Kommentare zu: Cracked iPhone Applications III: Freiheit ist, wenn es trotzdem kracht https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Fri, 19 Mar 2021 01:50:15 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Krassus https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-71615 Sun, 29 Nov 2009 11:04:39 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-71615 Es ist sehr schade welche Einstellung hier von einigen – stellvertretend für die Allgemeinheit – zu Tage getragen wird:
– Hätte ich das App nicht klauen können, hätte ich es bestimmt nicht gekauft.
– Die Hersteller sind doch selbst schuld unreife Produkte zu releasen. Dann muss man es doch einfach klauen.
– Es werden einfach nicht genug Demos angeboten. Man muss aus Verzweiflung schon raubkopieren, um das Produkt zu testen, dass man dann auf jeden Fall kaufen will, falls alles passt.

Alles in allem ist das sehr beschämend. Die Angriffe gegen Entwickler, die sich hier zu Wort gemeldet haben, finde ich völlig daneben. Es impliziert als erwartet ihr Raubkopierer, dass diese noch gleichmütig Eure Urheberrechtsverletzungen hinnehmen.

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Von: Jeve Stobs https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-64964 Sun, 09 Aug 2009 11:53:32 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-64964 Ja ja, der Richard Joos. Chefradkteur und so ne gequirlte Scheisse von sich geben. Tut mir leid für diesen Ausdruck, aber besser kann man diesen Artikel hier wohl nicht bezeichnen. Da wäre erstmal der Raubkopierer. Ja ja, manche Menschen lernen es nie. ES GIBT KEINEN RAUBKOPIERER! Wann geht das ihn eure verdammten Schädel endlich rein? Seid ihr wirklich dermassen sowas von dämlich und geistig unterentwickelt oder stellt ihr euch nur so? Von Tag zu Tag zweifle ich mehr an die menschlichen Intelligenz. Die ist eindeutig ein Widerspruch in sich. Ich kann dieses Wort Raubkopierer gar nicht mehr hören. Es hat einfach nichts mit Raubkopien zu tun. Oder raube ich eine Kopie? Nehme ich jemanden eine Kopie weg. Also etwas materielles?

Dann der schöne Vergleich mit dem Apfel. Das ist der Gipfel vom allen. Tut mir leid Richard, aber du scheinst mächtig einen an der Waffel zu haben. Bei deiner Entwicklung muss etwas schief gelaufen sein. Dir scheint jeder Sinn für Logik zu fehlen. Oder ist es so schwer das Hirn einzuschalten? Wie kann man eine Software die man testen möchte mit einem Apfel in dem man reinbeissen möchte vergleichen? Einen Apfel kann man nicht testen wie eine Software. Ein Apfel ist etwas materielles. Beim reinbeissen fehlt dann dieser Teil der nicht wieder zurückgegeben werden kann. Eine Software hingegen kann zurückgeben bzw. löschen. Das testen einer Software kann man aber gut mit einem Auto vergleichen. Wenn ich mir ein neues Auto kaufen möchte, dann will ich es auch testen…ect. Und dort habe ich tatsächlich die Möglichkeit das Auto zu testen im gegensatz zu den Apps im AppStore.

Und ausserdem, falls es dir entgangen ist, bieten viele Entwickler um ihr Produkt zu testen Shareware und Demoversionen an. Was soll dann die dämliche Aussage „Zum anderen ist das zudem eine asoziale Einstellung“? Junge gehts noch? Du solltest ein bisschen aufpassen was du von dir gibst. Langsam reichts mir.

