Kommentare zu: iPhone für Erstsemester https://macnotes.de/2008/10/14/iphone-fur-erstsemester/ iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple Mon, 01 Mar 2021 23:16:05 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Von: Dirk https://macnotes.de/2008/10/14/iphone-fur-erstsemester/#comment-53011 Tue, 14 Oct 2008 19:10:33 +0000 http://www.macnotes.de/2008/10/14/iphone-fur-erstsemester/#comment-53011 Es gibt bei iTunesU sogar einen Film (connected) darüber, wie man sich das vorstellt:

http://deimos3.apple.com/WebObjects/Core.woa/Browse/acu.edu.1453813023.01453813030.1458062299?i=1441246580

Ich finde das nicht schlecht. Am besten fände ich die Funktion, die am Schluss gezeigt wird: automatische Übergabe von iPhone-Gesprächen an iChat und zurück. Also los Apple…

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Von: rj https://macnotes.de/2008/10/14/iphone-fur-erstsemester/#comment-53005 Tue, 14 Oct 2008 15:19:36 +0000 http://www.macnotes.de/2008/10/14/iphone-fur-erstsemester/#comment-53005 Hm. Achtung, laenger.
Vorweg: ich hatte vor einigen Jahren in einem der BMBF-gefoerderten Notebook-Uni-Projekte den Einsatz von Notebooks in der universitaeren Lehre evaluiert, und da hatten wir natuerlich auch intensiv ueber den Atlantik geschaut und zum anderen eben in der Praxis angesehen, wie und wo (von der Uni gestellte) Notebooks einen Mehrwert bieten, wenn man sie an der Uni verwendet. Ich meine, jenseits vom mittippseln in der Vorlesung.
Vorweg zu dem US-Modell hier. An einer ueber Gebuehren finanzierten Uni halte ich solche Dreingaben immer zu einem guten Teil fuer eine Zwangsverwendung einer bestimmten Hardware. Zahlen muessen es eh die Studis selber. Wer schon nen PDA hat, kriegt eben noch einen.
Eine einheitliche Plattform mag da nett sein, aber sorry, damit man sich auf dem Campus nicht verlaeuft, dafuer gibts auch die netten Faltplaene. „Kursinterne Infos“ kann man auch so den Leuten zugaenglich machen, die Infrastruktur muss eh her, die elektronische Aufbereitung muss eh gemacht werden, plattformuebergreifend funktionieren sollte das auch dann, wenn jeder ein iPhone hat. So what.
Wenns ganz konkret ueber die Mehrwerte geht, dann stellt sich immer die Frage, was es bringt, wenn die Leute mit Notebooks oder anderen mobilen Geraeten ausgeruestet werden. EIn Notebook wird in allererster Linie *rumgetragen* und es muss erst mal gezeigt werden, dass man Nutzen und Auslastung zustandekriegt, die sich ansatzweise mit einer (idR billigeren) Ausstattung von Vorlesungsraeumen mit stationären Rechnern und personalisierten Accounts messen laesst. Abgesehen davon, dass die stationaere Loesung billiger ist und auch versicherungstechnisch leichter zu handlen wie eine Loesung, in der die Leute von der Uni mit mobilen Geraeten ausgestattet wird.
Usw. – ich will definitiv nicht in Abrede stellen, dass man mit nem Notebook und anderen schoenen mobilen Geraeten vieles, auch das Studium, leichter und besser ausgestattet bewaeltigen kann. Die Frage ist immer nur, ob es was bringt, da den Leuten letzten Endes auf eigene Kosten eine Einheitsloesung aufs Auge zu druecken, bzw., ob die zusaetzlichen Kosten wenigstens ansatzweise gerechtfertigt sind bzw. ein *wirklicher* Mehrwert erkennbar ist. Wenns irgendwie mit Technik, Lehre und ubiquitus Computing zu tun hat, ist man immer sehr schnell dabei zu sagen, wow, toll, das ist klasse und das bringt sicher was. Aus der Naehe betrachtet muss ich zugeben, war ich zu Forschungszeiten da gelegentlich doch recht ernuechtert.

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