Kommentare zu: Verlage fühlen sich von Apple „betrogen“, Strategietreffen geplant https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Mon, 12 Jul 2021 15:46:04 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: It´s me https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95423 Fri, 04 Feb 2011 10:51:37 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95423 „Apple (und die Verlage) werden dann schnell merken das sie nix verkaufen und Apple muß dann einlenken, oder das iPad für Zeitschriften einfach vergessen.“

wofür dann ein iPad ? ^^

]]>
Von: Karl https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95380 Fri, 04 Feb 2011 00:08:47 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95380 Apple soll ruhig die 30% kassieren, die Verlage entsprechend die Preise hoch setzen.

Apple (und die Verlage) werden dann schnell merken das sie nix verkaufen und Apple muß dann einlenken, oder das iPad für Zeitschriften einfach vergessen.

]]>
Von: Adam Riese https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95378 Thu, 03 Feb 2011 23:06:20 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95378 @ Hendrik: Danke, dass Du es klar gemacht hast. Es ist wirklich genauso, wie Du es schreibst.

Die Zeitungen und Zeitschriften haben nur eine Chance, wenn sie nicht permanent den Copy/Paste-Content wiederkäuen würden. Es kommt auch nicht auf eine andere Art von Meinungsmache an. Es geht m.E. um echte Inhalte, die man nicht an jeder Ecke findet und die die Leser weiterbringen. Da ist Reflektion gefragt. Im Grunde solch eine Qualität, wie sie der Spiegel vor 3 Jahrzehnten hatte.

Das mit der Zensur der Leserbriefe ist auch bitter. Beinahe jede kritische Diskussion wird im Keim erstickt und artet in lamentieren aus.

Ob Apple da das richtige Medium bietet, wage ich aber trotz aller Affinität stark zu bezweifeln. Die bringen uns nicht weiter – vernichten höchstens Arbeitsplätze.

]]>
Von: thb https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95357 Thu, 03 Feb 2011 16:56:28 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95357 @ Hendrik

besser kann man es nicht ausdrücken !
stimme dir von anfang bis ende zu !
grade auch der letzte teil = einer
schreibt vom anderen ab und jeder packt
noch etwas drauf = reinste propaganda mit
viel blah blah !

]]>
Von: DAMerrick https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95356 Thu, 03 Feb 2011 16:56:26 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95356 @robs

Welcher Kontrollwahn? Apple liefert eine Pattflorm, die Verlage sind zu stolz zuzugeben das sie ein Problem haben und setzen verzweifelt auf das iPad. Und die Drohung der MEhrkosten werden die Verlage nicht durchziehen, denn Nutzer zahlen für Mehrwert. Und den gleichen billigen Nachrichtenabklatsch wie auf den Websites teuer zu bezahlen nur weil es das iPad ist – das macht keiner mit.

@kayro

Schon vom Leistungsschutzrecht gehört?
Das was du gerade so ironisch sagst, wollen die Verlage durchsetzen und zwar so weit das sogar Titel und einzelne Satzstellungen Gebhrenpflichtig werden.

@Alle

Die Verlage sind selbst schuld, erwarten das alle Zeitung (Papier) lesen, nehmen das Internet nicht ernst und haben keine Lust Mehrwert zu liefern. Flattr hat bewiesen das Leser bereit sind zu zahlen wenn sie einen Mehrwert sehen.

Die Verlage liefern keinen und erwarten auch noch das man ihnen dankt das sie ihre „Top News“ auf das iPad bringen.
Für The Daily würde ich zahlen, sogar schon für das Stern eMagazine. Aber nict dafür das mir die Zeitung als PDF präsentiert wird oder das Nachrichten von Websites gekürzt dargestellt werden.

Apple hat die Plattform und bietet mit dem Abo-Modell doch eine Chance. Wettbewerbswidirig ist es natrlich. Aber wer hier die Verlage in Schutz nimmt der hat nicht ganz kapiert wer diese Verlage überhaupt sind.

Und das iPad als Modell für die Verlage? Das ist Perlen vor die Säue werfen.

]]>
Von: printmaster https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95354 Thu, 03 Feb 2011 16:42:51 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95354 Ich sehe das ein bisschen anders. Apple hat den Verlagshäusern bei der Vorstellung des iPad eine neue Möglichkeit gezeigt ihre Publikationen zu verkaufen. Das wollten aber die Wenigsten weil sie sich nicht damit abfinden können das die Printprodukte ein aussterbendes Medium sind. Jetzt bessert Apple nach und nun sind Apple wieder die Bösen denn man muss die Trägheit der Verlage ja irgendwie begründen.

]]>
Von: Hendrik https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95352 Thu, 03 Feb 2011 16:22:25 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95352 Die Verlage beginnen zu realisieren, dass sie obsolet geworden sind, das ist alles.

Ich habe das iPad seit Tag Eins und schon etliche iPad-Zeitungs- und Magazin-Apps geladen und durchblättert. Zu mir: ich bin Nachrichten-Aficionado, politisch und kulturell stark und vielfältig interessiert.

