Kommentare zu: iPad, WePad, Kindle und die Verlage: Wettbewerb oder Verzettelung? https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Thu, 04 Mar 2021 20:05:05 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: dreyfus https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77032 Sun, 21 Mar 2010 23:48:20 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77032 @Richie: Naja, soweit bekannt haben sowohl Amazon als auch Apple in den Verträgen mit den Verlagen stehen, dass diese ihre Bücher in anderen Stores nicht günstiger anbieten dürfen. Insofern lässt sich eigentlich erwarten, dass die Preise größtenteils identisch sein werden. Wobei allerdings auf dem iPad ggf. Premium-Versionen mit interaktiven Inhalten, Video, etc. auftauchen können, die das Kindle halt nicht kann – diese könnten dann schon mehr kosten.

Das Thema Buchpreisbindung ist allerdings eine interessante Frage. Ich sehe hier auch einen Grund, weshalb es den iBookstore in Europa zuerst gar nicht gibt (auch europäische Kindle Kunden müssen ja aus den USA kaufen)… Mit den bestehenden Gesetzen lassen sich elektronische Bookstores wohl gar nicht vereinbaren, es sei denn, die elektronische Ausgabe ist mit der gedruckten nicht vergleichbar. Der Börsenverein des dt. Buchhandels zumindest möchte die Preisbindung auch auf eBooks anwenden – somit wäre das Format tot. Kein Mensch wird 30-40 EUR für einen gebundenen Roman als Download mit DRM bezahlen.

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Von: Richie https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77022 Sat, 20 Mar 2010 20:29:01 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77022 tendenziell ack an DAM, und zu meinem Vorposter: doch, ich denke schon, dass da Problempotential lauert. Klopfen wir auf Holz, dass es anders kommt, aber es geht ja nicht unbedingt um Apps, sondern um die Inhalte. Klar kommen die mit einer Spiegel Online-App auf alle Plattformen, für die eine App entwickelt wurde. Aber was ist, wenn iBooks/Apple die Harry-Potter-Gesamtausgabe für 79,99 anbietet und Amazon für 49 incl. Vorlesefunktion? Ich sag mal so, da Amazon eben mal rauszukanten, wäre eine andere Liga als die Party Pussys XVII-App aus dem Appstore zu werfen, aber es wird gekloppe geben, und was grade an Statements und Drohgebärden und Preisabsprachenforderungen kommt, hat Konfliktpotential, und dabei hat meines Wissens nach noch nicht mal jemand das Thema „Buchpreisbindung“ mal richtig aufgekocht.
An sich kanns tatsächlich für den Kunden nur gut sein, wenn sich wirklich zwei duerchsetzen wollen – big Player sind Apple und Amazon, aber dann nur noch Google Books mal dazugerührt und ein paar hysterische Verlegerstimmen aus .de, die analog zur Googlediskussion behaupten, Apple mache auf ihre Kosten die fetzte Kohle und zum Boykott aufrufen…,. dann geht die Welt nicht unter, aber mit dem Universalgerät, am besten noch deren mehrere mit dem gleichen Inhaltsangebot uind sowas wie Konkurrenz wirds dann nichts sein.

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Von: dreyfus https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77018 Sat, 20 Mar 2010 19:10:24 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77018 Ich sehe das Problem nicht. Genauso, wie die Verlage auf allen Mobiltelefonen nach und nach Anwendungen anbieten, wird es auch Unterstützung für mehr als ein Tablet geben. Durchsetzen wird sich das Modell, welches am komfortabelsten ist und da hat Apple nun einmal Jahre Vorsprung, außerdem wird es für das iPad eine große Auswahl an alternativen Stores geben: Kindle, B&N, Stanza, u.v.a.m. einfach installieren und fertig. Bis ein WeePad (oder was auch immer) da mitspielen kann, wird es lange dauern.

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Von: Karl https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77014 Sat, 20 Mar 2010 17:09:19 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77014 Wer braucht einen Kindle oder ein WePad?

Diese Geräte werden sich nur durchsetzen wenn Sie ein breites Spektrum von Spiel, eBook Reader bis hin zu produktiven Apps bieten. Sehr wichtig vor allem Multimedia, Musik und Fil
direkt mit Shop Anschluss.

Alles was das nicht komplett bietet wird nicht am Markt bestehen können, weil es bequemer ist mit einem Gerät alles machen zu können.

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Von: Karl https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77013 Sat, 20 Mar 2010 17:04:42 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77013 Internet alleine reicht nicht. Dadurch gibt es keine Bücher deren Bezahlung die Autoren ernähren kann.

Das iPad und auch die anderen Geräte brauchen Apps die eine gute Darstellung und den Anschluss an einen Online Shop ermöglichen.

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Von: Adam Riese https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77010 Sat, 20 Mar 2010 15:05:26 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77010 Apple hat doch selbst schuld – fehlt noch, dass sie uns auf den Macs vorschreiben, was darauf laufen soll. Die sollen sich öffnen und dann ist iTunes eine Option von mehreren – wenn das Angebot gut ist, dann werden sie nach wie vor ihr Geschäft damit machen.

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Von: DAM https://macnotes.de/2010/03/20/ipad-wepad-kindle-und-die-verlage-wettbewerb-oder-verzettelung/#comment-77009 Sat, 20 Mar 2010 13:54:56 +0000 http://www.macnotes.de/?p=34814#comment-77009 Es wird sich finden, kann ich da nur sagen.
Es wird jetzt zu Anfang wie bei der Music auch völlig unübersichtlich und katastrophal sein und wenn sich die Positionen gebildet haben, ist alles wieder ok.

Bei den Konsolen hat sich ja auch eine Klientel herausgebildet. X-Box steht für harte Action, die Wii für die ganze Familie.

Bei den Tablets wird es wohl ähnlich sein (jedenfalls die die auf MobileOS’s zugreifen wie iPad und WePad, das Slate wird dabei die Tablet-Evolution der letzten Jahre repräsentieren).

Also deutsche Zeitschriften wohl auf dem WePad, ausländische auf dem iPad. Vielleicht mekrt Apple aber auch die Konkurrenz und passt seine Regelungen an, macht sie transparenter. Das WePad rechnet sich ja nur Chancen ein weil die europäischen Verlage mit Apples „Zensur-Politik“ unzufrieden sind.

Hier wird der Grundsatz lauten „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Wenn das WePad Erfolg hat wird Apple seine Regelungen anpassen müssen. Und dann wird echter Wettbewerb entstehen.
Bleibt abzuwarten.

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