Wie gerade erwähnt gibt es viele Entwickler die Shareware und Demoversionen anbieten um das Produkt testen zu können. Und nur weil jetzt am iPhone keine Shareware und Demoversionen angeboten werden und viele sich das Produkt unrechtsmässig anschaffen und damit argumentieren, es testen zu wollen bevor sie blind darauf loszahlen, deswegen ist das eine asoziale Einstellung? Freundchen, du solltest mal auf dein asoziales Verhalten achten. Was du hier in diesem Artikel zum besten gibst und in welcher Art und Weise, hat nichts mehr mit sozialem Verhalten zu tun. Du nagst echt am Rand des Abgrunds. ´

Dann behauptest du noch, es wäre eine dreiste Lüge weil viele Menschen gecrackte Apps nur deshalb laden um sie zu testen. Eines ist klar. Es gibt genug Leute die nicht zahlen und sowas aus Ausrede benutzen. Es gibt aber genug Leute die das Produkt tatsächlich testen und wirklich so ehrlich sind und es anschliessend bezahlen. Also nicht alle in einem Topf werfen. Daher ist es allgemein keine dreiste Lüge. Vielmehr dreistig und unter aller Sau finde ich wie du andere Menschen hier hinstellst.

So und jetzt machst du dir nochmals Gedanken über deinen Artikel. Sowas grenzt nämlich an bodenloser Frecheit. Was du dir erlaubst ist schlimmer als ein Cracked App auf dem iPhone zu laden.

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Von: JWKdt https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-63002 Tue, 23 Jun 2009 22:57:10 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-63002 Ich komme nicht umhin, auch einen Kommentar in dieser ilusteren Runde unterbringen zu wollen.

Während ich mir also in den letzten paar Minuten die Navigon App runtergeladen und aufs iPhone gespielt habe, musste ich teilweise inne halten und überlegen, ob das Runterladen spezieller Apps wirklich so moralisch bedenklich ist oder aber einfach nur egal…

Ich gebe zu, dass es vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen nicht richtig ist, was ich mache – vom moralischen Aspekt her gesehen ist mir das ziemlich egal.

Warum?

Wir – die Konsumenten, die Endverbraucher werden allerorts von den großen Firmen derart verarscht und über den Tisch gezogen, dass diese das auch mal spüren sollen, wie es ist, wenn man ihnen auch etwas „wegnimmt“. Und wenn es nur in Form von sogenannten „Raubkopien“ ist. Nebenbei erwähnt: Keine große Firma wird wirklich in den Konkurs getrieben. Die halten das schon aus.

Ich darf euch da mal ein kurzes, aber reales Beispiel nennen:
Eine bekannte Schuhfirma kauft bei seinem Produzenten einen Damenschuh für knapp 20 Euro ein. Dieser wird dann im Handel in den Filialen um knapp 200(!) Euro verkauft. Monate später „stark verbilligt“ als (quasi) Schnäppchen „nur“ mehr für 100 Euro. Und dieser Vergleich läßt sich auf so manche Firma anwenden…

Also ist man in der Spielebranche nicht gewillt, 60, 70 und mehr Euro für ein Spiel auszugeben, dass Monate später nur mehr 30 oder 40 Euro kosten wird. Und weil man das Spiel aber gleich spielen will, lädt man es sich runter…

Natürlich bin ich aber strikt dagegen, Spiele (jetzt speziell für das iPhone) runter zu laden, die so wenig Geld kosten, dass sich sogar Schüler diese von ihrem Taschengeld hätten leisten können. Das verurteile ich zutiefst!!

Nebenbei erwähnt: Ich habe schon mehr als 100 Euro für Apps im Store ausgegeben. Ich habe kein schlechtes gewissen, weil ich Navigon ihre 75 Euro nicht bezahlt habe…..

Außerdem: Wer weiß, ob das Ding überhaupt funktioniert…

Ich muß mich jetzt hinlegen. Auf eure Antworten binich aber mehr als gespannt.

