschinen kam. Sich dann über den „Wandel der Zeit“ zu beschweren, ja das tun Leute, die nicht anpassungsfähig sind, die im Kopf schon als Kind alt waren. Natürlich übertreibe ich, um das möglichst plakativ zu machen.

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Von: Stefan https://macnotes.de/2015/02/14/pinterest-entfernt-affiliate-links/#comment-407691 Sat, 14 Feb 2015 11:38:39 +0000 http://sajonara.de/?p=71361#comment-407691 Die Formulierung ist schon etwas hart gewählt. Sicher sind für Einzelpersonen keine Umsätze in Höhe von mehreren Tausend Euro im Monat möglich. Aber schon mit zwei der besten deutschen Affiliate-Programme, Amazon und Zalando, kann man solide dreistellige Beträge einfahren. Natürlich nur, wenn das Link-Spreading in sozialen Netzwerken und Foren funktioniert. Da entwickelt man im Laufe der Zeit aber ein Gefühl, wie man die meisten Klicks erzielt und den Leuten möglichst effektiv die Cookies unterjubelt.

Wo genau da jetzt Vorteile für den „Endverbraucher“ zu finden sein sollen, wenn Affiliate-Links verboten oder sogar geblockt werden, erschließt sich mir nicht. Für den „Endverbraucher“ ändert sich schließlich nichts, für einige Leute bricht da aber die Existenz weg.

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