Mein Fazit: Die Zeitungs- und Nachrichten-Apps sind für mich nicht interessant. Sie scheitern bei mir an drei Dingen:

1) Sie sind unaktuell und das stoßweise Nachladen dauert einfach zu lange.

2) Sie sind bzgl. Inhalten nicht umfassend genug bzw. (in Deutschland zumindest) politisch zu einseitig ausgerichtet (biased).

3) und dies gilt vor allem für News-Apps der News-TV-Sender wie n-tv, CNN & Co sowie für alle Magazin-Apps: die Interaktion ist überall abweichend, nicht konsistent und alles ist stilistisch und inhaltlich viel zu aufgeblasen.

Zumindest für mich gilt:
+kompakter Content!
+stilistisch und interaktiv simpel
+aktuell

Der RSS-Client ‚Reeder‘ ist genau mein Ding: across Devices (iPad, iPhone), simples (aber trotzdem schönes) Layout, hyperaktuell, kurze Anreißer, Vertiefung bei Bedarf.

Die Verlage haben noch nicht verstanden, dass ihr Geschäftsmodell, welches entscheidend auf der Exklusivität des (physischen) Trägers Papier beruht, nicht mehr greift. Es läßt sich weder aus Vertriebs-, noch aus Kosumsicht auf ein Tablet übertragen:

Bei einer physisch zu druckenden und zu verteilenden Zeitung läßt sich ein gewisser Preis immer argumentieren. Bei elektronischem Vertrieb dagegen müssen die Verlage die Karten auf den Tisch legen und ihren Content netto auspreisen. Sie treffen damit unvermittelt auf eine hochdynamische Preis-/Nachfrage-Elastizitätskurve, auf deutsch: was dem einen 1€ wert ist, ist dem anderen keine 5 Cents wert.

Zudem: ein Abo für eine Zeitschrift hat primär logistische Gründe (Vertrieb): Verteilung und Zahlungsweise. Auf einem iPad macht das alles keinen Sinn mehr. Zahlung und Bezug sind sofort und einfach realisierbar, wozu da ein Abo ?

Genauso wie im Musikbereich die Alben (vormals gebunden an den Träger CD/Vinylplatte) heute nur noch aus künstlerischer Sicht („aktuelles Werk“), nicht aber vertrieblich (iTunes!) bedeutsam sind, ist die Idee eines „Magazins“ elektronisch kaum noch vertretbar. Die Verlage haben nur eine Chance, wenn sie ihren Content schnippselweise über Reseller (Blogs u.ä.) verkaufen. Den Endkunden werden sie nicht halten können.

Apple ist im übrigen keine Samariteranstalt zur Rettung des Verlagswesens. Apple hat diese Plattform auf eigenes Risiko entwickelt und verkauft kein iPad für 500€, damit anschließend ein Zeitungsverlag 150€ Aboumsatz netto + 150€ Werbeeinnahmen(!!) im Jahr damit generieren kann. Hätten ja die Verlage ihr eigenes Pad entwickeln können (wie war das mit dem WePad und seinem tollen Publishing-System?).

Dass die Verlage mit ihren Zeitungsapps das iPad im Markt etabliert hätten, ist lachhaft, wenn man sich deren App-Plazierungen ansieht. Unter ferner liefen, obwohl schon gratis. So oder so, die Verlage sind am Ende und auf einem Konkurrenz-Android-Tab werden sie die gleichen Probleme haben!

Ein Fakt, den ich begrüße, denn ich sehe die hiesige Medienlandschaft als ziemlich verschmutzt an. Heutige Zeitungen (auch TV und Radio übrigens) sind primär Propagandablätter. Redakteure schreiben entgegen den Empfindungen von großen Bevölkerungsteilen, mißliebige Leserbriefe werden unterschlagen, statt Information gibt es Agitation, statt Investigation nur bloße Unterhaltung. Apple rettet einmal mehr die Welt!

]]>
Von: kayro https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95350 Thu, 03 Feb 2011 15:54:42 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95350 Als nächstes werden dann die Kioske angegangen. Da nimmt der Betreiber auch was vom Kaufpreis für seine Mühe.

]]>
Von: robs https://macnotes.de/2011/02/03/verlage-fuhlen-sich-von-apple-betrogen-strategietreffen-geplant/#comment-95346 Thu, 03 Feb 2011 15:44:53 +0000 http://www.macnotes.de/?p=57017#comment-95346 Also, in diesem Fall bin ich absolut der gleichen Meinung wie der Verlagshäuser.
Schön langsam wird Apples Kontrollwahn echt zu viel.
Damit verderben sie sich selbst alles und locken alle zu Android. Und mit Android 3.0 hat Google wirklich gute Arbeit geleistet.
Ich sehe es schon kommen. In 10 Jahren ist Apple mit diesem Kontrollwahn wieder genau dort, wo man VOR 10 Jahren war.

]]>