Euer JWKdt

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Von: Melvin https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61189 Sat, 30 May 2009 16:33:54 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61189 @kri
Also die Behauptung eine gecrackte Version zum Testen zu benutzen und danach ein App zu kaufen halte ich in 99% der Fälle für eine Rechtfertigung die eigentlich keine ist.
Die meisten App Store Games sind vielleicht 2 Stunden interessant. Danach ist es langweilig und man wechselt zum nächsten Spiel.
(Ausnahmen PEGGLE (3,99€), Sol Free und Doodle Jump (79 Cent))

Von daher kann man dann immer sagen „Hab es nur getestet! War nicht mein Ding.“

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Von: Kunstguerilla https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61185 Sat, 30 May 2009 13:56:03 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61185 Hallo kri … noch geschwind während des Koffer-Packens …
Einen Schutzmechanismus von Seiten Apple, der aber gleichzeitig nicht die ehrlichen Käufer gängelt (so à la DRM etc.), würde ich auch begrüßen. Aber ich fürchte, den kann es einfach nicht geben. Die Idee, Apps zwingend über iTunes zu synchen, ist ja an sich gut und hier kann Apple ansetzen mit entsprechenden Prüfungen. Das hilft einem aber nichts bei einem Jailbreak und der Möglichkeit, anderweitig Apps aufzuspielen. Und gegen ein Unmöglichmachen eines Jailbreak bin ich grundsätzlich (obwohl ich selber keinen haben möchte, ich steh‘ auf das Original), ich lass mir von BMW ja auch nicht vorschreiben, welche Felgen ich aufziehe.

Zu Deiner eigenen App: Halte mich doch mal auf dem Laufenden bzw., wenn Du Unterstützung brauchst, kannst Du Dich gerne bei mir melden (iphone@derheckser.de), vielleicht kann ich helfen. Ist leider sehr schlimm, wie sich die iPhone-Entwickler gegeneinander aus Konkurrenzdenken abschotten, um ja nicht was preiszugeben, was dem „Konkurrenten“ helfen könnte. Die ersten Monate waren bei uns ziemlich hart, weil man sich alles selber erarbeiten musste.
Über Cydia würde ich nicht gehen, einfach den Standard-Weg gehen. Wenn Du ein (gutes) Game machst, musst Du zwar mit einem Crack rechnen, aber darauf kann man ja reagieren, wie es viele tun, wir auch. Es gibt einfach keine bessere Vertriebsplattform als den iTunes Store, das ist schon sensationell :-)

Lieben Gruß, ich packe weiter … (und kurz war es wieder nicht, ich bin leider eine Plaudertasche und schreibe immer Aufsätze, weswegen Twitter auch nicht unbedingt mein Freund ist)

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Von: kri https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61183 Sat, 30 May 2009 10:27:53 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61183 @kunstguerille: Hmm, na gut, ich stimme doch Ihnen zu :) kiddies sollen sparen.
Zu den Argument „ich will das erst mal testen… ich teste es per Crack…“ kann ich meine eigene Erfahrung beibringen. Da ich mir es noch leisten konnte, illegale kopien auszuprobieren, habe ich wirklich mit solche Taktik gegangen. Resultat: Hab mir dann später mein iPhone nicht mehr gejailbreaked und die am meisten Benutzen Apps gekauft. Ich bin eben der Vertreter der Meinung „Wenn es dir gefählt, schick den Schöpfern Geld“. Dass tue ich auch gern im Appstore, auch in Musikwelt.
Aber ehrlich gesagt habe ich Selbst mehr von Apple erwartet, was den Schützmechanizmus angeht… Da ich auch in ansehbarer zeit selbst eine App ausbringen will, geht die Gedanke ob ich besser den Freien Appstore, wie Cydia bevorzugen werde, und freie Version mit Werbung gestallte.

