Kommentare zu: Kommentar: Wenn Online-Journalismus kein Journalismus mehr ist https://macnotes.de/2014/09/20/kommentar-online-journalismus/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Sun, 26 Jun 2022 11:12:17 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Alexander Trust https://macnotes.de/2014/09/20/kommentar-online-journalismus/#comment-165686 Sat, 20 Sep 2014 12:30:17 +0000 http://www.macnotes.de/?p=187348#comment-165686 Als Antwort auf Und außerdem ….

Ja, die Unterschiede zwischen den Medien verschwinden.

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Von: Und außerdem ... https://macnotes.de/2014/09/20/kommentar-online-journalismus/#comment-165683 Sat, 20 Sep 2014 07:19:12 +0000 http://www.macnotes.de/?p=187348#comment-165683 Ergänzend: Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. Schlechte Nachrichten erzeugen mehr Aufmerksamkeit – also mehr Leser. Getreu diesem Grundsatz (koste was es wolle) funktioniert ein Großteil der professionellen Medienlandschaft.

Frage: Muss ich mir so viel negative Energie reinziehen??? Muss ich mich in Folge also über Sachen aufregen oder ärgern (und meine Meinung in Kommentaren verteidigen), damit wieder alles gut ist?

Was soll dieser Stress??

Ich lehne es grundweg ab. Bis auf Nachrichten vom Deutschlandfunk keine anderen Nachrichten. Der Sender erscheint noch einigermaßen seriös zu berichten, obwohl natürlich auch dort Propaganda mitschwingt. Keine Tageszeitung. Mac-Nachrichten im Internet und das wars.

Wer es nicht ganz glauben will: Nehmt eine x-beliebige Tageszeitung und kennzeichnet alle Überschriften mit einem Marker, die negative Nachrichten-Inhalte besitzen.

Auch dieser Umstand sollte ein Grund dafür sein, warum die Medien immer mehr Kunden verlieren. Sie müssen Geld verdienen (natürlich möglichst viel) udn müssen dieser Tatsache gerecht werden – bei Strafe ihres eigenen Untergangs. Aus dieser Falle kommen sie nicht heraus. Das alles gepaart mit anderen Faktoren, wie oben auch beschrieben (abnehmende Professionalität, weil Fachleute teurer sind, Zeitdruck, Story-Geilheit, Blogger, soziale Medien …) bringt sie nur auf die Idee, noch mehr auffallen zu müssen, also aggressiver in der Berichterstattung aufzutreten.

In Folge: Es laufen noch mehr Leute weg.

Gut so! Vielleicht merken sie das ja irgendwann.

Ein wichtiger Umstand fehlt natürlich noch, denke ich. Da alles schnell gehen muss nimmt man immer mehr Informationen aus den Nachrichten-Tickern der Agenturen (wie DPA). Damit steht also überall fast das Gleiche und die Schwerpunkte sind auch die Gleichen. Sie verlieren damit an eigenem Profil. Und der Masse werden Themen mit konformen Meinungen eingebläut, dass es nur so kracht. Die Russen, die Chinesen und andere sind grundsätzlich böse oder sofort böse usw.

Ende meines Kommentars.

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