Activision-Chef Bobby Kotick wurde 2013 beinahe entlassen

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Ein Gerichtsprozess von Activision-Investoren hat E-Mails zutage geführt, nach denen Vivendi Universal den Activision-Chef Bobby Kotick feuern wollte. Kotick wollte verhindern, dass Deals zustande kommen, die seine eigene Investorengruppe ausschließen.

Der damalige CEO von Vivendi, Jean-Francois Dubos, fragte sich in einer internen E-Mail, wer Kotick feuern werde. Daraufhin hatte sich Philippe Capron, Finanzchef bei Vivendi, bereit erklärt, ihn „mit Vergnügen“ zu entlassen, schon am nächsten Tag, falls das gewünscht worden wäre. Richard Sarnoff, ein Vorstandsmitglied bei Activision, hätte dabei geholfen, wenn man Kotick tatsächlich hätte loswerden wollen.

Jene E-Mails sind nun im Rahmen eines Gerichtsprozess ans Tageslicht gekommen. Investoren zeigten an, dass die Akteure bei der Übernahme von Activision durch Vivendi von Insider-Wissen profitiert hätten.

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  • Geschrieben am: 17. Juli 2014
  • Zuletzt aktualisiert am: 17. Juli 2014
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