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Von: Kunstguerilla https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61182 Sat, 30 May 2009 09:52:14 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61182 @Johann: Ich kann Dir rundum beipflichten, wir sehen das wohl recht ähnlich. Ein materieller Schaden entsteht nicht, das habe ich geschrieben, bzw. der Schaden ist rein theoretischer Natur. Gut, bemühen wir die Utopie: Gäbe es keinerlei illegaler Kopien, würde sich ein Mehr an Umsatz ergeben. Aber das ist müßig, darüber müssen wir nicht sprechen.
Deshalb halte ich es wie Du für ein *moralisches* Problem (und ich spreche da jetzt nicht als betroffener Entwickler, sondern allgemein). Wenn sich diese Geisteshaltung „Ich nehme eine Leistung in Anspruch ohne Gegenleistung“ in anderen Bereichen, noch dazu gepaart mit der Ökonomie-belastenden „Geiz ist geil“-Mentalität – was ein Scheiß! – durchsetzen würde, wo kämen wir da hin?! Das ist eine Mentalität, die ich ganz offen gestanden für dreist, assig und kurzsichtig halte. (Und über die Kurzsichtigkeit haben wir noch gar nicht richtig gesprochen: Was hat es für Auswirkungen auf einen freien und vor allem vielfältigen Markt?! Während Big Player die Thematik einfach einkalkulieren und das im Verkaufspreis berücksichtigen, trifft die Problematik die „Kleinen“ weit stärker. Weshalb verschwinden all die unabhängigen, kleinen Game-Schmieden? Wo sind all die genialen Indie-Labels im Musik-Bereich hin? Ich bin im Zuge des Themas auf Aussagen vieler Einzelkämpfer-Developer gestoßen, deren Reaktion auf die Problematik schlicht war, „da hab‘ ich keinen Bock mehr, da höre ich auf“.)

@kri: Dem Teil 1 dieses Dreiteilers kannst Du entnehmen, dass wir genau so reagiert haben: Bei Erkennen einer illegale Kopie wird auf eine Lite Version umgeschalten und im Anschluss gebeten, die App zu kaufen. Obwohl ich gerne auf diese Art von Publicity verzichtet hätte (weil es kein Mehr an Umsatz bedeutet; und man werfe mir bitte nicht Gier vor; zum einen halten sich die Einnahmen bisher noch in Grenzen trotz all der Goldgräberstimmungsnews, die so kursieren; zum anderen habe ich eine Familie zu ernähren, man verzeihe mir also, wenn ich „auch“ an Umsatz denke :-D), versuchen wir doch, das Ganze als eine Art zusätzlichen Marketing-Kanal zu sehen.
Zu den Kiddies: Mir ist egal, wie viel er/sie an Taschengeld bekommt, das kann kein Argument PRO illegaler Kopie sein, weil es bleibt eine falsche Handlung. Wenn man sich etwas nicht leisten kann, muss man eben darauf verzichten oder darauf hin sparen. Und die ehrlichen Käufer bestrafen, das tun nur die „Großen“ durch höhere Verkaufspreise. Auch wenn illegale Kopien NICHT (ich wiederhole mich da) zwangsläufig zu geringeren Umsätzen führen, wird der nicht vorhandene Verlust einkalkuliert. Zumindest in der Musikbranche, da weiß ich es ganz konkret von Kontakten. Unsere Reaktion jedoch bewirkt nichts Negatives für den ehrlichen Käufer. Er bekommt vom Anti Crack Schutz nichts mit und wird belohnt durch guten Support und permanente Updates. (Apropos: Auch das ist ein Punkt, der auch zum Thema gehört: Das Phänomen bewirkt, dass große Hersteller viel Zeit und Aufwand investieren, um sich zu schützen. Das wiederum geht sehr wohl zu Lasten des braven Kunden. Auch wir haben 3 Wochen aufgrund der Thematik verplempert, in der wir weit lieber Updates oder neue Apps veröffentlicht hätten.)
(Ein letzter Hinweis zu „welcome to freie Welt“, das ist ein gern gehörter Trugschluss: Das hat nichts mit „Freiheit“ zu tun, sondern ist anarchisch. Und Anarchie ist das Antidot einer jeden Freiheit, man gebe sich da keiner Täuschung hin. Deswegen habe ich meine Entgegnung auf den Teil 2 von Herrn Joos dementsprechend enden lassen.)

Zuletzt: Mich freut die rege Diskussion, allerdings bin ich leider auf dem Sprung in den Familienurlaub. Ich werde aber versuchen – man hat ja ein iPhone ;-) – die Diskussion weiter zu verfolgen. Grüße.

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Von: kri https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61179 Sat, 30 May 2009 08:39:41 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61179 Wenn man schon Kopf zerbricht, dass die Applikation vielleicht sich besser verkaufen würde, wenn ein Sicherheitsmechanismus da wäre, dann ist schon ein Anzeichen dass die Applikation auch mit grossen Schild sich nicht verkaufen wird.
Welcome to freie Welt, und sieht die gecrackte Apps als eine Werbung. Vieleicht wird der Kiddo über die app schwärmen und eine gute Mundpropoganda machen. Und haben sie in Betracht gezogen dass jetzige ihre verkaufe nur so gut, weil es Cracked Apps gibt????
Und seien sie nicht so geizig, mann kann von ein Kind mit am der mit Weihnachten Geschenken ipod und Monatsbudget von 10€ nicht erwarten dass er was Kauft. Da ist ihre Preisgestaltung vieleicht schlecht, dass es zu Kriminalisierung führt.
Diese immer vorhandene Gewinnmaximierung auf Kosten der Rechte von Legalen Benutzer nervt mich. Und wie schon alle wissen, es FÜHRT ZU NIRGENDWO!! Die Potenziellen Kunden werden bestraft dass die Software kaufen, und die es Klauen haben eh immer Glück

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Von: Johann https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61178 Sat, 30 May 2009 08:25:06 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61178 @Kunstguerilla
Ich denke was die meisten an dem Vergleich stört, ist folgendes: Der geklaute (oder angebissene) Apfel ist ein echter, materieller Schaden für den Supermarkt. Wer hingegen digitale Waren crackt und kopiert führt den Herstellern/Verkäufern dieser Waren zunächst einmal keinen direkten Schaden zu, weil digitales eben ohne jeglichen Wertverlust kopiert werden kann.
Der Schaden für Hersteller/Verkäufer digitaler Waren entsteht erst dann, wenn man eben kopiert anstatt regulär zu kaufen. Daran hängt die ganze Diskussion im Moment. Einige (wie Richard) meinen, es gibt Nutzergruppen die nie und nimmer für etwas bezahlen würden. Wenn es wirklich so ist, dann fügen die dir als Entwickler auch keinen Schaden zu. Weil, wenn sie nicht kopieren könnten, würden sie auch nicht kaufen.
Angesichts der Zahlen bin ich dem Argument eher skeptisch gegenüber eingestellt. Ich bezweifle, dass diese vielen Leute, die gecrackte Programme nutzen, wirklich niemals einen Cent gezahlt hätten, wenn es das Programm nur zu kaufen gegeben hätte.
Ausserdem kann man sich auch einfach auf den Standpunkt stellen, dass Crack-Nutzer nun mal eine Leistung in Anspruch nehmen (nämlich das iPhone Game), ohne dafür einen Gegenwert erbracht zu haben, und dies nun mal gegen unsere gesellschaftlichen Regeln geht.

Unabhängig von der komplizierten ökonomischen Perspektive, ist es nämlich noch eine moralische Frage, eine Art Freerider-Problem. Ähnlich wie Schwarzfahren.
Ich jedenfalls find’s irgendwie assig, von den Mühen eines anderen in dem Ausmass zu profitieren, ohne eine Gegenleistung zu erbringen. Das ist jetzt aber wieder mal subjektiv. ;-)

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Von: Kunstguerilla https://macnotes.de/2009/05/29/cracked-iphone-applications-iii-freiheit-ist-wenn-es-trotzdem-kracht/#comment-61177 Sat, 30 May 2009 07:55:16 +0000 http://www.macnotes.de/?p=9491#comment-61177 Guten Morgen! Weshalb stört Ihr Euch an dem Apfel-Vergleich (mit dem Apfel begann die Sünde! :-D)? Der steht lediglich im Kontext zu dem Pseudo-Argument vieler Nutzer illegaler Kopien „ich will erst mal testen“ und sollte kein Vergleich sein „illegale Kopien nutzen ist wie Apfelstehlen“. Andererseits ist eine iPhone App ebenso eine Ware wie ein Apfel, wenn auch eine immaterielle. Und während man Apps im App Store kauft, kauft man Obst im Supermarkt. Aber in Ordnung, Vergleiche hinken gerne einmal, da ist keiner gegen gefeit :-)

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